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Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR PREPARING HOT BEVERAGES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/207715
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device (1) for preparing hot beverages from a hot beverage concentrate (31), in particular on board aircraft, and to a concentrate cartridge designed for the purpose. The device (10) for preparing hot beverages, in particular on board aircraft, comprises a water connection (11) for supplying drinking water, a fitting element (14) featuring the drinking water supply, a holder (13) for a hybrid cartridge (20), and an outlet opening (17) for the hot beverage. A first line (12) is led between the water connection (11) and the heating element (14) through the holder (13) for the hybrid cartridge (20) in such a way that the water from the water connection (11) is led through a second sub area of a hybrid cartridge (20) inserted into the holder (13) before the water reaches the heating element (14). A second line (16) opens in a first sub area of a hybrid cartridge (20) inserted into the holder (13). The hybrid cartridge (20) for preparing hot beverages, in particular comprising a device (10) according to the invention, has two mutually separated chambers (21, 22), wherein the second chamber (22) is designed to hold descaling agents (32) and for water to be led through.

Inventors:
STARKEN, Christian (Polziner Straße 55a, Hamburg, 22147, DE)
Application Number:
EP2017/063364
Publication Date:
December 07, 2017
Filing Date:
June 01, 2017
Export Citation:
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Assignee:
LUFTHANSA TECHNIK AG (Weg beim Jäger 193, Hamburg, 22335, DE)
International Classes:
A47J31/60
Attorney, Agent or Firm:
GLAWE DELFS MOLLPARTNERSCHAFT MBB VON PATENT- UND RECHTSANWÄLTEN (Postfach 13 03 91, Hamburg, 20103, DE)
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Claims:
Patentansprüche

Vorrichtung (10) zur Zubereitung von Heißgetränken, insbesondere an Bord von Flugzeugen, mit einem Wasseranschluss

(11) zur Zuführung von Trinkwasser, einem Heizelement (14) zur Erhitzung des zugeführten Trinkwassers, einer Aufnahme

(13) für eine Hybridkartusche (20) und eine Ausflussöff¬ nung (17) für das Heißgetränk,

dadurch gekennzeichnet, dass

eine erste Leitung (12) zwischen dem Wasseranschluss (11) und dem Heizelement (14) derart durch die Aufnahme (13) für die Hybridkartusche (20) geführt ist, dass das Wasser von dem Wasseranschluss (11) durch einen zweiten Teilbe¬ reich einer in die Aufnahme (13) eingesetzten Hybridkartu¬ sche (20) geführt wird, bevor es zum Heizelement (14) ge¬ langt, und eine zweite Leitung (16) vorgesehen ist, die in einem ersten Teilbereich einer in die Aufnahme (13) eingesetzten Hybridkartusche (20) mündet.

Vorrichtung nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass

die zweite Leitung (16) Teil einer Leitung zwischen dem Heizelement (14) und der Ausflussöffnung (17) ist, die derart durch die Aufnahme (13) für die Hybridkartusche (20) geführt ist, dass das von dem Heizelement (14) er¬ hitzte Trinkwasser durch den ersten Teilbereich einer in die Aufnahme (13) eingesetzten Hybridkartusche (20) ge¬ führt wird, bevor es zur Ausflussöffnung (17) gelangt.

Vorrichtung nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass

die zweite Leitung (16) zur Entnahme von Flüssigkeit aus einem ersten Teilbereich einer in die Aufnahme (13) eingesetzten Hybridkartusche (20) vorgesehen und mit einer, mit der Ausflussöffnung (17) für das Heißgetränk verbundene Mischkammer (15) zum Mischen des von dem Heizelement (14) erhitzen Trinkwassers und der entnommenen Flüssigkeit zu einem Heißgetränk verbunden ist.

Hybridkartusche (20) zur Zubereitung von Heißgetränken, insbesondere mit einer Vorrichtung (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Hybridkartusche (20) zwei voneinander getrennte Kam¬ mern (21, 22) aufweist, wobei die zweite Kammer (22) zur Aufnahme von Entkalkungsmittel (32) und zur Durchleitung von Wasser ausgebildet ist.

Hybridkartusche nach Anspruch 4,

dadurch gekennzeichnet, dass

die erste Kammer (21) der Hybridkartusche (20) zur Auf¬ nahme von aufzubrühendem Heißgetränkepulver, vorzugsweise Kaffeepulver oder Teepulver, ausgebildet ist.

Hybridkartusche nach Anspruch 4,

dadurch gekennzeichnet, dass

die erste Kammer (21) der Hybridkartusche (20) zur Auf¬ nahme von Heißgetränkekonzentrat (31), vorzugsweise Kaf¬ feekonzentrat oder Teekonzentrat, ausgebildet ist.

Hybridkartusche nach Anspruch 5 oder 6,

dadurch gekennzeichnet, dass

die erste Kammer (21) mit Heißgetränkepulver oder Heißgetränkekonzentrat (31), die zweite Kammer (22) mit Entkal¬ kungsmittel (32) gefüllt ist.

8. Hybridkartusche nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass

das Entkalkungsmittel (32) ein Harzgranulat, vorzugsweise aus einem Ionentauscherharz ist.

9. Hybridkartusche nach einem der Ansprüche 5 bis 8,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Größe der ersten und zweiten Kammer (21, 22) und/oder die Menge an Heißgetränkepulver oder Heißgetränkekonzent¬ rat (31) und Entkalkungsmittel (32) derart aufeinander ab¬ gestimmt sind, dass Heißgetränkepulver oder Heißgetränke¬ konzentrat (31) aus der ersten Kammer (31) und Entkal¬ kungsmittel (32) aus der zweiten Kammer (22) bei Verbrauch im Wesentlichen zeitgleich erschöpft sind.

10. Hybridkartusche nach einem der Ansprüche 5 bis 9,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Größe der ersten Kammer (21) und/oder die Menge an Heißgetränkepulver oder Heißgetränkekonzentrat (31) auf die zur Zubereitung einer Portion des Heißgetränkes auf Basis des Heißgetränkepulvers oder des Heißgetränkekon¬ zentrats (31) erforderliche Wassermenge abgestimmt ist.

11. Hybridkartusche nach einem der Ansprüche 2 bis 6,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Volumen der zweiten Kammer (22) vorzugsweise 5% bis 25%, vorzugsweise 8% bis 18%, weiter vorzugsweise etwa 11% des Volumens der ersten Kammer (21) beträgt.

12. Anordnung (1) aus einer Vorrichtung (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3 und einer Hybridkartusche (20) gemäß ei¬ nem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass

die Hybridkartusche (20) in die Aufnahme (13) der Vorrichtung (10) eingesetzt ist.

Description:
Vorrichtung zur Zubereitung von Heißgetränken

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Zubereitung von Heißgetränken, insbesondere an Bord von Flugzeugen, sowie eine dafür ausgebildete Hybridkartusche.

Zur Zubereitung von Kaffee werden an Bord von Flugzeugen regelmäßig Kaffeemaschinen verwendet, bei denen Kaffeepulver mit heißem Wasser aufgebrüht wird. Das Kaffeepulver steht häufig portioniert in Kaffeepackungen zur Verfügung, die unmittelbar in die Kaffeemaschine eingesetzt werden können und ausreichend Kaffee für wenigstens eine Kaffeekannenfüllung enthalten. Regelmäßig umfassen entsprechende Kaffeemaschinen auch eine Warmhaltplatte zum Warmhalten des Kaffees in einer Kaffee ¬ kanne .

Auch wird über den Einsatz sog. Kaffeekonzentratmaschinen an Bord von Flugzeugen nachgedacht. Bei diesen Maschinen wird zur Zubereitung bspw. einer Tasse Kaffee ein Kaffeeflüssigkonzent ¬ rat aus einem Behälter mit in der Maschine erhitztem Wasser in einem vorgegebenen Verhältnis und in einer auf die Größe der Tasse abgestimmte Menge vermischt. Der Kaffee wird dabei auf Bedarf zubereitet und muss insbesondere nicht über einen län ¬ geren Zeitraum warmgehalten werden.

Bei Kaffeemaschinen - unabhängig ob Kaffee aufgebrüht oder aus Konzentrat zubereitet wird - tritt das Problem auf, dass durch Calcium- und/oder Magnesiumionen insbesondere die Heizelemente zum Erhitzen des Wassers verkalken, wodurch grundsätzlich zunächst die Heizleistung sinkt, bei fortdauernder Verkalkung aber auch ein Ausfall der Kaffeemaschine droht.

Um entsprechende Verkalkung zu verhindern ist es bekannt, ei ¬ nen sogenannten Ionenaustauscher vorzusehen, der entweder in die Kaffeemaschine integriert oder dieser vorgeschaltet ist. Der Ionenaustauscher weist eine mit Harzgranulat gefüllte Kar- tusche auf, durch die das Wasser geleitet wird, bevor es zu den Heizelementen der Kaffeemaschine gelangt. Das Harzgranulat entzieht dem Wasser die Calcium- und/oder Magnesiumionen, wobei es sich allerdings verbraucht. Ist die Kapazität des Harz ¬ granulats erschöpft, muss die Kartusche ausgetauscht werden.

Nachteilig an diesem Stand der Technik ist, dass die Betriebs ¬ mittel der Kaffeemaschine, nämlich das Kaffeepulver oder -kon- zentrat und das Harzgranulat, zeitlich und räumlich unabhängig voneinander getauscht werden müssen. Dadurch fällt ein hoher Wartungs- und Betriebsaufwand an.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Zubereitung von Heißgetränken, insbesondere an Bord von Flugzeugen, sowie eine dafür ausgebildete Hybridkartusche zu schaffen, bei der aus dem Stand der Technik bekannten Nachteile nicht mehr oder zumindest nur noch im verminderten Umfang auftreten.

Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung zur Zuberei ¬ tung von Heißgetränken gemäß dem Hauptanspruch, sowie eine Hybridkartusche zur Zubereitung von Heißgetränken gemäß dem nebengeordneten Anspruch 4. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche. Demnach betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Zubereitung von Heißgetränken, insbesondere an Bord von Flugzeugen, mit einem Wasseranschluss zur Zuführung von Trinkwasser, einem Heizelement zur Erhitzung des zugeführten Trinkwassers, einer Aufnahme für eine Hybridkartusche und eine Ausflussöffnung für das Heißgetränk, wobei eine erste Leitung zwischen dem Wasseranschluss und dem Heizelement derart durch die Aufnahme für die Hybridkartusche geführt ist, dass das Trinkwasser von dem Wasseranschluss durch einen zweiten Teilbereich einer in die Aufnahme eingesetzten Hybridkartusche geführt wird, bevor es zum Heizelement gelangt, und eine zweite Leitung vorgesehen ist, die in einem ersten Teilbereich einer in die Aufnahme eingesetzten Hybridkartusche mündet. Die Erfindung betrifft weiterhin eine Hybridkartusche zur Zu ¬ bereitung von Heißgetränken, insbesondere mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei die Hybridkartusche zwei voneinander getrennte Kammern aufweist, wobei die zweite Kammer zur Aufnahme von Entkalkungsmittel und zur Durchleitung von Wasser ausgebildet ist.

Die Erfindung umfasst auch eine Anordnung aus erfindungsgemä ¬ ßer Vorrichtung mit darin eingesetzter erfindungsgemäßer Hybridkartusche .

Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass die Kombination der neben Wasser erforderlichen beiden Betriebsmittel - Heißgetränkepulver bzw. -konzentrat einerseits und Entkalkungsmit ¬ tel andererseits - zu einer Einheit, nämlich der erfindungsge- mäßen Hybridkartusche, Vorteile hinsichtlich der Wartung und dem Betrieb einer Vorrichtung zur Zubereitung von Heißgetränken bietet, die insbesondere bei der Verwendung an Bord eines Flugzeugs relevant sind. So ist für den Betrieb einer erfin ¬ dungsgemäßen Vorrichtung nur eine Art von Betriebsmittelbehälter vorzuhalten, was die Lagerhaltung insbesondere in beengten Umgebungen, wie bspw. an Bord von Flugzeugen, erleichtert. Auch müssen nicht dauerhaft zwei Betriebsmittelbehälter hinsichtlich ihres Status überprüft und bei Bedarf getrennt von ¬ einander ausgetauscht werden.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann zur Zubereitung von Heißgetränken auf Basis von aufzubrühendem Heißgetränkepulver oder aus Heißgetränkekonzentrat ausgebildet sein.

Soll das Heißgetränk zubereitet werden, indem ein Heißgetränkepulver aufgebrüht wird, handelt es sich bei der zweite Lei- tung vorzugsweise um einen Teil einer Leitung zwischen dem

Heizelement und der Ausflussöffnung, die derart durch die Auf ¬ nahme für die Hybridkartusche geführt ist, dass das von dem Heizelement erhitzte Trinkwasser durch den ersten Teilbereich einer in die Aufnahme eingesetzten Hybridkartusche geführt wird, bevor es zur Ausflussöffnung gelangt. Befindet sich das Heißgetränkepulver in dem ersten Teilbereich der Hybridkartusche, wird es durch das hindurchströmende erhitzte Trinkwasser aufgebrüht und das so zubereitete Heißgetränk wird an der Aus ¬ flussöffnung ausgegeben.

Soll das Heißgetränk aus Heißgetränkekonzentrat hergestellt werden, ist die zweite Leitung vorzugsweise zur Entnahme von Flüssigkeit aus einem ersten Teilbereich einer in die Aufnahme eingesetzten Hybridkartusche vorgesehen und mit einer, mit der Ausflussöffnung für das Heißgetränk verbundene Mischvorrichtung zum Mischen des von dem Heizelement erhitzen Trinkwassers und der entnommenen Flüssigkeit zu einem Heißgetränk verbunden. In diesem Fall wird das erhitze Trinkwasser also nicht unmittelbar durch die Aufnahme geführt. Die erste Kammer der Hybridkartusche kann zur Aufnahme von Heißgetränkepulver oder Heißgetränkekonzentrat ausgebildet sein. Es ist bevorzugt, wenn die erste Kammer der Hybridkartu ¬ sche mit Heißgetränkepulver oder Heißgetränkekonzentrat, die zweite Kammer mit Entkalkungsmittel gefüllt ist. Bei dem

Entkalkungsmittel handelt es sich bevorzugt um ein Harzgranu ¬ lat, vorzugsweise um ein Ionentauscherharz . Bei dem Heißge ¬ tränkepulver handelt es sich vorzugsweise um Kaffeepulver oder Teepulver. Bei dem Heißgetränkekonzentrat handelt es sich be ¬ vorzugt um ein Kaffeekonzentrat. Es ist aber auch möglich, dass das Heißgetränkekonzentrat ein Teekonzentrat ist. Das Heißgetränkekonzentrat ist vorzugsweise flüssig.

Vorzugsweise ist die Größe der ersten und zweiten Kammer und/oder die Menge an Heißgetränkepulver oder Heißgetränkekon- zentrat und Entkalkungsmittel derart aufeinander abgestimmt, dass Heißgetränkepulver oder Heißgetränkekonzentrat aus der ersten Kammer und Entkalkungsmittel aus der zweiten Kammer bei Verbrauch im Wesentlichen zeitgleich erschöpft sind. In anderen Worten kann die Menge an Entkalkungsmittel derart gewählt werden, dass es für das Entkalken des für die Heißgetränkeherstellung aus sämtlichem Heißgetränkepulver oder Heißgetränkekonzentrat der Hybridkartusche benötigten Wassers ausreicht, gleichzeitig aber nicht unnötig überschüssiges Entkalkungsmit ¬ tel vorgehalten wird. Die Menge des erforderlichen Entkal- kungsmittels ist dabei neben der Menge an Heißgetränkepulver oder Heißgetränkekonzentrat u.a. abhängig von dem Mischungs ¬ verhältnis aus Heißgetränkekonzentrat und erhitztem Wasser so ¬ wie der Wasserhärte des Wassers. Diese Faktoren lassen sich aber gut abschätzen, sodass die vorbeschriebene Abstimmung ohne weiteres möglich ist.

Es ist bevorzugt, wenn die Größe der ersten Kammer und/oder die Menge an Heißgetränkepulver oder Heißgetränkekonzentrat an die zur Zubereitung einer Portion des Heißgetränkes auf Basis des Heißgetränkepulvers oder des Heißgetränkekonzentrats er ¬ forderliche Wassermenge abgestimmt ist. Bei der Portion des Heißgetränkes handelt es sich in erster Linie um eine für das jeweilige Heißgetränk übliche Menge des zubereiteten Heißge ¬ tränkes, der eine bestimmte Menge Wasser zugrunde liegt. Han ¬ delt es sich bei dem Heißgetränk um Espresso kann die für eine Portion erforderliche Wassermenge bspw. um die 25 ml betragen. Wird der Espresso aus Kaffeepulver als Heißgetränkepulver zu- bereitet, beträgt die auf diese Wassermenge abgestimmte Menge des Kaffeepulvers in der Regel ca. 7 g. Entsprechend lassen sich die Mengen an Heißgetränkepulver oder Heißgetränkekonzentrat an die Portionen anderer Heißgetränke, wie bspw. Lungo (bspw. 7 g Kaffeepulver für 50 ml Wasser) oder Doppio (bspw. 14 g Kaffeepulver für 50 ml Wasser) bestimmten. Auch die erforderlichen Mengen bspw. für Filterkaffee oder diverse Tees lässt sich ohne weiteres bestimmen. Bei der Portion eines Heißgetränkes kann es sich im Übrigen auch um eine für die Füllung einer Kanne erforderliche Menge handeln.

Bevorzugt ist es, wenn das Volumen der zweiten Kammer vorzugsweise 5% bis 25%, vorzugsweise 8% bis 18%, weiter vorzugsweise etwa 11% des Volumens der ersten Kammer beträgt.

Zur Erläuterung der erfindungsgemäßen Anordnung der Hybridkar tusche in die entsprechende Aufnahme der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird auf die vorstehenden Erläuterungen verwiesen Die Erfindung wird nun anhand einer vorteilhaften Ausführungsform unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beispielhaft beschrieben. Es zeigen: Figur 1: eine schematische Darstellung einer ersten erfindungsgemäßen Anordnung aus erfindungsgemäßer Vorrichtung mit darin eingesetzter Hybridkartusche;

Figur 2: eine schematische Detaildarstellung der Hybridkartu- sehe aus Figur 1 ;

Figur 3: eine schematische Darstellung einer zweiten erfindungsgemäßen Anordnung aus erfindungsgemäßer Vorrichtung mit darin eingesetzter Hybridkartusche; und

Figur 4: eine schematische Detaildarstellung der Hybridkartu ¬ sche aus Figur 3.

In Figur 1 ist eine erste erfindungsgemäße Anordnung 1 aus ei- ner Vorrichtung 10 zur Zubereitung von Heißgetränken aus Heißgetränkepulver, sowie eine darin eingesetzte erfindungsgemäße Hybridkartusche 20 gezeigt. Die Anordnung 1 ist für den Be ¬ trieb an Bord eines Flugzeugs ausgelegt. Die Vorrichtung 10 weist einen Wasseranschluss 11 auf, über den Trinkwasser aus einem Flugzeug-Frischwassertank (nicht dargestellt) zugeführt wird. Vom Wasseranschluss 11 verläuft eine erste Leitung 12 zu dem oberen Bereich einer Aufnahme 13 für die Hybridkartusche 20, und von dort aus weiter zu einem Heizelement 14. Weiterhin ist eine zweite Leitung 16 vorgese ¬ hen, die vom unteren Bereich der Aufnahme 13 mündet und zur Ausflussöffnung 17 führt. Die zweite Leitung 16 ist Teil der Leitung zwischen dem Heizelement 14 und der Ausflussöffnung 17 ist, die durch den unteren Bereich der Aufnahme 13 für die Hybridkartusche 20 geführt ist.

Auf die Darstellung von Steuerungseinrichtungen, wie bspw. Ventilen, Pumpen etc., wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit verzichtet .

In die Aufnahme 13 ist eine erfindungsgemäße Hybridkartusche 20 eingesetzt. Die Hybridkartusche 20 weist zwei voneinander getrennte Kammern 21, 22 auf, von denen die obere zweite Kam ¬ mer 22 mit Entkalkungsmittel 32 befüllt ist, während sich in der unteren ersten Kammer 21 Heißgetränkepulver 31 befindet, welches zur Zubereitung des Heißgetränkes aufgebrüht wird. Die zweite Kammer 22 weist zwei gegenüberliegende Anschlussöffnun- gen 23 (vgl. Figur 2) auf, und ist so zur Durchleitung von

Wasser ausgebildet. Die erste Kammer 21 weist eine Anschluss ¬ öffnung 24 zur Zuführung von heißem Wasser und eine Anschlussöffnung 25 zur Entnahme durch das zugeführte heiße Wasser auf ¬ gebrühten Heißgetränkes auf. Die Anschlussöffnungen 23, 24 können beliebig ausgestaltet sein. Insbesondere kann es sich bei den Anschlussöffnungen 23, 24 aber auch um solche handeln, die erst durch das Einsetzen der Hybridkartusche 20 in die Aufnahme 13 geschaffen werden, bspw. indem die im Ausgangszustand im Bereich der Anschlussöffnungen 23, 24 geschlossene Hybridkartusche 20 durch geeignete Vorrichtungen in der Auf ¬ nahme 13, wie z.B. Hohlnadeln, durchstoßen werden.

Soll ein Heißgetränk zubereitet werden, fließt das dafür erforderliche Wasser von dem Wasseranschluss 11 durch die zweite Kammer 22 der in die Aufnahme 13 eingesetzten Hybridkartusche 20. Durch das darin enthaltene Entkalkungsmittel 32, wie bspw. einem Ionentauscherharz , werden dem Wasser Calcium- und Magnesium-Ionen entzogen, bevor es anschließend in das Heizelement 14 gelangt. Dadurch kann ein Verkalken des Heizelementes vermieden werden.

Das durch das Heizelement 14 erhitze Wasser wird in die erste Kammer 21 der Hybridkartusche 20 geleitet und brüht das in der ersten Kammer 21 enthaltene Heißgetränkepulver auf. Das so zubereitete Heißgetränk gelangt über die zweite Leitung 16 und die Ausflussöffnung 17 aus der Vorrichtung 10 hinaus. Um zu verhindern, dass Teile des Heißgetränkepulvers aus der Hybrid- kartusche hinaus zur Ausflussöffnung 17 gelangt, ist die An ¬ schlussöffnung 25 der Hybridkartusche 20 mit einem geeigneten Filter versehen.

Die Größe der ersten Kammer 21 ist an die für die Zubereitung einer vorgegebenen Portion eines Heißgetränkes bzw. der dafür erforderlichen Menge an Heißgetränkepulver 31 angepasst. Dabei kann es sich bei der Portion des Heißgetränkes um eine Kannenfüllung oder eine einzelne Tasse handeln. Für eine vorgegebene Portion eines Heißgetränkes ist auch festgelegt, welche Menge an Wasser für dessen Zubereitung benötigt wird. Die Menge an

Entkalkungsmittel 32 und in der Folge auch die Größe der zwei ¬ ten Kammer 22 ist an diese Wassermenge angepasst.

Bei dem Heißgetränkepulver 31 kann es sich insbesondere um Kaffeepulver oder Teepulver handeln.

In Figur 3 ist eine zweite erfindungsgemäße Anordnung 1 aus einer Vorrichtung 10 zur Zubereitung von Heißgetränken, sowie eine darin eingesetzte erfindungsgemäße Hybridkartusche 20 ge- zeigt. Die Anordnung 1 ist für den Betrieb an Bord eines Flug ¬ zeugs ausgelegt und bereitet das Heißgetränk aus Heißgetränke ¬ konzentrat zu. Die Vorrichtung 10 weist - vergleichbar zur derjenigen aus Figur 1 - einen Wasseranschluss 11 auf, über den Trinkwasser aus einem Flugzeug-Frischwassertank zugeführt wird. Vom Wasseranschluss 11 verläuft eine Leitung 12 zu dem oberen Bereich ei- ner Aufnahme 13 für die Hybridkartusche 20, und von dort aus weiter zu einem Heizelement 14 und zu einer Mischkammer 15. In der Mischkammer 15 endet auch eine weitere Leitung 16 vom unteren Bereich der Aufnahme 13. An der Mischkammer 15 ist eine Ausflussöffnung 17 vorgesehen. Auf die Darstellung von Steue- rungseinrichtungen, wie bspw. Ventilen, Pumpen etc., wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit erneut verzichtet.

In die Aufnahme 13 ist eine erfindungsgemäße Hybridkartusche

20 eingesetzt, die sich von derjenigen aus Figuren 1 und 2 im Detail unterscheidet. Die Hybridkartusche 20 des zweiten Aus ¬ führungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Anordnung 1 weist ebenfalls zwei voneinander getrennte Kammern 21, 22 auf, von denen die obere zweite Kammer 22 mit Entkalkungsmittel 32 be ¬ füllt ist, während sich in der unteren ersten Kammer 21 jedoch kein Heißgetränkepulver, sondern vielmehr flüssiges Heißgetränkekonzentrat 31 befindet. Die zweite Kammer 22 weist er ¬ neut zwei gegenüberliegende Anschlussöffnungen 23 (vgl. Figur 4) auf, und ist so zur Durchleitung von Wasser ausgebildet. Die erste Kammer 21 weist aber lediglich eine einzelne An- schlussöffnung 25 zur Entnahme des Heißgetränkekonzentrats 31 auf. Eine zweite Anschlussöffnung im Bereich der ersten Kammer

21 der Hybridkartusche 20 (vgl. Anschlussöffnung 24 aus Figur 2) ist nicht erforderlich. Soll ein Heißgetränk zubereitet werden, fließt das dafür erforderliche Wasser von dem Wasseranschluss 11 durch die zweite Kammer 22 der in die Aufnahme 13 eingesetzten Hybridkartusche 20. Durch das darin enthaltene Entkalkungsmittel 32, wie bspw. einem Ionentauscherharz , werden dem Wasser Calcium- und Magnesium-Ionen entzogen, bevor es anschließend in das Heizelement 14 gelangt. Dadurch kann ein Verkalken des Heizelementes vermieden werden.

Das durch das Heizelement 14 erhitze Wasser gelangt in die Mischkammer 15, wo es mit über die Leitung 16 aus der ersten Kammer 21 der Hybridkartusche 20 abgezogenem flüssigem Heißgetränkekonzentrat 31 zum gewünschten Heißgetränk vermischt wird. Die Mischkammer 15 weist hierzu geeignete Mischvorrich ¬ tungen auf. Das fertige Heißgetränk gelangt über die Ausfluss ¬ öffnung 17 aus der Vorrichtung 10 hinaus.

Das Volumen der zweiten Kammer 22 der Hybridkartusche 20 be- trägt etwa 11% des Volumens der ersten Kammer 21. Dadurch wird erreicht, dass ausgehend von dem initialen Zustand, in dem beide Kammern 21, 22 vollständig mit dem jeweiligen Betriebs ¬ mittel Heißgetränkekonzentrat 31 und Entkalkungsmittel 32 be ¬ füllt sind, sich die Betriebsmittel praktisch zeitgleich er- schöpfen. In anderen Worten ist zu dem Zeitpunkt, in dem die erste Kammer 21 für das Heißgetränkekonzentrat 31 vollständig geleert ist auch das Entkalkungsmittel 31 vollständig ver ¬ braucht. Die Menge des erforderlichen Entkalkungsmittels 32 und somit auch das Volumen der zweiten Kammer 22 ist dabei ne- ben der Menge an Heißgetränkekonzentrat 31 bzw. dem Volumen der ersten Kammer 21 u.a. abhängig von dem Mischungsverhältnis aus Heißgetränkekonzentrat 31 und erhitztem Wasser sowie der Wasserhärte des Wassers. Diese Faktoren lassen sich aber gut abschätzen, sodass es möglich ist, das Volumenverhältnis der Kammern 21, 22 so festzulegen, dass das beschriebene praktisch zeitgleiche Erschöpfen der darin enthaltenen Betriebsmittel gut planbar möglich ist. Sind die Betriebsmittel erschöpft, lässt sich die Hybridkartusche 20 einfach durch eine vollstän ¬ dig befüllte Hybridkartusche 20 austauschen.

Bei dem Heißgetränkekonzentrat 31 handelt es sich bevorzugt um Kaffeeflüssigkonzentrat. Es kann sich aber auch um Teeflüssig ¬ konzentrat handeln.