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Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR SCREWING IN FASTENING ELEMENTS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2002/057434
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a device for screwing in fastening elements that consist of a plastic retainer (13) and a premounted screw (11). The inventive device is further characterized by a screw device (6) and a screwdriver (5). The screw device (6) comprises two tubular elements (58, 59) that are coaxially inserted one into the other. The extent to which they engage with each other can be adjusted and the tubular elements (58, 59) can be interlocked in the adjusted position. The tubular element (58) is further provided with a stop element (62) comprising a stop boss (63') which interacts with a stop screw (63).

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Inventors:
Gasser, Daniel (Dammstrasse 1, Diepoldsau, CH-9444, CH)
Application Number:
PCT/EP2002/000586
Publication Date:
July 25, 2002
Filing Date:
January 22, 2002
Export Citation:
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Assignee:
SFS INTEC HOLDING AG (Nefenstrasse 30, Heerbrugg, CH-9435, CH)
Gasser, Daniel (Dammstrasse 1, Diepoldsau, CH-9444, CH)
International Classes:
B25B21/00; B25B23/10; E04D15/04; (IPC1-7): C12N9/12
Attorney, Agent or Firm:
Ludescher, Hans (SFS Gruppe, Patentabteilung Rosenbergsaustrasse 10, Heerbrugg, CH-9435, CH)
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Claims:
Gegenstand : Vorrichtung zum Einschrauben von Befestigungselementen Patentansprüche
1. Vorrichtung zum Einschrauben von Befestigungselementen, welche aus einem aus einer großflächigen Unterlegscheibe und einem rohrförmigen Fortsatz gebildeten Kunststoff halter und einer vormontierten Schraube bestehen, wobei eine Schraubvorrichtung und eine Halteanordnung für das Befestigungselement vorgesehen sind und die Schraubvor richtung mittels eines Schraubers angetrieben ist und wobei die Schraubvorrichtung aus zwei koaxial ineinander geführten Rohrteilen besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteanordnung einen durch die Schraubvorrichtung (6) betätigbaren Dorn (12) aufweist, der in den rohrförmigen Fortsatz (25) eines Kunststoffhalters (13) einfasst und eine axia le Halterung des Kunststoffhalters (13) bewirkt, und dass das Maß der ineinandergrei fenden Bereiche der beiden Rohrteile (58, 59) je nach Länge des rohrförmigen Fortsatzes (25) voreinstellbar ist und die Rohrteile (58,59) in der voreingestellten Anordnung ge genseitig verriegelbar sind, damit der Dorn (12) mehr oder weniger weit über eine untere Anschlagfläche (52) der Schraubvorrichtung (6) vorsteht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am außen liegenden Rohr teil (58,59) ein federbelastet verstellbarer Bolzen (61) angeordnet ist, welcher in eine von am innen liegenden Rohrteil (59) ausgebildeten Radialbohrungen (60) eingreift.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Radialbohrungen (60) an dem innen liegenden Rohrteil (59) mit einem axialen Rasterabstand aufeinander fol gen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass dem außen liegenden Rohrteil (58) ein beim Einsatz im Zusammenwirken mit einem Grundgestell (4) wirksamer Tiefenanschlag (62) zugeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der federbelastet verstellba re Bolzen (61) im Tiefenanschlag (62) gehalten ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Tiefenanschlag (62) als den außen liegenden Rohrteil (58) umgreifender Bund ausgebildet ist, welcher auf der einen Seite den federbelastet verstellbaren Bolzen (61) aufnimmt und an der gegenüber liegenden Seite eine Anschlagnase (63') aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei eine Verdrehsicherung für den Kunststoffhalter vorgesehen ist, die von wenigstens einem Bolzen gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der die Verdrehsicherung für den Kunststoffhalter (13) bildende Bolzen (14) an einer Anschlagfläche (52) am freien Ende der Schraubvorrichtung (6) frei auskragend vorgesehen ist und am Randbereich der großflächigen Unterlegscheibe (24) des Kunststoffhalters (13) als ein Verdrehen verhindernder Anschlag wirksam ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Bolzen (14) an einer Randbegrenzung der Anschlagfläche (52) angeordnet ist (sind), wobei der (die) Bolzen (14) bei einem angesetzten Kunststoffhalter (13) nur an einer Längsbegrenzung des Kunststoffhalters (13) als Verdrehsicherung wirksam ist (sind).
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der frei auskragenden Bolzen (14) annähernd gleich der Dicke der großflächigen Unterlegschei be (24) an den Kunststoffhaltern (13) im entsprechenden Anschlagbereich ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Halteanordnung (51) zur Aus richtung des Befestigungselementes (2) in der Einschraubachse vorgesehen ist und an ei nem in den Kunststoffhalter (13) eingreifenden Dorn (12) ausgebildet ist, wobei die Schraubvorrichtung (6) einen Anschlag aufweist, der ein Verdrehen des Kunststoffhal ters (13) beim Einschraubvorgang verhindert, wobei der Dorn (12) einen Körper (84) mit einem Gewindebolzen (83) zur Befestigung am freien Ende einer Antriebswelle (64) aufweist und wobei auf den Körper (84) und den Gewindebolzen (83) ein rohrförmiges Teil (78) zur gemeinsamen Befestigung mit dem Körper (84) an dem freien Ende der An triebswelle (64) aufgesetzt ist, das Rückhaltemittel (53) in Form von wenigstens einer vorspringenden Nase (79) aufweist, welche im Zusammenwirken mit wenigstens einer im Inneren des rohrförmigen Fortsatzes (25) eines Kunststoffhalters (13) ausgebildeten, ringförmig nach innen vorspringenden Wulst (77) eine axial gesicherte Halterung er bringt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an dem rohrförmigen Teil (78) des Dorns (12) zwei einander diametral gegenüberliegende, vorspringende Nasen (79) ausgebildet sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die vorspringen den Nasen (79) eine spitzwinklig zur Einschraubachse verlaufende Einlauframpe (80) und einen dahinter steil abfallenden Anschlag aufweisen.
Description:
Gegenstand : Vorrichtung zum Einschrauben von Befestigungselementen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 angege- benen Art.

Bei solchen Vorrichtungen zum Setzen von Befestigungselementen aus Kunststoffhaltem und Schrauben können zur Überbrückung verschiedener Dicken von Isoliermaterial bei der Befestigung von Abdeckbahnen oder-platten über einen möglichst großen Bereich zwar immer gleich lange Schrauben eingesetzt werden, dann ändert sich aber die Länge des rohr- förmigen Fortsatzes an dem Kunststoffhalter entsprechend. Mit diesen verschiedenen Län- gen von rohrförmigen Fortsätzen bei den Kunststoffhaltem ist aber auch die Notwendigkeit unterschiedlicher Einstellungsmöglichkeiten gegeben, um ein ordnungsgemäßes Setzen der Befestigungselemente zu ermöglichen. Die Schraubenköpfe sind ja bei den unterschiedlich langen rohrförmigen Fortsätzen mehr oder weniger tief in den rohrförmigen Fortsätzen ver- senkt angeordnet, so dass eine Antriebswelle mit einem in den rohrförmigen Fortsatz ein- greifenden Dorn verschieden weit über das untere Ende eines verfahrbaren Grundgestells abgesenkt werden muss, um ein gänzliches Eintreiben der Schraube bewirken zu können.

Aus der DE 200 07 656 Ul ist eine Vorrichtung der eingangs genannten Art bekannt, bei der die beiden Rohrteile ineinander verschiebbar sind, und zwar maximal soweit, wie es ein Langloch zulässt. Mittels einer Höhenverstelleinrichtung kann durch Wahl einer entspre- chenden Bohrung für das Eingreifen einer Rändelschraube vorgewählt werden, wie weit ei- ner der beiden Rohrteile während des Schraubvorganges vertikal in den anderen Rohrteil eingeführt werden kann. Das hängt von der Länge eines zu befestigenden Kunststoffhalters ab. Während des Einschraubvorganges sind die Rohrteile teleskopisch ineinander verschieb- bar. Eine Bohrmaschine als Schrauber startet bei jedem Einschraubvorgang aus der gleichen Höhe. Nur der Weg, den das eine Rohrteil zurücklegt, bis ein Einstellring auf dem stationä- ren anderen Rohrteil aufsitzt, ist einstellbar. Die Höhenverstelleinrichtung ist bei der bekann- ten Vorrichtung praktisch nur ein Tiefenanschlag. Mit dem Tiefenanschlag wird festgelegt, wie weit während des Einschraubvorganges der eine Rohrteil mit der Antriebswelle der Schraubvorrichtung nach unten bewegt werden kann. Mit der Höhenverstelleinrichtung kann man nicht einstellen, wie weit die Antriebswelle unten aus der Schraubvorrichtung hervor- schaut. Das ist bei unterschiedlich langen rohrförmigen Fortsätzen aber nachteilig, weil diese während des Einschraubvorganges nicht durch den Dorn gehalten werden können. Der Kunststoffhalter muß deshalb durch äußere Führungsvorrichtungen bis in die Setzstellung gebracht werden.

Vorrichtungen der eingangs genannten Art sind insbesondere im Zusammenhang mit einem verfahrbaren Untergestell bekannt (EP 0 600 285 Al). In der Regel erfolgt eine Zuführung der Kunststoffhalter über ein Magazin. Die Kunststoffhalter mit in der Regel bereits einge- setzten Schrauben werden in einer Einschraubstellung zur Einschraubachse ausgerichtet be- reitgestellt und dort von der Schraubvorrichtung erfasst. Durch Niederdrücken der Schraub- vorrichtung erfolgt dann ein Einschrauben des gesamten Befestigungselementes durch Ein- dringen der eingesetzten Schraube in den Untergrund. Es ist jedoch immer notwendig, eine Verdrehsicherung für die Kunststoffhalter gegenüber der Schraubvorrichtung vorzusehen, da diese in einer exakt ausgerichteten Lage in den zu verschraubenden Teil eingesetzt werden müssen, sich also nicht mit der Schraubvorrichtung mitdrehen dürfen. Zu diesem Zweck sind in der Regel relativ lange Führungsschächte oder Führungsschienen vorgesehen, um die Kunststoffhalter bis zum endgültigen Setzen des Befestigungselementes gegen Verdrehen zu sichern. Es können auch höhenverstellbare, federbelastet verschwenkbare Backen vorgese- hen werden, die mit dem Setzvorgang in der Höhenlage mitgehen und bis zum endgültigen Setzen im Einsatz belassen werden. Durch diese Maßnahmen sind besonders aufwendige konstruktive Mittel erforderlich, wobei es dann auch besonders schwierig wird, einen aus irgendwelchen Gründen schräggestellten Kunststoffhalter aus dem Führungsschacht oder den Führungsschienen zu entfernen.

Mit einer aus der EP 0 535 547 B1 bekannten Setzvorrichtung lassen sich keine Befesti- gungselemente einschrauben, die eine großflächige Unterlegscheibe mit einem rohrförmigen Fortsatz aus Kunststoff haben. Die Befestigungselemente, für die die bekannte Setzvorrich- tung vorgesehen ist, haben eine Unterlegscheibe oder einen Lastverteilteller aus Metall. Die- se Setzvorrichtung hat auch keine Halteanordnung für das Befestigungselement, die aus ei- nem in einen rohrförmigen Fortsatz eines Kunststoffhalters eingreifenden, am freien Ende der Antriebswelle angeordneten Dorn besteht. Vielmehr ist bei dieser Setzvorrichtung ein Passvorsprung vorgesehen, der an einem Kontaktpunkt an dem Lastverteilteller neben einer Rampe angreift, um den Lastverteilteller festzulegen. Die Halteanordnung dient hier also zugleich als Verdrehsicherung.

Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, eine konstruktiv einfache und prob- lemlos zu handhabende Verstelleinrichtung zur Anpassung verschieden langer rohrförmiger Fortsätze an den Kunststoffhaltern und eine optimale Halteanordnung und Verdrehsicherung für die Kunststoffhalter zu schaffen.

Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung mit den im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.

Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen kann in sehr einfacher Weise erreicht werden, dass der in den rohrförmigen Fortsatz einzuführende Dorn, welcher ja auch über eine ent- sprechend Antriebswelle mit dem Schrauber verbunden ist, entsprechend tief in den rohr- förmigen Fortsatz eingreifen kann. Es wird also allein durch die gegenseitige Verstellung der koaxial ineinander geführten Rohrteile ein Ausgleich bezüglich verschieden langer rohrför- miger Fortsätze an den Kunststoffhaltem erreicht.

In konstruktiv einfacher Weise wird dabei vorgesehen, dass am außen liegenden Rohrteil ein federbelastet verstellbarer Bolzen angeordnet ist, welcher in eine von am innen liegenden Rohrteil ausgebildeten Radialbohrungen eingreift. Es ist damit nicht nur eine einfache Ver- stellung möglich, sondern auch eine sichere Verriegelung und vor allem eine selbst einras- tende Verriegelung, die bis zum manuellen Lösen wieder sicher in dieser Verriegelungsstel- lung bleibt.

Weiter wird vorgeschlagen, dass die Radialbohrungen an dem innen liegenden Rohrteil mit einem axialen Rasterabstand aufeinander folgen. Es ist dadurch eine stufenweise Verstellung mit einer auf die Rastermaß der rohrförmigen Fortsätze von Kunststoffhaltem abgestimm- ten Größenordnung möglich.

Als besonders vorteilhafte Maßnahme wird angesehen, dass dem außen liegenden Rohrteil ein beim Einsatz im Zusammenwirken mit einem Grundgestell wirksamer Tiefenanschlag zugeordnet ist. Durch diese Maßnahme wird erreicht, dass die Vorschubbewegung für den Kunststoffhalter selbst immer so abgestimmt ist, dass die großflächige Unterlegscheibe des Kunststoffhalters in entsprechender Weise auf der Oberfläche einer zu befestigenden Bahn satt zur Auflage kommt. Es ist daher die Möglichkeit geschaffen worden, dass trotz einer einfachen Verstellmöglichkeit zur Anpassung an verschieden lange rohrförmige Fortsätze nicht auch zugleich eine Verstellung eines Tiefenanschlages notwendig wird. Der Tiefenan- schlag ist somit immer in Abhängigkeit vom endgültigen Setzen des Kunststoffhalters wirk- sam, wogegen durch die einfache gegenseitige Verstellung der beiden koaxial zueinander ausgerichteten Rohrteile das Maß überbrückt werden kann, um welches der Schraubenkopf mehr oder weniger tief einem mehr oder weniger langen rohrförmigen Fortsatz versenkt an- geordnet ist.

In konstruktiv einfacher Weise wird vorgesehen, dass der federbelastet verstellbare Bolzen im Tiefenanschlag gehalten ist. Es ist hier eine entsprechende Materialanhäufung vorhanden, so dass auch eine ausreichende Führung und somit Halterung des eingesetzten, federbelastet verstellbaren Bolzens möglich geworden ist.

In diesem Zusammenhang ist es ferner vorteilhaft, wenn der Tiefenanschlag als den außen liegenden Rohrteil umgreifender Bund ausgebildet ist, welcher auf der einen Seite den fe- derbelastet verstellbaren Bolzen aufnimmt und an der gegenüberliegenden Seite eine An- schlagnase aufweist. Es kann auch hier wieder eine sowohl funktionell als auch konstruktiv sehr einfache Lösung geschaffen werden, so dass die Verstellung optimal durchgeführt und ferner eine entsprechend stabile Anschlagnase geschaffen werden kann.

Eine optimale Verdrehsicherung wird dadurch erreicht, dass der die Verdrehsicherung für den Kunststoffhalter bildende Bolzen an einer Anschlagfläche am freien Ende der Schraub- vorrichtung frei auskragend vorgesehen ist und am Randbereich der großflächigen Unterleg- scheibe des Kunststoffhalters als ein Verdrehen verhindernder Anschlag wirksam ist.

Durch den in den Kunststoffhalter eingreifenden Dorn ist wie bei der aus der DE 197 54 356 Al bekannten Vorrichtung eine achsgenaue Ausrichtung möglich, so dass immer gewähr- leistet ist, dass der Kunststoffhalter und somit auch die in den Kunststoffhalter eingesetzte Schraube, also das komplette Befestigungselement exakt in der Einschraubachse ausgerichtet ist. Durch den oder die erfindungsgemäß an der Schraubvorrichtung angeordneten Bolzen ist darüber hinaus aber in konstruktiv einfacher Weise eine exakte Ausrichtung der Kunststoff- halter um die Einschraubachse gewährleistet, wobei dadurch auch die Möglichkeit geschaf- fen worden ist, dass diese exakte Ausrichtung bis zum endgültigen Setzen des Befestigungs- elementes wirksam bleibt. Die Verdrehsicherung für die großflächige Unterlegscheibe des Kunststoffhalters bleibt also bis zum endgültigen Setzen des Befestigungselementes im Ein- satz.

Durch diese sehr einfache, jedoch besonders wirkungsvolle Konstruktion können auf dem ganzen Verschiebeweg der Schraubvorrichtung die bisher bei solchen Anordnungen erfor- derlichen Führungsschächte oder Führungsschienen weggelassen werden. Es ist auch in kei- ner Weise erforderlich, die großflächige Unterlegscheibe der Kunststoffhalter bis zum end- gültigen Setzen mittels federbelastet wegschwenkbarer oder federbelastet zurückdrückbarer Backen zu halten, da auch dadurch eine aufwendige und platzintensive Konstruktion gege- ben war. Allein durch die Anordnung von einem oder mehreren frei auskragenden Bolzen ist eine ausreichende Möglichkeit geschaffen, Anschläge gegen ein Verdrehen des Kunststoff- halters vorzusehen.

Diese konstruktive Ausgestaltung ist in gleicher Weise wirksam, ob nun die Vorrichtung für sich als Handgerät eingesetzt wird oder aber in ein verfahrbares Grundgestell eingesetzt ist.

Auch bei Einsatz als Handgerät wird der Kunststoffhalter achsgenau ausgerichtet mit dem und um den Dorn gehalten und durch die als Anschläge wirkenden Bolzen gegen Verdrehen gesichert. Es ergeben sich also die gleichen vorteilhaften Ergebnisse bei Einsatz in einem Handgerät als auch bei Einsatz in einem verfahrbaren Grundgestell.

Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wird insgesamt also eine in konstruktiver Hinsicht wesentlich verbesserte Vorrichtung geschaffen, die einfacher zu handhaben ist und bei der vor allem die gute Zugänglichkeit zu allen wichtigen Bereichen möglich ist. Selbst wenn es einmal zu Störungen in der Zufuhr der Befestigungselemente und insbesondere der Kunst- stoffhalter kommen sollte, kann problemlos von Hand eingegriffen werden, da keine stören- den Führungen, Schächte oder Verkleidungen erforderlich sind.

Weiter wird vorgeschlagen, dass der oder die Bolzen an einer Randbegrenzung der An- schlagfläche angeordnet ist (sind), wobei der (die) Bolzen bei einem angesetzten Kunststoff- halter nur an einer Längsbegrenzung des Kunststoffhalters als Verdrehsicherung wirksam ist (sind). Es ist also ausschließlich notwendig, eine Verdrehsicherung vorzusehen, so dass also kein Erfordernis gegeben ist, an gegenüberliegenden Längsbegrenzungen der Kunststoffhal- ter oder gar umfangsgeschlossen entsprechende Anschläge oder Anschlagbereiche vorzuse- hen. An sich würde auch ein solcher Bolzen ausreichen, jedoch ist durch die Anordnung von wenigstens zwei Bolzen gewährleistet, dass sich der Kunststoffhalter weder in die eine noch in die andere Richtung um die Einschraubachse verdrehen kann.

Es wird ferner vorgeschlagen, dass die Länge der frei auskragenden Bolzen annähernd gleich der Dicke der großflächigen Unterlegscheibe an den Kunststoffhaltem im entsprechenden Anschlagbereich ausgebildet ist. Da der Kunststoffhalter an der am freien Ende der Schraub- vorrichtung ausgebildeten Anschlagfläche abgestützt ist, reicht eine geringe Länge der Bol- zen aus, um eine wirksame Verdrehsicherung für den Kunststoffhalter zu bewerkstelligen.

Es bedarf also nur einer kleinen Länge dieser Bolzen, um eben an der entsprechenden Stelle, also im entsprechenden Anschlagbereich an der Längsbegrenzung der Unterlegscheibe eine Abstützung zu schaffen.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist also in vorteilhafter Weise sowohl bei Einsatz als Handgerät als auch bei Einsatz in einem verfahrbaren Grundgestell vorteilhaft. In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn bei in ein Grundgestell eingesetzter Vorrichtung und einem vereinzelten Zubringen von Befestigungselementen mit Kunststoffhaltern diese in einer Halterung mit entsprechender Ausrichtung bereitgehalten werden, wobei als Auflage nach unten federbelastet wegschwenkbare Backen vorgesehen sind.

Gerade bei einem Einsatz der Vorrichtung in einem verfahrbaren Grundgestell wird dadurch eine Bereitstellung der Befestigungselemente in entsprechender Ausrichtung ermöglicht, wobei beim Niederdrücken der Schraubvorrichtung der mit der Antriebswelle verbundene Dorn in den Kunststoffhalter eindringt, bis der Kunststoffhalter an der Anschlagfläche am freien Ende der Schraubvorrichtung zur Anlage kommt. Da die Kunststoffhalter bereits in der Halterung in der entsprechenden Ausrichtung bereitgehalten sind, können dann diese Kunststoffhalter an deren Längsbegrenzung von den frei auskragenden Bolzen erfasst wer- den, wobei ab diesem Zeitpunkt die Schraubvorrichtung selbst die Funktion der Verdrehsi- cherung übernimmt. Bei einem Weiterbewegen der Schraubvorrichtung nach unten hin wer- den die federbelastet ausgebildeten Backen nach unten weggeschwenkt, so dass der Kunst- stoffhalter und die Schraubvorrichtung durch diese Halterung hindurch weiter nach unten bis zum endgültigen Einschrauben und Setzen des Befestigungselementes geführt werden kön- nen. Die Halterung dient dabei lediglich zur ordnungsgemäßen Bereitstellung der Befesti- gungselemente, da anschließend keine zusätzliche Führungsschiene oder kein zusätzlicher Führungsschacht benötigt wird.

Wenn bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung eine einfache Möglichkeit geschaffen wer- den soll, das aus Kunststoffhalter und Schraube bestehende Befestigungselement in axialer Richtung gesehen bis zum endgültigen Einschrauben sicher zu halten, dabei aber eine Rela- tivdrehung zwischen Dorn und Kunststoffhalter zu ermöglichen, ohne dass für den Kunst- stoffhalter nachteilige Reibungshitze erzeugt wird, dann wird eine Vorrichtung vorgeschla- gen, bei der der Dorn einen Körper mit einem Gewindebolzen zur Befestigung am freien Ende einer Antriebswelle aufweist und wobei auf den Körper und den Gewindebolzen ein rohrförmiges Teil zur gemeinsamen Befestigung mit dem Körper an dem freien Ende der Antriebswelle aufgesetzt ist, das Rückhaltemittel in Form von wenigstens einer vorspringen- den Nase aufweist, welche im Zusammenwirken mit wenigstens einer im Inneren des rohr- förmigen Fortsatzes eines Kunststoffhalters ausgebildeten, ringförmig nach innen vorsprin- genden Wulst eine axial gesicherte Halterung erbringt.

Erfindungsgemäß gelöst wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Patenanspruchs 1.

Durch einfaches Einbringen des Dornes beim Niederdrücken der Schraubvorrichtung oder aber beim Ansetzen eines Kunststoffhalters an die Schraubvorrichtung kann eine axiale Sicherung des Kunststoffhalters gegenüber der Schraubvorrichtung erzielt werden, wobei dies ohne besondere Kraftaufwendung durchgeführt werden kann. Selbst wenn die im Kunst- stoffhalter ausgebildete, ringförmig nach innen vorspringende Wulst, die auch in mehrfacher Anordnung vorhanden sein kann, umfangsgeschlossen verläuft, ist ein leichtes Einbringen erforderlich, da lediglich Teilbereiche am Umfang des Dornes diese Wulst oder Wülste ü- berspringen müssen. Es bedarf also nicht eines umfangsgeschlossenen Aufweitens des rohr- förmigen Fortsatzes des Kunststoffhalters im Bereich der Wulst oder Wülste, sondern es genügt beispielsweise eine einseitige kurze Ausbauchung, da lediglich die entsprechende vorspringende Nase über die Wulst oder Wülste hinweggeführt werden muss.

In diesem Zusammenhang zeigt die EP 0 783 063 AI einen zylindrischen Teil eines Schrau- bers. In den zylindrischen Teil ist eine Schrauberspitze eingesteckt. In dem Kunststoffhalter eines zu setzenden Befestigungselements sind ringförmige Rippen vorgesehen, die mit dem zylindrischen Teil des Schraubers in Klemmeingriff kommen. Somit dient das zylindrische Teil des Schraubers auch zur axialen Halterung, dabei ist aber vorausgesetzt, dass sich das zylindrische Teil des Schraubers und der Kunststoffhalter gemeinsam drehen. Andernfalls würde zwischen beiden unerwünschte Reibungshitze entstehen.

Zum Einschrauben von Befestigungselementen, bei denen sich der Kunststoffhalter beim Einschrauben nicht drehen soll, weil die Unterlegscheibe eine bestimmte Ausrichtung um die Einschraubachse bis zum endgültigen Setzen des Befestigungselementes beibehalten soll, ist diese bekannte Vorrichtung ungeeignet.

Bei einer Vorrichtung nach der DE 93 11 122 U1 stellen sich die vorgenannten Probleme ohnehin nicht, weil diese für Befestigungselemente bestimmt ist, die eingeschlagen werden.

Um eine ordnungsgemäße Halterung des Kunststoffhalters an dem Dorn und somit an der Schraubvorrichtung zu erreichen, ist es nur notwendig, den Kunststoffhalter praktisch ver- liersicher zu halten, da es in Richtung des Entfernens des Kunststoffhalters von der Schraub- vorrichtung selbst weg keinerlei Kräfte gibt, die beim Setzvorgang oder beim Einschrauben in diese Richtung gehend auftreten können.

Reibungshitze kann bei dem Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht entstehen, weil hier keine reibschlüssige Halterung zwischen Kunststoffhalter und Dorn vorgesehen ist, sondern eine formschlüssige Halterung, die eine gegenseitige Relativdrehung ohne weiteres zulässt.

Ein weiterer besonderer Vorteil der Vorrichtung nach der Erfindung ist, dass ihr Dorn an jeder Schraubvorrichtung angebracht werden kann, um diese in die Lage zu versetzen, Be- festigungselemente der hier in Rede stehenden Art setzen zu können.

In diesem Zusammenhang ist es auch besonders vorteilhaft, wenn am Dorn zwei einander diametral gegenüberliegende, vorspringende Nasen ausgebildet sind. Es wird dann beim Ein- führen des Dornes in den rohrförmigen Fortsatz des Kunststoffhalters der rohrförmige Fort- satz in diesem Bereich praktisch ellipsenförmig verformt, wobei nach dem gänzlichen Ein- führen der Nasen der rohrförmige Fortsatz wieder in die ursprüngliche Form zurückgeht.

Das Einführen und eine ordnungsgemäße Halterung werden noch dadurch verbessert, dass die vorspringenden Nasen eine spitzwinklig zur Einschraubachse verlaufende Einlauframpe und einen dahinter steil abfallenden Anschlag aufweisen. Es wird damit der Einführvorgang selbst bei einem Einbringen des Kunststoffhalters von Hand wesentlich erleichtert und trotz- dem ist eine ausreichende Sicherung gegen ein axiales Verschieben des Kunststoffhalters gewährleistet.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden in der nachstehenden Beschreibung anhand der Zeichnungen noch näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Einschrauben von magaziniert vorbereiteten Befestigungselementen, teilweise im Schnitt dargestellt ; Fig. 2 eine Seitenansicht eines Teilbereiches der Vorrichtung nach Fig. 1 in Pfeilrichtung II gesehen ; Fig. 3 einen Schnitt durch eine nicht in ein Grundgestell eingesetzte Schraubvorrichtung ; Fig. 4 eine Ansicht eines in der Vorrichtung einsetzbaren, aus einem Kunststoffhalter und einer Schraube befestehenden Befestigungselementes ; Fig. 5 einen Schnitt durch eine Halterung zur Bereitstellung eines Befestigungselementes ; Fig. 6 eine Draufsicht auf die Halterung nach Fig. 4.

Fig. 7 eine vergrößerte Darstellung des Teilbereiches VII in Fig. l, teilweise aufgeschnitten dargestellt mit eingesetztem, hier bereitgestelltem Befestigungselement ; Fig. 8 eine Seitenansicht der Schraubvorrichtung in Pfeilrichtung VIII in Fig. 7, teilweise aufgeschnitten dargestellt ; Fig. 9 das Befestigungselement in Seitenansicht, teilweise aufgeschnitten dargestellt, wobei in den Kunststoffhalter ein mit einer Antriebswelle verbundener Dorn eingesetzt ist ; Fig. 10 eine vergrößerte Darstellung eines Teilabschnittes des Dornes im Schnitt ; Fig. 11 eine Ansicht dieses Teilabschnittes von unten.

Bei einer Vorrichtung 1 zum Einschrauben von magaziniert vorbereiteten Befestigungselinenten 2 ist ein mittels Rädern 3 verfahrbares Grundgestell 4 vorhanden, in welchem eine Schraubvorrichtung 6 mit einem integrierten Schrauber 5 in vertikaler Richtung verschiebbar gehalten ist. Die gesamte Schraubvorrichtung 6 ist in einem Montageteil 7 eingesetzt und somit über Handgriffe 8 von einer Bedienungsperson zu handhaben. Über entsprechende Führungsstangen ist der Montageteil 7 verschiebbar gehalten, wobei mittels einer Gasfeder 9 die gesamte Schraubvorrichtung 6 jeweils von selbst in die obere Ruhestellung verschoben wird.

Über Zuführelemente 10 werden die Befestigungselemente 2 in die Einschraublage gebracht.

Beim Niederdrücken der Schraubvorrichtung 6 greift ein mit einem Angriff 49 für eine Schraube 11 versehener Dorn 12 soweit in die Öffnung eines Kunststoffhalters 13 des Befes- tigungselementes 2 ein, bis der Angriff 49 den Schraubenkopf erfasst. Über entsprechende Bolzen 14 wird erreicht, dass sich während des Niederdrückens des Befestigungselementes 2 und beim Einschraubvorgang selbst der Kunststoffhalter 13 nicht verdrehen kann.

Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, werden mit der Vorrichtung 1 Befestigungselemente 2 gesetzt, welche aus dem Kunststoffhalter 13 und der bereits vormontierten Schraube 11 bestehen.

Natürlich wäre es auch denkbar, die Schraube 11 erst dann zuzuführen, wenn der Kunst- stoffhalter 13 vereinzelt in der Einschraublage liegt. Gerade bei solchen Befestigungsele- menten aus Kunststoffhalter 13 und Schraube ist es aber vorteilhaft und auch für einen schnellen Setzvorgang sinnvoll, wenn die Schraube bereits in dem Kunststoffhalter vormon- tiert ist und auch in dieser Form über ein vorhandenes Magazin 15 zugeführt werden kann.

Zwischen dem Magazin 15 und den Zuführelementen 10, welche die Kunststoffhalter 13 in Richtung Einschraublage fahren, ist eine Vereinzelungsanordnung 16 vorgesehen, welche dafür sorgt, dass bei jedem Setzvorgang, also bei jedem Niederdrücken der Schraubvorrich- tung 6 jeweils ein Befestigungselement 2 freigegeben und in die Einschraublage gebracht wird. Die Vereinzelungsanordnung 16 weist einen Hebel 17 auf, welcher um eine quer zur Zuführrichtung des Magazins 15 verlaufende Achse 19 verdrehbar ist.

Die Schraubvorrichtung 6, welche auch eine durchgehende Antriebswelle 64 aufnimmt, die an ihrem freien Ende mit dem Dorn 12 mit dem Angriff 49 und mit Rückhaltemitteln 53 versehen ist, um eine Halterung des Kunststoffhalters 13 in axialer Richtung zu bewirken, ist in besonderer Weise ausgestaltet. Die Schraubvorrichtung 6 besteht aus zwei koaxial ineinander geführten Rohrteilen 58 und 59 und entsprechenden Montageschienen 65 und 66.

Das Maß der ineinander greifenden Bereiche der beiden Rohrteile 58 und 59 ist veränderbar, wobei die Rohrteile 58,59 in der eingestellten Anordnung gegenseitig verriegelbar sind. Am außen liegenden Rohrteil 58 ist ein federbelastet verstellbarer Bolzen 61 angeordnet. Dieser Bolzen 61 greift in eine Radialbohrung 60 am innen liegenden Rohrteil 59 ein. An dem in- nen liegenden Rohrteil 59 sind mit axialem Rasterabstand aufeinander folgend mehrere Ra- dialbohrungen 60 vorgesehen, damit in entsprechenden Abständen eine Verriegelung zwi- schen dem außen liegenden Rohrteil 58 und dem innen liegenden Rohrteil 59 ermöglicht wird. Durch das mehr oder weniger weite Ineinanderschieben der beiden Rohrteile 58 und 59 wird erreicht, dass der Dorn 12 der Antriebswelle 64 mehr oder weniger weit über eine untere Anschlagfläche 52 der Schraubvorrichtung 6 vorsteht, so dass eine Anpassung an verschiedene Längen der rohrförmigen Fortsätze 25 der Kunststoffhalter 13 möglich ist. Je nach Länge dieser rohrförmigen Fortsätze 25 muss nämlich der Dorn 12 mehr oder weniger tief in den rohrförmigen Fortsatz 25 eingreifen können, um mit einem entsprechenden Ein- griff im Kopf der Schraube 11 die erforderliche Setztiefe zu erreichen.

Aus Montagegründen und auch zur Versteifung der Schraubvorrichtung 6 sind zumindest an zwei einander gegenüberliegenden Bereichen des außen liegenden Rohrteiles 58 Montage- schienen 65 und 66 angeordnet, die über Schrauben 67 mit dem außen liegenden Rohrteil 58 fest verbunden sind. In der Montageschiene 65 versenkt angeordnet und in dem außen lie- genden Rohrteil 58 eingedreht ist ferner eine Schraube 68 vorgesehen, welche in eine Längsnut 69 an dem innen liegenden Rohrteil 59 eingreift. Es ist dadurch gewährleistet, dass die Rohrteile 58, 59 nicht ganz auseinander gezogen werden können, und ferner ist dadurch eine gegenseitige Verdrehsicherung geschaffen.

Am außen liegenden Rohrteil 58 ist ein beim Einsatz im Zusammenwirken mit einem Grundgestell 4 wirksamer Anschlagteil 62 angeordnet. Vorteilhaft ist dabei der federbelastet verstellbare Bolzen 61 in diesem Anschlagteil 62 gehalten. Bei der besonderen gezeigten Ausführungsform ist der Anschlagteil 62 als den außen liegenden Rohrteil 58 umgreifender Bund ausgebildet, welcher auf der einen Seite den federbelastet verstellbaren Bolzen 61 auf- nimmt und an der gegenüberliegenden Seite eine Anschlagnase 63'aufweist. Beim Nieder- drücken der Vorrichtung 1 wird also zusammen mit der Schraubvorrichtung 6 auch der An- schlagteil 62 mit der Anschlagnase 63'nach unten bewegt, bis er mit einer Anschlagschrau- be 63 in Kontakt kommt. Dann ist der weitere Vorschub der Schraubvorrichtung 6 unterbun- den. Um hier eine Feineinstellung des Tiefenanschlages bewirken zu können, ist es möglich, die Anschlagschraube 63 weiter herauszudrehen oder aber von einer Mittelstellung weiter nach innen oder nach außen zu drehen, um dadurch jeweils den optimalen Anpressdruck der großflächigen Unterlegscheibe des Kunststoffhalters 13 an einer zu befestigenden Bahn zu bewirken.

Für die ordnungsgemäße Halterung des durch die Vorrichtung 1 zu setzenden Befestigungs- elementes 2 wird eine Halteanordnung 51 vorgesehen, welche einerseits von dem am freien Ende einer Antriebswelle 64 ausgebildeten Dorn 12 und andererseits von den Bolzen 14 ge- bildet. Zur exakten Ausrichtung mit der Einschraubachse greift der Dorn 12 in das Innere des rohrförmigen Fortsatzes 25 des Kunststoffhalters 13 ein. Dort kann dann der Dorn 12 über den Angriff 49 den Kopf der Schraube 11 erfassen. Zur Verdrehsicherung des einge- setzten Kunststoffhalters 13 sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel zwei von einer am freien Ende der Schraubvorrichtung 6 ausgebildeten Anschlagfläche 52 frei auskragende Bolzen 14 vorgesehen. Diese Bolzen 14 sind am Randbereich einer großflächigen Unterleg- scheibe 24 des Kunststoffhalters 13 als ein Verdrehen verhindernde Anschläge wirksam.

Zwei Bolzen 14 sind deshalb vorgesehen, um ein Verdrehen der Unterlegscheibe 24 sowohl in die eine als auch in die andere Drehrichtung zu verhindern.

Es wäre durchaus denkbar, auch nur einen einzigen solchen Bolzen 14 vorzusehen, oder aber anstelle eines Bolzens einen länglichen Anschlagteil anzuordnen. Es ist also lediglich erfor- derlich, durch über die Anschlagfläche 52 axial vorstehende Bereiche Anschläge oder einen einzigen Anschlag zu bilden, um ein Verdrehen des Kunststoffhalters 13 verhindern. Eine solche Maßnahme kann natürlich auch im Zusammenhang mit einer besonderen Gestaltung der Umfangsform der großflächigen Unterlegscheibe 24 des Kunststoffhalters 13 bewirkt werden. So können beispielsweise solche Bolzen oder andere Anschläge auf besondere Kon- turen am Umfangsbereich der Unterlegscheibe oder aber in Bezug auf Öffnungen am Rand oder in der Unterlegscheibe abgestimmt sein. Es wäre auch denkbar, an den gegenüberlie- genden Seiten für die großflächige Unterlegscheibe entsprechende Bolzen 14 oder ähnliche Anschläge vorzusehen, doch reicht es für eine ordnungsgemässe Halterung aus, nur an einer Seite solche Maßnahmen zu ergreifen. In diesem Zusammenhang wäre es aber auch denkbar, an der Anschlagfläche 52 der Schraubvorrichtung 6 eine auf die Form der grossflächigen Unterlegscheibe 24 des Kunststoffhalters 13 angepasste Vertiefung vorzusehen, welche also die Unterlegscheibe 24 zur Gänze oder zumindest zum Teil aufnehmen kann, um auf diese Weise eine Verdrehsicherung zu bewirken. Es ist also ersichtlich, dass nicht nur die wirk- samste und einfachste Konstruktion möglich ist, sondern dass auch konstruktiv aufwändigere Maßnahmen möglich sind.

Die Länge der frei auskragenden Bolzen 14 oder entsprechend anderer konstruktiv ausgebil- deter Anschläge entspricht annähernd der Dicke der großflächigen Unterlegscheibe 24 an den Kunststoffhaltern 13 im entsprechenden Anschlagbereich. Es ist also zu gewährleisten, dass zumindest der Randbereich an einer Längsbegrenzung der großflächigen Unterleg- scheibe 24 von den Bolzen 14 ordnungsgemäß erfasst werden kann.

Gerade im Zusammenhang mit der Anordnung der Vorrichtung 1 in einem fahrbaren Grund- gestell 4 ist es auch vorteilhaft, die Befestigungselemente bestehend aus Kunststoffhalter 13 und vormontierter Schraube 11 entsprechend für den Einschraubvorgang bereitzustellen. Zu diesem Zweck ist am Grundgestell 4 eine Halterung 70 vorgesehen, welche einen von oben nach unten sich verjüngenden Einführbereich 71 aufweist. An diesen Einführbereich 71 schließt sich eine der Kontur der großflächigen Unterlegscheibe 24 angepasste Öffnung 72 an. Diese Öffnung 72 wird an zwei einander gegenüberliegenden Randbereichen nach unten hin durch Backen 73,74 abgeschlossen. Diesen Backen 73,74 sind Federn 75,76 zugeord- net, so dass diese Backen 73,74 in der in der Fig. 4 gezeigten Schließstellung unterhalb der Öffnung 72 in ihrer Ruhestellung angeordnet sind. Sobald ein Kunststoffhalter 13 in die Hal- terung 70 eingebracht ist, kann die Schraubvorrichtung 6 nach unten gedrückt werden. So- bald dann der Dorn 13 in den rohrförmigen Fortsatz 25 des Kunststoffhalters 13 eindringt und die Bolzen 14 eine Längsbegrenzung der großflächigen Unterlegscheibe 24 erfasst ha- ben, wird die gesamte Schraubvorrichtung 6 weiter nach unten gedrückt, so dass die Backen 73,74 entgegen der Kraft der Federn 75,76 nach unten wegschwenken können. Der Kunst- stoffhalter 13 und somit das gesamte Befestigungselement 2 wird ab diesem Zeitpunkt aus- schließlich an der Schraubvorrichtung 6 gehalten und es bedarf daher keiner zusätzlicher Führungsschächte oder Führungsschienen. Nach dem Zurückführen der Schraubvorrichtung 6 nach Beendigung des Einschraubvorganges werden die Backen 73,74 durch die Federn 75,76 wieder in ihre Ausgangslage zurückgeschwenkt, so dass die Halterung 70 wieder für die Aufnahme des nächsten Befestigungselementes 2 bereitsteht.

Mit der in der Fig. 9 bis 11 dargestellten Ausführung soll nun im wesentlichen die axiale Halterung des Befestigungselementes 2, insbesondere des Kunststoffhalters 13 bis zum end- gültigen Setzen des Befestigungselementes 2 erreicht werden. Es ist dabei sinnvoll, den Ein- drehvorgang für die Schraube 11 nicht durch die axiale Halterung des Kunststoffhalters 13 zu behindern oder gegebenenfalls die notwendige verdrehsichere Halterung des Kunststoff- halters 13 zu beeinträchtigen, und weiter soll erreicht werden, dass der Kunststoffhalter 13 einfach und ohne großen Kraftaufwand, also gegebenenfalls auch von Hand, auf den Dom 12 aufgebracht werden kann, um sich dann auf diesem Dorn 12 in eine axial gesicherte Lage zu bewegen. Es soll also in der aufgesetzten Lage des Kunststoffhalters 13 auf dem Dorn 12 keine besondere Reibung beim gegenseitigen Verdrehen auftreten.

Die hier einzusetzenden Kunststoffhalter 13 weisen mit Abstand von der großflächigen Unterlegscheibe 24 im Bereich des rohrförmigen Fortsatzes 25 eine umfangsgeschlossene Wulst 77 auf, die im Bereich des rohrförmigen Fortsatzes 25 sozusagen eine verengte Stel- lung mit sich bringt. Diese Wulst 77, die in vorteilhafter Weise auch als Verliersicherung bei einer Vormontage der Schrauben 11 dient, wenn nämlich der Kopf 50 der Schraube nicht mehr über diese Wulst 77 zurückgeführt werden kann, wird im vorliegenden Falle zur axial gesicherten Halterung des Kunststoffhalters 13 an dem Dorn 12 eingesetzt. Es sind hier am Dorn 12 oder an einem getrennt aufsetzbaren Teil 78 des Dornes 12 Rückhaltemittel 53 vor- handen, welche eine Art Halteanordnung 51 bilden und zwar zur Halterung des Kunststoff- halters 13 in Richtung der Einschraubachse. Zu diesem Zweck sind hier die Rückhaltemittel 53 in Form wenigstens einer vorspringenden Nase 79 ausgebildet, welche im Zusammenwir- ken mit der im Inneren des rohrförmigen Fortsatzes 25 ausgebildeten, ringförmig nach innen vorspringenden Wulst 77 die axial gesicherte Halterung mit sich bringt.

In vorteilhafter Weise sind am Dorn 12 oder an dem Teil 78 zwei einander diametral gegen- überliegende, vorspringende Nasen 79 vorhanden. Um ein leichteres Einschieben des Dornes 12 und somit des Teiles 78 in das Innere des rohrförmigen Fortsatzes 25 zu ermöglichen, weisen die vorspringenden Nasen 79 eine spitzwinklig zur Einschraubachse verlaufende Ein- lauframpe 80 und einen dahinter steil abfallenden Anschlag 81 auf. Es ist somit ein leichtes Einführen und somit ein leichtes Umformen des rohrförmigen Fortsatzes 25 möglich, der ja beim Eindringen des Teils 78 in einen Querschnitt nach Art einer Ellipse verformt wird. So- bald dann die beiden einander gegenüberliegenden Nasen 79 den Bereich der Wulst 77 ver- lassen haben, wird der rohrförmige Fortsatz 25 wieder in seine ursprüngliche, kreisförmige Querschnittsform zurückgeführt, so dass also die Wulst 77 hinter dem Anschlag 81 am Teil 78 einrasten kann. Sobald die Nasen 79 diese Wulst 77 überwunden haben, kann wieder ein Verdrehen des Dornes 12 in dem rohrförmigen Fortsatz 25 ohne besondere Behinderung erfolgen. Es bedarf daher auch keines besonderen Kraftaufwandes, um eine Verdrehung des Kunststoffhalters 13 zu bewirken. Es genügt also die Anordnung der beiden Bolzen 14 oder entsprechend anderer Anschläge an der unteren Anschlagfläche 52 der Schraubvorrichtung 6.

Es ist durchaus möglich, diese Nasen 79 auf andere Weise zu konstruieren. Es könnten bei- spielsweise auch jeweils um 90° versetzt zueinander solche Nasen 79 vorhanden sein. Es ist aber auch denkbar, diese Nasen 79 jeweils über bestimmte Umfangsbereiche zu führen oder auch einen umfangsgeschlossenen, nasenartigen Bund vorzusehen. Es ist dann allerdings das Einführen weniger leicht zu bewerkstelligen. Auf jeden Fall ist es aber erforderlich, entspre- chende Nasen oder einen nasenartigen Bund vorzusehen, um dadurch ein Einrasten einer entsprechenden Wulst 77 bewerkstelligen zu können. Wenn nämlich nur ein zylinderartiger Teil hergenommen würde, welcher reibungsschlüssig in den rohrförmigen Fortsatz 25 ein- greift, auch wenn dieser eine oder mehrere Wülste 77 aufweist, dann ist immer eine entspre- chend große Reibung zwischen dem Dorn 12 und der Innenseite des rohrförmigen Fortsatzes 25 gegeben, was aber gerade hier verhindert werden soll.

Aus Fig. 11 ist noch ersichtlich, dass am oberen Abschnitt des Teiles 78 eine Art Sechskant- kopf ausgebildet ist. Dadurch ist in einfacher Weise die Möglichkeit geschaffen, den Teil 78 am freien Ende der Antriebswelle 64 anzuschrauben, also zusammen mit einem den Angriff 49 tragenden und einen Gewindebolzen 83 aufweisenden Körper 84 an der Antriebswelle 64 zu befestigen.

In den Fig. 5 und 6 ist ersichtlich, wie das Befestigungselement 2 und insbesondere der Kunststoffhalter 13 bei Einsatz der Vorrichtung 1 in einem verfahrbaren Grundgestell 4 be- reitgehalten wird. Am Grundgestell 4 ist hier eine Halterung 70 befestigt, welche einen sich verjüngenden Einführbereich 71 und eine daran anschließende Öffnung 72 aufweist, welche der Umfangskontur der großflächigen Unterlegscheibe 24 des Kunststoffhalters 13 angepasst ist. Als unterer Abschluss dieser Öffnung 72 sind Backen 73 und 74 vorhanden, welche durch Federn 75 und 76 in dieser Stellung gehalten werden. Sobald dann durch Niederdrü- cken der Schraubvorrichtung 6 der Dorn 12 in das Innere des rohrförmigen Fortsatzes 25 des Kunststoffhalters 13 eingedrungen ist und dort die Wulst 77 passiert hat, erfolgte bereits eine ordnungsgemäße axiale Halterung des Befestigungselementes 2, wobei dann auch noch die beiden Bolzen 14 an einer Längsbegrenzung der großflächigen Unterlegscheibe 24 zum Ein- satz kommen. Beim weiteren Niederdrücken werden dann die beiden Backen 73 und 74 ent- gegen der Kraft der Federn 75 und 76 nach unten gedrückt, wobei dann das Befestigungs- element 2 ausschließlich durch die axiale Halterung zwischen Dorn 12 und rohrförmigem Fortsatz 25 und die radiale Halterung durch die Anlage an den Bolzen 14 gesichert ist.

Die erfindungsgemäß vorgesehenen Maßnahmen zur axial gesicherten Halterung eines Kunststoffhalters können bei einer Vorrichtung eingesetzt werden, die als Handgerät ver- wendet wird, oder aber bei einer Anordnung, bei der die Vorrichtung in ein verfahrbares Grundgestell eingesetzt ist. In gleicher Weise könnte eine solche konstruktive Gestaltung eingesetzt werden beim Zubringen von Kunststoffhaltern, also in einer Art Magazin, wobei dann allerdings bei jedem Bereitstellen eines Befestigungselementes dieser ausschließlich für die Magazinierung vorgesehene Dorn wieder herausgezogen werden müsste. Es wäre aber auch möglich, einen solchen Dorn zur Entnahme eines Befestigungselementes aus ei- nem magazinierten Bereich einzusetzen, wobei dann eben die Befestigungselemente unmit- telbar bis zum Dorn 12 geführt werden müssten oder aber der Dorn 12 selbst von einer Ent- nahmelage in eine Einschraublage zu verschwenken ist.