| JP2003108944 | MAGNETIC CARD READER/WRITER |
| JP2005049984 | RECORD PROCESSOR |
| JP01227266 | MAGNETIC CARD RECORDING AND REPRODUCING DEVICE |
Tewes, Udo (Käuzchenweg 27 Bad Oeynhausen, 32547, DE)
| 1. | l. |
| 2. | Vorrichtung zum Bearbeiten von Datenträgerkarten umfas send eine Transportvorrichtung (10) mit einem Ein/Aus gabeabschnitt (16), eine Schreib/Lesevorrichtung (18) zum Datenaustausch mit der Datenträgerkarte (12) und eine Steu ervorrichtung (42) zum Steuern der Transportvorrichtung (10) und der Schreib/Lesevorrichtung (18), dadurch gekenn zeichnet, da die Transportvorrichtung (10) einen sich an den Ein/Ausgabeabschnitt (16) anschlie enden Kartenzwi schenspeicher (22) hat und da Mittel (42,18) vorgesehen sind, um Daten auf einer ersten Karte unter Verwendung der auf einer zweiten Karte gespeicherten Daten zu speichern, während die zweite Karte im Kartenzwischenspeicher (22) ge halten wird. |
| 3. | Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da sie Mittel (42,18) hat, um Daten von einer ersten Karte auf eine zweite Karte zu übertragen, während eine der Kar ten in dem Kartenzwischenspeicher (22) gehalten wird. |
| 4. | Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich net, da die Schreib/Lesevorrichtung (18) für die Bearbei tung von Datenträgerkarten (12) mit unterschiedlichen Spei chermedien und/oder Datenverbindungstechniken ausgebildet ist. |
| 5. | Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, da der Kartenzwischenspeicher (22) mit mindestens zwei getrennten Transportbahnen (28,30) verse hen ist, die einzeln und wahlweise mit dem Ein/Ausgabe abschnitt (16) verbindbar sind. |
| 6. | Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, da der Transportvorrichtung (10) ein Kartenmagazin (14) zuge ordnet ist und da mindestens eine der Transportbahnen (28, 30) wahlweise mit dem Kartenmagazin (14) verbindbar ist. |
| 7. | Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da das Kartenmagazin eine Mehrzahl von Fächern zum Speichern je mindestens einer Datenträgerkarte hat, da die Trans portvorrichtung (10) und der Kartenzwischenspeicher (22) relativ zueinander derart verstellbar sind, da ein ausge wähltes Fach mit einer Transportbahn (30) des Kartenzwi schenspeichers (22) fluchtet, und da Übergabemittel vorge sehen sind, um eine Datenträgerkarte von der Transportvor richtung (10) in das Fach und/oder aus dem Fach an die Transportvorrichtung (10) zu übergeben. |
| 8. | Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, da die Übergabemittel mindeste einen Schieber (36) haben, um eine Datenträgerkarte in das jeweilige Fach hinein und/oder aus diesem heraus zu schieben. |
| 9. | Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, da die Transportvorrichtung (10) mit einem Sammelfach (40) koppelbar ist. |
| 10. | Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, da die Transportvorrichtung (10) eine Kar tenwendestation (20) zum Drehen einer Karte um die Querach se und/oder die Längsachse und/oder die senkrecht zur Kar tenebene gerichtete Hochachse hat. |
| 11. | Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, da der Kartenzwischenspeicher (22) als Wendestation ausge bildet ist. |
Datenträgerkarten mit Magnetstreifen und/oder integrierten Chips finden eine zunehmende Verbreitung als Ausweiskarten oder Zahlungsmittel und dergleichen. In vielen Fällen sind die Karten personengebunden. Ihre Ausgabe unterliegt gewis- sen Sicherheitsvorschriften und ist daher entsprechend auf- wendig und kompliziert.
Es sind bereits Kartenspender bekannt, die einen Karten- speicher zur Aufnahme eines Vorrates an standardisierten Karten enthalten, die jedoch vor der Ausgabe in der Regel nicht bearbeitet werden.
Ferner ist aus DE 196 34 688 A1 eine Vorrichtung der ein- gangs genannten Art bekannt, welche die Bearbeitung von
Karten, das hei t das Lesen der auf der Karte eingespei- cherten Daten und auch das Einspeichern von Daten ermög- licht und ein Kartenmagazin hat, in dem entgegengenommene Karten abgelegt und aus dem sie auch wieder ausgegeben wer- den können. Damit können Karten in einem Kreislauf indivi- duell bearbeitet, gespeichert und nach einer eventuellen zweiten Bearbeitung wieder ausgegeben werden, wobei der Kreislauf der Karten aber nach dem first in/first out- Prinzip erfolgt. Eine Karte kann also erst wieder ausgege- ben werden, nachdem sie das gesamte Kartenmagazin durchlau- fen hat.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, da die Einsatz- möglichkeiten für Datenträgerkarten der oben genannten Art erweitert werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemä dadurch gelöst, da die Transportvorrichtung einen sich an den Ein-/Ausgabe- abschnitt anschlie enden Kartenzwischenspeicher hat und da Mittel vorgesehen sind, um Daten auf einer ersten Karte un- ter Verwendung der auf einer zweiten Karte gespeicherten Daten zu speichern, während die zweite Karte im Kartenzwi- schenspeicher gehalten wird.
Die Bearbeitung von Datenträgerkarten kann also beipiels- weise so erfolgen, da zunächst die zweite Karte in die Vorrichtung eingeführt und die in ihr gespeicherten Daten gelesen werden. Anschlie end wird die erste Karte einge- führt, in welche dann Daten unter Verwendung der von der zweiten Karte gelesenen Daten eingeschrieben werden. Bei- spielsweise kann die zweite Karte eine Ausweiskarte sein, die zur Ausgabe neuer Karten berechtigt.
Die Ausbildung kann aber auch so getroffen sein, da Daten direkt von einer Karte auf eine andere übertragen, bei- spielsweise umgebucht werden. So könnte ein Kunde bestimmte Dienste in Anspruch nehmen, wobei seine Karte jeweils bela- stet wird. Anschlie end werden die aufgelaufenen Beträge auf eine Karte eines Verkäufers oder beispielsweise Kell- ners gebucht oder von einer anderen Karte abgebucht.
Die erfindungsgemä e Vorrichtung kann auch dazu benutzt werden, Daten von einer Karte der einen Speichertechnologie auf eine Karte mit einer anderen Speichertechnologie umzu- buchen, wobei die Schreib-/Lesevorrichtung in diesem Falle für die Bearbeitung von Karten mit unterschiedlichen Spei- chermedien ausgebildet ist.
Eine wesentliche Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten der erfindungsgemä en Vorrichtung ergibt sich dann, wenn der Transportvorrichtung ein Kartenmagazin zugeordnet ist, wo- bei der Kartenzwischenspeicher mit mindestens zwei getrenn- ten Transportbahnen versehen ist, die einzeln und wahlweise mit dem Ein-/Ausgabeabschnitt verbindbar sind und von denen mindestens eine wahlweise mit dem Kartenmagazin verbindbar ist. Bei dieser Ausführungsform können Karten dem Kartenma- gazin entnommen und beispielsweise unter Zuhilfenahme von Daten aktualisiert oder personalisiert werden, die von ei- ner anderen Datenträgerkarte abgelesen wurden, die dann in dem Kartenzwischenspeicher gehalten wird, solange sie benö- tigt wird. Die dem Kartenmagazin entnommenen Karten können dabei gegebenenfalls auch schon mit einem bestimmten fest- stehenden Datensatz versehen sein. Eine weitere Nutzungs- möglichkeit ergibt sich, wenn das Kartenmagazin eine Mehr- zahl von Fächern zum Speichern je mindestens einer Daten- trägerkarte hat, wobei die Transportvorrichtung und das Kartenmagazin derart verstellbar sind, da ein ausgewähltes Fach mit einer Transportbahn des Kartenzwischenspeichers
fluchtet, und wobei Übergabemittel vorgesehen sind, um eine Datenträgerkarte von der Transportvorrichtung in das jewei- lige Fach und/oder aus dem Fach an die Transportvorrichtung zu übergeben. In diesem Falle kann beispielsweise ein be- stimmter Vorrat an Karten in der oben beschriebenen Weise personalisiert oder aktualisiert und anschlie end in dem Kartenmagazin abgelegt werden.
Die Übergabemittel können dabei mindestens einen Schieber haben, um eine Datenträgerkarte in das jeweilige Fach hin- ein oder aus diesem heraus zu schieben. Um Fehler beim Ein- führen der Karte in die Transportvorrichtung korrigieren zu können, kann die Transportvorrichtung mit einer Kartenwen- destation zum Drehen einer Karte um die Querachse und/oder die Längsachse und/oder die senkrecht zur Kartenebene ge- richtete Hochachse versehen sein. Eine raumsparende Anord- nung lä t sich dabei dadurch erreichen, da der Kartenzwi- schenspeicher als Wendestation ausgebildet wird.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung, welche in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen die Erfindung anhand eines Aus- führungsbeispieles erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der erfindungs- gemä en Kartenbearbeitungsvorrichtung in einer ersten Stellung des Kartenzwischenspeichers und Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht in einer zweiten Stellung des Kartenzwischenspeichers.
Die in den Fig. 1 und 2 schematisch dargestellte Vorrich- tung umfa t eine allgemein mit 10 bezeichnete Transportvor- richtung für Datenträgerkarten 12, die entweder von au en in die Transportvorrichtung eingegeben werden oder in einem Kartenmagazin 14 aufbewahrt werden.
Die Transportvorrichtung 10 umfa t einen Ein-/Ausgabeab- schnitt 16, innerhalb dessen ein Schreib-/Lesekopf 18 ange- ordnet ist, eine Kartenwendestation 20 und einen Kartenzwi- schenspeicher 22. Transportrollenpaare 24 definieren eine Transportbahn 26 in dem Ein-/Ausgabeabschnitt 16 sowie der Wendestation 20 und Bahnabschnitte 28,30 in dem Kartenzwi- schenspeicher 22.
Der Schreib-/Lesekopf ist zum Lesen und Beschreiben von Ma- gnetstreifen und/oder zur Datenverbindung mit einer Chip- karte mit integriertem Chip durch Kontaktieren mit deren Kontaktelementen und/oder kontaktlos z. B. durch kapazitive, induktive oder RF-Kopplung ausgebildet, so da Karten mit unterschiedlicher Speicher-und/oder Verbindungstechnologie bearbeitet werden können.
In der Kartenwendestation 20 kann die Karte im dargestell- ten Beispiel um ihre Querachse gedreht werden. Es ist eben- so denkbar, die Wendestation so auszuführen, da die Karte alternativ oder zusätzlich dazu um ihre Längsachse und ihre senkrecht zur Kartenebene gerichtete Hochachse drehbar ist, um die Karte relativ zum Schreib-/Lesekopf 18 korrekt zu positionieren, wenn sie von dem Benutzer falsch in den Ein-/Ausgabeabschnitt 16 eingeführt wurde. Die Kartenwende- station 20 kann aber auch in den Kartenzwischenspeicher in- tegriert werden bzw. dieser kann als Wendestation ausge- führt werden.
Der Kartenzwischenspeicher 22 ist als Ganzes mittels eines schematisch angedeuteten Antriebes 32 in Richtung des Dop- pelpfeiles 34 zwischen der in der Fig. 1 dargestellten Stellung, in welcher der untere Bahnabschnitt 28 mit der Übergabestelle zur Wendestation 20 fluchtet und der obere Bahnabschnitt 30 mit einer Ausgabestelle am Kartenmaga- zin 14 fluchtet, und einer in Fig. 2 dargestellten unteren
Stellung verstellbar, in welcher der obere Bahnabschnitt 30 mit der Übergabestellung zur Wendestation 20 fluchtet.
Die Karten 12 können aus dem Kartenmagazin 14 mit Hilfe ei- nes Schiebers 36 entnommen werden, der durch einen Motor 38 angetrieben wird.
Unterhalb des Kartenmagazins 14 befindet sich ein Sammel- fach 40.
Die einzelnen Funktionen der soweit beschriebenen Vorrich- tung können von einer Steuereinheit 42 gesteuert werden, wie dies in den Figuren angedeutet ist.
Die Ausbildung des Kartenzwischenspeichers oder Übergabe- abschnittes 22 mit zwei Transportbahnabschnitten 28,30 bietet die Möglichkeit einer Zwischenspeicherung einer Kar- te, die nicht in dem Kartenmagazin abgelegt ist, sondern von au en eingeführt wird. Beispielsweise kann zunächst ei- ne Karte, von der Daten auf eine andere Karte umgeschrieben werden sollen oder deren Daten für das Beschreiben einer anderen Karte benötigt werden, über den Einga- be-/Ausgabeabschnitt 16 in den Bahnabschnitt 28 des Karten- zwischenspeichers 22 eingeführt werden, wobei sich dieser in der in der Fig. 1 dargestellten Stellung befindet. In derselben Stellung des Kartenzwischenspeichers 22 wird mit- tels des Schiebers 36 eine Karte 12 aus dem Kartenmaga- zin 14 entnommen und in den Bahnabschnitt 30 eingeschoben.
Dann wird der Kartenzwischenspeicher 22 in die in der Fig. 2 dargestellte Stellung abgesenkt, so da die entnom- mene Karte über die Wendestation 20 in den Ein-/Ausgabe- abschnitt 16 transportiert werden kann. Während dieser Zeit verbleibt die erstgenannte Karte in dem Bahnabschnitt 28 des Kartenzwischenspeichers 22. Eine solche Karte kann bei- spielsweise eine Ausweiskarte sein, die zur Ausgabe neuer Karten berechtigt oder sie kann auch beispielsweise ein
Guthaben enthalten, von dem ein Teilguthaben abgebucht und auf eine dem Kartenmagazin 14 entnommene Karte umgespei- chert wird.
Andererseits können auch beide Karten von au en in den Ein- gabe-/Ausgabeabschnitt 16 eingeführt werden, wobei die zu- erst eingeführte Karte dann in dem Kartenzwischenspei- cher 22 gespeichert wird. Auch hier lassen sich die glei- chen Funktionen ausführen, die oben bereits beschrieben wurden.
Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, das Kartenmaga- zin 14 nicht nur als Kartenspender auszubilden sondern es mit Fächern zu versehen, in denen die Karten mit Hilfe des in Richtung des Doppelpfeiles 34 auf und ab verstellbaren Kartenzwischenspeichers 22 gezielt abgelegt werden können, so da die Karten auch wieder auffindbar sind und bei- spielsweise mehrfach eingezogen und wieder ausgegeben wer- den können. Ist eine neuerliche Ausgabe von Karten nicht beabsichtigt, genügt in der Regel das Sammelfach 40, in dem Karten aus den Bahnabschnitten 28,30 des Kartenzwischen- speichers 22 abgelegt werden können, wie dies durch die Pfeile in den Figuren 1 und 2 dargestellt ist.
Die erfindungsgemä e Vorrichtung kann ganz allgemein für Abrechnungssysteme verwendet werden, bei denen über ein SB-Terminal eine personalisierte Karte ausgegeben wird, auf diese Karte Leistungen gebucht werden und diese Karte dann später zur endgültigen Abrechnung wieder in das Terminal zurückgegeben wird. Ein weiterer Anwendungsfall für eine derartige Lösung wäre zum Beispiel die zeitabhängige Nut- zung von Computern (zum Beispiel im Internet-Cafe) oder ei- ne Kostenabrechnung in einer Gastwirtschaft (elektronischer Bierdeckel). Ein weiterer Anwendungsfall wäre bei- spielsweise in einem Hotel ein automatisches Selbstbedie- nungs-Check-in/Check-out-System, bei welchem die Zutritts-
karten für ein Zimmer an einem Terminal ausgegeben bzw. wieder eingezogen oder abgelegt werden. Die den einzelnen Zimmern zugeordneten Karten enthalten Festdaten wie bei- spielsweise eine Schlüsselkombination zum Öffnen des Tür- schlosses. Andererseits können die Daten für den jeweiligen Gast personalisiert werden, so da über diese Karte auch am Ende die Abrechnung erfolgt.
Man erkennt, da die erfindungsgemä e Lösung eine Fülle von Anwendungsmöglichkeiten bietet, bei denen Daten zwischen einer ersten Karte und einer zweiten Karte übertragen oder Daten in den Speicher einer Karte eingeschrieben werden sollen unter Verwendung von auf einer anderen Karte gespei- cherten Daten. Alle diese Funktionen lassen sich in einfa- cher und rationeller Weise durch die Kombination eines her- kömmlichen Kartenschreib-/Lesemoduls mit einem Kartenmaga- zin und dem beschriebenen Kartenzwischenspeicher realisie- ren.
