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Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR RETAINING AT LEAST ONE ELONGATE ARTICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2006/128512
Kind Code:
A1
Abstract:
A device for retaining at least one elongate article has at least one base-side wall section (4, 9), mutually opposite lateral wall sections (5, 10) and at least one resilient covering section (6, 11) located opposite the or each base-side wall section (4, 9), the wall sections (4, 5, 9, 10) and the or each covering section (6, 9) enclosing an accommodating space (7). Attached to at least one covering section (6, 11) is a first end of a connecting section (8, 12), which extends within the accommodating space (7) and has a second end attached to one of the wall sections (4, 5, 9, 10). This means that only a small amount of space is required in order for the article to be retained reliably when subjected to a given pull-out force.

Inventors:
CARRETERO, Frédéric (5 rue Commandant Debelle, Grenoble, Grenoble, F-38000, FR)
Application Number:
EP2006/003067
Publication Date:
December 07, 2006
Filing Date:
April 05, 2006
Export Citation:
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Assignee:
A. RAYMOND ET CIE (115 cours Berriat, Grenoble, Grenoble, F-38000, FR)
CARRETERO, Frédéric (5 rue Commandant Debelle, Grenoble, Grenoble, F-38000, FR)
International Classes:
F16L3/13; F16L3/12
Attorney, Agent or Firm:
RÜTTGERS, Joachim (Teichstrasse 57, Lörrach, 79539, DE)
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Claims:

PATENTANSPRüCHE

1. Vorrichtung zum Halten wenigstens eines länglichen Gegens- tandes mit wenigstens einem bodenseitigen Wandabschnitt

(4, 9), mit einander gegenüberliegenden seitlichen Wandabschnitten (5, 10) und mit wenigstens einem dem oder jedem bodenseitigen Wandabschnitt (4, 9) gegenüberliegenden federnden Abdeckabschnitt (6, 11), wobei die Wandabschnitte (4, 5, 9, 10) und der oder jeder Abdeckabschnitt (6, 11) rand- seitig eines Aufnahmeraumes (7) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einem Abdeckabschnitt (6, 11) ein erstes Ende eines Verbindungsabschnittes (8, 12) angesetzt ist, der sich innerhalb des Aufnahmeraumes (7) er- streckt und mit einem zweiten Ende an einem der Wandabschnitte (4, 5, 9, 10) angesetzt ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Abdeckabschnitte (6, 11) vorhanden sind, an denen je- weils ein Verbindungsabschnitt (8, 12) angesetzt ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Ende des oder jedes Verbindungsabschnittes (8, 12) am äußeren Randbereich des jewei- ligen Abdeckabschnittes (6, 11) angesetzt ist.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Ende des oder jedes Abdeckabschnittes (6, 11) im übergangsbereich zwischen einem bo- denseitigen Wandabschnitt (4, 9) und einem seitlichen Wandabschnitt (5, 10) angesetzt ist.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der oder jeder Verbindungsabschnitt (8, 12) dazu eingerichtet ist, sich bei Einfedern des oder jedes Abdeckabschnittes (6, 11) in den Aufnahmeraum (7) in Richtung des ihm benachbarten seitlichen Wandabschnittes (5, 10) zu bewegen.

Description:

Vorrichtung zum Halten wenigstens eines länglichen Gegenstandes

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Halten wenigstens eines länglichen Gegenstandes mit wenigstens einem bodenseitigen Wandabschnitt, mit einander gegenüberliegenden seitlichen Wandabschnitten und mit wenigstens einem dem oder jedem bodenseitigen Wandabschnitt gegenüberliegenden federnden Abdeckabschnitt, wobei die Wandabschnitte und der oder jeder Abdeckab- schnitt randseitig eines Aufnahmeraumes angeordnet sind.

Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus DE 196 34 309 A1 bekannt. Bei der vorbekannten Vorrichtung umschließen ein boden- seitiger Wandabschnitt, zwei einander gegenüberliegende seitlich Wandabschnitte sowie zwei an jeweils einen Wandabschnitt angesetzte federnde Abdeckabschnitte einen Aufnahmeraum, in den einer Leitung als ein länglicher Gegenstand einfügbar ist. Die Abdeckabschnitte sind in Richtung des Aufnahmeraumes abgewinkelt und liegen mit ihren stirnseitigen Enden an einer eingefügten Leitung an, die dadurch gehalten ist. Durch die Abwinklung ist eine bei vielen Anwendungen ausreichende Sicherung erzielt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, die sich durch einen geringen Platzbedarf auszeichnet.

Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass an wenigstens einem Abdeckabschnitt ein erstes Ende eines Verbindungsabschnittes an- gesetzt ist, der sich innerhalb des Aufnahmeraumes erstreckt und mit einem zweiten Ende an einem der Wandabschnitte angesetzt ist.

Durch das Vorsehen eines Verbindungsabschnittes gemäß der Erfindung federn der oder jeder Abdeckabschnitt, an dem ein Verbindungsabschnitt angesetzt ist, bei Einfügen eines erhaltenden Gegenstandes in Einfügerichtung weiterhin ungehindert ein, während bei einer der Einfügerichtung entgegengesetzten Bewegung des o- der jedes Verbindungsabschnittes eine Bewegung des mit ihm verbundenen Abdeckabschnittes aus dem Aufnahmeraum heraus im Rahmen seiner Zug- und Anbindungsfestigkeit verhindert, so dass sich eine sehr geringer Platzbedarf bei einer gegebenen Haltekraft ergibt.

Zum besonders sicheren Halten eines Gegenstandes bei geringem Platzbedarf sind zwei Abdeckabschnitte vorhanden, an denen jeweils ein Verbindungsabschnitt angesetzt ist.

Aus Festigkeitsgründen ist weiterhin vorteilhaft, dass das zweite Ende des oder jedes Abdeckabschnittes im übergangsbereich zwischen einem bodenseitigen Wandabschnitt und einem seitlichen Wandabschnitt angesetzt ist.

Für eine hohe Stabilität ist vorteilhaft, dass das zweite Ende des o- der jedes Abdeckabschnittes im übergangsbereich zwischen einem bodenseitigen Wandabschnitt und einem seitlichen Wandabschnitt angesetzt ist.

Um ein ungehindertes Einfügen eines Gegenstandes zu gewährleisten, ist zweckmäßigerweise vorgesehen, dass der oder jeder Verbindungsabschnitt dazu eingerichtet ist, sich bei Einfedern des oder jedes Abdeckabschnittes in den Aufnahmeraum in Richtung des ihm benachbarten seitlichen Wandabschnittes zu bewegen.

Aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung unter Bezug auf die einzige Figur der

Zeichnung ergeben sich weitere zweckmäßige Ausgestaltungen und Vorteile.

Die Figur zeigt ein aus Kunststoff hergestelltes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Halten eines in der Figur nicht dargestellten länglichen Gegenstandes an einem in der Figur ebenfalls nicht dargestellten Basisteiles, beispielsweise der Karosserie eines Kraftfahrzeuges. Das dargestellte und erläuterte Ausführungsbeispiel verfügt über einen an sich bekannten Ankerfuß 1 und einen Abdeckteller 2 zum Abdecken einer in dem Basisteil eingebrachten Ausnehmung, in die der Ankerfuß 1 einfügbar ist.

Auf der dem Ankerfuß 1 gegenüberliegenden Seite des Abdecktellers 2 ist ein Rohrhalter 3 zum Halten eines Rohres als Beispiel ei- nes länglichen Gegenstandes angeordnet. Der Rohrhalter 3 verfügt über einen federnden ersten bodenseitigen Wandabschnitt 4, einen versteiften ersten seitlichen Wandabschnitt 5 und einen federnden ersten Abdeckabschnitt 6, die miteinander verbunden und auf einer Seite eines Aufnahmeraumes 7 angeordnet sind.

In dem von dem ersten seitlichen Wandabschnitt 5 wegweisenden Randbereich des ersten Abdeckabschnittes 6 ist ein erstes Ende eines elastisch biegsamen ersten Verbindungsabschnittes 8 angesetzt, das sich innerhalb des Aufnahmeraumes 7 erstreckt und des- sen zweites Ende bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel im LJ- bergangsbereich zwischen dem ersten bodenseitigen Wandabschnitt 4 und dem ersten seitlichen Wandabschnitt 5 angesetzt ist.

Der Rohrhalter 3 verfügt weiterhin über einen federnden zweiten bo- denseitigen Wandabschnitt 9, einen versteiften zweiten seitlichen Wandabschnitt 10 und einen federnden zweiten Abdeckabschnitt 11 , die miteinander verbunden und auf der anderen Seite des Aufnahmeraumes 7 angeordnet sind.

In dem von dem zweiten seitlichen Wandabschnitt 10 wegweisenden Randbereich des ersten Abdeckabschnittes 11 ist ein erstes Ende eines elastisch biegsamen zweiten Verbindungsabschnittes 12 an- gesetzt, das sich innerhalb des Aufnahmeraumes 7 erstreckt und dessen zweites Ende bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel im übergangsbereich zwischen dem zweiten bodenseitigen Wandabschnitt 9 und dem zweiten seitlichen Wandabschnitt 10 angesetzt ist.

In den übergangsbereichen zwischen den bodenseitigen Wandabschnitten 4, 9 und den seitlichen Wandabschnitten 5, 10 sind den zweiten Enden der Verbindungsabschnitte 8, 12 gegenüberliegend zwei Enden einer Verbindungsstruktur 13 angeformt, die die Wandabschnitte 4, 5, 9, 10 gegen das Fußteil 1 abstützt.

Die von den jeweiligen seitlichen Wandabschnitten 5, 10 wegweisenden Enden der federnden Abdeckabschnitte 6, 11 sind in einem Abstand voneinander angeordnet und lassen einen Freiraum zum Einfügen des zu haltenden länglichen Gegenstandes. Weiterhin sind die von den jeweiligen seitlichen Wandabschnitten 5, 10 wegweisenden Enden der federnden Abdeckabschnitte 6, 11 in Richtung der bodenseitigen Wandabschnitte 4, 9 angewinkelt und bilden somit einen Trichter zum Führen des länglichen Gegenstandes.

Die Verbindungsabschnitte 8, 12 sind etwas in Richtung der ihnen benachbarten seitlichen Wandabschnitte 5, 10 gewölbt, so dass sie sich bei Einfedern der Abdeckabschnitte 6, 11 in Richtung der benachbarten seitlichen Wandabschnitte 5, 10 biegen und das Einführen des Gegenstandes in den Aufnahmeraum 7 nicht behindern. Nach Abschluss des Einfügevorganges, bei dem in Abhängigkeit der Dimensionen des Gegenstandes auch die bodenseitigen Wandabschnitte 4, 9 in Richtung der Verbindungsstruktur 13 federn, liegen bei wieder wenigstens teilweise relaxierten Verbindungsabschnitten

8, 11 die freien Stirnseiten der Abdeckabschnitte 6, 11 an dem Gegenstand an.

Ein unbeabsichtigtes Bewegen des Gegenstandes aus dem Auf- nahmeraum 7 entgegen der Einfügerichtung heraus ist nunmehr im Rahmen der Zugfestigkeit der Verbindungsabschnitte 8, 11 sowie der Festigkeit der Anbindung der Enden der Verbindungsabschnitte 8, 11 bei einem sehr geringen Platzbedarf auch bei hohen Belastungen zuverlässig verhindert. Um den Gegenstand zu entfernen, ist es jedoch weiterhin möglich, die Abdeckabschnitte 6, 11 in Richtung der Wandabschnitte 4, 9 zu bewegen und damit den gehaltenen Gegenstand zur Entnahme freigibt.