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Title:
DEVICE FOR THE NON-INTRUSIVE MEASUREMENT OF THE PRESSURE OF A FLUID
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/097888
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a pressure measurement device (1) for determining the pressure of a fluid (3) arranged within a cylindrical casing (2), having at least one sensor by means of which a force acting thereon can be determined, and having a clamp (4) for being attached in encircling fashion to the casing (2), wherein the sensor (5) is arranged within the clamp and is operatively connected thereto, wherein the clamp (4) has an encircling articulated chain (6) composed of chain links (8) which are pivotably coupled to one another at end-side joints (7), and said clamp has a closure means (9) which interacts with a first chain link (8a) and with a final chain link (8b).

Inventors:
GASCH, Armin (Christian-Eberle-Str. 10, Speyer, 67346, DE)
SZÁSZ, Paul (Friedrichstr. 5, Plankstadt, 68723, DE)
Application Number:
EP2016/080226
Publication Date:
June 15, 2017
Filing Date:
December 08, 2016
Export Citation:
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Assignee:
ABB SCHWEIZ AG (Brown Boveri Strasse 6, 5400 Baden, 5400, CH)
International Classes:
G01L9/00; F02M65/00
Foreign References:
JPS5363267U1978-05-29
EP0720006A11996-07-03
US7093496B22006-08-22
Attorney, Agent or Firm:
MARKS, Frank (Oberhausener Strasse 33, Ratingen, 40472, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Druckmessvorrichtung (1 ) zur Bestimmung des Drucks eines innerhalb einer zylindrischen Ummantelung (2) angeordneten Fluids (3), mit mindestens einem Sensor (5), womit eine darauf wirkende Kraft ermittelbar ist, und mit einer Klammer (4) zur umlaufenden Anbringung an der Ummantelung (2), wobei der Sensor (5) innerhalb der Klammer (4) angeordnet und damit wirkverbunden ist, dadurch gekennzeichnet,

dass die Klammer (4) eine umlaufende Gelenkkette (6) von an endseitigen Gelenken (7) schwenkbar aneinander gekoppelten Kettengliedern (8) und ein mit einem ersten Kettenglied (8a) und einem letzten Kettenglied (8b)

zusammenwirkendes Verschlussmittel (9) aufweist.

2. Druckmessvorrichtung (1) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Verschlussmittel (9) als Spannmittel zum Schließen und Verspannen der Gelenkkette (6) ausgebildet ist.

3. Druckmessvorrichtung (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass der mindestens eine Sensor (5) als Kraftmessbolzen ausgebildet ist und in mindestens einem Gelenk (7) angeordnet und damit als Schwenkbolzen wirkverbunden ist.

4. Druckmessvorrichtung (1) nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet,

dass der mindestens eine als Kraftmessbolzen ausgebildete Sensor (5) in einem Gelenk (7) von zwei mittig angeordneten Kettengliedern (8) der Gelenkkette (6) angeordnet ist.

5. Druckmessvorrichtung (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Gelenkkette (6) mindestens drei Kettenglieder (8) aufweist.

6. Druckmessvorrichtung (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Gelenkkette (6) mindestens acht Kettenglieder (8) aufweist.

7. Druckmessvorrichtung (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Gelenkkette (6) als Bolzenkette ausgebildet ist.

8. Druckmessvorrichtung (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Kettenglieder (8) spiegelsymmetrisch über die Ebene ausgebildet sind, in der die Rotationsachsen der beiden endseitigen Gelenke (7) liegen.

9. Druckmessvorrichtung (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Verschlussmittel (9) einen Spannbolzen (10) zum lösbaren Verbinden des ersten Kettenglieds (8a) mit dem letzten Kettenglied (8b) aufweist.

10. Druckmessvorrichtung nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass das als Spannmittel ausgebildete Verschlussmittel (9) über mindestens ein Schraubelement (11) zur manuell einstellbaren Verspannung des Spannmittels verfügt.

Description:
Vorrichtung zur nicht intrusiven Messung des Drucks eines Fluids

Beschreibung

Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckmessvorrichtung zur Bestimmung des Drucks eines innerhalb einer zylindrischen Ummantelung angeordneten Fluids, mit mindestens einem Sensor, womit eine darauf wirkende Kraft ermittelt werden kann, und mit einer Klammer zur umlaufenden Anbringung an der Ummantelung, wobei der Sensor innerhalb der Klammer angeordnet und damit wirkverbunden ist.

Das Einsatzgebiet der Erfindung betrifft viele industrielle Bereiche, wie die

Prozessleittechnik, aber auch auf nicht-industrielle Gebiete wie die Überwachung von Gas- oder Wasserleitungen in der Bautechnik. Häufig werden dabei Sensoren verwendet, die intrusiv oder invasiv durch eine jeweilige Ummantelung des zu messenden Fluids geführt werden, beispielsweise durch eine Leitung, die einen Fluidfluss führt, oder durch ein Behältnis, welches ein Fluid speichert, wobei die Ummantelung zumindest stückweise zylindrisch, oft mit einem kreisrunden oder ovalen Querschnitt, ausgebildet ist.

Das Einführen eines Sensors durch eine entsprechende Öffnung in das Fluid hinein ist allerdings mit Nachteilen behaftet. Auch das Anbringen einer geeigneten Öffnung in der Ummantelung ist oft nur aufwendig durchführbar. Auch ist die Messmembran des Drucksensors oft durch einen mit Öl gefüllten hydraulischen Kreislauf von dem Prozess getrennt, weshalb aufgrund thermischer Expansion des Öls der praktikable

Temperaturbereich des Sensors oft stark eingeschränkt ist. Stand der Technik

Aus dem allgemein bekannten Stand der Technik gehen aus diesem Grund nicht intrusive oder nichtinvasive Druckmessanordnungen hervor, bei denen eine Klammer außen an der Ummantelung, beispielsweise um die Leitung herum, unter Spannung angebracht ist, und wobei in der Klammer ein Kraftsensor angeordnet ist. Wenn sich nun die Ummantelung aufgrund von ansteigendem oder abfallendem Druck verformt, so ist diese Verformung über eine auf den Sensor wirkende Kraft messbar.

Aus der US 7,093,496 B2 geht eine nicht intrusive Druckmessanordnung hervor, bei welcher eine prinzipiell kreisrunde Schelle durch ein Verbindungsmittel geschlossen wird, welches einen Kraftsensor aufweist. Dieses Verbindungsmittel liegt nicht in dem Umfang der prinzipiell kreisrunden Schelle, sondern ist demgegenüber radial nach außen versetzt. Wenn die Schelle nun durch Expansion der Leitung, an der sie angebracht ist, auseinander gedrückt wird, so erfährt das Verbindungsmittel mit dem Kraftsensor nicht nur eine axial entlang des Verbindungsmittels laufende Kraft, sondern auch eine senkrecht dazu orientierte Belastung durch welche das Verbindungsmittel geknickt oder gebogen wird. Dadurch entsteht insbesondere eine nichtlineare

Beanspruchung des Kraftsensors, so dass dieser effektiv fehlerhafte Werte liefert.

Aus der EP 0 720 006 B1 gehen ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Messung von Druckschwankungen eines Fluids in einer zylindrischen Rohrleitung hervor, wobei ebenfalls Kraftsensoren einem Verbindungsmittel zugeordnet sind, welches radial beabstandet von dem ansonsten im Wesentlichen kreisrunden Aufbau der Vorrichtung angeordnet sind. Auch hier entsteht eine nichtlineare Beanspruchung der

Kraftsensoren und somit eine fehlerhafte Auswertung des Drucks.

Aufgabe und Lösung

Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zur nicht intrusiven Messung des Drucks eines Fluids mit erhöhter Genauigkeit zur Verfügung zu stellen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Druckmessvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs in Verbindung mit dessen kennzeichnenden Merkmalen. Die nachfolgenden abhängigen Ansprüche geben vorteilhafte

Weiterbildungen der Erfindung wieder.

Gegenstand der Erfindung

Die Erfindung schließt die technische Lehre ein, dass die Klammer eine umlaufende Gelenkkette von an endseitigen Gelenken schwenkbar aneinander gekoppelten Kettengliedern und ein mit einem ersten Kettenglied und einem letzten Kettenglied zusammenwirkendes Verschlussmittel aufweist.

Durch diese Art der Anordnung kann der innerhalb der Klammer untergebrachte Kraftsensor sehr nah und innerhalb des Umfangs der Klammer, in deren Ausrichtung die zu messende Kraft wirkt, angeordnet werden. Dadurch kann verhindert werden, dass die Expansion der Ummantelung aufgrund von Scherkräften nichtlinear auf den Kraftsensor übertragen wird, oder dass dieser geknickt oder gebogen wird. Die

Ausrichtung der Klammer folgt umlaufend prinzipiell der Kontur der Ummantelung, soweit diese konvex ist.

Bevorzugt ist dabei, dass das Verschlussmittel als Spannmittel zum Schließen und Verspannen der Gelenkkette ausgebildet ist.

Somit ist es einfach, die Druckmessvorrichtung an eine Ummantelung anzubringen, indem die offene Gelenkkette um die Ummantelung herum geführt und am

Verschlussmittel verbunden und gegebenenfalls durch einen entsprechenden

Mechanismus verspannt wird. Durch Verspannung der Klammer mit einer

vordefinierten Spannkraft wird gewährleistet, dass Verformungen der Ummantelung unmittelbar darauf übertragen werden.

Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, dass durch die modulare Bauweise der Klammer in Form von schwenkbar miteinander gekoppelten Kettengliedern Ummantelungen von prinzipiell jeder beliebigen konvexen Geometrie nahezu formschlüssig umschließbar sind. Somit eignet sich die Druckmessvorrichtung nicht nur für kreisrunde

Ummantelungen, sondern auch für ovale oder anders geformte, auch eckige,

Ummantelungen. Ganz besonders bevorzugt ist eine Variante der Erfindung, bei welcher der mindestens eine Sensor als Kraftmessbolzen ausgebildet ist und in mindestens einem Gelenk angeordnet und damit als Schwenkbolzen wirkverbunden ist.

Dadurch wird vorteilhafterweise gewährleistet, dass der Kraftsensor unmittelbar und linear die durch Verformung der Ummantelung ausgelösten Kräfte innerhalb der Klammer misst. Dieser Vorteil ist insbesondere überraschend, weil der Ort der

Anordnung des Kraftsensors innerhalb der Klammer intuitiv zweitrangig sein sollte. Gerade die Kombination der Anordnung innerhalb eines Gelenks und der Wirkung sowohl als Kraftsensor als auch als Schwenkbolzen für dieses Gelenk führt zu diesem überraschenden Vorteil.

Bevorzugt ist der mindestens eine Kraftmessbolzen in einem mittig angeordneten Kettenglied der Gelenkkette angeordnet. Mit mittig ist dabei die Mitte zwischen dem ersten und dem letzten Kettenglied gemeint. Zwischen diesen beiden Kettengliedern ist das Verschlussmittel angeordnet. Sollten weitere Kettenglieder abseits des letzten Kettenglieds vorhanden sein, so sind diese nicht Teil der Klammer. Der

Kraftmessbolzen befindet sich also bei geschlossener Kette in etwa gegenüber von dem Verschlussmittel. Der Vorteil dabei kann darin gesehen werden, dass eventuelle Kraftspitzen oder Asymmetrien in der Belastung innerhalb der Klammer, die durch den Schließmechanismus des Verschlussmittels, insbesondere wenn dieses als

Spannmittel ausgebildet ist, über die maximale Entfernung, nämlich die halbe Länge der Gelenkkette, abgeschwächt werden, und sich durch die symmetrische Anordnung außerdem ausgleichen.

Besonders bevorzugt ist eine Gelenkkette, die mindestens drei Kettenglieder aufweist. Ab drei, vier oder mehr Kettengliedern ist es möglich, alle in der Praxis auftretenden geometrischen Veränderungen der Ummantelung auf die Klammer zu übertragen und durch den Sensor zu messen.

Insbesondere bevorzugt sind Klammern, deren Gelenkkette mindestens acht

Kettenglieder aufweist. Ab acht oder mehr, vorzugsweise gleich langen, Kettengliedern können kreisrunde oder ovale oder elliptische Ummantelungen sehr konturgetreu abdecken. Die Kettenglieder sind dabei bevorzugt spiegelsymmetrisch über die Ebene

ausgebildet, in der die Rotationsachsen der beiden Gelenkrollen des Kettengliedes liegen. Eine solche Bauweise ist im Stand der Technik üblich und bewirkt eine hohe mechanische Belastbarkeit eines jeden Kettengliedes.

Besonders bevorzugt ist weiter, dass die Gelenkkette als Bolzenkette ausgebildet ist. Eine solche Bauweise ist besonders einfach, auch lässt sich insbesondere

gegebenenfalls der Sensor in Form eines Kraftmessbolzens sehr einfach als Bolzen zwischen zwei Kettengliedern anordnen, wo dieser dann unmittelbar mit den zur Lagerung des Bolzens vorgesehenen Aufnahmen zweier Kettenglieder

zusammenwirkt.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Verschlussmittel als Spannbolzen ausgebildet, durch welchen das erste Kettenglied mit dem letzten Kettenglied lösbar verbunden wird. Dadurch lässt sich vorteilhafterweise die Klammer mit wenigen Handgriffen manuell befestigen und wieder ablösen.

Weiter bevorzugt ist, dass das Spannmittel über mindestens ein Schraubelement verfügt, zur manuell einstellbaren Verspannung des Spannmittels. Dadurch kann vorteilhafterweise bei der Anbringung der Klammer durch Verstellen des

Schraubelements, beispielsweise einer Mutter, die Kraft eingestellt werden, mit welcher die Klammer um die Ummantelung herum vorgespannt wird.

Spezieller Beschreibungsteil

Nachfolgend wird der Gegenstand der Erfindung anhand einer einzigen Figur näher erläutert, ohne dass der Gegenstand der Erfindung hierdurch beschränkt wird. Es ist gezeigt:

Figur 1 schematisierte Frontalansicht auf eine erfindungsgemäße

Druckmessvorrichtung an einer ovalen Ummantelung.

In Figur 1 ist eine Druckmessvorrichtung 1 zur Messung des Drucks eines innerhalb einer zylindrischen Ummantelung 2 angeordneten Fluids 3 gezeigt. Die Ummantelung 2 ist Teil einer elliptischen Rohrleitung mit der Hauptachse d2 und der Nebenachse d1 . Durch den Druck des in der Ummantelung 2 angeordneten Fluids 3 wird dabei die zylindrische Ummantelung 2 gegebenenfalls deformiert. Um die Ummantelung 2 anliegend ist eine Klammer 4 angeordnet, in der ein als Kraftmessbolzen ausgebildeter Sensor 5 angeordnet und damit wirkverbunden ist. Eine innerhalb der Klammer 4 wirkende Kraft wird also durch den Sensor 5 aufgenommen und liefert Rückschlüsse auf den Druck des Fluids 3.

Die Klammer 4 weist eine umlaufende, als Bolzenkette ausgebildete Gelenkkette 6 auf, welche aus an endseitigen Gelenken 7 schwenkbar aneinander gekoppelten

Kettengliedern 8 besteht. Das erste Kettenglied 8a und das letzte Kettenglied 8b wirken dabei mit einem der Klammer 4 zugeordneten Verschlussmittel 9 zusammen.

Das Verschlussmittel 9 ist als Spannmittel zum Schließen und Verspannen der Gelenkkette 6 ausgebildet und weist einen Spannbolzen 10 und ein Schraubelement 11 in Form einer Mutter auf, wodurch die Klammer 4 manuell geschlossen und gespannt werden kann.

Der Sensor 5 ist als Kraftmessbolzen 12 ausgebildet und in einem Gelenk 7 zwischen zwei Kettengliedern 8 angeordnet, die in der Mitte der Gelenkkette 6, also bei geschlossener Klammer 4 gegenüberliegend vom Verschlussmittel 9 angeordnet sind. Die entlang der Ausrichtung der Gelenkkette 6 gerichtete Kraft 12a; 12b kann somit linear und ohne Knicken oder Verbiegen, insbesondere ohne parasitäre und die Messung verfälschende Scherkräfte, mit dem als Kraftmessbolzen ausgebildeten Sensor 5 gemessen werden. Nicht dargestellt ist eine Recheneinheit zur Auswertung des Messsignals des Sensors 5.

Die als Bolzenkette ausgebildete Gelenkkette 6 weist dabei acht Kettenglieder 8 auf, wodurch dem ovalen Querschnitt der Ummantelung 2 konturgetreu gefolgt werden kann.

Die Erfindung ist nicht beschränkt auf das vorstehend beschriebene

Ausführungsbeispiel. Es sind auch weitere Ausführungsformen möglich, die vom Schutzbereich der nachfolgenden Ansprüche mit umfasst sind. So ist es auch möglich, das weniger als acht, beispielsweise drei oder vier Kettenglieder, oder sehr viel mehr Kettenglieder, beispielsweise sechszehn oder mehr, verwendet werden. Durch Verwendung von wenigen Kettengliedern kann ein einfacher Aufbau oder durch Verwendung von vielen Kettengliedern ein sehr konturgetreuer Formschluss der Gelenkkette mit der Ummantelung erreicht werden.

Es ist auch denkbar, mehrere Sensoren, die beispielsweise als Kraftmessbolzen ausgebildet sind, vorzusehen, um Redundanzen zu schaffen und die Genauigkeit der Messung zu erhöhen.

Auch denkbar ist, dass die Gelenkkette nicht als Bolzenkette, sondern beispielsweise als Buchsenkette oder Rollenkette ausgebildet ist. Wenn der Sensor als

Kraftmessbolzen ausgebildet ist, ist dann jedoch immer noch besonders zu bevorzugen, dass der Kraftmessbolzen als Bolzen zur schwenkbaren Verbindung zweier Kettenglieder unmittelbar mit diesen wirkverbunden ist, so dass die in der Gelenkkette wirkende Kraft am Kraftmessbolzen angreift, und nicht an einer diesen umgebenden Buchse.

Auch ist möglich, dass das Verschlussmittel nicht mit Hilfe einer Bolzenstange und eines Schraubelements, sondern beispielsweise mit einem verzahnten Riegel verschließbar und verspannbar ist.

Bezugszeichenliste

1 Druckmessvorrichtung

2 Ummantelung

3 Fluid

4 Klammer

5 Sensor

6 Gelenkkette

7 Gelenk

8 Kettenglied

8a erstes Kettenglied

8b letztes Kettenglied

9 Verschlussmittel

10 Spannbolzen

1 1 Schraubelement d1 Nebenachse d2 Hauptachse