| Vorrichtung zum Aufnehmen von Aufnahmegut und sonstiger Verwendung
Schutzansprüche
1. Kotauffangvorrichtung für Tiere, insbesondere Hunde, mit einem an der Rute und den Hinterbeinen des Tieres mittels Befestigungsmitteln befestigbaren Beutel, wobei sich die Befestigungsmittel zur Positionierung des Beutels in Gegenüberlage zum After des Tieres an voneinander beabstandeten Positionen in einem öffnungsbereich der öffnung des Beutels befinden, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Befestigungsmittel zur Befestigung an den Hinterbeinen als zwei Schlaufen, insbesondere Hinterbeinschlaufen, zum jeweiligen Umschlingen der Hinterbeine des Tieres ausgebildet sind.
2. Kotauffangvorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel zur Befestigung an der Rute als weitere Schlaufe, insbesondere Rutenschlaufe, zum Umschlingen der Rute des Tieres ausgebildet ist.
3. Kotauffangvorrichtung einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Schlaufen von einem Band oder Bändern gebildet ist/sind, das/die an dem öffnungsbereich befestigt ist/sind.
4. Kotauffangvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Schlaufen einstückig mit dem Beutel in dessen öffnungsbereich ausgebildet ist.
5. Kotauffangvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine, einstückig mit dem Beutel ausgebildete Schlaufe durch mindestens eine am Beutel erfolgte Ausstanzung gebildet ist.
6. Kotauffangvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Beutel ein Folienbeutel, insbesondere Schlauchfolienbeutel, ist.
7. Kotauffangvorrichtung einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Beutel ein Kunststoffbeutel, insbesondere ein Kunststoffflachbeutel, ist.
8. Kotauffangvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei ungefülltem, flachliegendem Beutel mindestens eine beutelrandbeabstandete Ausstanzung Vorder- und Rückwand des Beutels zur Ausbildung zweier Schlaufen, insbesondere Hinterbeinschlaufen, durchsetzt.
9. Kotauffangvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei ungefülltem, flachliegendem Beutel mindestens eine zu einem Rand des Beutels randoffene und zu einem anderen Rand des Beutels randbeabstandete Ausstanzung Vorder- und Rückwand des Beutels zur Ausbildung einer Schlaufe, insbesondere Rutenschlaufe, durchsetzt.
10. Kotauffangvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass anstelle einer Ausstanzung lediglich ein Einschnitt, eine Vorperforationen, oder eine Einzeichnungen ausgebildet ist.
11. Kotauffangvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens eine Klemmeinrichtung, die zum Einstellen einer Schlaufengröße mindestens einer der Schlaufen, insbesondere der Rutenschlaufe, die diese Schlaufe bildenden Bänder und/oder das die Schlaufe bildende Band und/oder den mindestens eine Schlaufe bildenden Beutelbereich in einem Zwischenbereich beklemmt.
12. Kotauffangvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Schlaufen, insbesondere zur Entkopplung der Positionierung von möglichen Bewegungen des Tieres und/oder zum stabilisierten Halten des Beutels im Bereich des Afters, als elastische Schlaufe ausgebildet sind.
13. Kotauffangvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens ein weiteres Befestigungsmittel zur Befestigung des Beutels am Tier.
14. Kotauffangvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Befestigungsmittel ein elastisches Band zur Befestigung des Beutels an einem Halsband oder einem Geschirr des Tieres ist.
15. Kotauffangvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mehrere ein auf die Tiergröße abgestimmtes System bildende Beutel in mindestens zwei Größen und/oder mit zueinander mindestens zwei verschieden langen und/oder verschieden am Beutel positionierten Schlaufen.
16. Vorrichtung zur Aufnahme von Aufnahmegut, insbesondere Hundekot, mit einer Verschlussklappe, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussklappe für eine mit der Hand eines Anwenders erfolgende öffnungsbewegung ein Finger-Hintergriffs-Element aufweist, und das ein in die Vorrichtung eingelegter Hemdchentragebeutel das mehrmalige saubere Erfassen von Aufnahmegut ermöglicht, ohne das einmal erfasstes Aufnahmegut wieder zurückfällt.
17. Vorrichtung als Handspielfigur mit Scharniergelenken, dadurch gekennzeichnet, dass sie über durch Scharniergelenke oder elastische Verbindungen verbundene Fingerkammern, Platten und Befestigungen verfügt, um Bewegungen des Mundes, der Arme und der Beine nachzuahmen. |
Vorrichtung zum Aufnehmen von Aufnahmegut und sonstiger Verwendung Beschreibung
Es werden 6 Ansätze und Weiterentwicklungen beschrieben. (A, B, C, D, E, F)
A. Beutel am Tier befestigt
Die vorgestellte Vorrichtung stellt eine Kotauffangvorrichtung für Tiere dar. Sie ist für alle Tierarten geeignet, insbesondere für Hunde. Die Verschmutzung von öffentlichen und privaten Plätzen durch Hundekot stellt ein Problem dar. Der Hundehalter ist zur Beseitigung des Hundekotes gesetzlich verpflichtet. Das Aufnehmen von frisch abgesetztem Kot mit der mit einem Beutel geschützten Hand ist oftmals unangenehm. Es sind verschiedene Vorrichtungen z.B. Zangen bekannt, mit denen der einmal abgesetzte Kot entfernt werden kann. Dies gelingt je nach Situation unterschiedlich gut, z.B. ist es schwierig Hundekot vollständig von einer Wiese zu entfernen. Ein besonderes Problem ist auch der Kotabsatz auf der nächtlichen Runde, da der Kot dann auch bei bestem Willen oft nicht gefunden werden kann. Deshalb wäre es ideal den Hundekot erst gar nicht auf dem Boden ankommen zu lassen. Wichtig ist dazu, dass im Moment des Kotabsatzes die Kotauffangvorrichtung sich in einer solchen Position unterhalb des Afters befindet, dass der Kot in sie fällt.
In der PCT/DE 2005/001353 wurde eine Vorrichtung beschrieben, die nur an der Rute des Hundes stabil befestigt ist und trotzdem bei kurzfristigem Anbringen Minuten vor dem zu erwartenden Kotabsatz den Kot gut auffängt. Abb. 1 Sie besteht aus einer Rutenbefestigung R, sowie einer starren als Rahmen geformten Kotauffangbegrenzung KB über die ein auswechselbarer Plastikbeutel B zum Auffangen des Kotes gestülpt wird. Abb. 2
Ein Problem dieser Konstruktion stellt ein eventuelles seitliches Verwackeln der Vorrichtung dar, insbesondere da ein Hund seine Rute oft bewegt. Die Befestigung an der Rute muss fest sein, darf aber andererseits nicht so fest sein, das es dem Tier Schmerzen bereiten würde.
In PCT/DE 2005/001353 wurde deshalb vorgeschlagen, dass Körperklammern KK Teil der Vorrichtung sind, die jeweils außen an den Oberschenkeln verlaufen, und so ein Verwackeln der Vorrichtung verhindern. Abb. 3
Der Nachteil dieser Körperklammern KK ist jedoch, dass sie recht sperrig sind und deshalb vom Hundehalter schlecht mitgeführt werden können. Außerdem brauchte man für jeden Hund eigene Größenanpassungen, damit es zuverlässig funktioniert.
Es soll deshalb jetzt ein neuer entscheidender Vorschlag unterbreitet werden, der bei der Verwendung am Lebewesen einfach vorteilhafter ist.
Und zwar werden an den beiden unteren Ecken der Kotauffangbegrenzung einfach jeweils elastische Gummiringe ERU befestigt. Abb. 4
Dies kann im einfachsten Fall an einem Loch L stattfinden, durch dass ein geschlossene Gummiring ERU zunächst geschoben wird, und dann wird die lange
Schlaufe LS des Gummiringes durch die entstehende Schlaufe kurze Schlaufe KS geführt wird. Abb. 5 Die dadurch zur Verfügung stehende lange Schlaufe LS kann dann einfach von unten über das Hinterbein gestülpt werden. Abb. 6
Dies geschieht sowohl am rechten wie auch am linken Hinterbein des Tieres. Das
Anheben eines Hinterbeines geht beim Hund sehr leicht von statten, da er ganz
schnell sein Gewicht auf die andere Seite verlagert. Wird leichter Druck auf eine Seite des Hundes ausgeübt, so verlagert er schnell sein Körpergewicht auf die andere Seite. Der elastische Gummi ist ideal, da er sich den Bewegungen des Tieres anpasst, und da jetzt zwei von ihm symmetrisch Zug ausüben , die ganze Vorrichtung immer schön mittig bleibt.
Durch diese bedeutende Stabilisierung , werden auch Bewegungen der Rute abgefangen, und dadurch ist auch die Kraft, die auf die Befestigung an der Rute einwirkt nicht so stark. Dies hat den entscheidenden Vorteil, dass die Befestigung der Vorrichtung an der Rute bei weitem nicht so stark sein muss, wie dies ohne die an den Schenkeln befestigten elastischen Gummis wäre. Dadurch wird die leichte Befestigung an der Rute vom Tier nicht als unangenehm empfunden. Außer dem Verknoten an einem Loch gibt es viele andere Möglichkeiten der Befestigung der elastischen Gummis an der Kotauffangbegrenzung KB , z.B. Ankleben, Antackem, Festklemmen, Einschweißen usw. Wichtig ist, dass die Ringe immer von einem Punkt ausgehen, so dass sie eng an der Rute anliegen. Die an den Hinterbeinen befestigten geschlossenen ringförmigen elastischen Gummiringe ERU befinden sich nach dem überstülpen über das Hinterbein in Höhe des Unterschenkels US, was ein Abrutschen nach unten über das Sprunggelenk SG, sowie ein Hochgleiten über das Knie K verhindert. Abb. 7 So führt auch ein Rennen des Tieres zu keinem Verrutschen der elastischen Gummibänder und so auch nicht der ganzen Vorrichtung, so dass sich der Kotauffangbehälter immer schön mittig befindet. Und was auch ein weiterer Vorteil ist, die ganze Vorrichtung, insbesondere die Kotauffangbegrenzung KB wird durch die beiden elastischen Gummis immer permanent Richtung Hinterteil des Tieres gezogen, so dass sichergestellt ist, dass im Moment des Kotabsatzes die Kotauffangbegrenzung mit ihrem Plastikbeutel sicher nicht verfehlt wird. In der PCT/DE 2005/001353 wird dargestellt, dass die Befestigung an der Rute mittels in der Mehrheit relativ stabiler Materialien und Konstruktionen geschieht, z.B. feste Ringe, Manschetten, Binder usw. Es wurden aber auch Gummibänder, Kabelbinder vorgeschlagen. Es muss festgehalten werden, dass die Befestigung all dieser Elemente an der Rute R wegen der nunmehrigen Befestigung der ganzen Vorrichtung durch elastische Gummis an den Hinterbeinen ERU nicht mehr besonders stark sein muss, egal welche Art der Befestigung an der Rute gewählt wird. Wird zur Befestigung an der Rute ebenfalls ein elastischer Gummiring ERR gewählt, so wird dieser im allgemeinen stärker und breiter sein als die beiden unteren elastischen Gummis ERU. Aber auch hier ermöglicht seine Elastizität ein leichtes überstülpen über die Rute. Der elastische Gummiring ERR wird in diesem Fall über der Hand Hd oder zumindest über Daumen , Zeige- und Mittelfinger gespreizt, die dann auch die Rute er- fasst. Abb. 8 Der Gummiring wird dann von der Hand gleiten gelassen, und zieht sich so beim Loslassen über der Schwanzwurzel zusammen, sodass er einen guten Halt findet. Möglich ist auch die Verwendung von zwei elastischen Ringen ERR, die entweder hintereinander, oder auch nebeneinander angebracht sind. Eine sehr gute Möglichkeit, ist auch dass zunächst die Vorrichtung normal angelegt wird (elastische Gummiringe um Rute ERR und die beiden Hinterbeine ERU). Dann wird der Elastische Gummiring ERR zusätzlich maximal nach oben gezogen, und dann wird direkt über der Rute ein kleiner Clip oder eine kleine Klemme KL auf den Gummiring gesetzt. Abb. 9 So last sich die Spannung für jeden Rutenumfang individuell so einstellen, dass die Rutenbefestigung gut hält. Natürlich wäre es auch möglich zwei Enden eines elastischen Gummibandes zu verknoten, da aber das Verknoten bei einem sich immer ein wenig bewegenden Hund schwierig ist, stellt das überschieben die deutlich bessere Form des Anlegens dar.
Eine andere Möglichkeit wäre, zum Spreizen und überstülpen des elastischen Gummiringes ein Instrument wie die bereits bekannte Spannzange-Elastrator (Spannzange für Gummiringe) zu verwenden
Der elastische Gummi hat den unschätzbaren Vorteil, dass er sich auch sehr gut in den Haaren verfangt und so auch bei relativ geringem Zug guten Halt findet Andererseits stellen die Haare eine Polsterung dar, so dass sichergestellt ist, dass es in keinem Fall zu einem Abbinden oder Rute kommt
Die elastischen Gummis müssen so viel Halt bieten, dass die Vorrichtung nicht nach dem ersten Kotabs'atz gleich abrutscht Andererseits gewährleisten die elastischen Gummis aber ein leichtes spateres Abstreifen durch den Hundehalter Der Hundehalter fuhrt also nur die als Kunststoffrahmen ausgebildete Kotauffangbegrenzung mit sich, an der drei elastische Gummis befestigt sind Vor dem Anlegen der Vorrichtung an das Tier wird ein Plastikbeutel über den Rahmen gestülpt Die Vorrichtung ist gedacht für das kurzfristige Anbringen unmittelbar vor dem zu erwartenden Kotabsatz
Festzuhalten wäre noch, dass wenn ein elastischer Gummi zur Befestigung an der Rute ERR verwendet wird, dieser auch ohne die beiden unteren elastischen Ringe ERU einen guten Zug der ganzen Vorrichtung Richtung Hinterseite des Tiers bewirkt, wenn er z B durch 2 Locher durch die Kotauffangbegrenzung KB gefuhrt wird Abb. 10 Die Befestigung an der Rute muss aber nicht zwingend durch einen elastischen Ring ERR erfolgen Eine gute Möglichkeit stellt auch die Verwendung einer Stau- oder Venenschlinge SV dar, wie sie zum Blutnehmen verwendet wird Dabei werden die beiden Enden der Schlinge Seh durch zwei Locher L der Kotauffangbegrenzung KB gefuhrt Abb. 11
Die Schlinge selbst kann relativ weich und elastisch sein, sie kann aber auch aus einem Vollgummischlauch bestehen, da der Druck auf die Rute sowieso nicht besonders stark sein muss um die ganze Konstruktion einschließlich der beiden um die Hinterbeine geführten elastischen Gummis stabil zu halten Entscheidend sind also die beiden elastischen Gummiringe, die leicht von unten über die Hinterbeine gestülpt werden, und der ganzen Vorπcrtfυng die entscheidende Stabilität geben Diese entscheidende Stabilisierung bringt natürlich für alle Konstruktionen Vorteil, die versuchen einen Plastikbeutel im Afterbereich zu positionieren Es wurde auch gelten für Konstruktionen, die ansonsten durch Bander am Korper befestigt sind
Die vorteilhafteste Befestigung einer Konstruktion ist aber der Schwanz, weil es die Positionierung des Beutels dann unabhängig macht von Bewegungen des Korperrumpfes wie z B das sich zur Seite wenden, und da der Schwanz im Moment des Kotabsatzes immer eine mittige Position einnimmt
Das Bestreben Dinge immer noch einfacher und billiger zu machen, fuhrt nun zu einer weiteren Ausfertigung
Man kann nämlich auch ganz auf die als starrer Rahmen ausgebildete Kotauffangbegrenzung verzichten und die elastischen Gummiringe gleich direkt an der offenen Seite des Plastikbeutels B befestigen, und zwar einer oben ERR und zwei seitlich unten ERU Die Befestigung kann auf viele verschiedene Arten passieren Z B Ankleben Antackern , Einschweißen usw Eine gute Möglichkeit stellt aber auch hier das Befestigen durch Verknoten an vorperforierten Lochern im Beutel dar, genauso wie dies auch bei dem Rahmen der Kotauffangbegrenzung KB beschrieben wurde Der Plastikbeutel B muss dann so stark sein, dass er nicht ausreißt, oder es befinden sich Verstärkungen an den Lochern, z B durch einen aufgeklebten Klebestreifen oder Pappestuck usw So kann z B zunächst ein Klebestreifen auf die Stelle geklebt werden, wo die elastischen Gummis angebracht werden sollen
Danach werden dort Löcher gemacht, z.B. durch das Durchstoßen mit einer Spitze.
Danach können dort die elastischen Gummis befestigt werden.
Der Beutel ist also an drei Punkten aufgespannt: Rute, rechter Unterschenkel und linker Unterschenkel. Abb. 12
Die unteren Gummiringe ERU werden immer an solch einer Position am Beutel B befestigt, dass sie ein optimales Aufspannen des Beutels bewirken.
Der Nachteil dabei ist, dass das Ganze im entscheidenden Bereich der Rute in einem spitzen Winkel zusammenläuft, was das Verfehlen des Beutels beim
Kotabsatz möglich machen würde.
Vorteilhafterweise ist deshalb im Bereich der Rute eine feste Verstärkung FV die an dem offenen Beutelrand angebracht wird, so dass der Beutel dort weiter aufgespannt wird. Abb. 13 und Abb. 14
Vorteilhafterweise könnte z.B. ein Pappestϋck verwendet werden, da es billig ist und auch zum Wegwerfen geeignet ist. Die Verbindung mit dem Plastikbeutel kann wieder über ein in der Technik schon bekanntes Verfahren gesehen, z.B. Ankleben,
Antackern, Verschweißen, Einschweißen usw.
Eine sehr schöne Möglichkeit ist das Ankleben der festen Verstärkung FV z.B. eines
Pappestückes mit einem Klebestreifen KS. Dabei ist es vorteilhaft wenn Pappestück und Beutel jeweils ein oder zwei vorgetanzte Löcher haben, die genau übereinander zu liegen kommen, so dass z.B. der elastische Gummiring ERR gut eingefädelt werden kann. Abb. 15
Noch vorteilhafter ist es Plastikbeutel B und feste Verstärkung FV durch Kleben mit einem Klebestreifen miteinander zu verbinden und erst dann das Loch zum
Befestigen des elastischen Gummiringes zu stanzen.
Der elastische Gummiring ERR kann wieder an einem Loch in der festen
Verstärkung FV befestigt werden, oder er wird z.B. zwischen 2 Pappelagen der festen Verstärkung FV mit eingeklebt, eingetackert usw. Abb. 14
Möglich ist auch eine Befestigung des elastischen Ringes ERR , so dass er senkrecht von der Pappe abgeht, was die Passform der ganzen Vorrichtung am Tier verbessern kann. Abb. 16
Diese Art der Befestigung hat dann auch den Vorteil, dass die Vorrichtung nach dem
Befestigen an der Rute und vor dem Befestigen an den Hinterbeinen, nicht verdreht.
Gut ist auch hier, wie bereits oben angesprochen, ein nachträgliches Anspannen des elastischen Gummiringes ERR, indem dieser nach dem überstülpen über die Rute maximal nach oben gezogen wird und eine kleine Klemme KL gleich über der Rute an dem Gummiring so angelegt wird, dass es einen optimalen Halt gibt. Abb. 17
Die Klemme hat einen weiteren großen Vorteil. Wenn nämlich der Hund Kot abgesetzt hat, wird durch das Lösen der Klemme KL der elastische Gummiring an der Rute wieder so locker, dass die ganze Vorrichtung leicht abzustreifen ist.
Die feste Verstärkung FV kann aus allen möglichen starren Materialien bestehen, vorzugsweise leicht entsorgbarer Kunststoff, oder Pappe, oder sonstige leicht recyclebare feste Naturstoffe, wie Holz usw.
Andere Möglichkeiten der Konstruktion einer festen Verstärkung FV scheinen nicht so vorteilhaft zu sein. Möglich wäre aber auch , dass ein fester Stab beim Befestigen des Gummiringes mit eingeknotet wird
Will man nur mit Gummibänder als Befestigung arbeiten, so wäre auch eine
Konstruktion wie in Abb. 18 möglich.
Dabei verläuft ein Gummiband GB welches jeweils seitlich des elastischen
Gummiringes ERR festgemacht ist, einmal durch den elastischen Gummiring ERR.
Dadurch wird das Gummiband GB beim überstreifen des elastischen Gummiringes
ERR über den Schwanz auch über den Schwanz gebracht.
Beim anschließenden Hochziehen der beiden Gummis werden beide von der Klemme KL festgemacht. Dies hat nun zur Folge, dass der Beutel rechts und links an der Rute seitlich hochgezogen wird, wodurch wiederum der Beutel an dem oberen Winkel breiter gezogen wird, so dass der Kot sicher trifft.
Natürlich wäre auch möglich, dass der ganze offene Rand des Plastikbeutel mit z.B. einem Pappestreifen verstärkt ist, der vordere Rand könnte dann sowohl kreisförmig oder aber viereckig ausgebildet sein.
Die feste Verstärkung FV hat vorteilhafterweise ein oder mehrer Löcher zum Befestigen des elastischen Gummiringes ERR. Es kann auch vorteilhaft sein, dass sich am unteren Teil des Beutels die gleiche feste Verstärkung noch einmal befindet, wobei sich die beiden Löcher zum Befestigen der elastischen Gummibänder ERU dann jeweils außen befinden. Abb. 19
Eine weitere Möglichkeit wäre, dass der Plastikbeutel B über eine Perforation PR verfügt, durch die Rute hindurchgefügt wird. Abb. 20 Dadurch würde ein noch engeres Anliegen des offenen Beutelrandes am Tier ermöglicht. Möglich wäre auch ein zweiter Plastikbeutel B2, der mit dem eigentlichen Plastikbeutel B verbunden ist, und zur Unterbringung der Rute dient, indem diese in den Plastikbeutel B2 eingeführt wird. Abb. 21
Anstatt der Klemme wäre auch möglich, das ein kleines Element in dem Gummiring oder auch einem festeren Ring eingearbeitet ist, das gestaltet ist wie es von Stauoder Venenschlingen bekannt ist, dass dann zum Festmachen Richtung Rute geschoben wird und einen Mechanismus zum Losmachen hat. Wie in Abb. 11 für den Rahmen beschrieben.
Die alleinige Befestigung der drei elastischen Gummibänder (die jeweils eine geschlossenes Schlaufe zum überschieben über Rute, rechtes Hinterbein, und linkes Hinterbein bilden) an dem Plastikbeutel B, hat natürlich den Vorteil, dass es sich um einen kleinen leicht mitzuführenden Wegwerfartikel handelt. Es wäre auch möglich unelastische Bänder und Bänderringe zu verwenden. Das leichte überschieben der geschlossenen elastischen Gummibänder bringt aber den entscheidenden Vorteil der Erfindung, da jedes langes.Knoten und Umlegen usw. bei dem sich immer ein wenig bewegenden Tier ungünstig ist. So aber ist ein nach einem zügigen dreimaligem überstreifen der elastischen Gummis ein sicherere Halt des Ganzen gewährleistet.
Es gibt eine Vielzahl von Anmeldungen, wo versucht wird mit unterschiedlichsten Schnurführungen einen Beutel in Kotauffangposition zu halten. Das hier beschriebene einfache überstreifen von elastischen Gummis über die "Extremitäten" stellt aber eine wesentliche Vereinfachung dar, vor allem wird ein sicherer trotzdem anpassungsfähiger Halt gewährleistet. Es können handelsübliche Plastikbeutel verwendet werden, die lediglich entsprechend bearbeitet werden. Durch den in den Beutel gefallenen Kot besteht natürlich die Gefahr, dass durch dessen Gewicht der Beutel vorzeitig von der Rute abgestreift wird. Deshalb muss die Verankerung natürlich schon so stark sein, dass der Beutel hält. Dabei kommt einem zu Hilfe, dass der Hund während des Kotabsatzes die Rute hoch hält und sich relativ weit absetzt. Wird der Beutel so lange gewählt, dass er während des Kotabsatzes bis auf den Boden reicht, so kann der Kot sein Gewicht nicht entfalten. Nach dem Beendigen des Kotabsatzes kann ein Abfallen des Beutels ohne Zutun des Hundehalters sogar erwünscht sein. Dabei kann kaum Kot aus der öffnung des Beutels fallen, da der Hund nach in der Regel vorne weiterläuft und damit praktisch aus den nach unten gezogenen elastischen Gummis heraustritt. Eine gewisse Stabilität des Beutels ist aber von Nutzen, so das er bei einem evtl. kurzen Schleifen über den Boden nicht zerrissen wird.
Im allgemeinen ist es aber besser, wenn der Beutel eine solche Stabilität an der Rute hat, dass er auch im gefüllten Zustand nicht abrutscht, sondern durch ein leichtes Eingreifen des Hundehalters abgestreift wird
Nach dem Losen der Klemme oder des Clips an dem Gummiring, lasst sich dies leicht bewerkstelligen Danach druckt der Hundehalter den Beutel kurz gegen den Boden Wird jetzt der Hund zum Weglaufen animiert, steigt er bequem aus den beiden elastischen Gummiringen der Hinterbeine
Möglich ist auch bei der alleinigen Verwendung eines Plastikbeutels, das zur Befestigung an der Rute andere Elemente verwendet werden als ein elastischer Gummi Diese können zum Mehrmalgebrauch geeignet sein, oder auch zum Wegwerfen So konnte durch zwei Schlitze Schi einer festen Verstärkung FV immer ein Kabeibinder eingefädelt werden, der dann auch vor der Entsorgung des Beutels wieder herausgezogen wird Abb. 22
Möglich wäre auch, das eine Verbindung besteht, durch ein weiteres Band WB von der Rutenbefestigung zum Halsband H, um so zusätzlich ein Abrutschen der Vorrichtung zu verhindern Abb. 23
Am allerbesten ist aber die Variante mit einem elastischen Gummiring ERR, der durch das Aufsetzen eines Clips auf den nach oben gezogenen Gummiring individuell angepasst werden kann Abb. 16 Dabei ist von Vorteil, dass zunächst die elastischen Gummiringe durch überstülpen über die Rute die beiden Hinterbeine locker und stressfrei angelegt wird und die Vorrichtung dank ihres geringen Gewichtes schon mal halt Durch das Anziehen des elastischen Gummiringes an der Rute ERR und dem Aufsetzen eines Clips oder einer Klemme KL, wird dieser individuell angepasst
Beutelgroße und Lange der unteren elastischen Gummis ERU müssen dabei so abgestimmt sein, dass einerseits die elastischen Gummis ERU nicht von den Hinterbeinen rutschen, andererseits aber nach dem Anheben der Rute, die Vorrichtung nicht so unter Spannung gerat, dass der Hund, den Kotabsetzvorgang abbricht Und naturlich ganz wichtig, dass der Kot auch sicher im Beutel landet Die beiden unteren elastischen Gummiringe ERU können nach dem Abnehmen auch miteinander verknotet werden und dienen so zusätzlich dem Verschluss des Beutels Die feste Verstärkung FV, an der der elastische Gummiring ERR befestigt ist, ist für das optimale Aufspannen des Beutels im oberen Bereich essentiell Ein weiterer wichtiger Aspekt ist folgender Es besteht die Möglichkeit, dass ein handelsüblicher Flachplastikbeutel vor Befestigung der elastischen Gummis einen solchen Zuschnitt erfahrt, dass seine Passform am Hund noch besser ist So kann ein schräger (oben Abb. 24 oder unten langer) oder konkaver Abb. 25 oder konvexer Zuschnitt an der offen Seite OS des Beutels B vorteilhaft sein, und z B ein besseres Abgleiten des Kotes in den Beutel bewirken
Im Gegensatz zu einem Beutel ohne Zuschnitt Abb. 26, wird durch den Zuschnitt alleme schon eine bessere Position des Beutels erreicht, d h der Beutel kommt besser unter das Hinterteil des Hundes Abb. 27
Eine Reihe anderer Zuschnitte und zusätzlich leichter Positionswechsel der Befestigung der elastischen Bander am Beutel ist moghch um individuellen Gegebenheiten Rechnung zu tragen
So kann das Urin absetzen des weiblichen Tieres ein Problem darstellen, wenn der Beutel so tief hangt und auch so weit unter den Bauch gezogen ist, das der Urin in den Beutel gelangt Da die Hundin sich beim Uπnlassen Abb. 28 aber tiefer absetzt als beim Kotabsetzen Abb. 26 und 27, kann durch Wahl der Breite des
Beutels, seinem Zuschnitt, Länge der elastischen Bänder, sowie Ort Ihrer Befestigung am Beutel, sowie Größe der festen Verstärkung FV, das Ganze so gestaltet werden, dass kein Urin in den Beutel gelangt. In der Regel ist es aber so, dass die Hündin zu Beginn des Gassiführens zuerst Urin absetzt, und dann einige Minuten später erst den Kot.
Der Hundehalter kennt also vor allem bei einem regelmäßigen Tagesablauf das Verhalten seines Tieres und ist so in der Lage die Vorrichtung immer zeitnah am Tier zu fixieren, so dass sie eigentlich nie länger als ca. 5 Minuten dort verbleiben muss. Eine entsprechender Belohnung nach dem Kotabsatz vermittelt dem Hund, dass nach dem Anlegen der Vorrichtung ein schneller Kotabsatz erwünscht ist. Alle aufgeführten Varianten und Problemlösungen gelten gleichbedeutend für die Vorrichtung mit festem Rahmen, als auch für die Varianten bei denen nur ein Plastikbeutel benutzt wird.
Eine andere Varriante einen Beutel zu befestigen ist folgende.
Man verwendet dazu einen normalen Flachplastikbeutel (mit seiner offen Seite OS und seiner geschlossenen Seite GS), der an zwei Stellen Ausstanzungen A1 und A2 aufweist. Abb. 29
Dadurch entstehen in dem Flachbeutel drei Löcher (L1 , L2, L3), die dann direkt der
Befestigung an der Rute und an den beiden Hinterbeinen dienen. Abb. 30
Das Loch L1 dient dem Hindurchführen der Rute, während die Löcher L2 und L3 dem Hindurchführen beider Hinterbeine dienen. Abb. 31
Die Konstruktion als solche würde allerdings schnell nach hinten abrutschen.
Auch das Anbringen einer Klemme KL an dem sich über der Rute befindlichen Teils des Plastikbeutels UR 1 kann das Ganze nur unzureichend fixieren.
Notwendig ist deshalb das Anbringen eines elastischen Gummibandes GB, das mittels eines Knotens K nach Hindurchführen durch das Loch L1 fixiert wird..
Das andere Ende des Gummibandes wird dann einfach am Brustgeschirr oder am
Halsband H des Hundes festgeknotet. Abb. 32 Dadurch erhält die ganze Vorrichtung die nötige Festigkeit, so dass es zu keinem Verrutschen kommt. Der Beutel benötigt eine gewisse Dicke und Festigkeit, so dass er während der kurzen Phase des
Anlegens nicht ausreißt. Das Abnehmen des Beutel nach dem Kotabsatz geschieht ganz einfach durch Zerreißen des Gummibandes GB und dem Abstreifen der
Vorrichtung nach hinten und unten.
Anstelle des Flachplastikbeutel können auch z.B. Hemdchenbeutel mit Trägern zur
Anwendung kommen. Dann kann z.B. das schon vorhanden eine Loch L1 des
Trägers zum Hindurchführen der Rute dienen, und es wird z.B. nur die Austanzung
A2 in den Beutel gestanzt, dass dann zwei Löcher L2 und L3 entstehen, in die die
Hinterbeine eingeführt werden. Abb. 33
Natürlich wäre es auch möglich den Trägerbeutel zu drehen, und die beiden Träger
(Tri und Tr2) für die Befestigung am Hinterbein zu verwenden. Abb. 34
Andere Beutelarten, wie z.B. Grifflochflachbeutel, Zugbandbeutel oder
Kordelzugbeutel können auch zur Anwendung kommen, allerdings mit einem größeren Aufwand als dies bei Flachplastikbeutel und Hemdchenbeutel der Fall ist.
Diese Form des Beutels, indem nur handelsübliche Flachbeutel produziert werden, die an den entscheidenden Stellen Ausstanzυngen haben, hat natürlich den entscheidenden Vorteil der leichten und billigen Produktion von Massenware
(Meterware), wodurch der Wegwerfartikel marktgerecht angeboten werden kann.
Das Verknoten des einen Gummibandes mit dem Plastikbeutel kann von dem
Besitzer jeweils immer selbst vorgenommen werden, so dass dieser Arbeitsgang bei der Produktion entfällt.
Die Befestigung der Kotauffangvorrichtung nicht nur an dem hinteren Bereich des Tieres, hat wie zuvor erwähnt die Gefahr, dass die Vorrichtung durch Körperbewegungen des Körpers verrutscht. Dies wird aber bei dieser Konstruktion dadurch verhindert, das die Befestigung am Halsband oder dem Brustgurt durch ein elastisches Band geschieht, der entscheidende Faktor ist aber die symmetrische Befestigung an den beiden Hinterbeinen. Dadurch ist ein Verschieben des Beutels zur Seite hin unmöglich gemacht.
Da der Beutel durch das Hindurchführen der Hinterbeine durch die beiden ausgestanzten Löcher L2 und L3 (Abb. 30) sehr weit unter das Tier gezogen wird, hat dies den Vorteil, dass der herabfallende Kot nie die Beutelöffnung verfehlen kann. Ein Nachteil dessen wäre, dass abgesetzter Urin, insbesondere der Hündin, sich immer im Beutel ansammeln würde.
Dem kann nur begegnet werden, indem der Beutel an seinem mittigen unteren Bereich an der Beutelöffnung einen Schlitz Schi (Abb. 35), oder eine Ausstanzung A3 (Abb. 36) besitzt, die gerade so groß ist, dass aufgrund des unterschiedlichen Absetzen des Hundes beim Urin- bzw. Kotabsatz abgesetzter Urin nicht in den Beutel gelangt, abgesetzter Kot aber sicher dorthin gelangt.
Eine weitere Möglichkeit wäre eine kleine Ausstanzung A4 im ganz hinteren unteren Bereich des Beutels, so dass aufgefangener Urin sofort wieder aus dem Beutel abläuft, Kot aber aufgrund der Kleinheit der öffnung nicht austreten kann. Abb. 36 Die Beutel werden selbstverständlich in verschiedenen Größen und Abmessungen angeboten. Da die Hunde aber sehr viele individuelle Unterschiede aufweisen, angefangen von der Frage Rüde-Hündin, bis zu verschiedenen Größen, insbesondere der Körperproportionen, wäre es aber auch sehr gut machbar, dass der Hundehalter unmittelbar vor dem Anlegen der Vorrichtung kleine Anpassungen durch zusätzliches Einreißen selbst vornimmt.
Dazu könnten die Beutel auch über Vorperforierungen verfügen, die ein Abreißen erleichtern können, und damit Anpassungen in jeglicher Hinsicht erlauben. Ein Beispiel wäre das es verschiedene parallele Perforationslinien für die Ausstanzungen A1 , A2 oder A3 (Abb.37) gibt und der Hundehalter den Beutel an der von ihm gewünschten Position abreißt.
Zu erwähnen wäre noch, dass selbstverständlich auch alle hier beschriebenen
Varianten, auch teilweise gemixt angewendet werden können. So kann beispielsweise der Plastikbeutel an der Rute durch einen zuvor beschriebenen
Gummiring an der Rute mit Hilfe des Clips befestigt werden, und andererseits an den beiden Hinterbeinen durch ein Hindurchführen derselben durch die Ausstanzung A2.
Andererseits ist auch die Befestigung an den Hinterbeinen mittels Gummiringe möglich Abb. 12, während im Rutenbereich, die Variante mit der Ausstanzung A1 und der Befestigung mittels eines Gummibandes am Halsband gewählt wird
Abb. 32. Letztendlich könnte man es auch dem Hundehalter überlassen, ob er den
Beutel wie in Abb. 32 gezeigt verwendet, oder doch an den 3 Löchern wie in Abb. 5 und Abb. 12 gezeigt zusätzlich Gummiringe selbst anbringt, und dann diese Art der
Befestigung an den Hinterbeinen wählt.
Werden insbesondere zur Bildung der beiden Schlaufen für die Hinterbeine elastische Gummiringe verwendet, so hat dies den Vorteil, das diese sehr leicht übergestülpt werden können, nicht schnell zum Zerreißen neigen, und sich auch gut den Bewegungen der Hinterbeine anpassen.
Allerdings ist auch das Hindurchführen der Hinterbeine durch Ausstanzungen des
Beutels kein Problem, wenn diese entsprechend groß gewählt sind.
Wenn auch die Breite des Beutels entsprechen groß gewählt ist, kommt es auch bei
Bewegungen des Tieres zu keinem Zerreißen des Beutels, und er wird durch die symmetrische Befestigung ebenfalls schön mittig gehalten. Von Vorteil ist es in diesem Fall, wenn die Beutel eine größere Wanddicke haben. Der entscheidende Vorteil von beiden Arten von Schlaufen zur Befestigung an den Hinterbeinen ist aber, dass diese bequem von unten übergestülpt werden. Würde man stattdessen das Umschlingen der Hinterbeine durch das Herumführen von zwei Enden und deren Verknoten erreichen wollen, so wäre dies bei dem sich ständig irgendwie bewegenden Tier sehr schwer oder gar unmöglich. Entscheidend ist auch, dass durch diese Konstruktion aus ganz normalen Plastikbeutel sich die Entwicklung derartiger Konstruktionen wirklich dem Erfordernis der gewerblichen Verwendbarkeit nähert, billig und praktikabel zu sein. So ist ein Hundehalter z.B. nur bereit kleine praktische Sachen dauernd mit sich zu führen und so auch immer parat zu haben. Natürlich sind anstelle von Plastikbeutel auch alle anderen Materialien von Beuteln denkbar, z.B. Papierbeutel usw.
Andere Beutelarten, wie z.B. Zugbandbeutel ZB oder Kordelzugbeutel KB können auch zur Anwendung kommen. Dabei werden diese ebenfalls mit Ausstanzungen A1 , A2, und A3 versehen, wobei dann aber die eingelegte Kordel K bzw. das Zugband Z zum Verkoten über der Rute oder um die Rute herum dienen. Abb. 38 Besser gegen das Abrutschen ist das Ganze aber gesichert, wenn eine sehr lange eingearbeitete Kordel K bzw. ein langes eingearbeitetes Zugband Z so lang ist, dass sie wie bei Abb. 32 gezeigt am Halsband H oder am Brustgeschirr festgemacht werden können. Abb. 39
Eine weitere Variante einer Ausführung des Kotbeutels wird vorgestellt. Im allgemeinen verfügen die Kotbeutel über eine rechteckige oder quadratische Form. Es ist aber auch jede andere Form denkbar, die sich optisch und ergonomisch gut dem Körper des Tieres anpasst, wenn dies produktionstechnisch nicht zu aufwendig wird.
Eine vorteilhafte Variante die helfen kann, Beutelmaterial zu sparen ist folgende: Der Beutel wird in rechteckiger Form produziert, beifügt aber in der Mitte über eine Abreißlinie AL, so dass nach dem Durchreißen durch den Benutzer gleich zwei dreieckige Beutel DB entstehen. Abb. 40
Jede der beiden Dreiecke DB verfügt durch die Austanzungen wieder über eine öffnung für die Rute und zwei öffnungen für die Hinterbeine. Die Ausstanzungen für die Rute müssen dabei so gesetzt werden, dass sie jeweils über die Schweißnaht SN gehen, so dass an dieser Stelle eine öffnung für die Rute entsteht. Die Beutel sind an den anderen äußeren Seiten entweder als Schweißnaht SN geschlossen, oder es handelt sich um eine offene Seite OS.
Der Vorteil dieser Konstruktion ist also eindeutig der, dass mit dem gleichen Materialaufwand gleich zwei Beutel entstehen. Die dreieckige Form hat sogar den Vorteil, das überschüssiges überstehendes Beutelmaterial in angelegtem Zustand oben fehlt, und das Ganze so besser aussieht. Wie schon in Abb. 37 gezeigt, wäre es auch zusätzlich möglich, dem Beutel zunächst überhaupt nirgends auszustanzen, sondern lediglich mit Perforationen und Abrisslinien zu versehen, so dass der Benutzer selbst entscheiden kann, welche Größen für sein Tier geeignet sind. Dies würde helfen, dass mit weniger Beutelgrößen verschieden große Hunde optimal versorgt werden können. Abb. 41
Die Ausstanzungen für den Durchtritt der Rute A1 (wie in Abb. 29 gezeigt) müssen auch nicht zwangsläufig halbkreisförmig ausgebildet sein.
Es kann sich auch um einen schmalen länglichen Streifen handeln. Abb. 42
Oder diese "längliche "öffnung wird durch mehrere kleine unmittelbar nebeneinander platzierte Stanzungen bewirkt. Abb. 43
Oder die Schweißnaht SN wird eben nur z.B. mittels eines Messers auf einem Stück aufgetrennt, so dass auf diese Art eine öffnung O ensteht. Abb. 44
Anstatt der großen ausgestanzten Kreise für die Hinterbeine A2 (wie in Abb. 29) gezeigt, sind wie weiter oben schon beschrieben, auch nur kleine leicht zu stanzende
Löcher KL möglich (wie in Abb. 12 gezeigt), in die dann einfach wieder Gummiringe
GR (wie in Abb. 5 gezeigt) eingefädelt werden. Dazu sind auch 2 kleine durchgetanzte Löcher KL möglich, so dass nach dem Festmachen der beiden
Gummiringe an diesen der vordere Rand des Beutels nach dem Anlegen automatisch weiter nach vorne gezogen wird, so dass Kot nicht vorne runter fallen kann. Abb. 45
Alle Kombinationen der hier aufgezeigten Varianten miteinander sind selbstverständlich möglich, z.B. Abb. 46
N Grundsätzlich möglich wäre auch, dass in dem Plastikbeutel die wie schon bei
Abb. 44 angedeutet, die öffnungen nur durch Schlitze entsehen.
So würde die öffnung (L1) für die Rute (Schlitz S1 ) durch ein Auftrennnen,
Einschneiden oder partielles Nichtverschweißen der oberen Schweißnaht (OSN) entstehen, und die öffnungen L1 und L2 durch einen zusätzlichen Schlitz S2 durch
Vorder- und Rückwand des Beutels. Abb. 47
Die Beutel könnten also gleich mit diesen Schlitzen (Schnitten) gefertigt werden, so dass die Fertigung billiger wäre, und der Benutzer die Beutel trotzdem gut benutzen kann, bzw. durch z.B. weiteres Einreißen des Schlitzes bei Bedarf diesen auch schnell verlängern kann. Für ein geordnetes Einreißen wären Markierungen M durch aufdrucken hilfreich, so dass der Benutzer mit der Zeit weiß, bis zu welcher
Mearkierung er einreißen muss, um eine optimale Passgröße für sein Tier zu erzielen.
Eine noch billigere Anfertigung könnten Beutel darstellen, bei denen die
Austanzungen A1 und A2 lediglich auf dem Beutel durch Farbdruck aufgezeichnet sind, und dann vom Benutzer allerdings mit einer Schere ausgeschnitten werden müssen. Der Vorteil wäre, dass Ausstanzungen verschiedener Größe aufgezeichet werden können, so dass der Benutzer selbst wählen kann, welche Größe für sein
Tier geeignet ist. Abb. 49 N
Grundsätzlich wäre zu den ganzen Beutelkonstruktionen auch anzumerken, dass sie selbstverständlich auch zum Auffangen von Urin (z.B. Urinproben) geeignet sind. Auch beim Rüden ist dies möglich, wenn die öffnungen für die Hinterbeine relativ weit vom offenen Beutelrand entfernt sind.
Zusammenfassung für diesen Ansatz der Patentanmeldung (A. Beutel am Tier befestigt):
Dass es sich um eine Kotauffangvorrichtung für Tiere, insbesondere Hunde handelt , mit einem an der Rute und den Hinterbeinen des Tieres mittels Befestigungsmitteln befestigbaren Beutel, wobei sich die BefestigυngsmitteLzur Positionierung des Beutels in Gegenüberlage zum After des Tieres an voneinander beabstandeten Positionen in einem öffnungsbereich der öffnung des Beutels befinden, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Befestigungsmittel zur Befestigung an den Hinterbeinen als zwei Schlaufen, insbesondere Hinterbeinschlaufen, zum jeweiligen Umschlingen der Hinterbeine des Tieres ausgebildet sind.
Dass das Befestigungsmittel zur Befestigung an der Rute als weitere Schlaufe, insbesondere Rutenschlaufe, zum Umschlingen der Rute des Tieres ausgebildet ist.
Dass mindestens eine der Schlaufen von einem Band oder Bändern gebildet ist/sind, das/die an dem öffnungsbereich befestigt ist/sind.
Dass mindestens eine der Schlaufen einstückig mit dem Beutel in dessen
öffnungsbereich ausgebildet ist.
Dass die mindestens eine, einstückig mit dem Beutel ausgebildete Schlaufe durch mindestens eine am Beutel erfolgte Ausstanzung gebildet ist.
Dass der Beutel ein Folienbeutel, insbesondere Schlauchfolienbeutel, ist.
Dass der Beutel ein Kunststoffbeutel, insbesondere ein Kunststoffflachbeutel, ist.
Dass bei ungefülltem, flachliegendem Beutel mindestens eine beutelrandbeabstandete Ausstanzung Vorder- und Rückwand des Beutels zur
Ausbildung zweier Schlaufen, insbesondere Hinterbeinschlaufen, durchsetzt.
Dass bei ungefülltem, flachliegendem Beutel mindestens eine zu einem Rand des
Beutels randoffene und zu einem anderen Rand des Beutels randbeabstandete
Ausstanzung Vorder- und Rückwand des Beutels zur Ausbildung einer Schlaufe, insbesondere Rutenschlaufe, durchsetzt.
Das die Vorrichtung gekennzeichnet ist, durch mindestens ein am Beutel ausgebildetes oder befestigtes Spreizelement zum Aufhalten der öffnung des
Beutels.
Dass sich das Spreizelement im Bereich des Befestigungsortes oder Ausgangsortes mindestens eines Bandes beziehungsweise mindestens einer Schlaufe befindet.
Dass die Vorrichtung gekennzeichnet ist, durch mindestens eine Klemmeinrichtung, die zum Einstellen einer Schlaufengröße mindestens einer der Schlaufen, insbesondere der Rutenschlaufe, die diese Schlaufe bildenden Bänder und/oder das die Schlaufe bildende Band und/oder den mindestens eine Schlaufe bildenden
Beutelbereich in einem Zwischenbereich beklemmt.
Dass mindestens eine der Schlaufen, insbesondere zur Entkopplung der
Positionierung von möglichen Bewegungen des Tieres und/oder zum stabilisierten
Halten des Beutels im Bereich des Afters, als elastische Schlaufe ausgebildet sind.
Dass die Vorrichtung gekennzeichnet ist, durch mindestens ein weiteres
Befestigungsmittel zur Befestigung des Beutels am Tier.
Dass das weitere Befestigungsmittel ein elastisches Band zur Befestigung des
Beutels an einem Halsband oder einem Geschirr des Tieres ist.
Dass die Vorrichtung gekennzeichnet ist, durch mehrere ein auf die Tiergröße abgestimmtes System bildende Beutel in mindestens zwei Größen und/oder mit zueinander mindestens zwei verschieden langen und/oder verschieden am Beutel positionierten Schlaufen.
Dass bei ungefülltem, flachliegendem Beutel mindestens eine randoffene
Ausstanzung Vorder- und Rückwand des Beutels durchsetzt , oder eine Schnitt vorhanden ist, zur Ausbildung einer öffnung für den Urinabfluß.
Dass die Schlaufen bequem über die Hinterbeine bzw. die Rute überstülpbar sind.
Dass für alle an der Rute zu befestigende Vorrichtungen, die zusätzliche Befestigung an beiden Hinterbeinen die erforderliche Stabilität gewährleistet.
Dass es Vorperforationen gibt zur individuellen Anpassung des Beutels.
Dass verschiedene vorgestellte Varianten der Befestigung an der Rute sowie an den
Hinterbeinen miteinander kombinierbar sind.
Dass der Beutel ein Kunststoffbeutel, insbesondere ein
Kordelzugbeutel oder ein Zugbandbeutel ist.
Dass die eingearbeitete Kordel oder das eingearbeitete Zugband dem direkten
Verkoten an/um die Rute dient, oder der Befestigung an Halsband oder
Brustgeschirr.
Dass der der zunächst rechteckige Beutel über eine diagonal verlaufende Abrisslinie verfügt, so dass dann zwei vollständige Beutel mit den benötigten Ausstanzungen entstehen.
Dass eine streckenweise Auftrennung eines Randes des Beutels eine Ausbildung einer Schlaufe, insbesondere einer Rutenschlaufe bewirken.
Dass die Vorrichtung nur über kleine Aufstanzungen verfügt, die aneinander anschließen, oder an denen Gummiringe befestigt werden.
Dass die Vorrichtung für die Hinterbeine über zei kleine weiter vom Beutelrand entfernt liegende Ausstanzungen verfügt, so dass nach dem Befestigen der
Gummiringe an diesen, der vordere Rand des Beutels weiter unter das Tier ragt.
Dass die öffnung insbesondere für die Rute auch durch das streckenweise
Durchtrennen der Außennaht bewirkt wird.
N Dass die öffnungen für die Hinterbeine durch einen durch Vorder- und Rückwand des Beutels geführten Schnitt bewirkt wird.
Dass die beiden benötigten Austanzungen für die Rute und für die beiden
Hinterbeine lediglich auf den Beutel aufgezeichnet sind. N
B. Beutel zum mehrmaligen Zufassen
Beim Aufheben von Hundekot mit der Hand werden gerne Plastikbeutel verwandt.
Dabei wird die Hand in den Plastikbeutel eingeführt, der Hundekot HK mit der Hand
Hd erfasst, und danach wird der gefüllte Beutel B umgestülpt, verschlossen und entsorgt. Abb. 49
Das Ganze hat den Nachteil, dass wenn es nicht gelingt den ganzen Kot mit einem
Handgriff zu erfassen, praktisch ein zweiter oder dritter Beutel verwendet werden muss um den restlichen Kot zu entfernen.
Es wird deshalb eine neue Form eines Beutels vorgestellt, die ein mehrmaliges
Zufassen erlaubt, ohne dass der schon erfasste Kot wieder zu Boden fällt.
Dazu ist ein Flachbeutel so umgestaltet, dass er über eine Lasche (Greifbereich GB) verfügt, sowie über eine zweite Lasche (Erfassbereich EB) 1 verfügt. Abb. 50
(Seitenansicht) Abb. 51 (Vorderaufsicht)
Die Hand wird in den Greifbereich GB eingeschoben, und damit Hundekot oder sonstiger Unrat erfasst. Abb. 52 Nach dem Erfassen wird die ganze Hand und der
Beutel senkrecht hoch genommen und der Hundekot durch Loslassen der Hand in den Erfassbereich EB fallen gelassen. Abb. 53 Danach kann erneut nach auf dem
Boden liegenden Kot gegriffen werden, ohne dass der schon aufgesammelte Kot wieder aus dem Erfassbereich zurückfällt. Abb. 54
Nach dem Auffassen des gesamten Kotes wird der Beutel auf den Boden gelegt, und die unsaubere Seite US des Beutels in sich zusammengefaltet.
Das heißt, die saubere Seite SS bildet dann den Außenbereich. Abb.55 + 56
Eine Möglichkeit ist, dass sich an geeigneten Stellen Klebestellen KS Abb. 55, die vor dem Zusammenfalten von einer Folie befreit werden, so dass sie jetzt zum
Zukleben des gefüllten Beutels benutzt werden können. Abb. 56 Abb. 57
Oder es befindet sich ein eingearbeiteter Kordelzug im Bereich der Beutelöffnung
BO des Erfassbereiches EB , so dass dieser Bereich sofort nach dem Einsammeln schnell verschlossen werden kann. Abb. 58 . ..
Eine andere sehr gute Möglichkeit ist folgende. Diese gelingt sehr gut, insbesondere wenn der Griffbereich GB relativ groß ist. Dabei können Griffbereich und
Erfassbereich EB z.B. sogar gleich groß sein. Abb. 59
Dann wird nach dem Einsammeln des Hundekotes, der Griffbereich GB über den
Erfassbereich EB geschlagen , wobei die Hand den Boden Bo des Erfassbereiches
EB greift. Abb. 60 Danach wird der lange saubere Griffbereich GB mit der zweiten Hand Hd 2 übergeschlagen, so dass der ganze Kot sicher verpackt ist und der saubere Griffbereich GB die Außenseite des Ganzen bildet. Abb. 61 Danach ist ein guter Transport zum nächsten Abfalleimer möglich. Grundsätzlich kann der Benutzer bei jedem Benutzen immer wieder aufs neue entscheiden, welche Lasche er als Griffbereich GB benutzt und welche als Erfassbereich EB. Wenn die Längen dieser beiden Bereiche leicht differieren, kann der Benutzer je nach Handgröße und Aufgabe entscheiden, welche Seite er jeweils benutzt.
Für die einfache Produktion des Kotbeutels kann von Bedeutung sein, dass er auch gut aus zwei normalen Flachbeuteln FB produziert werden kann, die in entgegen gesetzter Richtung an den Kontaktflächen KF aneinandergefügt werden, z.B. durch Verkleben, Verschweißen usw. Abb. 62
Ein Problem kann sein, dass die Beutelöffnung des Erfassbereichs nicht immer schön offen steht und dadurch der nach unten fallende Kot sein Ziel verfehlt. Die Hand wird zwar eine übung erlangen, wie man es erreicht, dass nichts vorbei fällt. Trotzdem kann es nötig sein, zusätzliche Maßnahmen zu treffen, um den Beutelrand des Erfassbereichs schön offen zu halten. Eine in den Beutelrand eingearbeitete Kordel Abb. 58 oder ein eingearbeitetes Zugband können diesen zusätzlich versteifen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, zusätzliche verstärkende Materialien wie Pappe, aufgeklebte Klebestreifen im Beutelrand anzubringen (ankleben, antackern usw.). Oder es befindet sich dort eine zusätzliche Umfaltung des Beutelrandes. Abb. 63 Die Verwendung einer etwas steiferen Folie lässt den Beutelrand auch weniger kollabieren. Dazu könnte zumindest ein Beutel beim Zusammenfügen wie in Abb. 62 gezeigt, aus einem solchen Material bestehen. Insbesondere könnte so auch z.B. ein Kordelzugbeutel oder ein Zugbandbeutel verarbeitet werden.
Möglich wäre auch das Zusammenfügen von zwei Klappenbeuteln KB, von denen mindestens einer über einen Adhäsionsverschluß AV verfügt. Abb. 64 Eine weitere Möglichkeit ein zuverlässiges Aufhalten der Beutelöffnung des Erfassbereiches EB zu erreichen wäre auch die Verwendung eines Beutels mit einer Bodenfalte BF, da dadurch die vordere Wand des Erfassbereiches eher nach vorne kippt. Abb. 65
Bedeutend ist für diese Konstruktion eines Greif-Einsammel-Handschuh, dass er auch aus allen möglichen Materialen bestehen kann, und dann auch zum einhändigen Einsammeln aller möglichen Gegenstände verwendet werden kann. (z.B. bei handwerklichenTätigkeiten). Er eignet sich zum Auflesen aller möglichen Gegenstände vom Boden, aber auch zum Einsammeln von Gegenständen, wenn diese nur mit der ausgestreckten Hand erreicht werden, und die Hand nicht jedes Mal sofort zurück zu einem Sammelgefäß geführt werden soll, sondern praktisch im Erfassbereich zunächst zwischen gesammelt wird.
Dazu kann der Greifbereich auch z.B. wie ein normaler Handschuh gestaltet sein, und der Erfassbereich z.B. aus starren Materialien hergestellt sein, z.B. Kunststoff. Dabei kann der Erfassbereich auch zusätzlich am Handgelenk befestigt werden, z.B. durch ein um dieses gelegtes Band.
In weiterer Konsequenz kann der Greifbereich auch von der Hand des Benutzers gebildet werden, so dass die ganze Vorrichtung nur aus ^ einem am Handgelenk befestigten Erfassbereich besteht. Dieser ist dann vorzugsweise aus starren Materialien ausgebildet, so dass seine öffnung immer schön offen ist. Da es nicht jedermanns Sache ist, den Kot auch durch den Beutel hindurch anzufassen, besteht auch die Möglichkeit, in den Griffbereich GB, einen kleinen Kotheber KH einzuführen, so dass der Kot nicht direkt mit der Hand angefasst
werden muss. Abb. 66
Dabei wird ein Kotheber verwandt, dessen beide Schalen Seh gelenkig miteinander verbunden sind, vorzugsweise mit einem Filmgelenk FG. Der Benutzer schließt den
Kotheber, indem er die beiden Schalen zusammendrückt. Das öffnen der Schalen, vollzieht sich mittels eines mechanischen Elements, z.B. einer zwischen den Schalen befindlichen Feder F. Der Griffbereich legt sich dabei ideal um die Schalen des
Kothebers.Abb. 67
Nach dem Erfassen von auf dem Boden liegendem Kot durch den Kotheber, wird das Ganze wieder in die senkrechte Position wie in Abb. 67 gezeigt gebracht.
Lässt man den den Kotheber KH sich leicht öffnen, so fällt der erfasste Kot in den
Erfassbereich EB des Beutels B. Danach kann erneut zugefasst werden usw.
Zusammenfassung für diesen Ansatz der Patentanmeldung
(B. Beutel zum mehrmaligen Zufassen):
Dass es sich um einen Kotbeutel zur Aufnahme von Aufnahmegut, insbesondere
Hundekot handelt, wobei der Kotbeutel eine Beutelvorderwand und eine
Beutelrückwand aufweist, wobei Beutelvorderwand und Beutelrückwand an eine
Beutelöffnung angrenzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Beutelrückwand eine die Beutelöffnung überragende Verlängerung aufweist, die einen Teil einer
Eingriffstasche bildet, die eine Eingriffsöffnung aufweist, wobei Beutelöffnung und
Eingriffsöffnung bezüglich ihrer Einführrichtungen entgegengesetzt zueinander liegen und durch die Verlängerung und/oder Beutelrückwand voneinander abgetrennt werden.
Dass der Kotbeutel ein Kunststoffbeutel ist.
Dass der Kotbeutel ein Doppelschlauchbeutel ist.
Dass der Kotbeutel im Bereich der Beutelöffnung zumindest eine Versteifung aufweist.
Dass der Kotbeutel derart ausgebildet ist, dass die Eingriffstasche über den den ganzen gefüllten Kotbeutel umstülpbar ist.
Dass der Kotbeutel mindestens eine Verschließeinrichtung: aufweist.
Dass die Verschließeinrichtung mindestens eine Klebestelle und/oder mindestens ein Klebeband aufweist.
Dass die Verschließeinrichtung mindestens einen, insbesondere elastischen
Bindfaden aufweist.
Dass der Kotbeutel im Bereich der Beutelöffnung mindestens eine
Bindfadenaufnahme der Verschließeinrichtung aufweist.
Dass sich die Bindfadenaufnahme zumindest über die Breite der Beutelvorderwand erstreckt.
Dass die Bindfadenaufnahme den Bindfaden zumindest bereichsweise vollständig überdeckt.
Dass die Eingriffstasche handschuhartig ausgebildet ist.
Dass die Eingriffstasche Fingeraufnahmen aufweist.
Dass die Eingriffstasche mindestens eine Versteifung aufweist.
Dass im Bereich der Beutelöffnung eine Handgelenkbefestigungsvorrichtung angeordnet ist.
Dass zur Herstellung z.B. zwei normale Flachbeutel zusammengefügt werden, oder
Klappenbeutel mittels Adhäsionsfläche zusammengekleöt werden, oder bekannte
Schweißtechniken und Schneidetechniken zur Anwendung kommen.
Dass zwecks Offenhaltung der Beutelöffnung der Beutel über eine Bodenfalte oder sonstige Falte verfügt.
Dass zwecks Offenhaltung der Beutelöffnung der Beutel über eine Umfaltung verfügt.
Dass zwecks Offenhaltung der Beutelöffnung der Beutel über eine eingearbeitete
Verstärkung des Beutelrandes verfügt.
Dass ein Kotheber vorhanden ist, der in den Griffbereich eingeführt wird.
C. Kotheber mit Schalen zum mehrmaligen Zufassen
Es sind Kotheber bekannt, die nur aus zwei Schalen Seh bestehen, die gelenkig miteinander verbunden sind. Abb. 68 Die gelenkige Verbindung besteht dabei oft aus einem Filmgelenk FG, da dies in der Herstellung besonders kostengünstig ist. Die Bedienung des Kothebers geschieht dabei, indem der Benutzer die beiden Schalen mit der Hand Hd gegeneinander drückt, und so den Hundekot HK in den eingelegten Beutel B befördert. Abb. 69 Das Spreizen der beiden Schalen Seh vor dem Greifvorgang vollzieht sich zum Beispiel durch ein montiertes Plastikteil PT bzw. Metallteil in der Innenseite des Filmgelenks FG Abb. 70 Genauso könnte dies durch eine dort montierte Feder geschehen. Das Schließen der Vorrichtung geschieht durch die Hand gegen den Widerstand dieser Spreizelemente. Wird die Vorrichtung nicht gebraucht und soll z.B. in der Hosentasche verstaut werden, so müssen die beiden Schalen Seh oft kompliziert festgemachtwerden, damit sie zusammenbleiben.
Es soll nunmehr eine neue vorteilhafte Konstruktion vorgestellt werden, die ebenfalls ein Spreizen der Schalen Seh bewirkt, gleichzeitig aber ein leichtes Transportieren bei zusammengepressten Schalen ermöglicht wird. Dazu wird an Außenseiten der beiden Schalen jeweils nur ein kleiner Haken H oder eine sonstigen Erhöhung benötigt, der das Einhängen eines Gummiringes G ermöglicht. Abb. 71 Abb. 72 Diesem an den Haken H befestigtem Gummiring GR gelingt das Spreizen der Schalen Seh aber nur dann zuverlässig, wenn die Schalen nach oben über die Höhe des Filmgelenkes FG hinausragen (Abschnitt SU). Dann entwickelt der Gummizug einen solchen Zug, dass sich das Gelenk öffnet. Abb. 73 Gleichzeitig verhindert das Zusammenstoßen der beiden Abschnitte SU aber das zu weite öffnen der beiden Schalen Seh. Abb. 74 Wird der Kotheber nicht gebraucht, ^o werden durch einfaches Umlegen des Gummiringes um die ganze Vorrichtung deren Schalen Seh zusammengehalten. Abb. 75 Um ein Verrutschen des Gummiringes zu verhindern, sind auch sehr gut zwei Haken pro Außenseite der Schale möglich, so das der Gummiring zwischen beiden verläuft. Abb. 76
Die gleiche Konstruktion ist auch möglich, wenn sich an einer der Schalen Seh eine Anbaubox AB befindet, zum Zurückhalten des eingesammelten Kotes. Abb. 77
Möglich wäre auch die Bedienung des Kothebers KH über ein Gestänge G, so dass sich der Benutzer nicht bücken muss. Abb. 78
Haken für Ersatzgummis können sich an der Innenseite der beiden Schalen in Gelenknähe befinden. Anstatt eines Filmgelenkes sind auch alle anderen Arten eines Scharniergelenkes möglich.
Wenn die Vorrichtung wie in Abb. 76 gezeigt auf jeder Außenseite über zwei Haken (H1.H2) verfügt, so ist auch vorteilhaft, wenn diese Klammern gegeneinander zeigen, da dadurch der Gummiring nach dem Einfädeln noch besser in seiner mittigen Lage gehalten wird, und nicht immer wieder eingefädelt werden muss. Abb. 79 Vorteilhaft ist dabei auch, wenn die Haken auch an ihrer Hinterseite eine überstehende Kante haben, da dann der zum öffnen umgelegte Gummi nicht über den Haken kippen kann. Abb. 80
Ein weiterer Vorteil des zum öffnen über das Scharniergelenk gespannten Gummiringes GR ist es, dass der Benutzer mit seinen Fingern F beidseitig unter
diesen rutschen kann, und dadurch die Finger die öffnungsbewegung leiten können Dadurch hat der Benutzer die Vorrichtung auch stabiler in der Hand Abb. 81 Aus dem gleichen Grund konnten sich auch Haken Ha usw jeweils seitlich der Griffflache GF befinden, so dass zwischen Ihnen ebenfalls ein Gummiring GR oder sonstiges Band gespannt werden kann, so dass die unter dieses verbrachten Finger F einen guten Halt an dem Kotheber KH ermöglichen Abb. 82 Genauso kann jeweils ein Gummiring GR um einen Schenkel des Kothebers herumgelegt werden, dessen sichere Positionierung lediglich durch Kerben K am Rand der Vorrichtung sichergestellt wird Abb. 83 Genauso konnte ein beidseitiges Unterfassen unter den über das Scharniergelenk SG laufende Gummiring GR dadurch ermöglicht werden, indem das Gummiband dreieckig Abb. 84 oder an vier Haken Ha Abb. 85 aufgespannt ist Anstatt Gummiringen sind natürlich auch alle möglichen Konstruktionen möglich, die ein Hinterfingerelement darstellen und somit die öffnungsbewegung des Kothebers • ohne jegliche Feder oder Gummizug ermöglichen So kann sich auf beiden Seiten außen ein Aufbau AU befinden, in den die Finger hineingreifen können Abb. 86 Ist er entsprechend eng gestaltet, so sind die Finger direkt festgeklemmt, sonst ermöglichen Griffmulden GM einen sicheren Halt Abb. 87
Wie oben beschrieben Abb. 73, bewirkt der über das Scharniergelenk SG laufende Gummiring GR die selbststandige öffnungsbewegung des Kothebers Dies ist von Vorteil, wenn man Spezialbeutel verwendet Dabei kann dann der Kotheber in den Griffbereich GB senkrecht eingeführt werden, und ermöglicht dann ein Erfassen von Hundekot Da der Kotheber KH dabei auch rückseitig von dem Beutel des Griffbereichs abgedeckt wird, ermöglicht der über das Scharniergelenk SG gespannte Gummiring GR dabei trotzdem ein Arbeiten mit dem Kotheber Abb. 88 Wenn der Hundekot im Griffbereich GF erfasst ist, wird das Ganze senkrecht gehalten, und wenn dann der Kotheber geöffnet wird, fallt der erfasste Hundekot in den Erfassbereich EB Abb. 89 Beide Schenkel Seh können dabei geschlossene Flachen darstellen Es ist aber auch möglich, dass eine Schenkelwand Seh über eine öffnung OF verfugt, die ein seitliches heraushangen eines, normalen Plastikbeutels ermöglicht Abb. 90 Eingesammelter Kot wird dann in diesen heraushangenden Bereich HB gekippt, und dadurch wird ein mehrmaliges Zugreifen ermöglicht, ohne dass einmal eingesammelter Kot wieder herausfallt Dabei ist es von Vorteil, wenn der eingelegte Beutel B so lang ist, dass seine offene umgeschlagene Seite US den ganzen Kotheber überragt, so dass alles von dem Beutel eingehüllt ist Abb. 91 Der Vorteil ist dann, dass der Boden des Beutels BB nicht die schmutzige Erde berührt, sondern nur die Innenseite des Beutels, die aber nach Benutzung beim Verknoten des Beutels auch nicht mit der Hand in Berührung kommt Abb. 92 Eine andere Möglichkeit wäre, dass der Beutel aufgrund einer Kante K der Beutel so fixiert wird, dass der die öffnung OF für den heraushangen Bereich HB frei bleibt Em Verschmutzen des Bodenbeutels BB ist dabei aber unvermeidlich Abb. 93 Das gleiche gilt für eine Konstruktion, bei der ein Henkel He eines Hemdchentragebeutels HTB an vier um die öffnung OF herum befindliche Haken Ha befestigt wird, und dann nach dem Umschlagenauch einen heraushangenden Bereich HB bildet Abb. 94 Ist der Kotheber also wie beschrieben konstruiert, das heißt mit einer seitlichen öffnung , zusätzlich mit vier BefestigυngsrnjDglichkeiten um diese herum, und mit einem Gummiband zum öffnen des Kothebers, so ermöglicht dieser Kotheber das Einlegen von verschiedensten Beutelkonstruktionen, wobei immer ein mehrmaliges Zufassen nach Hundekot möglich ist, ohne dass der einmal eingesammelte Hundekot wieder zurückfallt Zu erwähnen ist noch, das die in Abb. 77 gezeigte Konstruktion, mit einem seitlich
angebrachten Anbau AB zur Unterbringung des heraushängenden Bereichs HB das vorteilhafte in die Hand Hd nehmen ermöglicht, indem nämlich der Anbau AB mit Daumen Da 1 Ring Ri - und kleinem Finger KF seitlich festgehalten wird, und nur die unter den z.B. nach Abb. 83 fixierten Gummiring GR den beweglichen Schenkel auf und zu bewegt. Abb. 95
Auf seitliches Halten des Anbaus AB mi Daumen, Ring und kleinem Finger kann verzichtet werden, wenn. z.B. ein an dem Anbau fixiertes Band Ba den Arm Ar fest an den Anbau drückt. Abb. 96
Möglich ist natürlich auch, dass sämtliche Konstruktionen eines Kothebers mit oder ohne Anbau nicht zwingend aus einem stabilen Material wie z.B. Kunststoff hergestellt sein müssen. Genauso gut sind auch Wegwerfartikel mit gleicher Konstruktion möglich, z.B. aus Pappe. Der Anbau AB könnte auch aus z.B. Pappe bestehen, möglich wären aber auch angeheftete Papierbeutel oder Plastikbeutel. Verwendete Gummiringe, die z.B. zum leichten öffnen, bzw. Schließen der Greifelemente eingesetzt werden können, eignet sich auch sehr gut als Wegwerfartikel.
Zusammenfassung für diesen Ansatz der Patentanmeldung
(C. Kotheber mit Schalen zum mehrmaligen Zufassen):
Dass sich um eine Vorrichtung zum Aufnehmen von Aufnahmegut, insbesondere
Hundekot handelt, dadurch gekennzeichnet, dass das öffnen der gelenkig verbundenen Schalen, durch einen Gummiring erfolgt, zu dessen Befestigung sich auf beiden Außenseiten der Schalen Befestigungshaken befinden.
Dass die beiden Schalen jeweils über einen über das Gelenk reichenden Abschnitte verfügen, über den der Gummiring zum öffnen der Schalen gespannt ist.
Dass die beiden über das Gelenk hinausreichenden Abschnitte durch
Zusammenstoßen ein zu weites öffnen der Schenkel verhindern.
Dass der gleiche Gummiring auch dem Schließen der Vorrichtung bei
Nichtbenutzung dient.
Dass sich an jeder Außenseite zwei Haken befinden, die vorzugsweise zueinander zeigen, so dass der Gummiring nicht immer eingefädelt werben muss.
Dass die beiden an jeder Außenseite befindlichen Haken über einen zusätzlichen
Rand verfügen, so dass ein Abrutschen des Gummibandes verhindert wird.
Dass der über das Scharnier laufende Gummiring so angeordnet ist, dass beidseitig die Finger unter den Gummiring geführt werden können.
Dass zusätzliche Haken seitlich der Grifffläche Befestigungen für ein gespanntes
Band darstellen, so dass ebenfalls die Finger unter dieses geführt werden können.
Dass zusätzliche Kerben am Rand der Vorrichtung eine Befestigung für jeweils ein um einen Schenkel der Vorrichtung herum gelegtes Band bilden.
Dass der Gummiring zum öffnen des Kothebers an mehreren verschieden angebrachten Haken befestigt ist.
Dass Fingerhintergreifelemente sich auf beiden äußeren Seiten des Kothebers befinden.
Dass eine seitliche öffnung an einer Schenkelwand das Herausführen des
Plastikbeutels ermöglicht.
Dass besonders lange eingelegte Beutel das hygienische Arbeiten mit seitlich heraushängendem Beutel ermöglichen.
Dass Kanten oder Haken oder Klammern um die öffnung der Kotheberwand herum , das vorteilhafte Anbringen von Beuteln aller Art, besonders auch von
Hemdchentragebeutel ermöglicht.
Dass der an den Kotheber angebrachte Anbau das besonders vorteilhafte Greifen der ganzen Vorrichtung ermöglicht, entweder durch die seitlich greifenden Daumen,
σ
Ringfinger und kleinem Finger, oder durch eine zusätzliche Befestigung des Armes an dem Anbau.
Dass sämtliche Konstruktionen auch aus Wegwerf materialien besten können, wie z.B. Pappe, Papiertüten, Plastiktüten usw.
D. Kotheber mit Box und Hintergriffselement zum mehrmaligen Zufassen
Ein ganz neuer Ansatz eines Kothebers, der ein hygienisches Aufnehmen von Hundekot oder sonstigen Abfällen auch durch mehrmaliges Zugreifen ermöglicht wird vorgestellt. Das mehrmalige Zugreifen nach Kot ist dabei möglich, ohne das schon einmal eingesammelter Kot wieder nach draußen fällt. Er besteht aus einer stabilen quaderförmigen Box B, die an ihrem offenen Ende über einen abklappbaren Deckel D zum Verschließen verfügt . Abb. 97 Dieser Deckel D hat eine gewisse Tiefe T, so dass er wie ein Greifer arbeiten kann. Wird nämlich der Kotheber flach auf den Boden gelegt, so kann durch die Greifbewegung des Deckels D Hundekot HK durch die permanente öffnung der Box B in die Box B geschoben werden. Ha = Befestigυngselement zum Mitführen des Kothebers. Der Deckel D ist mittels eines stabilen Scharniergelenkes SG mit der Box B verbunden. Damit ein Benutzer die Box B bequem vorzugsweise mit einer Hand Hd benutzen kann, kann der Deckel D z.B. über einen Aufbau A verfügen, in dem die Fingerspitzen z.B. des Zeige- Mittel- und Ringfingers Platz finden. Die ganze Boxwird mittels des Daumens und des kleinen Fingersgehalten, (möglich auch unter Mithilfe des Ringfingers), und die anderen Finger werden in den Aufbau geschoben und ermöglichen so durch ihre Bewegung das Auf- und Zuklappen des Deckels. Abb. 98 Der Aufbau A ist so gestaltet, dass die Finger sowohl beim Krümmen als auch beim Strecken, den Deckel in gleicher Weise bewegen. Er kann im einfachsten Fall aus einem auf dem Deckel angebrachten Bügel Bu bestehen durch den die Finger geschoben werden können. Abb. 98 Der Bügel kann natürlich fertigungsmässig aus einem Teil zusammen mit dem Deckel bestehen, vorzugsweise Kunststoff. Anstelle des Bügels sind auch andere Konstruktionen denkbar, wie z.B. an dem Deckel befestigte Bänder Ba oder Gummis usw., die eine feste Verbindung zwischen Deckel und Finger herstellen. Abb. 99 Oder es sind zwei u.U. auch biegsame Klammern KL vorhanden, die die Hand von außen umklammern. Abb. 100 Oder es ist ein T-Stück T vorhanden, dass zwischen 2 Fingern F gelagert ist. Abb. 101 Abb. 102 Dabei kann ein T-Stück so definiert werden, dass es auch Konstruktionen umfasst, deren Form einfach den Fingern mehr Widerstand entgegenbringen, je weiter sich diese vom Deckel D nach oben entfernen wollen. Dazu zählen dann auch Formen wie in Abb. 102 gezeigt. Dabei können auch schon mikroskopische kleine Formveränderungen oder Rauhigkeiten ein T-Stück- Konstruktion bewirken. Oder das ein elastisches Material so zwischen den Finger so gespannt wird , dass sich wenn die Finger gegeneinander drücken so verformt wie in Abb. 102 gezeigt. Solche Zwischenfingerspannelemente fallen also auch unter den Begriff T-Stück, selbst wenn sie aus sehr stabilem Material hergestellt sind. Senkrecht nach oben vom Deckel wegführende starre oder elastische Streben bilden ein Fingerhintergriffselement, da sie nach leichten Verbiegungen ebenfalls wie ein solches wirken. Das Ziel ist einfach, beide Richtungsbewegungen des Deckels ausführen zu können und dabei die Box mit Hilfe von Daumen und kleinem Finger evtl. zusammen mit Ringfinger zu halten. Das besondere bei dieser Konstruktion ist, das auch bei einhändiger Benutzung dann keinerlei Federn für den ordentlichen Betrieb notwendig sind. Wenn die Box eine zu große Breite hat, gelingt es dem Benutzer nicht, diese mit
Daumen und kleinem Finger zu halten.
Dieses Problem kann gelöst werden, durch ein Fixieren der Hand H an der Box B, z.B. durch dort befestigte Bänder Ba. Abb. 103
Auf diese Art wäre sogar ein Fußbetrieb des Kothebers denkbar, indem der eingeschobene Fuß Fu des Benutzers durch Bänder Ba an der Box fixiert wird, und dann durch die Bewegung der Fußspitze der Deckel bewegt wird. Abb. 104 Werden wie üblich Schuhe getragen, kann aber kein Krümmen der Zehen nach unten stattfinden, lediglich ein Anheben der Fußspitze ist möglich. Deshalb muss der Mechanismus der Verbindung Fuß/Deckel in diesem Fall anders sein. So kann z.B. an dem Deckel D an seiner oberen Seite ein Hebel H angebracht sein, an dessen Ende sich wiederum eine Bandschlaufe BS befindet, die um die Schuhspitze gelegt wird. Auf diese Art und Weise wird ein Anheben der Fußspitze ein öffnen des Deckels zur Folge haben, während ein Geradestellen der Fußspitze den Deckel D schließt. Der Fußbetrieb ist zwar schwieriger zu handhaben, gestattet aber ein Arbeiten in einiger Distanz.
An der oberen Seite der Box B können sich sehr gut Befestigungselemente . befinden, die einen leichten Transport des Kothebers z.B. durch direktes Befestigen am Hosenbund erlauben. So kann sich dort auch ein Haken Ha befinden, der ein leichtes Befestigen am Hosenbund erlaubt. Abb. 97
Oder es befinden sich Löcher an den Außenseiten der Box, die ein schnelles Einhängen von Karabinerhaken erlauben, so dass Gurte und dergleichen zum Tragen verwendet werden können.
Bei dem Arbeiten mit dem Kotheber sowohl in Hand- als auch im Fußbetrieb ist es natürlich sehr wichtig, dass während des Greifvorganges, der ganze Kotheber (Box, Deckel) in keiner Weise beschmutzt wird.
Deshalb erlaubt die beschriebene Konstruktion sehr gut das überstülpen eines vorzugsweise Plastik-Hemdchenbeutels PB. Abb. 105 Dabei erweisen sich die Trageschlaufen TS des Hemdchenbeutels als sehr vorteilhaft, da sie einerseits die Befestigung an dem Haken Ha erlauben und andererseits das Hindurchführen der Hand Hd erlauben, was der Stabilisierung des Beutels im Kotheber dient. Die Finger F des Benutzers sind in dem Aufbau A verankert. Allerdings ist natürlich auch die Verwendung von anderen Beuteln möglich.z.B. Flachplastikbeutel, Kordelzugbeutel, wobei diese auch z.B. durch das Stanzen von zusätzlichen Löchern geeignet gemacht werden können. Da Hemdchentragebeutel aber sehr billig sind, und dazu auch sehr geeignet, wird diesen wohl in der entsprechenden Größe der Vorzug gegeben. Vorteilhaft ist dabei auch das grafische Markieren der eingelegten Beutel, so dass der Benutzer weiß, wie er den Beutel in den Kotgreifer KG einlegen muss, damit er optimal über den Griffen Gr Halt findet.
Das Auflegen der Box B auf dem u.U. schmutzigen Erdboden speziell beim Fußbetrieb stellt aber auch kein Problem dar, da die untere Seite der Box vollständig durch den übergestülpten Beutel geschützt ist und so nicht verschmutzt. Nach dem Ergreifen eines Teils des Kotes, wird dieser durch den Deckel in den vorderen Bereich der Box B geschoben. Durch Anheben des Kothebers und anschließenden Abkippen des Kothebers wird dieser Kot in den hinteren Bereich der Box verbracht. Danach wird die Box wieder flach auf den ^ Boden gelegt und die nächste Portion mit dem Deckel erfasst, usw.
Ein Zurückfallen des Kotes von dem hinteren Bereich der Box in den vorderen Bereich der Box ist durch dieses waagrechte Halten des Kothebers praktisch nicht möglich, und dies auch ohne Vorhandensein von irgendwelchen Kotrückhaltevorrichtungen. Der Beutel selbst verhindert schon durch seine Falten
und kleinen Aufstülpungen bis zu einem gewissen Grade das Zurückfallen des einmal nach hinten gekippten Kotes, so dass die Box nicht immer total waagrecht gehalten werden muss, um ein Herausfallen des Kotes zu verhindern.
Zusätzlich ist es aber möglich, dass sich zum Verhindern des wieder Zurückfallens von Kot kleine Rückhaltemöglichkeit, z.B. in Form einer Erhöhung EH an der
Innenseite der Box befindet. Abb. 105
Oder es ist der Deckel eben doch leicht überstehend gearbeitet, so dass sich dadurch eine Kante mit einer Rückhaltevorrichtung R ergibt. Abb. 106
Dies ermöglicht dann auch das bessere Hantieren der Box bei unebenem Boden, so dass die Box noch weniger Bodenberührung hat, sondern überwiegend nur im
Bereich des Deckels den Boden zum Kotaufnehmen berührt.
Das heißt der Kotheber ermöglicht, dass mehrmalige Ergreifen von Unrat, vorzugsweise Hundekot, ohne dass einmal aufgenommenenes Aufnahmegut wieder auf den Boden zurückfällt.
Nach dem Aufnehmen des Hundekotes wird der Beutel in der üblichen Weise verknotet und in die Box geschoben, so dass das Ganze nunmehr geruchs- und berührungssicher verstaut ist.
Dadurch dass während des ganzen Arbeitsganges nur die Beutelinnenseite mit Kot oder dem Boden in Kontakt gekommen ist, ist sichergestellt, dass der
Kotheber selbst nicht beschmutzt wird, und somit nach der Arbeit nicht gereinigt werden muss.
Zwei rechts und links außen seitlich an der Box B angebrachte Erhöhungen oder
Vertiefungen E, ermöglichen einen guten Halt für den haltenden Daumen und kleinen Finger. Abb. 107 Ebenso kann die Box in dem Bereich wo Daumen und kleiner Finger bzw. kleiner Finger und Ringfinger zugreifen eine Taillierung T aufweisen, so dass ein noch besseres Halten möglich ist. Abb. 108
Das Ziel ist einfach, dass die Box beim Arbeiten sehr gut in der Hand liegt, dafür kann sie angepasst werden z.B. für durch spezielle Anpassungen für die Finger.
Sie soll aber möglichst für Rechts- und Linkshänder gleich gut zu fassen sein.
Schließlich kann auch eine rauere Oberfläche für zusätzlichen Halt sorgen.
An der Box B können an der Außenseite oder auch innen Befestigungen Be, z.B.
Schienen oder sonstige anflanschbaren Konstruktionen angebracht sein, zum
Befestigen von Beutelvorratsboxen. Bevorzugt können parfümierte Hemdchenbeutel zum Einsatz kommen. Abb. 107
Besonders innen könnte sich eine zusätzliche Befestigungsmöglichkeit zum Befestigen von parfümierten Papieren, Toilettensteinen und dergleichen befinden. Ein bevorzugter Platz für diese Konstruktion könnte der gleiche sein, wie in
Abb. 105 für die Erhöhung EH gezeigt, so dass beide Elemente durch einen
Konstruktion bewerkstelligt werden können. Abb. 107
Anstelle der Box B wäre auch nur die Konstruktion einer Stützmanschette S möglich, aus deren öffnung der Beutel heraushängt, und so ein mehrmaliges Zugreifen erlaubt. Abb. 109 Vorteilhafterweise würde auf Seite der Stützmanschette der
Daumen Da greifen, während die Klappe KP mit ihrem Anbau A durch die übrigen
Finger F betätigt wird. Die Fixation des eingelegten Beutels PB könnte in diesem Fall teilweise an Vorsprüngen V erfolgen.
Im folgenden soll noch auf Konstruktionen eingegange.n ^ werden, die eine bessere
Verbindung zwischen dem Deckel und den Fingern ( Zeige- Mittel- und evtl.
Ringfinger) ermöglichen.
So kann der Bügel BU durch im Deckel befindliche Löcher Lo in den Deckel einsteckbar ausgebildet sein, so dass er entsprechend der Fingerdicke in den Deckel eingeschoben wird. Abb. 110
Möglich wäre auch, dass auf der Außenseite des Deckels D konische Elemente KE angebracht sind, durch die der Benutzer seine Finger je nach Fingerdicke unterschiedlich weit durchsteckt. Abb. 111 Auch V- förmige Konstruktionen V schließen die Finger nach hinten hin ab. Abb. 112
Genauso bilden alle möglichen Querstreben Q oder biegsame Klammern KL innerhalb eines Bügels BU einen Halt für die Finger. Abb. 113 Die Wanddicke und die Materialweichheit des Bügels BU können auch so gestaltet sein, dass auch dann wenn die Finger nur mit einiger Mühe in den Bügel reingeschoben werden können, durch die Elastizität des Bügels dieser dann so gedehnt wird, dass eine gute Verbindung von Deckel, eingeschobenen Fingern sowie Bügel entsteht. So ist gewährleistet, dass der Deckel mit gutem Fingerspitzengefühl bewegt werden kann.
Eine andere Ausführung sieht anstelle des Bügels BU eine nach vorne geschlossene Fingerhaube FH vor, so dass die Finger geschützt sind vor dem übergreifen über den Deckelrand hinaus, was evtl. eine Berührung mit Kot verursacht. Abb. 114 Möglich ist auch , dass der Bügel BU aus einem verformbaren Material besteht, z.B. Draht, Kunststoff, so dass er entsprechen zurechtgebogen werden kann, so dass eine gute Verbindung mit den Fingern entsteht. Die Befestigung von Z.B. Draht D wäre z.B. an Löchern im Deckel möglich Da man Löcher im Deckel aber vermeiden will, da es schöner ist, wenn dieser vollständig geschlossen ist, ist eine Befestigung wie in Abb. 99 gezeigt vorteilhaft, z.B. an Zapfen Z oder an ösen usw. An der Außenseite des Deckels befindliche Zapfen Z eigen sich auch sehr gut zum überstülpen von z.B. Kunststoff- , Textil- oder Lederbändern Ba mit Löchern L 1 die ein individuelles Einstellen der Länge des Bandes ermöglichen. Abb. 115 Das gleiche gilt auch für alle Arten von elastischen Bändern mit Löchern L. Sehr gut kann man über die Zapfen Z aber auch normale Gummiringe GR überstülpen. Dadurch werden die unter dem Gummiring GR hindurchgeschobenen Finger F sanft gegen den Deckel D gepresst. Abb. 116
Die Zapfen Z können an allen möglichen Stellen des Deckels vorhanden sein, sehr gut ist auch die zusätzliche Plazierung an der Fingerhaube, FH, so dass der Benutzer selbst entscheiden kann, ob er zur zusätzlichen stabileren Fixierung der Finger noch einen Gummiring GR dort anbringt. Abb. 117
Möglich wäre auch, dass die Gummiringe lediglich um den Deckel herumgelegt werden, gegen ein Abrutschen wären sie aber dann vorteilhaft durch eine Einkerbung E oder Aussparung am Deckelrand geschützt. Oder es befinden sich Erhöhungen EH oder sonstige Befestigungshaken an der Deckelaußenseite, so dass ein Bewegen des Gummiringes in die eine oder andere Richtung verhindert wird. Abb. 118 u. 119 Eine andere Möglichkeit wäre, dass der eingelegte Beutel B nicht nur an dem Halteelement H sicher fixiert ist, sondern auch an der Außenseite des Deckels D z.B. mittels einer Klammer KL, so dass die unter den gespannten Beutel B geschobenen Finger F, die Bewegung des Deckels bewirken. Abb. 120 Bei einem handelsüblichen Hemdchenbeutel befinden sich die Trageschlaufen TS sowie die hintere Naht des Beutelbodens in einem für das Einlegen in die Box ungünstigen Verhältnis. Da die Trageschlaufen von γorne bzw. von hinten über die Vorrichtung gestülpt werden müssen, bedeutet dies, dass die Naht des Beckenbodens senkrecht zu der Breite der Box verläuft. Dadurch ist ein elegantes Einlegen des Beutels in die Box erschwert. Besser ist daher, die Verwendung eines speziell hergestellten Flachbeutels nach Abb. 121, da bei diesem durch die Ausstanzung AS gewährleistet ist, dass nach dem Einschieben in die Box, die hintere Naht des Beutels HN parallel mit der breiten Seite der Box läuft, und aber gleichzeitig ein gutes Verwenden der durch die Ausstanzung AS entstandenen Löchern wie in
Abb. 105 gezeigt, möglich ist.
Zu der bei Abb. 109 gezeigten Stützmanschette S ist noch zu erwähnen, dass das Greifen des Daumens Da dadurch vereinfacht wird, dass er sich in einer Mulde befindet, oder aber, dass er ebenfalls durch ein Finger-Hintergriffselement HE Halt findet. Abb. 122 Die anderen Finger sind ebenfalls durch ein im Anbau A befindliches Fingerhintergriffselement mit dem Deckel verankert. Natürlich ist auch bei dieser Konstruktion eine zusätzlich angebrachte Box B möglich, so dass der eingesammelte Kot sicher aufbewahrt wird. Dabei wäre es sogar möglich, die angebrachte Box nicht nur an der Breitseite der Stützmanschette anzubringen.
Möglich ist auch das Anbringen der Box B an beiden beweglichen Schenkeln. Dabei können Stützmaschette (Greifer G) und Box B von der Konstruktion her auch aus zwei mit einem Gelenk Ge verbundenen Halbschalen HS bestehen, die so gehalten sind, dass bei geöffnetem Greifer, der Boden der Box B immer noch geschlossen ist, so dass dahin verbrachter Kot nicht nach unten fallen kann. Abb. 123 Ein bequemes Einlegen und Verwenden des Plastikbeutels P sowohl in den Greifer als auch in die Box ist möglich, da bei geschlossenem als auch bei geöffnetem Greifer G eine permanente öffnung PO zwischen Greifer G und Box B bestehen bleibt. Abb. 124
Grundsätzlich wäre noch zu erwähnen, dass die ganze Konstruktion wie sie beispielsweise in Abb. 1 oder Abb. 2 zu sehen ist, auch als Wegwerfartikel . z. B. aus Pappe hergestellt werden könnte. In diesem Fall kann dann auch auf einen eingelegten Beutel verzichtet werden.
Der Kotheber kann zusammengefaltet geliefert werden Abb. 125 und wird dann ähnlich wie eine Medikamentenschachtel entfaltet. Dabei werden die Enden so zusammengesteckt, dass über dem Deckel D wieder ein Hintergreifelement HE gebildet wird. Eine Vielzahl von Faltkonstruktionen sind möglich, Ziel ist lediglich eine Box mit Greifdeckel und Hintergreifelement zu erhalten. Erwähnt werden soll auch, dass selbstverständlich an die Hartbox mit Deckel auch ein Gestänge G angeflanscht werden kann, dessen gelenkige Verbindungen ein öffnen und Schließen des Deckels erlauben. Abb. 126
Das Gestänge G erlaubt das Bedienen der Vorrichtung von einer stehenden Position aus, so dass sich der Benutzer nicht bücken müsste. Wie bereits erwähnt sind bei allen Vorrichtungen Hemdchenbeutel und Griff lochbeutel bevorzugte Beutelarten. Ergänzend zu der in Abb.108 erwähnten Taillierung sei noch erwähnt, dass auch eine Taillierung T in Längsrichtung möglich ist. Abb. 127 (Querschnitt ) Die Box B kann dabei zusätzlich oben (o) schmäler sein als unten (u), so dass der Benutzer die Box leichter oben fassen kann, da er die Finger nicht so weit spreizen muss. Vorteilhaft ist es, wenn die stehende Box B zusätzlich am oberen Rand zwei Bügel Bu besitzt, wo z.B. ein Karabinerhaken eingehängt werden kann. D = Deckel Abb. 128 Ein weiterer Vorteil dieser beiden Bügel Bu ist es, dass beim Koteinsammeivorgang der seitlich liegende Daumen Da, sowie der seitlich liegende Ringfinger nicht zu weit vorrutschen, und so in den Deckel geraten. Das gleiche gilt für die anderen Finger, deren Vorrutschen in Kotnähe durch die Fingerhaube verhindert wird. Abb. 129
Zusammenfassend kann man sagen, dass neben dem. entscheidenden Hintergreifelement, die Fingerhaube, sowie die beiden Bügel, sowie die Taillierung ein bequemes Kotaufsammeln ermöglichen. Zusätzlich verhindert die Rückhaltevorrichtung R wie in Abb. 106 gezeigt ein Zurückfallen des Kotes. Im folgenden soll noch einmal auf eine Konstruktion eingegangen werden, Die eine bessere Verbindung zwischen dem Deckel D und dem in die Fingerhaube
FH eingeschobenen Fingern ermöglicht.
Da manche Menschen sehr dünne Finger haben, könnte die Höhe Ho der Fingerhaube FH dadurch verringert werden, dass ein Zusatzteil ZT entsprechend Abb. 130 in die Fingerhaube eingeschoben wird. Da Zeige- und Mittelfinger immer seitlich der Mitte der Haube in diese geschoben werden, kann der Benutzer durch Drehen des Zusatzelements entscheiden, ob er eine einfache oder doppelte Verringerung der Höhe der Fingerhaube FH wünscht.
N Im folgenden soll noch auf eine Verbesserung der Konstruktion wie in Abb. 128 und 129 gezeigt eingegangen werden.
Wie dort gezeigt, haben die beiden Bügel Bu den Vorteil, dass die seitlich liegenden Finger Halt finden und nicht zuweit vorrutschen. Bei manchen Verwendungen der Box könnte es auch von Vorteil sein, wenn die außen liegenden Finger vollständig gegen eine versehentliche Berührung mit Aufnahmegut (z.B. gebrauchte Spritzen) geschützt wären. Dabei könnten sich anstatt der Bügel Bu dort ein geschlossene Rahmen Ra befinden, die die Finger nach vorne und unten abschirmen. Abb. 131 Diese Rahnen könnten auch so gestaltet sein, dass sie als Zusatzteile ausgebildet sind, welche einfach auf die Bügel Bu Abb. 128 aufgesteckt werden. N
Zusammenfassung für diesen Ansatz der Patentanmeldung
(D. Kotheber mit Box und Hintergriffselement zum mehrmaligen Zufassen):
Dass es sich um eine Vorrichtung zur Aufnahme von Aufnahmegut, insbesondere
Hundekot handelt, mit einer Verschlussklappe, dadurch gekennzeichnet, dass die
Verschlussklappe für eine mit der Hand oder dem Fuß eines Anwenders erfolgende
öffnungsbewegung ein Finger- u/o Zehenaußenseiten-Hintergriffs-Element aufweist.
Dass die Verschlussklappe verschwenkbar an einem Gegengreifelement angeordnet ist.
Dass das Finger- u/o Zehenaußenseiten-Hintergriffs-Element ein Bügelelement, ein
Klammerelement, ein Schlaufenelement oder T-Element ist.
Dass das Gegengreifelement ein Kotaufnahmebehälter oder eine Stützmanschette ist.
Dass der Kotaufnahmebehälter eine Hartbox ist.
Dass die Vorrichtung gekennzeichnet ist, durch einen Beutel, der in den
Kotaufnahmebehälter einlegbar oder in einem Bereich innerhalb der
Stützmanschette anordenbar ist.
Dass der Beutel ein Weichstoffbeutel, insbesondere ein Kunststoffbeutel, ist.
Dass der Beutel die Verschlussklappe umschlingt.
Dass der Beutel zumindest einen Abschnitt des Kotaufnahmebehälters oder der
Stützmanschette umschlingt.
Dass der Beutel oder der Kotaufnahmebehälter eine Arm- u/o Fußhalteschlaufe aufweist.
Dass der Beutel ein Hemdchenbeutel ist.
Dass an dem Kotaufnahmebehälter mindestens ein Transport-Befestigungsmittel angeordnet ist.
Dass das Transport-Befestigungsmittel eine Gürtelklemme und/oder Gürtelhaken ist, oder Löcher geformt werden zum Einhängen von Karabinerhaken.
Dass die Hartbox eine Kot-Rückhaltevorrichtung aufweist.
Dass die Kot-Rückhaltevorrichtung durch den eingelegten Beutel gebildet wird
Dass die Kot-Rückhaltevorrichtung von einem Vorsprung und/oder einer
Rückhatteklappe in der Hartbox gebildet wird.
Dass die Kot-Rückhaltevorrichtung durch einen Kante am offenen Rand der Hartbox
gebildet wird.
Dass die Hartbox einen Handgriffbereich bildet.
Dass der Handgriffbereich mindestens einen Vorsprung und/oder mindestens eine
Vertiefung für zumindest einen Finger des Anwenders aufweist.
Dass der Handgriffbereich eine Taillierung oder sonstige vorteilhafte Formung für die
Finger des Anwenders aufweist.
Dass die Hartbox innen und außen eine Befestigung für einen Beutelspender aufweist.
Dass die Hartbox innen eine Befestigung für Geruchsbekämpfer besitzt.
Dass das Finger- u/o Zehenaußenseiten-Hintergriffs-Element ein geschlossene
Fingerkuppe ist.
Dass das Finger- u/o Zehenaußenseiten-Hintergriffs-Element ein vorzugsweise elastisches Band ist, und dass dieses mittels vorhandener Löcher an Zapfen befestigt wird
Dass das Finger- u/o Zehenaußenseiten-Hintergriffs-Element ein vorzugsweise elastisches Ring ist, und dass dieser über vorhandene Zapfen gestülpt wird, oder über den Deckel fest gestülpt wird.
Dass die ganze Vorrichtung aus zwei gelenkig verbundenen Halbschalen besteht.
Dass der eingelegte Beutel das Finger- u/o Zehenaußenseiten-Hintergriffs bildet.
Dass die Vorrichtung über zwei Finger- u/o Zehenaußenseiten-Hintergriffs-Elemente verfügt.
Dass die ganze Vorrichtung z.B. aus Pappe hergestellt ist und somit besonders als
Wegwerfartikel geeignet ist.
Dass die Vorrichtung über ein Gestänge verfügt, dass ein leichtes Bedienen im
Stehen ermöglicht.
Dass die Vorrichtung über eine Taillierung , sowie einer Verjüngung zur besseren
Benutzbarkeit verfügt.
Dass die Vorrichtung über seitliche Bügel zum Befestigen von Halteelementen verfügt, die auch ein Vorrutschen der Finger verhindern.
Dass die Vorrichtung ein in die Fingerhaube eingeschobenes Zusatzteil geeignet ist, die Höhe der Fingerhaube zu variieren und zu verringern.
Dass die Vorrichtung durch seitliches Halten der Hartbox mit Daumen, Ringfinger und kleinem Finger, und Bewegen der Verschlussklappe mit
Zeige- und Mittelfinger benutzt wird.
Dass die Vorrichtung benutzt wird, indem Arm/Fuß nach Hindurchführen durch eine an der Hartbox festgemachte Arm- u/o Fußhalteschlaufe mit der Vorrichtung verbunden sind.
Dass die Hand durch beide Trageschlaufen/ öffnungen des eingelegten Beutels hindurchgeführt wird und so eine gute Fixierung des Beutels in der Vorrichtung sichergestellt ist.
Dass der Beutel an einem oder mehreren Befestigungselementen an der Außenseite der Vorrichtung fixiert wird und dadurch ein sicherer Halt des Beutels sichergestellt wird.
Dass durch Abkippen der Vorrichtung das mehrmalige Erfassen von Hundekot ermöglicht wird, ohne das schon eingesammelter Hundekot wieder aus der
Vorrichtung fällt.
Dass alle geschilderten Vorrichtungen und Verfahren auch für Vorrichtungen gelten, bei denen die Verschlussklappe nicht durch Finger-Hintergriffs-Element bewegt wird, sondern z.B. durch Federkraft, Gummizug usw.
E. Kotheber mit Box und zusätzlicher Mechanik zum mehrmaligen Zufassen
Aus der PCT/DE 2007/001315 ist eine Vorrichtung bekannt, die die Aufnahme von Aufnahmegut, insbesondere Hundekot mittels eines Kotgreifers KG beschreibt, mit anschließendem Verbringen des Kotes in eine feste Aufnahmekammer AK. Abb. 132 Kotgreifer KG und Aufnahmerkammer AK sind von einem Plastikbeutel B ausgekleidet. Der Kotgreifer wird gebildet durch seine beiden Griffe Gr, sowie seine beiden Schenkel S, und es gibt ein Gelenk G als Verbindung. Der fixierte Schenkel FS des gelenkigen Kotgreifers KG stellt dabei eine starre Verknüpfung zu der Aufnahmekammer AK dar. Abb. 133, Abb. 132 Es ist daher auch möglich, auf den zugehörigen Griff Gr dieses Schenkels des Kotgreifers zu verzichten, so dass die öffnung und das Schließen des Kotgreifers nur durch das Bewegen des Griffes des beweglichen Schenkels BS geschieht. Abb. 134 Dies ermöglicht ein anderes Bedienen des Kotgreifers. So kann die Hand Hd (oder auch ein Fuß) durch ein an der Aufnahmekammer AK fixiertes Band Ba geschoben und befestigt werden, und dann den Griff Gr des beweglichen Schenkels BS bedienen. Vorraussetzung dafür ist aber, dass eine das Gelenk G des Kotgreifers bedienende Federkonstruktion SF den Kotgreifer automatisch schließt, und die Hand (bzw. der Fuß) die öffnende Bewegung ausführt. Abb. 134, Abb. 135 Im weiteren Ablauf ist es auch möglich, dass auch auf den Griff des beweglichen Schenkels verzichtet wird, und so die Finger F der Hand Hd den beweglichen Schenkel BS direkt schließen, während eine den Kotgreifer öffnende Feder OF, für das öffnen des Kotgreifers zuständig ist. Abb. 136
Das gleiche gilt für die Fußkonstruktion, wenn der bewegliche Schenkel BS über einen entsprechenden Hebel H an seiner Außenseite verfügt. Abb. 137 Insbesondere bei der Fußvariante ist es nötig, dass die Aufnahmekammer AK flach auf dem Boden liegt. Auch bei dieser waagrechten Lage der Aufnahmekammer kommt es zu keinem Entleeren des aufgesammelten Kotes, weil alleine schon der eingelegte Beutel eine gewisse Rückhaltekraft hat.
Auf das an der Aufnahmekammer AK fixierte Band Ba und die schließende SF bzw. öffnende Feder OF in den handbetätigten Varianten der Abb. 134 und Abb. 136 kann verzichtet werden, wenn die Vorrichtung beidhändig bedient wird. Eine einhändige Bedienung der Vorrichtung in den handbetätigten Varianten der Abb. 134 und Abb. 136 ist möglich, wenn die Box nur so breit ist, dass sie rechts und links mit Daumen und kleinem Finger evtl. unter Zuhilfenahme des Ringfingers gehalten werden kann. Abb. 138
Andererseits kann eine durch z.B. ein Band Ba an der Aufnahmekammer AK festgemachte Hand auch direkt den Deckel anfassen und diesen so in beide Richtungen bewegen, ohne dass eine Feder nötig wäre.
Die Abwandlungen eines Kotgreifers haben aber alle eines gemeinsam, dass Sie wie in PCT/DE 2007/001315 beschrieben durch eine permanente öffnung Kot in eine Aufnahmekammer befördern.
Aus der PCT/DE 2007/001315 ist auch bekannt, das die Aufnahmekammer AK an einem Kotgreifer befestigt ist und aber auch von diesem abnehmbar ist Abb.139, Abb. 140 und dann der Kotgreifer KG in die Aufnahmekammer AK verbringbar ist. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Aufnahmekammer AK. selbst über einen aufklappbare Deckel D verfügt und dieser tief gestaltet ist, da dann der Kotgreifer KG leichter zu entnehmen ist. Abb. 140 Die Tiefe des Deckels schafft auch Platz für Konstruktionen KB zum Befestigen von Beuteln. Abb. 141 Der vordere offene Rand der Aufnahmekammer AK verfügt über einen Falz Fa, so dass sie nach dem Hochklappen des Deckel D an einem Kotgreifer z.B., durch
überschieben befestigt werden kann. Abb. 140
Aus der PCT/DE 2007/001315 ist auch bekannt, das verwendete Beutel z.B. Kordelzugbeutel an Vorsprüngen befestigt werden, um ein Verrutschen zu verhindern. Sehr vorteilhaft ist aber auch die Verwendung von normalen Hemdchenbeutel HB, da deren Träger TR leicht über die Griffe Gr des Kotgreifers KG übergestülpt werden können. Abb. 142 Auch Grifflochbeutel sind möglich. Vorteilhaft ist dabei auch das grafische Markieren der eingelegten Beutel, so dass der Benutzer weiß, wie er den Beutel in den Kotgreifer KG einlegen muss, damit er optimal über den Griffen Gr Halt findet.
Aus der PCT/DE 2007/001315 ist auch bekannt, das sich an einem Kotgreifer KG auch lediglich eine abklappbare Platte AP befinden kann, die einen nach außen hängenden Beutel B abstützt. Abb. 143 Erwähnt werden soll hier noch, dass diese abklappbare Platte, auch über so viele in sich abklappbare Elemente AP1 , AP2, AP3, usw. verfügen kann, das nach dem ziehharmonikaartigen Abklappen auch evtl. nach dem Abklappen einer zweiten abklappbaren Platte eine geschlossene Box B entsteht. Abb. 144
In Abb. 138 wird gezeigt, wie die relativ schmale Vorrichtung mit einer Hand bedient werden kann, z.B. in dem der bewegliche Schenkel BS zumindest in eine Richtung durch eine Feder bewegt wird. Abb. 134 und Abb.136
Eine weitere Möglichkeit den Kotheber wie in Abb. 138 gezeigt zu bedienen wird nunmehr erklärt.
Es bestände nämlich auch die Möglichkeit, dass sich an der Außenseite des beweglichen Schenkel BS eine Klebemasse KM befindet, die die Finger F an dem beweglichen Schenkel BS fixiert, so dass er sich immer entsprechend der Handbewegung mitbewegt. Abb. 145
Oder es werden vorab Elemente an einem oder mehreren Fingern (Zeige-, Mittel-, Ringfinger) befestigt, die ein Gegenstück an der Außenseite des beweglichen Schenkels BS haben, und so diesen in alle Richtungen bewegen können. Möglich wäre dabei, dass der Benutzer einen Ring oder sonstigen Fingerüberzug anzieht, oder ein T-Stück zwischen den Fingern hält oder einfach eine handschuhartige Konstruktion trägt.
Diese vom Benutzer getragenen Konstruktionen können z.B. an ihrer dem beweglichen Schenkel BS zugewandeten Seite z.B. einen Haken Ha haben Abb. 146, der in einer öse O auf dem beweglichen Schenkel BS eingehängt werden kann. Sehr schön sind auch Schiebeverbindungen, da dann das an den Fingern festgemachte Gegenstück GS leicht in eine auf dem beweglichen Schenkel angebrachte Schiene Seh eingeführt werden kann. Abb. 147 Eine Vielzahl derartiger Konstruktionen sind möglich, z.B. Klammern, Anflanschverbindungen usw. Möglich wäre auch, dass der Benutzer auch auf diese Art einen Magnet benutzt, und an dem beweglichen Schenkel ebenfalls ein Magnet befestigt ist. Das gleiche geht auch mit Klettverschlüssen und allen klebenden Verbindungen, wenn sie an Finger und beweglichem Schenkel BS festgemacht sind. Eine andere Möglichkeit wäre, dass die Finger in eine Spann- oder auch starre Konstruktion eingepresst werden, und so an dem beweglichen Schekel Verbindung finden. Abb. 148
Auch ein Einhaken der Finger in einen Hohlraum ist möglich. Abb. 149 Das für die Hand gesagte gilt im Prinzip auch für die Fußkonstruktionen.
Zusammenfassung für diesen Ansatz der Patentanmeldung
(E. Kotheber mit Box und zusätzlicher Mechanik zum mehrmaligen Zufassen):
Dass es sich um eine Vorrichtung zum Aufnehmen von Aufnahmegut, insbesondere
Hundekot handelt, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffzange nur über einen einen oder gar keinen Griff verfügt, und eine Gelenkfeder oder ein Band zur
Befestigung einer Hand oder eines Fußes vorhanden sein kann.
Dass der bewegliche Schenkel über eine Klebestelle für die Finger verfügt.
Dass sich an dem Finger des Benutzers das entsprechende Gegenstück befindet, und somit eine direkte Verbindung zwischen beiden entsteht.
Dass die Finger an einer Konstruktion auf dem beweglichen Schenkel eingeklemmt werden.
Dass die Finger in einem Hohlraum einhaken.
Dass die Aufnahmekammer über einen tiefen, abklappbaren Deckel verfügt, und auch über einen Falz zum Befestigen an einem Kotgreifer .
Dass in der Aufnahmekammer, insbesondere im Deckel, Beutelvorratselemente angeordnet sind.
Dass zur Einlage Hemdchenbeutel verwendet werden, die an den Griffen der
Greifzange befestigt werden.
Dass eine oder mehrere auch mehrteilige abklappbare Platten vorhanden sind, die eine geschlossene Box als Aufnahmekammer bilden.
F. Von der Box abgeleitete Handspielfigur
Kinder lieben Puppen, die sie über die Finger oder die Hand stülpen können, und damit die Figuren in Bewegung bringen. Bekannt ist das Kasperletheater, wo zwei
Finger in die Arme des Kaspers gesteckt werden und ein Finger in den Kopf.
Dadurch werden Bewegungen der Arme und des Kopfes ermöglicht.
Das Kasperletheater eignet sich sehr gut zum gegenseitigen Vorspielen.
Bekannt sind auch größere Stoffpuppen, wo das Kind die Möglichkeit hat, durch
Hineinstecken der ganzen Hand von hinten in den Kopf, Mundbewegungen der
Stoffpuppe zu bewirken (Bauchredner). Dabei hat sich gezeigt, dass gerade diese
"Sprechbewegungen" der Puppe das Kind dazu bringen, sich mit der Puppe zu unterhalten und auszutauschen, was pädagogisch wertvoll ^ein kann.
Die neue Puppe soll beides ermöglichen. Sie soll klein sein wie die Figuren beim
Kasperletheater, und gleichzeitig durch ihre Konstruktion eine öffnungsbewegung des Mundes ermöglichen, so dass die Puppe "sprechen" kann.
Für die Konstruktion kommen alle stabilen Materialien in Frage, z.B. Kunststoff,
Gummi, Holz, Papierprodukte, Metall usw.,
Die Handspielfigur soll so breit sein, das die sich hinter der Handspielfigur befindliche Hand von vorne nicht gesehen werden kann.
1.
Die Puppe kann aussehen wie eine normale Box mit Deckel, die über ein Unterteil
UT verfügt, und die an ihrem hinteren oberen Rand mittels eines Scharniergelenks
SG gelenkig mit dem Kopfteil KT verbunden ist. Abb. 150 Das Unterteil UT ist in der
Regel oben offen, kann aber auch geschlossen sein.
Das besondere ist, dass das Kopfteil KT über ein Hintergriffselement, z.B. in Form einer Fingerhaube FH verfügt, so dass die in die Fingerhaube eingeschobenen
Finger F einer Hand Ha das öffnen und Schließen der Box ermöglichen und gleichzeitig die Finger von vorne nicht zu sehen sind. Abb. 151 und 152
(Hinteransicht)
Die Fingerhaube ist dabei so hoch, dass die vier Finger ohne den Daumen gerade in sie geschoben werden können und so einen guten Halt haben, so dass auf diese Art die ganze Box gehalten werden kann, und aber gleichzeitig durch das Beugen und
Strecken der Finger das Kopfteil auf und ab bewegt werden kann. Durch mass-
geschneiderte zusätzliche Einlegeteile für die Fingerhaube kann deren Höhe auch individuell verschiedenen Fingergrößen angepasst werden. Dieses öffnen und Schließen der Box kann von einem von vorne schauenden Beobachter empfunden werden wie das öffnen und Schließen des Mundes einer Handspielpuppe. Dabei ist es vorteilhaft, wenn der vordere obere Rand des Unterteiles UT einen Bogen Bo nach vorne macht, da dadurch die Illusion des Mundes verstärkt wird. Ebenfalls ist es von Vorteil, wenn der obere Rand des Unterteiles eine Schräge Seh nach unten bildet, da dadurch auch der Mundeffekt verstärkt wird. Abb. 151 Verfügt die Box im Unterteil UT an Ihrem oberen seitlichen Rand über Elemente Bu wie z.B. Bügel zum Befestigen von Bändern zum Halten und Transportieren der Box usw. so wirken diese von vorne wie die Ohren O der Handspielpuppe. Abb. 152 und Abb. 153
Möglich wäre auch, dass sich diese Ohren(O) seitlich am Kopfteil KT befinden. Durch das Aufzeichnen der Lippen, Augen Nase und des Körpers auf die Box wird der Eindruck einer Handspielpuppe endgültig verstärkt. Abb. 153 (Vorderansicht) Je nach verwendetem Material der Box kann das "Aufzeichnen" der Körpermerkmale geschehen. Papier und auch Holz lassen sich einfach bemalen oder bedrucken. Besteht die Box aus Plastik, so ist ein Bemalen nur mit dafür geeigneten Farben möglich. Möglich wäre ein Tampondruck. Oder es werden Aufkleber auf die Box aufgeklebt mit den entsprechenden Zeichnungen.
Möglich wäre auch ein passgenauer gefalzter Papierumschlag PU, der der Form der Box angepasst ist, und so bedruckt ist, das die Handspielfigur Gesicht und Körper bekommt. Abb. 154 Dieser Papierumschlag PU könnte als grobschematisches Beispiel folgendes Aussehen haben: Im Bereich des Unterteiles UT die Vorderseite VS und zwei Seitenseiten SS, sowie zur Stabilisierung die Hinterseite HS. Ein zusätzlicher Abschnitt AV dient dem Verschluss der Ummantelung des Unterteiles UT, genau wie man dies von der Schachtelherstellung kennt. Der Bogen Bo der Box wäre von dem Abschnitt BoA bedeckt, die obere öffnung des Unterteiles UT wäre im Bereich der Schräge Seh von dem Abschnitt SchA bedeckt. Danach folgt der Abschnitt der die Innenseite des Kopfteiles bedeckt AIKT, danach der Abschnitt der die Vorderseite des Kopfteiles bedeckt AVKT. Danach folgt der Abschnitt der auf dem Kopfteil verläuft AOKT, der ein Abrutschen der Konstruktion verhindert. Dieses Abrutschen wird endgültig verhindert durch einen zusätzlichen Abschnitt AHKT der hinten die öffnung der Fingerhaube abdeckt, dabei aber über eine Aussparung AS verfügt, so dass die Finger gut in die Fingerhaube gelangen können. Die einzelnen Abschnitte des Papierumschlages PU sind durch Falze Fa begrenzt, so dass sie jeweils so umgeknickt werden können, dass der Papierumschlag PU gut der Box anliegt. Abb. 155 Der Papierumschlag PU kann fertigungstechnisch gleich mit einer Figur bedruckt werden, oder wird z.B. von Kindern individuell bemalt, so dass immer neue Figuren entstehen. N Die Handspielfigur kann aber auch gehalten werden, wie bei der Box bei Abb. 105 gezeigt, nämlich dass Daumen bzw. kleiner Finger sich seitlich an der Box befinden. Dabei wäre es dann vorteilhaft, dass der Paierumschlag PU dann so die Box so seitlich überragt, dass wirklich keine Finger von vorne zu sehen sind. Der Abschnitt AH des Papierumschlages PU ist gut geeignet zum Einhängen des Papierumschlages PU in den Haken Ha der Box, so dass sie eine gute Verbindung zur Box hat. N
Hat der Papierumschlag eine gewisse Stärke wie dies z.B. bei Pappkarton der Fall ist, so gelingt die Konstruktion einer Handpuppe auch ohne die stützende Box. Wichtig wäre dabei ein feste Verbindung der im Scharniergelenk SG zusammenlaufenden Teile, damit die ganze Box nicht in sich zusammenfällt. Diese
feste Verbindung im Scharniergelenk SG kann z.B. durch ein Zusammenstecken in Schlitze oder ein Zusammenkleben mittels Klebestreifen geschehen. Als Scharniergelenke der Handspielpuppe sind alle in der Technik bekannten Konstruktionen möglich, d.h. Gelenke die nur eine Bewegung um eine Achse zulassen, wie z.B. Beschläge aus Metall, oder zwei Zapfen, die sich in einem Gegenstück drehen. Bei einer Verwendung von Kunststoff sind z.B. auch Filmgelenke möglich. Bei Pappkarton kann z.B. eine einfache Nut ausreichen, oder ein Klebestreifen der zwei Teile verbindet. Als Materialien sind alle möglich, die mindestens so stabil sind, dass sie ein Scharniergelenk ausbilden können, z.B. Kunststoff, Gummi, Holz, Metall, Papierprodukte, Leder. 2.
Eine Weiterentwicklung einer Handspielfigur würde so aussehen, dass das Unterteil UT nicht aus einer nur nach oben offenen Box besteht, sondern aus einer die Vorderseite bildenden Platte P, an der senkrecht nach hinten abgehend fünf Wände Wa abgehen, so dass dort vier Fingerkammern FK gebildet werden. Die Wände Wa verlaufen jeweils vorzugsweise vom oberen Rand der Unterteiles UT zum unteren Rand des Unterteiles UT. Abb. 156, 157 und 158
Die Fingerkammern FK des Unterteiles UT sind oben geschlossen durch eine obere Platte OP, nach unten können sie offen sein. An der hinteren Kante HK der oberen Platte OP der Fingerkammern FK befindet sich das Scharniergelenk SG zur Verbindung mit dem Kopfteil KT. Abb. 156, 157 und 158
Die Handspielfigur besteht daher aus dem Unterteil UT mit vier Fingerkammern FK, und einem mittels eines Scharniergelenks SG verbundenem Kopfteil KT das nach hinten eine öffnung OKT aufweist. In diese öffnung wird der Zeigefinger ZF eingeführt, so dass bei Aufwärtsbewegungeη des Zeigefinger ZF, der Mund/Kopf sich nach oben bewegt. Abb. 156, 157 und 159
Für die Konstruktion kommen wieder alle stabilen Materialien in Frage, insbesondere Kunststoff, Gummi, Holz, Papierprodukte, Kartonpappe, Metall, Textil, usw., Die Finger sind dann für einen Rechtshänder folgendermassen angeordnet. Abb. 159 Der Zeigefinger ZF befindet sich in gestreckter Haltung in dem Kopfteil KT und bewegt dieses mittels des Scharniergelenkes SG auf und ab. Der Daumen Da befindet sich ebenfalls in gestreckter Haltung in der Fingerkammer FKl Der Mittelfinger MF befindet sich in gebeugter Haltung in der Fingerkammer FK2. Der Ringfinger RF befindet sich in gebeugter Haltung in der Fingerkammer FK3. Und der Kleine Finger KF befindet sich in gebeugter Haltung in der Fingerkammer FK4 Auf diese Weise wird eine bequeme Haltung der Hand erreicht, Und durch das Drücken der Finger gegen die Wände Wa kann die ganze Handspielfigur gut fest gehalten werden. Die Finger sind dann auch gut von der Handspielfigur abgedeckt, so dass die Hand von vorne kaum gesehen wird. Es ist auch möglich, dass die Fingerkammern FK1 und FK2 oben kürzer sind. Abb. 160. Dies würde dann auch die "Schultern" der Handspielfigur deutlicher zum Vorschein kommen lassen.
Dabei kann es auch Stege St zwischen den Wänden Wa geben, so dass die gebeugten Mittel- Ring und Kleinfinger nicht so leicht nach hinten herausrutschen können. Abb. 158, 161, 162 Anstelle des Steges könnte z.B. auch ein an Vorsprüngen V oder Löchern befestigtes Band Ba oder ein, Gummiring Gr quer über die Wände laufen, und so ein aus der Hand gleiten der Puppe verhindern. Abb. 162 Natürlich wäre es auch möglich ganz auf die Wände Wa zu verzichten, so dass das Grundgerüst nur aus der Platte P, der oberen Platte OP sowie dem Kopfteil KT besteht. Abb. 163 Halt würden die gebeugten Finger finden in Befestigungselementen BE , z.B. durch ein quer gespanntes Band oder Gummi wie auch schon in
Abb. 162 gezeigt (aber ohne die Wände Wa), oder z.B. durch T-Stücke TS, die zwischen die gebeugten Finger geklemmt werden. Abb. 164
Die Platte P könnte auch so geschnitten sein, dass sie die Körperformen der
Handspielfigur besser darstellt. Abb. 164
Die Puppen werden wie bereits oben beschrieben auf die Vorderseite aufgemalt, wobei besonders der sich bewegende Mund die Bewegungen des Kopfteils KT abzeichnet, Je nach Puppe wird auch ein Hintergrund aufgemalt, so dass das
Aussehen der Puppe nicht starr von der Form der Puppe abhängig ist.
Möglich wären auch zusätzliche Elemente ZU die am Unterteil oder Kopfteil befestigt werden können, z.B. Frisur Abb. 165 In Frage kommen alle bekannten
Arten der Verbindung, z.B. Steckverbindungen, Aufschiebverbindungen usw.
Eine andere Ausführung der Handpuppe könnte so aussehen, dass sie nur aus zwei
Fingerkammern FK besteht, die durch eine Wand Wa geteilt sind. Diese Wand Wa dient dabei zum Halten der Fingerkuppe mittels Daumen Da auf der einen Seite, und Mittel MF- Ring RF, und Kleiner Finger KF auf der anderen Seite. Abb. 166
Der Zeigefinger ZF dient wiederum der Bewegung des Mundes/Kopfes.
Eine andere Möglichkeit wäre, dass nicht nur der Mund/Kopf über ein
Scharniergelenk SG verfügt, sondern dass sich Scharniergelenke SG auch seitlich an den beiden Fingerkammern FK befinden, so dass dort praktisch Armbewegungen der Puppe gespielt werden können. Abb. 167
Der in der Fingerkammer FK1 befindliche Daumen kann dabei durch Schieben der
Kammer mit der Daumenspitze nach vorne die "Arme" nach vorne schieben. Die
Rückwärtsbewegung der Fingerkammer FK1 kann durch eine zwischen der äußersten Stelle der Fingerkammer FK1 und der ersten Wand verlaufende Feder Fe oder einen gespannten Gummiring Gr vonstatten gehen, indem diese die
Fingerkammer FK1 nach hinten ziehen, wenn kein Daumendruck mehr da ist.
Feder Fe oder Gummiring Gr können vorteilhaft an Löchern oder Vorsprüngen befestigt werden. Abb. 167
Die Bewegungen der Fingerkammer FK4 können gut durch den dort liegenden
Kleinen Finger KF bewerkstelligt werden, auch unter Zuhilfenahmen eines Steges St oder eines gespannten Bandes Ba oder Gummiringes Gr wie in Abb. 161 und 162 gezeigt. Eine weitere Möglichkeit ist ein Scharniergelenk SG, dass sich an der untersten Stelle des Unterteils befindet. Abb. 168
Dadurch ließe sich ein Beinteil BT bewegen, und so wären Laufbewegungen darzustellen. Das Beinteil wird dabei vorteilhaft bewegt, z.B. durch die Spitze des nach unten gebogenen Mittel MF - oder Ringfingers RF.
Oder aber die zwei nach unten gebogene Finger bewegen jeweils über zwei dort angebrachte Scharniergelenke jeweils ein "Bein". Abb. 169
In den Fingerkammern FK3 und FK4 befinden sich der Zeige- und der Ringfinger beide in nach unten gebeugtem Zustand. Dabei bestehen die beiden
Fingerkammern F3 und F4 jeweils aus dem oberen festen Teil FT, und dem durch ein Scharniergelenk SG verbundenen unteren beweglichen Teil BT.
Fester Teil FT und Beweglicher Teil BT sind teilweise auch an ihrer hinteren Seite geschlossen, so dass die Finger im Bereich FT fest an die Handpuppe fixiert werden, und andererseits im Bereich BT ein Bewegen der Beine nach vorne und hinten ermöglicht. Die Fingerkammern FK2 und FK4 können oach unten verkürzt sein, so dass die "Beine" BT optisch besser zur Geltung kommen.
Die Puppe ist also in der Lage Mund/Kopfbewegungen, Armbewegungen und
Beinbewegungen zu vollführen, wobei der Puppenspieler lediglich eine Hand einsetzt. Bei allen Varianten ist die zusätzliche Befestigung ( z.B. durch Ankleben) von anderen Geweben z.B. Textilteilen an der Handpuppe zum Verschönern oder
aber zum endgültigen Verdecken der Hand möglich.
Als Scharniergelenke sind alle in der Technik bekannten Konstruktionen möglich. Bei einer Verwendung von Kunststoff sind z.B. auch Filmgelenke möglich. Materialien sind alle möglich, die mindestens so stabil sind, dass sie ein Scharniergelenk ausbilden können, z.B. Kunststoff, Gummi, Holz, Metall, Papierprodukte, Textilprodukte, Leder.
Aber auch Materialien wie Pappe sind sehr gut möglich. Dabei kann auch das Schamiergelenk durch einfaches Falten oder zum Beispiel aus einem Falz der Pappe gebildet werden. Oder es wird das Schamiergelenk durch einen Klebestreifen KS gebildet, der z.B. Unterteil UT und Kopfteil KT verbindet. Abb. 170 Anstatt der Definition über Scharniergelenke könnte man auch sagen, dass die Fingerkammern an Ihrer Rückseite an mindestens einer Kante mit der nächsten Fingerkammer verbunden sind Abb. 171 , und so insgesamt einen beweglichen Puppenkörper ergeben, wenn sich in jeder Fingerkammer ein Finger befindet. Auf diese Weise könnte die in Abb. 169 dargestellte Handpuppe aus Pappe, z.B. auch aus mehr oder weniger stabilem Textil bestehen.
Im besonderen Fall kann die Handspielfigur auch nur aus einer gebogenen Platte P bestehen, die aus einem solchen elastischen Material besteht, dass sie auch speziell im Bereich Mund M so elastisch ist, dass die Oberlippe OL und Unterlippe UL mit den Fingern F zusammengedrückt werden können Abb. 172, andererseits aber aufgrund ihrer Elastizität oder Spannung wieder auseinander treten. Dies wäre beispielsweise mit an der Verbindungslinie V gebogener oder geknickter Pappe zu machen, aber auch mit Kunststoff, Metallen, Gummi, Textil, Leder usw. Von vorne ist die Platte P wiederum bemalt, wobei Kopfteil KT und Unterteil UT die Hand Ha wieder sicher verdecken, bzw. bei längerer Ausführung auch den ganzen Arm. Abb. 173 Die Platte P ist bevorzugt wie ein Rechteck ausgestaltet, so dass die Hand gut nach vorne abgedeckt wird. Ihre Form muss nicht unbedingt der Form des Körpers der Handspielfigur entsprechen, da um die Figur herum auch gut die Umgebung der Figur (Jäger-Wald, Feuererwehrmann-Feuerwehrauto usw.) aufgezeichnet werden kann. Die Fingerhaltung ist wie in der Abb. 172 gezeigt, wobei sich an den Stellen, wo die Finger platziert sind, Rauhigkeiten oder kleine Absätze AS befinden, so dass die Finger nicht leicht nach hinten abgleiten. Abb. 172
Die Bemalung Be könnte im Falle von Papier oder Pappe auf dem platt liegenden Teil stattfinden, wobei dann die Faltung in vorher festgelegten eingezeichneten oder genuteten Linien L1 , L2, L3 stattfindet. Abb. 173
Um die Elastizität des Mundes im Bereich der Verbindungsstelle V zu erhöhen, wäre es z.B. bei der Verwendung von Pappe auch möglich über die Verbindungsstelle V vorne oder hinten Klebestreifen K aufzubringen oder sonstiges Material über die Verbindungsstelle V reichend zu befestigen, z.B. durch Ankleben, Antackern usw. so dass dadurch eine Spannung erzeugt wird, die den Mund aufhält. Anstelle der vom Material geforderten Elastizität, die ja oft auch mit der Zeit nachlässt, wäre es auch möglich, dass mit an Vorsprüngen V befestigten Federn Fe oder Gummiringen G gearbeitet wird, die den Mund immer aufdrücken oder aufziehen, wobei dann der Mund ebenfalls durch Gegendruck mit den Fingern geschlossen wird. Abb. 174 Möglich wäre auch, dass von vorne vor der Verbindungsstelle V, ein Keil Ke eingefügt ist, so das.sjder Mund alleine durch diesen immer erfolgreich aufgedrückt wird. Abb. 174 (An dem Keil könnte auch die "Zunge" der Figur befestigt sein) Gut wäre auch wieder mit Hintergriffselementen wie z.B. mit zwei Fingerkammern zu arbeiten, wobei in diesem Fall die eine Fingerkammer (FKOL) sich oberhalb der Oberlippe OL befindet, und die zweite Fingerkammer (FKUL) sich unterhalb der Unterlippe UL befindet. Abb. 175
Die Fingerkammern können sich auch in ihrem Verlauf verengen Abb. 175, so dass eingeschobene Finger sich gut verspannen, indem sie je nach Fingerdicke unterschiedlich weit vorgeschoben werden. Anstelle der Fingerkammern sind auch wieder möglich zusätzliche quergespannte Gummibänder oder senkrecht abstehende T-Stücke, so dass die Finger ausreichend Halt finden. Die Platte P kann je nach Material aus einem Stück gearbeitet sein oder aber es befindet sich an der hinteren Vereinigungsstelle V von Oberlippe OL und Unterlippe UL eine Nut, eine Klebestelle, ein Filmgelenk oder ein sonstiges normales bekanntes Scharniergelenk. Die Fingerhaltung würde so aussehen, dass sich in der oberen, sich über die gesamte Breite ausdehnenden Fingerkammer FKOL sich vier Finger befinden, und in der unteren schmalen Fingerkammer FKUL sich lediglich der Daumen befindet. Abb.172
Zusammenfassung für diesen Ansatz der Patentanmeldung
(F. Handspielfigur mit Scharniergelenken):
Dass es sich Handspielfigur mit Scharniergelenken handelt, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem starren Material besteht und über durch
Scharniergelenke verbundene Fingerkammern verfügt, um Bewegungen des
Mundes, der Arme und der Beine nachzuahmen.
Dass sie aus mindestens einem Unterteil und einem Kopfteil besteht, die durch ein
Scharniergelenk miteinander verbunden sind.
Dass das Unterteil lediglich aus einer nach oben offenen oder geschlossenen βox besteht, und das Oberteil über eine Fingerhaube verfügt zum Einführen aller vier
Finger (außer des Daumens) und dadurch die Bewegung des Oberteiles ermöglicht.
Dass das Unterteil lediglich aus einer Platte besteht mit daran befestigten Elementen zum Festklemmen der Finger, wie z. B. quer gespannten Bänder oder Gummis oder senkrecht von der Platte abgehende T-Stücke.
Dass sich an dem Unterteil senkrecht stehende Wände zwischen den einzelnen
Fingerkammern befinden, und so auch den gebeugten Fingern guten Patz bieten.
Dass die kammerbildenden Wände durch querverbindende Elemente verbunden sind, die einen noch besseren Halt der gebeugten Finger ermöglichen.
Dass ein Scharniergelenk vorhanden ist, zur Nachahmung der Sprechbewegungen.
Dass zwei Scharniergelenke vorhanden ist, zur Nachahmung der Armbewegungen
Dass ein oder zwei zusätzliche Scharniergelenke vorhanden ist, zur Nachahmung der Bewegung eines oder beider Beine.
Dass eine Feder oder ein gespannter oder geklebter Gummiring oder Gummiband vorhanden ist, zur Ausführung der Bewegung im Scharniergelenk in einer Richtung.
Dass alle in der Technik bekannten Scharniergelenke zum Einsatz kommen können und dass alle Materialien infrage kommen, die in der Lage sind ein stabiles
Scharniergelenk auszubilden.
Dass zusätzliche Materialien und Elemente an der Handspielpuppe befestigt werden können, zur Abdeckung der Hand des Menschen, oder zur Variation des Aussehens.
Dass die Handpuppe zusätzlich bemalt ist.
Dass die Handspielfigur zwecks einfacher verschiedenartiger Bemalung von einer genuteten Papierummantelung umgeben ist.
Dass die Handspielfigur auch von der Papierummantelung alleine gebildet ist.
Dass sie zur Benutzung mit einer Hand geeignet ist. "
Dass sie aus Fingerkammern besteht, die an ihrer Rückseite an einer Kante in einer
Achse beweglich miteinander verbunden sind.
Dass die Handspielfigur nur aus einer gebogenen Platte besteht, und der
Mundbereich durch verschiedene Mechanismen sich automatisch öffnet, oder dass die Fingerbewegungen den Mund in beide Richtungen bewegen.
