| 1. | l. |
| 2. | Vorrichtung zum Transport eines flächigen Warenstückes, beispielsweise eines Abschnittes einer Warenbahn aus textilem Werkstoff, aus Papier, aus Pappe, aus Kunststoff, aus Blech oder aus einer Folie, wobei das Warenstück in vornehmlich horizontaler Ausrichtung von einem ersten Transportmittel an ein zweites Transportmittel übergebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Transportmittel im wesentlichen aus einem ersten band, riemen oder kettenartigen Stetigförderer (12) mit mindestens einem Förderelement (3), vorzugsweise zwei quer zur Förderrichtung voneinander beabstandeten Förderelementen (3) besteht, wobei jedem Förderelement (3) eine sich parallel zur Förderrichtung (6) verlaufende, gegebenenfalls streifenartige Auflagefläche (10) zugeordnet ist, auf der das jeweilige Förderelement (3) sich beim Ablauf unter Zwischenlage von Teilen, insbesondere Randteilen, des Warenstückes (1') abstützt, und daß jedes Förderelement (3) unter Bildung einer Pufferschlaufe (13) derart umgelenkt und geführt ist, daß der entgegen der Transportrichtung (6) gerichtete Umlenkbereich (14) des Förderelementes (3) beim Umlauf des Förderelementes (3) in Transportrichtung (6) unter Mitnahme des Förderelementes (3) aus einer Grundstellung entgegen Transportrichtung (6) parallel zur Transportrichtung in eine Übernahmestellung verstellbar ist. |
| 3. | Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches l, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Transportmittel im wesentlichen aus einem ersten band, riemen oder kettenartigen Stetigförderer mit mindestens einem Förderelement (3), vorzugsweise zwei parallel zueinander ausgerichteten, quer zur Förderrichtung voneinander beabstandeten Förderelementen (3) besteht, wobei jedem Förderelement (3) eine sich parallel zur Förderrichtung (6) erstreckende, gegebenenfalls streifenförmige Auflagefläche (10) zugeordnet ist, auf der das jeweilige Förderelement (3) sich beim Ablauf unter Zwischenlage von Teilen, insbesondere Randteilen, des Warenstückes (1') abstützt, und daß jedes Förderelement (3) beim Umlauf des Förderelementes (3) in Transportrichtung (6) entgegen der Transportrichtung (6) des Förderelementes (3) aus einer Grundstellung parallel zur Transportrichtung (6) in eine Übernahmestellung verstellbar ist. |
| 4. | Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den Förderelementen (3) des ersten Stetigförderers (12) jeweils ein weiteres Förderelement (15) eines zweiten Stetigförderes, vorzugsweise eng benachbart, angeordnet ist, welche Förderelemente (15) des zweiten Stetigförderes mit gleicher Transportrichtung und Geschwindigkeit wie die Förderelemente (3) des ersten Stetigförderers (12) betrieben sind und daß vorzugsweise der Umlenkbereich (14) der Förderelemente (3) des ersten Stetigförderers (12) dadurch in Transportrichtung aus der Übernahmestellung in die Grundstellung zurückverstellbar ist, daß das Warenstück ( !') von den Förderelementen (15) des zweite Stetigförderers in Förderrichtung (6) transportierbar ist und der sich auf dem Warenstück ( !') abstützende Umlenkbereich (14) in Transportgeschwindigkeit zurück in die Grundstellung bewegbar ist. |
| 5. | Vorrichtung nach einem der Ar. sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Stetigförderer endlos umlaufend ausgebildet sind. |
| 6. | Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß beide Stetigförderer Zahnriemen als Förderelemente (3,15) aufweisen, die mit Zahnrädern als Umlenkräde und Antriebsräder in Eingriff sind. |
| 7. | Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die eng benachbarten Förderelemente (3,15) des ersten und zweiten Stetigförderers durch jeweils einen gemeinsamen Antrieb (24) angetrieben sind, wobei die Antriebe der beiden Förderelementpaare synchron und gleichlaufend betrieben sind. |
| 8. | Vorrichtung nach einem der Ansprüche l und 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Förderelement (3), insbesondere der Zahnriemen, der ersten Stetigförderer (12) an seinem entgegen Transpcrtrichtung (6) gerichteen Umlenker. de (14) jeweils um ein erstes Umlenkrad (16) umgelenkt ist, das zu diesem ersten Umlenkrad (16) hin laufende Obertrum des Förderelementes (3) unter Bildung einer Schlaufe (13) zweifach um ein zweites und ein drittes Umlenkrad (25,18) umgelenkt ist, wobei das erste Umlenkrad (16) und das diesem hinsichtlich des zulaufenden Obertrums als nächstes benachbarte zweite Umlenkrad (25) gemeinsam aus der Grundstellung entgegen Transportrichtung in die Übernahmestellung und zurück in die Grundstellung verstellbar ist, wobei sich das in Transportrichtung ablaufende Untertrum an der Anlagefläche (10) abstützt. |
| 9. | Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellantrieb zur Bewegung des Förderelementes oder des entgegen Förderrichtung gerichteten Umlenkbereiches (14) mit einer Einrichtung gekoppelt beziehungsweise von einer Einrichtung gesteuert ist, mittels derer die Vorlage eines Warenstückes (1') sowie die Sollposition des Warenstückes (1') unter dem ablaufenden Untertrum des Förderelementes (3) des ersten Stetigförderers (12) erfaßbar ist. |
| 10. | Vorrichtung nach einem der Ansprüche l bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellantrieb zur Bewegung des Förderelementes (3) oder des entgegen Fördereinrichtung (6) gerichteten Umlenkbereichs (14) mit einer Einrichtung gekoppelt beziehungsweise von einer Einrichtung gesteuert ist, mittels derer die Position eines Warenstückes (1') unter dem ablaufenden Untertrum des Förderelementes (15) des zweiten Stetigförderers erfaßbar ist. |
| 11. | Vorrichtung zum Transport von aus einer textilen Bahn (1) vereinzelten Textilstücken, nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bestehend aus der ersten diskontinuierlich arbeitenden Transporteinrichtung (erstes Transportmittel), mittels derer eine textile Bahn (1) von einem Warenspeicher abziehbar und das zu vereinzelnde freie Ende der Bahn gegebenenfalls gespannt gehalten ist, sowie der zweiten kontinuierlich laufenden Transporteinrichtung (zweites Transportmittel), deren Transportebene parallel zur Transportebene der ersten Transporteinrichtung verläuft und die Mittel zum Halten des vereinzelten Textilstückes aufweist, wobei die Transportrichtung der ersten Transporteinrichtung parallel zur Bahnlängsrichtung und die Transportrichtung der zweiten Transporteinrichtung quer zur Bahnlängsrichtung gerichtet ist, vorzugsweise die erste Transporteinrichtung aus einem Transportschieber (7) für die textile Bahn und einer Transportzange (4) besteht, wobei die Zange (4) zum Transportschieber (7) hin und von diesem weg verstellbar ist, vorzugsweise zwischen Transportschieber (7) und Transportzange (4) eineTrennvorrichtung (9) angeordnet ist, mittels derer die Textilbahn (1) zur Erzeugung eines vereinzelten Textilstückes durchtrennbar ist, das vereinzelte Textilstück nach oder bei gleichzeitig erfolgtem Trennschnitt und Freigabe von der ersten Transportvorrichtung, insbesondere von dem Transportschieber (7) und der Transportzange (4), durch ein Übergabemittel aus der Ebene der ersten Transporteinrichtung in die Ebene der zweiten Transportvorrichtung verschiebbar ist und dieser zuführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Übergabemittel aus einer Klemmeinrichtung (2) besteht, mittels derer die parallel zur Transportrichtung der zweiten Transportvorrichtung (3) gerichteten Ränder des vereinzelten Textilstückes mit Abstand von seinen Randkanten in der Ebene der ersten Transportvorrichtung geklemmt werden und mittels der Klemmeinrichtung (2) in die Ebene der zweiten Transportvorrichtung (3) verstellt werden, und daß die Kiemmeinrichtung (2) in der Ebene der zweiten Transportvorrichtung (3) zu dieser hin und von dieser weg verstellbar ist sowie die zweite Transportvorrichtung (3) zu der Klemmeinrichtung (2) hin und von dieser weg verstellbar ist. |
| 12. | Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Transportvorrichtung (3) aus Transportriemen besteht, die in Transportrichtung außen neben der Fluchtlinie der Klemmeinrichtung (2) angeordnet sind und die den Rand des Textilstückes gegen Auflagebereiche (10) als Bestandteil jeder der beiden Transportvorrichtungen andrücken. |
| 13. | Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtung (2) aus Klemmbalkenpaaren besteht. l3. Vorrchtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtung (2) und die Transportvorrichtung (3) einander derart annäherbar sind, daß das von der Klemmeinrichtung (2) gehaltene Textilstück mit seinen Rändern an die Transportvorrichtung (3) übergebbar ist, wobei das übergebene Textilstück spaltfrei oder nahezu spaltfrei an ein vorher übergebenes, von der Transportvorrichtung (3) transportiertes Textilstück anschließt. l4. Vorrchtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlagebereich (10) durch eine ebene Auflageplatte oder einen Auflagetisch gebildet ist. |
| 14. | 15 Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Auflagebereich (10) durch jeweils einen weiteren Stetigförderer gebildet ist. |
| 15. | 16 Verfahren zum Transport von Warenstücken, insbesondere von aus einer textilen Bahn vereinzelten Textilstücken, aus einer ersten diskontinuierlich arbeitenden Transporteinrichtung, mittels derer eine Warenbahn von einem freie Ende der Bahn gegebenenfalls gespannt gehalten wird, sowie einer zweiten kontinuierlich laufenden Transporteinrichtung, deren Transportebene parallel zur Transportebene der ersten Transporteinrichtung verläuft und an die das vereinzelte Warenstück übergeben und von dieser abtransportiert wird, wobei die Transportrichtung der ersten Transporteinrichtung. parallel zur Bahnlängsrichtung und die Transportrichtung der zweiten Transporteinrichtung quer zur Bahnlängsrichtung gerichtet ist, wobei die Bahn in die erste Transportebene einläuft, in einer Sollage gehalten wird, ein vereinzeltes Warenstück von der Bahn abgetrennt wird, vor dem Abtrennen oder gleichzeitig an den Rändern von einer Klemmvorrichtung gehalten und in die zweite Transportebene überführt wird, anschließend in Richtung auf die zweite Transportvorrichtung verschoben wird und die zweite Transportvorrichtung entgegen der Verschieberichtung verstellt wird, so daß das vereinzelte Warenstück mit seiner der zweiten Transportvorrichtung zugewandten Querrandkante spaltfrei oder nahezu spaltfrei an ein von der zweiten Transportvorrichtung transportiertes Warenstück angeschlossen abtransportiert wird, wobei nach der Übergabe des Warenstücks die zweite Transportvorrichtung unter gleichzeitigem Transport des Warenstückes in die Ausgangslage in Transportrichtung vorläuft und die Klemmvorrichtung unter Freigabe des Warenstücks in die Ausgangslage entgegen der Transportrichtung zurückläuft und in die erste Transportebene zurückbewegt wird. |
Desweiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Transport von Warenstücken.
Im Stand der Technik ist eine Vorrichtung zum Transport von Warenstücken, insbesondere von aus einer textilen Bahn vereinzelten Textilstücken bekannt. Diese besteht aus einer ersten diskontinuierlich arbeitenden Transporteinrichtung, mittels derer eine textile Bahn von einem Warenspeicher abziehbar und das zu vereinzelnde freie Ende der Bahn gegebenenfalls gespannt gehalten ist, sowie einer zweiten kontinuierlich laufenden Transporteinrichtung, deren Transportebene parallel zur Transportebene der ersten Transporteinrichtung verläuft und die Mittel zum Halten des vereinzelten Textilstückes aufweist, wobei die Transportrichtung der ersten Transporteinrichtung parallel zur
Bahnlängsrichtung und die Transportrichtung der zweiten Transporteinrichtung quer zur Bahnlängs- richtung gerichtet ist, vorzugsweise die erste Transpcrteinrichtung aus einem Transportschieber für die textile Bahn und einer Transportzange besteht-, wobei die Zange zum Transportschieber hin. und vor diesem weg verstellbar ist, zwischen Transportschieber und Transportzange eine Trennvcrrichtung angeordnet is, mittels derer die Textilbahn zur Erzeugung eines vereinzelten Textilstückes durchtrennbar is. , das vereinzelte Textilstück nach oder bei gleichzeitig erfolgtem Trennschnitt und Freigabe vom ersten Transportmittel, insbesondere Transportschieber und der Transportzange, durch ein Übergabemittel aus der Ebene der ersten Transporteinrichtung in die Ebene der zweiten Transportvorrichtung verschiebbar ist und dieser zuführbar ist.
Im Stand der Technik ist es üblich, daß eine textile Bahn von einem Warenspeicher abgezogen wird und ein Teilstück von dieser Textilbahn abgetrennt wird. Dieses vereinzelte Textiistück wird dann zu einer Weiterverarbeitungsstation oder zu einer Weitertransportstation überführt. Sobald das Textilsrück aus dem Bereich abtransportiert ist, in welchem die Textilbahn von dem Warenspeicher abgezoaen wird, kann ein weiteres Textilstück von der texilen Bahn abgetrennt werden und wiederum abtransportiert werden.
Solche Ausbildungen sind nachteilig, weil während der Zeitdauer, in der das vereinzelte Textilstück aus der. Bereich abtransportie-- wird, in welchem
die Vereinzelung der Textilstücke erfolgt, kein weiteres Textilstück vereinzelt werden kann, sondern dies kann erst-dann erfolgen, wenn das schon vereinzelte Textilstück vollständig abtransportiert ist. Hierdurch ist es nicht möglich bei stetig angetriebenem Abtransport die vereinzelten Textilstücke quasi spaltfrei aneinanderliegend abzutransportieren und beispielsweise einer Säum- und Näheinrichtung zuzuführen, sondern es verbleibt immer zwischen den einzelnen Textilstücken ein großer Abstandspalt, was sich auf die Gesamtleistung der mit dieser Vorrichtung bestückten Nähanlage bezüglich des Stückzahlausbringens negativ auswirkt.
Es sind auch schon Vorrichtungen mit übereinander- liegenden Quer- und Längstransportebenen bekannt.
Dabei wird das Textilstück auf Nadelleisten fixiert, von der Textilbahn abgetrennt und von den Nadelleisten zu Nadelketten als Quertransportmittel verfahren sowie an diese übergeben. Eine solche Vorrichtung ist hinsichtlich der Ausbildung und Ausrichtung der Nadelleisten kompliziert und schwierig zu handhaben, wobei zudem als Nachteil empfunden wird, daß durch die Nadelleisten eine Beschädigung des textilen Werkstückes erfolgt, die in vielen Fällen nicht erlaubt ist.
Grundsätzlich besteht bei solchen Vorrichtungen, insbesondere auch Vorrichtungen, der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art das Problem, daß es äußers schwierig ist, die vereinzelten Warenstücke im bestimmten Abstand voneinander mittels der Transportmittel abzutransportieren, wobei der Abstand auch nahezu spaltfrei sein soll.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung gattungsgemäßer. Art zu schaffen, die es in einfacher Weise ermöglicht, vereinzelte Warenstücke in exaktem Abstand voneinander gegebenenfalls auch spaltfrei oder nahezu spaltfrei nacheinander kontinuierlich abzutransportieren, so daß diese einer nachgeordneten Arbeitsstation, beispielsweise bei Textilstücken einer Näheinrichtung, zugeführt werden können und die Leistung der nachgeordneten Maschine oder Vorrichtung voll ausgenutzt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß das zweite Transportmittel im wesentlichen aus einem ersten band-, riemen- oder kettenartigen Stetigförderer mit mindestens einem Förderelement, vorzugsweise zwei quer zur Förderrichtung voneinander beabstandeten Förderelementen besteht, wobei jedem Förderelement eine sich parallel zur Förderrichtung verlaufende, gegebenenfalls streifenartige Auflagefläche zugeordnet ist, auf der das jeweilige Förderelement sich beim Ablauf unter Zwischenlage von Teilen, insbesondere Randteilen, des Warenstückes abstützt, und daß jedes Förderelement unter Bildung einer Pufferschlaufe derart umgelenkt und geführt ist, daß der entgegen der Transportrichtung gerichtete Umlenkbereich des Förderelementes beim Umlauf des Förderelementes in Transportrichtung unter Mitnahme des Fcrderelementes aus einer Grundstellung entgegen Transportrichtung parallel zur
Transportrichtung in eine Übernahmestellung verstellbar ist.
Das zweite Transportmittel besteht dabei beispielsweise aus einem bandartigen Stetigförderer, der nicht als umlaufendes Fördermittel ausgebildet sein muß, sondern der auch ein reversierendes Fördermittel in Form eines nicht geschlossenen reversierend betriebenen Bandabschnittes sein kann. Durch ein Förderelement oder auch durch die quer zur Förderrichtung voneinander beabstandeten Förderelemente kann das Warenstück in einem Bereich der parallel zur Förderrichtung gerichtet ist, jeweils mit einem Förderelement ergriffen werden, welches das Warenstück gegen die entsprechende streifenartige Auflagefläche preßt und transportiert. Der Abstand zwischen den Förderelementen kann gegebenenfalls eingestellt werden, um unterschiedlich breite Warenstücke fördern zu können. Dadurch, daß die Förderelemente jeweils unter Bildung einer Pufferschlaufe umgelenkt und geführt sind, wird erreicht, daß die Förderelemente entgegen der eigentlichen Transportrichtung mit ihrem dem ankommenden Warenstück entgegengerichteten Umlenkende entgegen Förderrichtung verschoben werde- können (parallel zur Förderebene, die durch die Auflagefläche gebildet ist). Hierdurch wird das entsprechend zugeführte Warenstück zeitlich früher übernommen, als wenn ein stationärer Stetigförderer eingesetzt würde. Nach der Übernahme des Warens~ückes durch die Förderelemente können die Förderelemente unter Mitnahme des in Eingriff
befindlichen Warenstückes aus der Übernahmestellung wieder in die Grundstellung zurückverfahren, so daß der Platz für die Anordnung eines weiteres Warenstückes geschafft ist, welches wiederum durch entgegen der Förderrichtung verstelltes Transportmittel in der Übernahmestellung übernommen wird.
Eine alternative Lösung der Aufgabe ist dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Transportmittel im wesentlichen aus einem ersten band-, riemen- oder kettenartigen Stetigförderer mit mindestens einem Förderelement, vorzugsweise zwei parallel zueinander ausgerichteten, quer zur Förderrichtung voneinander beabstandeten Förderelementen besteht, wobei jedem Förderelement eine sich parallel zur Förderrichtung erstreckende, gegebenenfalls streifenförmige Auflagefläche zugeordnet ist, auf der das jeweilige Förderelement sich beim Ablauf unter Zwischenlage von Teilen, insbesondere Randteilen, des Warenstückes abstützt, und daß jedes Förderelement beim Umlauf des Förderelementes in Transportrichtung entgegen der Transportrichtung des Förderelementes aus einer Grundstellung parallel zur Transportrichtung in eine Übernahmestellung verstellbar ist.
Herbe wird das komplette Förderelement mit Umlenkrad und Antriebsrad entgegen der Förderrichtung während des Umlaufs des Förderelementes verstellt, um das vereinzelte
Warenstück zu übernehmen. Anschließend wird das Förderelement während des Weiterförderns des Warenstückes in die Grundstellung zurückverstellt.
Die sich hieraus ergebenden Vorteile entsprechen den oben bezüglich der ersten Alternative angegebenen.
Als besonders bevorzugt ist vorgesehen, daß parallel zu den Förderelementen des ersten Stetigförderers jeweils ein weiteres Förderelement eines zweiten Stetigförderers, vorzugsweise eng benachbart, angeordnet ist, welche Förderelemente des zweiten Stetigförderers mit gleicher Transportrichtung und Geschwindigkeit wie die Förderelemente des ersten Stetigförderers betrieben sind und daß vorzugsweise der Umlenkbereich der Förderelemente des ersten Stetigförderers dadurch in Transportrichtung aus der Übernahmestellung in die Grundstellung zurückverstellbar ist, daß das Warenstück von den Förderelementen des zweiten Stetigförderers in Förderrichtung transportierbar ist und der sich auf dem Warenstück abstützende Umlenkbereich in Transportgeschwindigkeit zurück in die Grundstellung bewegbar ist.
Hierdurch ist sichergestellt, daß das zunächst von dem ersten Förderelement übernommene Warenstück von den Förderelementen des zweiten Stetigförderers übernommen wird, wobei es gleichzeitig noch mit den Förderelementen des ersten Stetigförderers in Kontakt ist. Die Förderelemente des ersten Stetigförderes können dabei aus der
Übernahmestellung in die Grundstellung in Transportrichtung verstellt werden, wobei hierdurch quasi der erste Stetigförderer keine Relativbewegung zu dem Warenstück ausführt, sondern mit dem Warenstück in die Grundstellung transportiert wird. Anschließend kann zur Übernahme eines weiteren-Warenstücks der Stetigförderer entgegen der Förderrichtung verstellt werden, und zwar entweder nach Erreichen der Grundstellung oder auch schon vor Erreichen der Grundstellung, so daß die Förderelemente des ersten Stetigförderers auf dem neu zugeführten Warenstück ablaufen, dieses transportieren bis zumindest zur Eingriffslage des zweiten Stetigförderers und anschließend wieder mit dem Warenstück in die Grundstellung oder eine Zwischenstellung zurückgeführt werden können, aus welcher wir erneut entgegen Transportrichtung die Übernahme des nächsten Warenstückes verstellt werden können.
Bevorzugt ist zudem vorgesehen, daß beide Stetigförderer endlos umlaufend ausgebildet sind.
Eine besonders zweckmäßige Weiterbildung wird darin gesehen, gesehen, daß beide Stetigförderer Zahnriemen als Förderelemente aufweisen, die mit Zahnrädern als Umlenkräder und Antriebsräder in Eingriff sind.
Zudem ist bevorzugt vorgesehen, daß die eng benachbarten Förderelemente des ersten und zweiten Stetigförderers durch jeweils einen gemeinsamen
Antrieb angetrieben sind, wobei die Antriebe der beiden Förderelementpaare synchron und gleichlaufend betrieben sind.
Eine bevorzugte Ausbildung, mit der die sogenannte Pufferschlauf in einfacher Weise realisiert werden kann, ist dadurch gekennzeichnet, daß jedes Förderelement, insbesondere der Zahnriemen, der ersten Stetigförderer an seinem entgegen Transportrichtung gerichteten Umlenkende jeweils um ein erstes ümlenkrad umgelenkt ist, das zu diesem ersten Umlenkrad hin laufende Obertrum des Förderelementes unter Bildung einer Schlaufe zweifach um ein zweites und ein drittes Umlenkrad umgelenkt ist, wobei das erste Umlenkrad und das diesem hinsichtlich des zulaufenden Obertrums als nächstes benachbarte zweite Umlenkrad gemeinsam aus der Grundstellung entgegen Transportrichtung in die Übernahmestellung und zurück in die Grundstellung verstellbar ist, wobei sich das in Transportrichtung ablaufende Untertrum an der Anlagefläche abstützt.
Zudem kann vorgesehen sein, daß der Stellantrieb zur Bewegung des Förderelementes oder des entgegen Förderrichtung gerichteten Umlenkbereiches mit einer Einrichtung gekoppelt beziehungsweise von einer Einrichtung gesteuert ist, mittels derer die Vorlace eines Warenstückes sowie die Sollposition des Warenstückes unter dem Stetigförderers erfaßbar ist.
Auch kann vorgesehen sein, daß der Stellantrieb zur Bewegung des Förderelementes oder des entgegen Fördereinrichtung gerichteten Umlenkbereichs mit einer Einrichtung gekoppelt beziehungsweise von einer Einrichtung gesteuert ist, mittels derer die Position eines Warenstückes unter dem ablaufenden Untertrum des Förderelementes des zweiten Stetigförderers erfaßbar ist.
Als Positionserfassungseinrichtungen können beispielsweise Lichtschranken, andere berührungsfreie Erfassungsorgane oder auch Berüh=ungstaster oder dergleichen vorgesehen sein.
Mittels dieser Erfassungselemente kann beispielsweise die in Förderrichtung hinten liegende Randkante des Warenstückes, welches abtransportiert wird, erfaßt werden oder die in Förderrichtung vornliegende Randkante des nächsten ankommenden Warenstückes oder auch bei der Übergabe und Übernahme durch den ersten Stetigförderer, wie in Förderrichtung hintere Randkante des mit dem ersten Stetigförderer in Eingriff befindlichen Warenstückes erfaßt werden, um dieses beispielsweise exakt der Randkante vertikal unter der Drehachse der den Umlenkbereich bildenden Rolle oder dergleichen zu positionieren. Das nächste Warenstück kann dann bis an diese Randkante angenähert werden, so daß es, sofern erwünscht, spaltrrei oder nahezu spaltfrei an das schon in Eingriff befindliche Warenstück angeschlossen werden kann.
Eine weiterhin bevorzugte Ausbildung ist in Anspruch 10 angegeben.
Dadurch, daß die beiden Transporteinrichtungen quasi übereinander angeordnet sind, ist es möglich, das Warenstück, insbesondere die textile Bahn von dem Warenspeicher soweit abzuziehen, wie dem Maß des zu vereinzelnden Warenstückes entspricht.
Anschließend kann das Warenstück zum Zwecke der Vereinzelung von der Bahn abgetrennt werden, wobei das Abtrennen mittels eines Kreismessers oder auch mittels eines Schneidbalkens erfolgen kann. Vor dem Trennvorgang wird das zu vereinzelnde Warenstück an den Querrandkanten (in Richtung der Warenbahn gesehen) mittels der Klemmeinrichtung erfaßt und lagerichtig gehalten. Die Klemmeinrichtung wird dann samt dem vereinzelten Warenstück in die zweite Transportebene überführt, in der die zweite kontinuierlich betriebene Transporteinrichtung angeordnet ist. Das Warenstück wird dabei an seinen Randkanten derart gehalten, daß die Ränder über die beiden an den beiden Randkanten angeordneten Klemmeinrichtungen vorragen. Mittels der Klemmeinrichtung wird das vereinzelte Warenstück dann in der Ebene der zweiten Transportvorrichtung zu dieser hin bewegt, wobei gleichzeitig die zweite Transportvorrichtung,, die vorzugsweise aus Transportriemen besteht, die kontinuierlich umlaufen und sich auf einem Auflagetisch oder auf Auflagekufen abstützen, entgegen der Vorwärtsbewegung der Klemmeinrichtung auf diese zu bewegt wird. Die über die Klemmeinrichtung
beidseitig vorragenden Randstücke werden dann von der zweiten Transportvorrichtung ergriffen, die das Warenstück abtransportiert. Dabei bewegt sich nach der Übergabe des in Transportrichtung vorderen Endes des Randteiles an die zweite Transportvorrichtung die Transportvorrichtung gemeinsam mit dem abgeförderten Textilstück unter gleichzeitigem Abtransport des Textilstückes in die Ausgangslage zurück, in der die Transportvorrichtung Abstand von der Klemmeinrichtung aufweist, wobei zudem die Klemmeinrichtung ebenfalls in die Ausgangslage zurückbewegt wird, also von der zweiten Transportvorrichtung entfernt und in die Ebene der ersten Transporteinrichtung verschoben wird.
Durch diese gegenläufige Bewegung der zweiten Transportvorrichtung und der Klemmeinrichtung bei der Übergabe des Warenstückes wird erreicht, daß das Warenstück mit seiner in Förderrichtung der zweiten Fördereinrichtung vorn liegenden Randkante der hinteren Randkante des schon abgeförderten Warenstückes, welches noch von der zweiten Transportvorrichtung abtransportiert wird, unmittelbar angenähert wird, so daß das folgende Warenstück quasi spaltfrei oder unter ganz geringer Spaltbildung von der zweiten Transportvorrichtung mitgenommen wird und weiterverarbeitenden Stationen zugeführt werden kann. Dabei ist durch die erfindungsgemäße Ausbildung eine Beschädigung des Warenstückes durch Nadeln oder dergleichen vermieden.
In Konsequenz können die der zweiten Transport-
vorrichtung nachgeordneten Stationen, wie Säumein- richtung und/oder Näheinrichtung kontinuierlich mit Höchstleistung betrieben werden und deren Leistung kann vollständig ausgenutzt werden.
Eine bevorzugte Weiterbildung wird darin gesehen, daß die zweite Transportvorrichtung aus Transportriemen besteht, die in Transportrichtung außen neben der Fluchtlinie der Klemmeinrichtung angeordnet sind und die den Rand des Warenstückes gegen Auflagebereiche als Bestandteil jeder der beiden Transportvorrichtungen andrücken.
Bevorzugt kann vorgesehen sein, daß die Klemmeinrichtung aus Klemmbalkenpaaren besteht.
Auch ist bevorzugt, daß die Klemmeinrichtung und die Transportvorrichtung einander derart annäherbar sind, daß das von der Klemmeinrichtung gehaltene Textilstück mit seinen Rändern an die Transportvorrichtung übergebbar ist, wobei das übergebene Warenstück spaltfrei oder nahezu spaltfrei an ein vorher übergebenes, von der Transportvorrichtung abtransportiertes Warenstück anschließt.
Für den Übergabevorgang ist ferner vorteilhaft, wenn der Anlagebereich durch eine ebene Auflaceplatte oder einen Auflagetisch gebildet ist.
Unter Umständen kann auch vorgesehen sein, daß der Auflagebereich (10) durch jeweils einen weiteren Steticförderer gebildet ist.
Hierbei kann der Auflagebereich jeweils durch einen endlos umlaufenden Stetigförderer gebildet sein, dessen eines Trum als-Gegenfläche für den Stetigförderer mit dem Förderelement dient und gleichgerichtet und mit gleicher Geschwindigkeit in Transportrichtung abläuft.
Ein Verfahren zum Transport von Warenstücken ist im Anspruch 16 angegeben.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt : Figur 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung in Seitenansicht ; Figur 2 desgleichen in einer um 90 ° um die Hochachse gedrehten Seitenansicht ; Figur 3 und 4 eine Einzelheit in Seitenansicht und in Draufsicht gesehen ; Figur 5 eine- Einzelheit der Fig. 2 in Seitenansicht.
In der Zeichnung sind die wesentlichen Elemente einer Vorrichtung zum Transport von aus einer textilen Bahn 1 vereinzelten Textilstücken 1'
gezeigt. Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer ersten diskontinuierlich arbeitenden Transporteinrichtung, mittels derer die textile Bahn 1 von einem nicht gezeigten Warenspeicher abziehbar ist und das zu vereinzelnde freie Ende der Bahn -gegebenenfalls- gespannt- gehalten ist.
Ferner besteht die Vorrichtung aus einer zweiten kontinuierlich laufenden Transporteinrichtung, deren Transportebene parallel zur Transportebene der ersten Transporteinrichtung verläuft und die Mittel zum Halten des vereinzelten Textilstückes 1' aufweist. Die Transportrichtung der ersten Transporteinrichtung ist bei 5 angegeben. Die Transportrichtung der zweiten Transportvorrichtung ist gemäß Figur 1 orthogonal zur Zeichnungsebene und in Figur 2 mit dem Pfeil 6 angegeben. Die Transportebenen der beiden Transporteinrichtungen verlaufen parallel zueinander und mit Abstand übereinander. Die Transportrichtung 5 der ersten Transporteinrichtung verläuft parallel zur Bahnlängserstreckung der Bahn 1, während die Trans- portrichtung der zweiten Transporteinrichtung quer zur Bahnlängsrichtung gerichtet ist.
Die erste Transporteinrichtung besteht aus einem Transportschieber 7 für die textile Bahn 1 und einer Transportzange 4, wobei die Zange 4 entsprechend dem Bewegungspfeil 8 zum Transportschieber 7 hin und von diesem weg
verstellbar ist. Zwischen Transportschieber 7 und Transportzange 4 ist in der Nähe des Transportschiebers 5. ein Trennmittel 9 vorgesehen, mittels derer die Textilbahn 1 zur Erzeugung eines vereinzelten Textilstückes 1'durchtrennbar ist.
Das Trennmittel 9 ist im Ausführungsbeispiel als Schere dargestellt. Es kann sich dabei um eine manuell betätigbare Schere oder um ein motorisch betätigtes Scheibenmesser oder auch um einen pneumatisch oder motorisch betriebenen Trennbalken oder dergleichen handeln. Das textile Einzelstück 1'wird nach der Durchführung des Trennschnittes oder gleichzeitig bei Durchführung des Trennschnittes von dem Transportschieber 7 und der Transportzange 4 freigegeben und durch ein Übergabemittel aus der Ebene der ersten Transporteinrichtung in die Ebene der zweiten Transporteinrichtung verstellt.
Das Übergabemittel besteht aus einer Klemmeinrichtung 2. Die Klemmeinrichtung 2 besteht aus zwei Paaren von Klemmbalken, deren einer oberhalb der Textilbahn l und deren anderer unterhalb der Textilbahn 1 angeordnet ist, wobei das vereinzelte Textilstück durch Schließen der Klemmbalken der Klemmeinrichtung 2 fixiert wird.
Anschließend werden die Klemmbalken der Klemmeinrichtung mit dem Textilstück 1 aus der in Figur 1 strichpunktierten in die Figur 1 in durch- gezogenen Linien gezeigte Stellung überführt. Die Klemmbalken der Klemmeinrichtung 2 halten das vereinzelte Textilstück mit geringem Abstand von seinen seitlichen Randkanten, so daß die Randkanten, die quer zur Transportrichtung 5
gerichtet sind, über die Klemmbacken seitlich vorstehen. Die Klemmeinrichtung 2 wird in die Ebene der zweiten Transporteinrichtung verstellt.
Anschließend wird die Klemmeinrichtung 2 mit den Klemmbalken in der Ebene der zweiten Transpcrteinrichtung zu dieser hin verstellt und die zweite Transportvorrichtung wird in entgegensetzte Richtung zu der Klemmeinrichtung hin verstellt, so daß diese beiden Elemente einander angenähert werden. Die zweite Transportvorrichtung ist aus Transportriemen 3 gebildet, die als endlos umlaufende Riemen ausgebildet sind. Das untere Trum der Transportriemen stützt sich auf einer Gegenfläche 10 ab. Da die Klemmeinrichtung 2 seitlich neben den Transportriemen 3 der zweiten Transportvorrichtung angeordnet ist, wie insbesondere aus Figur 1 ersichtlich ist, können die beiden Aggregate 2 beziehungsweise 3 einander überdeckend angenähert werden, ohne das sie sich bei dieser Bewegung gegenseitig stören oder berühren. Durch diese Anordnung ist es möglich, das von der Klemmeinrichtung 2 gehaltene Textilstück 1 so wei~ der zweiten Transporteinrichtung beziehungsweise deren Transportriemen 3 anzunähern, daß die in Vorschubrichtung vordere Randkante des Textilstückes 1 praktisch auf Stoß zu dem schon von der zweiten Transporteinrichtung abgeförderten weiteren Textilstück angenähert werden kann.
Sobald die zweite Transportvorrichtung mit ihrem Transportriemen 3 das Textilstück ergriffen hat und abtransportiert, kann die zweite Transportvorrichtung 3 wieder von der
Klemmeinrichtung 2 in Förderrichtung weg verstellt werden und ebenso die Klemmeinrichtung 2 von der zweiten Transporteinrichtung weg zurück verstellt werden, wobei die Klemmeinrichtung 2 gleich-zeitig oder nachfolgend in die Ebene der ersten Transporteinrichtung überführ- wird, so daß sie zur Aufnahme der weiteren Textilbahn 1 und zum Zwecke der Vereinzelung und Übergabe eines weiteres Textilstückes geeignet ist. Die Bewegungsmöglichkeiten der Aggregate 2 und 3 beziehungsweise von deren Einzelteilen sind durch Bewegungspfeile 11 angegeben.
Die Auflagefläche 10, auf der sich jeweils ein Transportriemen 3 abstützt, ist entgegen der Transportrichtung (in Figur 2 nach links) verlängert, so daß der Rand des Textilstückes schon auf diese Aufstandsfläche durch die Klemmeinrichtung 2 aufgelegt werden kann, bevor der Transportriemen 3 in Wirkeingriff mit der Randkante des textilen vereinzelten Stückes kommt.
Sowohl die Abzugszange (Transportzange 4) als auch die Klemmeinrichtung 2 kann pneumatisch betätigt sein. Die Transportriemen 3 können synchron angetrieben sein, beispielsweise durch Elektromotore oder dergleichen.
In Figur 5 ist die Verstellmöglichkeit des kompletten zweiten Transportmittels mit dem umlaufenden Förderelement 3 gezeigt.
Das Untertrum des Förderelementes 3 ist parallel zur Stützfläche (10) geführt und läuft um Umlenk- und/oder Antriebsrollen um.
Zur Übernahme eines Warenstückes 1'wird die komplette Einheit bei umlaufendem Förderelement 3 in der Zeichnung nach links verstellt, beispielsweise mittels eines gestellfest (bei 27) gehalterten Linearantriebes 28. Nach oder während der Übernahme des Warenstückes 1'wird die Einheit wieder nach rechts in die Grundstellung verstellt, die in Figur 5 gezeigt ist. Dabei läuft das Förderelement 3 ständig mit konstanter Geschwindigkeit um.
Durch die dargestellte Vorrichtung ist eine Verfahrensweise möglich, bei der das vereinzelte Textilstück jeweils dem schon von der zweiten.
Fördereinrichtung abgeförderten Textilstück spaltfrei oder nahezu spaltfrei angenähert werden kann, so daß eine äußerst dichte Abförderung der vereinzelten Textilstücke zu nachgeordneten Bearbeitungsstationen oder -organe möglich ist.
In den Zeichnungsfiguren 3 und 4 ist ein Kernelement der Vorrichtung zum Transport eines flächigen Warenstückes, beispielsweise eines Warenstückes aus einer textilen Warenbahn gezeigt.
Das Warenstück 1'wird parallel zur Auflagefläche 10 von dem ersten Transportmittel an das zweite Transportmittel übergeben. Das zweite Transportmittel besteht aus einem Stetigförderer 12 mit zwei quer zur Förderrichtung 6 voneinander beabstandeten und ihrem Abstand einstellbaren Förderelementen in Form von Transportriemen 3. Den Transportriemen 3 ist jeweils eine sich parallel zur Förderrichtung 6 erstreckende, streifenartige
Auflagefläche 10 zugeordnet, auf der das jeweilige Förderelement (3) sich'beim Transport unter Zwischenlage von Randteilen des Warenstückes 1' abstützt. Die Auflagefläche 10 kann auch durch das Obertrum eines unterhalb des Warenstückes 1' angeordneten, umlaufenden Stetigförderers gebildet sein. Jedes der beiden Förderelemente (3) ist unter Bildung einer Pufferschlaufe bereits derart umgelenkt und geführt, daß der entgegen der Transportrichtung 6 gerichtete Umlenkbereich 14 des Förderelementes (3) unter Mitnahme des Förderelementes aus einer Grundstellung, in welcher der Bereich 14 in der Zeichnungsfigur 3 nach rechts verlegt ist, parallel zur Transportrichtung 6 in eine Übernahmestellung verstellbar ist, die in Figur 3 beispielsweise gezeigt ist. Dabei ist parallel zu den Förderelementen (3) des ersten Stetigförderers ein weiteres Förderelement 15 eines zweiten Stetigförderers eng benachbart angeordnet.
Die Förderelemente 15 des zweiten Stetigförderers werden mit gleicher Transportrichtung und Geschwindigkeit wie die Förderelemente (3) des erster. Stetigförderers betrieben. Der Umlenkbereich 14 der Förderelemente (3) des ersten Stetigförderers sind dadurch in Transportrichtung 6 aus der Übernahmestellung in die Grundstellung zurückverstellbar, daß das Warenstück 1'von den Förderelementen 15 des zweiten Stetigförderers in Förderrichtung 6 transportiert werden und der sich auf dem Warenstück 1'abstützende Umlenkbereich 14 samt dem entsprechenden Teil des Förderelementes 3
zurück in die Grundstellung bewegt wird.
Die Stetigförderer sind in beiden Fällen (Elemente 3 beziehungsweise 15)'als endlos umlaufende Riemen ausgebildet. Insbesondere sind die als Zahnriemen ausgezildeten Förderelemente mit Zahnrädern als Umlenkräder 16,17, 18,19 und Führungsräder 20, 21, 22 ausgebildet sowie als Antriebsräder 23, die mittels eines elektromotorisches Antriebes 24 betrieben sind. Dabei sind die eng benachbarten Förderelemente des ersten und zweiten Stetigförderers (die Elemente 3 beziehungsweise 15 auf der rechten Seite beziehungsweise linken Seite in Transportrichtung 6 gesehen) durch jeweils einen gleichen Antrieb 24 angetrieben. Die beiden Förderelementpaare sind synchron und gleichlaufend durch zwei Elektromotore 24 angetrieben. Jedes Förderelement 3 des ersten Stetigförderers ist an seiner entgegen Transportrichtung gerichteten Umlenkende 14 jeweils um ein erstes Umlenkrad 16 umgelenkt. Daß zu diesem ersten Umlenkrad hinlaufende Obertrum des Förderelementes ist unter Bildung einer Schlaufe zweifach um ein zweites Umlenkrad 25 und ein drittes Umlenkrad 18 umgelenkt, wobei das erste Umlenkrad 16 und das dieser hinsichtlich des zulaufenden Obertrums als nächs. es benachbarte zweite Umlenkrad 25 gemeinsam aus der Grundstellung entgegen Transportrichtung 6 in die Übernahmestellung und zurück in die Grundstellung verstellbar, wie durch den Bewegungspfeil 26 angegeben ist. Dabei stützt sich das i-. Transportrichtung 6 ablaufende Untertrum stets an der Auflagefläche 10 ab. Zur Erfassung der Position des Warenstückes 1' kann im Bereich der
Umlenkrolle 16 und/oder im Bereich der Umlenkrolle 17 beispielsweise e-ine Lichtschranke vorgesehen sein, mittels derer die Randkante des Warenstückes 1'erfaßt werden kann und mittels derer auf die Verstelleinrichtung für die Verstellung des Umlenkbereiches 14 einwirkende Stellantrieb geschaltet werden.
Beim Verstellen des Umlenkbereiches 14 entgegen Transportrichtung 6 drehen die entsprechenden Umlenkräder schneller, während der eigentliche Riemen (3) mit konstanter Geschwindigkeit umläuft.
Beim Zurückführen in die Grundstellung läuft der Riemen 3 weiter mit konstanter Geschwindigkeit um.
Das gesamte System arbeitet vorzugsweise mit einer Riemengeschwindigkeit von ca. 15 bis 20 m pro Minute.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach variabel.
Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen
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