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Title:
DEVICE FOR PRODUCING AN ELECTRICALLY CONDUCTIVE CONNECTION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/206349
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device (10) for producing an electrically conductive connection, comprising a first contacting plug (12), a contacting part (14), and a locking device (16) which is designed to fix the first contacting plug (12) and the contacting part (14) in a contact state in which the contacting plug and the contacting part are connected together in an electrically conductive manner.

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Inventors:
HORZELLA, Jan (Am Hopfengarten 12, Friedberg, 86316, DE)
Application Number:
DE2019/000075
Publication Date:
October 31, 2019
Filing Date:
March 19, 2019
Export Citation:
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Assignee:
GENTHERM GMBH (Rudolf-Diesel-Straße 12, Odelzhausen, 85235, DE)
International Classes:
H01R13/639; H01R4/00; H01R24/00; H01R13/20; H01R13/24
Foreign References:
JP2012049083A2012-03-08
DE102009006441A12009-08-13
US2369860A1945-02-20
DE102005047298B32007-05-16
US7963790B12011-06-21
DE102016014096A12017-12-21
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Claims:
Ansprüche

1. Vorrichtung (10) zum Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung, mit einem ersten Kontaktierstecker (12); und

einem Kontaktierteil (14);

gekennzeichnet durch eine Verriegelungseinrichtung (16), welche dazu eingerichtet ist, den ersten Kontaktierstecker (12) und das Kontaktierteil (14) in einem elektrisch leitfähig miteinander verbundenen Kontaktzustand zu fixieren.

2. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktierteil (14) als zweiter

Kontaktierstecker ausgebildet ist.

3. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass der erste Kontaktierstecker (12) und/oder das Kontaktierteil (14) werkzeuglos in die Verriegelungseinrichtung (16) einsetzbar und vorzugsweise zerstörungsfrei und/oder werkzeuglos aus der

Verriegelungseinrichtung (16) entnehmbar sind.

4. Vorrichtung (10) nach einem der verstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass der erste Kontaktierstecker (12) zum

Herbeiführen und/oder zum Auflösen des Kontaktzustands des ersten

Kontaktiersteckers (12) und des Kontaktierteils (14) relativ zu der

Verriegelungseinrichtung (16) verschwenkbar ist, insbesondere um eine Querachse.

5. Vorrichtung (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (16) einen

Lagerabschnitt (28a, 28b) aufweist, wobei der Lagerabschnitt (28a, 28b) dazu ausgebildet sind, den ersten Kontaktierstecker (12) oder ein mit dem ersten Kontaktierstecker (12) verbundenes Teil beim Ausführen einer

Schwenkbewegung des ersten Kontaktiersteckers (12) abzustützen.

6. Vorrichtung (10) nach Anspruch 4 oder 5,

gekennzeichnet durch eine Sperreinrichtung (50) für den ersten

Kontaktierstecker (12), welche eine Axialbewegung des ersten

Kontaktiersteckers (12) während des Ausführens und/oder nach dem Ausführen der Schwenkbewegung des ersten Kontaktiersteckers (12) im Wesentlichen verhindert.

7. Vorrichtung (10) nach Anspruch 6,

dadurch gekennzeichnet, dass die Sperreinrichtung (50) für den ersten

Kontaktierstecker (12) zumindest einen sich nach außen erstreckenden

Materialvorsprung (64) des ersten Kontaktiersteckers (12) und eine Führung (66a, 66b) für den zumindest einen Materialvorsprung (64) umfasst, wobei sich der zumindest eine Materialvorsprung (64) während des Ausführens der Schwenkbewegung des ersten Kontaktiersteckers (12) in der Führung (66a,

66b) bewegt.

8. Vorrichtung (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass der erste Kontaktierstecker (12) eine

Anschlagsfläche (68) aufweist, welche dazu eingerichtet ist, eine von dem

Kontaktierteil (14) auf den ersten Kontaktierstecker (12) ausgeübte Druckkraft im Kontaktzustand des ersten Kontaktiersteckers (12) und des Kontaktierteils (14) an der Verriegelungseinrichtung (16) abzustützen. 9. Vorrichtung (10) nach Anspruch 8,

dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagsfläche (68) gebogen ausgebildet ist.

10. Vorrichtung (10) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagsfläche (68) an dem zumindest einen Materialvorsprung (64) des ersten Kontaktiersteckers (12) angeordnet ist.

11. Vorrichtung (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (16) ein Gehäuse

(18) umfasst, wobei die Führung (66a, 66b) für den zumindest einen

Materialvorsprung (64) des ersten Kontaktiersteckers (12) vorzugsweise eine oder mehrere Ausnehmungen in dem Gehäuse (18) umfasst. 12. Vorrichtung (10) nach Anspruch 11 ,

dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (16) einen

Dreheinsatz (20) aufweist, welcher drehbar innerhalb des Gehäuses (18) angeordnet ist, wobei der erste Kontaktierstecker (12) vorzugsweise in eine Ausnehmung (40), insbesondere in ein Durchgangsloch, des Dreheinsatzes (20) einsetzbar ist.

13. Vorrichtung (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass der erste Kontaktierstecker (12) von einer Einsetzposition in eine Kontaktposition verschwenkbar ist, wobei sich der erste Kontaktierstecker (12) in der Kontaktposition befindet, wenn sich der erste

Kontaktierstecker (12) und das Kontaktierteil (14) sich in dem Kontaktzustand befinden.

14. Vorrichtung (10) nach Anspruch 13,

gekennzeichnet durch eine Feststelleinrichtung (24), mittels welcher der

Dreheinsatz (20) feststellbar ist, wenn sich der erste Kontaktierstecker (12) in der Kontaktposition befindet.

15. Vorrichtung (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Sperreinrichtung (48) für das Kontaktierteil (14), welche eine Bewegung des Kontaktierteils (14) zumindest in eine Axialrichtung begrenzt, wenn das Kontaktierteil (14) in die Verriegelungseinrichtung (16) eingesetzt ist.

16. Vorrichtung (10) nach Anspruch 15,

dadurch gekennzeichnet, dass die Sperreinrichtung (48) für das Kontaktierteil (14) dazu eingerichtet ist, eine von dem ersten Kontaktierstecker (12) auf das Kontaktierteil (14) ausgeübte Druckkraft im Kontaktzustand des ersten

Kontaktiersteckers (12) und des Kontaktierteils (14) an der

Verriegelungseinrichtung (16) abzustützen.

17. Vorrichtung (10) nach Anspruch 15 oder 16,

dadurch gekennzeichnet, dass die Sperreinrichtung (48) für das Kontaktierteil (14) zumindest einen sich nach außen erstreckenden Materialvorsprung (52a,

52b) des Kontaktierteils (14) und einen Anschlag für den zumindest einen Materialvorsprung (52a, 52b) umfasst, wobei der zumindest eine

Materialvorsprung (52a, 52b) gegen den Anschlag anschlägt, wenn sich der erste Kontaktierstecker (12) und das Kontaktierteil (14) in dem Kontaktzustand befinden.

18. Vorrichtung (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktierteil (14) im eingesetzten Zustand axial verschiebbar ist, wenn der erste Kontaktierstecker (12) sich nicht in der Kontaktposition befindet.

19. Vorrichtung (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass der erste Kontaktierstecker (12) und das

Kontaktierteil (14), insbesondere stirnseitige, Kontaktflächen (56, 70) aufweisen, welche im Kontaktzustand des ersten Kontaktiersteckers (12) und des

Kontaktierteils (14) miteinander in Kontakt stehen.

20. Vorrichtung (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfläche (70) des ersten

Kontaktiersteckers (12) zumindest abschnittweise von einem Kontaktkragen (72) umgeben wird, wobei der Kontaktkragen (72) zur Aufnahme eines die Kontaktfläche (56) des Kontaktierteils (14) zumindest abschnittsweise umgebenden gefasten Materialabschnitts (58) des Kontaktierteils (14) ausgebildet ist.

21. Vorrichtung (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (16) ein oder mehrere Federelemente (22), insbesondere Tellerfedern, aufweist, welche eine Federkraft auf den ersten Kontaktierstecker (12) und/oder das Kontaktierteil (14) ausüben, wenn sich der erste Kontaktierstecker (12) und das Kontaktierteil (14) in dem Kontaktzustand befinden.

22. Vorrichtung (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche,

gekennzeichnet durch eine Sicherungseinrichtung (76a, 76b), welche dazu eingerichtet ist, den ersten Kontaktierstecker (12) und das Kontaktierteil (14) im Kontaktzustand direkt aneinander zu fixieren.

23. Vorrichtung (10) nach Anspruch 22,

dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungseinrichtung (76a, 76b) zumindest eine Nut oder zumindest einen Schlitz in dem Kontaktierteil (14) umfasst, wobei ein Sicherungsabschnitt des ersten Kontaktiersteckers (12) in die zumindest eine Nut oder den zumindest einen Schlitz hineinragt, wenn sich der erste Kontaktierstecker (12) und das Kontaktierteil (14) in dem Kontaktzustand befinden.

24. Vorrichtung (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass der erste Kontaktierstecker (12) und/oder das Kontaktierteil (14) zumindest teilweise eine elektrisch nicht-leitfähige Isolierung (74) aufweisen.

25. Vorrichtung (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktierteil (14) derart innerhalb des Gehäuses (18) der Verriegelungseinrichtung (16) angeordnet ist, dass ein oder mehrere in dem Gehäuse (18) angeordnete Teile, insbesondere der

Dreheinsatz (20), ein Entnehmen des Kontaktierteils (14) verhindern.

26. Elektrischer Energiespeicher, mit

einer oder mehreren Zellen zum Speichern von elektrischer Energie, und - einer oder mehreren Vorrichtungen (10) zum Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung;

dadurch gekennzeichnet, dass die eine oder die mehreren Vorrichtungen (10) zum Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung nach einer der vorstehenden Ansprüchen ausgebildet sind.

27. Fahrzeug, mit

einem elektrischen Energiespeicher,

dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Energiespeicher nach Anspruch 26 ausgebildet ist.

Description:
Vorrichtung zum Herstelien einer elektrisch leitfähigen Verbindung

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung, mit einem ersten Kontaktierstecker und einem Kontaktierteil.

Ferner betrifft die Erfindung einen elektrischen Energiespeicher mit einer oder mehreren Zellen zum Speichern von elektrischer Energie und einer oder mehreren Vorrichtungen zum Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung.

Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Fahrzeug mit einem elektrischen

Energiespeicher.

Im Bereich der Hochvolt-Technik, insbesondere bei der Kontaktierung von

elektrischen Energiespeichern für Elektro- oder Hybridfahrzeuge, ist das Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung weiterhin vergleichsweise zeit- und

kostenintensiv. Beispielsweise werden dabei Anschlusskabel über eine Schraube an einem Kontaktpol befestigt. Zur Herstellung einer entsprechenden Befestigung ist regelmäßig kostspieliges Spezialwerkzeug notwendig. Ferner ist der Einsatz von speziell geschulten Personen notwendig, wodurch die Kosten weiter erhöht werden. Bei anderen Lösungen werden Stecksysteme eingesetzt, bei welchen eine

Verrastung eines Bügels an einem Steckergehäuse erfolgt. Entsprechende Systeme benötigen jedoch einen vergleichsweise großen Bauraum während der Montage, sodass deren Verwendung in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen ausscheidet.

Aus der Druckschrift DE 10 2016 014 096 A1 ist ferner eine Vorrichtung zur

Herstellung einer elektrisch leitfähigen Verbindung bekannt, bei welcher zwei

Mantelelemente, welche jeweils einem elektrischen Leiterelement zugeordnet sind, mittels eines Bajonettverschlusses aneinander befestigt werden.

- 1

Bestätigungskopie Diese und andere bekannte Lösungen zum Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung sind jedoch kostenintensiv und/oder bedingen aufwendige und/oder zeitintensive Arbeitsvorgänge zum Herstellen der elektrisch leitfähigen Verbindung.

Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht somit darin, das Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung, insbesondere bei Bauteilen aus dem

Anwendungsbereich der Hochvolt-Technik, zu vereinfachen.

Die Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung der eingangs genannten Art, wobei die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Verriegelungs-einrichtung aufweist, welche dazu eingerichtet ist, den ersten Kontaktierstecker und das Kontaktierteil in einem elektrisch leitfähig miteinander verbundenen Kontaktzustand zu fixieren.

Die Erfindung macht sich die Erkenntnis zunutze, dass durch eine direkte Fixierung des ersten Kontaktiersteckers und des Kontaktierteils in einem elektrisch leitfähig miteinander verbundenen Kontaktzustand mittels einer Verriegelungseinrichtung hohe Ströme dauerhaft übertragen werden können, ohne dass zusätzliche Teile von außen in die Vorrichtung eingebracht werden müssen. Die zum Herstellung der elektrisch leitfähigen Verbindung notwendigen Teile sind bereits Bestandteil der Vorrichtung. Insbesondere ist das Einstecken eines separaten Verriegelungsteils, wie etwa eines Bajonettverschlussstücks, bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht notwendig. Ferner erlaubt die Verriegelungseinrichtung vorzugsweise eine

werkzeuglose Kontaktierung des ersten Kontaktiersteckers und des Kontaktierteils, sodass das Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung erheblich vereinfacht und beschleunigt wird.

In einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist das Kontaktierteil als zweiter Kontaktierstecker ausgebildet. Vorzugsweise ist das Kontaktierteil von außen in die Verriegelungseinrichtung einsetzbar.

In einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind der erste Kontaktierstecker und/oder das Kontaktierteil werkzeuglos in die Verriegelungseinrichtung einsetzbar. Vorzugsweise sind der erste Kontaktierstecker und/oder das Kontaktierteil auch zerstörungsfrei und/oder werkzeuglos aus der Verriegelungseinrichtung entnehmbar. Da kein Werkzeug bei dem Einsetzen und/oder Entnehmen des ersten Kontaktiersteckers und/oder des Kontaktierteils notwendig ist, wird zur Herstellung der elektrisch leitfähigen Verbindung ein vergleichsweise kleiner Bauraum benötigt. Somit kann die Vorrichtung auch in Baugruppen eingesetzt werden, welche äußerst kompakt ausgebildet sind und aus diesem Grund wenig freien Bauraum aufweisen. Dadurch, dass der erste

Kontaktierstecker und/oder der das Kontaktierteil zerstörungsfrei aus der

Verriegelungseinrichtung entnehmbar ist, kann die elektrisch leitfähige Verbindung zu Wartungs- und/oder Reparaturzwecken gelöst werden, ohne dass Bestandteile der Vorrichtung beschädigt werden.

Außerdem ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung vorteilhaft, bei welcher der erste Kontaktierstecker zum Herbeiführen und/oder zum Auflösen des Kontaktzustands des ersten Kontaktiersteckers und des Kontaktierteils relativ zu der

Verriegelungseinrichtung verschwenkbar ist, insbesondere um eine Querachse. Vorzugsweise definiert die Verriegelungseinrichtung eine Schwenkachse für den ersten Kontaktierstecker und/oder eine Schwenkachse für das Kontaktierteil. Die Schwenkachse ist vorzugsweise eine Querachse, welche quer zu der Axialrichtung des ersten Kontaktiersteckers und/oder des Kontaktierteils ausgerichtet ist.

Außerdem ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung bevorzugt, bei welcher die

Verriegelungseinrichtung einen Lagerabschnitt aufweist, wobei der Lagerabschnitt dazu ausgebildet ist, den ersten Kontaktierstecker oder ein mit dem ersten

Kontaktierstecker verbundenes Teil beim Ausführen einer Schwenkbewegung des ersten Kontaktiersteckers abzustützen. Alternativ oder zusätzlich kann die

Verriegelungseinrichtung einen Lagerabschnitt aufweisen, welcher dazu ausgebildet ist, das Kontaktierteil oder ein mit dem Kontaktierteil verbundenes Teil beim

Ausführen einer Schwenk-bewegung des Kontaktierteils abzustützen. Der Lagerabschnitt umfasst vorzugsweise zwei gegenüberliegende Ausnehmungen, welche insbesondere einen im Wesentlichen kreisförmigen Querschnitt aufweisen. In die Ausnehmungen des Lagerabschnitts können dann zylindrische Materialabschnitte des Kontaktiersteckers oder des mit dem Kontaktierstecker verbundenen Teils eingesetzt werden, sodass eine Kraftabstützung umgesetzt wird.

Eine andere bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung weist eine Sperreinrichtung für den ersten Kontaktierstecker auf, welcher eine

Axialbewegung des ersten Kontaktiersteckers während des Ausführens und/oder nach dem Ausführen der Schwenkbewegung des ersten Kontaktiersteckers im Wesentlichen verhindert. Durch die Sperreinrichtung ist es nicht notwendig, den ersten Kontaktierstecker während der Schwenkbewegung durch externe

Halteeinrichtungen oder Spezialwerkzeug zu stabilisieren, sodass das Herstellen der elektrisch leitfähigen Verbindung weiter vereinfacht wird. Beim Ausführen der Schwenkbewegung des ersten Kontaktiersteckers sind ferner keine Montageschritte notwendig, für welche eine vorausgehende zeit- und kostenintensive Schulung des Montagepersonals durchzuführen ist. Dies führt letztendlich zu reduzierten

Montagekosten.

In einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung umfasst die

Sperreinrichtung für den ersten Kontaktierstecker zumindest einen sich nach außen erstreckenden Materialvorsprung des ersten Kontaktier-steckers und eine Führung für den zumindest einen Materialvorsprung, wobei sich der zumindest eine

Materialvorsprung während des Ausführens der Schwenkbewegung des ersten Kontaktiersteckers in der Führung bewegt. Der Materialvorsprung kann

beispielsweise als umlaufender oder teilumlaufender Kragen ausgebildet sein, welcher sich nach außen erstreckt. Die Führung der Sperreinrichtung ist

vorzugsweise Bestandteil der Verriegelungseinrichtung. Alternativ zu dem

Materialvorsprung kann der erste Kontaktierstecker auch eine oder mehrere

Ausnehmungen, wie beispielsweise Schlitze oder Nuten, aufweisen, in welchen sich ein Materialvorsprung, beispielsweise der Verriegelungseinrichtung, während des Ausführens der Schwenkbewegung des ersten Kontaktiersteckers bewegt.

Außerdem ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung vorteilhaft, bei welcher der erste Kontaktierstecker eine Anschlagsfläche aufweist, welche dazu eingerichtet ist, eine von dem Kontaktierteil auf den ersten Kontaktier-stecker ausgeübte Druckkraft im Kontaktzustand des ersten Kontaktier-steckers und des Kontaktierteils an der Verriegelungseinrichtung abzustützen. Die Druckkraft, welche von dem Kontaktierteil auf den ersten Kontaktierstecker ausgeübt wird, verläuft vorzugsweise in axialer Richtung des ersten Kontaktiersteckers und/oder des Kontaktierteils. Der erste Kontaktierstecker und das Kontaktierteil sind im Kontaktzustand vorzugsweise fluchtend oder zumindest abschnittsweise parallel zueinander ausgerichtet und stehen im Bereich ihrer jeweiligen Kontaktflächen miteinander in Kontakt.

Darüber hinaus ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung bevorzugt, bei welcher die Anschlagsfläche an dem zumindest einen Materialvorsprung des ersten

Kontaktiersteckers angeordnet ist. Auf diese Weise kann mittels des zumindest einen Materialvorsprungs des ersten Kontaktier-steckers der erste Kontaktierstecker während des Ausführens der Schwenkbewegung des ersten Kontaktiersteckers geführt werden, wobei mittels des zumindest einen Materialvorsprungs auch die von dem Kontaktierteil auf den ersten Kontaktierstecker ausgeübte Druckkraft im

Kontaktzustand des ersten Kontaktiersteckers und des Kontaktierteils an der

Verriegelungseinrichtung abgestützt werden kann.

In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die Anschlagsfläche gebogen ausgebildet. Vorzugsweise weist auch die Führung für den zumindest einen Materialvorsprung des ersten Kontaktiersteckers eine

entsprechende Biegung auf, sodass die gebogene Anschlagsfläche beim Ausführen der Schwenkbewegung des ersten Kontaktiersteckers an einer gebogenen

Führungsfläche der Führung entlanggleitet. In einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung umfasst die Verriegelungseinrichtung ein Gehäuse, wobei die Führung für den zumindest einen Materialvorsprung des ersten Kontaktiersteckers vorzugsweise eine oder mehrere Ausnehmungen in dem Gehäuse umfasst. Die eine oder die mehreren

Ausnehmungen der Führung in dem Gehäuse der Verriegelungseinrichtung sind vorzugsweise schlitzförmig oder nutenförmig ausgebildet. Insbesondere weist die eine oder weisen die mehreren Ausnehmungen der Führung eine gebogene

Führungsfläche auf, an welcher die gebogene Anschlagsfläche des zumindest einen Materialvorsprungs entlanggleiten kann. Das Gehäuse kann mehrteilig ausgebildet sein. Beispielsweise umfasst das Gehäuse eine Oberschale und eine Unterschale. Die Oberschale und/oder die Unterschale können aus Kunststoff ausgebildet sein.

Die Oberschale und/oder die Unterschale können dazu eingerichtet sein, auf den ersten Kontaktierstecker und/oder das Kontaktierteil ausgeübte Kräfte, insbesondere Hebelkräfte, aufzunehmen.

In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung weist die Verriegelungseinrichtung einen Dreheinsatz auf, welcher drehbar innerhalb des Gehäuses angeordnet ist, wobei der erste Kontaktierstecker vorzugsweise in eine Ausnehmung, insbesondere in ein Durchgangsloch, des Dreheinsatzes einsetzbar ist. Wenn der erste Kontaktierstecker in die Ausnehmung des Dreheinsatzes eingesetzt ist, stellt der Dreheinsatz ein mit dem ersten Kontaktierstecker

verbundenes Teil dar. Vorzugsweise wird der Dreheinsatz beim Ausführen einer Schwenkbewegung des ersten Kontaktiersteckers durch den Lagerabschnitt der Verriegelungseinrichtung abgestützt. Vorzugsweise weist der Dreheinsatz zwei gegenüberliegende zylindrische Materialabschnitte auf, welche im Wesentlichen quer zu der Ausnehmung in dem Dreheinsatz ausgerichtet sind. Innerhalb des Gehäuses kann eine Trägerstruktur angeordnet sein. Die Trägerstruktur kann eine Aufnahme für den Dreheinsatz aufweisen. Insbesondere umfasst die Trägerstruktur den

Lagerabschnitt der Verriegelungs-einrichtung, durch welchen der ersten Kontaktierstecker oder ein mit dem ersten Kontaktierstecker verbundenes Teil beim Ausführen einer Schwenkbewegung des ersten Kontaktiersteckers abgestützt wird.

Außerdem ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung vorteilhaft, bei welcher der erste Kontaktierstecker von einer Einsetzposition in eine Kontakt-position verschwenkbar ist, wobei sich der erste Kontaktierstecker in der Kontaktposition befindet, wenn sich der erste Kontaktierstecker und das Kontaktierteil in dem Kontaktzustand befinden. Vorzugsweise ist der erste Kontaktierstecker um bis zu 90° verschwenkbar.

Insbesondere ist der erste Kontaktstecker um zumindest 20°, 30°, 40°, 50°, 60°, 70, 80° oder um im Wesentlichen 45° zu verschwenken, um den ersten Kontaktier- Stecker von der Einsetzposition in die Kontaktposition zu verbringen.

In einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung weist diese eine Feststelleinrichtung auf, mittels welcher der Dreheinsatz feststellbar ist, wenn sich der erste Kontaktierstecker in der Kontaktposition befindet. Vorzugsweise umfasst die Feststelleinrichtung einen Feststellschieber, wobei der Feststellschieber Blockierelemente aufweist, mittels welchen der Dreheinsatz blockierbar ist.

Vorzugsweise weist der Dreheinsatz an seinen zylindrischen Materialabschnitten jeweils eine Ausnehmung, insbesondere eine Nut, auf, in welche die Blockierelemente des Feststellschiebers einschiebbar sind.

Ferner ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung vorteilhaft, welche eine

Sperreinrichtung für das Kontaktierteil aufweist. Die Sperreinrichtung für das

Kontaktierteil begrenzt eine Bewegung des Kontaktierteils zumindest in eine

Axialrichtung, wenn das Kontaktierteil in die Verriegelungs-einrichtung eingesetzt ist. Vorzugsweise weist das Gehäuse der Verriegelungseinrichtung einen oder mehrere Stützabschnitte für das Kontaktierteil auf, wobei das Kontaktierteil durch den einen oder die mehreren Stützabschnitte abgestützt und beim Ausführen einer

Axialbewegung geführt wird. ln einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die Sperreinrichtung für das Kontaktierteil dazu eingerichtet, eine von dem ersten Kontaktierstecker auf das Kontaktierteil ausgeübte Druckkraft im Kontaktzustand des ersten Kontaktiersteckers und das Kontaktierteil an der Verriegelungseinrichtung abzustützen. Vorzugsweise wird die Druckkraft an dem Gehäuse der

Verriegelungseinrichtung abgestützt. Dadurch, dass sowohl der erste

Kontaktierstecker als auch das Kontaktierteil jeweils mit einer Sperreinrichtung zum Abstützen von Druckkräften verbunden sind, können vergleichsweise hohe

Druckkräfte zwischen dem ersten Kontaktierstecker und dem Kontaktierteil erzeugt werden, sodass eine robuste elektrisch leitfähige Verbindung zwischen dem ersten Kontaktierstecker und dem Kontaktierteil hergestellt wird, welche zum Übertragen von hohen Spannungen geeignet ist. Nach außen gerichtete Axialbewegungen des ersten Kontaktiersteckers und des Kontaktierteils werden durch die jeweiligen Sperreinrichtungen effektiv vermieden, sodass ein unbeabsichtigtes Außer-Kontakt- Kommen des ersten Kontaktiersteckers und des Kontaktierteils in dem

Kontaktzustand des ersten Kontaktiersteckers und des Kontaktierteils nicht möglich ist.

In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung umfasst die Sperreinrichtung für das Kontaktierteil zumindest einen sich nach außen

erstreckenden Materialvorsprung des Kontaktierteils und einen Anschlag für den zumindest einen Materialvorsprung, wobei der zumindest eine Materialvorsprung gegen den Anschlag anschlägt, wenn sich der erste Kontaktierstecker und das Kontaktierteil in dem Kontakt-zustand befinden. Vorzugsweise ist der Anschlag an dem Gehäuse der Verriegelungseinrichtung angeordnet. Der zumindest eine

Material-vorsprung kann zwei sich nach außen erstreckende Materialflügel umfassen. Der zumindest eine Materialvorsprung des Kontaktierteils kann auch als umlaufender oder teilumlaufender Kragen ausgebildet sein. ln einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist das Kontaktierteil im eingesetzten Zustand axial verschiebbar, wenn der erste

Kontaktierstecker sich nicht in der Kontaktposition befindet. Wenn der erste

Kontaktierstecker sich nicht in der Kontaktposition befindet, begrenzt der erste Kontaktierstecker auch nicht die Axialbewegung des Kontaktierteils. Durch das Ausführen einer Schwenkbewegung des ersten Kontaktiersteckers wird dieser in die Kontaktposition verbracht, wodurch der Kontakt zwischen dem ersten

Kontaktierstecker und dem Kontaktierteil hergestellt wird. Wenn sich der erste Kontaktierstecker in der Kontakt-position befindet, wird die Axialbewegung des Kontaktierteils in einer Richtung von dem ersten Kontaktierstecker und in der anderen Richtung von der Sperreinrichtung für das Kontaktierteil begrenzt.

Außerdem ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung vorteilhaft, bei welcher der erste Kontaktierstecker und das Kontaktierteil, insbesondere stirnseitige, Kontaktflächen aufweisen, welche im Kontaktzustand des ersten Kontaktiersteckers und des

Kontaktierteils miteinander in Kontakt stehen. Vorzugsweise sind die Kontaktflächen des ersten Kontaktier-steckers und/oder des Kontaktierteils orthogonal zu der Längsachse des ersten Kontaktiersteckers und/oder des Kontaktierteils ausgerichtet. Über den Kontakt der Kontaktflächen des ersten Kontaktiersteckers und des

Kontaktierteils wird die elektrisch leitfähige Verbindung zwischen dem ersten

Kontaktierstecker und dem Kontaktierteil hergestellt.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen

Vorrichtung wird die Kontaktfläche des ersten Kontaktiersteckers zumindest abschnittsweise von einem Kontaktkragen umgeben, wobei der Kontaktkragen zur Aufnahme eines die Kontaktfläche des Kontaktierteils zumindest abschnittsweise umgebenden gefasten Materialabschnitts des Kontaktierteils ausgebildet ist.

Alternativ wird die Kontaktfläche des Kontaktierteils zumindest abschnittsweise von einem Kontaktkragen umgeben, wobei der Kontaktkragen zur Aufnahme eines die Kontaktfläche des ersten Kontaktiersteckers zumindest abschnittsweise umgebenden gefasten Materialabschnitts des ersten Kontaktiersteckers ausgebildet ist. Vorzugsweise bildet die Kontaktfläche eines Kontaktiersteckers gemeinsam mit dessen Kontaktkragen einen Kontaktsitz aus, in welchem ein Kopfabschnitt des anderen Kontaktiersteckers im Kontaktzustand der Kontaktierstecker angeordnet ist, wobei der Kopfabschnitt die Kontaktfläche und den die Kontaktfläche umgebenden gefasten Materialabschnitt des anderen Kontaktiersteckers umfasst.

Außerdem ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung vorteilhaft, bei welcher die

Verriegelungseinrichtung eine oder mehrere Federelemente, insbesondere

Tellerfedern, aufweist, welche eine Federkraft auf den ersten Kontaktierstecker und/oder das Kontaktierteil ausüben, wenn sich der erste Kontaktierstecker und das Kontaktierteil in dem Kontaktzustand befinden. Vorzugsweise ist die Tellerfeder im Bereich der Ausnehmung des Dreheinsatzes angeordnet und übt eine Druckkraft auf den ersten Kontaktierstecker und den Dreheinsatz aus. Die Tellerfeder weist vorzugsweise eine zentrale Ausnehmung auf, welche vorzugsweise fluchtend mit der Ausnehmung in dem Dreheinsatz angeordnet ist. Der Querschnitt der Ausnehmung der Tellerfeder ist dabei geringfügig größer als der sich im eingesetzten Zustand des ersten Kontaktiersteckers durch die Ausnehmung erstreckende Steckerabschnitt des ersten Kontaktier-steckers. Das eine oder die mehreren Federelemente dienen zur gleichmäßigen Kraftübertragung, zum Toleranzausgleich sowie zum Ausgleich thermischer Ausdehnungen. Alternativ kann sich das Kontaktierteil durch eine zentrale Ausnehmung des als Tellerfeder ausgebildeten Federelements erstrecken. Das Federelement kann sich an dem Gehäuse der Verriegelungseinrichtung abstützen, sodass das Federelement Kräfte zwischen dem Kontaktierteil und dem Gehäuse übertragen kann. Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird ferner durch eine Sicherungs-einrichtung vorteilhaft weitergebildet, welche dazu eingerichtet ist, den ersten Kontaktierstecker und das Kontaktierteil im Kontaktzustand direkt aneinander zu fixieren. Vorzugsweise umfasst die Sicherungseinrichtung Materialabschnitte des ersten Kontaktiersteckers und des Kontaktierteils, welche im Kontaktzustand direkt ineinandergreifen.

In einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung umfasst die Sicherungseinrichtung zumindest eine Nut oder zumindest einen Schlitz in dem Kontaktierteil, wobei ein Sicherungsabschnitt des ersten Kontaktiersteckers in die zumindest eine Nut oder den zumindest einen Schlitz hineinragt, wenn sich der erste Kontaktierstecker und das Kontaktierteil in dem Kontaktzustand befinden. Alternativ oder zusätzlich umfasst Sicherungseinrichtung zumindest eine Nut oder zumindest einen Schlitz in dem ersten Kontaktierstecker, wobei ein Sicherungsabschnitt des Kontaktierteils in die zumindest eine Nut oder den zumindest einen Schlitz hineinragt, wenn sich der erste Kontaktierstecker und das Kontaktierteil in dem Kontaktzustand befinden.

Außerdem ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung bevorzugt, bei welcher der erste Kontaktierstecker und/oder das Kontaktierteil zumindest teilweise eine elektrisch nicht-leitfähige Isolierung aufweisen. Vorzugsweise ist die elektrisch nicht-leitfähige Isolierung nicht im Bereich der Kontaktflächen des ersten Kontaktiersteckers und/oder des Kontaktierteils ausgebildet.

Vorzugsweise ist der erste Kontaktierstecker und/oder das Kontaktierteil teilweise oder vollständig aus einem Metall oder einer Metalllegierung ausgebildet. Die elektrisch nicht-leitfähige Isolierung ist vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial ausgebildet.

Außerdem ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung bevorzugt, bei welcher das

Kontaktierteil derart innerhalb des Gehäuses der Verriegelungseinrichtung

angeordnet ist, dass ein oder mehrere in dem Gehäuse angeordnete Teile, insbesondere der Dreheinsatz, ein Entnehmen des Kontaktierteils verhindern.

Insbesondere ist das Kontaktierteil im Wesentlichen L-förmig ausgebildet.

Vorzugsweise erstreckt sich ein erster Schenkel des Kontaktierteils im Wesentlichen parallel zu dem ersten Kontaktierstecker, wenn sich der erste Kontaktierstecker und das Kontaktierteil in dem Kontaktzustand befinden. Vorzugsweise verläuft ein zweiter Schenkel des Kontaktierteils im Wesentlichen rechtwinklig zu dem ersten

Kontaktierstecker, wenn sich der erste Kontaktierstecker und das Kontaktierteil in dem Kontaktzustand befinden. Vorzugsweise ist ein Abschnitt des Kontaktierteils, insbesondere der zweite Schenkel des Kontaktierteils, zwischen dem Dreheinsatz und dem Gehäuse der Verriegelungseinrichtung angeordnet. Vorzugsweise weist der zwischen dem Dreheinsatz und dem Gehäuse der Verriegelungseinrichtung angeordnete Abschnitt des Kontaktierteils die Kontaktfläche auf, welche im

Kontaktzustand des ersten Kontaktiersteckers und des Kontaktierteils mit der

Kontaktfläche des ersten Kontaktiersteckers in Kontakt steht. Vorzugsweise ist die Kontaktfläche des ersten Kontaktiersteckers an einem Materialvorsprung des ersten Kontaktiersteckers angeordnet. Der die Kontaktfläche des ersten Kontaktiersteckers tragende Materialvorsprung kann beispielsweise als umlaufender oder

teilumlaufender Kragen ausgebildet sein, welcher sich vorzugsweise von einem zylindrischen Grundkörper des ersten Kontaktiersteckers nach außen erstreckt.

Innerhalb des Gehäuses der Vorrichtung kann eine Trägerstruktur angeordnet sein. Die Trägerstruktur kann eine Aufnahme für den Dreheinsatz aufweisen. Ferner kann die Trägerstruktur einen Lagerabschnitt für den Dreheinsatz umfassen, an welchem sich der Dreheinsatz beim Ausführen einer Schwenkbewegung des ersten

Kontaktiersteckers abstützt. Vorzugsweise übt das Federelement in dem

Kontaktzustand des ersten Kontaktiersteckers und des Kontaktierteils eine Druckkraft auf den ersten Kontaktierstecker aus, welche der erste Kontaktierstecker auf das Kontaktierteil überträgt. Das Kontaktierteil kann sich an der Trägerstruktur in dem Gehäuse oder an dem Gehäuse abstützen, sodass keine Verformung des

Kontaktierteils im Kontaktzustand des ersten Kontaktiersteckers und des

Kontaktierteils erfolgt. Die Vorrichtung kann außerdem eine Herausfallsicherung für das Federelement aufweisen. Die Herausfallsicherung kann dazu eingerichtet sein, das Herausfallen und/oder Herunterfallen des Federelements zu verhindern. Beispielsweise wird die Herausfallsicherung durch einen Schlitz umgesetzt, in welchem das Federelement angeordnet ist und somit ein Herausfallen und/oder Herunterfallen des

Federelements verhindert.

Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird ferner durch einen elektrischen Energiespeicher der eingangs genannten Art gelöst, wobei die eine oder die mehreren Vorrichtungen zum Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung des erfindungsgemäßen elektrischen Energiespeichers nach einer der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen ausgebildet sind. Hinsichtlich der Vorteile und Modifikationen des erfindungsgemäßen elektrischen Energiespeichers wird auf die Vorteile und Modifikationen der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwiesen.

Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird ferner durch ein Fahrzeug der eingangs genannten Art gelöst, wobei der elektrische Energiespeicher des erfindungsgemäßen Fahrzeugs nach einer der vorstehend beschriebenen

Ausführungsformen ausgebildet ist. Hinsichtlich der Vorteile und Modifikationen des erfindungsgemäßen Fahrzeugs wird auf die Vorteile und Modifikationen der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwiesen. Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung unter

Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert und beschrieben. Dabei zeigen:

Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum

Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung in einer perspektivischen Darstellung; Fig. 2 eine Verriegelungseinrichtung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung in einer perspektivischen Darstellung;

Fig. 3 einen Kontaktierstecker einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum

Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung in einer perspektivischen Darstellung;

Fig. 4 den in der Fig. 3 dargestellten Kontaktierstecker in einer weiteren

perspektivischen Darstellung;

Fig. 5 einen Kontaktierstecker einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum

Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung in einer perspektivischen Darstellung;

Fig. 6 den in der Fig. 5 dargestellten Kontaktierstecker in einer Seitenansicht;

Fig. 7 den in der Fig. 5 dargestellten Kontaktierstecker mit einer elektrisch nicht- leitfähigen Isolierung in einer perspektivischen Darstellung; Fig. 8 den in der Fig. 5 dargestellten Kontaktierstecker mit einer elektrisch nichtleitfähigen Isolierung in einer weiteren perspektivischen Darstellung;

Fig. 9 ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum

Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung in einem ersten Zustand;

Fig. 10 die in der Fig. 9 dargestellte Vorrichtung zum Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung in einem zweiten Zustand;

Fig. 11 die in der Fig. 9 dargestellte Vorrichtung zum Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung in einem dritten Zustand; Fig. 12 ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum

Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung in einer

Schnittdarstellung;

Fig. 13 die in der Fig. 12 dargestellte Vorrichtung zum Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung in einer weiteren Schnittdarstellung;

Fig. 14 ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum

Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung in einer

Schnittdarstellung;

Fig. 15 ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum

Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung in einer

Explosionsdarstellung;

Fig. 16 die in der Fig. 15 dargestellte Vorrichtung zum Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung in einem ersten Zustand; und

Fig. 17 die in der Fig. 15 dargestellte Vorrichtung zum Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung in einem zweiten Zustand.

Die Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung 10 zum Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung, welche beispielsweise zur Kontaktierung von elektrischen

Energiespeichern von Elektro- oder Hybridfahrzeugen Verwendung finden kann.

Die Vorrichtung 10 umfasst einen ersten Kontaktierstecker 12, ein als zweiter Kontaktierstecker ausgebildetes Kontaktierteil 14, eine Verrieglungseinrichtung 16 und eine Feststelleinrichtung 24.

Der erste Kontaktierstecker 12 und der zweite Kontaktierstecker 14 weisen jeweils einen Grundkörper 44, 60 auf, welcher aus einem elektrisch leitfähigen Metall oder einer elektrisch leitfähigen Metalllegierung ausgebildet ist. Mittels der

Verriegelungseinrichtung 16 sind der erste Kontaktierstecker 12 und der zweite Kontaktierstecker 14 in einem elektrisch leitfähig miteinander verbundenen

Kontaktzustand fixiert.

Der erste Kontaktierstecker 12 kann zum Herbeiführen und zum Auflösen des Kontaktzustands des ersten Kontaktiersteckers 12 und des zweiten

Kontaktiersteckers 14 relativ zu der Verriegelungseinrichtung 16 um eine als

Querachse ausgebildete Schwenkachse verschwenkt werden. Hierzu weist die Verriegelungseinrichtung 16 einen Dreheinsatz 20 aufweist, welcher drehbar innerhalb eines Gehäuses 18 der Verriegelungs-einrichtung 16 angeordnet ist. Der erste Kontaktierstecker 12 ist in eine als Durchgangloch ausgebildete Ausnehmung 40 des Dreheinsatzes 20 eingesetzt, sodass eine Schwenkbewegung des ersten

Kontaktiersteckers 12 eine Drehbewegung des Dreheinsatzes 20 verursacht.

Außerdem umfasst die Verriegelungseinrichtung 16 ein als Tellerfeder ausgebildetes Federelement 22. Das Federelement 22 ist zwischen einem Material-vorsprung 64 des ersten Kontaktiersteckers 12 und dem Dreheinsatz 20 angeordnet. Das

Federelement 22 übt eine Federkraft auf den ersten Kontaktierstecker 12 und den Dreheinsatz 20 aus, wenn sich der erste Kontaktierstecker 12 und der zweite

Kontaktierstecker 14 in dem dargestellten Kontaktzustand befinden. Das

Federelement 22 dient somit einer gleichmäßigen Kraftübertragung und einem Ausgleich von Fertigungstoleranzen sowie thermischen Ausdehnungen des ersten Kontaktiersteckers 12 oder des zweiten Kontaktiersteckers 14.

Ferner weist die Vorrichtung 10 eine Sperreinrichtung 50 für den ersten

Kontaktierstecker 12 auf. Die Sperreinrichtung 50 für den ersten Kontaktierstecker 12 verhindert Axialbewegungen des ersten Kontaktiersteckers 12 während des

Ausführens und nach dem Ausführen der Schwenkbewegung des ersten

Kontaktiersteckers 12.

Darüber hinaus weist die Vorrichtung 10 eine Sperreinrichtung 48 für den zweiten Kontaktierstecker 14 auf. Die Sperreinrichtung 48 für den zweiten Kontaktierstecker 14 begrenzt oder verhindert eine Bewegung des zweiten Kontaktiersteckers 14 in eine Axialrichtung, wenn der zweite Kontaktier-stecker 14 in die

Verriegelungseinrichtung 16 eingesetzt ist.

Mittels der Feststelleinrichtung 24 ist der Dreheinsatz 20 feststellbar, wenn sich der erste Kontaktierstecker 12 in der dargestellten Kontaktposition befindet. Zum

Feststellen des Dreheinsatzes 20 wird der Feststellschieber in Richtung des

Dreheinsatzes 20 bewegt, sodass die Blockierelemente 34 in Nuten 32 des

Dreheinsatzes 20 hineinragen.

Die Fig. 2 zeigt, dass die Nuten 32 des Dreheinsatzes 20 auf den Stirnseiten von zylindrischen Materialabschnitten 30a, 30b des Dreheinsatzes 20 angeordnet sind. Der Dreheinsatz 20 selbst ist in einem Aufnahmebereich 26 des Gehäuses 18 der Verriegelungseinrichtung 16 angeordnet. Das Gehäuse 18 der

Verriegelungseinrichtung 16 weist zwei gegenüberliegende Lagerabschnitte 28a, 28b auf, wobei die Lagerabschnitte 28a, 28b dazu ausgebildet sind, die zylindrischen Materialabschnitte 30a, 30b des mit dem ersten Kontaktierstecker 12 verbundenen Dreheinsatzes 20 beim Ausführen einer Schwenkbewegung des ersten

Kontaktiersteckers 12 abzustützen.

Das Federelement weist eine als zylindrisches Durchgangsloch ausgebildete

Ausnehmung 42 auf, welche im Wesentlichen koaxial zu der als zylindrisches Durchgangsloch ausgebildeten Ausnehmung 40 in dem Dreheinsatz 20 der

Verriegelungseinrichtung 16 angeordnet ist.

Das Gehäuse 18 der Verriegelungseinrichtung 16 weist außerdem einen

Stützabschnitt 36 auf, welcher zum Abstützen und Führen des zweiten

Kontaktiersteckers 14 ausgebildet ist. Ferner weist der Stützabschnitt 36 eine Anschlagsfläche 38 auf, welche der Sperreinrichtung 48 für den zweiten

Kontaktierstecker 14 zuzuordnen ist.

Die Fig. 3 und die Fig. 4 zeigen einen zweiten Kontaktierstecker 14. Der zweite Kontaktierstecker 14 ist dazu eingerichtet, werkzeuglos in ein Gehäuse 18 einer Verriegelungseinrichtung 16 eingesetzt zu werden und zerstörungsfrei und werkzeuglos aus dem Gehäuse 18 der Verriegelungs-einrichtung 16 wieder entnommen zu werden.

Der rohrförmige Grundkörper 44 des zweiten Kontaktiersteckers 14 weist eine zylindrische Ausnehmung 46 auf und ist somit abschnittsweise als Hohlrohr ausgebildet. Ferner weist der zweite Kontaktierstecker 14 eine stirnseitige

Kontaktflächen 56 auf, welche im Kontaktzustand des ersten Kontaktiersteckers 12 und des zweiten Kontaktiersteckers 14 mit einer stirnseitigen Kontaktfläche 70 des ersten Kontaktiersteckers 12 in Kontakt steht. Die stirnseitige Kontaktfläche 56 des zweiten Kontaktiersteckers 14 wird von einem gefasten Materialabschnitt 58 umgeben.

Die sich nach außen erstreckenden Materialvorsprünge 52a, 52b sind auf gegenüberliegenden Seiten des Grundkörpers 44 des zweiten Kontaktiersteckers 14 angeordnet und bilden einen Bestandteil einer Sperreinrichtung 48 für den zweiten Kontaktierstecker 14 aus. Die Sperreinrichtung 48 für den zweiten Kontaktierstecker 14 umfasst außerdem einen Anschlag 38 für die Materialvorsprünge 52a, 52b. Die Materialvorsprünge 52a, 52b schlagen gegen den Anschlag 38 an, wenn sich der erste Kontaktierstecker 12 und der zweite Kontaktierstecker 14 in dem in der Fig. 1 dargestellten Kontaktzustand befinden. Die Sperreinrichtung 48 für den zweiten Kontaktierstecker 14 sorgt dafür, dass eine von dem ersten Kontaktierstecker 12 auf den zweiten Kontaktierstecker 14 ausgeübte Druckkraft im Kontaktzustand des ersten Kontaktiersteckers 12 und des zweiten Kontaktiersteckers 14 an dem

Gehäuse 18 der Verriegelungseinrichtung 16 abgestützt werden kann.

Zwischen dem gefasten Materialabschnitt 58 und den Materialvorsprüngen 52a, 52b sind gegenüberliegende Nuten 54a, 54b in dem zweiten Kontaktierstecker 14 angeordnet. Die Nuten 54a, 54b sind Bestandteile einer Sicherungseinrichtung 76a, 76b, mittels welcher der erste Kontaktierstecker 12 und der zweite Kontaktierstecker 14 direkt aneinander fixiert werden können. Die Fig. 5 und die Fig. 6 zeigen einen ersten Kontaktierstecker 12. Der erste

Kontaktierstecker 12 ist dazu eingerichtet, werkzeuglos in ein Gehäuse 18 einer Verriegelungseinrichtung 16 eingesetzt zu werden und zerstörungsfrei und

werkzeuglos aus dem Gehäuse 18 der Verriegelungseinrichtung 16 wieder

entnommen zu werden.

Der rohrförmige Grundkörper 60 des ersten Kontaktiersteckers 12 weist eine zylindrische Ausnehmung 62 auf und ist somit abschnittsweise als Hohlrohr ausgebildet. Ferner weist der erste Kontaktierstecker 12 eine stirnseitige

Kontaktflächen 70 auf, welche im Kontaktzustand des ersten Kontaktiersteckers 12 und des zweiten Kontaktiersteckers 14 mit einer stirnseitigen Kontaktfläche 56 des zweiten Kontaktiersteckers 14 in Kontakt steht. Die stirnseitige Kontaktfläche 70 des ersten Kontaktier-steckers 12 wird abschnittsweise von einem Kontaktkragen 72 umgeben.

Der sich nach außen erstreckende Materialvorsprung 64 ist als umlaufender Kragen ausgebildet und Bestandteil einer Sperreinrichtung 50 für den ersten

Kontaktierstecker 12. Die Sperreinrichtung 50 für den ersten Kontaktierstecker 12 weist außerdem eine Führung 66a, 66b (vgl. Fig. 1 ) für den Materialvorsprung 64 auf. Der Materialvorsprung 64 bewegt sich während des Ausführens der

Schwenkbewegung des ersten Kontaktiersteckers 12 in der Führung 66a, 66b. Die Führung 66a, 66b kann beispielsweise zwei Ausnehmungen in dem Gehäuse 18 der Verriegelungseinrichtung 16 umfassen. Der erste Kontaktierstecker 12 weist außerdem eine Anschlagsfläche 68 auf, welche eine von dem zweiten

Kontaktierstecker 14 auf den ersten Kontaktierstecker 12 ausgeübte Druckkraft im Kontaktzustand des ersten Kontaktiersteckers 12 und des zweiten Kontaktiersteckers 14 an dem Gehäuse 18 der Verriegelungseinrichtung 16 abstützt. Die

Anschlagsfläche 68 ist gebogen ausgebildet und an dem Materialvorsprung 64 des ersten Kontaktiersteckers 12 angeordnet. Die Fig. 7 und die Fig. 8 zeigen, dass der erste Kontaktierstecker 12 teilweise eine elektrisch nicht-leitfähige Isolierung 74 aufweist. Die elektrisch nicht-leitfähige

Isolierung 74 ist aus Kunststoff ausgebildet und erstreckt sich nicht auf die

Kontaktflächen des ersten Kontaktiersteckers 12. Einstückig mit der nicht-leitfähigen Isolierung 74 ist ein Berührschutz 88 ausgebildet, welcher vor dem Materialvorsprung 64 und der von dem Materialvorsprung 64 getragenen Anschlagsfläche 68

angeordnet ist. Außerdem sind zwei Sicherungsvorsprünge 78a, 78b einstückig mit der nicht-leitfähigen Isolierung 74 ausgebildet, wobei die Sicherungs-vorsprünge 78a, 78b Bestandteile einer Sicherungseinrichtung 76a, 76b sind, mittels welcher der erste Kontaktierstecker 12 und der zweite Kontaktierstecker 14 direkt aneinander fixiert werden können.

Die Fig. 9 bis 11 zeigen aufeinanderfolgende Zustände einer Vorrichtung 10 beim Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung zwischen einem ersten

Kontaktierstecker 12 und einem zweiten Kontaktierstecker 14. In der Fig. 9 befindet sich der erste Kontaktierstecker 12 in einer Anfangsposition, in welcher der erste Kontaktierstecker 12 und der zweite Kontaktierstecker 14 gewinkelt zueinander angeordnet sind. Zwischen den Längsachsen des ersten

Kontaktiersteckers 12 und des zweiten Kontaktiersteckers 14 liegt ein Winkel von etwa 45 Grad. Durch axiales Bewegen des Kontaktiersteckers 12 in die Einsetzrichtung 80 kann der erste Kontaktierstecker 12 in eine Einsetzposition verbracht werden, welche in der Fig. 10 dargestellt ist.

In der Fig. 10 befindet sich der erste Kontaktierstecker 12 in der Einsetzposition, in welcher der erste Kontaktierstecker 12 und der zweite Kontaktierstecker 14 weiterhin gewinkelt zueinander angeordnet sind. Zwischen den Längsachsen des ersten Kontaktiersteckers 12 und des zweiten Kontaktiersteckers 14 liegt weiterhin ein Winkel von etwa 45 Grad. Durch ein Verschwenken des Kontaktiersteckers 12 in die Schwenk-richtung 84 und somit um die Schwenkachse 82 kann der erste Kontaktierstecker 12 in eine

Kontaktposition verbracht werden, welche in der Fig. 11 dargestellt ist.

In der Fig. 11 befindet sich der erste Kontaktierstecker 12 in der Kontaktposition, in welcher der erste Kontaktierstecker 12 und der zweite Kontaktierstecker 14 im

Wesentlichen fluchtend zueinander angeordnet sind und miteinander in Kontakt stehen. Durch ein Bewegen eines Feststellschiebers der Feststelleinrichtung 24 in eine Feststellrichtung 86 kann der Dreheinsatz 20 blockiert werden, sodass eine weitere Schwenkbewegung des mit dem Dreheinsatz 20 verbundenen ersten

Kontaktiersteckers 12 verhindert wird.

Die Fig. 12 und die Fig. 13 zeigen, dass der erste Kontaktierstecker 12 und der zweite Kontaktierstecker 14 stirnseitige Kontaktfiächen 56, 70 aufweisen, welche im Kontaktzustand des ersten Kontaktiersteckers 12 und des zweiten Kontaktiersteckers 14 miteinander in Kontakt stehen. Die stirnseitige Kontaktfläche 70 des ersten

Kontaktiersteckers 12 ist abschnittweise von einem Kontaktkragen 72 umgeben, wobei der Kontaktkragen 72 zur Aufnahme eines die Kontaktfläche 56 des zweiten Kontaktiersteckers 14 umgebenden gefasten Materialabschnitts 58 des zweiten Kontaktiersteckers 14 dient.

Ferner umfasst die Vorrichtung eine Sicherungseinrichtung 76a, 76b, mittels welcher der erste Kontaktierstecker 12 und der zweite Kontaktierstecker 14 im

Kontaktzustand direkt aneinander fixiert werden. Die Sicherungseinrichtung 76a, 76b umfasst zwei gegenüberliegende schlitzförmige Nuten 54a, 54b in dem zweiten Kontaktierstecker 14, wobei ein zwei Sicherungsvorsprünge 78a, 78b aufweisender Sicherungs-abschnitt des ersten Kontaktiersteckers 12 in die Nuten 54a, 54b hineinragt, wenn sich der erste Kontaktierstecker 12 und der zweite Kontaktierstecker 14 in dem Kontaktzustand befinden. Die zwei Sicherungsvorsprünge 78a, 78b sind integrale Bestandteile einer elektrisch nicht-leitfähigen Isolierung 74 des ersten Kontaktiersteckers 12, wobei die elektrisch nicht-leitfähige Isolierung 74 aus

Kunststoff ausgebildet ist.

Die Fig. 14 zeigt eine alternative Position des als Tellerfeder ausgebildeten

Federelements 22. Das Federelement 22 ist nun an dem Kontaktierteil 14

angeordnet und übt eine Federkraft auf das Kontaktierteil 14 aus, wenn sich der erste Kontaktierstecker 12 und das Kontaktierteil 14 in dem dargestellten Kontaktzustand befinden. Das Federelement 22 stützt sich an dem Gehäuse 18 der

Verriegelungseinrichtung 16 ab und dient einer gleichmäßigen Kraftübertragung und einem Ausgleich von Fertigungstoleranzen sowie thermischen Ausdehnungen des ersten Kontaktiersteckers 12 oder des Kontaktierteils 14.

Die Fig. 15 bis 17 zeigen eine weitere Vorrichtung 10 zum Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung. Die Vorrichtung 10 umfasst ein zweiteiliges Gehäuse 18, welche aus Kunststoff ausgebildet ist und eine Oberschale und eine Unterschale aufweist. Innerhalb des Gehäuses18 ist eine Trägerstruktur 90 angeordnet. Die Trägerstruktur 90 weist eine Aufnahme für den Dreheinsatz 20 auf. Die Aufnahme der Trägerstruktur 90 ist derart ausgebildet, dass ein axiales Herausfallen des Dreheinsatzes 20 aus der Trägerstruktur 90 durch Formschluss verhindert ist. Dies wird dadurch erreicht, dass der Außendurchmesser des Dreheinsatzes 20 in einem Mittelbereich größer ist als die Ausnehmungen in der Trägerstruktur 90, in welche die außenliegenden Bereiche des Dreheinsatzes 20 eingesetzt werden.

Ferner umfasst die Trägerstruktur 90 einen Lagerabschnitt für den Dreheinsatz 20, an welchem sich der mit dem ersten Kontaktierstecker 12 verbundene Dreheinsatz 20 beim Ausführen einer Schwenkbewegung des ersten Kontaktiersteckers 12 abstützt. Das Federelement 22 übt in dem Kontaktzustand des ersten

Kontaktiersteckers 12 und des Kontaktierteils 14 eine Druckkraft auf den ersten Kontaktierstecker 12 aus, welche der erste Kontaktierstecker 12 auf das

Kontaktierteil 14 überträgt. Das Kontaktierteil 14 stützt sich an der Trägerstruktur 90 in dem Gehäuse 18 ab, sodass keine Verformung des Kontaktierteils 14 im Kontaktzustand des ersten Kontaktiersteckers 12 und des Kontaktierteils 14 erfolgt. Die Oberschale des Gehäuses 18 ist dazu eingerichtet, auf das Kontaktierteil 14 ausgeübte Kräfte, insbesondere Hebelkräfte, aufzunehmen.

Die Vorrichtung 10 umfasst ferner eine Feststelleinrichtung 24, welche durch eine Längsverschiebung mit dem Dreheinsatz 20 in Eingriff bringbar ist, wenn der erste Kontaktierstecker 12 und das Kontaktierteil 14 sich in dem Kontaktzustand befinden. Durch den Eingriff der Feststelleinrichtung 24 kommt es zu einer Sicherung des Kontaktiersteckers 12 und des Kontaktierteils 14 in dem Kontaktzustand. Zum

Feststellen des Dreheinsatzes 20 wird die Feststelleinrichtung 24 in Richtung des Dreheinsatzes 20 bewegt, sodass Blockierelemente der Feststelleinrichtung 24 in Nuten oder Schlitze (nicht dargestellt) des Dreheinsatzes 20 hineinragen.

Die Feststelleinrichtung 24 kann in Richtung des Dreheinsatzes 20 vorgespannt sein, sodass der Dreheinsatz 20 automatisch gesichert wird, wenn der erste

Kontaktierstecker 12 und das Kontaktierteil 14 sich in dem Kontaktzustand befinden. Wenn sich der erste Kontaktierstecker 12 und das Kontaktierteil 14 nicht in dem Kontaktzustand befinden, kann die Feststelleinrichtung 24 eine Druckkraft auf den Dreheinsatz 20 ausüben ohne dabei den Dreheinsatz 20 formschlüssig zu sperren. Die Druckkraft sorgt dafür, dass ein freies Verdrehen des Dreheinsatzes 20

verhindert oder gehemmt wird, bevor der erste Kontaktierstecker 12 in den

Dreheinsatz 20 eingesetzt worden ist.

Das im Wesentlichen L-förmige Kontaktierteil 14 ist derart innerhalb des Gehäuses 18 der Verriegelungseinrichtung 16 angeordnet, dass der Dreheinsatz 20 ein

Entnehmen des Kontaktierteils 14 unabhängig von dem Zustand des ersten

Kontaktiersteckers 12 verhindert. Ein erster Schenkel des Kontaktierteils 14 erstreckt sich im Wesentlichen parallel zu dem ersten Kontaktierstecker 12, wenn sich der erste Kontaktierstecker 12 und das Kontaktierteil 14 in dem Kontaktzustand befinden. Ein zweiter Schenkel des Kontaktierteils 12 verläuft im Wesentlichen rechtwinklig zu dem ersten Kontaktierstecker 12, wenn sich der erste Kontaktierstecker 12 und das Kontaktierteil 14 in dem Kontaktzustand befinden. Der zweite Schenkel des

Kontaktierteils 12 ist zwischen dem Dreheinsatz 20 und dem Gehäuse 18 der Verriegelungseinrichtung 16 angeordnet, wobei zwischen dem Dreheinsatz 20 und dem Gehäuse 18 der Verriegelungseinrichtung 16 außerdem ein die Kontaktfläche 70 tragender umlaufender Kragen des ersten Kontaktiersteckers 12 und ein als

Tellerfeder ausgebildetes Federelement 22 angeordnet ist. Der zwischen dem Dreheinsatz 20 und dem Gehäuse 18 der Verriegelungseinrichtung 16 angeordnete Abschnitt des Kontaktierteils 12 weist außerdem eine Kontaktfläche 56 auf, welche im Kontaktzustand des ersten Kontaktiersteckers 12 und des Kontaktierteils 14 mit der Kontaktfläche 70 des ersten Kontaktiersteckers 12 in Kontakt steht.

An dem aus dem Gehäuse 18 herausragenden Abschnitt des Kontaktierteils 14 können beispielsweise Zellverbinder oder Kabel elektrisch leitfähig befestigt werden. Mittels der Zellverbinder lässt sich eine elektrisch leitfähige Verbindung zu einer Zelle eines elektrischen Energiespeichers hersteilen.

Bezugszeichen

10 Vorrichtung

12 erster Kontaktierstecker

14 Kontaktierteil

16 Verriegelungseinrichtung

18 Gehäuse

20 Dreheinsatz

22 Federelement

24 Feststelleinrichtung

26 Aufnahmebereich

28a, 28b Lagerabschnitte

30a, 30b zylindrische Materialabschnitte

32 Nuten

34 Blockierelemente

36 Stützabschnitt

38 Anschlagsfläche

40 Ausnehmung

42 Ausnehmung

44 Grundkörper

46 Ausnehmung

48 Sperreinrichtung für das Kontaktierteil

50 Sperreinrichtung für den ersten Kontaktierstecker

52a, 52b Materialvorsprünge

54a, 54b Nuten

56 Kontaktfläche

58 gefaster Materialabschnitt

60 Grundkörper

62 Ausnehmung

64 Materialvorsprung

66a, 66b Führungen

68 Anschlagsfläche 70 Kontaktfläche

72 Kontaktkragen

74 Isolierung

76a, 76b Sicherungseinrichtung 78a, 78b Sicherungsvorsprünge

80 Einsetzrichtung 82 Schwenkachse 84 Schwenkrichtung 86 Feststellrichtung 88 Berührschutz

90 Trägerstruktur