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Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR PREPARING CONTAINERS IN A ROW
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1996/019403
Kind Code:
A1
Abstract:
The device comprises: a support (A) which is disposed so as to be longitudinally displaceable and is composed of support segments (AS) which can be inserted in one another telescopically at the joints; a delivery point (Z) for further containers which is disposed at one end of the row; a stop (AN1) for the further containers which is disposed in the longitudinal direction after the delivery point; and a displacement device (V) engaging the last support segment (AS) at the end of the row opposite the delivery point. The displacement device (V) displaces the support (A) in one direction below the further containers abutting the stop (AN1) at the delivery point and, when the support (A) is withdrawn, pulls apart in the other direction the mutually inserted support segments (AS) in order to form gaps (L) between the prepared containers (B). The device is suitable in particular for preparing empty containers for sorting post. When the filled sorting containers are removed from the post-sorting device, they can rapidly be replaced by one of the prepared empty containers (B), the removal of the empty container (B) from the row being considerably facilitated by the gaps (L).

Inventors:
Schuster, Rudolf
Application Number:
PCT/DE1995/001820
Publication Date:
June 27, 1996
Filing Date:
December 19, 1995
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT SCHUSTER, Rudolf.
International Classes:
B65G25/06; B65G35/08; B65G47/08; B65G47/26; (IPC1-7): B65G47/26; B65G47/08; B65G25/06; B65G35/08
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Claims:
Patentansprüche
1. Einrichtung zur Bereitstellung von Behältern (B) in einer Reihe, insbesondere von Sortierbehältern für Postgut, mit einer in Längsrichtung verschiebbar angeordneten Auflage (A) , die aus an den Stoßstellen teleskopartig ineinander¬ schiebbaren AuflageSegmenten (AS) zusammengesetzt ist, einer an einem Ende der Reihe angeordneten Zuführstelle (Z) für weitere Behälter (Bw) , einem in Längsrichtung hinter der Zuführstelle (Z) angeord¬ neten Anschlag (ANI) für die weiteren Behälter (Bw) , und mit einer an dem der Zuführstelle (Z) gegenüberliegenden Ende der Reihe am letzten AuflägeSegment (AS) angreifenden Ver Schiebeeinrichtung (V) , wobei die Verschiebeeinrichtung (V) die Auflage (A) in einer Richtung unter den an der Zuführstelle (Z) am Anschlag (ANI) anliegenden weiteren Behälter (Bw) schiebt und in der anderen Richtung beim Zurückziehen der Auflage (A) die in¬ einandergeschobenen AuflageSegmente (AS) zur Bildung von Lücken (L) zwischen den bereitgestellten Behältern (B) aus¬ einanderzieht.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß jedem auf der Auflage (A) bereitgestellten Behälter (B) jeweils ein AuflageSegment (AS) zugeordnet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , daß die AuflageSegmente (AS) im Bereich der Stoßstellen ab¬ wechselnd oben und unten abgeflacht sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Enden der Abflachungen (AF) einander zugeordneter AuflageSegmente (AS) hakenförmig ineinandergreifen.
Description:
Beschreibung

Einrichtung zur Bereitstellung von Behältern in einer Reihe

Die auf Postsendungen, wie Briefen, Postkarten, Päckchen und dergleichen, als Kennzahl für einen Ort, einen Zustellbe¬ reich, ein Postfach oder einen Großempfänger anzugebenden, maschinenlesbaren Postleitzahlen, ermöglichen eine rasche ma¬ schinelle Verteilung der Post. Das Sortieren der ankommenden Postsendungen erfolgt beispielsweise mit Hilfe von steuerba¬ ren Stückgutträgem, die in speziellen Beladeplätzen mit je¬ weils einer Postsendung beladen werden, und diese Postsendung dann an einen der jeweiligen Postleitzahl zugeordneten Sortierbehälter abgeben. Da die Sortierbehälter in verschie- denen Ebenen angeordnet sein können, müssen die an Förderein¬ richtungen umlaufenden Stückgutträger gegebenenfalls auch verschiedene Höhenlagen überbrücken können. Nach der Übergabe der Postsendung an den zugeordneten Sortierbehälter können die leeren Stückgutträger beim Passieren eines Beladeplatzes erneut mit einer Postsendung beladen werden. Das Beladen der Stückgutträger erfolgt beispielsweise mit Hilfe eines umlau¬ fenden Flügelrades, dessen Flügel Zellen bilden, die das be¬ reits vereinzelte und auf einer Fördereinrichtung ankommende Postgut aufnehmen und an die umlaufenden Stückgutträger abge- ben. Die Vereinzelung und die Übergabe des Postguts an die zu dem Flügelrad führende Fördereinrichtung kann mit Hilfe eines Rotors vorgenommen werden, dessen radial verstellbar und ver¬ schwenkbar angeordnete Sauggreifer das in der Abholposition eines Magazins bereitgestellte Postgut ergreifen und nach ei- ner Drehung des Rotors an die Fördereinrichtung übergeben.

Bei dem vorstehend beschriebenen Sortiersystem werden volle Sortierbehälter manuell entnommen und durch einen leeren Sor¬ tierbehälter ersetzt. Damit dieser Austausch möglichst rasch vorgenommen werden kann, werden unterhalb der Sortierbehälter des Sortiersystems die leeren Sortierbehälter in einer Reihe bereitgestellt. Die Entnahme eines leeren Sortierbehälters

kann dann jeweils ohne zusätzliche Wege auf der Höhe eines auszutauschenden vollen Sortierbehälters vorgenommen werden.

Der in Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zu- gründe, eine Einrichtung zur Bereitstellung von Behältern in einer Reihe zu schaffen, die eine automatische Zufuhr der Be¬ hälter und eine unbehinderte manuelle Entnahme der Behälter an beliebiger Stelle der Reihe ermöglicht.

Eine erfindungsgemäße Einrichtung kann in öffentlichen Post¬ ämtern oder in den Hauspostzentralen großer Firmen für die Bereitstellung von leeren Behältern bei Sortiersystemen ein¬ gesetzt werden. Darüber hinaus kann eine erfindungsgemäße Einrichtung aber auch in Lagersystemen oder Ko missionieran- lagen für vergleichbare Aufgaben eingesetzt werden, bei wel¬ chen leere oder auch volle Behälter in einer Reihe bereitge¬ stellt und manuell aus dieser Reihe entnommen werden.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbeson- dere darin, daß die teleskopartig ineinanderschiebbaren Auf¬ lage-Segmente einerseits eine automatische Zufuhr von Behäl¬ tern und andererseits die Bildung von Lücken zwischen den be¬ reitgestellten Behältern ermöglichen. Durch die Bildung von Lücken zwischen einzelnen der in einer Reihe bereitgestellten Behälter, wird die Entnahme von einzelnen Behältern aus der Reihe ohne Reibungswiderstand zu den Nachbarbehältern erheb¬ lich erleichtert.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unter- ansprüchen angegeben.

Die Ausgestaltung nach Anspruch 2 ermöglicht die Bildung von Lücken zu beiden Seiten jedes einzelnen Behälters einer Reihe, wodurch das Herausziehen einzelner Behälter aus dieser Reihe weiter begünstigt wird.

Die Weiterbildung nach Anspruch 3 ermöglicht eine besonders einfache und wirtschaftliche Herstellung der teleskopartig ineinanderschiebbaren Auflage-Segmente. Greifen dabei die Enden der Abflachungen einzelner einander zugeordneter Auf- läge-Segmente gemäß Anspruch 4 hakenförmig ineinander, so ergeben sich hierdurch auf einfache Weise Anschläge für das Auseinanderziehen der Auflage-Segmente.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.

Es zeigen

Figur 1 eine Einrichtung zur Bereitstellung von Behältern in einer Reihe mit Lücken zwischen den einzelnen bereit¬ gestellten Behältern,

Figur 2 die in Figur 1 dargestellte Einrichtung nach der Zu¬ fuhr eines weiteren Behälters,

Figur 3 die in Figur 2 dargestellte Einrichtung nach der Ent¬ nahme eines Behälters aus der Reihe und

Figur 4 die in Figur 3 dargestellte Einrichtung nach dem Schließen sämtlicher Lücken und der Aufnahme des wei¬ teren Behälters auf einem Aufläge-Segment.

Figur 1 zeigt in stark vereinfachter schematischer Darstel¬ lung eine Einrichtung zur Bereitstellung von Behältern B, die in einer Reihe auf einer insgesamt mit A bezeichneten Auflage stehen. Die Auflage A ist ihrerseits aus einzelnen Auflage- Segmenten AS zusammengesetzt, die an den Stoßstellen telesko¬ partig ineinandergeschoben werden können. Hierzu sind die Auflage-Segmente AS im Bereich der Stoßstellen abwechselnd oben und unten abgeflacht, wobei die Enden der entsprechenden Flachungen AF einander zugeordneter Auflage-Segmente AS ha¬ kenförmig ineinandergreifen. Im dargestellten Zustand sind

die Auflage-Segmente AS mit Hilfe einer am ersten Auflage- Segment AS angreifenden und in horizontaler Richtung ver¬ stellbaren Verschiebeeinrichtung V auseinandergezogen, wobei die durch die hakenförmigen Enden der Abflachungen AF be- grenzten Verschiebewege jeweils mit b bezeichnet sind. Es ist zu erkennen, daß jedem auf der Auflage A bereitgestellten Behälter B jeweils ein Auflage-Segment AS zugeordnet ist und daß durch das Auseinanderziehen der Auflage-Segmente AS zwi¬ schen benachbarten Behältern B der Reihe jeweils eine dem Verschiebeweg b entsprechende Lücke L gebildet ist. Durch diese Lücken L kann jeder einzelne Behälter B in der senk¬ recht zur Zeichnungsebene verlaufenden Richtung ohne Rei¬ bungswiderstand zu den Nachbarbehältern aus der Reihe heraus¬ gezogen werden.

Obwohl in Figur 1 nur drei Behälter B dargestellt sind, soll die gesamte Reihe eine Anzahl von n Behältern B umfassen. Bei einem Mittenabstand der benachbarten Behälter B einschlie߬ lich der Lücke L ergibt sich ein Mittenabstand zwischen dem ersten und dem letzten Behälter B der Reihe von n x a. Die Erstreckung der Auflage A vom Anfang des ersten Auflage-Seg¬ ments AS bis zum Ende des letzten Auflage-Segments AS ist im auseinandergezogenen Zustand sämtlicher Aufläge-Segmen e AS mit 1 bezeichnet. Figur 1 zeigt auch noch einen ersten An- schlag ANI der in einem gewissen Abstand zum letzten Auflage- Segment AS angeordnet ist und einen zweiten Anschlag AN2, an welchem der erste Behälter B der Reihe anliegt.

Figur 2 zeigt den in Figur 1 dargestellten Zustand mit einem weiteren Behälter Bw, der an einer mit Z bezeichneten Zu¬ führstelle am Ende der Reihe in einer senkrecht zur Zeich¬ nungsebene verlaufenden Richtung zugeführt wurde und der am ersten Anschlag ANI anliegt. Der Mittenabstand zwischen dem letzten Behälter B der Reihe und dem weiteren Behälter Bw ist mit h bezeichnet. Der weitere Behälter Bw steht im Bereich der Zuführstelle Z beispielsweise auf zwei Auflage-Teilen AT, die in der zur Zeichnungsebene senkrecht verlaufenden Rieh-

tung vor und hinter dem letzten Auflage-Segment AS der Auf¬ lage A angeordnet sind und somit dieses letzte Auflage-Seg¬ ment AS zwischen sich aufnehmen können. In Figur 2 ist schließlich auch noch durch ein Kreuz K die beabsichtigte Entnahme eines Behälters B im mittleren Bereich der Reihe an¬ gedeutet.

Figur 3 zeigt den Zustand nach der Entnahme des in Figur 2 durch das Kreuz K gekennzeichneten Behälters B.

Figur 4 zeigt den Zustand nach einer Betätigung der Verschie¬ beeinrichtung V, die die gesamte Auflage A zum ersten An¬ schlag ANI hin verschiebt, wobei der Hub insgesamt h + n x b beträgt. Es ist zu erkennen, daß durch diese Betätigung der Verschiebeeinrichtung V sämtliche Auflage-Segmente AS inein¬ andergeschoben werden und außerdem das letzte Auflage-Segment AS unter den weiteren Behälter Bw geschoben wurde. Die Mit¬ tenabstände der einzelnen Behälter B betragen in diesem Zu¬ stand a - b, während die Erstreckung der durch n Auflage-Seg- mente AS gebildeten Auflage A jetzt 1 - n x b beträgt.

Nach dem in Figur 4 dargestellten Verschiebevorgang wird die Verschiebeeinrichtung V erneut betätigt, wobei die gesamte Auflage A um den Hub h + n x b wieder zurückgezogen wird. Da- bei ergibt sich wieder der in Figur 1 dargestellte Zustand mit den Lücken L zwischen benachbarten Behältern B der Reihe.

Bei der anhand der Figuren 1 bis 4 schematisch dargestellten Einrichtung handelt es sich um eine Einrichtung zur Bereit- Stellung von leeren Sortierbehältern. Diese Einrichtung wird beispielsweise bei einer in der älteren Patentanmeldung P 44 22 067.7 beschriebenen Sortiereinrichtung für Postgut benö¬ tigt, um dort die mit Postgut gefüllten Sortierbehälter rasch gegen leere Behälter austauschen zu können. Die Verschiebe- einrichtung V kann beispielsweise als pneumatischer Zylinder ausgebildet sein. Die einzelnen Auflage-Segmente AS der Auf-

läge A sind auf einer beispielsweise mit PTFE beschichteten Lagerplatte verschiebbar angeordnet.