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Title:
DEVICE FOR SECURING A COMMUNICATIONS AND/OR AUTOMATION DEVICE TO A TOP HAT RAIL AND COMMUNICATIONS AND/OR AUTOMATION DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/129452
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for securing a communications or automation device to a top hat rail. The device comprises a base body, which can be connected to the communications or automation device on a front side. At least one fixed first securing element is provided on a rear side of the base body, having a groove or an undercut which can be engaged with an offset end of a first limb of a top hat rail. In addition, at least one second securing element is provided on the rear side of the base element, which can be moved in the direction of the first securing element, is pretensioned in relation to the first securing element by means of a spring mechanism, and has a groove or an undercut that can be engaged with an offset end of a second limb of the top hat rail.

Inventors:
SCHWEIZER, Urs (Jagdrain 20, Malsch-Waldprechtsweier, 76316, DE)
Application Number:
EP2017/050917
Publication Date:
August 03, 2017
Filing Date:
January 18, 2017
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (Wittelsbacherplatz 2, München, 80333, DE)
International Classes:
H02B1/052
Domestic Patent References:
WO2008068312A12008-06-12
Foreign References:
FR2727804A11996-06-07
DE3922551A11991-01-17
DE19709815A11998-09-17
EP2677846A12013-12-25
US7674129B12010-03-09
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Claims:
Patentansprüche

1. Vorrichtung zur Befestigung eines Kommunikations- und/oder Automatisierungsgeräts an einer Hutschiene mit

- einem mit dem Kommunikations- und/oder Automatisierungs¬ gerät verbindbaren Grundkörper, der eine erste dem Kommunikations- und/oder Automatisierungsgerät zugewandte Seite und eine zweite vom Kommunikations- und/oder Auto¬ matisierungsgerät abgewandte Seite aufweist,

- zumindest einem feststehenden ersten Fixierungselement an der zweiten Seite des Grundkörpers, das eine Nut oder eine Hinterschneidung aufweist, die in Eingriff mit einem abgekröpften Ende eines ersten Schenkels einer Hutschiene bringbar ist,

- zumindest einem in Richtung des ersten Fixierungsele¬ ments verschiebbaren zweiten Fixierungselement an der zweiten Seite des Grundkörpers, das gegenüber dem ersten Fixierungselement mittels eines Federmechanismus vorge¬ spannt ist und an einem ersten Ende eine Nut oder eine Hinterschneidung aufweist, die in Eingriff mit einem abgekröpften Ende eines zweiten Schenkels der Hutschiene bringbar ist, wobei das erste und das zweite Fixierungs¬ element in einer Verriegelungsposition des zweiten Fixierungselements die abgekröpften Enden der Schenkel der Hutschiene im wesentlichen formschlüssig umgreifen, und wobei das zweite Fixierungselement zwischen der Verrie¬ gelungsposition und einer Montageposition verschiebbar ist,

- einem an einem zweiten Ende des zweiten Fixierungsele- ments angeordneten Begrenzungselement, das sich quer zu einer Verschieberichtung des zweiten Fixierungselements erstreckt und zwei entgegengesetzt zueinander geneigte Auflageflächen aufweist, einer Gewindebohrung durch einen an das zweite Ende des zweiten Fixierungselements angrenzenden Endabschnitt des

Grundelements ,

- einer von der ersten Seite des Grundelements in die Ge- windebohrung eingeschraubten Befestigungsschraube, deren freies Ende in der Montageposition des zweiten Fixierungselements gegen eine erste Auflagefläche des Begren¬ zungselements und in der Verriegelungsposition des zweiten Fixierungselements gegen eine zweite Auflagefläche des Begrenzungselements verspannbar ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1,

bei der die Befestigungsschraube an ihrem Schraubenkopf

Rändelung aufweist.

3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,

bei der das Begrenzungselement als längliche Lippe mit tra- pez- oder dreieckförmigem Querschnitt ausgestaltet ist.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

bei der das Grundelement an der zweiten Seite zumindest zwei Führungselemente aufweist, die das zweite Fixierungselement umgreifen .

5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,

bei der das Grundelement an der zweiten Seite einen Zapfen oder ein Befestigungsmittel aufweist, der/das in ein am zwei¬ ten Fixierungselement vorgesehenes Langloch eingreift, wobei der Zapfen oder das Befestigungsmittel einen Anschlag für ei¬ ne Verschiebung des zweiten Fixierungselements zwischen der Montageposition und der Verriegelungsposition bildet.

6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem am zweiten Ende des zweiten Fixierungselements zumin¬ dest ein drittes Fixierungselement mit einer Nut oder einer Hinterschneidung vorgesehen ist, die in Eingriff mit einem Ende eines zweiten Schenkels eines weiteren Hutschienentyps bringbar ist, wobei das erste und das dritte Fixierungsele¬ ment in einer Verriegelungsposition die Enden der Schenkel einer Hutschiene des weiteren Hutschienentyps im wesentlichen formschlüssig umgreifen.

7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,

bei dem eine Mehrzahl zueinander beabstandeter erster Fixierungselemente an der zweiten Seite des Grundkörpers vorgese¬ hen ist, deren Nuten oder Hinterschneidungen in Eingriff mit einem Ende eines ersten Schenkels einer Hutschiene eines je¬ weils zugeordneten Hutschienentyps bringbar sind.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

bei dem angrenzend an jeweils gegenüberliegende Stirnseiten des Grundkörpers paarweise erste Fixierungselemente an der zweiten Seite des Grundkörpers angeordnet sind.

9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,

bei dem der erste Schenkel einer Hutschiene in einem montier- ten Zustand der Hutschiene ein oberer Schenkel ist, und bei dem der zweite Schenkel im montierten Zustand der Hutschiene ein unterer Schenkel ist, und bei dem das zumindest eine ers¬ te Fixierungselement hakenartig ausgestaltet ist. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,

bei dem der Grundkörper in ein Gehäuse des Kommunikations¬ und/oder Automatisierungsgeräts integriert ist.

11. Kommunikations- und/oder Automatisierungsgerät mit einem Gehäuse, in das eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1- 10 integriert ist.

Description:
Beschreibung

Vorrichtung zur Befestigung eines Kommunikations- und/oder Automatisierungsgeräts an einer Hutschiene und

Kommunikations- und/oder Automatisierungsgerät

Industrielle Automatisierungssysteme, die eine Vielzahl an Kommunikations- und Automatisierungsgeräten umfassen, dienen zur Überwachung, Steuerung und Regelung von technischen Pro- zessen, insbesondere im Bereich Fertigungs-, Prozess- und Ge ¬ bäudeautomatisierung. Zu Kommunikations- und Automatisie ¬ rungsgeräten zählen beispielsweise speicherprogrammierbare Steuerung, dezentrale Peripheriemodule, Schütze, Kommunikati ¬ onsmodule, Switches und Router. Darüber hinaus ermöglichen industrielle Automatisierungssysteme einen Betrieb von Steue ¬ rungseinrichtungen, Sensoren, Maschinen und industriellen Anlagen, der möglichst selbständig und unabhängig von menschlichen Eingriffen erfolgen soll. Aufgrund einer ständig steigenden Bedeutung von Informationstechnik für Automatisie- rungssysteme, die zahlreiche vernetzte Steuerungs- bzw. Rech ¬ nereinheiten umfassen, gewinnen Verfahren zur zuverlässigen Bereitstellung von über ein Automatisierungssystem verteilten Funktionen für eine Bereitstellung von Überwachungs- , Steuerungs- und Regelungsfunktionen verstärkt an Bedeutung.

Häufig werden Kommunikations- bzw. Automatisierungsgeräte und elektrische Betriebsmitteln, wie Relais, Stromstoßschalter, Zeitschaltuhren, Sicherungsautomaten und Reihenklemmen, auf Hutschienen befestigt, insbesondere in Verteilerkästen, Schaltschränken oder Anschlusskästen. Eine Hutschiene basiert üblicherweise auf einer Profilschiene aus Metall, auf die zu befestigende Geräte seitlich aufgeschoben oder von vorne auf ¬ gesteckt und arretiert werden können. Zahlreiche Hutschienen ¬ typen sind beispielsweise entsprechend DIN EN 60715 genormt. Aus DE 197 09 815 AI ist ein an einer Tragschiene befestigba ¬ res Gerät bekannt, das an seiner Gerätebasis einen durch eine Rückstellfeder belasteten Halteschieber aufweist, der zwi- sehen einer Haltestellung und einer Freistellung bewegbar ist. Mehrere derartige Geräte können an einer Tragschiene an ¬ einander gereiht werden. Darüber hinaus steht zumindest ein Halteschieber in Eingriff mit einem von einer Geräteoberseite bedienbaren Lösehebel. Dieser Lösehebel weist einen Wirkarm mit einer Kraftkomponente in einer Arbeitsebene des Halte ¬ schiebers in Löserichtung auf.

In EP 2 677 846 AI ist ein auf einer Hutschiene befestigbares Gerät beschrieben, das ein Gehäuse, eine Gehäusenut zur Auf- nähme einer Hutschiene, eine Gehäuseaussparung zur Aufnahme eines Schiebers und einen federbelasteten Schieber als Befestigungselement aufweist. Der Schieber ist eine Verriegelungs ¬ position, in der ein Eingriffsabschnitt des Schiebers aus der Gehäuseaussparung in die Gehäusenut hineinragt, und in eine Aufbewahrungsposition bewegbar, in der ein Betätigungsabschnitt des Schiebers an einer dem Eingriffsabschnitt gegen ¬ überliegenden Seite in die Gehäuseaussparung eingeschoben ist. In der Verriegelungsposition ragt der Betätigungsabschnitt des Schiebers aus der Gehäuseaussparung über das Ge- häuse hinaus. Der Eingriffsabschnitt des Schiebers ragt in der Aufbewahrungsposition im Vergleich zur Verriegelungsposition noch weiter in die Gehäusenut und kann in der Verriege ¬ lungsposition in Eingriff mit einem korrespondieren Endabschnitt einer Hutschiene gebracht werden. Der Betätigungsab- schnitt des Schiebers kann nur dann in die Gehäuseaussparung eingeschoben werden, wenn das Gerät nicht auf die Hutschiene gesteckt ist. US 7 674 129 Bl betrifft eine Befestigungsvorrichtung für eine Hutschiene, die eine an einem Grundelement angeordnete Blattfeder und einen federbelasteten Schieber umfasst, der ein erstes und ein zweite Positionierelement umfasst und ge- genüber dem Grundelement verschiebbar ist. Dabei ist die

Blattfeder als Rastelement vom zweiten Positionierelement zum ersten Positionierelement beweglich und dort arretierbar, so dass die Befestigungsvorrichtung nicht ohne weiteres von der Hutschiene gelöst werden kann.

Aus WO 2008/068312 AI ist eine Vorrichtung zur Befestigung eines Elektronikmoduls auf einer Tragschiene bekannt. Die Vorrichtung weist eine bewegliche Nase auf, die zusammen mit einer an einer Rückseite eines Gehäuses des Elektronikmoduls vorgesehenen festen Nase in montiertem Zustand ein Profil der Tragschiene umgreift. Die bewegliche Nase ist als Klemmprofil eines Schiebers ausgebildet, so dass die Vorrichtung mittels Einstecken von mechanischen Verankerungen in dafür vorgesehene Ausnehmungen des Gehäuses an der Rückseite des Elektronik- moduls montierbar ist. Außerdem weist die Vorrichtung einen Federmechanismus auf, der zur Abstützung am Gehäuse des

Elektronikmoduls vorgesehen ist und durch den der Schieber mit einer Kraft beaufschlagt ist. Aus dieser Kraft resultiert eine Klemmkraft der Vorrichtung auf der Tragschiene. Darüber hinaus ragt ein der beweglichen Nase gegenüberliegendes Ende des Schiebers zur manuellen Verschiebung der beweglichen Nase über das Gehäuse des Elektronikmoduls hinaus.

Unter rauhen Umgebungsbedingungen, beispielsweise unter Stoß- oder Vibrationseinwirkung, halten insbesondere Kommunikationsnetzkomponenten mit obigen Befestigungsvorrichtungen nicht gut auf TS-35-Hutschienen . Aus diesem Grund werden zu befestigende Geräte je nach Umgebungsbedingen auf einer Hutschiene festgeschraubt. Dies bedeutet einen zusätzlichen Montageauf ¬ wand .

Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur einfachen und sicheren Befestigung eines Kommunikations- bzw. Automatisierungsgeräts an einer Hut ¬ schiene sowie ein geeignetes Kommunikations- bzw. Automati ¬ sierungsgerät zu schaffen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung mit den in Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen sowie durch ein Kommunikations- bzw. Automatisierungsgerät mit den in Patent ¬ anspruch 11 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Befestigung eines Kommu ¬ nikations- bzw. Automatisierungsgeräts an einer Hutschiene umfasst einen mit dem Kommunikations- bzw. Automatisierungs ¬ gerät verbindbaren Grundkörper, der eine erste dem Kommunikations- bzw. Automatisierungsgerät zugewandte Seite und eine zweite vom Kommunikations- bzw. Automatisierungsgerät abge ¬ wandte Seite aufweist. Der Grundkörper kann beispielsweise in ein Gehäuse des Kommunikations- bzw. Automatisierungsgeräts integriert ist. Des weiteren umfasst die Vorrichtung zumin ¬ dest ein feststehendes erstes Fixierungselement an der zwei ¬ ten Seite des Grundkörpers, das eine Nut oder eine Hinter- schneidung aufweist, die in Eingriff mit einem abgekröpften Ende eines ersten Schenkels einer Hutschiene bringbar ist. Außerdem ist zumindest ein in Richtung des ersten Fixierungselements verschiebbares zweites Fixierungselement an der zweiten Seite des Grundkörpers vorgesehen. Das zweite Fixie ¬ rungselement ist gegenüber dem ersten Fixierungselement mit ¬ tels eines Federmechanismus vorgespannt und weist an einem ersten Ende eine Nut oder eine Hinterschneidung auf, die in Eingriff mit einem abgekröpften Ende eines zweiten Schenkels der Hutschiene bringbar ist. Dabei umgreifen das erste und das zweite Fixierungselement in einer Verriegelungsposition des zweiten Fixierungselements die abgekröpften Enden der Schenkel der Hutschiene im wesentlichen formschlüssig. Das zweite Fixierungselement ist zwischen der Verriegelungsposi ¬ tion und einer Montageposition verschiebbar. Der erste Schenkel einer Hutschiene kann in einem montierten Zustand der Hutschiene beispielsweise ein oberer Schenkel sein, während der zweite Schenkel im montierten Zustand der Hutschiene ein unterer Schenkel sein kann. Außerdem kann das zumindest eine erste Fixierungselement in diesem Fall hakenartig ausgestal ¬ tet sein.

Erfindungsgemäß ist an einem zweiten Ende des zweiten Fixie ¬ rungselements ein Begrenzungselement angeordnet, das sich quer zu einer Verschieberichtung des zweiten Fixierungselements erstreckt und zwei entgegengesetzt zueinander geneigte Auflageflächen aufweist. Das Begrenzungselement kann bei ¬ spielsweise als längliche Lippe mit trapez- oder dreieckför- migem Querschnitt ausgestaltet sein. Des weiteren ist eine Gewindebohrung durch einen an das zweite Ende des zweiten Fixierungselements angrenzenden Endabschnitt des Grundelements vorgesehen. Darüber hinaus ist von der ersten Seite des

Grundelements eine Befestigungsschraube in die Gewindebohrung eingeschraubt. Dabei ist ein freies Ende der Befestigungs ¬ schraube in der Montageposition des zweiten Fixierungselements gegen eine erste Auflagefläche des Begrenzungselements und in der Verriegelungsposition des zweiten Fixierungselements gegen eine zweite Auflagefläche des Begrenzungselements verspannbar . Mittels einer derartigen federbelasteten Schiebeverriegelung, die durch die Befestigungsschraube einfach und sicher von der ersten Seite des Grundkörpers verspannt werden kann, wird ein Kommunikations- bzw. Automatisierungsgerät unabhängig von ei- nem jeweiligen Hutschienentyp fest mit einer Hutschiene ver ¬ spannt. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist daher außeror ¬ dentlich gut für eine Verwendung unter rauhen Umgebungsbedin- gen geeignet. Entsprechend einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist die Befestigungsschraube an ih ¬ rem Schraubenkopf eine Rändelung auf. Somit ist eine werk ¬ zeuglose Benutzung einer derartigen Vorrichtung problemlos möglich. Darüber hinaus kann das Grundelement an der zweiten Seite zumindest zwei Führungselemente aufweisen, die das zweite Fixierungselement umgreifen. Somit wird das zweite Fi ¬ xierungselement bei einer Verschiebung zwischen Verriege- lungs- und Montageposition sicher geführt. Zusätzlich kann das Grundelement an der zweiten Seite einen Zapfen oder ein Befestigungsmittel aufweisen, der bzw. das in ein am zweiten Fixierungselement vorgesehenes Langloch eingreift. Dabei bil ¬ det der Zapfen oder das Befestigungsmittel einen Anschlag für eine Verschiebung des zweiten Fixierungselements zwischen der Montageposition und der Verriegelungsposition. Dies gewähr- leistet eine nochmals verbesserte Führung des zweiten Fixie ¬ rungselements bei einer Verschiebung zwischen Verriegelungs ¬ und Montageposition.

Am zweiten Ende des zweiten Fixierungselements ist entspre- chend einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung zumindest ein drittes Fixierungselement mit einer Nut oder einer Hinterschneidung vorgesehen, die in Eingriff mit einem Ende eines zweiten Schenkels eines weiteren Hutschienentyps bringbar ist. Dabei umgreifen das erste und das dritte Fixie- rungselement in einer Verriegelungsposition die Enden der Schenkel einer Hutschiene des weiteren Hutschienentyps im we ¬ sentlichen formschlüssig. Zusätzlich kann eine Mehrzahl zueinander beabstandeter erster Fixierungselemente an der zweiten Seite des Grundkörpers vorgesehen sein. Dabei sind die Nuten oder Hinterschneidungen der ersten Fixierungselemente in Eingriff mit einem Ende eines ersten Schenkels einer Hutschiene eines jeweils zugeordneten Hutschienentyps bringbar. Bei ¬ spielsweise können angrenzend an jeweils gegenüberliegende Stirnseiten des Grundkörpers paarweise erste Fixierungsele ¬ mente an der zweiten Seite des Grundkörpers angeordnet sein. Insgesamt ist damit eine universelle Vorrichtung zur Befesti ¬ gung eines Kommunikations- bzw. Automatisierungsgerät an ei ¬ ner Vielzahl unterschiedlicher Hutschienentypen geschaffen.

Das erfindungsgemäße Kommunikations- bzw. Automatisierungsge ¬ rät umfasst ein Gehäuse, in das eine Vorrichtung entsprechend vorangehenden Ausführungen integriert ist.

Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend an einem Ausfüh ¬ rungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt

Figur 1 eine rückseitige perspektivische Darstellung von zwei Vorrichtungen zur Befestigung eines Kommunika- tions- bzw. Automatisierungsgeräts an einer Hut ¬ schiene,

Figur 2 eine vorderseitige Darstellung einer ersten Vorrichtung gemäß Figur 1,

Figur 3 einen Schnittdarstellung der Vorrichtung gemäß Figur 2 in Verbindung mit einer Hutschienenanordnung, Figur 4 eine vorderseitige Darstellung einer zweiten Vorrichtung gemäß Figur 1,

Figur 5 einen Schnittdarstellung der Vorrichtung gemäß Fi- gur 4 in Verbindung mit einer Hutschienenanordnung.

Die in Figur 1 dargestellten Vorrichtungen 1, 2 zur Befestigung eines Kommunikations- bzw. Automatisierungsgeräts an ei ¬ ner Hutschiene umfassen jeweils einen mit dem Kommunikations- bzw. Automatisierungsgerät verbindbaren Grundkörper 100, 200, der eine dem Kommunikations- bzw. Automatisierungsgerät zuge ¬ wandte Vorderseite und eine vom Kommunikations- bzw. Automa ¬ tisierungsgerät abgewandte Rückseite aufweist. Der jeweilige Grundkörper 100, 200 kann beispielsweise auch in ein Gehäuse des Kommunikations- bzw. Automatisierungsgeräts integriert sein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel umfassen die Grund ¬ körper 100, 200 an ihrer Vorderseite mehrere Rastelemente 107, 207 (siehe auch Figur 2 und 3) zur Verrastung des Gehäuses eines Kommunikations- bzw. Automatisierungsgeräts am je- weiligen Grundkörper 100, 200.

An der Rückseite des jeweiligen Grundkörpers 100, 200 ist ei ¬ ne Mehrzahl zueinander beabstandeter erster oberer Fixierungselemente 101, 201 vorgesehen, deren hakenartig ausge- staltete Nuten oder Hinterschneidungen in Eingriff mit einem Ende eines ersten oberen Schenkels 311, 321 einer Hutschiene 301, 302 eines jeweils zugeordneten Hutschienentyps bringbar sind (siehe Figur 3 und 5) . Im vorliegenden Ausführungsbei ¬ spiel ist eine Hutschienenanordnung dargestellt, die eine TS- 35-Hutschiene 301 und eine SIMATIC-S7-Profilschiene 302 um- fasst. Die TS-35-Hutschiene 301 weist an ihren Schenkelenden Abkröpfungen auf, während die SIMATIC-S7-Profilschiene 302 an ihrem zweiten unteren Schenkel 322 eine Nut aufweist. Die ersten Fixierungselemente 101, 201 sind angrenzend an jeweils gegenüberliegende Stirnseiten des jeweiligen Grundkörpers

100, 200 paarweise angeordnet.

An der Rückseite des jeweiligen Grundkörpers 100, 200 ist au- ßerdem ein in Richtung der ersten oberen Fixierungselemente

101, 201 verschiebbares zweiten unteres Fixierungselement

102, 202 vorgesehen, das als Schieber ausgestaltet ist. Das jeweilige zweite untere Fixierungselement 102, 202 ist gegen ¬ über den ersten oberen Fixierungselementen 101, 201 mittels eines Federmechanismus vorgespannt und weist an einem ersten Ende eine Nut oder eine Hinterschneidung 120, 220 auf. Diese Nut bzw. Hinterschneidung 120, 220 ist in Eingriff mit einem abgekröpften Ende eines zweiten unteren Schenkels 312 der TS- 35-Hutschiene 301 bringbar. Dabei umgreifen die ersten oberen 101, 201 und die zweiten unteren Fixierungselemente 102, 202 in einer Verriegelungsposition des jeweiligen zweiten unteren Fixierungselements 102, 202 die abgekröpften Enden der Schenkel 311, 312 der TS-35-Hutschiene im wesentlichen formschlüs ¬ sig. Dabei ist das jeweilige zweite untere Fixierungselement 102, 202 zwischen der Verriegelungsposition und einer Montageposition verschiebbar. Entsprechend Figur 1 ist eine erste Vorrichtung 1 mit einem zweiten unteren Fixierungselement 102 in Montageposition dargestellt, während eine zweite Vorrich ¬ tung 2 mit einem zweiten unteren Fixierungselement in Verrie- gelungsposition dargestellt ist. Vorderansicht und Schnitt ¬ darstellung der ersten Vorrichtung 1 sind Figur 2 und 3 zu entnehmen, während Vorderansicht und Schnittdarstellung der zweiten Vorrichtung 2 sind Figur 4 und 5 zu entnehmen sind. Die Grundelemente 100, 200 weisen an ihrer Rückseite jeweils zwei integrierte Führungselemente 105, 205 auf, die das je ¬ weilige zweite untere Fixierungselement 102, 2002 umgreifen. Zusätzlich weisen die Grundelemente 100, 200 an ihrer Rückseite jeweils eine Führungsschraube 106, 206 auf, deren Schaft in ein am jeweiligen zweiten unteren Fixierungselement 102, 202 vorgesehenes Langloch 121, 221 eingreift. Dabei bil ¬ det die jeweilige Führungsschraube 106, 206 einen Anschlag für eine Verschiebung des jeweiligen zweiten unteren Fixie- rungselements 102, 202 zwischen der Montageposition und der Verriegelungsposition. Anstelle mittels einer Führungsschrau ¬ be 106, 206 kann ein solcher Anschlag beispielsweise auch mittels eines Zapfens oder eines sonstigen Befestigungsmit ¬ tels am jeweiligen Grundkörper 100, 200 gebildet werden.

Entsprechend Figur 3 und 5 ist an einem zweiten Ende des je ¬ weiligen zweiten unteren Fixierungselements 102, 202 jeweils ein Begrenzungselement 130, 230 angeordnet, das als längliche Lippe mit trapez- oder dreieckförmigem Querschnitt ausgestal- tet ist. Darüber hinaus erstrecken sich die Begrenzungsele ¬ mente 130, 230 quer zu einer Verschieberichtung des jeweiligen zweiten unteren Fixierungselements 102, 202 erstreckt und weisen jeweils zwei entgegengesetzt zueinander geneigte Auf ¬ lageflächen 131-132, 231-232 auf. Des weiteren weisen die Grundelemente 100, 200 jeweils eine Gewindebohrung durch ei ¬ nen an das zweite Ende des jeweiligen zweiten unteren Fixierungselements 102, 202 angrenzenden Endabschnitt auf. Von der Vorderseite des jeweiligen Grundelements 100, 200 ist jeweils eine Befestigungsschraube 104, 204 in die zugeordnete Gewin- debohrung eingeschraubt. Dabei ist ein freies Ende einer Be ¬ festigungsschraube 104, 204 in der Montageposition des jewei ¬ ligen zweiten unteren Fixierungselements 102, 202 gegen eine erste Auflagefläche 131, 231 des zugeordneten Begrenzungsele ¬ ments 130, 230 und in der Verriegelungsposition des jeweili- gen zweiten unteren Fixierungselements 102, 202 gegen eine zweite Auflagefläche 132, 232 des zugeordneten Begrenzungs ¬ elements 130, 230 verspannbar. Zur werkzeuglosen Betätigung weisen die Befestigungsschrauben 104, 204 jeweils an ihrem Schraubenkopf eine Rändelung auf. Neben den zweiten unteren Fixierungselementen 102, 202 für die TS-35-Hutschiene 301 umfassen die Grundkörper 100, 200 jeweils dritte untere Fixierungselemente 103, 203 für die SIMATIC-S7-Profilschiene 302. Die dritten unteren Fixierungs ¬ elemente 103, 203 sind jeweils am zweiten Ende des jeweiligen zweiten unteren Fixierungselements 102, 202 vorgesehen und weisen jeweils eine Nut oder Hinterschneidung auf, die in Eingriff mit einer Nut an einem Ende des zweiten unteren Schenkels 322 der SIMATIC-S7-Profilschiene 302 bringbar ist. Dabei umgreifen die ersten oberen 101, 201 und die dritte un ¬ teren Fixierungselemente 103, 203 in der Verriegelungspositi ¬ on im wesentlichen formschlüssig die Enden der Schenkel 321, 322 der SIMATIC-S7-Profilschiene 302.