| WO/2010/147861 | ASSET TAG POWER OPTIMIZATION |
| WO/2000/074983 | SECURITY SYSTEM WITH A MOBILE TELEPHONE |
| WO/2007/086808 | SYSTEM AND METHOD FOR MONITORING THE STATUS OF AN INVENTORY ITEM |
Ansprüche :
1. Vorrichtung für die überwachung wenigstens eines Gegenstandes, aufweisend eine Sende- und eine Empfangseinheit, gekennzeichnet durch wenigstens eine dem Gegenstand zugeordnete Sende- und eine zentrale Empfangseinheit, die die wenigstens eine Sendeeinheit verwaltend bei Ausbleiben des Sendesignals einen spezifischen Alarm auslöst.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangseinheit eine Vielzahl von Gegenständen zugeordneten Sendeeinheiten verwaltet und bei Ausbleiben eines Sendesignals einen dem Gegenstand zugeordneten Alarm auslöst .
3. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ausbleiben aller Sendesignale ein der Empfangseinheit zugeordnetes Alarmsignal ausgelöst wird.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das der
Empfangseinheit zugeordnete Alarmsignal mittels eines PIN-Codes ausschaltbar ist.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sendesignal getaktet ist.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangseinheit wechselnd aus zwei Batterien betrieben wird.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangseinheit über eine Schnittstelle verfügt, mit der die Eigenschaften zusätzlicher Sendeeinheiten eingelesen werden können.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Integration der
Empfangseinheit in ein Mobiltelefon.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens eine der zentralen Empfangseinheit zugeordnete Sende- und eine dem Gegenstand zugeordnete Empfangseinheit, die eine bidirektionale Kommunikation ermöglichen, so dass bei Ausbleiben des Sendesignals der der zentralen Empfangseinheit zugeordneten Sendeeinheit ein dem Gegenstand zugeordneter Alarm auslöst wird.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ihre Einbindung in ein Netzwerk. |
Vorrichtung für die überwachung von Gegenständen
Beschreibung :
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die überwachung wenigstens eines Gegenstandes, aufweisend eine Empfangs- und eine Sendeeinheit .
Eine Vielzahl von Verfahren stellt sich der Problematik, verlorengegangene oder verlegte Gegenstände wieder aufzufinden. Ein typisches Beispiel hierfür sind die sogenannten Key-Finder, bei denen an einem Schlüsselbund eine Empfangsvorrichtung angeordnet ist, die bei Empfang eines Signals einen zumeist akustischen Alarm auslöst, so dass der Schlüssel aufgefunden werden kann. Vergleichbare Systeme sind aus der Bürotechnik für das Wiederauffinden von Akten bekannt .
Als problematisch erweisen sich derartige Verfahren und Vorrichtungen dann, wenn der einem verlorengegangenen Gegenstand zugeordneten Empfänger außerhalb der Reichweite eines zugehörigen Senders ist . Darüber hinaus besteht das Problem, wenn sich der zu suchende Gegenstand beispielsweise in einem anderen Zimmer befindet, dass der durch ein Signal ausgelöste Alarm von einer den Gegenstand suchenden Person nicht wahrgenommen werden kann.
Vor diesem Hintergrund macht die Erfindung es sich zur Aufgabe, eine Vorrichtung für die überwachung wenigstens eines Gegenstandes zur Verfügung zu stellen, durch die bereits ein Verlorengehen von Gegenständen weitestgehend vermieden wird.
Gelöst wird diese technische Problematik bei einer Vorrichtung für die überwachung wenigstens eines Gegenstandes, aufweisend eine Sende- und eine Empfangseinheit, gemäß des Anspruchs 1 durch wenigstens eine einem Gegenstand zugeordnete Sende- und eine zentrale Empfangseinheit, die die wenigstens eine Sendeeinheit verwaltend bei Ausbleiben des Sendesignals einen spezifischen Alarm auslöst.
Hierbei ist daran gedacht, dass eine die Empfangseinheit mit sich führende Person bei einem Verlegen und/oder Verlieren eines Gegenstandes mit zugeordneter Sendeeinheit sofort durch einen spezifischen Alarm, vorzugsweise einstellbar von optischer und/oder akustischer Natur, darauf aufmerksam gemacht wird, dass sich der entsprechende Gegenstand außerhalb einer bestimmten Reichweite befindet oder sich aus anderem Grund nicht mehr mit dem Sendesignal bei der zentralen Empfangseinheit meldet . Die Person wird danach sofort nach dem Verbleib des Gegenstandes mit zugeordneter Sendeeinheit nachforschen, so dass ein Verlieren, Verlegen oder dergleichen von vornherein weitestgehend ausgeschlossen wird.
Das Ausbleiben des Sendesignals kann, je nach verwendeter Technik, durch ein Zeitinterwall in der Größe von einigen
Sekunden, bei einem intermittierenden Sendebetrieb bei einem Ausbleiben eines abgezählten Signals, beispielsweise bei dem Ausbleiben eines dritten Signals, oder durch die Senderreichweite bestimmt werden. Dies wird sich nach der verwendeten Sendetechnik richten, beispielsweise nach der bekannten Bluetooth-Technik, nach Art bekannter Infrarot-Schnittstellen oder auch der herkömmlichen Radiowellen .
Es kann ferner zweckmäßig sein, wenn vorgesehen wird, dass die Empfangseinheit eine Vielzahl von Gegenständen zugeordneten Sendeeinheiten verwaltet und bei Ausbleiben eines Sendesignals einen dem Gegenstand zugeordneten Alarm auslöst. Dies hat den kommerziellen Vorteil, dass ein
Benutzer der Vorrichtung nach der Erfindung lediglich die Anzahl der Sendeeinheiten erwerben muss, die er auch tatsächlich benötigt.
Das zumeist nachträglich erforderliche Anbringen der Sendeeinheiten an den Gegenständen, beispielsweise Schlüsselringen, Taschen, elektronischen Notizbüchern oder dergleichen, kann in hergebrachter Weise erfolgen, beispielsweise durch Kleben, Einhaken, Haken- und ösen-Befestigungen oder dergleichen mehr.
Durch die Verwaltung einer Vielzahl von Sendeeinheiten, zumeist zwischen 3 und 5 an der Zahl, bietet sich ferner die Möglichkeit, dass bei Ausbleiben aller Sendesignale ein der Empfangseinheit zugeordnetes Alarmsignal ausgelöst wird, so dass auch die Empfangseinheit selbst kaum verlustig gehen kann.
Um die Sicherheit bei der Vorrichtung nach der Erfindung weiter zu erhöhen, kann ferner vorgesehen werden, dass das der Empfangseinheit zugeordnete Alarmsignal nur mittels eines PIN-Codes ausschaltbar ist. Dies sollte auch nach einem Entfernen des Batteriesatzes und nach einem erneutem Einschalten nur möglich sein. Insoweit wird der Verlust der zentralen Empfangseinheit durch Diebstahl vorgebeugt, da für einen Dieb die Vorrichtung unbrauchbar ist.
Auch bei einer für den Betrieb einer zentralen Empfangseinheit zu schwachen Batterie wird ein vorzugsweise einstellbarer Alarm ausgelöst und ist bevorzugt weiter
vorgesehen, dass dann auf eine zweite Batterie für den Betrieb der zentralen Empfangseinheit umgeschaltet wird, so dass die Empfangseinheit wechselnd aus zwei Batterien betrieben wird. Eine hohe Funktionssicherheit ist hierdurch gewährleistet.
Um das Einbinden zusätzlicher Sendeeinheiten zu erleichtern, ist ferner vorgesehen, dass die Empfangseinheit über eine Schnittstelle verfügt, mit der die Eigenschaften zusätzlicher Sendeeinheiten eingelesen werden können, beispielsweise mittels eines Bar-Codes oder dergleichen mehr. Eine äußerst einfache, jedoch effektive Einbindung zusätzlicher Sendeeinheiten ist hierdurch gewährleistet .
In weiterer Ausgestaltung der Vorrichtung nach der Erfindung ist vorgesehen, dass eine Integration der Empfangseinheit in einem Mobiltelefon erfolgt, so dass, neben einem Mobiltelefon, keine weiteren Gerätschaften mit sich geführt werden müssen.
Eine Weiterentwicklung der Vorrichtung nach der Erfindung sieht wenigstens eine der zentralen Empfangseinheit zugeordnete Sende- und eine dem Gegenstand zugeordnete Empfangseinheit vor, so dass eine bidirektionale Kommunikation ermöglicht ist. Bei Ausbleiben des Sendesignals der der zentralen Empfangseinheit zugeordneten Sendeeinheit kann dann ein dem Gegenstand zugeordneter, insbesondere akustischen Alarm auslöst werden. Damit wird auch durch den Gegenstand selbst der Verlust dem Benutzer der Vorrichtung angezeigt, auch wenn dieser außerhalb des
Wahrnehmungsbereichs des Alarms der Empfangseinheit sich befindet. Darüber hinaus ist der Gegenstand, wenn er nur verlegt wurde, wieder leicht auffindbar. Insbesondere wird auch einem Diebstahl wirksam begegnet, da ein Dieb mit einem einen Alarm gebenden Gegenstand kaum unbemerkt bleibt.
Ferner kann es zweckmäßig sein, wenn die Vorrichtung nach der Erfindung in ein Netzwerk eingebunden ist, vergleichbar etwa dem eines Mobiltelefons, wenn auch nicht zwingend in dessen räumlicher Ausdehnung. Hier ist vielmehr an weitläufige
Büro- und Industrieanlagen oder dergleichen gedacht, die es einem Benutzer erlauben, auf das Mitführen einer zentralen Empfangseinheit zu verzichten. Mehrere solcher zentralen Empfangseinheiten, verteilt über ein vorgegebenes Gebiet, verwalten dann die Sendeeinheiten der Gegenstände. Ist ein Gegenstand verlustig gegangen, kann durch Abfrage der zentralen Empfangseinheiten sein Aufenthaltsort in dem Netz zumeist ermittelt werden und, sofern vorgesehen, durch die bidirektionale Verbindung ein Alarm am Ort des Gegenstandes ausgelöst werden, der das Auffinden des Gegenstandes problemlos ermöglicht.
Durch die Maßnahmen nach der Erfindung wird weitestgehend sichergestellt, dass keine mit entsprechenden Sendeeinheiten und gegebenenfalls Empfangseinheiten mit einer
Alarmvorrichtung versehene Gegenstände verloren gehen.
