Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR PRESENTING A DISPLAY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/131587
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for presenting a display, in particular for presenting displays in the form of goods, such as groceries, beverages, or articles of so-called daily use in businesses, shops, sales stands, or the like, by means of which a high degree of space utilization and low service effort is to be achieved. To this end, the individual goods are arranged stacked on each other in a goods shaft (9) on a support element, wherein the support element is movably arranged in the vertical direction in an automatically controlled manner in the goods shaft (9).

Inventors:
JÖHL, Marc (Zentrumsweg 5, Adligenswil, CH-6043, CH)
MÜLLER, Kurt (Rankstrasse 4, Ermensee, CH-6294, CH)
Application Number:
EP2011/056044
Publication Date:
October 27, 2011
Filing Date:
April 15, 2011
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
PROFIFORM AG (Udligenswilerstrasse 60, Adligenswil, CH-6043, CH)
JÖHL, Marc (Zentrumsweg 5, Adligenswil, CH-6043, CH)
MÜLLER, Kurt (Rankstrasse 4, Ermensee, CH-6294, CH)
International Classes:
A47F1/06
Attorney, Agent or Firm:
SCHNEIDER FELDMANN AG, PATENT- UND MARKENANWÄLTE (Dr. Joachim Frommhold, Beethovenstrasse 49Postfach 2792, Zürich, CH-8022, CH)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche 1. Vorrichtung zur Präsentation einer Auslage, insbesondere zur Präsentation von Auslagen in Form von insbesondere stapelbaren Waren, nämlich Lebensmittel oder Nonfood-Artikel in Geschäften, Shops und Verkaufsständen insbesondere mit Selbstbedienungsauslagen, wobei die einzelnen Waren

übereinander gestapelt dargeboten werden,

dadurch gekennzeichnet, dass diese in einem Warenschacht (9) auf einer Auflage (4) angeordnet sind, wobei die Auflage (4) im Warenschacht (9) in vertikaler Richtung selbsttätig gesteuert nach Massgabe der Entnahme oder Befüllung der obersten Wareneinheit der gestapelten Ware bewegbar

angeordnet ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Auflageelement eine Auflage (4) ist, die in

Wirkverbindung zu einer Antriebseinheit angeordnet ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit, bestehend aus handelsüblichen

Komponenten, umfasst.

4. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des Warenschachtes (9) Sensoren (7, 8) zur Erkennung der Anwesenheit einer Ware und zur Steuerung der Antriebseinheit vorgesehen sind.

5. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein Modul einer Gesamtanordnung ist, die mindestens zwei derartige, autonom und unabhängig voneinander betreibbare Module umfasst.

6. Verfahren zur Präsentation einer Auslage, insbesondere zur Präsentation von Auslagen in Form von Waren, wie z. B.

Lebensmittel, Getränke oder Artikel des sogenannten täglichen Bedarfs in Geschäften, Shops, Verkaufsständen o. dgl . , wobei die einzelnen Waren übereinander gestapelt in einem

Warenschacht (9) auf einem Auflage (4) angeordnet werden, dadurch gekennzeichnet, dass mittels Sensoren (7, 8) die Anwesenheit von Ware am oberen Ende des Warenschachtes (9) erfasst wird und dass nachfolgend ein Antrieb für das

Auflageelement mit einem Steuersignal beaufschlagt wird zur Bewegung des Aufnahmeelements in vertikaler Richtung im

Warenschacht (9) .

Description:
Vorrichtung zur Präsentation einer Auslage

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Präsentation einer Auslage, insbesondere zur Präsentation von Auslagen in Form von insbesondere Waren, wie z. B. Lebensmittel, Getränke oder Artikel des sogenannten täglichen Bedarfs in Geschäften, Shops, Verkaufsständen o. dgl . Waren, wie z. B. Lebensmittel oder Haushaltsartikel werden in Geschäften oder an Ständen aller Art regelmässig in einer horizontalen Ebene präsentiert und/oder zum Kauf angeboten. Dies ermöglicht es, viele Waren gleichzeitig auszulegen, erfordert aber einen hohen Flächenbedarf und führt zu einer ungeordneten Entnahme, was die Wiederauffüllung des Bestandes erschwert und ein „nach hinten schieben" oder beschädigen von Waren durch die Kunden bewirken kann.

Grosse Warenmengen werden hingegen separat von Präsentations- oder Bearbeitungsräumen zumeist vertikal, z. B. in

Hochregallagern gelagert und aus diesen heraus bereitgestellt (z. B. gemäss DE-A-102006025620) . Es ist ebenfalls bekannt, zu bearbeitende flache Gegenstände einzeln von einem vertikal bewegbaren Stapel, z. B. mittels eines Greifers zu entnehmen und einer Bearbeitungs- und Verpackungsstation zuzuführen, wie dies z. B. in der WO 03/059585 offenbart ist. Eine Vorrichtung zum Transport und/oder zur Lagerung von Gütern gemäss DE-U-202004008049 umfasst eine Palette mit wenigstens einer daran verankerten Stapelsäule, die eine Mehrzahl von verschwenkbaren Klinkenhebeln aufweist, wobei die Güter auf Tragabschnitten der Klinkerhebel ablegbar sind. Kennzeichnend ist, dass zumindest ein oberer Abschnitt der Stapelsäule aus der etwa vertikalen Funktionsposition in eine etwa horizontale Transportposition bringbar ist. Nur in der Funktionsposition befinden sich Güter auf den

Tragabschnitten.

Bekannt sind auch Vertikalfördereinrichtungen für den

Transport von Verzehrgütern in einem Flugzeug, die aus einer Fördereinrichtung bestehen, die mit Führungsschienen

zusammenwirkt, wobei die Fördereinrichtung als Liftschlitten ausgebildet ist, der wiederum eine Unterstruktur sowie eine Bodenplatte zur Aufnahme eines Behälters, eines Catering- Wagens o. dgl . aufweist. Während des Fördervorganges ist der Behälter geschlossen.

Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, eine Vorrichtung zur Präsentation einer Auslage, insbesondere zur Präsentation von Auslagen in Form von insbesondere stapelbaren Waren, wie z. B. Lebensmittel, Getränke oder Artikel des sogenannten täglichen Bedarfs in Geschäften, Shops, Verkaufsständen o. dgl. zu schaffen, die einen hohen Flächennutzungsgrad und eine schnelle und sichere Präsentation der Ware ermöglicht, wobei als weitere Aufgabe ein Käufer nur Zugriff auf eine zuoberst liegende Ware haben soll.

Die Aufgabe ist mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 dadurch gelöst, dass eine vertikal verfahrbare Auflage für die entsprechende Ware angeordnet ist, wobei zur Ausführung der Vertikalbewegung bevorzugt ein elektromechanischer

Antrieb vorgesehen ist.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den abhängigen Patentansprüchen offenbart.

So ist der Antrieb bevorzugt mittels Sensoren in einem, oben vorgesehenen Bereitstellungs- und Entnahmebereich der

Vorrichtung gesteuert, so dass ein automatischer Betrieb gegeben ist. Zudem ist immer nur ein Exemplar der Ware sichtbar und es kann jeweils nur dieses, zuoberst befindliche Exemplar der Ware entnommen werden, was insbesondere bei Lebensmitteln zu einer Verbesserung der hygienischen

Bedingungen führt.

Im Gehäuse sind ein oberer und ein unterer Anschlag für die vertikale Bewegung der Auflage vorgesehen. Befindet sich die Auflage am unteren Anschlag, ist die maximale Füllmenge des Warenschachtes gegeben, bei Erreichen des oberen Anschlages ist er zur Auffüllung bereit.

Die Vorrichtung ist weiterhin bevorzugt ein separat und autonom betreibbares Modul einer Batterieanordnung mehrerer Module, was die Bereitstellung unterschiedlicher Waren und/oder grösserer Warenmengen ermöglicht. Die Vorrichtung kann aber ebenso gut in Alleinstellung aufgestellt und betrieben werden.

Somit kann die Verkaufsfläche in der Höhe optimal genutzt werden, woraus sich ein höherer Wert für den flächenbezogenen Umsatz bei geringem Personalaufwand ergibt. Ist nur der Zugriff auf die zuoberst liegende Ware gegeben, so beschleunigt dies den Verkauf, da der Kunde nicht beginnt z. B. verschiedene Salatpackungen umzuschichten und so nachfolgende Kunden aufhält etc.

Die Erfindung wird nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel anhand einer Zeichnung näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen die Fig. 1: die Vorrichtung schräg von vorn

Fig. 2: die Detailansicht einer Verfahreinheit einer Auflage für die zu präsentierenden Waren. Die Vorrichtung zur Präsentation und Bereitstellung einer Ware (im Beispiel ist die Ware ein verpacktes, zum Verzehr bereites Lebensmittel) umfasst ein Gehäuse 1, das im

Wesentlichen aus einer Rückwand 3 und zwei parallelen

Seitenwänden 2 und offener oder bevorzugt geschlossener

Frontseite gebildet ist. Der innere Querschnitt des dadurch gebildeten Raumes stellt zugleich den Warenschacht 9 dar. Parallel zur Rückwand 3 ist eine Führungseinheit 12 für eine vertikal verfahrbare Auflage 4 vorgesehen. Die

Führungseinheit 12 ist oben mit einer Platte 13 und unten mit einer Befestigungsplatte 16 verbunden. Die Platte 13 und die Befestigungsplatte 16 sind zugleich mit der Rückwand 3 verbunden. Diese Anordnung gewährleistet eine hohe Stabilität der Vorrichtung und die Parallelität der Führungseinheit 12. An der Befestigungsplatte 16 ist zugleich eine Abdeckung 5 zur Aufnahme eines nicht explizit dargestellten Elektromotors mit einem Antriebsrad 10 und einer Steuerungseinheit

angeordnet. In der Platte 13 ist drehbar eine Umlenkrolle 11 vorgesehen. Oberhalb des Warenschachtes 9 ist an der Platte 13 in einem Bereitstellungs- und Entnahmebereich 17 für das Lebensmittel eine Sensoraufnahme 6 angeordnet, in der sich zwei, voneinander beabstandete Sensoren 7, 8 (z.B.

Lichtschranken) befinden.

Antriebsrad 10 und Umlenkrolle 11 sind von einem nicht dargestellten Zahnriemen umschlungen, der auch in ein, nicht sichtbares Mitnahmeelement der Auflage 4 eingreift.

Die Auflage 4 ist mit üblichen Führungselementen versehen, die die Führungseinheit 12 umgreifen.

Bewegliche Teile, wie der Schlitten 15 und die

Führungseinheit 12 sind in üblicher Weise weitgehend

verblendet um eine hohe Sicherheit und Sanitation zu

gewährleisten. Hierzu gehört auch, dass zwischen Auflage 4 und Seitenwänden 2 und der Blende nur sehr kleine Spalte auftreten, die ggf. noch mit Dichtlippen an der Auflage 4 verdeckt sein können. Die Steuerung der Liftbewegung der Auflage 4 mittels der Sensoren 7, 8 erfolgt nun dergestalt, dass sich bei

Offenstellung von oberen Sensor 7 und unterem Sensor 8 die Auflage 4 nach oben bewegt, bis eine Ware das Signal des unteren Sensors 8 unterbricht und sich dieses Exemplar der Ware damit im Bereitstellungs- und Entnahmebereich 17 befindet. Der Antrieb wird gestoppt und erst nach Entnahme dieses Warenexemplars wird die Aufwärtsbewegung fortgesetzt. Ist das letzte Warenexemplar entnommen, erfolgt

gegebenenfalls eine Meldung zur Nachfüllung (oder auch früher) . Wird neue Ware aufgelegt (oberer Sensor 7

registriert), bewegt sich die Auflage 4 mit jedem Exemplar der danach aufgelegten Ware wieder entsprechen nach unten, bis ein unterer Anschlag erreicht ist und die vollständige Füllung oder eine Teilauffüllung des Warenschachtes 9 erfolgt ist .

Der Betrieb erfolgt ohne Betätigung von Bedienelementen und ist daher störungsunanfällig und für bedienten wie

unbedienten Betrieb geeignet. Es sind keine bewegten Teile sichtbar .

Der Antrieb kann flüssigkeitsdicht gekapselt sein. Der

Warenschacht 9 kann kühl- oder beheizbar ausgeführt werden. In, zeichnerisch nicht dargestellter Weise ist die

Vorrichtung bevorzugt als separat und autonom betreibbares Modul einer Anzahl parallel angeordneter Module ausgeführt, die ein Warenpräsentationssystem bilden. Die einzelnen Module können in ihrer Höhe gestuft sein um Ansicht und Zugriff auf die Ware zu optimieren. Die einzelnen Module sind kompakt auf einer gemeinsamen Basis mittels Steckverbindung angeordnet und einzeln energetisch angeschlossen.

Bezugszeichenliste

1 Gehäuse

2 Seitenwand

3 Rückwand

4 Auflage

5 Abdeckung

6 Sensoraufnahme

7 oberer Sensor

8 unterer Sensor

9 Warenschacht

10 Antriebsrad

11 Umlenkrolle

12 Führungseinheit

13 Platte

15 Schlitten

16 Befestigungsplatte

17 Bereitstellungs- und Entnahmebere