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Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR PRODUCING CONSUMABLE PRODUCTS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/081168
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for producing consumable products having an outer shell consisting of a flowable compound, a mould being filled with this compound and a temperature-controlled plunger (2) being dipped into said mould and extruding the compound, characterised in that the mould that is filled with said flowable compound is a bubble film (3).

Inventors:
KNOBEL, Guido (12 Quellenstrasse, 8280 Kreuzlingen, 8280, CH)
Application Number:
EP2016/077292
Publication Date:
May 18, 2017
Filing Date:
November 10, 2016
Export Citation:
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Assignee:
KMB PRODUKTIONS AG (5 Marksteinstrasse, 8552 Felben, 8552, CH)
International Classes:
A23G1/00; A23G1/21; A23G1/22; A23G3/34
Domestic Patent References:
1998-11-26
2015-07-09
1998-11-26
2003-11-20
Foreign References:
US3529553A1970-09-22
DE1151722B1963-07-18
DE1951338A11970-07-23
US4027047A1977-05-31
Attorney, Agent or Firm:
WEISS, ARAT & PARTNER MBB et al. (4 Zeppelinstrasse, Engen, 78234, DE)
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Claims:
Patentansprüche

Vornchtung zum Herstellen von Verzehrgütern mit einer äusseren Schale aus einer fliessfähigen Masse, welche in eine Form eingefüllt wird, wobei in die Form ein temperierter Stempel (2) eintaucht und die Masse fliesspresst, dadurch gekennzeichnet, dass die Form, in welche die fliessfähige Masse eingefüllt wird, ein Blister (3) ist.

Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Blister (3) durch eine Träger-Form (4) gehalten ist.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Einfüllen der fliessfähigen Masse ein temperierter Stempel (2) eintaucht.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch den temperierten Stempel (2) die Verzehrmasse in dem Blister (3) teilweise erstarrt und mindestens eine Schalenform bildet.

Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche , dadurch gekennzeichnet, dass die Träger-Form (4) einen Ansaugstutzen (6) für Luft besitzt.

Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger-Form (4) längs verlaufende Vakuumkanäle (7) und/oder quer verlaufende Vakuumkanäle (8) zwischen Kavitäten (5) aufweist.

7. Verfahren zum Herstellen von Verzehrgütern mit einer äusseren Schale aus einer fliessfähigen Masse, welche in eine Form eingefüllt wird, wobei in die Form ein temperierter Stempel (2) eintaucht und die Masse fliesspresst, dadurch gekennzeichnet, dass die fliessfähige Masse in einen Blister (3) eingefüllt wird. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Blister (3) in einer Träger-Form (4) gehalten wird.

9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass bevorzugt kurz vor dem Eintauchen des Stempels (2) ein Vakuum zwischen Träger- Form (4) und Blister (3) erzeugt wird.

10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Vakuum mindestens solange aufrecht erhalten wird, bis den Stempel (2) wieder ausfährt.

Description:
Vorrichtung zum Herstellen von Verzehrgütern

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Verzehrgütern mit einer äusseren Schale aus einer fliessfähigen Masse, welche in eine Form eingefüllt wird, wobei in die Form ein temperierter Stempel eintaucht und die Masse fliesspresst. Stand der Technik

Derartige Vorrichtungen zum Herstellen von Verzehrgütern sind in vielfältiger Form und Ausführung bekannt.

Bei einer Reihe von Verzehrgütern ist es notwendig, eine äussere Schale aus einer fliessfähigen Masse herzustellen, wobei diese fliessfähige Masse in einen Form eingepresst wird und dort durch entsprechende Temperierung erstarrt und so eine feste Form annimmt. Beispielsweise gilt dies für Schokoladenpralinen. Hierfür wird eine äussere Schale bzw. äussere Schalen benötigt, in die gegebenenfalls eine Verzehrmasse eingefüllt wird. Durch eine weitere Schale od.dgl. erhält die Praline später eine geschlossene Form.

Hierfür wird erwärmte, fliessfähige Schokolade in eine Form gebracht und durch einen Druckstempel schalenartig ausgestaltet, wobei der Stempel gekühlt ist und beim Formvorgang die Schokoladenmasse zu der Schale erstarrt.

Dies wird in der WO001998052425A1 beschrieben. Zudem ist bei dieser Erfindung noch der temperierte Stempel zu beachten, der bewirkt, dass sich der Stempel gut von der Schokoladenform lösen lässt. Bei den Erfindungen gibt es aber einen Nachteil. Die Schokolade wird immer in feste Formen gegossen und muss danach wieder aus diesen Formen genommen werden. Das ist unwirtschaftlich und umständlich in der Handhabung. Aufgabe

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun, wirtschaftlicher und einfacher in der Handhabung zu sein.

Lösung der Aufgabe

Zur Lösung dieser Aufgabe führt, dass die Form, in welche die fliessfähige Masse eingefüllt wird, ein Blister ist.

Der Blister der vorliegenden Erfindung ist eine Form, die meist aus Kunststoff besteht und die mehrere Kavitäten aufweist. Man könnte sie mit einem Eiswürfelbehälter vergleichen. Das Abfüllen der fliessfähigen Masse, die im bevorzugten Ausführungsbeispiel aus Schokolade besteht, und das Formen der selbigen in dem Blister haben den grossen Vorteil, dass die Schokoladenfornnen auch in diesem Blister als Halbfertigprodukt verkauft werden können. Das umständliche Umfüllen wird hier einfach ersetzt und bedeutet eine grosse Zeitersparnis. Damit der Blister auch stabil sitzt und nicht durchhängt oder durchbricht, wenn der bzw. die Stempel eintauchen, wird dieser nochmals in eine Träger-Form gelegt. Er kann dann am Ende der Produktion einfach aus dieser Träger-Form entnommen und verkauft werden. Eine einfache Handhabung ist gewährleistet. In die fliessfähige Masse in dem Blister wird ein temperierter Stempel, wie ihn die WO001998052425A1 beschreibt, getaucht. Das bewirkt, dass der Stempel sehr leicht und ohne festzukleben wieder aus der fliessfähigen Masse gezogen werden kann. Weiterhin erstarrt die Verzehrmasse in dem Blister teilweise und bildet mindestens eine Schalenform. Alles geschieht in dem Blister, was noch den weiteren Vorteil der Sauberkeit und Hygiene mit sich bringt.

Die Träger-Form, in welcher der Blister sitzt, weist einen Ansaugstutzen für Luft auf, und weitere quer und längsverlaufende Vakuumkanäle durchkreuzen die Kavitäten der Träger-Form. Hierdurch wird der Blister an die Träger-Form angesaugt, damit er während der Produktion fest sitzt und nicht verrutschen kann. Das hat den grossen Vorteil, dass die Schokoladenformen, die dabei entstehen, eine genaue Form ohne nicht gewünschte Verformungen aufweisen.

Das Vakuum wird auch solange aufrecht erhalten, bis der Stempel wieder aus der Form ausfährt. Das bedeutet, dass der Blister nicht mit dem Stempel nach oben gezogen werden kann, wenn dieser aus dem Blister ausfährt. Figurenbeschreibung

Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in

Figur 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung zum Herstellen von Verzehrgütern;

Figur 2 eine perspektivische Ansicht einer Träger-Form mit eingesetztem Bl ister;

Figur 3 einen Querschnitt durch die Träger-Form mit eingesetztem Blister gemäß Figur 2; Figur 4 eine vergrößert dargestellte perspektivische Detailansicht der Träger- Form;

Figur 5 eine perspektivische Ansicht der Träger - Form mit Ansaugstutzen; Figur 6 einen Querschnitt der Träger-Form ohne Blister im Bereich eines Vakuumkanals;

Figur 7 einen Querschnitt der Träger-Form ohne Blister im Bereich des Ansaugstutzen.

Von einer Vorrichtung V zum Herstellen von Verzehrgütern, insbesondere Schokoladenschalen, sind in Figur 1 ein Kaltpresskopf 1 mit daran befindlichen Stempeln 2, ein Blister 3 und eine Träger-Form 4 gezeigt. Der Kaltpresskopf 1 mit den Stempeln 2 ist aus vorherigen Erfindungen des Anmelders bekannt. Zum Beispiel wird der Stempel 2 in der WO 1998052425 A1 als temperierten Stempel beschrieben. Weiterhin wird dort beansprucht, dass der Taupunkt der das Verzehrgut umgebenden Atmosphäre unter der Temperatur des Stempels gehalten wird, was bewirkt, dass der Stempel 2 an seiner Spitze keine Eiskristalle bildet, was wiederum bewirkt, dass sich keine Wasserflecken an dem Verzehrgut bilden und sich der Stempel leicht aus einer gebildeten Schokoladenschale herauslösen lässt.

Ein weiteres Merkmal des Stempels 2 ist in der WO 2003094626 A1 beschrieben. Er besitzt eine Stempelfläche, an die zu einem Formrand hin eine Schrägfläche anschliesst. Das bewirkt, dass die Masse des überschüssigen Verzehrgutes über den Formrand gedrückt und gleichzeitig auch von der Schalenform getrennt wird, sodass danach mit einem Schaber oder Messer der überschüssige Rand ganz einfach von der Schalenform getrennt werden kann.

Der Blister 3 bildet gemäss den Figuren 1 und 2 mehrere Kavitäten 5.1 aus, in die das Verzehrgut fliesst. Er ist im bevorzugten Ausführungsbeispiel lösbar mit der Träger-Form 4 verbunden. Auch die Träger-Form 4 weist Kavitäten 5.2 auf, die in Figur 4 deutlich gezeigt werden.

Figur 3 zeigt einen Querschnitt der Träger-Form 4 samt Blister 3. Hier sind längs verlaufenden Vakuumkanäle 7 zu erkennen. Der dazugehörige Ansaugstutzen 6 saugt Luft aus den Vakuumkanälen 7 kurz vor dem Eintauchen der Stempel 2, was bewirkt, dass der Blister 2 in seiner Träger- Form 4 solange festsitzt, bis die Stempel 2 wieder aus dem Blister 2 und den gebildeten Schokoladeschalen gezogen sind. In Figur 4 wird die Träger-Form 4 ohne Blister 3 gezeigt. Deutlich zu erkennen sind hier nicht nur die längs verlaufenden Vakuumkanäle 7 sondern auch die quer verlaufenden Vakuumkanäle 8, die quer zu den Kavitäten 5.2 der Träger- Form 4 angeordnet sind. Die Luft aus den quer verlaufenden Vakuumkanäle 8 wird ebenfalls über den Ansaugstutzen 6 abgesaugt.

Der Ansaugstutzen 6 und dessen Öffnung sind in Figur 5 nochmals deutlich in einer perspektivischen Ansicht dargestellt. Genauso verdeutlichen Figur 6 und 7 erneut die längs und quer verlaufenden Vakuumkanäle 7 und 8 und deren Position in der Träger-Form 4. Die Funktionsweise der Erfindung ist Folgende:

Die flüssige Verzehrmasse, zum Beispiel flüssige Schokolade, wird direkt in den Blister 3 gegossen, der in einer ihn stabilisierenden Träger-Form 4 sitzt. Die Träger-Form 4 ist so konstruiert, dass sie einen Ansaugstutzen 6 auf der Hinterseite der Form hat und sowohl quer als auch längs verlaufende Vakuum- Kanäle 7 und 8 zwischen den Kavitäten aufweist. Durch diese Vakuumkanäle 7 und 8 hindurch wird kurz vor dem Eintauchen des Stempels 2 ein Vakuum erzeugt, welches den Blister 3 nach unten zieht. Die Saugwirkung durch das Vakuum bleibt solange bestehen, bis die Stempel 2 nach Erkalten zumindest eines Teils des Verzehrgutes wieder ausfahren.

In dem Blister 3 ist nun das Verzehrgut in mindestens einer Schalenform vorhanden. Eventuell überschüssiges Verzehrgut wird über ein Messer oder einen Schaber vom Rand des Blisters 3 entfernt.

Der Blister 3 kann nun entnommen und einer weiteren Verarbeitung unterzogen oder als Halbfertigprodukt verkauft werden.

Bezugszeichenliste

Kaltpresskopf 34 67

Stempel 35 68

Bl ister 36 69

Träger-Form 37 70

Kavität 38 71

Ansaugstutzen 39 72

Vakuumkanal längs 40 73

Vakuumkanal quer 41 74

42 75

43 76

44 77

45 78

46 79

47

48

49

50

51

52

53

54

55

56

57

58

59

60

61

62

63

64

65

66