Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR THE PRODUCTION OF PERFORATED NONWOVEN FABRICS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/014842
Kind Code:
A1
Abstract:
A device for the production of perforated nonwoven fabrics utilizing a hydrodynamic needling device and a carrier device (1), on the surface (2) of which multiple elevations (3) are disposed at a distance to each other, in the range of which drainage openings (4) are provided for carrying off fluid exiting from the needling device, wherein at least some of the elevations (3) in respect of the surface (2) of the carrier device (1) have inclined, and/or rounded surfaces (5) that can be brought into contact with the nonwoven fabric.

Inventors:
MÜNSTERMANN, Ullrich (Leipziger Strasse 33, Egelsbach, 63329, DE)
Application Number:
EP2007/005114
Publication Date:
February 07, 2008
Filing Date:
June 09, 2007
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
FLEISSNER GMBH (Wolfsgartenstrasse 6, Egelsbach, 63329, DE)
MÜNSTERMANN, Ullrich (Leipziger Strasse 33, Egelsbach, 63329, DE)
International Classes:
D04H3/11
Download PDF:
Claims:

Patentansprüche:

1. Vorrichtung zur Herstellung von durchbrochenen Vliesstoffen mit Hilfe einer hydrodynamischen Vernadelungseinrichtung und einer Trägervorrichtung (1 ), auf deren Oberfläche (2) mehrere Erhöhungen (3) mit Abstand zueinander angeordnet sind, in deren Bereich Drainageöffnungen (4) zum Abtransport von aus der Vernadelungseinrichtung austretender Flüssigkeit vorgesehen sind und mit dem Vliesstoff in Kontakt bringbare Erhöhungen (3) der Oberfläche (2) der Trägervorrichtung (1 ) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhöhungen (3) die Form eines Pyramidenstumpfes oder eines Schrägdaches aufweisen und ebenso wie die Drainageöffnungen (4) in etwa symmetrisch auf der Oberfläche (2) der Trägervorrichtung (1 ) verteilt angeordnet sind, so dass eine gleichmäßige Verteilung und/oder Orientierung der Fasern bzw. der Filamente im Vlies sichergestellt ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Oberfläche (2) der Trägervorrichtung (1 ) vorgesehenen Erhöhungen (3) zumindest zwei in Förderrichtung der Trägervorrichtung (1 ) in etwa parallel verlaufende, zumindest annähernd aufrecht stehende Seitenwände (6) aufweisen, die durch mindestens eine Oberfläche (5) begrenzt werden, die mit der Oberfläche (2) der Trägervorrichtung (1 ) einen Winkel a einschließt, der kleiner als 90° ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche (2), die durch die Seitenwände (6) begrenzt wird, mit der Trägervorrichtung (1 ) einen Winkel a einschließt, der zwischen 0° und 80° insbesondere zwischen 20° und 45° groß ist.

4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (6) der Erhöhungen (3) annähernd flach ausgebildet sind.

5. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Oberfläche (2) der Trägervorrichtung (1 ) vorgesehenen Erhöhungen (3) zumindest zwei quer zur Förderrichtung der Trägervorrichtung (1 ) in etwa parallel verlaufende, zumindest annähernd aufrecht stehende Seitenwände (7) auf- weisent, die durch mindestens die eine Oberfläche (5) begrenzt werden, die mit der Oberfläche (2) der Trägervorrichtung (1 ) einen Winkel a einschließt, der größer als 0° ist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Oberfläche (2) der Trägervorrichtung (1 ) vorgesehenen Erhöhungen (3) zumindest zwei quer zur Förderrichtung der Trägervorrichtung (1 ) in etwa parallel verlaufende, zumindest annähernd aufrecht stehende Seitenwände (7) aufweisen, die durch mindestens die eine flache Oberfläche (5) begrenzt werden, die mit der Oberfläche (2) der Trägervorrichtung (1 ) einen Winkel ß einschließt, der zwischen 80° und 110°, vorzugsweise 90° groß ist.

7. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die nach außen gerichteten Oberflächen (5) der beiden nebeneinander liegenden Erhöhungen (3) in etwa V-förmig zueinander ausgerichtet sind.

8. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die nach außen gerichteten Oberflächen (5) der beiden nebeneinander liegenden Erhöhungen (3) einen Winkel δ einschließen, der kleiner als 180° ist.

9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die nach außen gerichtete Oberfläche (5) der Erhöhung (3) in und/oder entgegengesetzt zur Förderrichtung des Vlieses geneigt verlaufend angeordnet ist.

10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ansicht von oben die Querschnittsfläche der Erhöhung (3) mehreck-, rechteck-, kreis- oder ovalförmig ausgebildet ist.

11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die im Bereich der Seitenwände (6, 7) vorgesehenen Drai- nageöffnungen (4) größer als 0,3 mm, insbesondere zwischen 0,4 mm und 3 mm, sind.

12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die im Bereich der Seitenwände (6, 7) vorgesehenen Drai- nageöffnungen (4, 4,1 ) zum Teil größer als 0,1 mm und ein weiterer Teil der Drainageöffnungen (4) insbesondere zwischen 1 mm und 3 mm groß sind.

13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der im Bereich der Seitenwände (6, 7) vorgesehenen Drainageöffnungen (4, 4,1 ) zumindest zum Teil gleich groß oder 10% bis 30% kleiner ist als der Querschnitt der Erhöhungen (3).

14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der im Zwischenraum der hintereinander liegenden Erhöhungen (3) angeordneten Drainageöffnungen (4) zumindest zum Teil gleich groß oder 10% bis 30% größer ist als der Querschnitt der hinterein- ander liegenden Drainageöffnungen (4,1 ), die zwischen den Seitenwänden liegen.

15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drainageöffnungen (4) in Umfangsrichtung bzw. Pro- duktionsrichtung gesehen hinter den Erhöhungen (3) in der gleichen Reihe hintereinander angeordnet und gleich oder größer sind als die Drainageöffnungen (4.1 ) sind, die in Reihe angeordnet sind und die in Produktionsrichtung gesehen nicht hinter den Erhöhungen (3) liegen.

16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drainageöffnungen (4) in etwa so breit sind wie die Erhöhungen (3), wobei die Erhöhungen und die dahinter liegenden Drainageöffnungen (4) in etwa zwischen 2.5 mm und 3,5 mm, vorzugsweise 3 mm, breit

sind und die Drainageöffnungen (4) den Zwischenraum zwischen den Erhöhungen (3) komplett ausfüllen.

Description:

Vorrichtung zur Herstellung von durchbrochenen Vliesstoffen

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von durchbrochenen Vliesstoffen mit Hilfe einer hydrodynamischen Vernadelungseinrichtung und einer Trägervorrichtung, auf deren Oberfläche mehrere Erhöhungen mit Abstand zueinander angeordnet sind, in deren Bereich Drainageöffnungen zum Abtransport von aus der Vernadelungseinrichtung austretender Flüssigkeit vor- gesehen sind, wobei die Erhöhungen mit Bezug auf die Oberfläche der Trägervorrichtung zumindest teilweise geneigte und/oder abgerundete mit dem Vliesstoff in Kontakt bringbare Flächen aufweisen.

Es ist bereits ein Verfahren zur Herstellung von durchbrochenen Vliesstoffen bekannt (EP 0 215 684 B1 Uni Charm), die mit einer Vorrichtung zur Herstellung von durchbrochenen Vliesstoffen mit Hilfe einer hydrodynamischen Vernadelungseinrichtung und einer Trägervorrichtung bzw. Trommel ausgestattet ist, auf deren Oberfläche mehrere Erhöhungen mit Abstand zueinander angeordnet sind, in deren Bereich Drainageöffnungen zum Abtransport von aus der Verna- delungseinrichtung austretender Flüssigkeit vorgesehen sind, wobei die Erhöhungen mit Bezug auf die Oberfläche der Trägervorrichtung zumindest teilweise geneigte und/oder abgerundete mit dem Vliesstoff in Kontakt bringbare Flächen aufweist. Die Abstände zwischen den Erhöhungen können in Umfangsrichtung und auch in Querrichtung der Trägervorrichtung bzw. der Trommel einen gleichmäßigen Abstand untereinander aufweisen. Mit einer derartigen Einrichtung werden Vliesstoffe perforiert, wobei durch die Ausrichtung und Formgebung der Erhöhungen in Förderrichtung des mit Hilfe der Trommel weiterbewegten Vliesstoffes mehr Fasern auftreten als in Querrichtung. Die ungleichmäßige Verteilung der Fasern bzw. das Wegwaschen der Fasern im Vlies mit Bezug auf die Bewegungsrichtung des Vlieses nach rechts und links geschieht mit Hilfe des ungünstig auf das Vlies auftreffenden Wasserstrahls bei gleichzeitiger Weiterbewegung des Vlieses mit Hilfe der Trommel.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde mit der Vorrichtung zur Herstellung von durchbrochenen Vliesstoffen eine gleichmäßige Orientierung und/oder Verteilung der Faserwerkstoffe bzw. der Filamente im Vliesstoff sicherzustellen.

Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Hierdurch wird eine optimale Orientierung der Filamente im Vliesstoff gewährleistet und sichergestellt, dass der Vliesstoff eine gleichmäßige Stärke aufweist, da die Faserstoffe an bestimmten Stellen nicht mehr herausgeschwemmt werden wie das bisher beim Stand der Technik üblich war.

Eine zusätzliche Möglichkeit ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung, dass die auf der Oberfläche der Trägervorrichtung vorgesehenen Erhöhungen zumindest zwei in Förderrichtung der Trägervorrichtung in etwa parallel verlaufende, zumindest annähernd aufrecht stehende Seitenwände aufweisen, die durch mindestens eine Oberfläche begrenzt werden, die mit der Oberfläche der Trägervorrichtung einen Winkel a einschließt, der kleiner als 0° ist.

Ferner ist es vorteilhaft, dass die Oberfläche, die durch die Seitenwände begrenzt wird, mit der Trägervorrichtung einen Winkel a einschließt, der zwischen 0° und 80° insbesondere zwischen 20° und 45° groß ist. Hierdurch werden die Filamente im Vliesstoff optimal in Längsrichtung und zum Teil auch in Querrich- tung des Vliesstoffes ausgerichtet. Dadurch wird über die gesamte Vliesfläche eine gleichmäßige Verteilung der Faser sichergestellt.

Vorteilhaft ist es auch, dass die Seitenwände der Erhöhungen annähernd flach ausgebildet sind.

Von besonderer Bedeutung ist für die vorliegende Erfindung, dass die auf der Oberfläche der Trägervorrichtung vorgesehenen Erhöhungen zumindest zwei quer zur Förderrichtung der Trägervorrichtung in etwa parallel verlaufende, zumindest annähernd aufrecht stehende Seitenwände aufweisen, die durch mindestens die eine Oberfläche begrenzt werden, die mit der Oberfläche der Trägervorrichtung einen Winkel a einschließt, der größer als 0° ist.

Ferner ist es vorteilhaft, dass die auf der Oberfläche der Trägervorrichtung vorgesehenen Erhöhungen zumindest zwei quer zur Förderrichtung der Trägervorrichtung in etwa parallel verlaufende, zumindest annähernd aufrecht stehende Seitenwände aufweisen, die durch mindestens die eine flache Oberfläche be- grenzt werden, die mit der Oberfläche der Trägervorrichtung einen Winkel /? einschließt, der zwischen 80° und 90° groß ist.

Eine zusätzliche Möglichkeit ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung, dass die nach außen gerichteten Oberflächen der beiden nebeneinander liegenden Erhöhungen in etwa V-förmig zueinander ausgerichtet sind. Hierdurch erhält man ein Vlies mit großen Löchern, wobei die Vliesstärke und die Orientierung der Filamente insbesondere zwischen den Löchern des Vlieses in Längs- und in Achsrichtung der Trommel annähernd gleich ist.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, dass die nach außen gerichteten Oberflächen der beiden nebeneinander liegenden Erhöhungen in etwa V-förmig oder etwa dachförmig ausgebildet sind oder einen Winkel δ einschließen, der kleiner als 180° ist oder die Oberfläche einer jeden Erhöhung dachförmig ausgebildet ist.

Außerdem ist es vorteilhaft, dass die nach außen gerichtete Oberfläche der Erhöhung in und/oder entgegengesetzt zur Förderrichtung des Vlieses geneigt verlaufend angeordnet ist.

Hierzu ist es vorteilhaft, dass in der Ansicht von oben die Querschnittsfläche der Erhöhung mehreck-, rechteck-, kreis- oder ovalförmig ausgebildet ist.

Vorteilhaft ist es ferner, dass die im Bereich der Seitenwände vorgesehenen Drainageöffnungen größer als 0,3 mm, insbesondere zwischen 0,4 mm und 3 mm, sind.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, dass die im Bereich der Seitenwände vorgesehenen Drainageöffnungen zum Teil größer als 0,1 mm

und ein weiterer Teil der Drainageöffnungen insbesondere zwischen 1 mm und 3 mm groß sind.

Außerdem ist es vorteilhaft, dass der Querschnitt der im Bereich der Seiten- wände vorgesehenen Drainageöffnungen zumindest zum Teil gleich groß oder 10% bis 30% kleiner ist als der Querschnitt der Erhöhungen.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, dass der Querschnitt der im Zwischenraum der hintereinander liegenden Erhöhungen angeordneten Drainageöffnungen zumindest zum Teil gleich groß oder 10% bis 30% größer ist als der Querschnitt der hintereinander liegenden Drainageöffnungen, die zwischen den Seitenwänden liegen.

Vorteilhaft ist es ferner, dass die Drainageöffnungen in Umfangsrichtung bzw. Produktionsrichtung gesehen hinter den Erhöhungen in der gleichen Reihe hintereinander angeordnet und gleich oder größer sind als die Drainageöffnungen sind, die in Reihe angeordnet sind und die in Produktionsrichtung gesehen nicht hinter den Erhöhungen liegen und dass die Drainageöffnungen in etwa so breit sind wie die Erhöhungen, wobei die Breite der Erhöhungen und der dahinter liegenden Drainageöffnungen in etwa zwischen 2.5 mm und 3,5 mm vorzugsweise 3 mm breit sind und die Drainageöffnungen in Produktionsrichtung gesehen eine Länge zwischen 0,5 mm bis 3.5 mm vorzugsweise von 1 mm aufweisen, während die Drainageöffnungen den Zwischenraum zwischen den Erhöhungen komplett ausfüllen.

Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind in den Patentansprüchen beschrieben und in der Beschreibung erläutert und in den Figuren dargestellt.

Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Oberfläche der in Fig. 4 dargestellten Vorrichtung zur Herstellung von durchbrochenen Vliesstoffen,

Fig. 2 eine Schnittdarstellung entlang der Linie A - B gemäß Fig. 1 ,

Fig. 3 eine Vorderansicht der Erhöhung der Trägervorrichtung bzw. der Siebtrommel,

Fig. 4 die Trägervorrichtung gemäß Fig. 1 , die im Ausführungsbeispiel als Siebtrommel ausgebildet ist,

Fig. 5 eine Teilansicht der Oberfläche der Trägervorrichtung gemäß Fig. 4.

In der Zeichnung ist mindestens eine Trägervorrichtung mit 1 bezeichnet, die gemäß Fig. 4 als Trommelschale mit Erhöhungen 3 ausgebildet ist. Die einzelnen Erhöhungen 3 können in Form eines Schachbrettmusters mit gleichmäßi- gern Abstand auf einer Oberfläche 2 der Trägervorrichtung 1 angeordnet sein. Die Erhöhungen 3 dienen zur Perforation eines in der Zeichnung nicht dargestellten Vliesstoffes.

Die in Fig. 3 dargestellten Erhöhungen 3 weisen, wie bereits erwähnt, einen gleichmäßigen Abstand untereinander auf. Je nach Ausführungsform können die Abstände der einzelnen Erhöhungen auch einen unterschiedlich großen Abstand untereinander aufweisen.

Wie insbesondere aus den Fig. 1 bis 3 hervorgeht, besteht jede Erhöhung 3 aus zwei parallel verlaufenden Seitenwänden 6, die sich in Umfangsrichtung der Trägervorrichtung bzw. der Trommelschale 1 erstrecken. Ferner weist jede Erhöhung 3 zwei sich in Achsrichtung der Trommelschale erstreckende Seitenwände 7 auf. Die Seitenwände 6 und 7 der Trommelschale 1 sind rechteckför- mig zueinander ausgerichtet. Die vier Seitenwände 6 bis 7 werden nach oben durch eine mit Bezug auf die Oberfläche 2 der Trommelschale 1 geneigt verlaufende oder dachförmig oder pyramidenstumpfförmig ausgebildete Oberfläche 5 begrenzt.

Die Oberfläche 5 der Erhöhung 3 kann mit der Oberfläche 2 der Trägervorrichtung 1 einen Winkel a (Fig. 2) einschließen, der gleich oder größer als 0° insbesondere größer als 5° bis 25° ist.

Die Seitenwände 6 und 7 bilden mit der Oberfläche 2 der Trommelschale 1 einen Winkel ß, der zwischen 80° und 110° vorzugsweise 90° groß sein kann.

Gemäß Fig. 2 können die beiden nebeneinander liegenden Oberflächen 5 zweier Erhöhungen 3 einen V-förmigen Winkel δ einschließen, der kleiner als 180° bzw. zwischen 100° und 130° groß ist.

In vorteilhafter Weise sind die Oberflächen 5 der Erhöhungen 3 in Förderrichtung geneigt verlaufend, angeordnet. Die Oberflächen 5 können auch in entgegen gesetzter Förderrichtung geneigt verlaufend zur Oberfläche 2 der Trom- melschale 1 angeordnet sein.

Wie aus der Fig. 1 und insbesondere aus den Fig. 4 und 5 hervorgeht, befinden sich an der Oberfläche 2 der Trommelschale 1 zahlreiche Drainageöffnun- gen 4, 4.1. Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 sind die Drainageöffnungen gleich groß. Gemäß Fig. 1 können die Drainageöffnungen auch von unterschiedlicher Größe sein.

Vorteilhaft ist es, dass die Drainageöffnungen 4 in den Zwischenräumen der in Umfangsrichtung sich erstreckenden Erhöhungen 3 größer als 0,3 mm, insbe- sondere zwischen 0,4 mm und 3 mm groß sind.

Die im Bereich der Seitenwände 6 und 7 vorgesehenen Drainageöffnungen 4, 4.1 können z. T. zwischen 0,3 mm und 1 mm und ein weiterer Teil der Drainageöffnungen 4 zwischen 0,4 mm und 3 mm groß sein.

Ferner ist es auch möglich, dass gemäß Fig. 1 der Querschnitt der im Zwischenraum von den hintereinander liegenden Drainageöffnungen 4 zumindest zum Teil zwischen 10% und 30% größer ist als der Querschnitt der hintereinan-

der liegenden Drainageöffnungen 4.1 zwischen den Seitenwänden 6. Die einzelnen Erhöhungen oder Drainageöffnungen 4 sind in etwa symmetrisch verteilt auf der Oberfläche der Trägervorrichtung 1 angeordnet.

Vorteilhaft ist es auch, wenn die Drainageöffnungen 4 in Umfangsrichtung bzw. Produktionsrichtung gemäß Pfeil 8 gesehen hinter den Erhöhungen 3 in der gleichen Reihe hintereinander angeordnet sind und gleich oder in vorteilhafter Weise größer sind als die Erhöhungen 4.1 , die in Reihe angeordnet sind und die in Produktionsrichtung gesehen nicht hinter den Erhöhungen liegen. Die Drainageöffnungen 4 können in etwa so breit sein wie die Erhöhungen. Die Breite der Erhöhung und der dahinter liegenden Drainageöffnungen 4 können in etwa zwischen 2.5 mm und 3,5 mm, vorzugsweise 3 mm sein und die Drainageöffnungen 4 können in Produktionsrichtung gesehen eine Länge von 0,5 mm bis 3.5 mm vorzugsweise von 1 mm aufweisen. Die Drainageöffnungen 4 kön- nen auch den Zwischenraum zwischen den Erhöhungen 3 komplett ausfüllen, damit das Wasser in Umfangsrichtung leicht ablaufen kann. Die Drainageöffnungen 4.1 können teilweise auch eine unterschiedliche Querschnittsöffnung aufweisen und in Produktionsrichtung gesehen gegenseitig versetzt zueinander angeordnet sein.

Bezugszeichenliste:

1 Trägervorrichtung, Trommelschale

2 Oberfläche

3 Erhöhung

4 Drainageöffnung

4.1 Drainageöffnung 5 Oberfläche, Fläche

6 Seitenwand

7 Seitenwand

8 Pfeil

Winkel σ

Winkel ß

Winkel δ