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Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR SECURING AN ACCESSORY PART TO A HELMET
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/050882
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device (1) for securing an accessory part to a helmet (10) having a threaded hole for attaching a helmet cover (11). The device comprises at least one holder (2) that can be connected to the helmet (10) for the supporting receiving of the accessory part, as well as at least one securing screw (3) for securing the holder (2) to the helmet (10). The securing screw (3) comprises at least one screw head (3.1) and a threaded pin (3.2), and the threaded pin (3.2) is designed for the corresponding engaging into the threaded hole of the helmet (10) provided for attaching the helmet cover (11), wherein the holder (2) is provided with at least one through-hole (4) for the engaging through of the threaded pin (3.2).

Inventors:
BLANK, Daniel (Wehrbach 24, Paunzhausen, 85307, DE)
Application Number:
EP2017/073416
Publication Date:
March 22, 2018
Filing Date:
September 18, 2017
Export Citation:
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Assignee:
BLANK, Daniel (Wehrbach 24, Paunzhausen, 85307, DE)
International Classes:
A42B3/04; A42B3/22; G03B17/56
Domestic Patent References:
WO2016078636A12016-05-26
Foreign References:
US20090059063A12009-03-05
GB2251780A1992-07-22
US20140105589A12014-04-17
US5093937A1992-03-10
US7716754B12010-05-18
Attorney, Agent or Firm:
GLÜCK KRITZENBERGER PATENTANWÄLTE PARTGMBB (Hermann-Köhl-Straße 2a, Regensburg, 93049, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Vorrichtung (1) zur Befestigung eines Zubehörteiles an einem eine

Gewindebohrung für die Fixierung eines Helmschirmes (11) aufweisenden Helm (10), umfassend zumindest eine mit dem Helm (10) verbindbare Halterung (2) für die tragende Aufnahme des Zubehörteiles, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) zusätzlich zumindest eine Befestigungsschraube (3) zur Befestigung der Halterung (2) an dem Helm (10) aufweist, wobei die

Befestigungsschraube (3) wenigstens einen Schraubenkopf (3.1) und einen Gewindestift (3.2) umfasst und wobei der Gewindestift (3.2) zum

korrespondierenden Eingreifen in die für die Fixierung des Helmschirmes (11) vorgesehene Gewindebohrung des Helms (10) ausgebildet ist und dass die Halterung (2) mit wenigstens einer Durchgangsbohrung (4) für den Durchgriff des Gewindestiftes (3.2) ausgestattet ist.

2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) derart ausgelegt und eingerichtet ist, dass die an dem Helm (10) befestigte Vorrichtung (1) in einem Raum zwischen einer Innenseite (IIa) des

Helmschirmes (11) und einer Helmoberfläche (O) angeordnet ist.

3. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindestift (3.2) der Befestigungsschraube (3) ferner dazu eingerichtet ist, eine für die Fixierung des Helmschirmes (11) vorgesehene Ausnehmung in einer Zunge (19) des Helmschirmes (11) zu durchgreifen und wobei die Vorrichtung (1) dazu ausgebildet ist, in einem mit dem Helm (10) verbundenen Zustand ferner den Helmschirm (11) am Helm (10) zu fixieren.

4. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (2) zumindest einen flächig ausgebildeten

Befestigungsabschnitt (2.1) sowie einen Trageabschnitt (2.2) zur tragenden Aufnahme des Zubehörteiles oder eines an dem Zubehörteil vorgesehenen Adapterelementes aufweist, wobei die wenigstens eine Durchgangsbohrung (4) für den Durchgriff des Gewindestiftes (3.2) der Befestigungsschraube (3) in dem Befestigungsabschnitt (2.1) angeordnet ist.

Vorrichtung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der

Trageabschnitt (2.2) zur Herstellung einer gelenkigen Verbindung mit dem Zubehörteil oder dem Adapterelement ausgebildet ist, wobei das Zubehörteil wenigstens eine erste Schwenkachse (SA1) verschwenkbar mit der Halterung (2) verbindbar ist.

6. Vorrichtung (1) nach Anspruch 4 oder 5 dadurch gekennzeichnet, dass der Trageabschnitt (2.2) zur Herstellung einer Schraubklemmverbindung

eingerichtet ist, wobei der Trageabschnitt (2.2) dazu einen Klemmbackenbereich aufweist, wobei der Klemmbackenbereich für eine korrespondierende Wirkung mit dem Zubehörteil oder dem Adapterelement ausgebildet ist und wobei die Schraubklemmverbindung mittels einer Rändelschraube fixierbar ist.

7. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass an einer dem Helm (10) zugewandten Unterseite (5) der Halterung (2) wenigstens ein Vorsprung (7) vorgesehen ist und/oder dass die Unterseite (5) abschnittsweise abgeschrägt ausgebildet ist.

8. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass an der dem Helm (10) zugewandten Unterseite (5) der Halterung (2) wenigstens ein Dämpfungselement (13) und/oder eine

Klebeverbindung (8) vorgesehen ist.

9. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Halterung (2) zur tragenden Aufnahme einer Kamera ausgebildet ist.

10. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Befestigungsschraube (3) in Form einer Flügelschraube ausgebildet ist.

11. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass in dem Befestigungsabschnitt (2.1) der Halterung (2) ferner wenigstens eine zusätzliche Durchbrechung (9) und/oder Bohrung (91) ausgebildet ist.

12. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass an der Unterseite (5) der Halterung (2) wenigstens eine Schulter (16, 18) vorgesehen ist.

13. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass zusätzlich zumindest ein mit der Halterung (2)

verbindbares Verbindungsstück (17) vorgesehen ist, wobei das

Verbindungsstück (17) wenigstens einen mit der Halterung (2) verbindbaren Verbindungsabschnitt (17.1) sowie einen für die tragende Aufnahme des Zubehörteiles ausgebildeten Aufnahmeabschnitt (17.2) aufweist.

14. Vorrichtung (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Verbindungsabschnittes (17.1) des Verbindungsstückes (17) ein Anschlag (14) vorgesehen ist.

15. Helm (10) mit einer Vorrichtung (1) zur Befestigung eines Zubehörteiles gemäß den Ansprüchen 1 bis 14, wobei der Helm (10) mit einer Gewindebohrung für die Fixierung eines am Helm (10) vorgesehenen Helmschirmes (11) ausgestattet ist, wobei die Vorrichtung (1) eine wenigstens eine Durchgangsbohrung (4) aufweisende Halterung (2) zur tragenden Aufnahme des Zubehörteiles sowie eine Befestigungsschraube (3) mit einem Schraubenkopf (3.1) und einem Gewindestift (3.2) zum korrespondierenden Eingreifen in die Gewindebohrung des Helms (10) umfasst und wobei der Gewindestift (3.1) der

Befestigungsschraube (3) durch die Durchgangsbohrung (4) der Halterung (2) geführt ist und in korrespondierendem Gewindeeingriff mit der Gewindebohrung des Helms (3) steht.

Description:
VORRICHTUNG ZUR BEFESTIGUNG EINES ZUBEHÖRTEILES AN EINEM HELM

Technisches Gebiet

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Befestigung eines Zubehörteiles, insbesondere einer Kamera an einem Helm.

Stand der Technik

Radfahrer tragen beim Fahren im technisch anspruchsvollen Gelände bei hohen Geschwindigkeiten ebenso wie Motorradfahrer von Enduro Motorrädern üblicherweise sogenannte Integralhelme, auch Fullface-Helme genannt. Solche Fullface-Helme besitzen üblicherweise Helmschirme, die auch als Visiere oder Sonnenvisiere bezeichnet werden. Diese Helmschirme bzw. Visiere sind meist über drei Schrauben am Helm befestigt und im Winkel verstellbar. In diesem Fall sind zwei der Schrauben jeweils seitlich, nämlich rechts und links am Helm befestigt, die dritte Schraube fixiert den Helmschirm üblicherweise auf der vorderen Oberseite des Helms. Die Gewinde für die Verschraubungen sind in den Helm eingefasst.

Daneben ist der sogenannte Action Camcorder, kurz Action Cam, bekannt. Dabei handelt es sich um eine relativ kleine Kamera, die sich aufgrund ihrer Abmessungen und ihres Gewichtes eignet, beim Ausüben unterschiedlichster Tätigkeiten vom Nutzer getragen zu werden. Für die Action Cam ist ein weitläufiges Zubehör erhältlich, das es dem Nutzer erlaubt, die Kamera entsprechend seinem Zweck zu verwenden. Beim Fahren von Mountainbikes oder Enduro Motorrädern im Gelände werden die Kameras oft oberseitig auf dem Helm oder seitlich am Helm mittels spezieller Klebevorrichtungen angebracht. Auf diese Klebevorrichtungen werden die Action Cams mittels Stativhalterungen befestigt. Eine Klebevorrichtung ist beispielsweise aus der WO 2016/078636 AI bekannt.

Nachteilig können durch die bekannten Befestigungsvorrichtungen, insbesondere Klebevorrichtungen Zubehörteile wie Kameras nur schwer unterhalb des

Helmschirmes bzw. Visieres des Fullface-Helmes angebracht werden, da der zur Verfügung stehende Raum unterhalb des Visieres meist nicht ausreichend groß ist. Dadurch ergibt sich das Problem, dass der Nutzer die Kamera, wenn eine mittige Positionierung der Kamera gewünscht ist, über dem Visier auf dem Helm anbringen muss. Nachteilig ist dabei bei der Aufnahme von Bildern oder Videos ein Teil des Helmschirmes bzw. des Visieres auf den Aufnahmen zu sehen, wodurch der eigentlich gewünschte Aufnahmebereich eingeschränkt und die Fotos oder Videos in ihrer Qualität gemindert sind.

Daher besteht trotz der aus dem Stand der Technik bekannten Lösungen ein Bedarf an verbesserten Vorrichtungen zur Befestigung von Zubehörteilen wie Kameras an einem einen Helmschirm aufweisenden Helm.

Darstellung der Erfindung

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zur Verfügung zu stellen, die die Nachteile des Standes der Technik überwindet und die insbesondere eine mittige Platzierung des Zubehörteiles am Helm und zwar unterhalb des Visieres erlaubt, so dass insbesondere bei einem in Form einer Kamera ausgebildeten Zubehörteil ein möglichst großer Bildaufnahmebereich mit einer mittig am Helm platzierten Kamera sichergestellt ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Vorrichtung gemäß unabhängigem Anspruch 1 gelöst. Die Erfindung umfasst auch einen Helm gemäß Anspruch 15, der eine Vorrichtung zur Befestigung von

Zubehörteilen aufweist. Weitere vorteilhafte Aspekte, Details und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung sowie den Zeichnungen.

Die vorliegende Erfindung stellt eine Vorrichtung zur Befestigung eines Zubehörteiles an einem eine Gewindebohrung für die Fixierung eines Helmschirmes aufweisenden Helm zur Verfügung, wobei die Vorrichtung zumindest eine mit dem Helm

verbindbare Halterung für die tragende Aufnahme des Zubehörteiles umfasst.

Zusätzlich ist zumindest eine Befestigungsschraube zur Befestigung der Halterung an dem Helm vorgesehen, wobei die Befestigungsschraube wenigstens einen

Schraubenkopf und einen Gewindestift aufweist und wobei der Gewindestift zum korrespondierenden Eingreifen in die für die Fixierung des Helmschirmes

vorgesehene Gewindebohrung des Helms ausgebildet ist. Ferner ist die Halterung mit wenigstens einer Durchgangsbohrung für den Durchgriff des Gewindestiftes ausgestattet. Unter einem Zubehörteil ist gemäß dem vorliegenden Verständnis beispielsweise eine Kamera, insbesondere eine Action-Cam oder beispielsweise auch eine Stirnlampe zu verstehen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist vorteilhaft dazu ausgelegt, das Zubehörteil an einem einen Helmschirm aufweisenden Helm zu befestigen. Unter einem Helm mit Helmschirm bzw. unter einem Helm mit einer Gewindebohrung für die Fixierung eines Helmschirmes ist gemäß dem vorliegenden Verständnis ein unter den Bezeichnungen Fullface-Helm, Enduro-Helm oder Cross-Helm bekannter Helm zu verstehen. Ein derartiger Helm mit Helmschirm stellt im Wesentlichen einen

Integralhelm dar und weist oberhalb eines offenen Sichtfensters des Helmes, nämlich an einer vorderen, oberen Seite des Helmes den Helmschirm auf, der nach vorliegendem Verständnis auch als Blende bzw. Sonnenblende, als Visier bzw.

Sonnenvisier oder als so genannter„Visor" oder„Sunvisor" zu verstehen ist. Der Helm ohne den Helmschirm kann vorliegend auch als Helmkörper bezeichnet werden.

Unterhalb des Helmschirmes, nämlich zwischen einer Innenseite des Helmschirmes und einer Helmoberfläche ist in der Regel ein freier Raum ausgebildet, der von der Innenseite des Helmschirmes und der Helmoberfläche begrenzt wird. Der

Helmschirm ist in der Regel über drei Schraubverbindungen mit dem Helm bzw. Helmkörper verbunden, wobei zwei der Schraubverbindungen seitlich und eine Schraubverbindung meist mittig oberhalb des offenen Sichtfensters am Helm angeordnet sind. Der Helmkörper weist dazu an den entsprechenden Stellen drei Gewindebohrungen für den korrespondierenden Eingriff von Schrauben zur

Befestigung bzw. Fixierung des Helmschirmes auf.

Der Helmschirm verfügt in der Regel über eine Zunge, die im Bereich der mittig oberhalb des offenen Sichtfensters am Helm angeordneten Gewindebohrung an der Oberfläche des Helmkörpers bzw. an der Helmoberfläche anliegt und über eine Durchbrechung, beispielsweise ein Langloch verfügt, durch die die Schraube zur Befestigung bzw. Fixierung des Helmschirmes geführt ist.

Vorteilhaft nutzt die erfindungsgemäße Vorrichtung die mittig oberhalb des offenen Sichtfensters am Helm angeordnete Gewindebohrung aus, um ein Zubehörteil, insbesondere eine Kamera, an dem Helm zu befestigen. Dadurch ist ganz besonders vorteilhaft eine Anbringung bzw. Anordnung des Zubehörteils, insbesondere der Kamera mittig an dem Helm möglich und zwar unterhalb des Helmschirmes in dem Raum zwischen Helmkörper und Helmschirm, nämlich zwischen der Innenseite des Helmschirmes und der Helmoberfläche. Die Anbringung des Zubehörteiles ist dabei insbesondere platzsparend und sicher möglich. Beispielsweise ragen weder die Vorrichtung zur Befestigung des Zubehörteiles noch das Zubehörteil selbst über den Umfang des Helmes hinaus.

Ganz besondere Vorteile ergeben sich bei Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung für die Befestigung einer Kamera, wie zum Beispiel einer Videokamera, insbesondere einer so genannten Action-Cam, da die aufgezeichneten Fotos oder Videos im Wesentlichen eine realistische Abbildung des Sichtfeldes eines den Helm tragenden Fahrrad- oder Motorradfahrers ist. Durch die mögliche Anordnung unterhalb des Helmschirmes ist der Bildausschnitt bzw. der Bildaufnahmebereich der Kamera nicht durch störende Kanten oder Teile des Helmschirmes eingeschränkt.

Auch bei Stirnlampen ist die mittige Platzierung unterhalb des Helmschirmes von besonderem Vorteil, da damit der Lichtkegel optimal ausgerichtet ist und störende Schatten durch den Helmschirm vermieden werden können.

Besondere Vorteile ergeben sich darüber, dass der Gewindestift der

Befestigungsschraube ferner dazu eingerichtet ist, eine für die Fixierung des Helmschirmes vorgesehene Ausnehmung in der Zunge des Helmschirmes zu durchgreifen. Dadurch kann die Vorrichtung in einem mit dem Helm verbundenen Zustand ferner gleichzeitig den Helmschirm am Helm fixieren.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Halterung zumindest einen flächig ausgebildeten Befestigungsabschnitt sowie einen

Trageabschnitt zur tragenden Aufnahme des Zubehörteiles oder eines an dem Zubehörteil vorgesehenen Adapterelementes auf, wobei die wenigstens eine Durchgangsbohrung für den Durchgriff des Gewindestiftes der Befestigungsschraube in dem Befestigungsabschnitt angeordnet ist. Adapterelemente der genannten Art sind bekannt und werden bei handelsüblichen Zubehörteilen wie Action-Cams herstellerseitig angeboten und vertrieben.

Der Befestigungsabschnitt der Halterung ist zur Anlage am Helm, beispielsweise zur direkten Anlage an der Helmoberfläche oder zur gleichzeitigen Anlage an dem Helm und der Zunge des Helmschirmes ausgebildet. Eine dem Helm zugewandte

Unterseite der Halterung kann dazu insbesondere für eine optimale Anlage ausgestaltet sein. Beispielsweise ist es denkbar, entsprechend angepasste

Halterungen für Helme verschiedener Hersteller zu verwenden. Bevorzugt ist der Trageabschnitt zur Herstellung einer gelenkigen Verbindung mit dem Zubehörteil oder dem Adapterelement ausgebildet, wobei das Zubehörteil um wenigstens eine erste Schwenkachse verschwenkbar mit der Halterung verbindbar ist. Besonders vorteilhaft ist eine verschwenkbare Anbringung für Action-Cams, da der Aufnahmebereich bzw. Aufnahmewinkel darüber individuell einstellbar ist. Ebenso vorteilhaft wirkt sich die verschwenkbar Befestigung bei Anbringung einer Stirnlampe am Helm aus, da beispielsweise bei Nachtfahrten die Ausrichtung des Lichtkegels bedarfsgerecht erfolgen kann.

Insbesondere ist der Trageabschnitt dabei zur Herstellung einer

Schraubklemmverbindung eingerichtet, wobei der Trageabschnitt dazu einen Klemmbackenbereich aufweist. Der Klemmbackenbereich ist für eine

korrespondierende Wirkung mit dem Zubehörteil oder dem Adapterelement an dem Zubehörteil ausgebildet und die Schraubklemmverbindung ist mittels einer

Rändelschraube fixierbar.

Beispielsweise weist dieser Klemmbackenbereich drei beabstandet zueinander angeordnete Backen auf und ist für den Eingriff eines korrespondierenden

Abschnittes des Zubehörteiles bzw. des Adapterelementes ausgebildet. Derartige korrespondierende Abschnitte, die in den Klemmbackenbereich des Trageabschnittes eingreifen können, sind als Verbinder bei entsprechenden Zubehörteilen bekannt und werden entweder direkt angeformt an die Zubehörteile oder an entsprechenden Adapterelementen in bekannter Weise genutzt. Diese bekannten Verbinder werden beispielsweise bei handelsüblichen Kameras, insbesondere Action-Cams verwendet und werden in diesem Zusammenhang häufig auch als Schnellverbinder oder Schnellspannverschluss bzw. als Adapter oder Gewindeadapter bezeichnet. Jede der Backen des Klemmbackenbereiches weist je eine Durchgangsöffnung auf, wobei die fluchtend zueinander angeordneten Durchgangsöffnungen zur Durchführung einer Feststellschraube ausgebildet sind. Mit der Feststellschraube, insbesondere einer Rändelschraube kann die Schraubklemmverbindung fixiert werden.

Vorzugsweise ist an einer dem Helm zugewandten Unterseite der Halterung wenigstens ein Vorsprung vorgesehen. Additiv oder alternativ kann die Unterseite auch abschnittsweise abgeschrägt ausgebildet sein. Der Vorsprung an der Unterseite ist besonders vorteilhaft dazu ausgebildet, in Eingriff mit dem Helmschirm zu gelangen, so dass ein Verdrehen der Halterung verhindert wird. Im mit dem Helm verbundenen Zustand ist die Halterung derart orientiert, dass eine Hauptachse der Halterung in Verwendungsposition des Helmes im Wesentlichen in einer vertikalen Schnittebene verläuft, die den Helm in einen linken und rechten Teil schneidet. Durch den eingreifenden Vorsprung kann ein seitliches Verkippen der Halterung relativ zu dem Helm verhindert werden. Besondere Vorteile ergeben sich, wenn der Vorsprung so ausgebildet und angeordnet ist, dass ein Eingreifen in eine als Langloch ausgebildete Ausnehmung oder Durchbrechung in der Zunge des Helmschirmes gewährleistet wird.

Bevorzugt ist an der dem Helm zugewandten Unterseite der Halterung wenigstens ein Dämpfungselement und/oder eine Klebeverbindung vorgesehen ist. Dadurch kann eine schonende, sichere Befestigung mit zusätzlichen Haltefunktionen sichergestellt werden.

Vorzugsweise ist die Halterung zur tragenden Aufnahme einer Kamera, insbesondere einer Action-Cam ausgebildet. Alternativ oder additiv kann die Halterung speziell auch für die tragenden Aufnahme einer Stirnlampe für Nachtfahrten ausgebildet sein.

Durch die Ausgestaltung der Befestigungsschraube in Form einer Flügelschraube ergeben sich besondere Vorteile, da ohne jegliche Verwendung von Werkzeugen ein Lösen und Herstellen der Verbindung möglich ist. Bevorzugt ist die Flügelschraube aus einem Kunststoff hergestellt, jedoch kann die Flügelschraube gemäß alternativer Ausführungsformen auch aus Metall oder aus Kunststoff und Metall hergestellt sein.

Gemäß bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung ist in dem

Befestigungsabschnitt der Halterung ferner wenigstens eine zusätzliche

Durchbrechung und/oder Bohrung ausgebildet. Auch kann an der Unterseite der Halterung wenigstens eine Schulter vorgesehen sein.

Besondere Vorteile ergeben sich, wenn die Vorrichtung zusätzlich zumindest ein mit der Halterung verbindbares Verbindungsstück umfasst. Das Verbindungsstück weist dabei wenigstens einen mit der Halterung verbindbaren Verbindungsabschnitt sowie einen für die tragende Aufnahme des Zubehörteiles ausgebildeten

Aufnahmeabschnitt auf. Besonders vorteilhaft ist der Verbindungsabschnitt zum korrespondierenden Eingreifen in den Klemmbackenbereich des Trageabschnittes der Halterung ausgebildet. Der Aufnahmeabschnitt ist beispielsweise analog zu dem Trageabschnitt der Halterung ausgebildet und umfasst einen Klemmbackenbereich mit drei Klemmbacken, von denen jede mit jeweils einer Durchgangsöffnung zur Aufnahme einer Feststellschraube ausgestattet ist. Ein Zubehörteil, wie eine Action- Cam oder eine Stirnlampe, kann somit zweifach verschwenkbar, nämlich um eine erste und zweite verschwenkbar, an dem Helm befestigt werden.

Besondere Vorteile ergeben sich, wenn an dem Verbindungsabschnitt des

Verbindungsstückes ein beispielsweise als angeformte Nase ausgebildeter Anschlag vorgesehen ist. Dadurch kann sichergestellt werden, dass das Verbindungsstück lediglich in einem vorgegebenen Schwenkbereich verschwenkbar ist, um zu verhindern, dass bei Stoßeinwirkung und/oder bei einem Sturz das befestigte Zubehörteil gegen das Gesicht der den Helm tragenden Person geschlagen bzw. gedrückt wird.

Die vorliegende Erfindung umfasst auch einen Helm mit einer oberhalb

beschriebenen Vorrichtung zur Befestigung eines Zubehörteiles. Der Helm ist dabei mit einer Gewindebohrung für die Fixierung eines am Helm vorgesehenen

Helmschirmes ausgestattet. Die Vorrichtung umfasst eine wenigstens eine

Durchgangsbohrung aufweisende Halterung zur tragenden Aufnahme des

Zubehörteiles sowie eine Befestigungsschraube mit einem Schraubenkopf und einem Gewindestift zum korrespondierenden Eingreifen in die Gewindebohrung des Helms. Der Gewindestift der Befestigungsschraube ist durch die Durchgangsbohrung der Halterung geführt und steht in korrespondierendem Gewindeeingriff mit der

Gewindebohrung des Helms.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit den Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen

Fig. 1 schematisch dargestellt eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer Halterung gemäß der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 die Halterung der Figur 1 in einer im Wesentlichen seitlichen Ansicht;

Fig. 3 die Halterung der Figuren 1 und 2 in einer weiteren perspektivischen Ansicht;

Fig. 4 einen für die Verbindung mit der Halterung geeigneten Helm mit Helmschirm; Fig. 5a eine Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung mit isoliert von der Halterung dargestellter Befestigungsschraube, wobei die Befestigungsschraube in einer seitlichen Ansicht und die Halterung in Draufsicht gezeigt sind;

Fig. 5b in Draufsicht die Vorrichtung der Figur 5a, jedoch in einem verbundenen Zustand;

Fig. 5c leicht vergrößert dargestellt die Vorrichtung der Figur 5b in seitlicher Ansicht;

Fig.6a ein Verbindungsstück einer Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung in seitlicher Ansicht und

Fig. 6b in seitlicher Ansicht das Verbindungsstück der Figur 6a in einem mit der Halterung verbundenen Zustand.

Wege zur Ausführung der Erfindung

Die Figuren 1 bis 3 zeigen verschiedene Ansichten einer Ausführungsform einer Halterung 2 gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei die Halterung 2 in den Figuren 1 und 3 jeweils in einer perspektivischen Ansicht und in Figur 2 in einer im

wesentlichen seitlichen Ansicht dargestellt ist.

Die Halterung 2 ist Teil einer Vorrichtung 1 (siehe z.B. Figuren 5a bis 5c) zur Befestigung eines Zubehörteiles an einem in Figur 4 dargestellten Helm 10 mit Helmschirm 11. Zur Verbindung der Halterung 2 mit dem Helm 10 bzw. zur

Befestigung der Halterung 2 an dem Helm 10 ist bei der erfindungsgemäßen

Vorrichtung 1 zusätzlich eine Befestigungsschraube 3 (in den Figuren 1 bis 4 nicht ersichtlich, siehe z.B. Figur 5a) vorgesehen, die wenigstens einen Schraubenkopf 3.1 und einen Gewindestift 3.2 aufweist und derart ausgebildet ist, dass sie zur

Herstellung einer Schraubverbindung in eine in dem Helm 10 vorhandene,

Gewindebohrung wirksam eingreifen kann. Die Position der betreffenden

Gewindebohrung am Helm 10 ist in Figur 4 mit 15 gekennzeichnet. Die Halterung 2 gemäß der Erfindung ist zur Befestigung am Helm 10 mit einer Durchgangsbohrung 4 ausgestattet, die für die Führung bzw. den Durchgriff des Gewindestiftes 3.2 der Befestigungsschraube 3 ausgebildet ist. Die in dem Beispiel der Figuren 1 bis 3 dargestellte Halterung 2 umfasst zumindest einen flächig ausgebildeten Befestigungsabschnitt 2.1 und einen Trageabschnitt 2.2 zur tragenden Aufnahme des Zubehörteiles, wobei der Trageabschnitt 2.2 beispielsweise freiendseitig an einem ersten Ende 2' der Halterung 2 angeordnet ist und der Befestigungsabschnitt 2.1 entlang einer Hauptachse HA der Halterung 2 an den Trageabschnitt 2.2 anschließt. Die Durchgangsbohrung 4 ist in dem zur Anlage an dem Helm 10 eingerichteten Befestigungsabschnitt 2.1 ausgebildet.

Zur Verbindung der Halterung 2 mit dem Helm 10 wird zunächst die herstellerseitig und standardmäßig zur Fixierung des Helmschirmes 11 in der Gewindebohrung an Position 15 eingebrachte Schraube entfernt und die Halterung 2 mit einer Unterseite 5 derart in Anlage mit dem Helm 10 gebracht, dass die Durchgangsbohrung 4 fluchtend zu der Gewindebohrung des Helmes an Position 15 ausgerichtet ist und das erste Ende 2' der Halterung 2 dem Helmschirm 11 abgewandt ist.

Die Halterung 2 liegt beispielsweise zugleich an einer am Helmschirm 11

angeformten, an einer Helmoberfläche O anliegenden Zunge 19 an, die bei Helmen 10 der genannten Art vorhanden ist und zur Fixierung des Helmschirmes 11 dient. Die Durchgangsbohrung 4 ist dabei ebenso fluchtend zu einer in dieser Zunge 19 ausgebildeten Durchbrechung angeordnet. Die Befestigungsschraube 3 wird mit ihrem Gewindestift 3.2 durch die Durchgangsbohrung 4 der Halterung 2 sowie durch die Durchbrechung in der Zunge 19 des Helmschirmes 11 geführt und in die

Gewindebohrung des Helmes 10 eingedreht. Dadurch wird die Halterung 2 am Helm 10 befestigt und zugleich der Helmschirm 11 fixiert. Die Vorrichtung 1 ist im verbundenen Zustand mit dem Helm 10 in einem Raum zwischen einer Innenseite IIa des Helmschirmes 11 und der Helmoberfläche O angeordnet.

Der Trageabschnitt 2.2 der Halterung 2 steht für die tragende Aufnahme des Zubehörteiles zur Verfügung. Im dargestellten Beispiel der Figuren 1 bis 3 ist der Trageabschnitt 2.2 zur Herstellung einer Schraubklemmverbindung ausgebildet und verfügt dazu über einen Klemmbackenbereich. Dieser Klemmbackenbereich weist drei beabstandet zueinander angeordnete Backen 6 auf und ist für den Eingriff eines korrespondierenden Abschnittes eines Zubehörteiles bzw. eines Adapterelementes an einem solchen Zubehörteil ausgebildet. Derartige korrespondierende Abschnitte, die in den Klemmbackenbereich des Trageabschnittes 2.2 eingreifen können, sind als Verbinder bei entsprechenden Zubehörteilen, insbesondere bei Action-Cams bekannt und werden entweder direkt angeformt an die Zubehörteile oder an entsprechenden Adapterelementen in bekannter Weise genutzt. Diese bekannten Verbinder werden beispielsweise bei handelsüblichen Kameras, insbesondere Action-Cams verwendet und werden in diesem Zusammenhang häufig auch als Schnellverbinder oder Schnellspannverschluss bzw. als Adapter oder Gewindeadapter bezeichnet.

Jede der Backen 6 des Klemmbackenbereiches weist je eine Durchgangsöffnung 6a auf, wobei die fluchtend zueinander angeordneten Durchgangsöffnungen 6a zur Durchführung einer Feststellschraube ausgebildet sind. Mit der Feststellschraube, insbesondere einer Rändelschraube, kann die Schraubklemmverbindung fixiert werden. Mittels des Klemmbackenbereiches des Trageabschnittes 2.2 wird besonders vorteilhaft eine gelenkige Verbindung des Zubehörteiles mit der Halterung 2 ermöglicht. Das Zubehörteil, insbesondere die Kamera kann damit um eine erste Schwenkachse SA1 verschwenkbar an der Halterung 2 befestigt werden.

Um ein Verkippen bzw. Verdrehen der Halterung 2 relativ zu dem Helm 10, nämlich ein seitliches Verkippen, effektiv zu verhindern, ist an dem Befestigungsabschnitt 2.1 auf der Unterseite 5 der Halterung 2 ein Vorsprung 7 ausgebildet, der vorteilhaft mit dem Helmschirm 11, insbesondere mit der Zunge 19 des Helmschirmes in Eingriff gelangt. Bei Helmschirmen 11, deren Zunge 19 zur verstellbaren Fixierung eine als Langloch ausgebildete Durchbrechung aufweisen, greift der Vorsprung 7

beispielsweise in dieses Langloch ein und verhindert dadurch ein seitliches

Verrutschen oder Verkippen der Halterung 2.

Die Unterseite 5 der Halterung 2 ist in der Ausführungsform der Figuren 1 bis 3 abschnittsweise abgeschrägt, wobei die dadurch erhaltene Schräge bzw. der Schrägflächenabschnitt einerseits eine bessere Anpassung an die Form des Helmes 10 erlaubt und andererseits als Auflagefläche für einen in Form eines Klebekissens oder Klebepunkt ausgebildeten punktuellen Kleberauftrag bzw. für eine

Klebeverbindung 8 dient, wie in Figur 3 dargestellt. Diese Klebeverbindung 8 stellt eine zusätzliche Fixierung für die Halterung 2 dar und unterstützt eine verrutsch- und verdrehsichere Befestigung der Halterung 2 am Helm 10. Ferner sind zur

Verbesserung einer sicheren Befestigung der Halterung 2 weitere Durchbrechungen bzw. Bohrungen 9, 9" in dem Befestigungsabschnitt 2.1 ausgebildet, die

beispielsweise für eine Zusammenwirkung mit anderen Fixiermitteln, wie z.B. einem Kabelbinder zur Verfügung stehen können.

Die Figuren 5a bis 5c zeigen eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung 1 gemäß der Erfindung mit einer Befestigungsschraube 3 und einer Halterung 2. Die in den Figuren 5a bis 5c gezeigte Halterung 2 unterscheidet sich von der Halterung 2 der Figuren 1 bis 3 im Wesentlichen nur durch einen alternativ ausgestalteten Befestigungsabschnitt 2.1.

In Figur 5a sind die Befestigungsschraube 3 und die Halterung 2 in einem

voneinander getrennten Zustand dargestellt, wobei die Befestigungsschraube 3 in einer seitlichen Ansicht und die Halterung 2 in einer Draufsicht auf eine der

Unterseite 5 gegenüberliegende Oberseite dargestellt ist. Die Figuren 5b und 5c zeigen die Vorrichtung 1 jeweils in einem Zustand, in dem die Befestigungsschraube 3 durch die Durchgangsbohrung 4 geführt ist, und zwar in Figur 5b wiederum in einer Draufsicht auf die Oberseite und in Figur 5c leicht vergrößert dargestellt in einer seitlichen Ansicht.

Die in dem dargestellten Beispiel in Form einer Flügelschraube ausgebildete und aus einem Kunststoff hergestellte Befestigungsschraube 3 umfasst einen Schraubenkopf 3.1 mit einem Kopfdurchmesser d und einen Gewindestift 3.2, wobei der

Schraubenkopf 3.1 neben dem Flügelabschnitt einen im Wesentlichen kreisförmigen Tellerabschnitt umfasst. Die Befestigungsschraube 3 und die Halterung 2 sind bezüglich ihrer Form und Dimension derart aneinander angepasst und aufeinander abgestimmt, dass bei einer möglichst einfachen und bequemen Bedienung eine optimale Befestigung am Helm 10 ermöglicht ist. Dazu ist an der der Unterseite 5 gegenüberliegenden Oberseite der Halterung 2 im Bereich des

Befestigungsabschnittes 2.1 eine Anlagefläche für den Schraubenkopf 3.1 bzw. für den Tellerabschnitt des Schraubenkopfes 3.1 ausgebildet, wobei eine in Richtung der Hauptachse HA orientierte Längsausdehnung b dieser Anlagefläche sowie eine quer zur Hauptachse HA orientierte Querausdehnung a dieser Anlagefläche auf den Durchmesser d des Schraubenkopfes 3.1 abgestimmt sind, derart, dass ein leichtgängiger Umlauf beim Drehen der Befestigungsschraube 3 ermöglicht ist.

Die Halterung 2 weist im Bereich des Befestigungsabschnittes 2.1 einen

Führungssteg 12 auf, der an einem zweiten freien Ende 2" der Halterung 2 die Anlagefläche für den Schraubenkopf 3.1 begrenzt. An der Unterseite 5 der Halterung 2 ist in einem Übergangsbereich zwischen dem Befestigungsabschnitt 2.1 und dem Trageabschnitt 2.2 eine abgeschrägte Schulter 16 ausgebildet, um eine optimale Anpassung an die Form des Helmes sicherzustellen. Im Bereich der abgeschrägten Schulter 16 sowie in dem daran anschließenden Bereich des Trageabschnittes 2.2 ist unterseitig ein Dämpfungselement 13 vorgesehen. Das Dämpfungselement 13 gewährleistet einerseits eine schonende und dennoch feste Verbindung zwischen Helm 10 und Halterung 2 und dämpft andererseits im Verwendungszustand auch Stöße und Erschütterungen. Das Dämpfungselement 13 gewährleistet außerdem den Verbau der Halterung 2 bei unterschiedlichen Modellen des Helmes 10 von unterschiedlichen Herstellern. Das Dämpfungselement 13 kann beispielsweise in Form eines aufgeklebten Kissens aus einem elastischen Material ausgebildet sein. An der Unterseite 5 der Halterung 2 kann ferner eine weitere Schulter 18 vorgesehen sein.

Die Figur 6a zeigt in einer seitlichen Ansicht ein Verbindungsstück 17, das gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ein zusätzlich vorgesehenes Teil der Vorrichtung 1 ist. Das Verbindungsstück 17 erstreckt sich entlang einer Verbindungsstückachse VA und weist endseitig an einem ersten Ende 17" zumindest einen

Verbindungsabschnitt 17.1 auf, wobei der Verbindungsabschnitt 17.1 zum

korrespondierenden Eingreifen in den Klemmbackenbereich des Trageabschnittes 2.2 der Halterung 2 ausgebildet ist. An einem dem ersten Ende 17" gegenüberliegenden zweiten Ende 17" des Verbindungsstückes 17 ist ein Aufnahmeabschnitt 17.2 ausgebildet, der für die tragende Aufnahme des Zubehörteiles insbesondere der Kamera vorgesehen ist. Der Aufnahmeabschnitt 17.2 ist im Wesentlichen analog zu dem Trageabschnitt 2.2 der Halterung 2 ausgebildet und umfasst einen

Klemmbackenbereich mit drei Klemmbacken, von denen jede mit jeweils einer Durchgangsöffnung zur Aufnahme einer Feststellschraube ausgestattet ist.

Zur Verbindung des Verbindungsstückes 17 mit der Halterung 2 werden der

Trageabschnitt 2.2 der Halterung 2 und der Verbindungsabschnitt 17.1 des

Verbindungsstückes 17 in korrespondierenden Eingriff gebracht, wobei im

verbundenen Zustand, wie in der Figur 6b dargestellt, die Durchgangsöffnungen 6a der Backen 6 des Trageabschnittes 2.2 und die Durchgangsöffnungen der Backen des Verbindungsabschnitt 17.1 zur gemeinsamen Aufnahme der Feststellschraube fluchtend ausgerichtet sind . Das Verbindungsstück 17 und die Halterung 2 sind somit um die erste Schwenkachse SA1 schwenkbar miteinander verbunden. Ein

Zubehörteil, wie eine Action-Cam kann somit zweifach verschwenkbar, nämlich um eine erste und zweite, im Wesentlichen parallel zueinander verlaufende

Schwenkachsen SA1, SA2 verschwenkbar, an dem Helm 10 befestigt werden.

An dem Verbindungsabschnitt 17.1 des Verbindungsstückes 17 ist ein als angeformte Nase ausgebildeter Anschlag 14 vorgesehen, der in einem mit der Halterung 2 verbundenen Zustand mit der Schulter 18 der Halterung 2 zusammenwirkt. Durch diesen mit der Schulter 18 zusammenwirkenden Anschlag 14 wird sichergestellt, dass das Verbindungsstück 17 lediglich in einem vorgegebenen Schwenkbereich um die erste Schwenkachse SAl verschwenkbar ist. Dadurch wird verhindert, dass das Verbindungsstück 17 soweit ausgeschwenkt wird, dass die Verbindungsstückachse VA parallel zur Hauptachse HA der Halterung 2 verläuft oder mit dieser

zusammenfällt. Vorzugsweise wirken der Anschlag 14 und die Schulter 18 derart zusammen, dass ein von der Verbindungsstückachse VA und der Hauptachse HA eingeschlossener Winkel α einen Wert von rund 150° nicht überschreitet.

Insbesondere wird dadurch im Anwendungszustand, nämlich beim Tragen des Helms 10 mit befestigter Kamera, verhindert, dass die an dem Verbindungsstück 17 befestigte Kamera in das offene Sichtfenster des Helmes 10 und somit gegen die Nase der den Helm 10 tragenden Person geschlagen bzw. gedrückt wird, beispielsweise ausgelöst durch Stoßeinwirkung und/oder bei einem Sturz. Die mögliche Unfallgefahr wird somit wirksam reduziert.

Bezugszeichenliste

1 Vorrichtung

2 Halterung

2 2" erstes, bzw. zweites Ende der Halterung

2.1 Befestigungsabschnitt

2.2 Trageabschnitt

3 Befestigungsschraube

3.1 Schraubenkopf

3.2 Gewindestift

4 Durchgangsbohrung

5 Unterseite

6 Backen

6a Durchgangsöffnung

7 Vorsprung

8 Klebeverbindung

9, 9" Durchbrechung bzw. Bohrung

10 Helm

11 Helmschirm

I Ia Innenseite des Helmschirmes

12 Führungssteg

13 Dämpfungselement

14 Anschlag

15 Position der Gewindebohrung

16 Schulter

17 Verbindungsstück

17\ 17" erstes, bzw. zweites Ende des Verbindungsstückes

17.1 Verbindungsabschnitt

17.2 Aufnahmeabschnitt

18 Schulter

19 Zunge α Winkel

HA Hauptachse

O Helmoberfläche

SA1, SA2 erste, bzw. zweite Schwenkachse

VA Verbindungsstückachse