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Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR PLUGGING ONTO A THREADED BOLT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/013458
Kind Code:
A1
Abstract:
In a device (1) which has latching arms (15, 16) and is intended for plugging onto a threaded bolt (29), the latching arms (15, 16) have manipulation parts (19) integrally formed thereon which allow the latching arms (15, 16) to move out of engagement with the threaded bolt (29).

Inventors:
GOMBERT, Stéphane (13 Rue Du Moucherotte, Claix, Claix, F-38640, FR)
Application Number:
EP2011/061328
Publication Date:
February 02, 2012
Filing Date:
July 05, 2011
Export Citation:
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Assignee:
A. RAYMOND ET CIE (115 cours Berriat, Grenoble, Grenoble, F-38000, FR)
GOMBERT, Stéphane (13 Rue Du Moucherotte, Claix, Claix, F-38640, FR)
International Classes:
F16B37/08
Foreign References:
GB2281586A1995-03-08
US20030147720A12003-08-07
US20090028668A12009-01-29
DE102005026855A12006-12-21
Attorney, Agent or Firm:
RÜTTGERS, Joachim (Teichstrasse 57, Lörrach, 79539, DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

Vorrichtung zum Aufstecken auf einen Gewindebolzen (29) mit einem Trägerelement (3) und mit wenigstens zwei elastischen Rastarmen (15, 16), die jeweils mit einem Fußabschnitt (17) an dem oder einem Trägerelement (3) angeformt sind und einen dem betreffenden Trägerelement (3) abgewandten Kopfabschnitt (18) aufweisen, an dem eine Zahnstruktur (27, 28) zum Eingriff mit einem Gewindebolzen (29) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Rastarm (15, 16) ein Manipulationsteil (19) angeformt ist, mit dem der betreffende Rastarm (15, 1 6) in radialer Richtung außer Eingriff mit einem Gewindebolzen (29) bewegbar ist.

Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zwei Rastarme (15, 16) vorhanden sind, die einander diametral gegenüber liegend beidseitig einer in einer Grundplatte (3) als einzigen Trägerelement ausgebildeten Durchsteckaus- nehmung (14) angeordnet sind.

Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Manipulationsteil (19) eine flache Manipulationsplatte (25) aufweist, wobei die Manipulationsplatten (25) von jeweils zwei einander diametral gegenüber liegenden Rastarmen (15, 16) parallel zueinander ausgerichtet sind.

Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede Manipulationsplatte (25) über eine rechtwinklig zu ihr ausgerichtete Anlenkplatte (24) mit dem betreffenden Rastarm (15, 16) verbunden ist. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Manipulationsplatte (25) und an der Anlenkplatte (24) eines Manipulationsteiles (1 9) eine Versteifungsrippe (26) ausgebildet ist.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnstruktur jedes Rastarmes (1 5, 1 6) zwei in Längsrichtung voneinander beabstandete Rastzähne (27, 28) aufweist.

Description:
Vorrichtung zum Aufstecken auf einen Gewindebolzen

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufstecken auf einen Gewindebolzen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 .

Derartige Vorrichtungen sind beispielsweise aus US 2009/0028668 A1 oder aus DE 1 0 2005 026 855 A1 bekannt. Die vorbekannten Vorrichtungen verfügen über ein Trägerelement und über zwei elas- tische Rastarme. Die Rastarme sind mit einem Fu ßabschnitt an dem Trägerelement angeformt und weisen einen dem Trägerelement abgewandten Kopfabschnitt auf. An dem Kopfabschnitt ist eine Zahnstruktur zum Eingriff mit einem Gewindebolzen ausgebildet. In einer Endmontageanordnung liegen die Rastarme mit einer gewissen Vor- Spannung an dem Gewindebolzen an und sichern die Vorrichtung an dem Gewindebolzen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, die sich verhältnismäßig einfach von einem Gewindebolzen lösen lässt.

Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.

Dadurch, dass an jedem Rastarm ein Manipulationsteil angeformt ist, mit dem der betreffende Rastarm in radialer Richtung au ßer Eingriff mit einem Gewindebolzen bewegbar ist, lässt sich die erfindungsgemäße Vorrichtung beispielsweise durch händische Betäti- gung der Manipulationsteile sehr einfach von einem Gewindebolzen lösen. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles mit Bezug auf die Figuren der Zeichnung.

Es zeigen:

Fig. 1 in einer perspektivischen Ansicht eine als Leitungshalter ausgebildete erfindungsgemäße Vorrichtung,

Fig. 2 in einer perspektivischen Ansicht einen Ausschnitt aus der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß Fig. 1 im Bereich von zwei Rastarmen und

Fig. 3 in einer perspektivischen einen Ausschnitt aus der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß Fig. 1 in einer auf einen Gewindebolzen aufgesteckten Endmontageanordnung.

Fig. 1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, die hier als aus einem hartelastischen Kunststoffmaterial hergestellter zweiarmiger Leitungshalter 1 ausgebildet ist. Der Leitungshalter 1 verfügt über einen rechteckartig ausgebildeten Innenrahmen 2, der aus einer Grundplatte 3 als Trägerelement, aus einer der Grundplatte 3 in einem Abstand und parallel zu dieser angeordneten Deckplatte 4 sowie aus zwei Seitenplatten 5, 6 aufgebaut ist. Die Seitenplatten 5, 6 sind parallel zueinander ausgerichtet und verbinden die Grundplatte 3 sowie die Deckplatte 4 miteinander. An jeder Seitenplatte 5, 6 ist ein sich nach au ßen von dem Innenrahmen 2 weg erstreckender Haltearm 7, 8 angeformt, mit denen in an sich bekannter Art und Weise jeweils in einem Aufnahmeraum 9 wenigstens eine Leitung positionierbar und über wenigstens einen Halteflügel 10, 1 1 festlegbar ist.

Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 sind auf der der Deck- platte 4 abgewandten Seite der Grundplatte 3 zwei Abstützzungen 12, 13 ausgebildet, die von der Grundplatte 3 wegweisend schräg nach außen jeweils in Richtung eines Haltearmes 7, 8 abgestellt sind. Die Grundplatte 3 ist mit einer vorzugsweise mittig angeordneten rundlichen Durchsteckausnehmung 14 versehen, in deren seitlichen Randbereichen bei diesem Ausführungsbeispiel zwei Rastarme 15, 16 angeordnet sind. Jeder Rastarm 15, 16 erstreckt sich über einen Umfangsabschnitt von im Wesentlichen 90 Grad, wobei in Umfangs- richtung zwischen den Rastarmen 15, 16 sich jeweils ebenfalls über 90 Grad erstreckende Freiräume ausgebildet sind. Jeder Rastarm 15, 16 ist mit einem im Wesentlichen rechtwinklig zu der Grundplatte 3 ausgerichteten Fußabschnitt 17 an der den Abstützzungen 12, 13 gegenüber liegenden Seite an die Grundplatte 3 angeformt und weist auf der der Grundplatte 3 abgewandten Seite des Fußabschnittes 17 einen radial nach innen geneigten Kopfabschnitt 18 auf. An den radial außen liegenden Seiten jedes Kopfabschnittes 18 ist ein Manipulationsteil 19 angeformt. An der der Grundplatte 3 zugewandten Seite der Deckplatte 4 sind den Rastarmen 15, 16 in axialer Richtung gegenüber liegende Führungsschalen 20, 21 angeformt, die sich von der Deckplatte 4 bis auf einen verhältnismäßig kleinen Abstand bis zu den Rastarmen 15, 16 erstrecken. Die Führungsschalen 20, 21 erstrecken sich in Umfangs- richtung ebenfalls um etwa 90 Grad und sind in Bezug auf die Durchsteckausnehmung 14 einander diametral gegenüber liegend angeordnet. Jede Führungsschale 20, 21 ist über einen an einer Längsseite mit der Führungsschale 20, 21 sowie mit der Deckplatte 4 verbundenen ersten Stabilisierungssteg 22 und über einen mit der anderen Längsseite der betreffenden Führungsschale 20, 21 , der Deckplatte 4 und einer Seitenplatte 5, 6 verbundenen zweiten Stabilisierungssteg 23 gegen Verformung in radialer Richtung stabilisiert.

Fig. 2 zeigt in einer perspektivischen Ansicht einen Ausschnitt des Leitungshalters 1 gemäß Fig. 1 als Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung im Bereich der Rastarme 1 5, 1 6. Fig. 2 lässt sich entnehmen, dass jedes Manipulationsteil 1 9 über eine An- lenkplatte 24 verfügt, die an voneinander abgewandten Seiten der Kopfabschnitte 1 8 an die Rastarme 1 5, 1 6 angeformt sind und die sich in paralleler Ausrichtung zueinander von den Rastarmen 1 5, 1 6 wegweisend nach au ßen erstrecken. An den den Rastarmen 1 5, 1 6 abgewandten Enden der Anlenkplat- ten 24 ist an jeder Anlenkplatte 24 eine Manipulationsplatte 25 angeformt, die sich in etwa rechtwinklig zu der betreffenden Anlenkplatte 24 von dem jeweils anderen Rastarm 1 5, 1 6 wegweisend nach au ßen erstrecken. Die Manipulationsplatten 25 sind somit ebenfalls parallel zueinander ausgerichtet und in Bezug auf die Durchsteck- ausnehmung 1 4 einander diametral gegenüber liegend angeordnet.

Weiterhin verfügt jedes Manipulationsteil 1 9 über eine Versteifungsrippe 26, die an dem Kopfabschnitt 1 8 eines Rastarmes 1 5, 1 6, an der Anlenkplatte 24 auf der dem jeweils anderen Rastarm 1 5, 1 6 abgewandten Seite und an die Manipulationsplatte 25 auf ihrer der Anlenkplatte 24 zugewandten Seite angeformt ist, so dass eine Versteifung der Manipulationsplatte 25 gegen ein übermäßiges Verbiegen in Richtung der Anlenkplatte 24 erzielt und das Manipulationsteil 1 9 insgesamt stabil mit dem jeweiligen Rastarm 1 5, 1 6 verbunden ist. Weiterhin lässt sich der Darstellung gemäß Fig. 2 entnehmen, dass jeder Rastarm 15, 16 über eine Zahnstruktur verfügt, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel zwei in axialer Richtung voneinander beabstandete Rastzähne 27, 28 aufweist. Jeder Rastzahn 27, 28 ist auf seiner der Durchsteckausnehmung 14 zugewandten Seite schräg mit einer mit zunehmendem Abstand von der Grundplatte 3 radial nach innen laufenden Ausrichtung und auf seiner der Grundplatte 3 abgewandten Seite mit einer im Wesentlichen parallel zu der Grundplatte 3 ausgerichteten Hinterrastfläche ausgebildet.

Fig. 3 zeigt in einer perspektivischen Ansicht einen Ausschnitt des Leitungshalters 1 gemäß Fig. 1 im Bereich des Innenrahmens 2 in einer auf einen Gewindebolzen 29 aufgesteckten Endmontageanordnung. Der Gewindebolzen 29 verfügt über ein Grobgewinde mit im Vergleich zur Steigung verhältnismäßig weit voneinander beabstandeten Gewindegängen 30 und ist mit einem Ende an einem in Fig. 3 nur teilweise dargestellten Trägerteil 31 befestigt.

In der Endmontageanordnung gemäß Fig. 3 liegen die Rastarme 15, 16 mit Vorspannung unter Eingriff der Rastzähne 27, 28 mit den Gewindegängen 30 an dem Gewindebolzen 29 an, der mit seinem dem Trägerteil 31 abgewandten Ende zwischen den Führungsschalen 20, 21 angeordnet ist. Dadurch ist der Leitungshalter 1 stabil und gegen unbeabsichtigtes Entfernen gesichert an dem Gewindebolzen 29 angebracht.

Bei Ausüben einer Schubkraft auf die Manipulationsplatten 25 bewegen sich die Rastarme 15, 16 mit den Rastzähnen 27, 28 außer Eingriff mit den Gewindegängen 30, so dass nunmehr die erfin- dungsgemäße Vorrichtung sehr einfach von dem Gewindebolzen 29 entfernbar ist. Durch die symmetrische Anordnung der Manipulationsplatten 25 in Bezug auf die Durchsteckausnehmung 14 wird da- bei im Wesentlichen kein Drehmoment auf den Leitungshalter 1 ausgeübt.




 
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