Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR SEPARATING THE ROD AND CAP OF A CONNECTING ROD BY BREAKING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1999/006169
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for separating the rod (10) and cap (26) of a connecting rod (12) by breaking, comprising a fixed expansion mandrel half (22) on a fixed device part (4), a mobile expansion mandrel half (20) on a device part (2) which moves in the direction of expansion, and support elements (16, 24) for the rod (10) and the cap (26). The aim of the invention is to create a device which will have a long service life without operational problems and which can separate the rod and cap of a connecting rod from each other with a high degree of precision. To this end, the adjustable support elements (24) are arranged on the fixed device part (4) and the fixed support elements (16) are arranged on the mobile device part (2).

Inventors:
HAEHNEL MICHAEL (DE)
WISNIEWSKI HORST (DE)
Application Number:
PCT/EP1998/004433
Publication Date:
February 11, 1999
Filing Date:
July 16, 1998
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
KESSLER KG MASCHF (DE)
HAEHNEL MICHAEL (DE)
WISNIEWSKI HORST (DE)
International Classes:
B21D53/84; B23D31/00; F16C7/02; F16C9/04; (IPC1-7): B23D31/00
Foreign References:
DE4316354A11994-11-17
US5105538A1992-04-21
EP0467198A11992-01-22
EP0568119A21993-11-03
Attorney, Agent or Firm:
Kohlmann, Karl (Hoffmann . Eitle Arabellastrasse 4 München, DE)
Download PDF:
Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Vorrichtung zum Bruchtrennen von Stange (10) und Deckel (26) eines Pleuels (12) mit einer ortsfesten Spreizdornhälfte (22) auf einem ortsfesten Vorrichtungsteil (4), mit einer beweglichen Spreizdornhälfte (20) auf einem in Spreizrichtung beweglichen Vorrichtungsteil (2), und mit Abstützelementen (16,24) für Stange (10) und Deckel (26), dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die zustellbaren Abstützelemente (24) auf dem ortsfesten Vorrichtungsteil (4) und die festen Abstützelemente (16) auf dem beweglichen Vorrichtungsteil (2) angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ortsfeste Vorrichtungsteil (4) zur Aufnahme für den Deckel (26) und das bewegliche Vorrichtungsteil (2) zur Aufnahme für die Stange (10) eingerichtet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Abstützelement durch einen Fixierdorn gebildet ist, auf den die Kolbenbolzenbohrung der Stange (12) aufschiebbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Abstützelement eine Ausnehmung aufweist, an der zumindest Bereiche der Außenfläche des Stangenendes anlegbar sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zustellbaren Abstützelemente (24) an mindestens einem Keilelement (32) anliegen, das im wesentlichen quer zur Zustellbewegung der Abstützelemente (24) verschiebbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Abstützelemente (26) vorgesehen sind und daß zu jedem Abstützelement (26) ein Keilelement (32) vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Keilelemente (32) Keilflächen (33) mit identischem Neigungswinkel aufweisen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilflächen (33) der Keilelemente (32) in entgegengesetzter Neigungsrichtung angeordnet sind und daß ein hydraulischer Zylinder vorgesehen ist, dessen eine Stirnfläche mit dem einen Keilelement (32) und dessen Kolben (84) mit dem anderen Keilelement (32) in Wirkverbindung steht.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwei zustellbare Abstützelemente (24) vorgesehen sind, die unabhängig voneinander zustellbar sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, das die Abstützelemente (24) jeweils mit der Kolbenstange (50) eines Abstützkolbens (51) verbunden sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützelemente (24) jeweils unmittelbar am vorderen Ende der Kolbenstange (50) angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Maschinenständer vorgesehen ist, auf dem die Vorrichtung über Dämpfungselemente angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß über der feststehenden Vorrichtung eine Transporteinrichtung angeordnet ist, über die die Pleuel in die Vorrichtung von oben einsetzbar und wieder nach oben entnehmbar sind.
14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß unter der feststehenden Vorrichtung eine TaktTransportEinrichtung angeordnet ist, aus der die Pleuel nach oben in die Vorrichtung ausgehoben, in dieser während des Bruchvorganges gehalten und danach wieder in diese abgesenkt werden.
Description:
Vorrichtung zum Bruchtrennen von Stance und Deckel eines Pleuels Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Bruchtrennen von Stange und Deckel eines Pleuels mit einer ortsfesten Spreizdornhälfte auf einem ortsfesten Vorrichtungsteil, mit einer beweglichen Spreizdornhälte auf einem in Spreizrichtung beweglichen Vorrichtungsteil und mit Abstützelementen für Stange und Deckel.

Aus der EP 0 396 797 ist eine Vorrichtung zum Bruchtrennen von Stange und Deckel bekannt, die sowohl auf dem beweglichen Vorrichtungsteil als auch auf dem ortsfesten Vorrichtungsteil zustellbare Abstützelemente aufweist. Bei diesem vorbekannten Stand der Technik sind die zustellbaren Abstützelemente durch Schraubbolzen (symbolisch als Madenschrauben dargestellt) gebildet. Durch Verdrehen der Schraubenbolzen können die Abstützelemente zugestellt werden, um das zu trennende Pleuel gegen die ortsfeste und die bewegliche Spreizdornhälfte und in der Vorrichtung zu verspannen. Es hat sich gezeigt, daS ein festes, insbesondere gegen Verdrehen gesichertes Einspannen des zu brechenden Pleuels erforderlich ist, um ein definiertes Brechen ohne negative Biegeeinflüsse zu erzielen.

Mit den zustellbaren Abstützelementen ist es auch möglich, die Vorrichtung zum Bruchtrennen von Stange und Deckel eines Pleuels auf Pleuel unterschiedlicher Abmessungen einzustellen. Darüber hinaus können mit den zustellbaren Abstützelementen auch fertigungsbedingte Maßabweichungen kompensiert werden.

Um eine möglichst schnelle Anpassung zu verwirklichen, sind aus dem Stand der Technik zustellbare Abstützelemente bekannt, die über Antriebe zugestellt werden.

Sowohl bei den handbetätigten Schrauben als auch bei über Antriebe zustellbaren Abstützelementen besteht das Problem, daß die auf dem beweglichen Vorrichtungsteil vorgesehenen, zustellbaren Abstützelemente Erschütterungen und Schlägen ausgesetzt sind, die beim Brechvorgang zwangsläufig auftreten. So werden beim Brechvorgang die beiden Spreizdornhälften üblicherweise unter Zuhilfenahme eines Spreizkeiles auseinanderbewegt. Diese Bewegung und das Trennen von Stange und Deckel erfolgt ruck-bzw. schlagartig.

Der bewegliche Vorrichtungsteil schlägt zudem gegen einen Anschlag, an dem die Bewegung des beweglichen Vorrichtungsteiles gestoppt wird. Insbesondere angetriebene zustellbare Abstützelemente werden bei diesem Vorgang stark beansprucht, so daß sich Funktions-und Lebensdauerprobleme ergeben.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Bruchtrennen von Stange und Deckel eines Pleuels zu schaffen, die ohne Funktionsprobleme eine lange Lebensdauer aufweist und mit der Stange und Deckel eines Pleuels mit hoher Präzision voneinander getrennt werden können.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäS durch eine Vorrichtung gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die zustellbaren Abstützelemente auf dem ortsfesten Vorrichtungsteil und die festen Abstützelemente auf dem beweglichen Vorrichtungsteil angeordnet sind.

Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, die von Natur aus technisch empfindlicheren, zustellbaren Abstützelemente an dem ortsfesten Vorrichtungsteil vorzusehen und damit funktionelle und die Lebensdauer betreffende Probleme möglichst weitgehend zu reduzieren. Dies ist insbesondere beim Einsatz von über Antriebe zustellbaren Abstützelementen von Bedeutung. Diese sind üblicherweise mit pneumatischen oder hydraulischen Zylindern oder mit elektrischen Antrieben ausgestattet, die nicht nur selbst gegen Stöße empfindlich sind, sondern zur Versorgung und Steuerung mit flexiblen Zuleitungen bzw. Ableitungen ausgestattet sein müssen.

Flexible Zu-bzw. Ableitungen für pneumatische, hydraulische oder elektrische Antriebe sind jedoch besonders stoßempfindlich und werden von zyklischen Hin-und Herbewegungen besonders beansprucht. Die erfindungsgemäße Anordnung dieser Teile auf dem ortsfesten Vorrichtungsteil vermeidet daraus resultierende Belastungen und zumindest den Einfluß unmittelbarer Stöße oder Schläge, die insbesondere für Schlauchleitungen und elektrische Leitungen schädlich sind.

Da der Deckel von Pleueln stets äußere Auflageflächen für die Pleuelschrauben aufweist, mit denen Stange und Deckel verbunden werden, kann der Deckel an diesen Auflageflächen besonders wirkungsvoll abgestützt werden. Dementsprechend wird mit einer bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, dag der ortsfeste Vorrichtungsteil zur Aufnahme für den Deckel und der bewegliche Vorrichtungsteil zur Aufnahme für die Stange eingerichtet ist.

Dabei ist die Stange besonders einfach und wirkungsvoll in der Vorrichtung gehalten, wenn zumindest ein festes Abstützelement durch einen Fixierdorn gebildet ist, auf den die Kolbenbolzenbohrung der Stange aufschiebbar ist.

Alternativ kann das feste Abstützelement auch durch eine Ausnehmung gebildet werden, an der geeignete Bereiche der Außenfläche des Stangenendes zumindest teilweise anlegbar sind.

Eine besonders wirkungsvolle Betätigung der zustellbaren Abstützelemente wird dadurch geschaffen, daß diese an mindestens einem Keilelement anliegen, das im wesentlichen quer zur Zustellbewegung verschiebbar ist. Mit einer derartigen Ausgestaltung kann eine bei Belastung besonders starre Anordnung erzielt werden.

Vorteilhaft ist es dabei, zwei Abstützelemente vorzusehen und jedem Abstützelement ein Keilelement zuzuordnen. Dadurch ist es möglich, die Vorteile einer Betätigung durch einen Keil zu nutzen und gleichzeitig das Pleuel an zwei gegenüberliegenden Stellen sicher einzuspannen.

Eine aufeinander abgestimmte Zustellbewegung und somit ein gleichförmiges Einspannen des zu brechenden Pleuels kann dadurch erzielt werden, daß die beiden Keilelemente Keilflächen mit identischem Neigungswinkel aufweisen. Bei einer derartigen Ausgestaltung wird beim Verschieben beider Keilelemente um denselben Betrag bei beiden Abstützelementen ein identischer Zustellbetrag erzielt.

Demgegenüber können fertigungsbedingte Maßabweichungen des abzustützenden Pleuelteils dadurch kompensiert werden, da$ zwei zustellbare Abstützelemente vorgesehen sind, die unabhängig voneinander zustellbar sind. Durch die beiden unabhängig voneinder zustellbaren Abstützelemente kann jedes fest einzuspannende Pleuelteil individuell eingestellt werden.

Eine Selbstzentrierung durch Betätigung der Keilelemente wird auf einfache Weise dadurch erzielt, daß die Keilflächen der Keilelemente in entgegengesetzter Neigungsrichtung angeordnet sind und daß ein hydraulischer oder pneumatischer Zylinder vorgesehen ist, dessen Stirnfläche mit dem einen Keilelement und dessen Kolben mit dem anderen Keilelement in Wirkverbindung steht.

Eine besonders wirkungsvolle Betätigung der zustellbaren Abstützelemente kann jedoch auch durch unmittelbar einwirkende Hydraulikzylinder erzielt werden. So können die Abstützelemente in einem solchen Fall jeweils mit der Kolbenstange eines Abstützkolbens verbunden sein. Diese Verbindung kann vorteilhafterweise derart ausgestaltet sein, daß die Abstützelemente jeweils unmittelbar am vorderen Ende der Kolbenstange der Kolben angeordnet sein können.

Für die Beschickung von Bruchtrennvorrichtungen mit Pleueln existieren im Stand der Technik eine Vielzahl von Vorschlägen. Eine Weiterbildung im Sinne der Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird jedoch mit einer derartigen Beschickungsvorrichtung erzielt, mit der die Bruchtrennvorrichtung im wesentlichen feststeht, während die Pleuel in diese eingesetzt werden. Bei einer derartigen Ausgestaltung können die pneumatischen oder hydraulischen Zylinder oder die elektrischen Antriebe einschließlich der zur Versorgung und Steuerung notwendigen Zuleitungen bzw.

Ableitungen feststehen, während die Beschickung ausschließlich über eine Bewegung der Pleuel realisiert wird.

Für die Beschickung stehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten offen. So kann über der feststehenden Vorrichtung eine Transporteinrichtung angeordnet werden, über die die Pleuel in die Vorrichtung von oben einsetzbar und nach erfolgtem Bruchvorgang wieder nach oben entnehmbar sind.

Bei der anderen Möglichkeit wird unter der feststehenden Vorrichtung eine Takt-Transport-Einrichtung vorgesehen, aus der die Pleuel nach oben in die Vorrichtung ausgehoben, in dieser während des Bruchvorganges gehalten und danach wieder in diese abgesenkt werden.

Um die empfindlichen Antriebe einschließlich der Zuleitungen bzw. Ableitungen auch vor indirekten Stößen zu schützen, ist es ferner zweckmäßig, einen Maschinenständer vorzusehen, auf dem die Vorrichtung. über Dämpfungselemente angeordnet ist.

Im folgenden sind zur weiteren Erläuterung und zum besseren Verständnis zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben und erläutert.

Fig. 1 zeigt schematisch eine teilweise geschnittene Draufsicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 2 zeigt schematisch eine teilweise geschnittene Detailansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung, und Fig. 3 zeigt schematisch eine teilweise geschnittene Draufsicht auf ein drittes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung.

Das in Fig. 1 dargestellte erste Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung weist ein bewegliches Vorrichtungsteil 2 und ein ortsfestes Vorrichtungsteil 4 auf.

Das bewegliche Vorrichtungsteil 2 ist über schematisch dargestellte Führungen 6 in Längsrichtung auf einem Rahmen 8 geführt, so daß das bewegliche Vorrichtungsteil 2 wie ein Schlitten auf dem Rahmen 8 hin-und herbewegt werden kann.

Der Rahmen 8 sowie der ortsfeste Vorrichtungsteil 4 sind auf einem nicht dargestellten, gemeinsamen Ständer befestigt und gehalten.

Auf dem beweglichen Vorrichtungsteil 2 ist eine Stange 10 eines zu trennenden Pleuels 12 gehalten. Hierzu weist der bewegliche Vorrichtungsteil 2 eine im wesentlichen ebene Haltefläche 14 auf, auf der das Pleuel 12 aufliegt. Weiterhin weist der bewegliche Vorrichtungsteil ein Abstützelement auf, das im vorliegenden Fall durch einen Prismenhalter 16 gebildet ist, dessen Halteflächen zumindest teilweise an der Außenfläche des kleinen Pleuelauges der Stange 10 anliegen.

Alternativ kann die Stange 10 durch einen feststehenden Bolzen, der in die Bohrung des kleinen Pleuelauges hineinragt, gegen Verdrehen gesichert werden.

Im Eingriff mit einem Auge 18 des Pleuels 12 stehen zwei Spreizdornhälten 20,22. Die Spreizdornhälfte 20 ist an dem beweglichen Vorrichtungsteil 2 befestigt und überragt die Haltefläche 14. Dementsprechend ist das zu trennende Pleuel 12 im Bereich der Stange einerseits an dem die Haltefläche 14 überragenden Prismenhalter 16 und andererseits an der Spreizdornhälfte 20 gehalten.

An dem ortsfesten Vorrichtungsteil 4 ist das zu brechende Pleuel 12 zwischen der Spreizdornhälfte 22 und zwei mit Abstand zueinander angeordneten, zustellbaren Abstützelementen, die im vorliegenden Beispiel durch zwei in Längsrichtung des zu brechenden Pleuels 12 geführte Bolzen 24 gebildet sind, eingespannt. Wie der Darstellung in Fig. 1 zu entnehmen ist, greifen die beiden Bolzen 24 an Auflageflächen eines Deckels 26 des Pleuels 12 an. Diese Auflageflächen werden bei späterer Montage des Pleuels 12 zum Zusammenfügen von Stange und Deckel als Auflagen für Köpfe von Befestigungsschrauben benötigt.

Es ergibt sich aus der Darstellung gemäß Fig. 1, daß der Deckel 26 des Pleuels 12 lediglich zwischen der Spreizdornhälfte 22 und den beiden Bolzen 24 gespannt ist.

Ansonsten weist der ortsfeste Vorrichtungsteil 4 im Bereich des Deckels eine Aussparung 28 auf, in die der Deckel 26 des Pleuels 12 bei zurückgezogenen Bolzen 24 ohne Probleme eingesetzt werden kann.

Während die vordere Stirnseite der zustellbaren Bolzen 24 an dem Deckel 26 anliegt, sind die hinteren Enden der Bolzen 24 zu einem Kontaktstück 30 verbreitert, das jeweils an einem Keilelement 32 über dessen Keilfläche 33 anliegt. Jedes Keilelement 32 ist in einer im wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Pleuels 12 verlaufenden Ausnehmung 34 verschiebbar gehalten und an der Oberfläche der Ausnehmung 34 gegen das ortsfeste Vorrichtungsteil 4 abgestützt. Jedes Keilelement 32 steht über eine Kolbenstange 36 mit einem doppelseitigen, hydraulischen Zylinder 38 in Wirkverbindung.

Zum Trennen von Stange 10 und Deckel 26 eines Pleuels 12 wird dieses mit seinem Auge 18 über die benachbarten Spreizdornhälften 20,22 geschoben. Das Pleuel 12 ist dabei derart ausgerichtet, daß die Außenfläche des Stangenendes in den Prismenhalter 16 eingeschoben wird.

Danach erfolgt das Einspannen des Pleuels 12. Hierzu werden die Hydraulikzylinder 38 angesteuert, so daß sich die beiden Keilelemente 32 aufeinander zu bewegen. Die Kontaktstücke 30 gleiten auf der geneigten Keilfläche 33. Dadurch werden die geführten Bolzen 24 in Richtung auf das Pleuel 12 zugestellt.

Aufgrund der Festlegung des Pleuels zwischen dem Prismenhalter 16 und den beiden Spreizdornhälften 20,22 ist das Pleuel derart angeordnet, daß die vorderen Stirnseiten der Bolzen 24 gegen die Auflageflächen des Deckels 26 gedrückt werden.

Zum gleichmäßigen Einspannen des Pleuels zwischen der Spreizdornhälfte 22 und den Bolzen 24 können die hydraulischen Zylinder 38 einzeln angesteuert werden. Indem der Innendruck in jedem hydraulischen Zylinder 38 ermittelt wird, kann die jeweilige Kraft, mit der jeder Bolzen 24 gegen den Deckel 26 drückt, geregelt werden. Durch diese Maßnahme ist eine gleichmäßige Einspannung des Pleuels 12 möglich.

Nachdem das Pleuel 12 in die Vorrichtung eingelegt und über die Bolzen 24 darin eingespannt worden ist, erfolgt das eigentliche Trennen in vorbekannter Weise. Hierzu wird ein zwischen den Spreizdornhälften 20,22 angeordneter Spreizkeil 40 vorgetrieben, um die beiden Spreizdornhälften 20,22 voneinander zu trennen. Beim Versagen der Verbindungsstelle zwischen Stange 10 und Deckel 26 entfernt sich der bewegliche Vorrichtungsteil 2 ruckartig von dem ortsfesten Vorrichtungsteil 4. Diese Bewegung wird durch gefederte Anschläge 42 aufgefangen, die an dem Rahmen 8 befestigt sind.

Das nunmehr getrennte Pleuel kann aus der Vorrichtung entnommen werden. Dabei werden die Keilelemente 32 über die hydraulischen Zylinder 38 zurückgestellt, um die Verspannung des Deckels 26 aufzuheben. Die Stange 10 sowie der Deckel 26 können nun maschinell oder manuell aus der Vorrichtung herausgehoben werden.

In Fig. 2 ist ein vergrößerter Teilbereich eines zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung dargestellt.

Gleiche Bauteile sind in Fig. 2 mit den gleichen Bezugszeichen versehen wie in Fig. 1.

Das in Fig. 2 gezeigte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich im wesentlichen von dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel dadurch, daß die beiden Keilelemente 32 über einen gemeinsamen, hydraulischen Zylinder 44 angetrieben werden. Bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der hydraulische Zylinder 44 fest mit einem Keilelement 32 verbunden, wohingegen das andere Keilelement 32 durch eine durch das erste Keilelement hindurchragende Kolbenstange 46, die mit einem in dem Zylinder 44 abgedichteten Kolben 48 verbunden ist, mit dem hydraulischen Zylinder 44 in Wirkverbindung steht.

Die beiden Keilflächen 33 haben bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel einen identischen Neigungswinkel mit Bezug auf die Gleitebene der Keilelemente 32. Darüber hinaus sind die Keilelemente in entgegengesetzter Neigungsrichtung zueinander angeordnet.

Beim Zustellen der Bolzen 24 zum Einspannen des Deckels 26 werden die beiden Keilelemente 32 aufeinander zu bewegt, wobei diese Zustellung mit lediglich dem einen hydraulischen Zylinder 44 bewirkt werden kann. Aufgrund der Geometrie des hydraulischen Zylinders 44 wirkt dabei eine im wesentlichen identische Zustellkraft auf die beiden Keilelemente 32. Durch diese einfache konstruktive Maßnahme wird somit erzielt, daß jeder der beiden Bolzen 24 mit identischer Kraft gegen den Deckel 26 anliegt.

Um die Verspannung des Deckels 26 nach dem Trennen von Stange 10 und Deckel 26 aufzuheben, werden die beiden Keilelemente 32 durch Betätigen des Zylinders 44 voneinander weggedrückt.

Nicht dargestellte Anschläge, die diese Bewegung der Keilelemente 32 begrenzen, verhindern, daß lediglich ein Keilelement verschoben wird, während das andere Keilelement an seinem Platz verbleibt. Dadurch wird sichergestellt, daß sich beide Bolzen 24 von der Spreizdornhälte 22 entfernen, um das Einlegen eines neuen Pleuels zu ermöglichen.

Das in Fig. 3 dargestellte dritte Ausführungsbeispiel umfaßt Abstützelemente 24 in Form von Bolzen, die jeweils unmittelbar am vorderen Ende von Kolbenstangen 50 von hydraulischen Abstützkolben 51 angeordnet sind.

Die Stellung der Kolben wird von einer Sensoreinrichtung 52 erfaßt, die in Fig. 3 lediglich schematisch dargestellt ist.

Die Kolbenstangen 50 und die Kolben 51 sind in einem Zylindergehäuse 53 gelagert, das auf dem ortsfesten Vorrichtungsteil 4 angeordnet ist.

Die Abstützelemente 24 werden beim Brechvorgang durch kontrollierten Hydraulikdruck in Anlage an dem Deckel 26 des Pleuels 12 gehalten. Ein Zurückweichen der Abstützelemente 24 beim Brechvorgang wird jeweils durch ein gesteuertes Rückschlagventil 54 sichergestellt, das dicht an dem Zylindergehäuse 53 angeordnet ist.