| JP09267142 | TRANSFER DEVICE FOR MATERIAL |
| JP60044141 | SUPPLYING METHOD OF MATERIAL |
| JP63130293 | DEVICE FOR DETECTING WORK ANGLE |
Gödtner, Werner (Baumgartenweg 7 Reutlingen/Württ., D-72764, DE)
| 1. | Einrichtung an einer Schubkurbel, zum Erzeugen einer Bewegung eines am Schieber ge lagerten Teiles relativ zu diesem, welche von dem Kurbelzapfenumlauf um die Kurbelwellen achse abgeleitet und entlang der Schubstange auf das zwangsweise bewegbare Teil übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erzeugen einer Drehbewegung jenes Teiles (Rad 38 ; Scheibe 100 ; 148) am Schieber (Schlitten 12 ; 124) eine Transmission aus umlaufenden Teilen (Rad 22, 34, 38 ; Scheibe 98, 100, Riemen 102 ; 150, Scheibe 142, 148) an der Schub stange (26, 28 ; 144) vorgesehen ist. |
| 2. | Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transmission einen auf dem Kurbelzapfen (20 ; Rundteil 134) festsitzenden, antreibenden Zahnkranz (Rad 22 ; Scheibe 142) und einen auf dem, Schubstange (26, 28 ; 144) und Schieber (Schlitten 12 ; 124) verbindenden Drehgelenkzapfen (Bolzen 18 ; 146) gelagerten, abtreibenden Zahnkranz (Rad 38 ; Scheibe 148) als zwangsweise bewegbares Teil sowie mindestens ein beide Zahnkränze verbindendes, umlau fendes Teil (Rad 34 ; Riemen 102 ; 150) aufweist. |
| 3. | Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als verbindendes Transmis sionTeil ein zwischen den zwei Zahnkränzen (22 und 38) an der Schubstange (26, 28) dreh bar gelagerter Zahnkranz (34) vorgesehen ist, der mit den beiden anderen Zahnkränzen (22 und 38) kämmt. |
| 4. | Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als verbindendes Transmission Teil ein Zahnriemen (102 ; 150) oder eine Kette vorgesehen ist, der bzw. die von beiden Zahn kränzen (Rad 22, 38 ; Scheibe 142, 148) umgelenkt wird. |
| 5. | Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehge lenkzapfen (Bolzen 18 ; 146) die Kurvenscheibe (44 ; 152) eines am Schieber (Schlitten 12 ; 124) angeordneten Kurvengetriebes trägt, welche mit dem koaxialen abtreibenden Zahnkranz (Rad 38 ; Scheibe 148) drehfest verbunden ist. |
| 6. | Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Transmission einen auf dem Kurbelzapfen (20') festsitzenden, antreibenden Zahnkranz (22') und als zwangsweise bewegba res Teil eines Exzenterbolzens (174) dessen Exzenter (178), der am Schieber (Schlitten 12') drehbar gelagert ist, sowie einen auf dem zentrischen Mittelteil des Exzenterbolzens (174) fest sitzenden, abtreibenden Zahnkranz (38') aufweist, der unmittelbar mit dem antreibenden Zahn kranz (22') kämmt (Fig. 7, 8). |
| 7. | Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenter seitlich am Schie ber angeordnet ist und als Kurvenscheibe mit einer am Schlitten gelagerten Rolle zusammen wirkt. |
| 8. | Einrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem zentrischen Mit tette) (176) des Exzenterbolzens (174) die Kurvenscheibe (44") eines am Schieber (Schlitten 12') angeordneten Kurvengetriebes festsitzt (Fig. 8). |
| 9. | Verwendung einer Einrichtung nach Anspruch 5 zum gleichzeitigen Hinund Herbewegen eines Stößels (62) relativ zum bewegten Schieber (12), wobei die Kurvenscheibe (44) den Zwangslauf einer Kurvenrolle (46) an einem Rollenhebel (50) kraftschlüssig steuert, welcher schwenkbar am Schieber (12) gelagert ist und den Stößel (62) gegen die Rückstellkraft einer Fe der (68) beaufschlagt (Fig. 1). |
| 10. | Verwendung einer Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4 zum Drehen eines Zahn kranzes (Rad 72) relativ zum bewegten Schieber (12), wobei dieser die Drehbewegung des ab treibenden Zahnkranzes (Rad 38) abnehmende Zahnkranz (Rad 72) mit dem abtreibenden Zahn kranz oder mit einem koaxialen Zahnkranz (Rad 106) kämmt, der mit dem abtreibenden Zahn kranz drehfest verbunden ist (Fig. 3 und 5 bzw. 4). |
| 11. | Verwendung nach Anspruch 10, bei der zum gleichzeitigen Hinund Herbewegen eines Stößels (62') relativ zum bewegten Schieber (12) dieser die Kurvenscheibe (44') eines am Schie ber (Schlitten 12) angeordneten Kurvengetriebes trägt, welche mit dem koaxialen abnehmenden Zahnkranz (Rad 72) drehfest verbunden ist, wobei die Kurvenscheibe (44') den Zwangslauf einer Kurvenrolle (82) an einem Rollenhebel (90) kraftschlüssig steuert, welcher drehbar am Schieber (12) gelagert ist und den Stöße ! (62') gegen die Rückstellkraft einer Feder (68) beaufschlagt (Fig. |
| 12. | 3 und 4). |
| 13. | Verwendung nach Anspruch 10, bei der zum gleichzeitigen Drehen einer ArbeitsWelle (114) mit einer Achse parallel zur Bewegungsrichtung des Schiebers (12) relativ zum bewegten Schieber der abnehmende Zahnkranz (Rad 72) und die ArbeitsWelle (114) mittels eines Zahn radgetriebes (Rad 110, 112) gekoppelt sind (Fig. 5). |
| 14. | Verwendung einer Einrichtung nach Anspruch 5 zum Betätigen einer mit dem Schieber (Ein zugsschlitten 124) bewegbaren, gleichzeitig steuerbaren Vorrichtung (Backen 162 und 164) zum Klemmen von Drahtoder Bandmaterial (122), das einer materialbearbeitenden Maschine zuzu führen ist, wobei die Kurvenscheibe (152) den Zwangslauf einer Kurvenrolle (158) an einem gefe derten Rollenhebel (156) kraftschlüssig steuert, welcher schwenkbar am Schieber (124) gelagert ist und eine Haltebacke (162) der Klemmvorrichtung trägt, deren Gegenhaftebacke (164) am Schieber (124) stationär angeordnet ist. |
| 15. | Verwendung einer Einrichtung nach Anspruch 8 zum gleichzeitigen Hinund Herbewegen eines Stößels (62 ; 62') relativ zum bewegten Schieber (Schlitten 12'). GEÄNDERTE ANSPRÜCHE [beim Internationalen Büro am 17. Juli 2000 (17. 07. 00) eingegangen ; ursprüngliche Ansprüche 114 durch neue Ansprüche 16 ersetzt (2 seiten)] 1. Einrichtung an einer SchubkurbeL, zum Erzeugen einer Be wegung eines am Schieber gelagerten TeiLes relativ zu diesem, weLche von dem KurbeLzapfenumLauf um die KurbeLweLLenachse ab geleitet und entLang der Schubstange auf das zwangsweise beweg bare Teil übertragen wird, wobei zum Erzeugen einer Drehbewegung jenes TeiLes (Rad 38 ; Scheibe 100 ; 148) am Schieber (SchLitten 12 ; 124) eine Transmission aus umLaufenden Teilen (Rad 22, 34, 38 ; Scheibe 98, 100, Riemen 102 ; 150 Scheibe 142, 148) an der Schubstange (26, 28 ; 144) vorgesehen ist und die Transmission einen auf dem KurbeLzapfen (20 ; RundteiL 134) festsitzenden, an treibenden Zahnkranz (Rad 22 ; Scheibe 142) und einen auf dem, Schubstange (26, 28 ; 144) und Schieber (SchLitten 12 ; 124) ver bindenden DrehgeLenkzapfen (BoLzen 18 ; 146) gelagerten, abtrei benden Zahnkranz (Rad 38 ; Scheibe 148) aLs zwangsweise beweg bares Teil sowie mindestens ein beide Zahnkränze verbindendes, umlaufendes Teil (Rad 34 ; Riemen 102 ; 150) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der DrehgeLenkzapfen (BoLzen 18 ; 146) die Kurvenscheibe (44 ; 152) eines am Schieber (SchLit ten 12 ; 124) angeordneten Kurvengetriebes trägt, weLche mit dem koaxialen abtreibenden Zahnkranz (Rad 38 ; Scheibe 148) drehfest verbunden ist (Fig. 1 und 6). |
| 16. | 2 Einrichtung nach Anspruch 1 zum gleichzeitigen Hinund Her bewegen eines Stößels (62) relativ zum bewegten Schieber (12), dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenscheibe (44) den Zwangs Lauf einer KurvenroLLe (46) an einem RoLLenhebeL (50) kraft schLüssig steuert, weLcher schwenkbar am Schieber (12) gelagert ist und den StöBel (62) gegen die Rückstellkraft einer Feder (68) beaufschLagt (Fig. 1). |
| 17. | 3 Einrichtung nach Anspruch 1 zum Betätigen einer mit dem Schieber (EinzugsschLitten 124) bewegbaren, gleichzeitig steuer baren Vorrichtung (Backen 162 und 164) zum KLemmen von Draht oder Bandmaterial (122), das einer materialbearbeitenden Maschi ne zuzuführen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurven scheibe (152) den Zwangs Lauf einer Kurvenrolle (158) an einem gefederten RoLLenhebeL (156) kraftschlüssig steuert, welcher schwenkbar am Schieber (124) gelagert ist und eine Haltebacke (162) der Klemmvorrichtung trägt, deren Gegenhaltebacke (164) am Schieber (124) stationär angeordnet ist (Fig. 6). |
| 18. | 4 Einrichtung nach Anspruch 1 zum Drehen eines Zahnkranzes (Rad 72) relativ zum bewegten Schieber (12), dadurch gekenn zeichnet, dass dieser die Drehbewegung des abtreibenden Zahn kranzes (Rad 38) abnehmende Zahnkranz (Rad 72) mit einem Zahn kranz kämmt, und zwar wahlweise mit dem abtreibenden Zahnkranz oder mit einem koaxialen Zahnkranz (Rad 106), der mit dem ab treibenden Zahnkranz drehfest verbunden ist (Fig. 3 und 5 bzw. 4). |
| 19. | 5 Einrichtung nach Anspruch 4 zum gleichzeitigen Hinund Her bewegen eines Stößels (62') relativ zum bewegten Schieber (12), dadurch gekennzeichnet, dass dieser die Kurvenscheibe (44') eines am Schieber (Schlitten 12) angeordneten Kurvengetriebes trägt, weLche (44') mit dem koaxialen abnehmenden Zahnkranz (Rad 72) drehfest verbunden ist, wobei die Kurvenscheibe (44') den Zwangslauf einer Kurvenrolle (82) an einem RoLLenhebeL (90) kraftschLüssig steuert, weLcher drehbar am Schieber (12) ge Lagert ist und den StöBel (62') gegen die RückstelLkraft einer Feder (68) beaufschlagt (Fig. 3 und 4). |
| 20. | 6 Einrichtung nach Anspruch 4 zum gleichzeitigen Drehen einer ArbeitsWeLLe (114) mit einer Achse paraLLeL zur Bewegungsrich tung des Schiebers (12) relativ zum bewegten Schieber, dadurch gekennzeichnet, dass der abnehmende Zahnkranz (Rad 72) und die ArbeitsWeLLe (114) mittels eines Zahnradgetriebes (Rad 110, 112) gekoppelt sind (Fig. 5). IN ARTIKEL 19 (l) GENANNTE ERKLÄRUNG Die mit dem gleichzeitig eingehendem "Cover letter according to PCTArt.19(1)1" vorgenommenen Änderungen der ursprünglichen Pa tentansprüche (vom 12. 01. 2000) beruhen auf der im internatio nalen Recherchenbericht genannten, vorveröffentlichten inter nationalen Publikation W099/11906 (Bresland) vom 11. 03. 99. Die Auswirkungen vorgenannter Änderungen auf Beschreibung und Zeichnung werden voraussichtlich zumindest folgende sein : Die in der EP 99 114 317. 3 vom 21. 07. 99 nicht mehr enthaltene sechste Ausführungsform entfällt, d. h. es werden später ge strichen werden Abs. l (Zeilen 1 bis 7) der Textseite 3 Textseiten 6 bis 8 Zeichnungsseiten 4/5 und 5/5 (Fig. 7 bis 11). |
Es ist seit langem bekannt, für den Antrieb eines stempelseitigen Auswerferstößels einer Umform- presse eine zum Preßschlittenrücklauf gegenläufige Bewegung von außen in den Schlitten einzulei- ten, um das Werkstück aus Preßwerkzeugen, z. B. Sechskantkopfstempeln mittels eines Auswerfer- stößels auszuwerfen. Diese Konstruktionen weisen durch die vielen Bauelemente zwischen Krafteinleitung und Auswerfer eine hohe Nachgiebigkeit auf. Zudem haben diese meist noch hin- und hergehende Bewegungen.
Die aus der DE 195 21 041 A1 bekannte Vorrichtung soll diesen mechanischen Aufwand verringern.
Diese Vorrichtung dient zur Steuerung von Hilfseinrichtungen, wie Stempetauswerferstifte, Abstreifer oder Stempelaufnahmen in einem oszillierenden Pressenstöße ! von Ein-und Mehrstufenpressen.
Hierzu steuert eine fest auf dem Kurbelzapfen einer Kurbelwelle einer Umformpresse sitzende Kur- venscheibe einen innerhalb der Pleuelstange gleitend geführten Druckstößel, dessen Bewegung über einen Federstößel in das Umformwerkzeug eingeleitet wird, wodurch das Fertigungsteil durch das Federstößelende aus dem Umformwerkzeug ausgeworfen wird. Die Kurvenscheibe beschreibt hierbei bei einer Kurbelwellenumdrehung gegenüber dem Druckstößei ebenfalls eine Umdrehung.
Der Berührungspunkt zwischen dem Druckstößel und dem Federstößel liegt dabei im Drehpunkt des Lagerbolzens, der das Pleuel mit dem Pressenstößel verbindet.
Bei dieser DE 195 21 041 A1 wird in den Schlitten eine oszillierende Bewegung eingeleitet.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die o. g. Nachteile auszuschalten, und eine drehende Bewegung zu erhalten.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Dadurch, daß die Drehbewegung aus der Kurbelwelle an der Schubstange des Kurbeltriebs entlang in den Preßschlitten eingeleitet wird und von dort aus direkt die Arbeitsbewegung abgeleitet wird, ist die erfindungsgemäße Einrichtung universell einsetzbar und es können große Übertragungskräfte in direktem Kraftfluß in die jeweils benötigte Arbeitsbewegung eingeleitet werden. Da außer der Werk- zeugbewegung keine sonstigen Gleitbewegungen, sondern nur Rotationsbewegungen bei der Be- wegungseinleitung auftreten, arbeitet die erfindungsgemäße Einrichtung äußerst verschleißarm.
Es können alle Bewegungen erzeugt werden, welche aus einer Drehbewegung über entsprechende Getriebe hergeleitet werden können.
Es ist zwar aus der DE 34 12 147 Al eine zentrische Schubkurbel bekannt, mit einer Transmission auch aus umlaufenden Teilen (Zwischenrad 24, Zahnrad 25), von denen ein Zahnrad (25) aber auf einem Kurbelzapfen (16) festsitzt, der drehbar in einer Kurbelscheibe (12) mit zentrischer Antriebs- welle (13) gelagert ist ; zu dieser Transmission gehören jedoch ein bzgi. der Wellenachse koaxiales, stehendes Zahnrad (18) und ein drehbar an der Kurbelscheibe (12) gelagertes Zahnrad (23) zwi- schen dem stehenden Zahnrad (18) und dem drehbaren Zahnrad (25), mit denen es kämmt.
D. h., dass eine Drehbewegung der Kurbelscheibe (12) nicht nur eine vom Kurbelradius, sondern auch vom Übersetzungsverhältnis (z. B. 2 : 1) des stehenden Zahnrades (18) zum drehbaren Zahn- rad (25) abhängige Schwenkbewegung des Kurbelarms (15) relativ zur gedrehten Kurbelscheibe (12) zur Folge hat. Insbesondere erstreckt sich diese bekannte Transmission nicht über den Kurbel- arm (15) auf den angelenkten Schlitten (4), sodass das Erzeugen einer Bewegung eines am Schlit- ten (Schieber) gelagerten Teiles (z. B. Geradführung 28) relativ zum Schlitten überhaupt nicht vorge- sehen ist.
Das trifft auch auf das DE-GM 1 864 599 (Fig. 3 und 4) zu, wo zur Erzeugung zweier sich überla- gernder Bewegungen der Schubstange (Pleuel 9) diese kurbelseitig mittels eines zusätzlichen Ex- zenters (8) an einem Zahnrad (6), das mit einem zentrisch feststehenden Zahnrad (7) kämmt, am hauptsächlichen Exzenter (Kurbeizapfen 5) gelagert ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der durch die Zeichnung schematisch dargestellten sechs Ausführungsformen im einzelnen erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine erste Ausführungsform in Vorderansicht zur Steuerung des Auswerferstößels einer Umformpresse Fig. 2 eine Draufsicht auf die Ausführungsform von Fig. 1 in teilweise abgebrochener Darstellung Fig. 3 eine zweite Ausführungsform in Vorderansicht zur Steuerung des Auswerferstößels Fig. 4 eine dritte Ausführungsform in Vorderansicht zur Steuerung des Auswerferstößels Fig. 5 eine vierte Ausführungsform in Vorderansicht zur Steuerung einer weiteren, nur angedeute- ten Arbeitsbewegung Fig. 6 eine fünfte Ausführungsform in Vorderansicht zur Steuerung einer Drahtklemmeinrichtung z. B. bei einem Einzugsschlitten einer drahtverarbeitenden Maschine Fig. 7 eine sechste Ausführungsform in Vorderansicht zur Steuerung des Preßschlittens einer Umformpresse, wenn in seiner vorderen Umkehrstellung eine Rast verlangt wird Fig. 8 eine Draufsicht auf die Ausführungsform von Fig. 7 in teilweise abgebrochener Darstellung Fig. 9 ein Zeit-Weg-Diagramm zur Erläuterung des Ablaufs der Schlittenbewegung in Bezug auf den Drehwinkel der Kurbelwelle Fig. 10 und 11 je ein weiteres Zeit-Weg-Diagramm zur Erläuterung des Ablaufs der Schlitten- bewegung bei geänderten Ausgangsbedingungen In den Fig. 1 und 2 ist die erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung gezeigt. Sie dient als Antrieb für einen stempelseitigen Auswerferstößel 62, der in einem Kurbeltrieb einer Ein- oder Mehrstufenpresse integriert ist. Hierzu ist ein Preßschlitten 12 hin-und herverschiebbar ge- führt, dessen Aufgabe es ist, mittels schlittenseitigen Umformwerkzeugen und stationären Matrizen aus Werkstückrohlingen ggf. nach und nach fertige Werkstücke, z. B. Schrauben, Bolzen und der- gleichen herzustellen.
Zum Antrieb des Preßschlittens 12 ist eine Kurbelwelle 14 vorgesehen, die in einem nicht gezeigten Kurbeiwellenhauptlager gelagert ist. Diese treibt über einen exzentrischen Kurbelzapfen 20 zwei Schubstangen 26, 28 an, die an einem, im Schlitten 12 gelagerten Bolzen 18 angreifen. Auf dem Kurbelzapfen 20 der Kurbelwelle 14 in ein Antriebszahnrad 22 drehfest angeordnet, welches sich im Gegensatz zu den Schubstangen 26, 28 umlaufend dreht.
In Fig. 2 schließt sich oberhalb des Antriebszahnrads 22 die Kurbelstange 26 an. Die andere Kurbel- stange 28 ist unterhalb des Zahnrads 22 im Anschluß an eine Distanzbuchse 30 angeordnet. Das Antriebszahnrad 22 kämmt mit einem Zwischenzahnrad 34, das auf einem Bolzen 36 frei drehbar gelagert ist, der in den Kurbelstangen 26, 28 befestigt ist. Das Zwischenzahnrad 34 ist mit einem Abtriebszahnrad 38 im Eingriff, das an dem, vom Kurbelzapfen 20 entfernten Ende der Kurbelstan- gen 26, 28 auf einem Bolzen 18 gelagert ist.
Mit dem auf dem Bolzen 18 frei drehbaren Zahnrad 38 ist eine Kurvenscheibe 44 drehfest verbun- den. Die sich im Preßschlitten 12 drehende Kurvenscheibe 44 wirkt zur Abnahme einer Hubbewe- gung auf eine Kurvenrolle 46, die auf einem Bolzen 48 drehbar gelagert ist, der am unteren Ende eines Rollenhebels 50 befestigt ist. Das andere Ende des Rollenhebels 50 ist auf einem Bolzen 54 schwenkbar gelagert, der in einem Rollenhebellager 56 am Preßschlitten 12 befestigt ist. Das untere Ende des Rollenhebels 50 liegt mit seiner Seitenfläche 58 an dem Auswerferstößel 62 an. Der Aus- werferstößel 62 wird vom Rollenhebel 50 oszillierend angetrieben. Der Auswerferstößel 62 ist in einer hinteren Lagerbuchse 64 und einer vorderen Lagerbuchse 66 gelagert, wobei diese Lagerbuchse 66 das Gegeniager für eine Schraubenfeder 68 bildet. Durch die Kraft der Feder 68 werden der Aus- werferstößel 62 und die Kurvenrolle 46 an die Steuerkurve 44 gedrückt.
Fig. 3 zeigt als zweite abgewandelte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum An- trieb des stempelseitig angeordneten Auswerferstößels 62 einer Umformpresse.
Hierbei kämmt das Abtriebszahnrad 38 mit einem Abnahmezahnrad 72, das oberhalb des Zahnra- des 38 auf einem Bolzen 74 drehbar gelagert ist, der wiederum in einem Lager 76 auf dem Preß- schlitten 12 befestigt ist. Die in Fig. 1 und 2 am Abtriebszahnrad 38 befestigte Kurvenscheibe 44 ist hier durch eine Kurvenscheibe 44'ersetzt, die jetzt mit dem Abnahmezahnrad 72 fest verbunden ist.
Die Kurvenscheibe 44'wirkt auf eine Kurvenrolle 82, die auf einem Bolzen 84 drehbar gelagert ist, der an einem Arm 88 eines zweiarmigen Rollenhebels 90 befestigt ist. Der Hebel 90 selbst ist am Preßschlitten 12 auf einen Bolzen 92 schwenkbar gelagert. Das freie Ende des Hebels 90 wirkt zum Ausführen der Auswerfbewegung auf einen Auswerferstößel 62', der in Ausführung und Funktion dem der ersten Ausführungsform entspricht.
Bei der in Fig. 4 gezeigten dritten Ausführungsform wurde das Zahnradgetriebe 22, 34, 38 der er- sten und zweiten durch ein Zahnriemengetriebe 96 ersetzt. Hierbei ist auf dem Kurbelzapfen 20 der Kurbelwelle 14 anstelle des Antriebszahnrades 22 eine Antriebszahnscheibe 98 drehfest angeord- net. Fluchtend zu dieser Zahnscheibe 98 ist auf dem Bolzen 18 eine Abtriebszahnscheibe 100 dreh- bar gelagert. Ein Zahnriemen 102 verbindet beide Zahnscheiben 98 und 100.
An die Abtriebszahnscheibe 100 anschließend, ist auf dem Bolzen 18 ferner ein Abtriebszahnrad 106 drehbar gelagert angeordnet, das mit der Abtriebszahnscheibe 100 drehfest verbundenen ist, so daß das Zahnrad 106 die Drehbewegung der Zahnscheibe 100 mitmacht. Das Abtriebszahnrad 106 weist hier ungefähr denselben Außendurchmessr auf wie die Abtriebszahnscheibe 100. Beide fallen somit in Fig. 4 in ihrem Umriß zusammen. Das Abtriebszahnrad 106 kämmt mit dem am Preß- schlitten 12 gelagerten Zahnrad 72, das in Anordnung und Funktion, ebenso wie die weiteren Ein- richtungsteile 44', 82 bis 92 und 62'bis 68 der in Fig. 3 gezeigten Einrichtung entsprechen.
Anstelle der Zahnscheiben 98 und 100 und des Zahnriemens 102, könnten selbstverständlich auch ein Kettenrad-Satz und eine Kette als Kettengetriebe Verwendung finden.
Bei der vierten Ausführungsform gemäß Fig. 5 ist das Abnahmezahnrad 72 mit einem Antriebskegel- rad 110 fest verbunden, das ein Abtriebskegelrad 112 antreibt. Das Abtriebskegelrad 112 ist auf ei- ner Welle 114 drehfest gelagert, welche in einem auf dem Preßschlitten 12 sitzenden Lagerbock 116 drehbar gelagert ist.
In Fig. 6 ist die fünfte Ausführungsform der Erfindung gezeigt. Sie dient beim Klemmen von Draht oder Bandmaterial 122 bei einem Schlitten 124, welcher z. B. als Einzugsschlitten bei einer draht- oder bandverarbeiteten Maschine Einsatz findet. Hierfür ist erforderlich, daß der Einzugshub verstell- bar ist. Diese Hubverstellung wird in bekannter Weise dadurch erreicht, daß eine Antriebskurbel 128 einen T-Nutenstein 130 besitzt, der in einer T-Nutenstein-Führung 132 vom Mittelpunkt der An- triebskurbel 128 weg oder umgekehrt über eine Stellschraube 136 nach dem Lösen einer Befest- igungsmutter 138 verstellt wird. Der T-Nutenstein 130 ist bolzenförmig ausgebildet, wobei auf sei- nem Rundteil 134, das den Kurbelzapfen darstellt, entsprechend Fig. 4 eine Antriebszahnscheibe 142 drehfest angeordnet ist. Auf dem Rundteil des T-Nutensteins 130 ist ferner eine Schubstange 144 gelagert, die mit ihrem anderen Ende über einen Bolzen 146 mit dem Schlitten 124 gelenkig verbunden ist. Auf dem Bolzen 146 ist eine Abtriebszahnscheibe 148 drehbar angeordnet. Ein Zahn- riemen 150 verbindet beide Zahnscheiben 142 und 148. Mit der Abtriebszahnscheibe 148 ist eine Kurvenscheibe 152 drehfest verbunden, die eine, an einem Rollenhebel 156 drehbar angeordnete Kurvenrolle 158 betätigt. Der Rollenhebel 156 ist im Schlitten 124 auf einem Bolzen 160 schwenkbar gelagert. Mit dem Rollenhebel 156 ist eine Haltebacke 162 verbunden, die einen einzuziehenden Draht bzw. Band 122 während der Einzugsbewegung des Schlittens 124 gegen eine Gegenhalte- backe 164 klemmt, so daß ein Drahteinzug zustande kommt. Die dazu benötigte Klemmkraft wird über einen am Schlitten 124 befestigten Federhalter 166 von einer Druckfeder 168 über den Rollen- hebel 156 auf den Draht 122 ausgeübt. Der Verlauf der Kurvenscheibe 152 ist so gewählt, daß wäh- rend des Schlittenrücklaufs der Draht 122 von der beweglichen Haltebacke 162 freigegeben wird.
Bei allen aufgezeigten Ausführungsformen können beliebige Über-und/oder Untersetzungen ein- gebaut werden.
Die in Fig. 7 und 8 gezeigte sechste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung kann an- gewendet werden, wenn bei relativ hohen Arbeitstakten an der Umformmaschine oder Mehrstufen- presse z. B. eine sichere und präzise Werkstückabgabe nach der Auswerfbewegung des Auswerfer- stössels sowie die sichere Aufnahme der Werkstücke an den betreffenden Werkzeugen bzw. an die betreffenden Werkzeuge der einzelnen Stationen gefordert ist.
Zur automatischen Überführung der Werkstücke einer fortschreitend arbeitenden Umformmaschine oder Mehrstufenpresse werden die Werkstücke z. B. nach dem Auswerfen in bekannter Weise von jeweils einander paarweise zugeordneten Greiferfinger einer z. B. aus der DE 40 02 347 A1 bekann- ten Überführungsvorrichtung in einer Arbeitsstation erfasst und zu einer anderen Arbeitsstation für nachfolgende Bearbeitungsvorgänge überführt.
Da diese Übernahme-bzw. Übergabevorgänge und die Hin-und Herbewegung der Überfüh- rungsvorrichtung zwischen Aufnahme-und Abgabeposition zeitintensiv sind, wurde erfindungsge- mäß ein gewisser Stillstand eines Preßschlittens 12'nach dem Vorlaufen desselben und vor dem Preßschlittenrücklauf, wie nachfolgend beschrieben, erzeugt.
Gemäß den Fig. 7 und 8 treibt hierzu ein auf dem Kurbelzapfen 20'der Kurbelwelle 14'drehfest an- geordnetes Antriebszahnrad 22'ein Abtriebszahnrad 38'ohne Zwischenrad direkt an. Das Abtriebs- zahnrad 38'ist mit einem, im Preßschlitten 12'gelagerten Exzenterbolzen 174 drehfest verbunden.
Das Abtriebszahnrad 38'sitzt dabei auf dem zentrischen Mittelteil 176 des Exzenterbolzens 174. Das auf beiden Seiten des Abtriebszahnrads 38'herausragende zentrische Mittelteil 176 des Exzenter- bolzens 174 greift in je eine passende Bohrung zweier Kurbelstangen 26', 28'ein, zur Lagerung des Abtriebszahnrads 38'in den Kurbelstangen 26'und 28'. Das Antriebszahnrad 22'und das Abtriebs- zahnrad 38'arbeiten zwischen den Kurbelstangen 26', 28'wie ein normales Stirnradgetriebe. Die sich beidseitig des zentrischen Mittelteils 176 erstreckenden Exzenter 178 des Exzenterbolzens 174 greifen in je eine passende Bohrung, als Lagerung des Exzenterbolzens 174, im Preßschlitten 12' ein.
Bei sich drehender Kurbelwelle 14'bewegt das Abtriebszahnrad 38'den Preßschlitten 12', angetrie- ben vom Exzenter 178 des Bolzens 174 nun wie ein weiterer Kurbeltrieb mit einem bestimmten Hub, und zwar zusätzlich zu dem, über die Kurbelstangen 26'und 28'in den Preßschlitten 12'eingeleite- ten Schlittenhub. Hierbei vollführen die Enden der Kurbelstangen 26'28'eine kreisförmige Relative- wegung um das Lager 180 der Exzenter 178 im Preßschlitten 12'.
In den Fig. 9 bis 11 sind die beiden Schlittenbewegungen als Kurvenverlauf in Weg-Zeit-Diagram- men eingezeichnet, wobei die gestrichelt gezeichnete Kurve 190 den Bewegungsverlauf des Preß- schlittens 12'aus der Umdrehung der Kurbelwelle 14'heraus und die strichpunktierte Linie 192 den zusätzlich eingeleiteten Bewegungsverlauf des Pref3schlittens 12'durch den Exzenter 178 des Ex- zenterbolzens 174 darstellt. Der in den Diagrammen weiters dargestellte dritte, ausgezogen gezeich- nete Kurvenverlauf 194 ist die mechanische Addition der beiden erzeugten Schwingungen (Kurven- verlauf 190, 192), die von den in den Preßschlitten 12'eingeleiteten beiden Bewegungen herrühren.
Aus den beiden eigentlichen quasi Sinusschwingungen ergeben sich durch diese Addition Schlitten- bewegungen mit wählbaren Rasten oder aber ein Doppelhub, je nach dem, was für eine Ausgangs- bedingung vorgelegen hat.
Eine Ausgangsbedingung ist z. B. die Verschiebung der beiden Sinusschwingungen auf der Ab- szisse der Diagramme (Verschiebewinkel a, in Bezug auf den Drehwinkel der Kurbelwelle 14') oder das Übersetzungsverhältnis i des Antriebszahnrads 22'zum Abtriebszahnrad 38'.
In den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 9 bis 11 wurde eine Zahnradübersetzung i = 2 ins Schnelle gewählt, so daß der Exzenter 178 des Bolzens 174 eine doppelte Sinusschwingung zur Kurbelwellen-Sinusschwingung erzeugt.
In Fig. 9 beginnen beide Sinusschwingungen 190 und 192 gleichzeitig, der Verschiebewinkel a be- trägt also Null Grad bei einem Übersetzungsverhältnis von zwei. In diesem Fall ergibt sich ein Dop- pelhub des Preßschlittens 12'in den Punkten 196 und 198 als Schlitten-Maximalhub. Zwischen den beiden Punkten 196 und 198 läuft der Preßschlitten 12'einen Minimalwert zurück, so daß der Preß- schlitten 12'zwischen den beiden Punkten 196 und 198 praktisch eine Rast einlegt.
Durch Verschieben der Sinusschwingungen zueinander um a = 5° (Fig. 10) wird z. B. aus dem vor- genannten Doppelhub (Punkte 196, 198 in Fig. 9) eine Rast, die im Punkt 200 beginnt und im Punkt 202 des Diagramms endet, bevor der Preßschlitten 12'seinen Maximalhub vollends ausführt (Punkt 204).
Durch Verschieben der Sinusschwingungen zueinander um a = 30° kann aus dem Doppelhub in Fig. 9 eine Verlangsamung der Bewegung des Preßschlittens 12'vor dem eigentlichen Preßvorgang erzielt werden, beginnend im Punkt 206 bis Punkt 208 in Fig. 11, bevor der Preßschlitten 12'voll- ends seinen vorderen Totpunkt im Punkt 210 erreicht.
Zur Ausführung der Bewegung des Auswerferstößels 62 bzw. 62'ist eine Kurvenscheibe 44" (Fig. 8) über den Mittelteil 176 des Exzenterbolzens 174 drehfest mit dem Abtriebszahnrad 38'verbunden, und sie treibt einen der Auswerferstößel 62 (Fig. 2) oder 62' (Fig. 3 oder 4) an.
Bei allen Ausführungsformen ist der Kurvenverlauf der Kurvenscheibe 44"an den überlagerten Be- wegungsverlauf 194 des Preßschlittens 12'angeglichen, so daß die Werkstücke präzise und zeitge- nau ausgeworfen und von den nichtgezeigten Greiferfingern der Überführungsvorrichtung übernom- men werden können.
Die Übersetzung kann auch i = 3 oder mehr sein, das Ergebnis dabei ist eine 3-oder mehrfache Sinusschwingung, welche der Hauptbewegung aus der Kurbelwelle 14'überlagert, d. h. mechanisch addiert wird.
Bei einer Variante der sechsten Ausführungsform erstreckt sich der zentrische Mittelteil 176 des Ex- zenterbolzens 174 in die beiden entsprechend geformten Hälften des Lagers 180 im Preßschlitten 12', welches die beiden voneinander entfernten Hälften des Exzenters 178 aufnahm, und darüber hinaus. In den zwei Überständen des Exzenterbolzens 174 sind dann die Exzenterhälften seitlich am Preßschlitten 12'vorhanden, welche mit an diesem auf seinen beiden Außenseiten frei drehbar gela- gerten Rollen oder dgl. für die Hin-und Her-Bewegung des Schlittens 12'zusammenwirken.
Next Patent: ESD PROTECTIVE FLOORING SYSTEM AND METHOD
