HUQ, Reazul (Berliner Strasse 284, Offenbach/M, 63067, DE)
MEIER, Werner (Weingarts 230, Kunreuth, 91358, DE)
HEINECKE, Jochen (Weier 37, Kürten, 51515, DE)
LELICKENS, Hartmut (Schlaifhausen 75, Wiesenthau, 91369, DE)
HUQ, Reazul (Berliner Strasse 284, Offenbach/M, 63067, DE)
MEIER, Werner (Weingarts 230, Kunreuth, 91358, DE)
HEINECKE, Jochen (Weier 37, Kürten, 51515, DE)
| Ansprüche
5 1. Einrichtung zum Entfernen von FestStoffpartikeln (22) aus dem im Primärkreis eines Kernreaktors, insbesondere eines Siedewasserkernreaktors umgewälzten Kühlmedium (K) , die in ihren geometrischen Abmessungen und Formen derart gestaltet ist, dass sie wie ein für diesen Kernreaktor konfiguriertes
0 Brennelement und anstelle eines solchen Brennelementes in eine leere Brennelementposition (44,46) des Reaktorkerns (28) des Kernreaktors einsetzbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, mit einer sich in eine Längs- 5 richtung (6) erstreckenden Tragstruktur (8) , in der zumindest ein Abscheider (10) angeordnet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, bei der in der Tragstruktur (8) eine Mehrzahl von Abscheidern (10) in Längsrich-
!0 tung (6) hintereinander angeordnet sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, bei der die Abscheider (10) lösbar miteinander verbunden sind.
5 5. Einrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, bei der als Abscheider (10) ein Strömungsabscheider vorgesehen ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, bei der als Tragstruktur (8) ein hohler Kasten vorgesehen ist. 0
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der als Abscheider (10) ein mit einer Einlassöffnung (14) für das Kühlmedium (K) versehener, in die Tragstruktur einsetzbarer Einsatz vorgesehen, der gegenüber und beabstandet zu dieser Einlassöffnung (14) eine Ablenkeinrichtung (18) zum Ablenken des Kühlmediums (K) aufweist, und der mit einer Lagerzone 5 zum Aufnehmen der durch die Fliehkraft beim Ablenken abgeschiedenen Feststoffpartikel (22) versehen ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, bei der als Ablenkeinrichtung (18) ein Zyklon (22) vorgesehen ist, der dem in Längsrichtung
0 (6) der Tragstruktur (8) strömenden Kühlmedium (K) einen Drall um diese Längsrichtung (6) aufprägt.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, bei der die Ablenkeinrichtung (18) zumindest ein feststehendes Schaufelblatt (28) enthält.
5
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, bei der mehrere Abscheider (10) in Längsrichtung (6) hintereinander angeordnet sind, die zum Erzielen einer unterschiedlichen Abscheidewirkung konstruktiv voneinander verschieden sind.
!0
11. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, deren Strömungswiderstand zumindest annähernd dem Strömungswiderstand eines Brennelementes entspricht .
!5 12. Reaktorkern (40) eines Kernreaktors, insbesondere eines
Siedewasserkernreaktors, mit einer in ihm in eine leere Brennelementposition (44,46) eingesetzten Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
30 13. Reaktorkern nach Anspruch 12, bei dem die Einrichtung in eine am Rand befindliche Brennelementposition (44,46) eingesetzt ist.
14. Reaktorkern nach Anspruch 12 oder 13, bei dem die Einrichtung in einer Eckposition (46) eingesetzt ist. |
Beschreibung
Einrichtung zum Entfernen von Feststoffpartikeln aus dem im Primärkreis eines Kernreaktors umgewälzten Kühlmedium
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Entfernen von Feststoffpartikeln aus dem im Primärkreis eines Kernreaktors, insbesondere im Primärkreis eines Siedewasserkernreak- tors umgewälzten Kühlmedium. Die Erfindung bezieht sich außerdem auf einen Reaktorkern eines Kernreaktors mit einer solchen Einrichtung.
Durch Servicearbeiten im Primärkreis eines Kernreaktors kann es vorkommen, dass Fremdkörper in Gestalt kleiner Feststoffpartikel in den Primärkreislauf gelangen und mit dem Kühlmedium ständig umgewälzt werden. Diese Feststoffpartikel lagern sich in Totbereichen der Strömung und in Spalten ab, und können bei Demontagevorgängen im Rahmen von Wartungsarbeiten zu einem Klemmen oder zu einer Schwergängigkeit der zu demontierenden Teile führen. Darüber hinaus können diese Feststoffpartikel zu einer verstärkten Erosion in engen, vom Kühlmedium durchströmten Spalten führen.
Aus der EP 0 432 738 Bl ist es zum Vermeiden von durch Fremdkörper verursachten Erosions- oder Abriebschäden an Brennstäben eines Brennelementes für einen Druckwasserreaktor bekannt, unterhalb der Fußplatte des Brennelementes einen Schmutzfänger in Form einer Siebplatte oder eines trichterförmigen Siebes anzuordnen, der das Eindringen von Fremdkörpern in das Brennelement verhindert. Bei der Ausführungsform mit dem trichterförmigen, im Zentrum einen freien Kanal aufweisenden Sieb sind
diesem Leitschaufeln vorgeschaltet, die eine Drallströmung erzeugen und verhindern, dass Fremdpartikel in den zentralen freien Kanal einströmen.
Mit einer solchen Siebplatte oder einem solchen trichterförmigen Sieb ist es zwar möglich, das Eindringen von Fremdpartikeln in die Zwischenräume zwischen den Brennstäben zu vermeiden. Ein Problem ist jedoch, dass ein solcher Schmutzfänger partiell verstopfen kann und die Strömungsverhältnisse im Brennelement ungünstig beeinflusst. Um Probleme mit Fremdpartikeln von vornherein zu vermeiden, ist es deshalb grundsätzlich angestrebt, das Kühlmedium in Filteranlagen zu reinigen, um auf diese Weise die Menge solcher im Kühlmedium mitgeführten Fremdstoffpartikel von vornherein zu verringern.
Dabei hat sich herausgestellt, dass die in Kernkraftwerken üblicherweise zur Reinigung des Kühlmittels vorhandenen Filteranlagen nicht ausreichen, um diese Feststoffpartikel aus dem Kühlmittelkreislauf zu entfernen, da beobachtet werden konnte, dass sich auch nach der Durchführung einer solchen
Reinigung erneut Feststoffpartikel an den vorstehend erwähnten Stellen ansammeln.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zu Grunde, eine Einrich- tung anzugeben, mit der es möglich ist, Feststoffpartikel aus dem im Primärkreis eines Kernreaktors, insbesondere eines Siedewasserkernreaktors, umgewälzten Kühlmedium auf einfache Weise sicher zu entfernen.
Die genannte Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst mit einer Einrichtung mit dem Merkmalen des Patentanspruches 1. Gemäß diesen Merkmalen ist die Einrichtung hinsichtlich ihrer geo-
metrischen Abmessungen und Formen derart gestaltet, dass sie wie ein für diesen Kernreaktor konfiguriertes Brennelement und an Stelle eines solchen Brennelementes in eine leere Brennelementposition des Reaktorkerns des Kernreaktors einsetzbar ist. Durch diese Maßnahme wird eine Filter- oder Reinigungseinrichtung zur Verfügung gestellt, die während der gesamten Dauer des Normalbetriebes des Kernreaktors wirksam ist, und durch diese lange Einsatzzeit sukzessive und effektiv die Feststoffpartikel aus dem umgewälzten Kühlmedium eliminiert, d.h. aus dem Kühlmittelstrom separiert, indem sich diese während des Betriebes des Kernkraftwerkes innerhalb der Einrichtung ablagern. Die Einrichtung kann dann im Rahmen von üblichen Service- und Wartungsarbeiten, beispielsweise am Ende eines Betriebszyklus wie ein Brennelement aus dem Reaktorkern entnom- men und gereinigt werden. Nachdem die in ihr abgelagerten Feststoffpartikel entfernt sind, kann die Einrichtung erneut in die selbe oder in eine andere leere Brennelementposition eingesetzt werden, um nach Anfahren des Kernreaktors erneut ihren Betrieb aufzunehmen. Alternativ hierzu ist es auch mög- lieh die komplette Einrichtung, wenn sie beispielsweise mehrere Betriebszyklen im Einsatz war, wie ein abgebranntes Brennelement zu entsorgen.
Bei einer insbesondere für den Einsatz in einem Siedewasser- kernreaktor geeigneten Einrichtung umfasst diese eine sich in eine Längsrichtung erstreckende Tragstruktur, in der zumindest ein Abscheider, vorzugsweise jedoch eine Mehrzahl von in Längsrichtung hintereinander angeordneten Abscheidern angeordnet ist .
Als Abscheider sind dabei insbesondere Strömungsabscheider vorgesehen, bei denen eine Trennung von Kühlmedium und Fest-
Stoffpartikel durch die Wirkung der Schwerkraft oder einer Fliehkraft herbeigeführt ist. Durch die Verwendung eines Strömungsabscheiders sind konstruktive Gestaltungen möglich, die bei hinreichender Abscheidewirkung einen niedrigen Strömungs- widerstand haben.
Bei der Tragstruktur handelt es sich insbesondere um einen hohlen Kasten. Eine derartige Einrichtung ist insbesondere für den Einsatz in einem Siedewasserkernreaktor geeignet.
In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist als Abscheider ein mit einer Einlassöffnung für das Kühlmittel versehener, in die Tragstruktur einsetzbarer Einsatz vorgesehen, der gegenüber und beabstandet zu dieser Einlassöffnung eine Ablenkeinrichtung zum Ablenken des Kühlmittels aufweist, und der mit einer Lagerzone zum Aufnehmen der durch die Fliehkraft beim Ablenken abgeschiedenen Feststoffpartikel versehen ist. Ein solcher Abscheider ist konstruktiv einfach aufgebaut und lässt sich mit geringem technischen Aufwand herstellen und flexibel an die jeweiligen, kraftwerksspezifischen Anforderungen anpassen.
Wenn als Ablenkeinrichtung ein Zyklon, insbesondere in Form eines feststehenden Schaufelblattes, vorgesehen ist der dem in Längsrichtung innerhalb der Tragstruktur strömenden Kühlmedium einen Drall um diese Längsrichtung aufprägt, wird ein hoher Abscheidegrad bei geringem Strömungswiderstand und geringer Neigung zu strömungsinduzierten Schwingungen erzielt.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind mehrere Abscheider in Längsrichtung hintereinander angeordnet und lösbar miteinander verbunden sind. Ein auf diese Weise gebil-
deter Stapel kann besonders einfach in seiner Gesamtheit in die Tragstruktur eingebaut oder aus dieser ausgebaut werden.
Wenn mehrere Abscheider in Längsrichtung hintereinander ange- ordnet sind, die zum Erzielen einer unterschiedlichen Abscheidewirkung konstruktiv voneinander verschieden sind, können Feststoffpartikel, die sich geometrisch und physikalisch voneinander unterscheiden mit einem hohen Wirkungsgrad in einer einzigen Einrichtung aus dem Kühlmedium abgeschieden werden.
Wenn der Strömungswiderstand der Einrichtung zumindest annährend dem Strömungswiderstand eines Brennelementes entspricht, werden die hydraulischen Bedingungen in der Umgebung der Einrichtung gegenüber einem Betrieb mit eingesetztem Brennelement allenfalls in einem vertretbaren Ausmaß beeinflusst.
Bei einem Reaktorkern eines Kernreaktors, bei dem eine Einrichtung gemäß der Erfindung in eine leere Brennelementposition eingesetzt ist, befindet sich diese vorzugsweise am Rand, insbesondere in einer Eckposition, da die in diesen Positionen befindlichen Brennelemente die geringste Leistung zum Kern haben und somit die Gesamtleistung des Kerns am geringsten verringert wird, wenn ein solches Brennelement durch die erfindungsgemäße Einrichtung ersetzt wird.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf das Ausführungsbeispiel der Zeichnung verwiesen. Es zeigen:
Figur 1 eine Einrichtung gemäß der Erfindung in einer schema- tischen Ansicht seiner Längsseite mit einer Mehrzahl von hintereinander angeordneten Abscheidern,
Figur 2 eine vergrößerte schematische Darstellung der Einrichtung in einem ihrer Endbereiche,
Figur 3 eine alternative Ausgestaltung der Erfindung mit Ab- scheidern, die als Zyklon gestaltet sind,
Figur 4 einen Abscheider im ausgebauten Zustand in einer Seitenansicht und einer Draufsicht von unten (in Strömungsrichtung) ,
Figur 5 eine vergrößerte Teildarstellung der in Fig. 3 gezeigten Einrichtung,
Figur 6 einen Ausschnitt auf die Gitterstruktur eines Reaktor- kerns in seinem Randbereich mit bevorzugten Positionen zum Einsetzen der erfindungsgemäßen Einrichtung.
Gemäß Figur 1 enthält eine für den Einsatz im Reaktorkern eines Siedewasserreaktors vorgesehene Einrichtung gemäß der Erfindung ein Fußstück 2 und ein mit einem Griff 3 versehenes Kopfstück 4, die hinsichtlich ihrer Abmessung und Form derart gestaltet sind, dass die Einrichtung wie ein für diesen Kernreaktor konfiguriertes Brennelement zwischen einem oberen Kerngitter und einem unteren Kerngitter an Stelle eines sol- chen Brennelementes in eine leere Brennelementposition des
Reaktorkerns eingesetzt werden kann. Fußstück 2 und Kopfstütze 4 sind miteinander durch eine sich in einer Längsrichtung 6 erstreckende Tragstruktur 8 verbunden, im Beispiel ein Kasten, der die Außenabmessungen des Kastens eines für diesen Siede- wasserreaktor konfigurierten Brennelementes aufweist. Innerhalb des Kastens (Tragstruktur 8) sind eine Vielzahl von Abscheidern 10 in Längsrichtung 6 hintereinander angeordnet, so
dass sie nacheinander von dem durch das Innere der Tragstruktur 8, im Beispiel durch den Kasten strömenden Kühlmedium durchströmt werden.
5 Figur 2 zeigt das dem Kopfstück 4 mit dem Griff 3 zugewandte obere Ende der Einrichtung in einer vergrößerten Darstellung. Die Abscheider 10 sind in Form eines in den Kasten (Tragstruktur 8) eingesetzten Einsatzes gestaltet und umfassen im Ausführungsbeispiel eine Tragplatte 12, die in ihrem Zentrum eine
0 Einlassöffnung 14 aufweist, die das im Kasten strömende Kühlmittel K in einen Strömungskanal 16 leitet, dessen Querschnitt sich in Richtung der Strömung in Form einer Düse verengt. Am Auslass des Strömungskanals 16 befindet sich eine Ablenkeinrichtung 18, mit der das Kühlmedium K abgelenkt wird. In die-
5 sem Ausführungsbeispiel wird die Ablenkeinrichtung 18 durch eine Kalotte 19 gebildet, die das anströmende Kühlmedium um nahezu 180° umlenkt. Zwischen der Kalotte 19 und der Wand des Kastens befindet sich eine kreisringförmige Auslassöffnung 20, aus der das Kühlmedium K austritt, so dass es außerhalb des
!0 Strömungskanals 16 entlang seiner Außenwand in Richtung der Tragplatte 12 strömt, die gemeinsam mit der Innenwand des Kastens eine erneute Umlenkung des Kühlmediums K um ebenfalls nahezu 180° bewirkt, so dass dieses nach oben (axial in Richtung des Kopfstückes 4) durch einen zwischen Wand des Kastens
>5 und Umlenkeinrichtung 18 gebildeten Auslasskanal 21 zum nächsten Abscheider 10 strömen kann. Der Randbereich der Lagerplatte 12 bildet einen Totraum 22 und damit eine Lagerzone für Feststoffpartikel P, die sich dort auf Grund der durch die untere Umlenkung des Kühlmediums K bewirkten Fliehkraft abla-
30 gern.
Im Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 sind in den Abscheidern 10 als Ablenkeinrichtungen 18 Zyklone 23 vorgesehen. , Auch in diesem Ausführungsbeispiel sind die Abscheider 10 als einzelne Module oder Einsätze gestaltet, die in den Kasten (die Trag- struktur 8) eingesetzt werden können. Jeder Abscheider 10 weist ein rechteckiges Hohlprofil 24 auf, das an einer seiner Stirnseiten mit der Einlassöffnung 14 versehen ist und an der gegenüberliegenden Stirnseite 25 offen ist. An die Einlassöffnung 14 schließt sich ebenfalls ein kurzer Strömungskanal 16 an. Am in das Hohlprofil 24 mündenden Auslass des mittig angeordneten, d. h. nach dem Einbau in die Tragstruktur mit der Längsrichtung 6 fluchtenden Strömungskanals 16 ist der Zyklon
23 angeordnet, der einen feststehenden Lagerkörper 26 umfasst, der mehrere Schaufeln oder Schaufelblätter 28 aufweist. Die Schaufelblätter 28 sind ebenfalls feststehend am Lagerkörper 26 fixiert und prägen dem in Längsrichtung 6 strömenden Kühl- medium K einen Drall um diese Längsrichtung 6 (einen Drehimpuls parallel zu dieser Längsrichtung 6) auf und erzeugen somit eine Bewegung des Kühlmediums K auf einer schraubenför- migen Bahn um diese Längsrichtung 6. Durch diesen Drall wird auf die aus dem Strömungskanal 16 ausströmenden Feststoffpartikel 22 eine nach außen gerichtete Kraft (Zentrifugalkraft) ausgeübt, die diese nach außen zur Innenwand des Hohlprofils
24 in strömungsberuhigte Zonen befördert, wo sie aufgrund der Wirkung des Schwerkraft in einen den Strömungskanal 16 umgebenden Totraum 22 absinken, der zugleich als Sammelraum dient.
In Figur 4 ist zu erkennen, dass das (im eingebauten Zustand während des Betriebs) oben offene Hohlprofil 24 an seinem der Einlassöffnung 14 gegenüberliegenden stirnseitigen (oberen)
Rand 30 mit einer Mehrzahl von sich in Längsrichtung 6 erstre-
ckenden Federzungen 32 versehen ist, an deren Freienden radial nach außen weisende Noppen 34 angeordnet sind.
Diese Noppen greifen gemäß Fig. 5 in öffnungen 36 des benach- harten darüber liegenden und am oberen Rand 30 aufliegenden Abscheiders 10 ein und bilden eine Schnapp- oder Rastverbindung, so dass die in einem Stapel angeordneten Abscheider 10 untereinander formschlüssig verbunden sind und gemeinsam als Stapel aus der Tragstruktur 8 ausgehoben werden können. Die Schnappverbindung kann außerdem mit einem Werkzeug entriegelt werden, um die Einsätze auch einzeln entnehmen zu können.
Im Bereich der Einlassöffnung 14 ist das Hohlprofil 24 ähnlich einem Pyramidenstumpf geformt, so dass es, wenn es mit einem an der Basis des Pyramidenstumpfes befindlichen umlaufenden
Kragen 38 (sieh auch Fig. 4) am oberen Rand des Hohlprofils 24 des (im eingebauten Zustand) darunter liegenden Abscheiders 10 aufliegt, in diesen mit seiner Einlassöffnung 14 hinein ragt.
In den in Fig. 1-5 dargestellten Ausführungsbeispielen sind die Abscheider als Strömungsabscheider gestaltet, die eine Ablenkeinrichtung aufweisen, die eine änderung der Strömungsrichtung des Kühlmediums - eine Ablenkung - bewirken, und bei denen die Feststoffpartikel durch auf sie wirkende Flieh- oder Zentrifugalkräfte in strömungsberuhigte Zonen getrieben werden, wo sie vom Kühlmedium nicht mehr mitgenommen werden und sich in als Lagerraum vorgesehene Totzonen ansammeln.
Figur 6 zeigt einen Ausschnitt aus dem Randbereich eines Reak- torkerns 40, dessen Zellen 42 jeweils mit einem Brennelement besetzt sind. In der Figur sind nun durch „x" und „o" Brennelementpositionen 44,46 am Rand des Reaktorkerns identifi-
ziert, die für den Einsatz einer Einrichtung gemäß der Erfindung besonders geeignet sind. Dabei handelt es sich vorzugsweise um Eckpositionen 46, an denen die Einrichtung nur mit zwei Seitenkanten an ein benachbartes Brennelement grenzt . Ein in dieser Weise mit einem oder mehreren solcher Einrichtungen bestückter Reaktorkern 40 gewährleistet eine sichere und dauerhafte Entfernung von Feststoffpartikeln aus dem Primärkreis.
Bezugszeichenliste
K Kühlmedium
2 Fußstück P Feststoffpartikel 5 3 Griff
4 Kopfstück 6 Längsrichtung 8 Tragstruktur 10 Abscheider 10 12 Tragplatte
14 Einlassöffnung 16 Strömungskanal
18 Umlenkeinrichtung
19 Kalotte
15 20 Auslassöffnung
21 Auslasskanal
22 Toträum
23 Zyklon
24 Hohlprofil 20 25 Stirnseite
26 Lagerkörper 28 Schaufelblatt
29 Toträum
30 Rand
25 32 Federzunge 34 Noppe 36 öffnung
38 Kragen
40 Reaktorkern 30 42 Zelle
44, 46 Brennelementposition
