Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR SEPARATING WORKPIECES IN THE FORM OF A CONTINUOUS STRIP IN PARTICULAR CONTACT ELEMENTS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/142159
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a tool for separating workpieces (02), arranged adjacent to each other transversely in a strip (01) with a projection extending from the strip plane. The tool has a separator unit (06) with a disc-shaped separating blade (09), a crank unit (07) and a guide unit (13) for guiding the strip (01) on entry to the separator unit (06). The crank unit is arranged on the separator unit (06) such that the separating blade (09) and at least a section of the crank unit (07) come into tangential contact whilst being driven in counter sense, wherein the separating blade (09) separates the crimp contacts (02) from the strip (01) as the strip (01) passes between the separator unit (06) and the crank unit (07). Due to the advantageous construction of eh guide unit (13), the tool automatically adjusts to various workpiece types and sizes.

Inventors:
LUTZE, Peter (Heege 15, Bermbach, 98587, DE)
LUTZE, Steffen (Heege 15, Bermbach, 98587, DE)
ADKINS, Robert (8079 Castle Rock Drive, Warren, Ohio, 44484, US)
Application Number:
EP2008/056365
Publication Date:
November 27, 2008
Filing Date:
May 23, 2008
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
RENNSTEIG WERKZEUGE GMBH (An der Koppel 1, Viernau, 98547, DE)
LUTZE, Peter (Heege 15, Bermbach, 98587, DE)
LUTZE, Steffen (Heege 15, Bermbach, 98587, DE)
ADKINS, Robert (8079 Castle Rock Drive, Warren, Ohio, 44484, US)
International Classes:
B23D19/06; B23D19/00
Attorney, Agent or Firm:
ENGEL, Christoph K. (engel patentanwaltskanzlei, Marktplatz 6, Suhl, 98527, DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche

1. Vorrichtung zur Vereinzelung von Werkstücken (02), welche nebeneinander quer an einem Band (01) angeordnet sind, wobei die Vorrichtung umfasst: - eine drehbar gelagerte Trenneinheit (06) mit einer ersten Rolle; eine drehbar gelagerte Kurbeleinheit (07) mit einer zweiten Rolle; ein Trennmesser (09), welches an der Trenneinheit (06) oder an der Kurbeleinheit (07) positioniert ist; eine Führungseinheit (13) zur Führung des Bandes (01) zwischen einer Auflageschiene (14) und mindestens zwei winklig zueinander stehenden Anschlägen (16, 26; 17) vor dem Einlauf des Bandes zwischen die Trenneinheit (06) und die Kurbeleinheit (07); wobei das Band (01) zwischen der Trenneinheit (06) und der Kurbeleinheit (07) hindurchläuft und wobei die Kurbeleinheit (07) und die Trenneinheit (06) derart zueinander positioniert sind, dass bei deren gegenläufigem Antrieb das Trennmesser (09) an der gegenüberliegenden Einheit abrollt, um die Werkstücke (02) vom Band (01) abzutrennen.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinheit (13) eine Andruckschiene (16) und eine Führungsschiene (18) umfasst, wobei die Andruckschiene (16) eine Anschlagkante (26) aufweist, die mit dem Trennmesser (09) fluchtend angeordnet ist, in einer ersten Richtung verschiebbar und mit einer Andruckkraft (24) beaufschlagt ist, welche das Band (01) gegen die Auflageschiene (14) drängt, und wobei die Führungsschiene (18) in einer zweiten Richtung verschiebbar und mit einer in einer zweiten Richtung wirkenden Kraft (27) beaufschlagt ist, mit der ein

Anschlag (28) der Führungsschiene (18) gegen einen am Werkstück (02) vorhandenen, aus der Bandebene herausragenden Vorsprung (04) gedrängt wird, wodurch die zum Band (01) weisende Seite des Vorsprungs (04) gegen die Anschlagkante (26) gedrückt wird.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Rolle eine Rändelscheibe (22) ist, welche mit einem Rändelabschnitt (23) auf der zweiten Rolle zusammenwirkt, wodurch beim Durchführen des Bandes (01) zwischen Rändelscheibe (22) und Rändelabschnitt (23) ein gegenläufiger Antrieb von Kurbeleinheit (07) und Trenneinheit (06) erfolgt.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehpunkt der ersten Rolle im Gestell (08) verschiebbar angeordnet ist, um den Abstand zwischen der ersten Rolle und der zweiten Rolle an die Stärke des eingelegten Bandes (01) anzupassen.

5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der den Abstand zwischen der ersten Rolle und der zweiten Rolle durch eine, über ein Schwinge (21) an die Trenneinheit (06) angekoppelte, Stellschraube (20) einstellbar ist.

6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb von Kurbeleinheit (07) und Trenneinheit (06) durch einen Vorschub des Bandes (01) in der Führungseinheit (13) erfolgt.

7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbeleinheit (07) einen Handantrieb, einen elektrischen oder einen pneumatischen Antrieb umfasst .

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennmesser (09) als rotierende Scheibe ausgebildet ist, deren Rotationsgeschwindigkeit der Vorschubgeschwindigkeit des Bandes (01) entspricht.

9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbeleinheit (07) oder die Trenneinheit (06) gegenüberliegend zum Trennmesser (09) einen Messerschlitz (11) zur Führung des Trennmessers (09) aufweist .

10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (18) und die

Andruckschiene (16) jeweils mit einer Federkraft beaufschlagt sind.

11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Trenneinheit (06) mit der Andruck- schiene (16) verbunden ist.

12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie weiterhin einen Auffangbehälter für die vereinzelten Werkstücke (02) umfasst.

13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (17) und die Andruckschiene (16) in ihrer jeweiligen Verschieberichtung durch jeweils eine Parallelführung geführt sind.

Description:

Vorrichtung zur Vereinzelung von als Bandware vorliegenden Werkstücken, insbesondere Kontaktelementen

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vereinzelung von nebeneinander auf einem Band angeordneten Werkstücken, insbesondere von Kontaktelementen, wie Crimpkontakten .

Im Herstellungsprozess solcher Werkstücke werden diese aus Bandmaterial herausgearbeitet. Währenddessen wird darauf geachtet, dass die Werkstücke je nach Bearbeitungsgrad über eine mehr oder weniger breite Anbindung mit dem verbleibenden endlosen Steg verbunden sind. Auf diese Weise sind die Werk- stücke auf einem „endlosen" Band aufgereiht. Diese Aufreihung auf Bändern ist besonders dann wichtig, wenn nach der mechanischen Bearbeitung eine Oberflächenveredelung oder sonstige Weiterbearbeitung erfolgen soll. Bei Kleinteilen der Elektrotechnik erfolgt zum Beispiel eine galvanische Versilberung oder Vergoldung, indem die Endlosbänder kontinuierlich durch chemische Bäder geschleust werden.

Solche Werkstücke sind z.B. Kontaktelemente, insbesondere Crimpkontakte, wie Steckhülsen, Kabelschuhe, Flachstecker, Aderendhülsen und dergleichen, welche zur Herstellung einer mechanischen und elektrischen Verbindung mit Kabeln verbunden werden. Die Crimpkontakte weisen einen Abschnitt für die Herstellung der elektrischen Verbindung, den elektrischen Crimp, und einen Abschnitt zur mechanischen Verbindung des Kontaktes mit der Isolation des anzuschließenden Kabels, den Isolationscrimp auf. Im Handel sind solche Crimpkontakte als Bandware oder lose verfügbar, wobei die losen Crimpkontakte in der Regel deutlich teurer sind. Bandware kann beispielsweise

mit speziellen Abspulvorrichtungen den bekannten Crimpautoma- ten direkt zugeführt werden. Damit kann eine beschleunigte automatisierte Herstellung von vorkonfektionierten Kabeln erfolgen .

Aus der DE 82 29 289 Ul ist eine Crimpmaschine bekannt, welche bandförmig verbundene Kontakte verarbeiten kann. Dazu ist eine Vorschubeinrichtung mit einer Vorschubrinne und einer darin eingreifenden Transportklinke vorgesehen.

Aus dem Stand der Technik, beispielsweise aus DE 27 05 494 Al oder DE 38 28 995 C2, sind Schneidvorrichtungen mit abrollenden Kreismessern bekannt.

Werden einzelne Crimpkontakte benötigt, wenn nur Bandware verfügbar ist, so müssen diese bisher manuell mit einer Zange oder Schere vom Band abgetrennt werden. Dabei erfolgt die Abtrennung nicht immer exakt an der dafür vorgesehen Stelle. Es kann ein Grat verbleiben, der die Isolation des Leiters zerstören kann. Außerdem ist das manuelle Abtrennen der Crimpkontakte zeit- und damit kostenintensiv.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Vereinzelung von Werkstücken, insbesondere von Crimpkontakten, zu schaffen, welche nebeneinander quer auf einem Band angeordnet sind. Die Handhabung der Vorrichtung soll dabei besonders einfach sein.

Die Aufgabenstellung wird durch eine Vorrichtung mit den Merk- malen des Anspruchs 1 gelöst.

Die Vorteile der Erfindung sind insbesondere darin zu sehen, dass die Vereinzelung schnell, einfach und genau erfolgt. Die

Vorrichtung passt sich durch die erfindungsgemäße Konstruktion an verschiedene Typen von Crimpkontakten automatisch an, ohne dass eine Einstellung an der Vorrichtung vorgenommen werden muss .

Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Vereinzelung von Werkstücken, insbesondere zur Vereinzelung von Crimpkontakten umfasst eine Trenneinheit mit einem vorzugsweise scheibenförmigen Trennmesser und eine tangential gegenüberliegend positionierte Kurbeleinheit, die einen im Wesentlichen zylindrischen Aufbau hat. An Trenneinheit und Kurbeleinheit ist jeweils eine Rolle positioniert. Die Kurbeleinheit und die Trenneinheit sind gegenläufig antreibbar. Beim Trennvorgang rollt das Trennmesser auf einem Abschnitt der Kurbeleinheit ab, wodurch ein zwischen den

Rollen an Trenneinheit und Kurbeleinheit hindurchgeführtes Band, an welchem die Werkstücke quer aneinandergereiht sind, so durchtrennt wird, dass die einzelnen Crimpkontakte von dem verbindenden Bandmaterial abgeschnitten werden.

Es ist ebenso möglich, das Trennmesser an der Kurbeleinheit anzuordnen, wobei es dann an einem Abschnitt der Trenneinheit abrollt .

Eine Führungseinheit ist erfindungsgemäß vor dem Einlauf der Bandware in die Messer- und Kurbeleinheit vorgesehen. Die Führungseinheit dient der Führung des Bandes zwischen einer Auflageschiene und mindestens zwei winklig zueinander stehenden Anschlägen.

Die Führungseinheit umfasst eine Andruckschiene und eine Führungsschiene. Die Andruckschiene ist in eine erste Richtung, vorzugsweise vertikal, verschiebbar und mit einer in

- A -

der ersten Richtung wirkenden Kraft beaufschlagt. Sie weist eine Anschlagkante auf, welche mit dem Trennmesser fluchtend angeordnet ist. Die Führungsschiene ist gegen eine in eine zweite Richtung, vorzugsweise horizontal, wirkenden Kraft verschiebbar in der Führungseinheit angeordnet und weist einen Anschlag auf, welcher im nicht bestückten Zustand der Vorrichtung gegen die Anschlagkante der Andruckschiene drückt.

Nachfolgend wird lediglich auf die Vereinzelung von Crimpkon- takten Bezug genommen. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass sich die erfindungsgemäße Vorrichtung nicht auf diese Verwendung beschränkt, sondern auch bei anderer Bandware mit geeigneten Eigenschaften Anwendung finden kann. Eine solche Eigenschaft ist hierbei, dass das Werkstück einen aus der Bandebene hinausragenden Vorsprung aufweist, der beim Einlegen in die Führungseinheit an der Bandseite gegen die Anschlagkante gedrückt wird, während der Anschlag an der Werkstückseite des Vorsprungs anliegt. Die Abtrennung erfolgt immer direkt an der Anschlagkante, also an der Bandseite des Vorsprunges.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Trenneinheit oder zumindest Teile davon beweglich in der Vorrichtung angeordnet, so dass sich die Vorrichtung automatisch an die Stärke des eingelegten Bandes anpasst. Der Fach- mann kann eine solche Stärkenanpassung auf verschiedene Weisen realisieren. Beispielsweise kann die Trenneinheit oder Teile davon, welche für den Bandtransport maßgeblich sind, gegen die Kraft einer Feder verschiebbar sein und beim Einlegen des Bandes entsprechend der Bandstärke zurückweichen. Es ist offensichtlich, dass die Anpassung des zwischen Trenneinheit und Kurbeleinheit verbleibenden Abstands an die Bandstärke auch durch eine Verlagerung der Kurbeleinheit möglich ist, was aber konstruktiv aufwendiger ist.

Weitere Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist in den Figuren dargestellt und wird nachfolgend näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1: als Bandware vorliegende Crimpkontakte in einer räumlichen Ansicht;

Fig. 2: eine erfindungsgemäße Vorrichtung in einer räumlichen Ansicht;

Fig. 3: die Vorrichtung gemäß Fig. 2 in einer Vorderansicht;

Fig. 4: einen Abschnitt der Vorrichtung gemäß Fig. 3 in einer

Detaildarstellung in einer geöffneten Stellung zum Einlegen des Bandes;

Fig. 5: den Abschnitt der Vorrichtung gemäß Fig. 4 in einer

Detaildarstellung mit einem eingelegten Band mit Crimpkontakten .

In Fig. 1 ist ein Abschnitt von auf einem Band 01 aneinander gereihten Werkstücken, hier Crimpkontakten 02, dargestellt. Die Crimpkontakte 02 weisen zum Herstellen der Crimpverbindung mit einem Leiter in bekannter Weise einen Leitungscrimp 03 und einen Isolationscrimp 04 auf. Der Leitungscrimp 03 wird beim Crimpvorgang um den abisolierten Teil gecrimpt, während der Isolationscrimp 04 zur mechanischen Befestigung um die Isola- tion des Leiters gequetscht wird.

Der Isolationscrimp 04 ist der Vorsprung des Werkstückes, hinter welchem die Abtrennung des Bandes 01 erfolgen soll. Da eine Verbindung zwischen den einzelnen Werkstücken nur über den vom Crimpkontakt abgewandten Materialabschnitt des Bandes 01 besteht, führt die Trennung an dieser Stelle automatisch zur Vereinzelung der Crimpkontakte .

Fig. 2 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Vereinzelung von Werkstücken, welche quer auf einem Band angeordnet sind. Die Vorrichtung umfasst eine Trenneinheit 06 und eine Kurbeleinheit 07, welche vorzugsweise in einem Gestell 08 jeweils drehbar gelagert sind. Die Trenneinheit 06 umfasst ein vorzugsweise scheibenförmiges Trennmesser 09. Die Kurbeleinheit 07 ist im Wesentlichen zylinderförmig und weist auf ihrem Umfang vorzugsweise einen Messerschlitz 11 auf, in welchem das Trennmesser 09 mit entgegengesetzter Drehrichtung abrollt, wenn die Kurbeleinheit 07 rotiert. Die Kurbeleinheit 07 weist in der beschriebenen Ausführungsform eine Handkurbel 12 als Handantrieb auf.

Zum Vereinzeln der Crimpkontakte wird das Band zwischen Trenneinheit 06 und Kurbeleinheit 07 hindurchgeführt. Damit der Einlauf der Crimpkontakte in die Trenneinheit 06 und das Trennen tatsächlich an der korrekten und dafür vorgesehenen

Stelle erfolgt, ist im Gestell 08 weiterhin eine Führungseinheit 13 vorgesehen, in welche das Band eingelegt wird. Die Führungseinheit 13 umfasst in der hier beschriebenen Ausführungsform eine Auflageschiene 14, eine Andruckschiene 16 und eine Führungsschiene 17. Die Andruckschiene 16 ist senkrecht zur Bandtransportrichtung, also bei der dargestellten Vorrichtung in vertikaler Richtung verschiebbar und wird durch die Kraft mindestens einer Druckfeder 18 gegen die fest am Gestell

08 angebrachte Auflageschiene 14 gedrückt. Die Führungsschiene 17 hingegen ist quer zur Bandtransportrichtung, also bei der dargestellten Vorrichtung in horizontaler Richtung gegen die Kraft zweier Druckfedern 19 verschiebbar. Die Wirkungsweise der Führungseinheit 13 wird weiter unten noch detailliert erläutert .

Die Führungsschiene 17 und die Andruckschiene 16 sind in ihrer jeweiligen Verschieberichtung jeweils durch eine Parallelfüh- rung geführt. Damit lassen sich Verklemmungen vermeiden, sodass während der Vereinzelung der Werkstücke gleichmäßige Anpresskräfte auf das Band 01 bzw. die Werkstücke 02 einwirken, selbst wenn die Materialdicke schwankt oder die Werkstücke nicht exakt in einer Linie am Band ausgerichtet sind.

Eine Stellschraube 20 ist über eine Schwinge 21 an die Trenneinheit 06 angekoppelt. Dadurch kann eine Feineinstellung des Messerandruckes vorgenommen werden. In einer abgewandelten Ausführungsform kann die Schwinge 21 direkt an die Führungseinheit gekoppelt sein. Die Stellschraube 20 kann dann entfallen. Ebenso ist eine federbelastete Anordnung der Schwinge 21 denkbar, so dass sich die Andruckkraft des Messers automatisch einstellt.

Vorzugsweise weist die Trenneinheit eine erste Rolle mit einer Rändelscheibe 22 auf, welche gegenüber eines Rändelabschnittes 23 auf einer zweiten Rolle der Kurbeleinheit 07 angeordnet ist. Wird nun ein Band zwischen der Rändelscheibe 22 und dem Rändelabschnitt 23 eingeführt, so wird beim Antrieb der Kurbeleinheit 07 das Band durch das Zusammenwirken der beiden Rändel transportiert und die Trenneinheit 06 in entgegengesetzter Drehrichtung zur Kurbeleinheit 07 angetrieben. Der Abstand zwischen Rändelscheibe 22 und

Rändelabschnitt 23 muss an die Bandstärke angepasst werden, um einen optimalen Transport zu bewirken, wenn der Bandantrieb über die Kurbeleinheit erfolgt (Vermeidung von Schlupf) . Diese Abstandeinstellung kann automatisch erfolgen, wenn die erste oder die zweite Rolle verschiebbar und federbelastet gestaltet sind. Auch eine manuelle Abstandseinstellung oder eine Veränderung einer Vorspannung ist z.B. mit Hilfe der o.g. Stellschraube 20 möglich.

Selbstverständlich liegt es auch im Bereich der Erfindung, einen elektrischen oder pneumatischen Antrieb der Kurbeleinheit 07 vorzusehen. Alternativ könnte auch der Transport des Bandes angetrieben sein, wodurch Kurbeleinheit 07 und Trennmesser 09 mit deren Rändelbereichen gegensinnig angetrieben werden, wobei das Trennmesser 09 im Messerschlitz 11 abrollt. Dies lässt sich beispielsweise durch den Antrieb einer Aufwickelrolle realisieren, auf welche das von den Werkstücken abgeschnittene Band hinter der Trenneinheit aufgespult wird.

In Fig. 2 ist die Vorrichtung in einer Ansicht schräg von vorn dargestellt. Es ist zu erkennen, dass das Trennmesser 09 im Messerschlitz 11 abrollt und dort zusätzlich geführt ist.

Die Fig. 3 zeigt die Vorrichtung in einer Vorderansicht. Dort ist die Führungseinheit 13 im Detail und deren Funktionsweise erkennbar. Auf die vertikal verschiebbare Andruckschiene 16 wirkt eine Andruckkraft 24, welche die Andruckschiene 16 in Richtung der Auflageschiene 14 drückt und ein einzulegendes Band in der vertikalen Lage fixiert. Die Andruckschiene 16 weist eine Anschlagkante 26 auf, welche mit dem Trennmesser 09 in einer Flucht angeordnet ist.

Die Führungsschiene 17 ist horizontal gegen eine Federkraft 27 verschiebbar im Gestell 08 angeordnet und weist einen Anschlag 28 auf, welcher an der Anschlagkante 26 zur Anlage kommt, wenn keine Bandware in die Vorrichtung eingelegt ist.

Optional kann an der Vorrichtung ein nicht dargestellter Behälter zum Auffangen der vereinzelten Crimpkontakte vorgesehen sein. Weiterhin kann eine Schmiermitteleinheit angeordnet werden, über welche an die bewegten Teile, insbesondere an das Trennmesser kontinuierlich oder in vorbestimmten Zeitabständen Schmiermittel zugeführt wird. Dies ist insbesondere bei höheren Schnittgeschwindigkeiten zweckmäßig.

Fig. 4 zeigt eine Detaildarstellung der Führungseinheit 13 in geöffneter Stellung in einer Vorderansicht. In dieser Stellung wird die Bandware in das Werkzeug eingelegt. Die Andruckschiene 16 ist entgegen der Federkraft 24 angehoben, während die Führungsschiene 17 entgegen der Federkraft 27 angehoben und nach außen geöffnet ist.

Das öffnen der Führungseinheit erfolgt vorzugsweise an einem Bedienknopf 29 durch Anheben und Ausschwenken. Ein zweiter Bedienknopf (nicht dargestellt) ist für die Betätigung der Andruckschiene 16 vorgesehen. Die Führungseinheit kann in der geöffneten Stellung beispielsweise durch Rasten feststellbar sein, damit der Bediener beim Einlegen der Bandware nicht eine Hand am Bedienknopf halten muss. Bei einer abgewandelten Ausführungsform ist eine Hebelkopplung vorgesehen, die es dem Bediener ermöglicht, durch Betätigen von nur einem Bedienknopf sowohl die Andruckschiene 16 als auch die Führungsschiene 17 zwischen geöffneter und geschlossener Stellung zu verstellen.

In Fig. 5 ist die erfindungsgemäße Vorrichtung mit eingelegter Bandware in einer Detailansicht dargestellt. Das Band Ol ist zwischen der Andruckschiene 16 und der Auflageschiene 14 eingelegt. Die Bewegungsrichtung des Bandes Ol entspricht der mit dem Bewegungspfeil 30 angegebenen Richtung.

Der Anschlag 28 der Führungsschiene 17 wird beim Einlegen des Bandes Ol zwischen dem Leitungscrimp 03 und dem Isolations- crimp 04 des Crimpkontaktes 02 abgesenkt und somit wird die Bandware über den Anschlag 28 durch die Federkraft 27 gegen die Anschlagkante 26 gedrückt. Damit kommt die dem Band 01 zugewandte Seite des Isolationscrimps 04 an der Anschlagkante 26 zur Anlage.

Gleichzeitig wirkt die Federkraft 24 über die Andruckschiene 16 in vertikaler Richtung auf das Band 01 ein, so dass dieses auch in der Vertikalposition auf der Auflageschiene 14 festgelegt ist. Das Band 01 ist dadurch während des nachfolgenden Transports immer in der gewünschten Lage in Bezug auf das Trennmesser eingespannt, so dass ein exakter Schnitt erfolgen kann. Durch diese Führung kann für verschiedene Bauformen von Crimpkontakten sichergestellt werden, dass die Abtrennung vom Band 01 direkt hinter dem Isolationscrimp 04 erfolgt.

Zum verbesserten Transport des Bandes 01, insbesondere zur Verringerung der Reibung, können verschiedene Mittel an der Andruckschiene 16 und/oder der Auflageschiene 14 vorgesehen werden, wie beispielsweise ein umlaufendes Transportband.

Bezugszeichenliste

01 - Band

02 - Aderendhülse

03 - Leitungscrimp

04 - Isolationscrimp

05 - -

06 - Trenneinheit

07 - Kurbeleinheit

08 - Gestell

09 - Trennmesser

10 - -

11 - Messerschlitz

12 - Handkurbel

13 - Führungseinheit

14 - Auflägeschiene

15 - -

16 - Andruckschiene

17 - Führungsschiene

18 - Druckfeder

19 - Druckfeder

20 - Stellschraube

21 - Schwinge

22 - RandeIscheibe

23 - Randelabschnitt

24 - Andruckkraft

25 - -

26 - Anschlagkante

27 - Federkraft

28 - Anschlag

29 - Bedienknopf

30 - Bewegungspfeil