Kochberger, Andreas (Griesperwarth 4, Wang, A-3262, AT)
| 1. | Vorrichtung zum Positionieren von Werkstücken, insbesondere als Auflage in einem Preßtisch, mit einer Führungsplatte und einer Vielzahl bewegbar angeordneter Einzelträger zur Aufnahme der Werkstücke, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Einzelträger (11) einen Fußteil (10) und einen an diesem angelenkten Kopfteil (16) umfaßt, daß der Fußteil (10) in nerhalb einer Ausnehmung (13) der Führungsplatte (9) bewegbar angeordnet ist und daß der Kopfteil (16) über eine dezentrale Rotationsachse (17a, 18a) drehbar am Fußteil (10) angeordnet ist. |
| 2. | Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (13) der äußeren Form des Fußteiles (10) entspricht. |
| 3. | Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (13) kleeblattförmig ausgebildet ist. |
| 4. | Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußteil (10) als kreisförmige Scheibe ausgebildet ist. |
| 5. | Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der kreis förmig ausgebildete Fußteil (10) in einer ihm äquivalent ausgebildeten Ausnehmung (13) der Führungsplatte (9) drehbar angeordnet ist. |
| 6. | Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsachse (17a, 18a) zwischen Kopfteil (16) und Fußteil (10) für jeden der verbundenen Teile (10,16) dezentral angeordnet ist. |
| 7. | Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Au ßenmaß des Fußteiles (10) und dem Innenmaß der Ausnehmung (13) ein Spaltmaß (14) vorgesehen ist. |
| 8. | Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil (16) einen Magneten (20) umfaßt. |
| 9. | Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (20) an der Unterseite des Kopfteiles (16) positioniert ist und mit dieser bündig abschließt. |
| 10. | Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (20) ein Permanentmagnet ist. |
| 11. | Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (20) in den Kopfteil (16) eingeklebt ist. |
| 12. | Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (20) im Kopfteit (16) mittels Preßsitz angeordnet ist. |
| 13. | Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplatte (9) mit einer unterhalb dieser angeordneten Zwischenplatte (3) und diese wiederum mit einer darunterliegenden Grundplatte (2) verbunden ist und daß die Führungsplatte (9) auf der Zwischenplatte (3) aufruht, welche eine Drehbefestigung (12 ; 19) jedes Fußteiles (10) auf nimmt. |
| 14. | Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplatte (9) mit einer unterhalb dieser angeordneten Zwischenplatte (3) und diese wiederum mit einer darunterliegenden Grundplatte (2) verbunden ist und daß zwischen der Führungsplatte (9) und der Zwischenplatte (3) ein Freiraum () zur Führung des Fußteiles (10) vorgesehen ist. |
| 15. | Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußteil (10) mit der Zwischenplatte (3) über eine Drehbefestigung (12 ; 19) verbunden ist. |
| 16. | Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbe festigung (12 ; 19) im Fußteil zentral angeordnet ist. |
| 17. | Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbin dung zwischen Grundplatte (2) und Zwischenplatte (3) eine horizontale Bewegung der bei den Platten (2,3) zueinander zuläßt. |
| 18. | Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbin dung zwischen Grundplatte (2) und Zwischenplatte (3) über eine Schraube (5)Hülse (6) Kombination erfolgt. |
| 19. | Vorrichtung nach den Ansprüchen 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der Grundplatte (2) eine Ausnehmung (7) zur Aufnahme des Hülsenkopfes (6) vorgesehen ist und daß zwischen dem Außenmaß des Hülsenkopfes (6) und dem Innenmaß der Ausnehmung (7) ein Bewegungsbereich (8) vorgesehen ist. |
| 20. | Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Grund platte (2) an ihrer Unterseite mit einer Riffelung (1) versehen ist. |
| 21. | Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Führungsplatte (9), die Zwischenplatte (3) und die Grundplatte (2) durchgehende Öffnun gen (15) zum Durchtritt von Vakuum vorgesehen sind. |
| 22. | Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (15) in einem Abstand zwischen 510 cm vorgesehen sind. |
| 23. | Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil (16) aus Spritzguß, Kunststoff oder Metall gefertigt ist. |
| 24. | Vorrichtung nach Anspruchl, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil (16) an seiner Oberseite in an sich bekannter Weise eine elastische Auflage (21) umfaßt. |
| 25. | Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplatte (9) aus NirosterMaterial besteht. |
| 26. | Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenplatte (3) aus verzinktem Stahlblech besteht. |
| 27. | Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (2) aus Aluminium besteht. |
| 28. | Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Oberfläche des Kopfteiles (16) als auch die Oberseite des Fußteiles (10) aus klebstoffabweisendem Material bestehen. |
Um flächige Werkstücke in einem Preßtisch zu positionieren, müssen passende Unterlagen ge- schaffen werden, um diese in ihrer Position zu halten und bearbeiten zu können.
Insbesondere beim Folieren von Werkstücken, bei welchem diese gleichzeitig an ihrer Oberseite und allen Rändern mit Folie überzogen werden, ist es notwendig, Unterlagen zur Verfügung zu stellen, welche im Bereich der Ränder zurückgesetzt ist, um die von oben zugeführte Folie mittels Vakuum und Überdruck auch unter die Ränder zu ziehen.
Stand der Technik Es ist bekannt, Steckplatten zu verwenden, bei welchen Auflagestöpsei in entsprechende Aufnah- meöffnungen gemäß einem vorher zu ermittelnden Belegungsbild eingesteckt werden. Dieses Sys- tem ist einerseits nur für beschränkte Werkstückgrößen einsetzbar und anderseits-da für jede neue Kombination an Werkstücken ein neues Belegungsbild geschaffen werden muß-auch sehr zeitaufwendig.
Weiters ist aus der DE 196 11 754 ein System bekannt, welches in der Länge reversible, bewegliche Träger verwendet. Auch dieses System bietet wenig Maßfreiheit und ist verhältnismäßig kompliziert.
Es sind auch Legetische bekannt, bei welchen Träger automatisch aus der Tischplatte zur Unter- stützung der Werkstücke hochgefahren werden können. Dazu wird das jeweilige Belegungsbild vorerst optisch abgetastet und anschließend Reihe um Reihe die Trägerkombination erstellt. Auch dieses Verfahren ist ziemlich zeitaufwendig und obendrein auch noch sehr kostspielig und neigt zufolge seiner Übertechnisierung auch zu Ausfällen. Derartige Systeme sind immer mit der Presse verbunden und können nicht nachgerüstet werden.
Es ist schließlich aus der EP 99 89 0168 ein Preßtisch bekannt, bei weichem Einzelträger innerhalb eines gewissen Bewegungsbereiches horizontal bewegbar sind. Dadurch können Werkstücke be- liebiger Größenordnung beschichtet werden. Die Träger werden von Hand einfach unter den Werk- stückrand geschoben.
Der Träger selbst umfaßt einen Fußteil, der in einer Schablone geführt ist und auf welchem ein Kopfteil über einen exzentrisch angeordneten Schaft sitzt. Bei hohen Kräften kann es zum Knicken kommen und die Träger erleiden eine Verformung.
Trotz der Vorteilhaftigkeit dieses Systems kann es beim Auflegen der Werkstücke und dem an- schließenden Justieren der Kopfteile-insbesondere im Randbereich des Preßtisches-dazu kom- men, daß Kopfteile sich nicht mehr geeignet verschieben lassen und störend stehen bleiben. In solchen Fällen müssen die Kopfteile entweder weiter hinter das Werkstück geschoben oder dieses anders auf die Träger aufgesetzt werden.
Darstellung der Erfindung Aufgabe der Erfindung ist es, einen einfach zu bedienenden und für jede beliebige Kombination an Werkstücken geeignetes Preßbett zu schaffen. Es soll eine Lösung zur Verfügung gestellt werden, mit deren Hilfe jedes beliebige Belegebild und vollständige Maßfreiheit zur Aufnahme beliebiger Maßteile erreicht werden kann.
Die Erfindung löst die Aufgabe dadurch, daß jeder Einzelträger einen Fußteil und einen an diesem angelenkten Kopfteil umfaßt, daß der Fußteil innerhalb einer Ausnehmung der Führungsplatte be- wegbar angeordnet ist und daß der Kopfteil über eine dezentrale Rotationsachse drehbar am Fuß- teil angeordnet ist.
Entsprechend einer bevorzugten Ausbildung der Erfindung entspricht die Ausnehmung der äuße- ren Form des Fußteiles, wobei der Fußteil als kreisförmige Scheibe ausgebildet ist. Der kreisförmig ausgebildete Fußteil ist dabei in einer ihm äquivalent ausgebildeten Ausnehmung der Führungsplat- te drehbar angeordnet.
Diese Ausbildung verwendet somit eine Kombination zweier Drehbewegungen und ermöglicht jede beliebige Position des Kopfteiles in seinem Bewegungsbereich. Durch entsprechende Anordnung der Einzelträger in der Führungsplatte kann jeder beliebige Punkt innerhalb des Preßbettes erreicht werden, ohne daß die Kopfteile einander behindern würden. Mittels der genannten Anordnung ist es möglich, zwei nebeneinander liegende Kopfteile auch parallel zu verschieben, was eine beson- ders feine und genaue Justierung des Belegebildes ermöglicht.
Der scheibenförmige Fußteil ist in einer äquivalenten Ausnehmung in der Führungsplatte drehbar.
Zwischen dem Außenmaß des Fußteiles und dem Innenmaß der Ausnehmung ist ein Spaltmaß vorgesehen, um eine reibungslose Bewegung zu ermöglichen.
Um das Ziel, vollständige Maßfreiheit zur Aufnahme aller Maßteile zu erreichen, ist nach einem wei- teren Merkmal der Erfindung vorgesehen, daß die Rotationsachse zwischen Kopfteil und Fußteil für jeden der verbundenenTeile dezentral angeordnet ist.
Die Kombination der so erzeugten Lösungskurven deckt jeden beliebigen Punkt innerhalb des Be- wegungsbereiches außerhalb der Fußkreises ab.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Ausnehmung zur Aufnahme des Fußteiles klee- blattförmig ausgebildet. Die Einzelträger können nun innerhalb der Führungsplatte derart bewegt werden, daß die Einzelträger in Summe ebenfalls jede Position innerhalb des Preßtisches erreichen
können. Es ist bei Verwendung der kleeblattförmigen Ausnehmung auch möglich, Einzelträger zu verwenden, deren Kopf-und Fußteil eine starre Verbindung eingehen.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist es, daß der Kopfteil einen Magneten umfaßt, der an der Un- terseite des Kopfteiles positioniert ist und mit dieser bündig abschließt. Der Magnet ist ein Perma- nentmagnet, der in den Kopfteil eingeklebt oder mittels Preßsitz in diesem angeordnet ist.
Die Verwendung des Magnetes erfolgt, um nicht gewünschte Bewegung en des Kopfteiles bei- spielsweise beim Aus-und Einfahren des Preßtisches zu vermeiden. Weiters kann bei Serienpro- duktion durch"Festhalten"des Kopfteiles an der Führungsplatte sozusagen ein"Belegebild-Speicher" geschaffen werden.
Nach einer Ausbildung der Erfindung ist die Führungsplatte mit einer unterhalb dieser angeordne- ten Zwischenplatte und diese wiederum mit einer darunter liegenden Grundplatte verbunden, wobei die Führungsplatte auf der Zwischenplatte aufruht, welche eine Drehbefestigung jedes Fußteiles aufnimmt.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist die Führungsplatte mit einer unterhalb dieser angeordneten Zwischenplatte und diese wiederum mit einer darunter liegenden Grundplatte ver- bunden, wobei zwischen der Führungsplatte und der Zwischenplatte ein Freiraum zur Führung des Fußteiles vorgesehen ist.
Diese Ausführungsform kommt bei der kleeblattförmigen Ausnehmung zum Einsatz. Der Fußteil wird innerhalb des Freiraumes zwischen Führungsplatte und Zwischenplatte bewegt. Durch die kleeblattförmige Ausbildung kann durch die Summe der eingesetzten Einzelträger jede beliebige Position innerhalb des Preßtisches erreicht werden, was der Wahl eines beliebigen Belegbildes entspricht.
Erfindungsgemäß ist auch vorgesehen, daß der Fußteil mit der Zwischenplatte über eine Drehbefes- tigung verbunden ist und daß die Drehbefestigung im Fußteil zentral angeordnet ist.
Ein Kippen oder Verkanten des Fußteiles in der Ausnehmung ist damit vermieden. Weiters wird damit ein Herausziehen des Einzelträgers beim Ablösen der fertig gepreßten Folie vermieden, ins- besondere wenn der Fußteil nicht innerhalb eines Zwischenraumes geführt ist, sondern die Aus- nehmung der äußeren Form des Fußteiles entspricht.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung läßt die Verbindung zwischen Grundplatte und Zwi- schenplatte jedenfalls eine horizontale Bewegung der beiden Platten zueinander zu.
Da nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Grundplatte aus Aluminium und die Zwischen- platte aus verzinktem Stahlblech besteht, die beiden Platten also unterschiedliche Wärmeausdeh- nungskoeffizienten aufweisen, muß bei Einsatz des Preßbettes mit einer Bewegung der beiden Platten zueinander gerechnet werden.
Weiters erfolgt gemäß einer Ausbildung der Erfindung die Verbindung zwischen Grundplatte und Zwischenplatte über eine Schraube-Hülse Kombination.
Dabei ist an der Unterseite der Grundplatte eine Ausnehmung zur Aufnahme des Hülsenkopfes vorgesehen und zwischen dem Außenmaß des Hülsenkopfes und dem Innenmaß der Ausnehmung ein Bewegungsbereich vorgesehen, in welchen sich der Hülsenkopf hinein bewegen kann. Die Differenz der Ausdehnungsmaße ist durch diesen Bereich subsumiert.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung besteht die Führungsplatte aus Niroster-Material In einer Weiterbildung ist auch vorgesehen, daß durch die Führungsplatte, die Zwischenplatte und die Grundplatte durchgehende Öffnungen zum Durchtritt von Vakuum ausgebildet sind und daß die Öffnungen in einem Abstand zwischen 5-10 cm vorgesehen sind.
Gemäß einer vorteilhaften Ausbildung ist die Grundplatte an ihrer Unterseite mit einer Riffelung ver- sehen, wobei diese zur Leitung des Vakuums bzw. des Vorheizdruckes aus der Presse durch die Öffnungen dient.
Erfindungsgemäß ist der Kopfteil aus Spritzguß, Kunststoff oder Metall gefertigt. An seiner Obersei- te ist er mit einer elastischen Auflage versehen.
Durch die elastische Auflage verkürzt sich der Einzelträger beim Preßvorgang idealerweise gering- fügig, weiters bietet sie einen Schutz der Werkstücke gegen Verkratzen und Eindrücken des Kopf- teiles in die Werkstückoberfläche. Darüber hinaus wird auch noch ein Verrutschen der Preßteile beim Einfahren des Preßtisches vermieden.
Immer mehr setzt sich der Trend durch, mit Kleber vorbeschichtete Folien zu verwenden. Diese wiesen eine Reihe von Vorteilen auf. Insbesondere kann das Einbringen von Staub auf die Werk- stück-oberflächen, wie es beim Aufbringen des Klebers oftmals passiert, vermieden werden. Das steigert die Qualität der erzeugten Werkstücke.
Solche mit Kleber vorbeschichteten Folien werden Tische entsprechend mit kleberabweisendem Material ausgekleidet. Das Ergebnis ist allerdings nicht ideal. Wird kein Pin-System, müssen auch die Seitenflächen der Unterlegeplatten entsprechend behandelt werden, da sich die Folie beim Folieren bis in diesen Bereich hinein zieht.
Um dieses Problem entsprechend zu lösen, schlägt die Erfindung in einem abschließenden Merk- mal vor, daß sowohl die Oberfläche des Kopfteiles als auch die Oberfläche des Fußteiles aus kleb- stoffabweisendem Material bestehen.
Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispieles unter Zuhilfenahme der angeschlos- senen Zeichnung näher beschrieben : Es zeigen Fig. 1 A eine Schnittdarstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 1 B eine Schnittdarstellung einer modifizierten Vorrichtung nach Fig. 1A, Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Einzetträger, Fig. 3 eine Draufsicht auf ein Anordnungsschema der Einzelträger der erfindungsgemäßen Vorrich- tung,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung auf eine andere Ausbildungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung und Fig. 5 eine Draufsicht auf ein weiteres Anordnungsschema der Einzelträger der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Fig. 1 A zeigt die Vorrichtung zum Positionieren von Werkstücken, bestehend aus der mit einer Riffelung 1 zur Leitung des Vakuums bzw. des Vorheizdruckes versehenen Aluminium-Grundplat- te 2. Diese ist mit einer Zwischenplatte 3 aus verzinktem Stahlblech verbunden. Die Verbindung erfolgt über eine Schraube 4-Hülse 5 Kombination aus Niroster Material. Der Hülsenkopf 6 sitzt in einer Ausnehmung 7 an der Unterseite der Grundplatte 2, welche ihm als Anschlag dient. Um eine Aus dehnung der beiden Platten zueinander zu ermöglichen, ist zwischen dem Außenmaß des Hülsen- kopfes 6 und dem Innenmaß der Ausnehmung 7 ein Bewegungsbereich 8 vorgesehen.
Auf der Zwischenplatte 3 sitzt die Führungsplatte 9 auf. Diese besteht aus Niroster Material. Die Zwischenplatte 3 ist mit der Fußplatte 10 des Einzelträgers 11 über eine Drehbefestigung 12 ver- bunden. Die Drehbefestigung 12 ist mittels einer Schraubensicherung fixiert.
Die Fußplatte 10 bewegt sich in der Ausnehmung 13 der Führungsplatte 9. Sie kann aus Spritzguß, Kunststoff oder Metall gefertigt sein. Zwischen der Ausnehmung 13 und der Fußplatte 10 ist ein Spaltmaß 14 vorgesehen, um eine Ausdehnung der Materialien aufzufangen, insbesondere auch, weil die obere Platte heißer wird als die untere. Die Ausnehmung 13 ist eine durchgehende Öffnung durch die Führungsplatte 9. Die Fußplatte 10 bewegt sich somit auf der Zwischenplatte 3.
Um das durch die Riffelung geleitete Vakuum oder den Vorheizdruck durch die Platten nach oben zu leiten, sind eine Vielzahl von Öffnungen 15 vorgesehen. Die Anordnung der Öffnungen erfolgt in den freien, von den Einzelträgern 11 nicht überdeckten Bereichen. Sie ist in Fig. 2 dargestellt.
Die drehbare Fußplatte 10 trägt den Kopfteil 16. Der aus Spritzguß, Kunststoff oder Metall beste- hende Kopfteil 16 ist über eine als Stift oder Schraube ausgeführte Verbindung 17 mit der Fußplat- te 10 über die Rotationsachse 17a drehend verbunden.
Wie in Fig. 1 B dargestellt, kann anstelle des Verbindungsstiftes 17 auch eine Clipverbindung 18 verwendet werden. Die Drehverbindung erfolgt über die Rotationsachse 18a. Die Drehbefestigung 12 ist in dieser Ausführungsform als eine Clipverbindung 19 zwischen der Fußplatte 10 und der Zwischenplatte 3 ausgeführt.
In den Kopfteil 16 ist ein Permanentmagnet 20 eingeklebt oder mittels Preßsitz eingebracht. Im obe- ren Bereich umfaßt der Kopfteil 16 einen elastischen Teil 21, der bei Anlegen von Druck den Kopfteil etwas verkürzt.
Die Führungsplatte 9 kann von der Zwischenplatte 3 abgenommen werden, sofern alle Kopfteile 10 ins Innere der Fußplatte 10 gedreht sind. Eine Abnahme erfolgt für Reinigungszwecke, weil durch das Spaltmaß 14 Staub in das System eindringen kann.
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf die Vorrichtung, wobei Reihen von Einzelträgern 11 zur besonderen Kennzeichnung unterschiedlich eingefärbt sind.
Durch diese Ausführung kann eine raschere Zuordnung der Kopfteile 16 erfolgen und somit festge- legt werden, wohin sich der Kopfteil 16 bei mehreren zusammenstehenden Kopfteilen bewegen wird.
Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform der Vorrichtung. Hier wird der Fußteil 10 in einem Frei- raum 22 geführt. Gegenständlicher Freiraum 22 befindet sich zwischen der Führungsplatte 9 und der Zwischenplatte 3. Diese Ausführung kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn die Aus- nehmung 13, wie in Fig. 5 als Draufsicht dargestellt, kleeblattförmig ausgebildet ist. Der Kopfteil 16 kann bei dieser Variante in jede der Auskrakungen des Kleeblattes geführt werden, indem der Fuß- teil 10 im Freiraum 22 unter die Führungsplatte 22 geführt wird. Die Kopfteile 16 der Einzelträger 11 können dadurch derart verschoben werden, daß jeder Punkt des Preßtisches erreicht werden kann.
Der Einsatz eines Magneten 20, wie in den Ausführungen nach Fig. 1A, 1 B ist in dieser Variante nicht erforderlich. Der Fußteil 10 wird durch die Art der Ausnehmung 13 gehalten.
Der Kopf 16 ist über einen Verbindungsstift 17 mit dem Fußteil 10 verbunden. Die Verbindung kann starr sein oder auch über eine Rotationsachse 17a drehbar.
