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Title:
DEVICE FOR SEPARATING PAINT OVERSPRAY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/012892
Kind Code:
A2
Abstract:
A device (1) for separating paint overspray from the air of painting cubicles that is laden with overspray has in a housing (2) at least one separating element (4), the surface of which is electrically conductive and is connected to one terminal of a high-voltage source (14). The separating element (4) is assigned an electrode arrangement (12), which is connected to the other terminal of the high-voltage source (14). The air of the cubicle is made to flow past the separating element (4) and the electrode arrangement (12) in such a way that the overspray particles are colonized and deposited on the surface of the separating element (4). The separating element (4) is moved continuously or intermittently, wherein a wiping device (10) wipes off the overspray that is on the surface of the separating element (4). This can then be carried away by a suitable transporting device (3) for disposal or re-use.

Inventors:
SWOBODA WERNER (DE)
HIHN ERWIN (DE)
HANF JUERGEN (DE)
LINK KERSTEN (DE)
KATEFIDIS APOSTOLOS (DE)
Application Number:
PCT/EP2008/005620
Publication Date:
January 29, 2009
Filing Date:
July 10, 2008
Export Citation:
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Assignee:
EISENMANN ANLAGENBAU GMBH & CO (DE)
SWOBODA WERNER (DE)
HIHN ERWIN (DE)
HANF JUERGEN (DE)
LINK KERSTEN (DE)
KATEFIDIS APOSTOLOS (DE)
International Classes:
B05B14/42; B03C3/10; B05B15/12
Domestic Patent References:
WO1990007982A11990-07-26
WO2001066265A12001-09-13
WO1989004724A11989-06-01
Foreign References:
EP0740576B11997-11-26
DE4401741A11995-07-27
Attorney, Agent or Firm:
OSTERTAG, Ulrich et al. (Epplestrasse 14, Stuttgart, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Vorrichtung zum Abscheiden von Lack-Overspray aus der mit Overspray beladenen Kabinenluft von Lackierkabinen mit

a) einem Gehäuse,-

b) mindestens einem in dem Gehäuse angeordneten Abscheide- element, an dessen Oberfläche die Kabinenluft entlang führbar ist, wodurch Overspray-Partikel auf der Oberfläche zurückbleiben, während ganz oder teilweise gereinigte Luft weiterströmt;

c) einer Einrichtung, mit welcher der abgeschiedene Overspray von der Oberfläche des Abscheideelements abtransportiert wird;

dadurch gekennzeichnet, dass

d) die Oberfläche des Abscheideelements (4; 104; 204; 304; 404; 504; 604) elektrisch leitend und mit einem

Pol einer Hochspannungsquelle (14; 114; 214; 314; 414; 514; 614) verbunden ist;

e) dem Abscheideelement (4; 104; 204; 304; 404; 504; 604) eine im Luftström angeordnete Elektrodeneinrichtnung

(12; 112; 212; 312; 412; 512; 612) zugeordnet ist, die mit dem anderen Pol der Hochspannungsquelle (14; 114; 214; 314; 414; 514; 614) verbunden ist;

f) eine Einrichtung (7; 107; 207; 307; 407; 507; 607)

vorgesehen ist, mit welcher das Abscheideelement (4; 104; 204; 304; 404; 504; 604) kontinuierlich oder intermittierend in Bewegung gesetzt werden kann;

g) dem Abscheideelement (4; 104; 204; 304; 404; 504; 604) eine Abstreifeinrichtung (10; 110; 210; 310; 410; 510; 610) zugeordnet ist, welche unter Ausnutzung einer Relativbewegung zwischen Abscheideelement (4; 104; 204; 304; 404; 504; 604) und Abstreifeinrichtung (10; 110; 210; 310; 410; 510; 610) den an der Oberfläche des Abscheideelements (4; 104; 204; 304; 404; 504; 604) befindlichen Overspray abstreift.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Abscheideelement ein endlos umlaufendes Band (4) ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere nebeneinanderliegende endlos umlaufende Bänder (4) vorgesehen sind.

4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3 , dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Trums der endlos umlaufenden

Bänder (4) im Wesentlichen senkrecht ausgerichtet sind.

5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Trums der endlos umlaufenden

Bänder im Wesentlichen waagerecht ausgerichtet sind.

6. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Trums der endlos umlaufenden Bänder (604) unter einem Winkel, der weder 0° noch 90° ist, gegenüber der Horizontalen ausgerichtet sind.

7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch

gekennzeichnet , dass die endlos umlaufenden Bänder (604a, 604b) in mehreren übereinander liegenden Lagen angeordnet sind.

8. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet dass die parallelen Trums der Bänder (604a, 604b) in übereinander liegenden Lagen in entgegengesetztem Sinne gegen die Horizontale geneigt sind.

9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Abscheideelement eine drehbare Walze (104; 204; 404) ist.

10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Walzen (104; 204; 404) mit parallelen

Achsen nebeneinander und/oder übereinander angeordnet sind.

11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Achse jeder Walze (104; 404) etwa horizontal verläuft.

12. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse jeder Walze (204) etwa vertikal verläuft.

13. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse jeder Walze unter einem schrägen Winkel, der weder 0° noch 90° ist, zur Horizon- talen verläuft.

14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Abscheideelement eine drehbare

Scheibe (304) ist.

15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Scheiben (304) parallel zueinander auf einer gemeinsamen Achse (330) angeordnet sind.

16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse jeder Scheibe etwa vertikal verläuft .

17. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Achse jeder Scheibe etwa horizontal verläuft .

18. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (330) jeder Scheibe (304) unter einem schrägen Winkel, der weder 0° noch 90° ist, zur Horizontalen verläuft.

19. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Abscheideelement (604) die Form einer verdrehbaren Wendel besitzt.

20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Rakeleinrichtung (510) aufweist, die zwei Rakel (510a, 510b) umfasst, die an gegenüberliegenden Flächen der Wendel (504) anliegen.

21. Vorrichtung nach Anspruch 20 dadurch gekennzeichnet, dass die Rakeleinrichtung (510) an einer Führungsschiene (570) verschiebbar geführt ist.

22. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere elektrisch parallel geschaltete Elektrodeneinrichtungen (12; 112; 212; 312) vorgesehen sind, die in die Zwischenräume zwischen den Abscheideelementen (4; 104; 204; 304) und/oder

die Zwischenräume zwischen den Abscheideelementen (4; 104; 204; 304) und den Wänden des Gehäuses (2; 102; 202; 302) eingreifen.

23. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Elektrodeneinrichtung (112; 212) die Form eines geradlinigen Drahtes oder Stabes aufweist .

24. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Elektroden- einrichtung (12; 312) die Form eines in einer Ebene gegebenenfalls mehrfach hin- und hergebogenen Drahtes oder Stabes besitzt.

25. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Elektrodeneinrichtung (412) eine Mehrzahl von auseinanderweisenden Elektrodenspitzen (412b) umfasst.

26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodeneinrichtung (412) stromauf von dem Abscheideelement (404) im Kabinenluftstrom angeordnet ist.

27. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Luftzuführeinrich- tung (440, 441, 442, 443) vorgesehen ist, mit welcher mindestens einer Elektrodeneinrichtung (412) unabhängig von der Kabinenluft ein gesonderter Luftstrom zur Ionisation zuführbar ist.

28. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass der gesonderte Luftstrom angefeuchtet ist.

29. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Abstreif- einrichtung ein Rakel (10; 110; 210, 310; 410) ist, welches den Overspray von der Oberfläche mindestens eines Abscheidelements (4; 104; 204; 304; 404) abstreift.

30. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Einrichtung (11) vorgesehen ist, mit welcher der Oberfläche eines Abscheideelements (4) eine Benetzungsflüssigkeit zuführbar ist.

31. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochspannungsquelle (14; 114; 214; 314; 414; 514; 614) in der Lage ist, eine gepulste Hochspannung zu erzeugen.

Description:

Vorrichtung zum Abscheiden von Lack-Overspray

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abscheiden von Lack-Overspray aus der mit Overspray-beladenen Kabinenluft von Lackierkabinen mit

a) einem Gehäuse;

b) mindestens einem in dem Gehäuse angeordneten Abscheideelement, an dessen Oberfläche die Kabinenluft entlang führbar ist, wodurch Overspray-Partikel auf der Oberfläche zurückbleiben, während ganz oder teilweise gereinigte Luft weiterströmt;

c) einer Einrichtung, mit welcher der abgeschiedene Overspray von der Oberfläche des Abscheideelements abtransportiert wird.

Zum effizienten Sammeln und Abscheiden von Wasserlackbzw. Lösemittellack-Overspray werden im Automotiv-Bereich bisher fast ausschließlich Nassabscheider, auch Nass- Auswaschungen genannt, eingesetzt, wie sie beispielsweise in der EP 0 740 576 Bl oder der DE 44 01 741 beschrieben sind.

Im Allgemeinen besitzen derartige Nassabscheider unterhalb des rostartig ausgebildeten Kabinenbodens zwei zur Kabinenmitte geneigte Bleche, die vom Rand der Kabine her mit Wasser überströmt werden. Das Wasser fließt gemeinsam mit der von oben kommenden Kabinenluft durch eine öffnung zwischen den inneren Rändern der beiden Bleche und gelangt von dort in eine die Luftströmung beschleunigende Düse.

In dieser Düse findet eine Verwirbelung der durchströmenden Luft mit dem Wasser statt . Bei diesem Vorgang treten die Overspray-Partikel weitgehend in das Wasser über, so dass die Luft den Wasserabscheider im Wesentlichen gerei- nigt verlässt und sich die Overspray-Partikel in dem

Wasser befinden. Aus diesem können sie dann wieder gewonnen oder entsorgt werden.

Die Hauptwirkung dieser Nassabscheider beruht, wie erwähnt, auf der Verwirbelung von Luft und Wasser; das die unteren Bodenbleche überströmende Wasser nimmt zwar aus der vorbeigeführten Luft auch in gewissem Umfange Overspray- Partikel auf; die Bleche können daher im oben genannte Sinne "Abscheideelemente" genannt werden. Dieser Effekt ist aber gegenüber dem Haupteffekt gering.

Die bekannten Nassabscheider haben den Vorteil einer guten Reinigungsleistung bei unproblematischem Betrieb. Diesem stehen jedoch auch diverse Nachteile gegenüber: So benötigen sie sehr viel Energie zur Umwälzung verhältnismäßig großer Wassermengen sowie durch den Druckverlust an den Strömungsengstellen, insbesondere der beschleunigenden Düse. Die Aufbereitung des Spülwassers ist durch den hohen Einsatz an lackbindenden und entklebenden Chemikalien und die Lackschlammentsorgung kostenintensiv. Weiterhin nimmt die Luft durch den intensiven Kontakt mit dem Spülwasser sehr viel Feuchtigkeit auf, was im Umluftbetrieb wiederum einen hohen Energieverbrauch für die Luftaufbereitung zur Folge hat .

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welcher insbesondere der Energieverbrauch reduziert ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass

d) die Oberfläche der Abscheideelemente elektrisch leitend und mit einem Pol einer Hochspannungsquelle verbunden ist;

e) dem Abscheideelement eine im Luftstrom angeordnete Elektrodeneinrichtung zugeordnet ist, die mit dem anderen Pol der Hochspannungsquelle verbunden ist;

f) eine Einrichtung vorgesehen ist, mit welcher das

Abscheideelement kontinuierlich oder intermittierend in Bewegung versetzt werden kann;

g) dem Abscheideelement eine Abstreifeinrichtung zuge- ordnet ist, welche unter Ausnutzung einer Relativbewegung zwischen Abscheideelement und Abstreifeinrichtung den an der Oberfläche des Abscheideelements befindlichen Overspray abstreift.

Die vorliegende Erfindung verlässt also den Grundgedanken, mit großen Mengen Wasser, die mit dem Luftstrom verwirbelt werden, aus der Luft die Overspray-Partikel zu entfernen, sondern bewirkt die Abscheidung auf "trockenem" Wege. Dadurch entfallen alle Nachteile, die oben im Einzelnen erwähnt wurden und mit der Verwendung von Wasser verbunden sind. Die Trockenabscheidung erfolgt an elektrisch leitenden Oberflächen von Abscheideelementen. Die Effizienz dieser Abscheidung wird durch eine Ionisation der Overspray-Par- tikel verstärkt, die dafür sorgt, dass die Overspray-Par- tikel zu den leitenden Oberflächen der Abscheideelemente elektrostatisch hingezogen werden. Um einen Dauerbetrieb der Vorrichtung zu gewährleisten, sind die Abscheideelemente und ggfs. die Abstreifeinrichtung beweglich, so dass stets ein verhältnismäßig sauberer Oberflächenbereich der Luft präsentiert werden kann, während andere Oberflä-

chenbereiche durch die Abstreifeinrichtung von abgeschiedenem Overspray befreit werden.

Die Abscheideeinrichtung kann mindestens ein endlos umlaufendes Band umfassen. Solche Bänder können auf preiswerte Weise große Abscheideflächen zur Verfügung stellen. Ein gewisser Nachteil ist, dass der Raum, der von dem Band umgeben wird, als "Totraum" zur Abscheidwirkung keinen Beitrag leistet .

Besonders vorteilhaft ist es, wenn mehrere nebeneinander- liegende endlos umlaufende Bänder vorgesehen sind. Auf diese Weise lassen sich noch größere Oberflächen zum Abscheiden des Oversprays bereitstellen und noch größere Luftströme bewältigen.

Die Trums der endlos umlaufenden Bänder können im Wesentlichen senkrecht ausgerichtet sein. Grund hierfür ist, dass dann die Zeit, welche die Luft und die mit dieser mitgeführten Overspray-Partikel im Bereich der Abscheidelemente sind, verhältnismäßig lang ist und auf diese Weise die Wahrscheinlichkeit dafür erhöht ist, dass die Overspray-Partikel durch die elektrostatische Kraft tatsächlich an die Oberfläche eines Bandes angelagert werden. Außerdem ist der Druckverlust der Luftströmung an derart angeordneten Bändern verhältnismäßig gering.

Alternativ können aber die beiden Trums der endlos umlaufenden Bänder auch im Wesentlichen waagerecht ausgerichtet sein. Hierdurch wird zwar die Drosselwirkung etwas erhöht; die Flächen der Trums stehen dann aber im Wesentlichen senkrecht zur Strömungsrichtung der Luft, sodass sie als Prallflächen dienen, was die rein mechanische Abscheidung durch Anhaften verstärkt .

Ein Kompromiß zwischen Vor- und Nachteilen kann dadurch erzielt werden, dass die beiden Trums der endlos umlaufenden Bänder unter einem Winkel, der weder 0° noch 90° ist, gegenüber der Horizontalen ausgerichtet sind.

Besonders vorteilhaft im Blick auf die Abscheidewirkung ist es, wenn die endlos umlaufenden Bänder in mehreren übereinander liegenden Lagen angeordnet sind.

Dies gilt verstärkt, wenn die parallelen Trums der Bänder in übereinander liegenden Lagen in entgegengesetztem Sinne gegen die Horizontale geneigt sind.

Mindestens ein Abscheidelement kann auch eine drehbare Walze sein. Walzen sind verhältnismäßig preiswerte Teile. Nachteil ist erneut, dass das Innenvolumen der Walze keinen Beitrag zur Abscheidewirkung leistet.

Bevorzugt wird, wenn mehrere Walzen mit parallelen Achsen nebeneinander und/oder übereinander angeordnet sind.

Auch diese Maßnahme dient der Vergrößerung der Abscheideoberflächen und der Erhöhung der Abscheidekapazität.

Die Achse jeder Walze kann etwa horizontal verlaufen. Dies hat zur Folge, dass der im Wesentlichen vertikal verlaufende Kabinenluftström auf die Mantelfläche der Walzen auftrifft, die auf diese Weise eine Prallplattenwirkung erhält, was im Blick auf die Abscheideeffizienz von Vorteil ist.

Alternativ kann die Achse jeder Walze etwa vertikal verlaufen. Dies bedeutet dann zwar, dass die "Prallflächen", welche die Walzen dem Luftstrom bieten, reduziert sind. Es verlängert sich jedoch erneut die Verweilzeit der Overspray-Partikel in dem elektrischen Feld zwischen

Elektrodeneinrichtung und Walze.

Ein Kompromiss lässt sich wiederum dadurch erzielen, dass die Achse jeder Walze unter einem schrägen Winkel, der weder 0° noch 90° ist, zur Horizontalen verläuft. Je kleiner dieser schräge Winkel ist, um so stärker tritt die "Prallwirkung" der Walzenmantelfläche in den Vordergrund, und umso näher der Winkel an 90° ist, umso länger wird die Verweilzeit der Overspray-Partikel im elektri- sehen Feld.

Eine weitere Möglichkeit der Ausgestaltung des Abscheideelements ist diejenige als drehbare Scheibe. Eine solche Scheibe ist noch kostengünstiger als Bänder oder Walzen und hat den zusätzlichen Vorteil, dass das "Totvolumen" besonders klein ist.

Zur Vergrößerung der Abscheideoberfläche können vorzugsweise mehrere Scheiben parallel zueinander auf einer gemeinsamen Achse angeordnet sein.

Die Achse jeder Scheibe kann etwa vertikal verlaufen. Dann wirken die vollen Hauptflächen der Scheiben als Prallelemente im oben genannten Sinne.

Alternativ kann die Achse jeder Scheibe auch etwa horizontal verlaufen, was, wie oben für die Walzen schon erläutert, mit einer Verlängerung der Verweilzeit der Overspray-Partikel im elektrischen Feld einhergeht.

Erneut lässt sich zwischen den beiden gewünschten, sich aber ausschließenden Wirkungen ein Kompromiss dadurch erzielen, dass die Achse jeder Scheibe unter einem schrägen Winkel, der weder 0° noch 90° ist, zur Horizontalen verläuft.

Eine interessante Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass mindestens ein Abscheideelement die Form einer verdrehbaren Wendel besitzt. Mit dieser Ausgestaltung kann eine Föderwirkung des Abscheideelements in axialer Richtung erzielt werden.

Dabei ist es zweckmäßig, wenn eine Rakeleinrichtung vorgesehen ist, die zwei Rakel umfasst, die an gegenüber- liegenden Flächen der Wendel anliegen.

Wenn eine solche Rakeleinrichtung an einer Führungsschiene verschiebbar geführt ist, wird sie bei der Verdrehung der Wendel passiv mitgenommen, sodass eine einzige Rakel - einrichtung im Extremfall für die gesamte Wendel ausreicht .

Im Allgemeinen sollten mehrere elektrisch parallel geschaltete Elektrodeneinrichtungen vorgesehen sein, die in die Zwischenräume zwischen den Abscheideelementen und/oder die Zwischenräume zwischen den Abscheideelementen und den Wänden des Gehäuses eingreifen. Die Zahl und Dichte der Elektrodeneinrichtungen wird so gewählt, dass eine möglichst vollständige Ionisierung der Overspray-Partikel erreicht wird.

Die Elektrodeneinrichtung kann die Form eines geradlinigen Drahtes oder eines Stabes aufweisen. Diese einfache Form garantiert einen niedrigen Preis.

Die Elektrodeneinrichtung kann auch die Form eines in einer Ebene gegebenenfalls mehrfach hin- und hergebogenen Drahtes oder Stabes besitzen. Sie erhält auf diese Weise eine Art "flächigen" Charakters, was die Wechselwirkung zwischen Elektrodeneinrichtung und vorbeiströmender Luft vergrößert.

Die Elektrodeneinrichtung kann auch eine Mehrzahl von auseinanderweisenden Elektrodenspitzen umfassen. Bekanntlich entstehen an Spitzen besonders hohe elektrische Felder, welche der Ionisation besonders förderlich sind. Zudem sind derartige Elektrodeneinrichtungen nach einer gewissen Betriebsdauer auch leichter zu reinigen als solche, welche aus dünnen Drähten oder Stäben bestehen.

Eine solche Elektrodeneinrichtung kann vor den Abscheide- elementen im Kabinenluftstrom angeordnet sein, wo sie insbesondere für Wartungszwecke leicht zugänglich ist.

Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist eine Luftzuführeinrichtung vorgesehen, mit welcher mindestens einer Elektrodeneinrichtung unabhängig von der Kabinenluft ein gesonderter Luftstrom zur Ionisation zuführbar ist. Die Ionisation der Kabinenluft und der von dieser mitgeführten Overspray-Partikel geschieht dabei zumindest teilweise mittelbar, indem zunächst der gesondert zugeführte Luftstrom ionisiert wird und von diesem dann die Ionisation auf die Kabinenluft und die Overspray-Partikel überspringt.

Besonders vorteilhaft ist, wenn der gesonderte Luftstrom angefeuchtet ist, da sich ein solcher angefeuchteter Luftstrom leichter als trockene Luft ionisieren lässt.

Mindestens eine Abstreifeinrichtung kann ein Rakel sein, welches den Overspray von der Oberfläche mindestens eines Abscheideelementes abkratzt. Diese mechanische Art, den Overspray von den Oberflächen zu entfernen, ist besonders zuverlässig und unproblematisch.

Schließlich kann bei einer vorteilhaften Ausführungsform

der Erfindung mindestens eine Einrichtung vorgesehen sein, mit welcher der Oberfläche eines Abscheideelementes eine Benetzungsflüssigkeit zuführbar ist. Diese Benetzungs- flüssigkeit wird anders als das Wasser bei den eingangs erwähnten Nassabscheidern nur in kleinen Mengen eingesetzt; sie soll nur die Oberflächen der Abscheideelemente befeuchten. Als Benetzungsflüssigkeit kommt beispielsweise ein Adsorber in Frage, der nur die Funktion hat, die Abscheidung der Overspray-Partikeln an den Oberflächen zu fördern. Um zu verhindern, dass der an der Oberfläche der Abscheideelemente abgeschiedene Overspray zu früh fest wird und sich daher nicht mehr abtragen lässt, ist es auch möglich, als Benetzungsflüssigkeit Lösemittel oder gegebenenfalls sogar Frischlack zu verwenden.

Für die Ionisation der Overspraypartikel kann es förderlich sein, wenn die Hochspannungsquelle in der Lage ist, eine gepulste Hochspannung zu erzeugen.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen

Figur 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Overspray-

Abscheidevorrichtung im vertikalen Schnitt;

Figur 2 die Abscheidevorrichtung von Figur 1 perspektivisch bei abgenommener Vorderwand;

Figur 3 einen Schnitt, ähnlich der Figur 1, durch ein zweites Ausführungsbeispiel einer Overspray-Ab- scheidevorrichtung ;

Figur 4 eine perspektivische Ansicht, ähnlich der Figur

2, der Abscheidevorrichtung der Figur 3 ;

Figur 5 einen Schnitt, ähnlich den Figuren 1 und 3, durch ein drittes Ausführungsbeispiel einer Overspray-Abscheidevorrichtung;

Figur 6 eine perspektivische Ansicht, ähnlich den Figuren 2 und 4, der Abscheidevorrichtung der Figur 5;

Figur 7 einen Schnitt, ähnlich den Figuren 1, 3 und

5, durch ein viertes Ausführungsbeispiel einer Overspray-Abscheidevorrichtung;

Figur 8 eine perspektivische Ansicht, ähnlich den Figuren 2, 4 und 6, der Abscheidevorrichtung von Figur 7;

Figur 9 einen Schnitt, ähnlich den Figuren 1, 3, 5 und 7, durch ein fünftes Ausführungsbeispiel einer Overspray-Abscheidevorrichtung;

Figur 10 eine im Maßstab vergrößerte Schnittansicht eines Details aus Figur 9;

Figur 11 einen Schnitt gemäß Linie XI-XI von Figur 10;

Figur 12 perspektivisch in erneut größerem Maßstab ein Detail aus den Figuren 10 und 11;

Figur 13 einen Schnitt, ähnlich den Figuren 1, 3, 5,

7 und 9, durch ein sechstes Ausführungsbeispiel einer Overspray-Abscheidevorrichtung;

Figur 14 eine perspektivische Ansicht, ähnlich den Figuren 2, 4, 6 und 8, der Abscheidevorrichtung der Figur 13;

Figur 15 einen Schnitt, ähnlich den Figuren 1, 3, 5,

7, 9 und 13, durch ein siebtes Ausführungsbeispiel einer Overspray-Abscheidevorrichtung ;

Figur 16 eine perspektivische Ansicht, ähnlich den Figuren 2, 4, 6, 8 und 14, der Abscheidevorrichtung von Figur 15.

Zunächst wird auf die Figuren 1 und 2 Bezug genommen. Die hier dargestellte und insgesamt mit dem Bezugszeichen 1 gekennzeichnete Overspray-Abscheidevorrichtung umfasst ein Gehäuse 2, das in seinem oberen Bereich rechteckigen Querschnitt und ausschließlich vertikale Seitenwände aufweist, während es im unteren Bereich durch zwei schräg nach unten konvergierende Seitenwände 2b, 2c und zwei vertikal verlaufende Stirnwände 2d (nur eine in den Figuren 1 und 2 gezeigt) begrenzt ist. Auf diese Weise ist der untere Bereich des Gehäuses 2 nach Art eines Trichters ausgebildet .

Unterhalb der von den unteren Rändern der Gehäusewände 2b, 2c und 2d begrenzten Austrittsöffnung 2e des "Trichters" ist eine Fördereinrichtung 3 angeordnet. Die Fördereinrichtung 3 umfasst ein Endlosförderband 3a, welches über zwei Umlenkwalzen 3b geführt ist. In den Figuren 1 und 2 ist nur eine dieser Umlenkwalzen 3b dargestellt; eine der beiden Umlenkwalzen 3b ist in bekannter Weise angetrieben.

Im oberen, quaderförmigen Bereich 2a des Gehäuses 2 ist eine Mehrzahl von Endlos-Stahlbändern 4 nebeneinander angeordnet. Alle Stahlbänder 4 sind über zwei vertikal übereinander angeordnete Umlenkwalzen 5 bzw. 6 derart geführt, dass ihre parallelen Trums vertikal verlaufen. Die oberen Umlenkwalzen 5 sind jeweils durch einen Motor

7 angetrieben, der schematisch als Rechteck in einem an die in den Figuren rechte Seitenwand des Gehäuses 2 angebrachten Kasten 8 angedeutet ist . Die Antriebsverbindung zwischen dem Motor 7 und den Umlenkrollen 5 ist schematisch durch einen Strich 9 angedeutet. Diese

Antriebsverbindung 9 kann in beliebiger Weise, beispielsweise über Riemen, Ketten, Antriebswellen, Zahnräder oder dergleichen erfolgen.

Am unteren Bereich des jeweils rechten Trums der Stahlbänder 4 liegt außen ein schräggestelltes Rakel 10 an. Ein ähnliches Rakel kann auch an der Innenseite der Stahlbänder 4 angebracht sein (nicht dargestellt) .

Die unteren Enden der Stahlbänder 4 sowie die dort befindlichen Umlenkwalzen 6 tauchen jeweils in eine rinnenförmige, nach unten geschlossene und nach oben offene Wanne 11 ein. Der Wanne 11 kann wahlweise, je nach verarbeitetem Lack, ein flüssiges Adsorbens, Lösemittel, Reinigungsmittel oder auch Frischlack zugeführt werden.

Parallel zu den vertikalen Trums benachbarter Stahlbänder 4 erstreckt sich jeweils eine Elektrodeneinrichtung 12, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem mehrfach um 180° abgewinkelten Draht besteht und sich im Wesentlichen über die gesamte Höhe und Tiefe des jeweiligen vertikalen Trums des Stahlbandes 4 erstreckt. Dies ist insbesondere aus Figur 2 zu erkennen.

Alle Elektrodeneinrichtungen 12 sind über eine Leitung

13 mit einer Hochspannungsquelle 14 verbunden, welche ebenfalls in dem Kasten 8 an der Außenseite des Gehäuses 2 untergebracht ist .

Unterhalb der Stahlbänder 4 befinden sich zwei nach

unten konvergierende, sich senkrecht zur Zeichenebene der Figur 1 erstreckende Luftleitbleche 15, 16. Zwischen den oberen Rändern der beiden schräg verlaufenden unteren Gehäusewände 2b und 2c sowie zwischen den unteren Rändern der darüberliegenden vertikalen Gehäusewände des oberen Gehäusebereiches 2a befindet sich jeweils ein Luftaustrittsschlitz 17, 18.

Die Oberseite des Gehäuses 2 wird teilweise durch begehbare und zur Seite fahrbare Gitterroste 19 gebildet.

Die oben beschriebene Overspray-Abscheidevorrichtung 1 arbeitet wie folgt :

Dem Innenraum des Gehäuses 2 wird von oben im Sinne der Pfeile 20 durch die Gitterroste 19 Kabinenluft zugeführt, die mit Overspray-Partikeln beladen ist. Diese können noch flüssig/klebrig aber auch schon mehr oder weniger fest sein. Diese Luft gelangt auch in die Bereiche zwischen den vertikal verlaufenden Trums benachbarter

Stahlbänder 4 bzw. bei den beiden äußersten Stahlbändern 4 zwischen dem jeweils außenliegenden Trum und der benachbarten Wand des Gehäuses 2. Mit Hilfe der Hochspannungs- quelle 14 ist an alle Elektrodeneinrichtungen 12 eine solche Hochspannung gelegt, die ausreicht, die Overspray- Partikel in der vorbeiströmenden Luft zu ionisieren.

Die Stahlbänder 4 dagegen sind auf Massepotential gelegt; sie werden mit Hilfe des Motors 7 in Bewegung gesetzt. Dabei tauchen sie im Bereich der Umlenkwalze 6 in die

Benetzungsflüssigkeit ein, die sich in den rinnenförmigen Wannen 11 befindet. Die Overspray-Partikel scheiden sich bei der Passage der Stahlbänder 4 an deren äußeren Oberflächen ab, wobei gegebenenfalls die Benetzungsflüssig- keit dafür sorgt, dass eine zu rasche Verfestigung des

Oversprays auf den Stahlbändern 4 unterbleibt, die eine Entfernung des Oversprays von den Stahlbändern 4 verhindern würde. Daher ist es leicht möglich, mit Hilfe der Rakel 10 von den sich bewegenden Stahlbändern 4 das dort abgeschiedene Overspray abzustreifen. Dieses fällt sodann nach unten und wird von den Gehäusewänden 2b, 2c zur Fördereinrichtung 3 geleitet und von dort abtransportiert, sei dies nun zum Verwerfen oder zur Wiederaufbereitung.

Die beim Durchgang zwischen den Stahlbändern 4 von Overspray gereinigte Luft wird von den Luftleitblechen 15 und 16 zum Teil nach oben im Sinne der Pfeile 21 und sodann durch jeweils einen Spalt 23 zwischen den oberen Rändern der Luftleitbleche 15 bzw. 16 und den benachbarten vertikalen Wänden des Gehäuses 2 wieder nach unten geführt . Dieser Teil des Luftstromes tritt dann über die Luftaustrittsschlitze 17, 18 aus.

Ein anderer Teil des LuftStromes, der die verschiedenen Stahlbänder 4 passiert hat, bewegt sich unter den unteren Rändern der Luftleitbleche 15, 16 im Sinne der Pfeile 22 hindurch und tritt dann ebenfalls durch die Luftaustrittsschlitze 17, 18 aus. Die gereinigte Luft kann dann - gegebenenfalls nach einer gewissen Konditionierung - wieder der Spritzkabine zugeführt werden. Bei der Konditionierung kann es sich insbesondere um ein Nachregeln der Temperatur, Der Luftfeuchte und ggfs. um das Entfernen von Lösemitteln handeln.

Das in den Figuren 3 und 4 dargestellte und insgesamt mit dem Bezugszeichen 101 gekennzeichnete Ausführungsbeispiel einer Overspray-Abscheidevorrichtung ähnelt demjenigen, das oben anhand der Figuren 1 und 2 beschrieben wurde. Entsprechende Teile sind daher mit demselben

Bezugszeichen zuzüglich 100 gekennzeichnet.

Identisch übereinstimmend bei beiden Ausführungsbeispielen ist die Ausgestaltung der unteren, nach unten konvergie- renden Gehäusewände 2b, 2c; 102b, 102d, den oberen Gitterrosten 19; 119 und des Luftaustrittsschlitzes 18; 118.

Der Hauptunterschied zwischen den beiden Ausführungsbeispielen besteht in der Art der bewegten Abscheideelemente. Statt der Endlos-Stahlbänder 4 des Ausführungsbeispieles der Figuren 1 und 2 weist das Ausführungsbeispiel der Figuren 3 und 4 eine Vielzahl von übereinander und nebeneinanderliegenden Walzen 104 mit stählernen Mantelflächen auf, deren Achsen horizontal verlaufen und beim darge- stellten Ausführungsbeispiel in vier übereinanderliegenden, horizontalen Ebenen liegen. In jeder dieser Ebenen sind mehrere Walzen 104 in gleicher Höhe vorgesehen. Die Anordnung ist dabei so, dass die Walzen 104 in benachbarten Ebenen seitlich gegeneinander so versetzt sind, dass in der tieferliegenden Ebene die Walzen 104 jeweils unterhalb einer Lücke zwischen zwei Walzen 104 der darü- berliegenden Ebene angebracht sind.

Alle Walzen 104 werden über ein Zahnriemengetriebe 109 von dem Motor 107 angetrieben, der auch bei diesem Ausführungs- beispiel ebenso wie die Hochspannungsquelle 107 in einem Kasten 108 an der in der Zeichnung rechten Seitenwand des Gehäuses 102 untergebracht ist.

Jeder Walze 104 ist ein Rakel 110 zugeordnet, welches sich über die gesamte Länge der Walze 104 in horizontaler Richtung erstreckt .

Zwischen den Walzenebenen verlaufen Elektrodeneinrichtungen 112 die entweder ebenso wie beim Ausführungsbeispiel

der Figur 1 jeweils aus einer Vielzahl von Einzeldrähten bestehen, die parallel zu den Achsen der Walzen 104 verlaufen. Die Elektrodeneinrichtungen 112 sind elektrisch mit der Hochspannungsquelle 107 verbunden.

Der in der Zeichnung linke Luftaustrittsschlitz 17 der Figuren 1 und 2 ist in den Figuren 3 und 4 entfallen. Statt dessen verläßt ein Teil der Luft den unteren Bereich des Gehäuses 102 über die untere Austrittsöffnung 102e und wird dann entlang der Außenseite der Gehäusewand 102b nach oben in einen Luftkanal 163 geführt. Ein anderer Teil der Luft passiert wie beim ersten Ausführungsbeispiel den Luftaustrittsschlitz 118 und gelangt dort in einen zweiten Luftkanal 164. Beide Luftkanäle 163 und 164 vereinigen sich in ihrem weiteren Verlauf und führen ins Freie oder in eine Luftaufbereitungsanlage.

Das Fördersystem 103 umfasst eine direkt unterhalb der Austrittsöffnung 102e angebrachte Auffangplatte 160 und eine neben dieser angeordnete Rinne 162, in der sich beispielsweise ein Schaber-Förderer bewegt (nicht dage- stellt) . Eine pneumatisch betätigte Schiebereinrichtung 161 dient dazu, den sich auf der Auffangplatte 160 sammelnden Overspray von Zeit zu Zeit in die benachbarte Rinne 162 zu schieben.

Die Funktionsweise der Overspray-Abscheidevorrichtung 101 ist wie folgt :

Die mit Overspray-Partikeln beladene Luft tritt im Sinne der Pfeile 120 durch die Gitterroste 119 in den Innenraum des Gehäuses 102 ein. Ein Großteil dieser Luft trifft auf die Mantelflächen der sich drehenden Walzen 104 in der obersten Reihe, die auf diese Weise als "Prallflächen" dienen. Bereits hierdurch scheidet sich an den Mantelflä-

chen der Walzen 104 ein Großteil des Oversprays ab. Die Luft strömt sodann entlang der Mantelfläche der Walzen 104 in den zwischen benachbarten Walzen 104 der obersten Walzenebene befindlichen Schlitz und vereinigt sich dort mit demjenigen Anteil der von oben zuströmenden Luft, der nicht direkt auf die Walzen-Mantelfläche aufgeprallt ist.

Die Luft, welche die oberste Walzenebene passiert hat, trifft nunmehr auf die zweitoberste Ebene von Walzen 104. Da die Anordnung der Walzen 104 in den beiden Ebenen im oben erläuterten Sinne gegeneinander versetzt ist, treffen diese Luftströme auf die Mantelflächen der Walzen 104 in der zweitobersten Ebene. Im Wesentlichen dieselben Vorgänge wiederholen sich dann bei der Passage der Luft- ströme durch die zweitoberste Walzenebene und die unterste Ebene von Walzen 104.

Die Effizienz der Abscheidung der Overspray-Partikel an den Walzen 104 wird erneut elektrostatisch verstärkt, da die Overspray-Partikel bei der Passage der Elektrodenanordnungen 112 ionisiert und von den auf Massepotential liegenden, metallischen Mantelflächen der Walzen 104 angezogen werden.

Der sich an den Walzenoberflächen sammelnde Overspray wird mit Hilfe der Rakel 110 abgestreift, fällt wie beim Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2 nach unten, wird mit Hilfe der unteren Gehäusewände 102b, 102c dem Fördersystem 103 zugeführt und fällt auf die Auffangplatte 160. Von dort wird er in zeitlichen Abständen mit Hilfe des Schiebers 161 in die Rinne 162 geschoben und dort mit dem Schaber-Förderer oder sonstwie abtransportiert.

Die gereinigte Luft tritt über die Austrittsöffnung 102e in den Luftkanal 163 und den Luftaustrittsschlitz 118 in

den Luftkanal 164 aus.

Auch das dritte Ausführungsbeispiel einer Overspray-Ab- scheidevorrichtung 201, das in den Figuren 5 und 6 darge- stellt ist, stimmt weitgehend mit den beiden oben beschriebenen Ausführungsbeispielen überein. Entsprechende Teile sind daher mit Bezugszeichen versehen, die gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel um 200 erhöht sind.

Vollständig identisch mit den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen sind das Gehäuse 202 mit den unteren, nach unten konvergierenden Gehäusewänden 202b, 202c, den oberen Gitterrosten 219, den Luftaustrittschlitzen 217, 218 und dem Fördersystem 203.

Während beim zweiten Ausführungsbeispiel der Figuren 3 und 4 eine Vielzahl von Walzen 104 mit horizontal verlaufenden Achsen vorgesehen war, findet sich beim Ausführungsbeispiel der Figuren 5 und 6 eine Vielzahl von matrixartig angeordneten Walzen 204, deren Achsen vertikal ausgerichtet sind. Alle Walzen 204 werden über ein Zahnriemengetriebe 209 von dem Motor 207 angetrieben. An einer vertikalen Mantellinie jeder Walze 204 liegt erneut ein Rakel 210 an.

In den Zwischenräumen zwischen den Walzen 204 ist eine Vielzahl von Elektrodeneinrichtungen 212 vorgesehen, die bei diesem Ausführungsbeispiel die Form von geradlinigen Drähten oder Stäben besitzen. Alle Elektrodeneinrichtungen 212 sind mit dem Hochspannungsgerät 207 elektrisch verbunden.

Die Funktionsweise dieses dritten Ausführungsbeispieles einer Overspray-Abscheidevorrichtung 201 ist mit derjeni- gen der zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele nahezu

identisch, sieht man von der detaillierten Strömung der Luft angesichts der unterschiedlichen Geometrie der sich bewegenden Abscheideelemente ab. So strömt beim Ausführungsbeispiel der Figuren 5 und 6 die Luft, welche über die Gitterroste 219 im Sinne der Pfeile 220 ins

Innere des Gehäuses 202 gelangt, in vertikaler Richtung durch die Zwischenräume zwischen den senkrecht stehenden Walzen 204. Die Overspray-Partikel werden durch die Elektrodeneinrichtungen 212 ionisiert und in Richtung auf die auf Masse liegenden, metallischen, insbesondere stählernen Mantelflächen der Walzen 204 gezogen. Das sich dort abscheidende Overspray wird mit Hilfe der Rakel 210 abgeschabt, fällt in den unteren Bereich des Gehäuses 202 und letztendlich auf das Förderband der Fördereinrichtung 203.

Die gereinigte Luft verlässt die Overspray-Abscheidevor- richtung über die Luftaustrittsschlitze 217, 218 wie bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen.

Das vierte Ausführungsbeispiel einer Overspray-Abscheide- vorrichtung 301, das in den Figuren 7 und 8 dargestellt ist, unterscheidet sich von den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen erneut nur durch die Art der sich bewegenden Abscheideelemente. Teile des Ausführungsbeispieles nach den Figuren 7 und 8, die solchen des ersten Ausführungsbeispieles entsprechen, sind mit demselben Bezugszeichen zuzüglich 300 versehen.

Statt endloser Stahlbänder oder horizontal bzw. vertikal angeordneter Walzen umfasst das Ausführungsbeispiel 301 eine Vielzahl von kreisrunden Scheiben 304, deren gegenüberliegende Hauptflächen vorliegend als Abscheideflächen dienen. Alle Scheiben 304 sitzen auf einer gemein- samen Welle 330, die von einem Motor 307 in Drehung

versetzt werden kann. Die Verbindung zwischen dem Motor 307 und der Welle 330 ist in der Zeichnung nicht detailliert dargestellt.

Zwischen den einzelnen Scheiben 304 sind, parallel zu diesen, Elektrodeneinrichtungen 312 vorgesehen, die in diesem Falle die Form von mehreren U-förmig gebogenen Drähten besitzen.

Jeder Scheibe 304 sind zwei Rakel 310 zugeordnet, die an gegenüberliegenden Hauptflächen der jeweiligen Scheibe 304 anliegen.

Die Funktionsweise der Overspray-Abscheidevorrichtung 301 der Figuren 7 und 8 ist wieder im Wesentlichen dieselbe:

Die im Sinne der Pfeile 320 zugeführte, die Gitterroste 319 durchtretende Luft gelangt in den Zwischenraum zwischen den sich drehenden Scheiben 304. Auf Grund der Schrägstel- lung dieser Scheiben 304 gegenüber einer vertikalen

Ausrichtung strömt nicht einfach der Großteil der Luft an den Hauptflächen der Scheiben 304 vorbei, sondern trifft auf diese Hauptflächen auf und wird dort umgeleitet, so dass die Scheiben 304 gleichzeitig als Prallbleche wirken. ähnlich wie beim Ausführungsbeispiel mit den horizontal verlaufenden Walzen 104 hat schon dieses Auftreffen des Luftstromes zur Folge, dass sich ein Teil des Oversprays an der angeströmten Hauptfläche der Scheiben 304 abscheidet. Die Abscheidewirkung wird dadurch noch nachhaltig verbessert, dass die Elektrodenanordnungen 312 die Overspray-Partikel ionisieren, die dann von den auf Massepotential liegenden Scheiben 304 angezogen werden.

Das sich auf den Hauptflächen der Scheiben 304 sammelnde Overspray wird mit Hilfe der Rakel 310 abgestreift und

fällt nach unten, so dass es letztendlich von dem Fördersystem 303 abtransportiert werden kann.

Die gereinigte Luft verlässt das Gehäuse 302 der Overspray- Abscheidevorrichtung 301 über die Luftaustrittsschlitze 317, 318.

Das in den Figuren 9 bis 12 dargestellte Ausführungsbeispiel einer Overspray-Abscheidevorrichtung 401 unterscheidet sich von demjenigen nach den Figuren 3 und 4 nur in der Ausrichtung der Walzen 104; 404 und in der Elektrodeneinrichtung 112; 412. Dies bedeutet insbesondere, dass beide Ausführungsbeispiele hinsichtlich der Ausgestaltung der Gehäuse 102; 402, der Gitterroste 119; 419, der Luftaus- trittschlitze 117, 118; 417, 418, des Transportsystemes

103; 403 und der Rakel 110; 410 vollständig übereinstimmen.

Die Achsen der Walzen 404 in Figur 9 erstrecken sich senkrecht zu den Achsen der Walzen 104 in Figur 3. Außer- dem gibt es in Figur 9 fünf Ebenen, in denen die Walzenachsen angeordnet sind. Von diesen fünf Ebenen sind allerdings nur drei dargestellt. Aus übersichtlichkeitsgründen sind in der Zeichnung die zwischenliegenden beiden Ebenen weggelassen.

Statt gerader oder gebogener Drähte, die sich zwischen den Walzen 404 erstrecken, wird jedoch beim Ausführungsbeispiel der Figur 9 eine Ionisationseinrichtung 450 verwendet, die oberhalb der obersten Ebene von Walzen 404 angeordnet ist. Diese Ionisationseinrichtung 450 umfasst eine Mehrzahl von parallel in einer horizontalen Ebene verlaufenden Rohren 440, die in regelmäßigen axialen Abständen mit nach unten zeigenden Auslassstutzen 441 versehen sind. Den Innenräumen der Rohre 440 ist über eine Leitung 442 mittels eines Gebläses 443 Luft zuführbar.

Bei dieser kann es sich um Kabinenluft oder auch um konditionierte, insbesondere angefeuchtete Luft handeln.

Innerhalb der Rohre 440, im mittleren Bereich und parallel zu deren Achsen, verläuft jeweils eine Tragstrebe 444, an der eine Vielzahl von Elektrodeneinrichtungen 412 befestigt ist . Die Tragstreben 444 sind durch Isolatoren 445 an den Rohren 440 gehalten (vgl. Figur 11) . Jede Elektrodeneinrichtung 412 umfasst ein vertikal verlaufendes Tragrohr 412a, welches an seinem oberen Bereich mit der Tragstrebe 444 verbunden ist, beispielsweise durch eine Gewindeverbindung .

Im Inneren von jedem Tragrohr 412a ist eine Hochspannungs- quelle 414 untergebracht, die in den Figuren 10 und 11 schematisch als Rechteck dargestellt ist. Allen Hochspannungsquellen 414 wird über nicht dargestellte Leitungen, welche durch die verschiedenen Tragstreben 444 und Tragrohre 412a verlaufen, eine verhältnismäßig niedrige Spannung zugeführt. Die Hochspannungsquellen 414 erzeugen aus diesen Speisespannungen eine Hochspannung. Der Ausgang der Hochspannungsquellen 414 ist mit sternförmig angeordneten, nach unten divergierenden Elektrodenspitzen 412b verbunden, die am unteren Ende des Tragrohres 412a ange- bracht sind.

Der untere Bereich der Mantelfläche der Tragrohre 412a trägt jeweils eine Mehrzahl von Luftleitschaufeln 446, wie sie insbesondere in Figur 12 zu erkennen sind.

Zur Erläuterung der Funktionsweise des in den Figuren 9 bis 12 dargestellten Ausführungsbeispiels einer Over- spray-Abscheidevorrichtung 401 genügt es, auf die unterschiedliche Art der Ionisierung der durchgeleiteten Luft und der Overspray-Partikel einzugehen. Diese geschieht

wie folgt :

Die durch die Gitterroste 419 ins Innere des Gehäuse 402 gelangende, mit Overspray-Partikeln beladene Luft gelangt zwischen den Rohren 440 der Ionisierungseinrichtung 412 hindurch und vermischt sich sodann mit der gegebenenfalls konditionierten Luft, welche aus den Auslassstutzen 441 der Rohre 440 austritt. Insbesondere diese konditionierte Luft wird an den Elektrodenspitzen 412b ionisiert, eine Ionisation die sich dann bei Vermischung der aus den Auslassstutzen 441 ausströmenden Luft mit der zwischen den Rohren 440 durchströmenden Luft auf letztere überträgt. Bei der Passage der darunterliegenden Walzen 404 findet dann eine Abscheidung der geladenen Overspray-Partikeln in derselben Weise wie beim Ausführungsbeispiel der Figuren 3 und 4 statt .

Vorteil der Ionisationseinrichtung 450 des zuletzt beschriebenen Ausführungsbeispieles 404 gegenüber den Elektroden- einrichtungen 12; 112; 212 und 312 der anderen Ausführungsbeispiele ist die bessere Möglichkeit der Reinigung.

Das in den Figuren 13 und 14 dargestellte Ausführungsbeispiel einer Abscheidevorrichtung stimmt hinsichtlich aller Baukomponenten mit Ausnahme des Abscheideelements, der Abstreifeinrichtung und der Elektrodeneinrichtung mit dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2 überein. Entsprechende Teile sind in Figuren 13 und 14 mit denselben Bezugszeichen wie in Figuren 1 und 2 zuzüglich 500 gekennzeichnet.

Das Abscheideelement der Abscheidevorrichtung 501 der Figuren 13 und 14 wird von einer um eine Welle 530 gebogenen Wendel 504 gebildet. Die Wendel 504 besteht vorzugs- weise aus Stahlblech, umfasst mehrere Gänge und wird von

dem Motor 507 angetrieben. Eine Rakeleinrichtung 510 umfasst zwei Rakel 510a, 510b, die an gegenüberliegenden Flächen der Wendel 504 anliegen. Sie ist auf einer horizontalen Führungsschiene 570 verschiebbar. Die Elektroden- einrichtung 512 umfasst eine Vielzahl von geraden Drähten oder Stangen, die parallel zur Welle 530 der Wendel 504 verlaufen und auf einer Zylindermantelfläche liegen, deren Achse mit der Achse der Wendel 504 übereinstimmt.

Wenn sich im Betrieb auf den beiden gegenüberliegenden Flächen der Wendel 504 Overspray abscheidet, kann dieser unter Verdrehen der Wendel 504 durch die beiden Rakel 510a, 510b abgeschabt werden. Die Rakeleinrichtung 510 wird dabei passiv mitgenommen und verfährt auf der Füh- rungsschiene 510. Die Verdrehung der Wendel 504 kann wieder kontinuierlich oder intermittierend erfolgen.

Das letzte, in den Figuren 15 und 16 dargestellte Ausführungsbeispiel ähnelt, was die Bauweise der Abscheide- elemente angeht, dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2, was die Bauweise des Gehäuses und des Transportsystems angeht, dem Ausführungsbeispiel der Figuren 3 und 4. Entsprechende Teile sind in Figuren 15 und 16 mit denselben Bezugszeichen wie in den Figuren 1 und 2 zuzüglich 600 gekennzeichnet.

Die Abscheideelemente in den Figuren 15 und 16 sind wieder umlaufende endlose Stahlbänder 604. Sie sind hier in zwei übereinander liegenden "Lagen" 604a und 604b angeordnet. Die Stahlbänder 604a der unteren Lage sind gegenüber den Stahlbändern 604b der oberen Lage seitlich versetzt, sodass die oberen Umlenkwalzen 605a der unteren Stahlbänder 604a "auf Lücke" zwischen und unterhalb der unteren Umlenkwalzen 606b der oberen Stahlbänder 604b liegen. Die parallelen Trums der oberen Stahlbänder

604b und der unteren Stahlbänder 606a sind in entgegengesetzter Richtung gegenüber der Vertikalen geneigt, sodass sich in der Seitenansicht der Figur 15 eine Art Fischgrätmuster ergibt. Durch diese Anordnung ist sicher- gestellt, dass der mit Overspray beladene Luftstrom nicht einfach an den Trums der Stahlbänder 604a, 604b vorbei strömen kann, sondern auf diese trifft und an diesen umgelenkt wird.

Bei allen Ausführungsbeispielen können die Art des Fördersystems, der Luftführung und der Elektrodeneinrichtung beliebig geändert werden, sofern nur die erwünschte Funktion erzielt wird. Statt eines nach unten geöffneten Gehäusetrichters, unter dem ein Fördersystem angordnet ist, kann auch eine geschlossene Wanne vorgesehen sein, in der eine Schabereinrichtung den gesammelten Overspray abtransportiert.

An die Elektrodeneinrichtungen kann statt eines konstanten Gleichstromes auch ein gepulster Gleichstrom angelegt werden .

Bei allen oben beschriebenen Ausführungsbeispielen strömt die Luft vertikal von oben nach unten. Es sind jedoch auch Abscheidevorrichtungen denkbar, bei denen die Luft- strömungsrichtung horizontal ist. In diesem Falle können die beschriebenen Abscheidevorrichtungen um 90° verdreht eingesetzt werden, derart dass aus der Richtungsangabe "vertikal" "horizontal" und aus der Richtungsangabe "hori- zontal" "vertikal" wird. Auch Verdrehungen um andere Winkel als 90° sind denkbar.