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Patent Searching and Data


Title:
DEVICE FOR STACKING DELICATE PRODUCTS, ESPECIALLY BOOKS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1987/006565
Kind Code:
A1
Abstract:
Device for stacking delicate products, especially books, brochures or similar, equipped with a feed system to form a row of packed items, with a slide platform arranged lateraly to the feed system onto which the row of packed items is slid by means of a pusher device and which can move under the feed system and thus picks off the row of packed items, or if applicable the rows of packed items, composed to form a layer on the slide platform against the stationary pusher element, then depositing them on to an existing layer of packed items. According to the invention the support surface (16; 20) of the feed system (7, 8) and slide platform (10) consists of a highly porous permeable sintered material or similar, to which is fed a gaseous medium in order to form an air cushion, the permeability of the sintered material being so selected that the pressure drop in the unloaded part is at least equal to or larger than the pressure drop in the part loaded by the products (1), and transport means (15) are provided for sliding forward the products (1) over the support surface (16) of the feed system (7, 8).

Inventors:
R�ssig
Manfred, Budde
Rolf
Application Number:
PCT/DE1987/000180
Publication Date:
November 05, 1987
Filing Date:
April 23, 1987
Export Citation:
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Assignee:
KOLBUS GMBH & CO
KG LEIFELD & LEMKE MASCHINENFABRIK GMBH & CO
KG R�SSIG, Manfred BUDDE, Rolf.
International Classes:
B65G57/03; B42C19/00; B65G57/24; (IPC1-7): B65G57/06
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Claims:
Vorrichtung zum Stapeln von empfindlichen Produkten, insbesondere von BüchernPatentansprüche:
1. Vorrichtung zum Stapeln von empfindlichen Produkten, insbesondere von Büchern, Broschüren od. dgl., mit einer Zufuhreinrichtung zur Bildung einer Packgutreihe, mit einer seitlich der Zufuhreinrich¬ tung angeordneten Schiebeplattform, auf die die Packgutreihe mit tels eines Abschubelementes aufgeschoben wird und die unter die Zufuhreinrichtung fahrbar ist und dabei die Packgutreihe oder ggf. zu einer Lage auf der Schiebeplattform zusammengesetzte Pack¬ gutreihen gegen das feststehende Abschubelement auf eine bereits vorhandene Packgutlage abstreift, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche (16, 20) von Zufuhreinrichtung (7, 8) und Schiebe¬ plattform (10) aus einem hochporösen, durchströmbaren Sinterwerk¬ stoff od. dgl. Material besteht, dem zur Erzeugung eines Luftpol¬ sters ein gasförmiges Medium zuführbar ist, wobei die Durchström¬ barkeit des Sinterwerkstoffes derart gewählt ist, daß der Druckab fall in dem unbelasteten Teil dem Druckabfall in dem durch die Produkte (1) belasteten Teil mindestens gleich oder größer ist, und daß Transportmittel (15) zum Vorbewegen der Produkte (1) über die Auflagefläche (16) der Zufuhreinrichtung (7, 8) vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportmittel aus abständig zueinander angeordneten, sich auf der Auflagefläche (16) abstützenden, umlaufend angetriebenen Gur¬ ten (15) gebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auf¬ lagefläche (16) mit Nuten zum Einlassen der Gurte (15) in der Auf¬ lagefläche versehen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportmittel als ein sich auf der Auflagefläche (16) abstützen des, umlaufend angetriebenes Transportband aus einem luftdurchläs¬ sigen Material ausgebildet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportmittel als ein von oben auf die Produkte (1) einwirken¬ des, umlaufend angetriebenes Transportband ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebeplattform (10) mit einer weiteren nach unten gegen eine bereits abgestapelte Produktlage wirkenden Auflagefläche (22) aus hochporösem Sinterwerkstoff versehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche (16) von einem Konstruktionsteil (17) als Tragelement aufgenommen ist und mit diesem einen Luftraum (18) bildet, an den sich ein Anschlußkanal (19) anschließt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die obere und untere Auflagefläche (20, 22) der Schiebeplattform (10) über einen Zwischenträger (21) abständig gehalten sind und einen Luftraum (25) bilden, an den sich ein Anschlußkanal (23) an schließt.
9. Vorrichtung insbesondere nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß die Auflagefläche (16, 20) von Zufuhreinrichtung (7, 8) und Schiebeplattform (10) aus einem hochporösen, durch strömbaren Sinterwerkstoff od. dgl. Material besteht, durch den zur Erzeugung eines Unterdruckes ein gasförmiges Medium ansaugbar ist, wobei die Durchströmbarkeit des Sinterwerkstoffes derart ge¬ wählt ist, daß der Widerstand in dem unbedeckten Teil dem Wider¬ stand in dem durch die Produkte abgedeckten Teil mindestens gleich oder größer ist.
Description:
Vorrichtung zum Stapeln von empfindlichen Produkten, insbesondere von Büchern

Beschreibung:

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Stapeln von em¬ pfindlichen Produkten, insbesondere von Büchern, Broschüren, od. dgl., mit einer Zufuhreinrichtung zur Bildung einer Packgutreihe, mit einer seitlich der Zufuhreinrichtung angeordneten Schiebeplatt- form, auf die die Packgutreihe mittels eines Abschubelementes aufge¬ schoben wird und die unter die Zufuhreinrichtung fahrbar ist und da¬ bei die Packgutreihe oder ggf. zu einer Lage auf der Schiebeplatt¬ form zusammengesetzte Packgutreihen gegen das feststehende Abschub-r element auf eine bereits vorhandene Packgutlage abstreift.

Die Erfindung nimmt hiermit Bezug auf eine Vorrichtung gemäß der DE-OS 31 39 828.

Bedingt durch die zwischen den Produkten und den Auflageflächen auf¬ tretende Reibung beim Aufstauen auf der Zufuhreinrichtung, beim Querabschub auf die Schiebeplattform und beim Abschub von der Schiebeplattform können diese bekannten Palettiereinrichtungen der Forderung nach einer schonenden Behandlung empfindlicher Produkte wie übereinandergestapelte Bücher oder Broschüren nicht gerecht wer-

den.

Darüber hinaus läßt sich beim Beladen von Produkten auf Paletten nach einer bestimmten Stapelordnung eine bei der Reihenbildung vorge¬ gebene Formation sowie Ausrichtung durch den Abschiebevorgang von der Zufuhreinrichtuπg oder von der Schiebeplattform aufgrund" der da¬ bei entstehenden Reibkräfte nicht einhalten. Ein Ausrichten nach er¬ folgter Abstapelung ist vielfach nicht durchführbar, da dabei be¬ stimmte Produkte, wie übereinandergestapelte Bücher oder Broschüren, ineinandergeschoben werden, was beim späteren Entstapeln Probleme aufwirft. '

Falls jedoch die Produkte ein nachträgliches Ausrichten zulassen, verlangt dies einen nicht unerheblichen technischen Hehraufwand.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Stapeln von Pro- dukten, insbesondere von Büchern, Broschüren od. dgl., der genannten Gattung zu schaffen, die bei hoher Funktionssicherheit und Wirt¬ schaftlichkeit eine schonende Behandlung der Produkte gewährleistet und die ferner sicherstellt, daß die vorgegebene Ausrichtung und For¬ mation der zu einer Reihe zusammengestellten Produkte exakt beibehal- ten wird.

Ausgehend von einer Stapelvorrichtung der genannten Art wird die Auf¬ gabe dadurch gelöst, daß die Auflagefläche von Zufuhreinrichtung und Schiebeplattform aus einem hochporösen, durchströmbaren Sinterwerk¬ stoff od. dgl. Material besteht, dem zur Erzeugung eines Luftpol- sters ein gasförmiges Medium zuführbar ist, wobei die Durchströmbar- keit des Sinterwerkstoffes derart gewählt ist, daß der Druckabfall in dem unbelasteten Teil dem Druckabfall in dem durch die Produkte belasteten Teil mindestens gleich oder größer ist, und daß Transport¬ mittel zum Vorbewegen der Produkte über die Auflagefläche der Zufuhr- einrichtung vorgesehen sind.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrich¬ tung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird eine " absolut sichere und schonende Handhabung beim Transport von empfindlichen Produkten bei einem geringstmöglichen Verlust an gasförmigem Trägermedium er¬ reicht. Aufgrund der Verringerung bzw. Vermeidung der Reibung zwi¬ schen den relativ zu den Auflageflächen bewegten Produkten läßt sich die vorgegebene Ausrichtung und Formation exakt einhalten, was bei den bekannten Palettieranlagen vor allem beim Drunterwegziehen der Sch ' iebeplattform unter der Produktreihe vielfach nicht gegeben war.

Ein Auführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen

Fig. 1 eine isometrische Darstellung der Vorrichtung zum Stapeln von Büchern, Broschüren, od. dgl.

Fig. 2 und 3 in vergrößerter Schnittdarstellung, ebenfalls iso¬ metrisch, den Aufbau der Zufuhreinrichtung und der Schiebeplattform.

Die Vorrichtung zum Stapeln von Büchern (1) auf eine* Palette (2) be¬ sitzt ein Grundgestell (3) mit einem ersten Portal (4a) zur Aufnahme eines höhenverfahrbaren Tragrahmens (5). Unmittelbar an -das Portal

(4a) schließt sich ein zweites Portal (4b) an, in dem ein Tragrahmen ( 6) vertikal verfahren wird, der mit dem Tragrahmen (5) gekoppelt ist und gemeinsam mit diesem der Anpassung der Stapelhöhe entspre¬ chend angehoben bzw. abgesenkt wird.

Tragrahmen (5, 6) dienen der Aufnahme von zwei hintereinanderliegen- den,. höhengleichen Zufuhrbahnen (7, 8), über die auf einem schwenk-

baren Förderer (9) mit Ober- und Untergurt (9a, 9b) ankommende Bü¬ cher (1) zugeführt werden, wobei sich durch Anlage der Bücher an ei¬ nem Anschlag (13) eine erste zu stapelnde Reihe bildet und die nach¬ folgenden Bücher gegen einen Stopper (12) laufen und aufgestaut wer- den.

Im Tragrahmen (5) quer zur Zufuhrbahn (7) und um eine definierte Strecke höhenverfahrbar gelagert, befindet sich eine Schiebeplatt¬ form (10), des weiteren ein Abschubele ent (11) sowie eine Ausricht¬ leiste (26) auf der gegenüberliegenden Seite. In bekannter Weise wird die.am Anschlag (13) aufgestaute Buchreihe durch das Abschubele¬ ment (11) in Querrichtung von der Zufuhrbahn (7) auf die angrenzende bereitstehende Schiebeplattform (10) geschoben und gelangt zur An¬ lage an die Ausrichtleiste (26). Unmittelbar darauf laufen die nach¬ folgenden Bücher (1) nach Absenken des Stoppers (12) und Freigabe der Zufuhrbahn (7) zur Bildung einer neuen Buchreihe gegen den An¬ schlag (13).

Es erfolgt nun ein Absenken der Schiebeplattform (10) bis dicht über die bereits zu einer Lage gestapelten Buchreihe sowie ein Zurückzie¬ hen unter die Zufuhrbahn (7), wodurch die Buchreihe gegen das fest- stehende Abschubelement (11) von der Schiebeplattform (10) abge¬ drängt und auf die gestapelte Buchlage abgesetzt wird, nachdem zuvor die Ausrichtleiste (26) hochgefahren wurde. Für ein Zurückfahren des Abschubelementes (11) über eine eingelaufene Buchreihe hinweg ist eine zusätzliche Vertikalbewegung erforderlich. Nach vollzogenem Ab- schieben der Buchreihe kehrt die Schiebeplattform (10) in ihre Aus¬ gangslage zurück.

Zum reihenweisen Absetzen der Bücher (1) auf die Palette (2) bzw. auf eine gebildete Buchlage wird die Palette der Breite der Buch¬ reihe entsprechend mittels eines Bodenförderers (14) gemäß Pfeilrich- tung vor- und zurückbewegt.

Wie Fig. 2 verdeutlicht, werden die beiden Zufuhrbahnen (7, 8 ) wer¬ den aus Auflageflächen (16) und abständig zueinander liegenden Gur¬ ten (15) für die Vorbewegung gebildet, die.unter Abstützung auf den Flächen (16) umlaufend angetrieben sind. Zur Verminderung der Rei¬ bung zwischen den Büchern (1) und den Auflageflächen (16) bestehen diese aus einem hochporösen, durchströmbaren Sinterwerkstoff, dem zur Erzeugung eines Luftpolsters Luft zugeführt w.ird.

Die Auflageflächen (16) sind abständig zu einem Konstruktionsteil (17) als Tragelement gehalten und bilden mit diesen einen Luftraum (18), an den sich ein Aπschlußkanal (19) anschließt, über den Luft als Trägermedium eingegeben.wird.

Ebenso wie die Auflageflächen (16) der beiden Zufuhrbahnen (7, 8) wird auch die Auflagefläche (20) der Schiebeplattform (10) aus dem¬ selben Sinterwerkstoff gebildet, um beim Aufschieben und beim Zurück- ziehen die Reibkräfte in Fortfall gelangen zu lassen.

Wie Fig. 3 zeigt, befindet sich die Auflagefläche (20) auf einem Zwi¬ schenträger (21), unter dem eine weitere Auflagefläche (22) eben¬ falls aus Sinterwerkstoff angeordnet ist. Beide Auflageflächen (20, 22) bilden die Begrenzung für einen Luftraum (25), der über Anschlu߬ kanäle (23 ) beidseitig der Schiebeplattform (10) mit Luft beauf¬ schlagbar ist.

Die Luftanschlußkanäle für die Zufuhrbahnen (7, 8) und für die Schiebeplattform (10) werden von nicht dargestellten Luftquellen un¬ ter Verwendung von Anschlüssen und Leitungssystemen gespeist.

über das nach unten wirkende, von der Auflagefläche (22) gebildete

Luftpolster kann sich die Schiebeplattform (10) auf einer bereits ab¬ gesetzten Buchlage abstützen, so daß dadurch ein Abstapeln mit ge-

ringstmöglicher Höhendifferenz durchführbar ist, ohne daß Gefahr des Verschiebens der unteren Produkte besteht.

Der als AufLagefläche für die Zufuhrbahnen (7, 8) sowie der Schiebe¬ plattform verwendete Sinterwerkstoff besitzt eine derartige Durch¬ strömbarkeit, daß der Druckabfall in den unbelasteten Teilen dem Druckabfall in den durch die Produkte belasteten Teilen mindestens gleich oder größer ist. Hierdurch wird die DurchfLußmenge der Luft, die zum Stützen der Produkte benötigt wird, nicht überschritten, an¬ dererseits aber ein Zusammenbrechen des Luftpolsters an anderer Stelle oder bei ungleichmäßiger Belastung verhindert.

Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das dargestellte und be¬ schriebene Ausführungsbeispiel und läßt zahlreiche Abwandlungen zu.

Beispielsweise können die Gurte (15) in Nuten der Auflageflächen (16) der Zufuhrbahnen (7, 8) im Hinblick auf eine verbesserte Füh- rung eingelassen sein. Ferner kann ein sich über die Gesamtbreite er¬ streckendes Förderband aus einem luftdurchlässigen Material Verwen¬ dung finden. Anstelle der in dem gewählten Ausführungsbeispiel einge¬ setzten Transportmittel können für die Vorbewegung auch von oben auf die Bücher einwirkende Transportbänder zum Einsatz gelangen.

Letztlich kann auch der Sinterwerkstoff zum Erzeugen eines Unter¬ druckes in den Auflageflächen von Zufuhreinrichtung (7, 8) und Schie¬ beplattform (10) Verwendung finden, beispielsweise zum Zweck des An- haltens der Bücher oder für bestimmtes Positionieren. Hierzu sind die Auflageflächen an eine Saugluftquelle anzuschließen und die Durchströmbarkeit des Sinterwerkstoffs ist derart zu wählen, daß der Widerstanad in dem unbedeckten Teil dem Widerstand in dem durch die Produkte abgedeckten Teil mindestens gleich oder größer ist.