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Title:
DEVICE FOR PROTECTING NON-SMOKERS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2006/037642
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for protecting non-smokers. Said device comprises an air convection generator (9) with a blower unit (1, 3, 11) and an extraction unit (10, 12, 15, 16), the former (1, 3, 11) creating a barrier curtain by blowing out air, which separates a smoking area (8a) from a non-smoking area (8b). The device is characterised in that the extraction unit (10, 12, 15, 16) extracts the ambient air from the smoking area (8a) in the immediate vicinity of the blown out air and that the extent (6) of the barrier curtain only covers a fraction of the height of the smoking area (8a).

Inventors:
Thielemann, Frank (Auf der Höhe 27, Mömbris, 63776, DE)
Application Number:
PCT/EP2005/010788
Publication Date:
April 13, 2006
Filing Date:
October 06, 2005
Export Citation:
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Assignee:
Thielemann, Frank (Auf der Höhe 27, Mömbris, 63776, DE)
International Classes:
F24F3/16; A24F19/00; A24F47/00; F24F9/00
Attorney, Agent or Firm:
Winter Brandl, Fürniss Hübner Röss Kaiser Polte Partnerschaft Patent- Und Rechtsanwaltskanzlei -. (Alois-Steinecker-Strasse 22, Freising, 85354, DE)
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Claims:
εCSchutzansprüche
1. Schutzvorrichtung zum Nichtraucherschutz mit einem Luftstromgenerator (9) , der eine Ausblasein¬ richtung (1, 3, 11) und eine Absaugeinrichtung (10, 12, 15, 16) aufweist, wobei die Ausblaseinrichtung (1, 3, 11) durch Ausblasen von Luft einen Sperrschleier erzeugt, durch den ein Rau cherbereich (8a) von einem Nichtraucherbereich (8b) abge¬ trennt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugeinrichtung (10, 12, 15, 16) Raumluft aus dem Raucherbereich (8a) unmittelbar neben der ausgeblase¬ nen Luft absaugt; und dass die Wurfweite (6) des Sperrschleiers nur einen Bruchteil der Höhe des Raucherbereichs (8a) einnimmt.
2. Schutzvorrichtung zum Nichtraucherschutz nach An¬ spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzvorrich tung mindestens eine Trennwand (7) aufweist, um eine Ver¬ breitung des Rauches in Richtung des Nichtraucherbereichs (8b) zu verhindern.
3. Schutzvorrichtung zum Nichtraucherschutz nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wurfweite (6) des Sperrschleiers nur die obere Hälfte, bevorzugt nur das obere Drittel und besonders bevorzugt nur das obere Viertel der Höhe des Raucherbereichs (8a) einnimmt.
4. Schutzvorrichtung zum Nichtraucherschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrschleier senkrecht nach unten verläuft.
5. Schutzvorrichtung zum Nichtraucherschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch ein Decken 2fe teil (9a) , um eine Ausblasöffnung (1) und eine Einsaug¬ öffnung (2) des LuftStromgenerators (9) entfernt von den übrigen Teilen des LuftStromgenerators (9) in dem Rau¬ cherbereich (8a) unterzubringen.
6. Schutzvorrichtung zum Nichtraucherschutz nach An¬ spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckenteil (9a) mit einer Neigung zur Horizontalen ausgebildet ist.
7. Schutzvorrichtung zum Nichtraucherschutz^ nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckenteil (9a) mindestens eine Abluftöffnung (32) auf¬ weist.
8. Schutzvorrichtung zum Nichtraucherschütz nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckenteil (9a) mittels einer Stützvorrichtung zum Ab¬ stützen am Boden und/oder mittels einer Haltevorrichtung zur Montage an der Decke befestigt ist.
9. Schutzvorrichtung zum Nichtraucherschutz nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Be¬ wegungsmelder (30) und eine Steuereinheit zum Einschalten der Schutzvorrichtung, wenn eine Person detektiert wird und zum Ausschalten der Schutzvorrichtung mit Nachlauf zeit, wenn die letzte Person die Schutzvorrichtung ver¬ lassen hat.
10. Schutzvorrichtung zum Nichtraucherschutz nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Aschenbecher.
11. Luftstromgenerator mit einer Absaugeinrichtung (10, 12, 15, 16) zum Absaugen von belasteter Raumluft und einer Ausblaseinrichtung (l, 3, 11) zum Erzeugen eines Sperrschleiers durch den ein Raucherbereich (8a) von ei¬ nem Nichtraucherbereich (8b) abgetrennt ist, dadurch ge¬ kennzeichnet, dass die Ausblaseinrichtung (1, 3, 11) für einen relativ hohem Druck und kleinen Volumenstrom und die Absaugeinrichtung (10, 12, 15, 16) für einen relativ niedrigen Druck und großen Volumenstrom ausgelegt ist.
12. Luftstromgenerator nach Anspruch 11, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass die Absaugeinrichtung eine Einsaugöffnung (2) , eine Filtereinheit (12) , eine Strömungsmaschine zum Absaugen (10) und eine strömungstechnische Verbindung, die die zuvor genannten Teile verbindet, umfasst.
13. Luftstromgenerator nach Anspruch 12, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass die Strömungsmaschine zum Absaugen ein Ventilator (10) ist.
14. Luftstromgenerator nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugeinrichtung (10, 12, 15, 16) und die Ausblaseinrichtung (1, 3, 11) in einem gemeinsamen Gehäuse (18) untergebracht sind.
15. LuftStromgenerator nach Anspruch 14, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass das Gehäuse so dicht abgeschlossen ist, dass durch die Einwirkung der Strömungsmaschine zum Ab¬ saugen (10) Unterdruck in dem Gehäuse (18) vorherrscht und die strömungstechnische Verbindung durch .das freie Innere des Gehäuses (18) verwirklicht ist.
16. Luftstromgenerator nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine Körperschalldämmung (13) sowie eine LuftSchalldämmung (14) in dem Gehäuse (18) vorgese hen ist, um die Geräuschentwicklung zu dämmen. 2£ .
17. Luftstromgenerator nach Anspruch 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schalldämpfung in der strö¬ mungstechnischen Verbindung vorgesehen ist.
18. LuftStromgenerator nach einem der Ansprüche 12 bis17 dadurch gekennzeichnet, dass die Filtereinheit (12) einen mechanischen Filter und/oder einen Aktivkohlefilter umfasst.
19. Luftstromgenerator nach einem der1 Ansprüche 12 bis18 dadurch gekennzeichnet, dass die Filtereinheit (12) sowohl druck wie auch saugseitig platziert werden kann.
20. Luftstromgenerator nach einem der Ansprüche 11 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausblaseinrichtung (1, 3, 11, 17) eine Ausblasöffnung (1) , durch die Luft ausströmt, um den Sperrschleier zu erzeugen, eine Strömungsmaschine zum Ausblasen (11) , und ein Ausblasrohr (3) aufweist, das Ausblasöffnung (1) und Strömungsmaschine zum Ausblasen (11) miteinander verbin¬ det.
21. Luftstromgenerator nach Anspruch 20, dadurch gekenn zeichnet, dass es sich bei der Strömungsmaschine zum Aus¬ blasen um einen Ventilator (11) handelt, der über eine Ausblasventilatoreinlassöffnung (17) Luft ansaugt.
22. LuftStromgenerator nach einem der Ansprüche 11 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wurfweite (6) der Ausblaseinrichtung auf einen beliebigen Teilabstand zwi¬ schen Deckenteil (9a) und Boden einstellbar ist.
23. Schutzvorrichtung zum Nichtraucherschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der W Luftstromgenerator ein Luftstromgenerator nach, einem der Ansprüche 11 bis 22 ist.
24. Aschenbecher (20) zum Nichtraucherschutz mit einem Selbstlöschkopf (19) , einem Auffangbehälter (24) zum Auffangen von Asche und Zigarettenteilen und einer Rauchabsaugeinrichtung (27, 18, 15, 12, 10, 16), dadurch gekennzeichnet, dass die Rauchabsaugeinrichtung (27, 18, 15; 12, ,10, 16) den Rauch im Betrieb absaugt und der Selbstlöschkopf (19) die Entwicklung von Bränden bei Stillstand der Absaugeinrich¬ tung verhindert.
25. Aschenbecher nach Anspruch 24, dadurch gekennzeich¬ net, dass die Rauchabsaugeinrichtung (27, 18, 15, 12, 10, 16) ein Aschenbechergehäuse (25) aufweist, das über ein Unterdruckrohr (27) in strömungstechnischer Verbindung mit einer Filtereinheit (12) und einer Strömungsmaschine zum Einsaugen (10) steht.
26. Aschenbecher nach Anspruch 25, dadurch gekennzeich¬ net, dass es sich bei der Strömungsmaschine zum Einsaugen um einen Ventilator (10) handelt.
27. Aschenbecher nach einem der Ansprüche 24 bis 26, da¬ durch gekennzeichnet, dass ein Rauchsensor (29) vorgese¬ hen ist, um bei Rauchentwicklung, die von einem Feuer im Auffangbehälter herrührt, die Absaugung zu unterbrechen.
28. Schutzvorrichtung zum Nichtraucherschutz nach An¬ spruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Aschenbecher (20) ein Aschenbecher nach einem der Ansprüche 24 bis 27 ist.
Description:
Beschreibunα

Nichtraucherschutzvorrichtung

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein eine Vorrichtung, die dazu dient, einen Raum mit belasteter Raumluft von einem Raum mit unbelasteter Raumluft abzu¬ trennen, und die belastete Raumluft zu entfernen. Insbe¬ sondere betrifft die Erfindung eine Schutzvorrichtung zum Nichtraucherschutz.

Der Nichtraucherschutz steht im zunehmenden Maße im Blickpunkt des gesellschaftlichen Interesses. Diese ge¬ sellschaftliche Entwicklung findet auch Niederschlag in der jüngsten Gesetzgebung. So wurde z. B. die Arbeits¬ stättenverordnung (ArbstättV) in Artikel 7 dahingehend abgeändert, dass nunmehr der Arbeitgeber alle erforderli¬ chen Maßnahmen zu treffen hat, damit die nichtrauchenden Beschäftigten in Arbeitsstätten wirksam vor den Gesund- heitsgefahren durch Tabakrauch geschützt werden. Als Kon¬ sequenz daraus muss der Arbeitgeber dafür Sorge tragen, dass z.B. in einem gemeinsamen Arbeitspausenbereich ins¬ besondere die Nichtraucher vor den krebserregenden Rauch¬ schwaden der Raucher versehrt bleiben. Aber auch auf an- deren Gebieten des täglichen Lebens wird ein wirksamer

Nichtraucherschutz gefordert. Beispielhaft werden hierfür Wartebereiche in Flughäfen sowie Restaurants und Kneipen genannt.

Die einfachste Maßnahme Rauch aus einem Raum zu be¬ fördern ist es, einen Ventilator mit Verbindung nach Au¬ ßen in einem Raum anzubringen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass das Absaugen durch einen Ventilator ledig¬ lich im näheren Umfeld des Ventilators stattfindet. D. h. eine punktuell entstehende Schadstoffquelle kann durch

einen Ventilator, der in der Nähe der punktuellen Schad¬ stoffquelle angeordnet ist sehr gut abgeführt werden. Ein Beispiel hierfür sind Abzüge bei Chemieversuchsständen oder die in der Haushaltsküche übliche Abzugshaube. Der in einem Raum entstehende Tabakrauch allerdings ist nicht punktuell, denn der Raucher bewegt sowohl die Zigarette als auch sich selbst, so dass eine Raum schnell schwaden¬ artig auf großer Fläche verraucht ist.

Erste Ansätze derartige Rauchschwaden im Stand der

Technik zu beseitigen, gehen dahin Raucherräume oder Rau¬ cherkabinen vorzusehen. Dies führt dazu, dass der Raucher von dem Nichtraucher räumlich getrennt wird, sich viel¬ leicht sogar diskriminiert fühlt und die Kommunikation zwischen Rauchern und Nichtrauchern erschwert wird. Be¬ zugnehmend auf die zuvor erwähnten Maßnahmen, die ein Ar¬ beitgeber zum Nichtraucherschutz treffen muss, ist ein abgeschotteter Raucherbereich gerade das Gegenteil von dem, was moderne Unternehmen in Ihren Betrieben erreichen wollen, nämlich eine teamorientierte, kommunizierende Be¬ legschaft.

Um diesen Nachteil zu beheben, hat der Erfinder der vorliegenden Erfindung bereits ein Gebrauchsmuster (DE 203 12 866 Ul) angemeldet, das die sogenannte Push-Pull- Technik zur Anwendung bringt. Bei dieser Technik wird ein Push-Pull-Trennluftschleier im Eingangsbereich einer Rau¬ cherkabine angebracht, so dass zumindest eine Trennwand der Kabine weggelassen werden kann und so die Kabine of- fen und kommunikationsfreundlich gestaltet werden kann. Der Push-Pull-Technik liegt das Prinzip zu Grunde, dass Luft und somit auch der sich dazwischen befindliche Rauch in Richtung eines absaugenden Systems geblasen wird. Zwi¬ schen Ausblasöffnungen und Absaugöffnungen können sich Personen aufhalten, so dass das System in diesem Zustand nur eingeschränkt funktionieren kann. Ferner ist die Mon-

tage dieses Systems aufwendig, da an gegenüberliegenden Seiten Teile des Systems angebracht werden müssen.

Ein weiterer Stand der Technik (DE 44 37 806 Al) of- fenbart ein System zum Absaugen von Tabakrauch. Es be¬ steht aus einem allseitig offenen Kabinensystem mit spe¬ ziellen Saug- und Ausblasdüsen, sowie Partikel- und Ge¬ ruchsfilter. Dieses Stand der Technik Dokument sieht mit¬ tig in der Raucherkabine einen im Kabinendach integrier- ten zentralen Ventilator vor, der den Rauch zur Kabinen¬ mitte hin nach oben fördert. Die offenen Seiten der Ka¬ bine sind mit perforierten Stützrohren ausgestattet. Die¬ se mit Schlitzen perforierten Stützrohre dienen dazu, die Luft im Bereich der Stützrohre abzusaugen und über das Innere der Stützrohre zu dem zentralen Ventilator zu för¬ dern.

Wie eingangs bereits erwähnt, funktioniert die Absau¬ gung nur in einem sehr nahem Bereich zum Ventilator. D. h. die Absaugung in der Nähe der Stützrohre wird, so zeigt die Erfahrung, befriedigend sein, aber zur Mitte zwischen den Stützrohren hin dürfte die Absaugleistung durch die Ventilatoren in den Stützrohren nur unbefriedi¬ gend sein. Im Ergebnis ist dieser Stand der Technik dahin gehend nachteilig, dass Rauch aus der Kabine austreten kann und so die im Nichtraucherbereich befindlichen Per¬ sonen belästigt. Demzufolge stellt dieses Stand der Tech¬ nik Dokument keinen befriedigenden Sperrschleier an den offenen Seiten zur Verfügung.

Ein weiterer Stand der Technik (EP 10 54 219 Al) of¬ fenbart ein Verfahren, durch das es möglich wird Nicht¬ raucherbereiche von Raucherbereichen z. B. in einem Re¬ staurant abzutrennen. Um dieses Verfahren zu verwirkli- chen wird eine System vorgesehen, das aus einem den Raum abtrennenden Vorsprung besteht, welcher von der Decke in

den Raum ragt. Der Vorsprung verhindert, dass an der Dek- ke befindliche Rauchschwaden vom Raucherbereich in den Nichtraucherbereich ziehen können. In diesem Vorsprung ist eine Abzugsöffnung vorgesehen, so dass der Abzug mög- liehst tief in den Raum hineinragt und so auch Rauch¬ schwaden erfassen kann, die nicht erfasst werden würden, wenn die Abzugsöffnung in der Decke montiert wäre.

Nachteilig an diesem Stand der Technik Dokument ist, dass durch den Vorsprung, der von der Decke in den Raum ragt, der Raum optisch verkleinert wird. Im Ergebnis muss bei diesem Stand der Technik eine AbwägungsentScheidung zwischen optischer Beeinträchtigung und wirksamen Nicht- raucherschutz getroffen werden.

Nachteilig bei allen bisher genannten diesen Stand der Technik Dokumenten ist ferner, dass keines dieser Do¬ kumente ein System vorsieht, um den aus dem Aschenbecher austretenden Rauch schon an der Quelle einzudämmen. Stand der Technik-Dokumente, die Aschenbecher mit Absaugein¬ richtungen vorsehen, sind zum einen WO 03/063621 Al und zum anderen US 3,807,148.

Die WO 03/063621 Al sieht einen Aschenbecher in Trichterform vor, wobei der untere Teil des Trichters Asche und Zigarettenteile in ein Behältnis leitet. Der Weg vom Trichter in den Behälter wird durch einen Ventil¬ mechanismus unterbrochen, der es ermöglicht, dass Asche und "Zigarettenteile in den Behälter fallen können, aber verhindert, dass Luft die aus dem Kanal zwischen Trichter und Behälter abgesaugt wird auch Luft aus dem Behälter absaugt und somit Glut in dem Behälter durch den Luftzug anfachen könnte.

Dieser Stand der Technik weist den Nachteil auf, dass ein Ventilmechanismus vorgesehen werden muss, der bereits

bei dem geringen Gewicht von Asche öffnet. D. h. bei die¬ sem Ventilmechanismus müssen entsprechend filigrane Bau¬ teile vorgesehen werden, die insbesondere beim Reinigen der Aschenbecherbehälter durch das Personal beschädigt werden können. Der Aschenbecher nach diesem Stand der

Technik Dokument ist daher äußerst anfällig für Beschädi¬ gungen.

Die Patentschrift US 3,807,148 sieht einen Aschenbe- eher vor, der durch einen Ventilator am " Aschenbecher ab¬ gesaugt wird. Durch die Absaugung des Aschenbechers, wie er in diesem Stand der Technik Dokument gezeigt wird, kann es passieren, dass Glut, die sich im Aschenbecher befindet, durch den Luftzug entfacht wird. Das ist insbe- sondere dann der Fall, wenn andere Fremdkörper wie Bon¬ bonpapier oder Papierschnitzel in dem Aschenbecher sind und in der Glut der Zigaretten liegen. Ferner kann Rauch, der noch nach Betrieb der Absaugvorrichtung, d. h. nach¬ dem der Raucher den Aschenbecher verlassen hat, empor- steigt, nicht von dem Aschenbecher dieses Stand der Tech¬ nik Dokuments abgesaugt werden.

Die JP 11-3 04 216 A offenbart eine Schutzvorrich¬ tung zum Nichtraucherschutz nach dem Oberbegriff des An- spruchs 1. Dabei sind über einzelnen Sesseln, beispiels¬ weise in einem Kino oder Warteraum, Hauben angeordnet, in denen ein Ventilator am Rand der Haube Luft als Sperr¬ schleier ausbläst und im Inneren der Haube rauchbelastete Luft ansaugt und in einem Filter reinigt. Eine unmittel- bare Nebeneinanderanordnung von Ausblas- und Absaugein¬ richtung ist jedoch nicht zu erkennen und für den Fach¬ mann, der einen strömungstechnischen Kurzschluss fürch¬ tet, auch nicht nahegelegt.

In jedem Fall aber wird im Stand der Technik eine

Push-Pull-Technik als vorteilhaft angesehen, bei der der

Luftschleier von der Ausblaseinrichtung ausgestoßen und in einer gegenüberliegenden Absaugöffnung angesaugt wird. Dies stabilisiert den Luftschleier und vermindert die er¬ forderlichen Ventilatorleistungen. Ein sich über die ge- samte Höhe des geschützten Bereichs erstreckender Luft- schleier wird bislang auch deshalb als vorteilhaft ange¬ sehen, da er ein Entweichen beispielsweise kalten und damit kühlen Rauches, der sich am Boden sammelt, wir¬ kungsvoll verhindert.

Nachteilig spürt bei solchen bis zum Boden reichen¬ den Luftschleiern der Benutzer jedoch bei Betreten und Verlassen diesen Luftschleier. Ebenso beeinträchtigt der Schleier die Kommunikation mit außenstehenden Personen, da Schallwellen, ausgetauschte Gegenstände etc. jeweils in Kontakt mit dem Luftschleier kommen.

Angesichts des erläuterten Standes der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine wirkungsvolle Schutzvorrichtung für Nichtraucher bereit zu stellen, die zum einen den strengen Anforderungen zum Schutz der Nichtraucher gerecht wird und zum anderen den Kommunika- tionsfluss zwischen dem Raucher in der Schutzvorrichtung und dem Nichtraucher außerhalb der Schutzvorrichtung nicht unterbricht.

Diese Aufgabe wird durch die unabhängigen Schutzan¬ sprüche der vorliegenden Erfindungen gelöst. Die abhängi¬ gen Ansprüche sind vorteilhafte Ausgestaltungen der vor- liegenden Erfindung.

Eine erster Aspekt der Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung zum Nichtraucherschutz. Diese Schutz¬ vorrichtung ist mit einem Luftstromgenerator ausgestat- tet, der wiederum aus einer Ausblaseinrichtung und einer Absaugeinrichtung besteht. Die Ausblaseinrichtung dient

dazu, durch, ein in den Raum ausgeblasene gasförmiges Fluid einen Sperrschleier zu erzeugen. Zum Zweck des Nichtraucherschutzes wird das gasförmiges Fluid in der Regel frische oder gefilterte Luft sein. Diese Luft kann ferner mit Zusatzstoffen versehen sein, etwa um die Raum¬ luft durch Duftstoffe weiter zu verbessern.

Der Sperrschleier verhindert, dass sich schwadenartig ausbreitende belastete Luft in einen durch den Sperr- schleier abgetrennten Bereich mit nicht"belasteter Luft ausbreitet. Der Bereich mit nicht belasteter Luft kann beispielsweise ein Nichtraucherbereich sein, und der Be¬ reich mit belasteter Luft ein Raucherbereich. Die Absau¬ geinrichtung dient dazu, die belastete Luft abzusaugen. Auf dem Gebiet des Nichtraucherschutzes heißt dies, die Absaugeinrichtung dient dazu den Rauch, der sich in dem Raucherbereich ansammelt, abzusaugen. Im Rahmen dieser Erfindung sind Ausblasöffnungen, durch die die Ausblas¬ einrichtung das gasförmige Fluid ausbläst, und Einsaug- Öffnungen, durch die die Einsaugeinrichtung die belastete Luft einsaugt, direkt nebeneinander angeordnet. So ent¬ steht aus der Ausblasöffnung eine Strömung, die entgegen¬ gesetzt und teilweise parallel entgegengesetzt zu der Strömung an der Einsaugöffnung ist.

Versuche haben gezeigt, dass sich durch die Anordnung von Einsaugöffnung und Ausblasöffnung in unmittelbarer nähe zueinander eine überaus effektive Art der Absaugung verwirklichen lässt. Vorurteile in Fachkreisen, dass sich durch die örtliche Nähe von ausströmendem gasförmigen Fluid und abgesaugtem gasförmigen Fluid Verwirbelungen ergeben, die ein effektives Absaugen beeinträchtigen, ha¬ ben sich überraschenderweise nicht bestätigt.

Der erfindungsgemäße erste Aspekt der Erfindung ist grundsätzlich auf allen Gebieten anwendbar, in denen zwei

Räume mit unterschiedlichen Raumluftzusammensetzungen voneinander abgetrennt werden sollen. Raum ist dabei nicht zwangsläufig als Raum eines Gebäudes zu verstehen, sondern bezeichnet jeden geometrischen Raum.

Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist, dass um den Raucherbereich mindestens eine Trennwand vor¬ gesehen ist, die verhindert, dass sich der Rauch zum Nichtraucherbereich hin ausbreiten kann.

Diese Maßnahme ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn der Raum, in dem die Nichtraucherschutzvorrichtung aufgebaut werden soll, ungünstige strömungstechnische Be¬ dingungen aufweist. Unter ungünstigen strömungstechni- sehen Bedingungen wird hier verstanden, dass Luftströmun¬ gen im Raum den Rauch aus dem Raucherbereich hinaustra¬ gen. Das heißt, die Konvektionsströmung, welcher der war¬ me Rauch unterliegt, wird durch eine weitere Strömung im Raum überlagert, so dass der Rauch unterhalb des Sperr- Schleiers in den Nichtraucherbereich getragen wird. Daher ist es notwendig, zusätzlich zu der Sperrschleier- absaugtechnik des obigen Aspekts ferner mindestens eine Trennwand vorzusehen. Der Rauch steigt dann an dieser Trennwand entlang zur Decke empor und wird durch eine Strömung, die von der Konvektionsströmung, der Absaugung und der Luftströmung im Raum beeinflusst ist, zu der/den Einsaugöffnung(en) gefördert.

Um obigen Aufgabeaspekt zu- erfüllen, nämlich die Kom- munikation zwischen Rauchern und Nichtrauchern aufrecht¬ zuerhalten, ist es sinnvoll die Trennwände aus durchsich¬ tigen Materialien, wie z. B. Polymethylmethacrylat (Mar¬ kenname Plexiglas) , anderen glasähnlichen bzw. transpa¬ renten Kunststoffen oder Glas herzustellen.

Um eine offene Gestaltung des Raucherbereichs zu er¬ möglichen sollte mindestens eine Seite des Raucherbe¬ reichs nicht mit einer Trennwand versehen sein. Aller¬ dings ist auch eine kabinenartige Bauweise denkbar, bei der lediglich eine Türöffnung vorgesehen ist, die mit der Sperrschleierabsaugtechnik ausgestattet wird.

Die Trennwände müssen nicht notwendigerweise die ge¬ samte Raumhöhe einnehmen, sondern können von der Decke abwärts nur einen bestimmten Teilbereich der Raumhöhe einnehmen, d. h. die Trennwände ragen für diesen Fall senkrecht von oben in den Raum, wie das vorzugsweise auch der durch die ausgeblasene Luft erzeugte Sperrschleier macht.

In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass der vorzugsweise durch ausgeblasene Luft erzeugte Sperr¬ schleier nicht notwendigerweise senkrecht verlaufen muss, sondern einen z.B. an die strömungstechnischen Bedingun- gen im Raum angepassten Winkel zur Senkrechten einnehmen kann.

Der Sperrschleier wird erfindungsgemäß nicht auf der gesamten Raumhöhe des Raucherbereichs ausgebildet. Denn es ist vorteilhaft den Sperrschleier nur im Deckenbereich des Raucherbereichs auszubilden, damit Personen, die vom Nichtraucherbereich in den Raucherbereich treten und vice versa nicht durch den Luftzug irritiert werden. Trotzdem ist ein Sperrschleier mit einer derart eingeschränkten Wurfweite wirkungsvoll, denn der warme Rauch einer Ziga¬ rette steigt zur Decke des Raucherbereichs und breitet sich an dieser schwadenartig aus.

Bevorzugt nimmt die Wurfweite des Luftschleiers nur die Hälfte, vorteilhafter nur das obere Drittel und be¬ sonders bevorzugt nur das obere Viertel der Raumhöhe ein.

Dadurch wird gleichermaßen der aufsteigende und sich un¬ ter der Decke sammelnde Rauch sicher gefangen und abge¬ saugt, und andererseits die Kommunikation im unteren bzw. mittleren Raumbereich nicht gestört - insbesondere bei an Tischen sitzenden Personen.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist es nicht notwendig den gesamten Luftstrom¬ generator an der Decke anzubringen, um die Sperrschleier- absaugtechnik an der Decke anzuwenden. Vielmehr können

Ausblasöffnung und Ξinsaugöffnung des Luftstromgenerators in einem Deckenteil untergebracht sein, das entweder auf Stützen gelagert oder an der Decke selbst montiert ist. Die übrigen Teile des Luftstromgenerators können dann entfernt an geeigneter Stelle angebracht werden, z. B. freistehend in der Nähe des Raucherbereichs oder aber auch mit strömungstechnischen Verbindungen, wie z.B. Ka¬ nälen oder Rohren, über weitere Strecken an einem lärmge¬ schützten Ort aufgestellt werden. Bei dem lärmgeschützten Ort kann es sich z. B. um einen Betriebsraum handeln, in dem auch andere Anlagen der Gebäudetechnik untergebracht sind.

Das Deckenteil kann ferner eine Neigung zur horizon- talen aufweisen, was insbesondere dann vorteilhaft ist, wenn aufgrund der strömungstechnischen Bedingungen im Raum Wandteile vorgesehen sind und die Luftströmung im Raum die Rauchschwaden in die Ecke zwischen Wandteil und Deckenteil drückt. Durch die Schrägstellung der Decke wird es den Rauchschwaden ermöglicht, an der Decke ent¬ lang nach oben in Richtung einer an höher gelegener Stel¬ le platzierten Einsaugöffnung zu ziehen.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist im Deckenteil mindestens eine Abluftöffnung vorgesehen. Die Abluftöffnung ist eine direkte Verbindung

vom Raucherbereich nach Außen -und funktioniert vorzugs¬ weise ohne weiter Absaugvorrichtungen.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist in der Schutzvorrichtung ein Bewegungsmel¬ der vorgesehen, der mit einer Steuereinheit zum Einschal¬ ten der Schutzvorrichtung verbunden ist. Der Bewegungs- melder gibt ein Signal an die Steuereinheit weiter, wenn erfasst wird, dass eine Person den Raucherbereich betre- ten hat. Die Steuereinheit setzt die Schutzvorrichtung daraufhin in Betrieb und behält den Betriebszustand bei, solange sich mindestens eine Person im Raucherbereich aufhält. Vorzugsweise erfasst der Bewegungsmelder dazu die Bewegungen im Raucherbereich. Die Schutzvorrichtung beendet ihren Betrieb, wenn die letzte Person den Rau¬ cherbereich verlassen hat. Um im Raucherbereich auch noch den nach Verlassen der letzten Person befindlichen Rauch zu entfernen, ist es Vorteilhaft eine gewisse Nachlauf¬ zeit für den Betrieb der Schutzvorrichtung , d.h. insbe- sondere der Absaugung, vorzusehen, und erst mit Ende der Nachlaufzeit den Betrieb der Schutzvorrichtung zu been¬ den.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Schutzvorrichtung ferner mit einem han¬ delsüblichen oder erfindungsgemäßen Aschenbecher ausge¬ stattet.

Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Luftstromgenerator vorgesehen, der eine Ausblas- einrichtung und eine Absaugeinrichtungen mit unterschied¬ lichen strömungstechnischen Zielsetzungen betreibt. Für die Ausblasseinrichtung zum Erzeugen eines Sperrschleiers wird ein im Vergleich zur Ausblaseinrichtung relativ ho- her Druck benötigt, jedoch ist der zu bewegende Volumen¬ strom gering. Im Gegensatz dazu kann die Absaugeinrich-

tung mit einem vergleichsweise niedrigem Druck betrieben werden, jedoch muss ein großer Volumenstrom bewegt wer¬ den, so dass die Raumluft im Raucherbereich möglichst vollständig über die Filter umgewälzt wird.

Aufgrund der begrenzten Wurfweite des Luftschleiers sind geringe Volumenströme beim Ausblasen und niedrige Drücke beim Absaugen im Gegensatz zum Stand der Technik möglich, was die Kosten für die Einrichtung, die Lärmbe- lastung und den Energieverbrauch gleichermaßen verrin¬ gert.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Absaugeinrichtung und die Ausblaseinrichtung in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht. Die Absaugein¬ richtung umfasst eine Einsaugöffnung, eine Filtereinheit und eine Strömungsmaschine zum Absaugen. Die Teile der Absaugeinrichtung stehen in strömungstechnischer Verbin¬ dung. Die strömungstechnische Verbindung kann mittels Ka- nälen, Rohren oder ähnlichen luftleitenden Vorrichtungen ausgebildet sein. Das Material der strömungstechnischen Verbindung ist grundsätzlich frei wählbar, berücksichtigt werden müssen allerdings Randbedingungen wie Druckbestän¬ digkeit, Korrosion, Brennbarkeit oder Geräuschentwick- lung.

Die strömungstechnische Verbindung kann auch durch Gehäuseteile verwirklicht sein, die als Kanäle dienen, in denen dann wiederum z.B. Verbindungsrohrleitungen unter- " gebracht sind, die Teile der Ausblaseinrichtung verbin¬ den. Um das Gehäuse selbst als Verbindung der Absaugein¬ richtung zu verwenden, ist es notwendig, dass das Gehäuse zumindest so dicht ist, dass durch die Strömungsmaschine zum Absaugen Unterdruck in dem Gehäuse entsteht.

Bei der Strömungsmaschine zum Absaugen handelt es sich vorzugsweise um einen Ventilator mit einem Volumen¬ strom von etwa 1300 m 3 /h und in einem Druckbereich von etwa 300 Pa für einen Raucherbereich von etwa 2 m 2 . An- statt des Ventilators sind aber auch Verdichter, Druckge¬ neratoren oder andere Strömungsmaschinen denkbar, die ei¬ ne ausreichende Absaugung des Raucherbereichs gewähr¬ leisten können.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist in oder an dem Luftstromgenerator Körper¬ schalldämmung und/ oder Luftschalldämmung angebracht. Das Ansaugen und Ausblasen von Luftströmen geschieht vorzugs¬ weise unter Zuhilfenahme von Ventilatoren, welche abhän- gig von ihrer Leistung zur Lärmbelastung im Bereich des Luftstromgenerators beitragen. Gerade im Bürobereich ist es allerdings notwendig die Geräuschentwicklung auf etwa 55 db zu begrenzen. Der Schall kann zum einen z. B. über Vibrationen direkt durch Teile übertragen werden, die miteinander in Verbindung stehend, und zum anderen über die Luft nach außen übertragen werden. Aus diesem Grund sind sowohl Elemente zu Körperschalldämmung als auch Ele¬ mente zur Luftschalldämmung vorgesehen. Die Luftschall¬ dämmung kann beispielsweise aus Dämmmatten bestehen mit denen die Innenwände des Gehäuses ausgekleidet sind. Die Körperschalldämmelemente müssen überall dort angebracht werden, wo eine Verbindung zwischen z.B. Gehäuseteilen und Ventilatoren, Filter oder anderen Bauteilen bestehen. Beispielhaft werden hier Gummilagerungen oder auch Segel- tuchstutzen als Körperschalldämmmaterialen genannt, die zwischen in Verbindung stehenden Bauteilen eingebracht sind.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung, ist ferner eine Schalldämpfung in den strö¬ mungstechnischen Verbindungen, wie z.B. Kanälen oder Roh-

ren, vorgesehen. Die Schalldämpfung ist dazu vorgesehen, Geräusche zu unterbinden, die aufgrund der Luftströmung in den strömungstechnischen Verbindungen entstehen.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung, ist die Filtereinheit aus einem mechanischem Filter und/ oder einem Aktivkohlefilter aufgebaut. Die Filtereinheit kann diverse an den Verwendungszweck einer Schutzvorrichtung zum Nichtraucherschutz angepasste FiI- ter aufweisen. Dabei ist es nicht von Belang, -ob die Fil¬ tereinheit vor d. h. saugseitig oder nach d. h. drucksei¬ tig des Ventilators angeordnet ist. Ferner kann die Fil¬ tereinheit mit einer Überwachungsvorrichtung versehen sein, die z.B. anhand der Druckdifferenz den Zustand der Filtereinheit überwacht.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Ausblaseinrichtung eine Ausblasöff¬ nung, durch die den Sperrschleier bildende Luft aus- strömt, eine Strömungsmaschine, die zum Ausblasen dieser Luft geeignet ist, und eine strömungstechnische Verbin¬ dung, wie ein Ausblasrohr, die die Ausblasöffnung mit der Strömungsmaschine verbindet, auf. Bei der Strömungsma¬ schine handelt es sich vorzugsweise um einen Ventilator. Es sind aber auch Verdichter, Druckgeneratoren o.a. denk¬ bar, die einen geeigneten Sperrschleier bewirken können. Die Luft, welche die Strömungsmaschine zum Ausblasen an¬ saugt, kann über eine Öffnung im Gehäuse von außen ange¬ saugt -werden. Denkbar ist aber auch die gefilterte Luft zum Ausblasen zu verwenden.

Die Ausblasöffnung, die gleichzeitig Ausgangspunkt des Sperrschleiers ist, kann in beliebiger Form ausgebil¬ det sein. Die Ausblasöffnung kann z. B. schlitzförmig, bestehend aus mehreren einzelnen Schlitzen, oder auch aus mehreren Bohrungen ausgebildet sein. Die strömungstechni-

sche Verbindung muss an die erhöhten Anforderungen bezüg¬ lich des Drucks angepasst sein und kann, wie auch die strömungstechnische Verbindung der Absaugeinrichtung, aus verschiedensten flexiblen wie auch steifen Materialien ausgebildet sein.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann die Ausblasöffnung auch als Düse ausgebildet sein, um die Sperrschleiereigenschaften zu beeinflussen.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der LuftStromgenerator gemäß dem zweiten Aspekt und der vorteilhaften Ausgestaltungen des zweiten Aspekts der Erfindung der Luftstromgenerator der Schutz- Vorrichtung gemäß dem ersten Aspekt bzw. der vorteilhaf¬ ten Ausgestaltung des ersten Aspekts.

Gemäß einem weiteren vorteilhaften Aspekt der vorlie¬ genden Erfindung ist ein Aschenbecher zum Nichtraucher- schütz vorgesehen. Dieser Aschenbecher weist einen

Selbstlöschkopf, einen Auffangbehälter zum Auffangen von Asche und Zigarettenteilen und eine Rauchabsaugeinrich¬ tung auf. Die Rauchabsaugeinrichtung saugt den Rauch vom Aschenbecher ab, solange diese in Betrieb ist. Ist die Rauchabsaugeinrichtung nicht in Betrieb, so verhindert der Selbstlöschkopf, dass sich Flammen in dem Aschenbe¬ cher bilden.

Gemäß diesem Aspekt der Erfindung findet eine Abwä- gung zwischen zwei widerstrebenden Interessen statt. Zum einen soll der Rauch wirkungsvoll abgesaugt werden, um die Rauchbelastung im Raucherbereich zu minimieren, zum anderen sollen aber auch Brände im Aschenbecher verhin¬ dert werden. Die vorliegende Erfindung nimmt dabei den Nachteil in Kauf, dass während des Betriebs ohne weitere Überwachungseinrichtungen kleine Brände im Aschenbecher

entstehen könnten. Dieser Nachteil wird durch den Vorteil ausgeglichen, dass, während die Rauchabsaugeinrichtung des Aschenbrechers stromlos ist, d. h. wenn kein Raucher am Aschenbecher ist, die Selbstlöscheigenschaften des aus dem Stand der Technik bekannten Selbstlöschkopfs zu Tage treten. Andererseits ist während des Betriebs der Rauchabsaugeinrichtung eine wirkungsvolles Absaugen des Rauchs möglich.

Im Ergebnis heißt das, dass der Erfindungsgemäße

Aschenbecher zwei Zustände unterscheidet. Ist ein Raucher am Aschenbecher wird der Rauch abgesaugt. Durch das Ab¬ saugen kann die Glut im Aschenbecher Fremdkörper, wie Bonbonpapier entzünden. Das ist zwar nachteilig, aber nicht gefährlich, da sich ohnehin ein Raucher am Aschen¬ becher befindet, der einschreiten könnte. Beim zweiten Zustand ist die Rauchabsaugeinrichtung nicht aktiviert, da kein Raucher am Aschenbecher ist. Jetzt wirkt der Selbstlöschkopf dahingehend, dass er ein Gaspolster bil- det, das eine entstehende Flamme erstickt.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung des dritten Aspekts der Erfindung sind eine Strömungsmaschine zum Ab¬ saugen des Rauchs, wie z.B. ein Ventilator, und eine FiI- tereinheit in strömungstechnischer Verbindung mit dem Aschenbecher. Die strömungstechnische Verbindung kann beispielsweise über ein Unterdruckrohr sichergestellt werden. Die Strömungsmaschine saugt den Rauch aus dem Aschenbecher ab. Die abgesaugt Luft wird mittels der FiI- tereinheit gefiltert, so dass gereinigte Luft in die Um¬ gebung abgegeben werden kann.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist ein Rauchsensor für den Aschenbecher vorge- sehen, um die Rauchentwicklung, die von einem Auffangbe-

hälter her rührt zu detektieren und daraufhin die Absau¬ gung zu unterbrechen.

Wie bereits beschrieben, ist es durch den Luftsog der Rauchabsaugeinrichtung möglich, dass z. B. Fremdkörper, die im Auffangbehälter des Aschenbechers liegen, durch die Tabakglut entfacht werden. Wird nun durch den Rauch¬ sensor eine für offenes Feuer typische Rauchzusammenset¬ zung bzw. Rauchmenge detektiert, so wird die Rauchabsau- gung eingestellt, so dass der zweite Betriebszustand des erfindungsgemäßen Aschenbechers zum Tragen kommt. D. h. der Selbstlöschkopf wird auf Grund eines Rauchpolsters, das sich unterhalb der Öffnung des Aschenbechers bilden wird, das entstandene Feuer zum erlöschen bringen.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist der Aschenbecher gemäß dem ersten Aspekt der Erfin¬ dung ein Aschenbecher gemäß dem dritten Aspekt der Erfin¬ dung, wie er soeben beschrieben wurde. Dadurch ergeben sich viele Synergieeffekte, z. B. kann als Einsaugventi¬ lator der Einsaugventilator der Absaugeinrichtung gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung verwendet werden und die strömungstechnische Verbindung zwischen dem Aschenbecher und dem Einsaugventilator kann das im Unterdruck befind- liehe Gehäuse der Schutzvorrichtung gemäß dem ersten

Aspekt der Erfindung sein. Ebenso muss keine gesonderte Filtereinheit vorgesehen werden, sondern die Filterein¬ heit gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung kann mitge¬ nutzt werden.

Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung werden anhand einer konkreten Ausführungsform unter Zuhilfenahme von Zeichnungen nachstehend erläutert.

Fig. 1 zeigt einen Raucherbereich, in Querschnittsan¬ sicht mit Deckenteil 9a des Luftstromgenerators 9 ohne Trennwände und mit umlaufendem Sperrschleier.

Fig. 2 zeigt eine Draufsicht einer Raucherkabine mit Trennwänden 7 und einer offenen Seite, an der Ausblasöff¬ nung 1 und Einsaugöffnung 2 angeordnet sind.

Fig. 3 zeigt einen Luftstromgenerator 9, integral ausgebildet mit dem Deckenteil 9a in Querschnittsansicht.

Fig. 4 zeigt den erfindungsgemäßen Aschenbecher 20 in Querschnittsansicht.

Nachstehend wird eine Ausführungsform der erfindungs- gemäßen Schutzvorrichtung zum Nichtraucherschutz darge¬ stellt.

Fig. 1 zeigt eine Ausblasöffnung 1 am äußeren Rand des Raucherbereichs 8a. Die Ausblasöffnung 1 kann als Dü¬ se ausgebildet sein. In der Darstellung von Fig. 1 wird ein offener Raucherbereich ohne Trennwände gezeigt. Das dargestellte Deckenteil 9a ist Bestandteil des Luftstrom¬ generators 9, der in den übrigen Teilen nicht in dieser Darstellung, sondern in Fig. 3 dargestellt ist. Bei die¬ ser Ausführungsform befinden sich die übrigen Teile des Luftstromgenerators, d.h. der Lufteinlass 15, die Filter¬ einheit 12, der Einsaugventilator 10, der Luftauslass 16, der Ausblasventilator 11, sowie die Ausblasventilatorein- lassöffnung 17 und alle Elemente der Körper- und Luft¬ schalldämmung 13, 14 an einem von dem Deckenteil 9a ent¬ fernten Ort. Der entfernte Ort kann z. B. ein lärmge¬ schützter Bereich sein.

Das Deckenteil 9a mit der Ausblasöffnung 1, der Ein¬ saugöffnung 2, dem Ausblasrohr 3 und einer Abluftöffnung

32 muss groß genug ausgebildet sein, um auch Rauchschwa¬ den zu erfassen, die nicht vorwiegend senkrecht zur Decke steigen. Durch die Einsaugöffnung 2 wird der Rauch von der Absaugeinrichtung abgesaugt. An der Einsaugöffnung 2 ist kein Rohr vorgesehen, sondern das Gehäuse des Decken¬ teils 9a, sowie ein Einsaugkanal 4a dienen als strömungs- technische Verbindung zu den übrigen Teilen der Absaug¬ einrichtung. Die Ausblasöffnung 1 ist über ein Ausblas- röhr 3 und einen Ausblaskanal 4b mit den übrigen Teilen der Ausblaseinrichtung verbunden. Aus der Ausblasöffnung 1 tritt Luft genau an der Grenze zwischen Raucherbereich 8a und Nichtraucherbereich 8b senkrecht nach unten aus, so dass ein Sperrschleier der Wurfweite 6 entsteht. Die Wurfweite 6 ist so gewählt, dass Personen, die sich von dem Nichtraucherbereich 8b in den Raucherbereich 8a und umgekehrt bewegen nicht durch den Sperrschleier beein¬ trächtigt werden. Und ferner wird die Wurfweite davon ab¬ hängig gemacht, ob eine ausreichende Abtrennung von Rau¬ cher- und Nichtraucherbereich erreicht ist.

Das Deckenteil 9a ist an der Decke 5 befestigt. Nicht dargestellt ist eine Befestigungsmethode bei der minde¬ stens eine Säule im Raucherbereich das Deckenteil trägt. Ferner ist es möglich, dass das Deckenteil durch minde- stens eine Trennwand 7 gehalten wird, wie sie in Figur 2 gezeigt ist.

Vorzugsweise zentral im Raucherbereich wird der Aschenbecher 20 aufgestellt, allerdings ist auch ein an- derer Aufstellort denkbar. Bei der Wahl des Aufstellorts ist auf einen ausreichenden Abstand zum Sperrschleier zu achten und darauf, ob Trennwände zum Einsatz kommen. Durch das Deckenteil hindurch ist die Abluftöffnung 32 vorgesehen, die ohne Absaugung die Raumluft aus dem Rau- cherbereich nach außen befördert.

Im Raucherbereich 8a ist ferner ein Bewegungsmelder 30 sowie eine Licht 31 vorgesehen. Der Bewegungsmelder 30 ist mit einer Steuereinrichtung (nicht dargestellt) ver¬ bunden, welche die Schutzvorrichtung in Betrieb setzt, wenn eine Person den Raucherbereich 8a betritt. Vorzugs¬ weise wird mit in Betrieb setzen der Schutzvorrichtung das Licht 31, die Ausblaseinrichtung zum Aufbau des Sperrschleiers sowie die Absaugeinrichtung eingeschaltet, wobei das Licht nur bei entsprechenden LichtVerhältnissen eingeschaltet wird. Der Betrieb der Schutzvorrichtung um- fasst das Ausbilden des Sperrschleiers an allen offenen Seiten des Raucherbereichs sowie das Absaugen durch die Einsaugöffnung 2 direkt neben der Ausblasöffnung 1. Da der Aschenbecher in dieser Ausführungsform mit der Ab- Saugeinrichtung verbunden ist, wird mit Betrieb der

Schutzvorrichtung auch die Absaugung des Aschenbechers vorgenommen.

Ausblasöffnung und Einsaugöffnung können in beliebi- ger geometrischer Form ausgebildet sein, solange der ge¬ samte offene Bereich mit einem Sperrschleier versehen ist und eine ausreichende Absaugung auf der dem Raucherbe¬ reich zugewandten Seite stattfinden kann. Vorzugsweise sind Ausblasöffnung und Einsaugöffnung als Längsschlitze ausgebildet. Aber auch ein einziger Längsschlitz für Aus¬ blasöffnung bzw. Einsaugöffnung ist vorstellbar.

Die Steuereinrichtung (nicht dargestellt) erfasst, ob sich Personen im Raucherbereich aufhalten und setzt die Schutzvorrichtung mit einer gewissen Nachlaufzeit außer Betrieb, wenn der letzte Besucher den Raucherbereich ver¬ lassen hat. Somit wird auch Rauch aus dem Raucherbereich gesaugt, wenn kein Raucher mehr im Raucherbereich ist, aber die Luft im Raucherbereich noch nicht ausreichend gereinigt wurde.

Anstatt eines Sperrschleiers können mehrere hinter¬ einander geschaltete Sperrschleier vorgesehen werden, so¬ wie anstatt einer auf einer Linie verlaufenden Einsaug¬ öffnung bzw. anstatt mehrerer auf einer Linie befindliche Einsaugöffnungen mehrere parallel ausgebildete Einsaug¬ öffnungen ausgebildet sein können. Der Abstand zwischen Ausblasöffnung und Einsaugöffnung kann je nach Anwen¬ dungsbedingung variiert werden, vorzugsweise wird aber ein Abstand vorgesehen, der der Breite der Ausblasöffnung bzw. Einsaugöffnung entspricht.

Von der in Fig. 3 nicht dargestellten Einsaugöffnung 2 gelangt die abgesaugte Raumluft des Raucherbereichs 8a über das Innere des Gehäuses 18 des Luftstromgenerators 9 zu dem Lufteinlass 15, dann über eine Rohrleitung zu der Filtereinheit 12 und wiederum über eine Rohrleitung zu dem Einsaugventilator 10. Der Einsaugventilator 10 bläst die gefilterte Luft durch den Luftauslass 16 aus dem LuftStromgenerator in die Umgebung aus. Der Einsaugventi- lator 10 ist, wie auch die übrige Absaugeinrichtung (10,

12, 15, 16, 18) für einen im Vergleich zur Ausblasein¬ richtung (1, 3, 11) relativ niedrigen Druck, aber einen großen Volumenstrom ausgelegt. Vorzugsweise kann der Ein¬ saugventilator 10 einen Ansaugdruck von 200 bis 400 Pa und einen Volumenstrom von etwa 1200 bis 1400 m 3 erzeu¬ gen.

Die für den Sperrschleier benötigte Luft wird von ei¬ nem Ausblasventilator 11 erzeugt, der die benötigte Luft von einer Ausblasventilatoreinlassöffnung 17 ansaugt und über mindestens ein Ausblasrohr 3 zu den Ausblasöffnungen 1 fördert. Der Ausblasventilator arbeitet bei dieser Aus¬ führungsform mit einem Druck von etwa 800 Pa und einem Volumenstrom von etwa 30-50 m 3 /h. Die vom Ausblasventila- tor 11 angesaugte Luft kann ebenso der gefilterten Luft aus dem Raucherbereich entnommen werden. Ferner kann die

ausgeblasene Luft mit diversen Zusatzstoffen versehen werden, die die Raumluft weiter verbessern.

Bei Absaugung und Erzeugung des Sperrschleiers werden Geräusche erzeugt, die möglichst gut schallgedämmt und schallgedämpft werden müssen. Dies geschieht mittels Kör¬ perschalldämmung 13 und Luftschalldämmung 14. Die Luft¬ schalldämmung ist z.B. als Auskleidung des Innenbereichs des Gehäuses 18 des Luftstromgenerators 9 vorgesehen. Körperschalldämmung 13 wird beispielsweise überall dort eingesetzt, wo die für die Absaugung notwendigen Bauteile mit dem Gehäuse 18 direkt in Kontakt stehen.

In den strömungstechnischen Verbindungen ist ferner an Stellen ein Schalldämpfer vorgesehen, an denen die Ge¬ räuschentwicklung aufgrund der Luftströmung gedämpft wer¬ den muss .

In dem Raucherbereich ist ein erfindungsgemäßer Aschenbecher vorgesehen, wie er in Fig. 4 dargestellt ist. Bezugszeichen 19 bezeichnet einen Löschkopf. Die EinwurfÖffnung 23 dieses Löschkopfs ist dergestalt ausge¬ bildet, dass sich unter der Öffnung eine Gaspolster bil¬ det, das durch den aufsteigenden Rauch der noch glimmen- den Zigarettenstumpen und der Asche entsteht. Das Gaspol¬ ster nimmt eventuell entstehenden Flammen im Aschenbecher die Frischluftzufuhr und erstickt sie dadurch.

Die Öffnung des Löschkopfs leitet die Abfälle in ei- nen Auffangbehälter 24, der auswechselbar in dem Aschen¬ bechergehäuse 25 eingebracht ist. Der Auffangbehälter 24 wird so dimensioniert, dass die Reinigungsintervalle aus¬ reichend lang sind. Ferner ist der Auffangbehälter 24 in dem Aschenbecher so montiert, dass auch das Putzpersonal den Auffangbehälter reinigen kann und seitens des Her¬ stellers des Aschenbechers keine besonderen Wartungs- und

Reinigungspflichten wahrgenommen werden müssen. Das Aschenbechergehäuse 25 ist über ein Unterdruckrohr 27 mit dem Gehäuse 18 der Schutzvorrichtung verbunden. In dem Gehäuse 18 herrscht Unterdruck, so dass bei Betrieb der Schutzvorrichtung der Rauch aus dem Aschenbechergehäuse und somit auch aus dem Auffangbehälter in die Absaugein¬ richtung der Schutzvorrichtung gesaugt wird. Das Aschen¬ bechergehäuse 25 kann an einer Bodenhalterung 28 befe¬ stigt sein, um eine einfachere Reinigung des Bodenbe- reichs zu ermöglichen bzw. eine Feinjustierung der Höhe des Aschenbechers vornehmen zu können.

Figur 2 zeigt eine Raucherkabine, gemäß einer weite¬ ren Ausführungsform der Erfindung. Die Ausführungsform unterscheidet sich dahingehend von der zuvor erläuterten Ausführungsform, dass sie mit drei Trennwänden 7 und ei¬ ner offenen Seite, die mit Sperrschleier und Absaugung, d.h. mit Ausblasöffnung und Einsaugöffnung versehen ist. An der offenen Seite ist eine Tisch 34 vorgesehen, in dem ein Aschenbecher 20 integriert ist. Ferner kann jegliches für Raucherpausen sinnvolles Mobiliar zum Einsatz kommen und kann in der Raucherkabine bzw. in dem Raucherbereich vorgesehen werden.

Fig. 3 zeigt den erfindungsgemäßen LuftStromgenera- tor, der gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfin¬ dung integral mit dem Deckenteil 9a ausgebildet ist.

Die Ausführungsformen sind hier nur exemplarisch ge- trennt voneinander dargestellt, erfindungsgemäß sind al¬ lerdings sämtliche Kombinationen der Ausführungsformen denkbar und sinnvoll.

Nachstehend wird nochmals die Funktionsweise der er- findungsgemäßen Schutzvorrichtung zusammenfassend darge¬ stellt. Der Luftstromgenerator 9 der Schutzvorrichtung

erzeugt sowohl einen Sperrschleier, der den Raucher- und Nichtraucherbereich voneinander trennt, als auch eine Ab¬ saugung in der Nähe des Schutzschleiers auf der dem Rau¬ cherbereich zugewandten Seite. Die Absaugeinrichtung des Luftstromgenerators erzeugt einen großen Volutnenstrom von niedrigem Druck und die Ausblaseinrichtung erzeugt einen kleinen Volumenstrom von hohem Druck. Durch diese Funkti¬ onsweise wird ein Bereich mit unbelasteter Raumluft von einem Bereich mit belasteter Raumluft bzw. verrauchter Luft abgetrennt. Durch das Absaugen des im Aschenbecher entstehenden Rauchs und das Erfassen des Zustands, ob Personen anwesend sind oder nicht kann durch wechselweise Verwendung von Selbstlöschkopf und Aschenbecherabsaugung der erfindungsgemäße Nichtraucherschütz komplettiert wer- den.