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Title:
DEVICE FOR SECURING OBJECTS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/045058
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a device (1) for securing objects (2), in particular displayed goods, against unauthorized taking, comprising a base unit (3) and a sensor unit (4), which are connected to each other via a security line (6). The sensor unit (4) comprises an electronics unit (5) which has a push button (8) actuated by the object (2) in a connection position acted on by the object (2), and a signal generator is provided which can be triggered when the pushbutton (8) is released. The security line (6) comprises an optical fiber, the sensor unit (4) comprises an optical transmitter (9) and the base unit (3) comprises an optical receiver for forming an optical signal transmission assembly with the optical fiber of the security line (6). An anti-rotation safeguard (19) is provided in the region of the security line.

Inventors:
BRENNER, Rainer (Am Geigenberg 2, Teningen-Köndringen, 79331, DE)
Application Number:
EP2010/006281
Publication Date:
April 21, 2011
Filing Date:
October 14, 2010
Export Citation:
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Assignee:
LOGOKETT GMBH (Karl-Arnold-Str.1, Willich-Münchheide, 47877, DE)
BRENNER, Rainer (Am Geigenberg 2, Teningen-Köndringen, 79331, DE)
Attorney, Agent or Firm:
MAUCHER, Wolfgang et al. (Urachstrasse 23, Freiburg i.Br., 79102, DE)
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Claims:
Ansprüche

Vorrichtung (1) zur Sicherung von Gegenständen ( 2 ) , insbesondere ausgestellten Waren, gegen unbefugtes Mitnehmen, die eine Basiseinheit (3) und eine Sensoreinheit (4) hat, die über eine Sicherungsleine (6) miteinander verbunden sind, wobei die Sensoreinheit (4) eine Elektronikeinheit (5) aufweist, die einen durch den Gegenstand (2) in einer den Gegenstand (2) beaufschlagenden Verbindungsposition betätigten Taster (8) aufweist und wobei ein bei Lösen des Tasters (8) auslösbarer Signalgeber vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsleine (6) einen Lichtwellenleiter aufweist, dass die Sensoreinheit (4) einen optischen Sender (9) und die Basiseinheit (3) einen optischen Empfänger zur Bildung einer optischen Signalübertragungseinrichtung mit dem Lichtwellenleiter der Sicherungsleine (6) aufweist und dass im Bereich der Sicherungsleine eine Verdrehsicherung (19) vorgesehen ist.

Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronikeinheit (5) einen Kondensator oder dergleichen Spannungspuffer als Ladungsspeicher aufweist, dass die Sensoreinheit (4) und die Basiseinheit (3) jeweils elektrische Kontaktierungen (11) aufweisen, die in einer Ruheposition miteinander elektrisch leitend verbunden sind, und dass die Basiseinheit (3) eine Stromversorgungseinrichtung (12) zum Laden des Ladungsspeichers der Elektronikeinheit (5) in Ruheposition der Sensoreinheit (4) aufweist .

Vorrichtung (1b) zur Sicherung von Gegenständen ( 2 ) , insbesondere ausgestellten Waren, gegen unbefugtes Mitnehmen, die eine Basiseinheit (3) und eine Sensoreinheit (4) hat, die über eine Sicherungsleine (6) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsleine (6) einen Lichtwellenleiter aufweist, dass ein Ende (1 ) des Lichtwellenleiters an der in einer den Gegenstand (2) beaufschlagenden Verbindungsposition an dem zu sichernden Gegenstand (2a) anliegenden Seite der Sensoreinheit (4) mündet und das andere Ende des Lichtwellenleiters mit einem optischen Empfänger in der Basiseinheit (3) verbunden ist, dass ein mit dem optischen Empfänger in Wirkverbindung stehender Signalgeber vorgesehen ist und dass im Bereich der Sicherungsleine eine Verdrehsicherung (19) vorgesehen ist.

4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass dem optischen Empfänger eine Auswerteeinrichtung mit einem Speicher für einen Referenzwert und einem Komparator zum Vergleichen eines mit dem optischen Empfänger gemessenen Messwertes und dem Referenzwert zugeordnet ist.

5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsleine (6) ein den Lichtwellenleiter umgebendes Metallgeflecht aufweist.

6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsleine (6) in einer Aufwickeleinrichtung (15) unter Zugspannung aufwickelbar ist.

7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherung (19) im Bereich der Sensoreinheit (4) angeordnet ist.

Description:
Vorrichtung zur Sicherung von Gegenständen

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Sicherung von Gegenständen, insbesondere ausgestellten Waren, gegen unbefugtes Mitnehmen, die eine Basiseinheit und eine Sensoreinheit hat, die über eine Sicherungsleine miteinander verbunden sind, wobei die Sensoreinheit eine Elektronikeinheit aufweist, die einen durch den Gegenstand in einer den Gegenstand beaufschlagenden Verbindungsposition betätigten Taster aufweist und wobei ein bei Lösen des Tasters auslösbarer Signalgeber vorgesehen ist .

Im Einzelhandel entsteht durch Diebstahl ein hoher Schaden, weswegen insbesondere hochwertige beziehungsweise hochpreisige und gleichzeitlich handliche Gegenstände, beispielsweise Mobiltelefone, MP3-Player oder dergleichen Elektro-Kleingeräte , aber auch Gegenstände wie Parfümflaschen, üblicherweise gegen Diebstahl gesichert sind. Insbesondere betrifft dies Gegenstände in freier Präsentation, also Vorführgeräte, die der Kunde in die Hand nehmen soll oder als Tester ausgestellte Parfümflaschen.

Zur Sicherung derartiger Gegenstände werden häufig Leinensicherungen verwendet, bei denen der zu sichernde Gegenstand mit einer, gegebenenfalls aus einer Aufwickelbox ausgezogenen Leine verbunden wird. Dies bietet jedoch nur ein geringes Sicherheitsniveau, da die Leine mit vergleichsweise geringem Aufwand durchtrennt und der Gegenstand entfernt werden kann. Zudem ist nachteilig, dass sich die Sicherungsleine beim Hantieren durch einen KaufInteressenten verdrehen kann und dann nicht mehr ordentlich aufgewickelt wird oder der Gegenstand nicht mehr ordentlich zurückgestellt werden kann. Es besteht daher insbesondere die Aufgabe, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die ein erhöhtes Sicherheitsniveau ermöglicht und bei der eine optisch ansprechende Warenpräsentation möglich ist.

Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht darin, dass die Sicherungsleine einen Lichtwellenleiter aufweist, dass die Sensoreinheit einen optischen Sender und die Basiseinheit einen optischen Empfänger zur Bildung einer optischen Signalübertragungseinrichtung mit dem Lichtwellenleiter der Sicherungsleine aufweist und dass im Bereich der Sicherungsleine eine Verdrehsicherung vorgesehen ist.

Die Sensoreinheit zur Sicherung des Gegenstandes wird mit dem Gegenstand verbunden, derart, dass der Taster in dieser Verbindungsposition betätigt ist. Mit Hilfe des Tasters kann so ein Diebstahlversuch durch Trennen des Gegenstandes von der Sensoreinheit erkannt und ein Alarm über den Signalgeber ausgelöst werden .

Die an der Sensoreinheit anfallende Information über das Auslösen des Tasters wird mit Hilfe der optischen Signalübertragungseinrichtung an die Basiseinheit weitergeleitet, die ihrerseits mit dem Signalgeber zur Alarmsignalisierung in Wirkverbindung steht.

Die Sicherungsleine erfüllt zwei Funktionen. Einerseits die mechanische Verbindung zwischen Basiseinheit und Sensoreinheit und damit dem zu sichernden Gegenstand, andererseits die Signalübertragung zwischen Sensoreinheit und Basiseinheit mittels des Lichtwellenleiters.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung besitzt gegenüber vorbekannten Sicherungseinrichtungen auch den Vorteil einer reduzierten Störanfälligkeit, da die opto-elektronische Signalübertragungseinrichtung praktisch verschleißfrei arbeitet.

Durch die Verdrehsicherung, eine sogenannte „Anti-Twist"-Vorrichtung, ist die Sicherungsleine stets in einem Zustand, der ein ordentliches Aufwickeln oder Ablegen der Sicherungsleine und damit ein Zurückstellen des Gegenstandes ermöglicht, selbst wenn dieser von einem Kunden mehrfach gedreht und umpositioniert wird. Somit ist stets eine ordentliche und optisch ansprechende Warenpräsentation möglich.

Die Elektronikeinheit der Sensoreinheit kann eine Knopfzelle oder dergleichen kleine Batterie zur Spannungsversorgung aufweisen. Eine bevorzugte Ausführungsform sieht jedoch vor, dass die Elektronikeinheit einen Kondensator oder dergleichen Spannungspuffer als Ladungsspeicher aufweist, dass die Sensoreinheit und die Basiseinheit jeweils elektrische Kontaktierungen aufweisen, die in einer Ruheposition miteinander elektrisch leitend verbunden sind, und dass die Basiseinheit eine Stromversorgungseinrichtung zum Laden des Ladungsspeichers der Elektronikeinheit in Ruheposition der Sensoreinheit aufweist. Somit ist die Elektronikeinheit stets betriebsbereit und es müssen keine Batterien überprüft und ausgewechselt werden. Zudem kann bei Sicherung von elektronischen Geräten über die elektrischen Kontaktierungen und die vorbeschriebene elektrische Verbindungsleitung zum Gegenstand dessen Akku permanent geladen werden, wenn die Sensoreinheit in der Basiseinheit eingesetzt ist, so dass der Gegenstand, beispielsweise ein Mobiltelefon, stets betriebsbereit zu Vorführzwecken präsentiert werden kann.

Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Sicherung von Gegenständen, für die eigenständiger Schutz bean- sprucht wird sieht vor, dass die Sicherungsleine einen Lichtwellenleiter aufweist, dass ein Ende des Lichtwellenleiters an der in einer den Gegenstand beaufschlagenden Verbindungsposition an dem zu sichernden Gegenstand anliegenden Seite der Sensoreinheit mündet und das andere Ende des Lichtwellenleiters mit einem optischen Empfänger in der Basiseinheit verbunden ist, dass ein mit dem optischen Empfänger in Wirkverbindung stehender Signalgeber vorgesehen ist und dass im Bereich der Sicherungsleine eine Verdrehsicherung vorgesehen ist.

Die Sensoreinheit wird so mit dem Gegenstand verbunden, dass das freie Ende des Lichtwellenleiters durch den Gegenstand abgedeckt ist. Somit kann kein Licht in den Lichtwellenleiter dringen. Wenn die Sensoreinheit jedoch von dem Gegenstand entfernt wird oder die Sicherungsleine mit dem Lichtwellenleiter durchtrennt wird, so liegt ein Ende des Lichtwellenleiters offen und es kann Licht auf diesen Fallen, was an dem optischen Empfänger in der Basiseinheit registriert wird. Der Lichteinfall kann als Sabotage- oder Diebstahlversuch interpretiert und der Signalgeber ausgelöst werden. Somit ist eine einfache und kostengünstige, aber dennoch effektive Diebstahlsicherung gebildet. Die Sensoreinheit erfüllt die Aufgabe der Befestigung an dem zu sichernden Gegenstand und die Aufnahme des Endes des Lichtwellenleiters, so dass diese klein und unauffällig ausgebildet sein kann und eine optisch ansprechende Warenpräsentation mit der Sicherungs-Vorrichtung möglich ist.

Auch bei dieser Ausführungsform ist eine Verdrehsicherung für die Sicherungsleine vorgesehen, so dass diese wie vorbeschrieben stets in einer ordentlichen Lage angeordnet ist.

Um Fehlalarme durch Streulicht oder sonstige geringfügige Lichteinflüsse zu verhindern ist es zweckmäßig, wenn dem optischen Empfänger eine Auswerteeinrichtung mit einem Speicher für einen Referenzwert und einem Komparator zum Vergleichen eines mit dem optischen Empfänger gemessenen Messwertes und dem Referenzwert zugeordnet ist. Die Auswerteeinrichtung kann so konfiguriert sein, dass der Signalgeber erst ausgelöst wird, wenn der Messwert, also die am Lichtwellenleiter und dem optischen Empfänger einfallende Lichtmenge einen Referenzwert übersteigt, während bei nur schwachen und/oder sehr kurzzeitigen Lichteinfällen noch keine Signalgebung erfolgt.

Die Sicherungsleine kann ein den Lichtwellenleiter umgebendes Metallgeflecht aufweisen. Dieses dient einerseits zur erhöhten mechanischen Stabilität bei hohen Zugbelastungen oder Bewegungen und andererseits als Sabotage- und Diebstahlschutz gegen ein Abreißen oder Durchschneiden der Sicherungsleine.

Die Sicherungsleine kann als glatte Leine oder in der Art eines Spiralkabels ausgebildet sein. Es ist auch möglich, dass die Sicherungsleine in einer Aufwickeleinrichtung unter Zugspannung aufwickelbar ist. Dabei ist die Sicherungsleine in Ruhelage innerhalb der Aufwickeleinrichtung untergebracht und die optische Präsentation des zu sichernden Gegenstandes ist nicht durch die Sicherungsleine beeinträchtigt. Dies ist insbesondere vorteilhaft bei einer Vielzahl von Gegenständen, die beispielsweise nebeneinander auf einem Regal angeordnet sind.

Die Verdrehsicherung kann insbesondere im Bereich der Sensoreinheit angeordnet sein. Die Verdrehsicherung kann dabei unauffällig und gegebenenfalls vollständig innerhalb der Sensoreinheit und somit nach außen unsichtbar angeordnet sein.

Der Signalgeber kann insbesondere ein akustischer und/oder optischer Signalgeber sein, um eine auffällige Signalisierung eines Diebstahl- oder Sabotageversuchs anzuzeigen. Um verschiedenartige Gegenstände mit unterschiedlichen Formgebungen sichern zu können, ist es zweckmäßig, wenn die Sensoreinheit ein formbares Adapterteil zur Anpassung an unterschiedliche zu sichernde Gegenstände aufweist.

Um den zu sichernden Gegenstand schnell und einfach mit der Sensoreinheit zu verbinden ist es vorteilhaft, wenn die Sensoreinheit eine Klebefläche zur Verbindung mit dem Gegenstand aufweist. Alternativ kann beispielsweise eine Klemm- oder Schraubverbindung vorgesehen sein. Denkbar sind auch Verbindungen mittels Kabelbindern oder dergleichen Befestigungsmaterial.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann für verschiedene Präsentationsformen vorgesehen und ausgebildet sein, beispielsweise für eine Frontmontage an der Vorderkante eines Regalbodens mittels einer Schraubfixierung der Basiseinheit, als frei aufstellbare Vorrichtung auf Tischen, Regalböden oder Produktkartons, oder auch zur Frontmontage auf Schräg-/Senkrecht-Displays mittels Klebe- oder Schraubbefestigung.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann gegebenenfalls auch für eine bidirektionale Datenübertragung über den Lichtwellenleiter der Sicherungsleine ausgebildet sein, um beispielsweise Steuersignale von der Basisstation an die Sensoreinheit zu übertragen. Hierzu können in der Basiseinheit ein zusätzlicher optischer Sender und in der Sensoreinheit ein optischer Empfänger vorgesehen sein.

Nachstehend sind Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung anhand der Zeichnungen näher erläutert . Es zeigt zum Teil schematisiert:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Sicherungs-Vor- richtung mit einem Taster und einer elektrischen Verbindungsleitung zur Sicherung eines Mobiltelefons,

Fig. 2 eine Schnittdarstellung der Anordnung aus Figur 1 ,

Fig. 3 eine Sicherungs-Vorrichtung mit einem durch den zu sichernden Gegenstand endseitig verdeckbaren Lichtwellenleiter und

Fig. 4 ne Schnittdarstellung ähnlich Figur 2 mit einer De taildarstellung einer Verdrehsicherung.

Eine im Ganzen mit 1 bezeichnete Vorrichtung zur Sicherung von Gegenständen 2 gegen unbefugtes Mitnehmen weist gemäß Figur 1 eine Basiseinheit 3 und eine an dem zu sichernden Gegenstand 2 anbringbare Sensoreinheit 4 auf. Basiseinheit 3 und Sensoreinheit 4 sind über eine einen Lichtwellenleiter aufweisende Sicherungsleine 6 miteinander verbunden. Die Basiseinheit 3 kann beispielsweise an einem Verkaufsregal fest installiert sein. Die Sensoreinheit 4 weist zum Verbinden mit dem Gegenstand 2 eine Klebefläche 7 auf. Der Besseren Übersicht halber ist der Gegenstand 2 (Mobiltelefon) in den Figuren beabstandet zur Sensoreinheit 4 dargestellt. In Gebrauchslage liegt die Klebefläche 7 der Sensoreinheit 4 flächig am Gegenstand 2 an und stellt so eine feste Verbindung her.

Um bei der Vorrichtung 1 gemäß Figuren 1 und 2 ein Lösen des Gegenstandes 2 von der Sensoreinheit 4 zu erkennen und Alarm auslösen zu können, ist eine Elektronikeinheit 5 in der Sensoreinheit 4 vorgesehen (Figur 2) , der ein Taster 8 zugeordnet ist, der bei Beaufschlagung der Sensoreinheit 4 durch den Gegenstand 2 betätigt wird. Beim Lösen des Gegenstandes 2 von der Sensoreinheit 4 wird der Kontakt des Tasters 8 geöffnet und ein nicht dargestellter Signalgeber ausgelöst. Zur Übermittlung des Schaltzustandes des Tasters 8 an die Basiseinheit 3 und den Signalgeber ist in der Sensoreinheit 4 ein mit der Elektronikeinheit 5 und dem Taster 8 zusammenwirkender optischer Sender 9 und an der Basiseinheit 3 ein nicht dargestellter optischer Empfänger am Ende des Lichtwellenleiters der Sicherungsleine 6 vorgesehen, die mit dem Lichtwellenleiter der Sicherungsleine 6 eine optische Signalübertragungseinrichtung bilden.

Zur Spannungsversorgung der Elektronikeinheit 5 weist diese einen Ladungsspeicher 10 auf, der vorzugsweise ein Kondensator, aber auch ein Akku sein kann. Dieser Ladungsspeicher 10 wird über elektrische Kontaktierungen 11 an der Basiseinheit 3 und der Sensoreinheit 4 und eine Stromversorgungseinrichtung 12 (Figur 1 ) in einer Ruheposition, in der die Sensoreinheit 4 auf der Basiseinheit 3 aufliegt, geladen.

Innerhalb der Sensoreinheit 4 ist im Bereich des optischen Senders 9 eine Verdrehsicherung 19 vorgesehen (Figur 4). Die Verdrehsicherung 19 (,,Anti-Twist"-Vorrichtung) besteht aus zwei gegeneinander frei verdrehbaren Teilen 20a, 20b. Das obere Teil 20b ist optisch leitend mit der Sicherungsleine verbunden und das untere Teil 20a fest in der Sensoreinheit 4 eingebaut. Das obere Teil 20b ist optisch leitend mit dem optischen Sender 9.

Gemäß Figuren 1 und 2 ist eine elektrische Verbindungsleitung 13 zum Verbinden der Elektronikeinheit 5 mit dem Gegenstand 2, hier ein Mobiltelefon, vorgesehen. Über diese Verbindungsleitung 13 kann einerseits ein Akku des zu sichernden Gegenstandes 2 geladen werden. Hierzu wird die Stromversorgungseinrichtung 12 über die Kontaktierungen 11 an die Verbindungsleitung 13 durchverbunden. In Ruheposition der Sensoreinheit 4 und bei miteinander verbundenen Kontaktierungen 11 wird der Akku des Gegenstandes 2 geladen, so dass der Gegenstand 2 stets be- triebs- und vorführbereit ist.

Andererseits kann die Elektronikeinheit 5 zur Überwachung der Strom- und oder Spannungswerte an der Verbindungsleitung 13 ausgebildet sein. Wenn der Stecker 14 der Verbindungsleitung 13 von dem Gegenstand 2 getrennt wird, also aus der Anschlußbuchse 18 abgezogen wird, so ändern sich die Signale an der Verbindungsleitung 13 und die Elektronikeinheit 5 kann dies als unerlaubte Manipulation oder Diebstahlversuch interpretieren und über die Signalübertragungseinrichtung den Signalgeber auslösen .

Bei der Vorrichtung 1b gemäß Figur 3 mündet ein Ende 17 der den Lichtwellenleiter aufweisenden Sicherungsleine 6 an der Seite der Sensoreinheit 4, die in einer Verbindungsposition den zu sichernden Gegenstand 2 beaufschlägt. Das freie Ende 17 des Lichtwellenleiters wird so in der Verbindungsposition von dem Gegenstand 2 abgedeckt, so dass kein Licht in den Lichtwellenleiter eindringen kann. Wenn der Gegenstand 2 jedoch beim Versuch, den Gegenstand 2 zu stehlen, von der Sensoreinheit 4 getrennt wird, wie in Figur 3 gezeigt, so fällt Umgebungslicht auf das Ende 17 der Sicherungsleine 6 und dessen Lichtwellenleiter, was an einem nicht dargestellten optischen Empfänger der Basiseinheit 3 erkannt wird, woraufhin der Signalgeber ausgelöst werden kann.

Zusätzlich ist in der Anordnung gemäß Figur 3 eine elektrische Verbindungsleitung 13 vorgesehen, mit der ein Akku des Gegenstands 2 geladen werden kann, wenn die Sensoreinheit 4 in einer Ruheposition mit der Basiseinheit 3 verbunden ist und mit den Kontaktierungen 11 eine leitende Verbindung zu einer in Figur 3 nicht dargestellten Stromversorgungseinrichtung hergestellt ist . Auch bei der Anordnung gemäß Figur 3 ist in der Sensoreinheit 4 eine Verdrehsicherung für die Sicherungsleine 6 vorgesehen, die jedoch aufgrund der Perspektive nicht sichtbar ist.

In den Figuren ist jeweils noch eine Aufwickeleinrichtung 15 erkennbar, mit der die Sicherungsleine unter Zugspannung aufwickelbar ist, so dass diese in Ruhelage der Sensoreinheit 4 und des Gegenstandes 2 stets geordnet und nicht sichtbar untergebracht ist, wodurch sich eine optisch ansprechende Warenpräsentation ohne störende Sicherungsleinen ergibt. Zum Vorführen oder Ausprobieren des gesicherten Gegenstandes 2 kann dieser jedoch einfach ergriffen und die Sicherungsleine 6 dabei gegen die Zugkraft aus der Aufwickeleinrichtung 15 herausgezogen werden .