| 1. | Anordnung zum Gewinnen von Erdwärme mit vertika angeordneten Wärmetauscherelementen und mindestens eine in der Nähe der Erdoberfläche horizontal verlaufenden Sam melleitung für das Wärmetransportmedium zum Verbinden de Wärmetauscherelemente mit einer Wärmenutzungsanordnun sowie mit Mitteln zur Rückführung von oberflächennahe Wärme in das Erdreich, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Mit tel zur Rückführung bestehen in: der Verlegung der Sammelleitung (3, 5) mit geringem ther mischen Übergangswiderstand in Bezug auf das oberflächen nahe Erdreich (1) und darin, daß Schaltmittel (18) vorgesehen sind, welch einen Schaltzustand einnehmen können, bei dem das Wärme transportmedium mittels einer Umwälzpumpe (7) auch be abgeschalteten Mitteln zum Nutzwärmeentzug nacheinande durch die Sammelleitung (3, 5) und die Wärmetauscherele mente (2) getrieben wird. |
| 2. | Anordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Umwälzpumpe (7) bei de vorgesehen Schaltzustand gegenüber dem normalen Betrie zur Erdwärmenutzung mit verminderter Leistung betriebe wird. •Hl» ΓOR . |
| 3. | Anordnung nach Anspruch 2, d a d u r c h g e ¬ k e n n z e i c h n e t , daß logische Schaltmittel (22) vorgesehen sind, welche bei Einschaltung der Mittel zum Nutzwärmeentzug die Leistung der Umwälzpumpe (7) herauf setzen. |
| 4. | Anordnung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, d a ¬ d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ," daß der Betrieb mit verminderter Leistung gesteuert durch Taktschaltmittel (23) erfolgt, welche die Umwälzpumpe (7) intervallweises ein und ausschalten. |
| 5. | Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß Maßnah¬ men zur Verringerung des thermischen Übergangswiderstands in Bezug auf das oberflächennahe Erdreich (1) bevorzugt oder ausschließlich bei der die Erdwärmetauscher mit dem Wärmetransportmedium versorgenden Sammelleitung (5) ge¬ troffen werden. |
| 6. | Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Oberfläche der Sammelleitung (3, 5) zur Verringerung des thermischen' Übergangswiderstandes zum Erdreich vergrößert ausgebildet ist. |
| 7. | Anordnung nach Anspruch 6, d a d u r c h g e ¬ k e n n z e i c h n e t , daß zur Vergrößerung der BAD ORIGINAL "gfR wirksamen Oberfläche im Bereich der Sammelleitung (3, 5) zusätzliche Leitungen (6) mit geringem thermischen über ganyswiderstand in bezug auf das umgebende Erdreich paral¬ lel und/oder in Reihe geschaltet sind. |
| 8. | Anordnung nach Anspruch 7, d a d u r c h g e ¬ k e n n z e i c h n e t , daß zur Vergrößerung der wirksamen Oberfläche die Oberfläche der Sammelleitung (3, 5) gewellt ausgebildet ist, mit umlaufenden Rippen ver¬ sehen ist oder mäanderförmig verläuft. |
| 9. | Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t , daß die Sammelleitung (3, 5) zwecks Verringerung des thermischen Übergangswiderstandes zwischen Wärmetransportmedium und Erdreich aus einem metallischen Werkstoff besteht. |
| 10. | Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß zur Vergrößerung der wirksamen Oberfläche im Bereich der Sam¬ melleitung (3, 5) zusätzliche Leitungen (6) mit geringem thermischen Übergangswiderstand in bezug auf das umgebende Erdreich parallel und/oder in Reihe geschaltet sind. |
| 11. | Anordnung nach Anspruch 10, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die zusätzlichen Leitungen (6) und/oder die Sammelleitung (3, 5) durch Ventile (9, 10) separat an den Anschluß der Wärmenutzungsanordnung anschaltbar sind. |
| 12. | Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüch d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß in ein oberflächennahen und in einem tiefergelegenen Erdberei in der Nähe des Wärmetauscherelements Temperaturfühler ( bzw. 17) vorgesehen sind, welche bei Überschreitung ein vorgegebenen positiven Differenztemperatur zwischen d oberflächennahen und dem tiefergelegenen Erdbereichen e eine Ξinschaltbedingung lieferndes Signal an einen Einga von die Schaltmittel (18) in den Schaltzustand setzend logischen Schaltmitteln (24) abgeben. |
| 13. | Anordnung nach Anspruch 12, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß mindestens einer der Te peraturfühler (16, 17) mit einem Wärmetauscherelement ( mechanisch verbunden ist. |
| 14. | Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüch d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß mitte Signalen aus dem Stromversorgungsnetz aktivierbare Signa erzeugermittel (19) und/oder eine Schaltuhr (19) vorges hen sind, welche ein eine Einschaltbedingung liefernd Signal an einen Eingang der die Schaltmittel (18) in d Schaltzustand setzenden logischen Schaltmittel (24, 2 abgeben. O PI. |
B e s c h r e i b u n g
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Gewinnen von Erdwärme mit vertikal angeordneten Wärmetauscherelementen und mindestens einer in der Nähe der Erdoberfläche hori- zontal verlaufenden Sammelleitung für das Wärmetransport¬ medium zum Verbinden der Wärmetauscherelemente mit einer Wärmenutzungsanordnung sowie mit Mitteln zur RücJcführung
von oberflächennaher Wärme in das Erdreich. Derarti Anordungen dienen, vorzugsweise in Verbindung mit Wär pumpen / zur Nutzung von alternativen Energien für Hausbereich, insbesondere für Heizzwecke.
Eine entsprechende Anordnung ist bekannt aus d DE-Al-29 10 774. Nachteilig ist dabei, daß zur Gewinn von Erdwärme einerseits und Gewinnen der zum Rückführen Speicherzwecken dienenden Wärmeenergie andererseits z verschiedene Kreisläufe mit den entsprechenden Pumpen Steuerelementen vorhanden sein müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordn der eingangs angegebenen Art derart zu vereinfachen, da insbesondere in der Übergangszeit zwischen der warmen u der kalten Jahreszeit, gegenüber den bekannten Syste eine deutliche Verbesserung der Wärmeausbeute erzielb ist.
Diese Aufgabe wird mittels der Erfindung nun dadurch g löst,
daß die Mittel zur Rückführung bestehen in:
der Verlegung der Sammelleitung mit geringem thermisch Übergangswiderstand in Bezug auf das oberflächennahe Er reich und darin,
daß Schaltmittel vorgesehen sind, welche einen Schal zustand einnehmen können, bei dem das Wämnetransportmedi mittels einer Umwälzpumpe auch bei abgeschalteten Mitte
zum Nutzwärmeentzug nacheinander sowohl durch die Samm leitung als auch durch die Wärmetauscherelemente getrie wird.
Ausgegangen wurde dabei von der Erkenntnis, daß in . Nähe der Erdoberfläche im Bereich von 0,1 bis zu 0, Tiefe, wo die Sammelleitungen verlegt sind, während überwiegenden Zeit im Jahresverlauf Temperaturen an treffen sind, die oberhalb derjenigen des Kühlmittels l gen. Diese oberflächennahen Temperaturverhältnisse erm lichen in den gemäßigten Breiten im Jahresmittel ei zusätzlichen Wärmeenergiegewinn, ohne daß zusätzliche E arbeiten oder Isoliermittel erforderlich wären. Dies oberflächennahe Erdbereich folgt Temperaturschwankung der umgebenden Außenluft mit einer Zeitkonstante von ein gen Tagen.
So ist es vorzugsweise nach Tagen, an denen die oberfl chennahen Bereiche der Erde durch Sonnenstrahlung erwär wurden, möglich, noch zusätzliche Wärme über die Samme leitungen ^ aufzunehmen, während der gegenteilige in Kauf nehmende Effekt, d.h. eine unerwünschte Abkühlung, b Tagen mit Bodenfrost relativ selten ist.
Die Verwendung thermisch nicht isolierter Sammelleitunge welche in gutem thermischen Kontakt zu der Erdoberfläc nahen Bereichen stehen, hat dabei darüber hinaus den Vo teil, daß die oberflächennahe Wärme, welche in den Tag mit Sonneneinstrahlung reichlich vorhanden ist, genut werden kann, um die tiefergelegenen Schichten des Erdre ches, denen über die Wärmetauscherelemente die Wärme en
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zogen wird, zu erwärmen und somit diese Bereiche regel recht als Speicher zu verwenden. Hierbei ergibt sich de überraschende Effekt, daß sich die Ergiebigkeit der tiefe liegenden Erdschichten bei der Wä megewinnung steiger läßt, wenn das durch die nicht thermisch isolierten Sam melleitungen fließende Wärmetransportmedium der Anlag Wärme aus den oberflächennahen Schichten in die tieferge legenen Erdschichten überführt. Durch die hiermit verbun dene Beschleunigung der Wiederaufnahme von ümgebungswärm durch die tiefer liegenden Erdschichten bei warmer Wit terung steht eine Möglichkeit zur Verfügung, in der Über gangszeit bei wechselhafter Witterung während der kühle Wetterperioden eine höhere Wärmeausbeute über die Erdwär metauscher zu erlangen, als es mit den bekannten Systeme möglich wäre. Eine derartige Form der "Speicherung" -vo Erdwärme ist plausibel, wenn berücksichtigt wird, daß di Wirksamkeit einer effektiv arbeitenden Erdwär egewinnungs anlage nicht nur durch den zur Verfügung stehenden Wärme strom, sondern auch durch die Wärmekapazität des benutzte Erdbereichs bestimmt wird, wobei die gespeicherte Wärme i Jahresmittel aus der Umgebung über die Erdoberfläche auf genommen werden muß. Bei einer Länge der Wärmetauscher elemente von ca. 6 m und einem Abstand der einzelnen Wär metauscherelemente von ca. 1,5 m bietet die resultierend Erdoberfläche zwischen den Elementen mit den dort verleg ten Sammelleitungen und der erfindungsgemäßen Anordnung i gemäßigten Breiten der Erde bei einer Temperatur des Wär metransportmediums um 0" C eine gute Möglichkeit, de räumlichen Einzugsbereichs des jeweils ein Element umge benden Erdreichs im Jahresmittel als Wärmespeicher trot intensiver Nutzung bei kälteren Witterungsperioden au
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einer relativ hohen Temperatur zu halten. Ein hohes Tem peraturniveau der Wärmequelle erhöht dabei zusätzlich de Wirkungsgrad einer angeschlossenen Wärmepumpe.
Diese vorteilhafte Möglichkeit läßt sich insbesondere dan nutzbringend verwenden, wenn Heizwärme für das an die Wär megewinnungsanlage angeschlossene Haus nicht - oder nich vollständig - benötigt wird. In diesem Fall wird unter Ab schaltung der Wärmepumpe die Erdwärmegewinnungsanlage so zusagen im "Kurzschluß" betrieben, so daß die Ergiebigkei eines bestehenden Erdwärmegewinnungssystems vergrößert ist. Dieser Betriebszustand läßt sich bevorzugt in den Nachtstunden mit zum Nachtstromtarif gelieferter elektri¬ scher Energie durchführen. So kann je nach Witterung in der Übergangszeit die während des Tages angefallene Ober¬ flächenwärme in den Nachtstunden in die tiefergelegenen Erdschichten transportiert werden, wenn - bedingt durch die Nachtabsenkung für die Raumheizung keine Wärmeenergie mehr erforderlich ist - , um im Verlaufe des nächsten Ta- ges durch erhöhte Wirksamkeit der Erdwärmetauscherelemente als Heizenergie verwendet zu werden.
Auf die gleiche Weise kann in den warmen Jahreszeiten das Erdreich in der Tiefe wiedererwärmt und darüber hinaus auf höhere Temperaturen als normal gebracht werden, um in der Heizperiode den Wärmeentzug bei höheren Temperaturen zu ermöglichen. Dieser aktive Wärmetransport wird vorteilhaf¬ terweise durch Temperaturfühler im oberflächennahen und tiefen Erdreich gesteuert.
Das gute Funktionieren der erfindungsgemäßen Anordnung beruht zu nicht geringem Teil darauf, daß der Wärmeverlust
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durch in der Nähe der Erdoberfläche verlegte Sammelleitun gen bei kalter Witterung im Wärmegewinnungsbetrieb be weitem nicht so groß ist, wie der sich bei der Rückspei cherung von über die Sammelleitungen in oberflächennahe Schichten aufgenommenen Wärme in tiefere Erdschichte ergebende Nutzen:
Bei Wärmeentnahme ist der oberflächennahe Bodenbereic trotz herrschender Temperaturen weit unter dem Gefrier punkt selten auf mehr als wenige Grade unter 0 β C abge kühlt, so daß das Wärmetransportmedium nur einen unwesent lichen Wärmeverlust erleidet, der dann besonders gerin ist, wenn die Maßnahmen zur Erhöhung der Wärmeleitfähig keit zwischen Sammelleitungen und oberflächennahen Erdbe reichen sich vorzugsweise auf die den Erdwärmetauscherele menten das Wärmetransportmedium zuführenden Leitungen er strecken, da bei Verwendung einer Wärmepumpe im Kreislau hier die Temperatur des Mediums - und damit ein eventuel ler Wärmeverlust - besonders gering ist.
Weitere Betriebsmöglichkeiten und Einzelheiten der Erfin dung und der in den Unteransprüchen angegebenen Weiter bildungen werden anhand eines bevorzugten Ausführungsbei spiels, das in den Zeichnungen dargestellt ist, näher be schrieben. Es zeigen:
Figur 1 ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäße Anordnung zur Gewinnung von Erdwärme in perspektivische Darstellung,
Figur 2 einen schematischen Installationsplan für di Anordnung gemäß Figur 1,
Figur 3 ein Diagramm der den verschiedenen Betriebsz ständen zugeordneten Stellungen der Steuerventile sowie
Figur 4 Einzelheiten der in Figur 2 wiedergegeben Steuereinheit.
Bei der in Figur 1 dargestellten Erdwärmegewinnungsanord nung sind innerhalb des Erdreichs 1 eine Anzahl von Wärme tauscherelementen 2 vorgesehen, welche mit einer aus Poly ethylen bestehenden Sammelleitung 3 für die Zufuhr de durch eine Wärmenutzungsanordnung 4 abgekühlten Wärme transportmediums verbunden sind. Das Wärmetransportmedium beispielsweise eine bis unter den Gefrierpunkt abkühlbar Salzsole, gelangt innerhalb des Wärmetauscherelementes i einer Rohrleitung bis in dessen tiefsten Bereich und wir anschließend wieder nach oben geführt, um in einer weite ren Sammelleitung 5 für das erwärmte Transportmedium zu Wärmenutzungsanordnung 4 zu gelangen.
Dabei sind die Sammelleitungen 3 und 5 gegenüber dem umge benden Erdreich nicht thermisch isoliert und ermögliche einen guten Wärmeaustausch mit dem darin fließenden Me dium. Die Oberfläche der Sammelleitungen ist bevorzugter weise - durch dort aufgebrachte Rippen oder eine gewellt Oberfläche (in der Zeichnung nicht dargestellt) oder eine mäanderförmigen Verlauf der Leitungen bzw. deren Her stellung aus einem metallischen Werkstoff - vergrößert, u den Wärmeaustausch mit den oberflächennahen Bereichen .de Erdoberfläche noch heraufzusetzen. Der damit verbunden Effekt des Wärmetransportes aus den oberflächennahen i tiefer gelegene Erdschichten läßt sich weiter steigern.
wenn in den für die Sammelleitungen üblicherweise ausge hobenen Gräben zusätzliche, den Sammelleitungen paralle oder in Serie geschaltete Leitungen verlaufen, welche ohn wesentliche zusätzliche Kosten installiert werden können Die Wirkung dieser Leitungen 6 wird außerdem vergrößert wenn sie witterungsabhängig gezielt zuschaltbar sind, wi es aus dem nachfolgend zu beschreibenden Installationspla ersichtlich ist. Die den Wärmekontakt zwischen Wärmetrans portmedium und oberflächennahen Erdschichten verbessernde Maßnahmen beziehen sich bevorzugt auf die Zuführungslei tungen, da in diesem Fall - insbesondere bei Verwendun einer Wärmepumpe im Kreislauf - der sich im Wärmennut zungsbetrieb ergebende Verlust der aus tieferen Erdschich ten ein Minimum ist.
In Figur 2 sind diejenigen schematisch dargestellte Elemente, die in Figur 1 körperlich dargestellt sind, mi übereinstimmenden Bezugszeichen versehen. Der Kreislau des Wärmetransportmediums wird durch eine Umwälzpumpe aufrechterhalten und durch Ventile 8 bis 10 beeinflußt.
Temperaturfühler (# 0 ) 16 und (# u ) 17 steuern über ein Steuereinheit 18 die Umwälzpumpe 7 und das Ventil 8 i Abhängigkeit von den im Erdboden herrschenden Te peratu ren. Dabei wird beim Unterschreiten einer vorgegebenen po sitiven Differenztemperatur ( 0 -tf u ) die Pumpe 7 stillge setzt, so daß kein Transport von Wärme aus den oberflä chennahen Schichten in tiefergelegene Erdschichten meh erfolgt. Wird durch Sonneneinstrahlung die Erdbodenober fläche wieder erwärmt, so kann ein automatisches Wieder einschalten stattfinden.
Die Temperaturfühler 16 und 17 sind, einschließlich ihre Leitungsverbindungen, bevorzugt direkt mit einem der Wär metauscherelemente 2 mechanisch verbunden, so daß sie ohn zusätzliche Grabungsarbeiten im Erdreich angebracht werde können.
Vorteilhafterweise wird bei vorhandener Temperaturdiffe renz eine mehrere Schaltstufen aufweisende Umwälzpumpe auf eine kleinere Leistungsstufe heruntergeschaltet, wen ein den Strömungswiderstand der Wärmepumpe 11 kurzschlie ßendes Ventil 8 vorgesehen ist.
Die Wärmenutzungsanordnung besteht aus einer Wärmepumpe 1 und einem Heizkreislauf, der eine separate Umwälzpumpe 12, einen . die Heizanordnung eines Hauses repräsentierenden Heizkörper 13, einen Wärmeaustauscher 14 für die Brauch- wassererwärmung und ein Abstellventil 15 für den Heizungs¬ bereich aufweist.
In Figur 3 sind schematisch die verschiedenen Betriebszu- stände in Abhängigkeit von der witterungs- und heizbe¬ darfsabhängig vorzunehmenden Einstellung der Ventile 8 bis 10 sowie 15 wiedergegeben. Die sich im Heizbetrieb" erge¬ benden Ventilstell-ungen sind in der ersten Spalte der Übersicht gemäß Figur 3 wiedergegeben. Sie entsprechen dem Erdwärmenutzungsbetrieb bekanner Anordnungen. Durch die thermische Auslegung der Sammelleitungen 3 und/oder 5 wird der zuvor dargestellte Wärmeaustausch zwischen oberflä¬ chennahen und tiefer gelegenen Erdschichten ermöglicht. Sind zusätzliche, den Wärmeaustausch zwischen Transport¬ medium und oberflächennahen Erdschichten begünstigende
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Leitungen 6 nicht vorhanden, so kann der Wärmeaustausc auch bei abgeschaltetem Wärmenutzungssystem 4 durch Ab sperren des Flusses durch die Wärmepumpe 11 (Ventilstel lung A I) erfolgen. (Bei einer vereinfachten Anordnung kann das Ventil A I entfallen. In diesem Fall wird di Pumpe 7 bei abgeschalteter Wärmepumpe 11 betrieben.) Sind dagegen weitere oberflächennahe Leitungen 6 vorgesehen, so werden diese bei einem derartigen Betriebszustand zweck¬ mäßigerweise zugeschaltet (Ventil 9 in Stellung A II), entsprechend der Darstellung in Figur 3 (rechte Spalte).
Von der Steuereinheit 18 werden auch über einen Fühler 20 für die Vorlauftemperatur die bei Heizbetrieb wirksame Elemente, nämlich das Ventil 8 (Stellung B I) , die Wärme pumpe 11 und die die " Umwälzpumpe 12, beeinflußt.
Ein besonders intensiver Rückerwärmungsbetrieb, mit zur Wirksamkeit des Wärmeaustau-sches in den όberflächennahen Bereichen durch die entsprechende Stellung des Ventils 9 zugeschalteter Leitung 6, ist in Figur 3 rechte Spalte dargestellt.
In den beiden mittleren Spalten von Figur 3 sind noch Be¬ triebsvarianten für den eingeschränkten Wärmenutzungsbe- trieb wiedergegeben, welche durch Schließen des Ventils 15 im Nutzkreislauf einstellbar sind. Der eingeschränkte Wär¬ mebedarf eines Hauses ist hierbei am Beispiel der Be¬ schränkung, auf die Brauchwasserbereitung über den Wärme¬ tauscher 14 dargestellt.
Bei dem wiedergegebenen eingeschränkten (Heiz-)Betrieb sind entweder die zusätzlichen Leitungen 6 zur Wärmege-
winnung separat nutzbar (Es wird nur Wärme aus oberflä chennahen Schichten entzogen, da tiefer gelegene Reservoi wird geschont (Spalte 2 in Figur 3) oder aber es erfolg trotz Wärmenutzungsbetriebs aus den oberflächennah verleg ten Leitungen 6 sogar eine Rückerwärmung der tieferliegen¬ den Erdbereiche über die Wärmecauscherelemente 2 (Ventil stellungen gemäß Spalte 3 in Figur 3).
Der reine Betrieb zur Rückerwärmung des die Wärmetauscher- ele ente 2 umgebenden Erdreichs unter Einschluß der zu¬ sätzlich im oberflächennahen Bereich verlegten Leitungen 6 (Ventilstellungen gemäß Spalte 4 in Figur 3) wird zweck¬ mäßigerweise bei durch eine Uhr 19 oder eine entsprechende Signale aus dem Stromversorgungsnetz gesteuerten Nacht- strorabe.trieb der Pumpe 7 ausgeführt, so daß hier, bei ent¬ sprechenden Tarifbedingungen des Elektrizitätsversorgungs¬ unternehmens nur minimale Kosten entstehen, die von der erzielten zusätzlichen späteren Wärmeentnahmemöglichkeit über die Wärmetauscherelemente 2 bei weitem aufgewogen werden.
In Figur 4 ist die in Figur 2 wiedergegebene Steuereinheit zur Ansteuerung de-r Pumpe 7 im Detail dargestellt.
Im Betriebszustand der Erdwärmegewinnung zum Betreiben einer Heizung wird die Pumpe 7 von einem Heizungssteuer¬ teil 21, welches von dem Fühler 20 für die Vorlauftempera- tur beeinflußt ist, zusammen mit der Wärmepumpe 11 und der Umwälzpumpe 21 aktiviert, wobei das Ventil 8 in die den Wärmepumpenkreislauf einbeziehende Position B I gesetzt wird. Die Ansteuerung der Pumpe erfolgt dabei über ein
ODER-Gatter 22 und (nicht dargestellte) Leistungsschalt mittel.
In den kurzen oder längerfristigen Betriebspausen der Hei zung wird die Pumpe 7 mit herabgesetzter Leistung weiter betrieben. In diesem Fall erfolgt die Ansteuerung de Pumpe 7 über einen weiteren Eingang des ODER-Gatters 22 der mit dem Ausgang eines Intervallschalters 23 verbunde ist. Um Vorschaltwiderstände (und die daraus resultieren den EnergieVerluste) sowie zusätzliche Wicklungen des Pum penmotors zu vermeiden, wird die Pumpe 7 in Intervalle eingeschaltet, deren Zeitverhältnis der gewünschte Leistungsherabsetzung entspricht.
Die gewünschten Bedingungen für eine automatische Ein schaltung des Rückerwärmungsbetriebs werden mittels de durch ein UND-Gatter 24 erzeugten logischen Verknüpfunge realisiert, wobei dessen einem Eingang das Ausgangssigna eines ODER-Gatters 25 zugeführt wird. Das Ausgangssigna des UND-Gatters 24 aktiviert den Intervallschalter 23. Fü den Rückerwärmungsbe rieb ist Voraussetzung, daß ei Schalter 26, der mit einem auf logischem H-Potential be findlichen Anschluß verbunden ist, eingeschaltet ist " Außerdem muß ein Temperaturkomparator 28 zum Zeiche dafür, daß zwischen den Temperaturfühlern 16 und 17 ein positive Temperaturdifferenz herrscht, ein Ausgangssigna abgeben. Eine Rückerwärraung erfolgt also besonders dann wenn die Pausen zwischen Heizphasen besonders lang ode besonders häufig sind, wenn also die Außentemperatu bereits relativ hoch liegt und die Heizung nicht intensi genutzt wird. Damit erfolgt die Rückerwärmung vorwiegen
zu Zeiten, die sonst nutzlose Standzeiten der Anordnu bilden würden.
über das ODER-Gatter erfolgt eine zusätzliche Zeitsteu rung des Rückerwärmungsbetriebs entweder über eine Zeitu 27 oder aber über das mittels einer Rundsteueranlage üb das Stromversorgungsnetz aktivierte Steuerteil 19.
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