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Title:
DEVICE FOR SUPPORTING WORKPIECES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2005/123330
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device for supporting workpieces, in particular, for multi-side coating of workpieces in a coating press, comprising a press table for housing the device and an adjusting carriage, arranged below the press table, whereby a number of support elements (1), forming the laying surface of the coating press, are provided. Each support element (1) comprises a support sleeve (2), a vertically-displaceable pin (3), housed therein, guide devices (6a, 6b; 7) and fixing devices (5; 8) for the pin (3) and a return element (12), for return of the pin (3) from an upper position into a lower position. The support elements (1) are arranged without a separation.

Inventors:
Kochberger, Andreas (Griesperwarth 4, Wang, A-3262, AT)
Application Number:
PCT/AT2005/000218
Publication Date:
December 29, 2005
Filing Date:
June 21, 2005
Export Citation:
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Assignee:
Kochberger, Renate (Griesperwarth 4, Wang, A-3262, AT)
Kochberger, Andreas (Griesperwarth 4, Wang, A-3262, AT)
International Classes:
B23Q1/03; B30B5/02; B23Q1/00; B30B5/00; (IPC1-7): B23Q1/03; B30B5/02
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Claims:
P A T E N T A N S P R Ü C H E
1. Vorrichtung zur Unterstützung von Werkstücken, insbesondere beim mehrsei¬ tigen Beschichten von Werkstücken in einer Beschichtungspresse, mit einem Pre߬ tisch zur Aufnahme der Vorrichtung, eine Legefläche der Beschichtungspresse bil denden Trägerelementen mit jeweils einem in einer Trägerhülse zwischen einer obe¬ ren und einer unteren Stellung bewegbaren Pin, sowie einem unterhalb des Preßti¬ sches angeordneten Stellwagen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Trägerelement (1) eine eigenständige und auswechselbare Einheit bildet und von den benachbarten Trägerelementen (1) abstandsfrei angeordnet ist, daß der Pin (3) zylinderförmig ist und zwei einander gegenüberliegende Führungselemente (6a, 6b) umfaßt, daß die Trägerhülse (2) an ihrer Innenseite zwei Führungsnuten (7) zur Aufnahme der Füh¬ rungselemente (6a, 6b) umfaßt, daß jede Führungsnut (7) in ihrem oberen Endbe¬ reich eine Senke (8) zur Fixierung der Führungselemente (6a, 6b) aufweist und daß innerhalb des Trägerelementes (1) ein Rückstellelement (12) zur Rückführung des Pins (3) aus einer oberen Stellung in eine untere Stellung vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerele¬ mente (1) auf einer Basisplatte (15) des Preßtisches (9) der Beschichtungspresse angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerele¬ mente (1) auf einem offenem Raster (25) aus Flachelementen, vorzugsweise Flach¬ eisen, angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs¬ elemente (6a, 6b) aus dem Zylinder vorstehende Elemente sind und daß der Pin (3) in seinem unteren Bereich eine Verdickung (4) zur Führung des Pins (3) in der Trä¬ gerhülse (2) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerhülse (2) im Bereich ihrer Durchtrittsöffnung für den Pin (3) einen oberen Rand (2a) auf weist und daß der obere Rand (2) von geringerem Durchmesser als der die Verdi¬ ckung (4) des Pins (3) aufnehmende Abschnitt der Trägerhülse (2) ist.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß im Bereich zwischen der Oberseite der Verdickung (4) und der Innenseite des oberen Randes (2a) eine innerhalb dieses Bereiches vertikal bewegbare Feder (5) vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückstellelement (12) ein im Mantel der Trägerhülse (2) geführtes stiftförmiges Element ist, und daß das Rückstellelement (12) in seinem o beren Abschnitt einen Auslösebereich (13) für die Führungselemente (6a, 6b) um¬ faßt, welcher Auslösebereich (13) in der Grundstellung des Rückstellelementes (12) an die Senke (8) anschließt.
8. Vorrichtung nach Anspruch nach einem oder mehreren der vorhergehenden An¬ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückstellelement (12) von einer in der Trägerhülse (12) in einer Ausnehmung positionierten Feder (14) umfaßt ist, daß das Rückstellelement (12) einen Ring (14a) aufweist, daß die Feder (14) zwischen Ober seite der Ausnehmung und Oberseite des Ringes (14a) des Rückstellelementes (12) angeordnet ist und daß der Ring (14a) in Grundstellung des Rückstellelementes (12) auf der Basisplatte (15) oder dem Raster (25) aufliegt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückstell element (12) durch die Basisplatte (15) oder den Raster (25) nach unten weiter ge¬ führt ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösebereich (13) dachförmig ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösebereich (13) kegelförmig ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsnut (7) in der Trägerhülse (2) schraubenförmig verläuft.
13. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsele mente (6a, 6b) zylinderförmig ausgebildet sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsele¬ mente (6a, 6b) kugelförmige Elemente sind.
15. Vorrichtung nach einem der Anspruch 4, 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (6a, 6b) im Bereich der Verdickung (4) angeordnet sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsele¬ mente (6a, 6b) abschließend mit der Grundfläche der Verdickung (4) vorgesehen sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Pin (3) eine ü ber seine Deckfläche hinausragende, elastische Auflage (11) aufweist und daß die Auflage (11) antihaftbeschichtet, vorzugsweise aus Teflon, ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerelement in Blockbauweise mit vorzugsweise quadratischem Querschnitt ausgeführt ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerele ment (1) mit der Basisplatte (15) oder dem Raster (25) mittels Schrauben (23) oder Clipverbindung (24) verbunden ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung in den Eckbereichen des Trägerelementes (1) erfolgt.
21. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß der Stellwagen (18) eine Stellvorrichtung (10) zum Stellen der Pins (3) in ihre obere Position umfaßt.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21 , dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvor¬ richtung (10) schanzenförmig ausgebildet ist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß jeder in Ein fahrrichtung in den Preßbereich verlaufenden Reihe von Trägerelementen (1) eine Stellvorrichtung (10) zugeordnet ist.
24. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüchen, da¬ durch gekennzeichnet, daß zur Betätigung der Rückstellelemente (12) eine Betäti gungsvorrichtung (19) vorgesehen ist.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Reihe von Trägerelementen (1) ein entsprechender Auslöser (19a, 19b) der Betätigungs¬ vorrichtung (19) vorgesehen ist.
26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöser (19a, 19b) zylinderförmig ist und einen in diesem Zylinder vertikal bewegbaren Kol¬ ben (21) zur Betätigung des Rückstellelementes (12) umfaßt.
27. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß er Kolben (21) eine drehbar gelagerte Rolle (22) oder Scheibe trägt.
28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (21) elektromagnetisch, pneumatisch oder mechanisch betätigt ist.
29. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Pin (3) mit einer Kappe (26) versehen ist und daß der Pin (3) und die Kappe (26) über ein gegen Verdrehung entkoppeltes Verbindungsele¬ ment (28) verbunden sind.
30. Vorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (26) an ihrer Oberfläche ein rutschfestes, elastisches und antihaftbeschichtetes Element (27) aufweist.
31. Vorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (26) in ihren Seitenbereichen dachförmig, nach unten sich verbreiternd, ausgebildet ist.
32. Vorrichtung nach Anspruch 31 , dadurch gekennzeichnet, daß sich die Sei¬ tenbereiche der Kappe (26) bis auf die Seitenlänge des Trägerelementes (1) verbrei¬ tern.
Description:
VORRICHTUNG ZUR UNTERSTÜTZUNG VON WERKSTÜCKEN

( Beschreibung )

TECHNISCHES GEBIET Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Unterstützung von Werkstücken gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches. Gegenständliche Vorrichtung dient der Auflage von zu bearbeitenden Werkstücken bei Preß- oder Schneidetischen. Insbesondere beim Beschichten von flächigen Werkstücken mittels Folie ist es erforderlich, das Werkstück sowohl an der Oberflä¬ che und den Seiten als auch über die Seitenränder hinaus mit der Folie zu bedecken. Dazu wird das Werkstück durch eine entsprechende Unterlage, vorzugsweise Trä¬ gerelemente derart zu unterstützen, daß beim Preßvorgang die Folie auch unter das zu beschichtende Werkstück gezogen werden kann.

STAND DER TECHNIK Aus der den Stand der Technik repräsentierenden Literatur sind Beschreibungen derartiger Systeme durchaus bekannt. Dabei sind im allgemeinen die Detektion des Belegbildes und die Einstellung der Träger zu einer Einheit verknüpft. Dabei werden zur Höhenverstellung der Träger Betätigungsmittel und zur Festlegung der Träger in der gewünschten Position entsprechende Arretiermittel verwendet. Jedem Träger ein dabei ein eigenes Betätigungs- und Arretiermittel zugeordnet. Beispielsweise ist eine Beschichtungspresse zur mehrseitigen Folienbeschichtung von Möbelplatten bekannt, deren Legetisch rasterförmige Durchtrittsöffnungen auf- weist, in welche bewegliche und in ihrer Länge reversibel veränderbare Träger ein¬ gesetzt sind. Die Beschichtungspresse sieht auch eine Vorrichtung zur Erkennung der aufliegenden Werkstücke vor. Diese Einrichtung verwendet einen unterhalb des Legetisches bewegbaren Meßwagen mit Sensoren, welche den durch Durchtrittsöff¬ nungen von oben kommenden Lichteinfall detektieren. Jeder Träger ist dabei von 4 Sensoren umgeben. Registrieren keiner der einen Träger umgebenden Sensoren ei¬ nen Lichteinfall, so ist sichergestellt, daß dieser Träger vollständig vom Werkstück bedeckt ist. Entsprechend der Bedeckung werden die in ihrer Grundstellung ausge¬ fahrenen Träger dann verkürzt oder verbleiben in ihrer Grundstellung. Die in den Durchtrittsöffnungen des Gitterrostes beweglich eingesetzten Träger wer- den mittels einer im unteren Bereich des Trägers vorgesehenen Schwinge verlängert werden. Weiters sind Systeme bekannt, bei welchen sämtliche Betätigungsmittel über eine gemeinsame Hebevorrichtung verfahren werden können. Dabei sind die Träger in Zeilen und Reihen angeordnet, welche von entsprechenden Betätigungsmittel beauf¬ schlagbar sind.

Den bekannten Systemen gemeinsam ist ihr durchaus komplizierter und aufwendiger Aufbau. Die Zuverlässigkeit im Einsatz ist damit in Frage gestellt.

DARSTELLUNG DER ERFINDUNG Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zur Unterstützung von Werkstücken zu schaffen, welches das Anheben, Absenken und Arretieren der Trä¬ ger auf einfache Art und Weise realisiert und somit den operativen Aufwand verrin¬ gert.

Die Erfindung löst die Aufgabe dadurch, daß jedes Trägerelement eine eigenständi¬ ge und auswechselbare Einheit bildet und von den benachbarten Trägerelementen abstandsfrei angeordnet ist, daß der Pin zylinderförmig ist und zwei einander gege¬ nüberliegende Führungselemente umfaßt, daß die Trägerhülse an ihrer Innenseite zwei Führungsnuten zur Aufnahme der Führungselemente umfaßt, daß jede Füh- rungsnut in ihrem oberen Endbereich eine Senke zur Fixierung der Führungselemen¬ te aufweist und daß innerhalb des Trägerelementes ein Rückstellelement zur Rück¬ führung des Pins aus einer oberen Stellung in eine untere Stellung vorgesehen ist. Eine Vielzahl von aneinandergereihten Trägerelementen bilden somit eine Legeflä¬ che. In ihrer Grundstellung sind die Pins hochgefahren. Die Werkstücke können problemlos aufgelegt werden. Über einen Scanner wird die Lage und Form der Werk¬ stücke detektiert und über einen Rechner an ein Steuerelement weitergegeben. In den Randbereichen von Werkstücken befindliche Pins werden abgesenkt, um ein problemloses Folieren zu ermöglichen. Durch die blockartige Bauweise der Trägerelemente kann im Fall einer Beschädi- gung eines der Bestandteile das ganze Trägerelement entfernt und durch ein neues ersetzt werden. Dazu sind weder Spezialwerkzeuge noch besonders ausgebildete Monteure notwendig. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Trägerelemente auf einer Ba¬ sisplatte des Preßtisches der Beschichtungspresse oder auf einem offenem Raster aus Flachelementen, vorzugsweise Flacheisen, angeordnet. Insbesondere die An¬ ordnung auf einem offenen Raster senkt einerseits die Herstellungskosten und er¬ möglicht anderseits auch die Verwendung schmälerer Pins. Daraus resultiert eine höhere „Auflösung" und es können bspw. auch Sprossenrahmen verpreßt werden. Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist es, daß die Führungselemente aus dem Zy¬ linder vorstehende Elemente sind und daß der Pin in seinem unteren Bereich eine Verdickung zur Führung des Pins in der Trägerhülse aufweist. Wie bereits ausgeführt, ist auch vorgesehen, daß die Trägerhülse an ihrer Innenseite zwei Führungsnuten zur Aufnahme der Führungselemente umfaßt und daß jede Füh- rungsnut in ihrem oberen Endbereich eine Senke zur Fixierung der Führungselemen¬ te aufweist. Das Heben und Senken der Pins erfolgt somit über eine Verbindung zwischen Pin und Trägerhülse. Der Pin braucht zum Erreichen seiner oberen Position nicht verlän¬ gert werden, sondern dreht sich sicher geführt nach oben. Nach einem anderen Merkmal der Erfindung weist die Trägerhülse im Bereich ihrer Durchtrittsöffnung für den Pin einen oberen Rand auf und der obere Rand der Trä¬ gerhülse ist von geringerem Durchmesser als der die Verdickung des Pins aufneh¬ mende Abschnitt. Der Pin ist somit auch in diesem Bereich sicher geführt. Um den Pin im Augenblick seines größten Hubes nach unten in die Senke zu drü- cken und somit zu fixieren, ist erfindungsgemäß im Bereich zwischen der Oberseite der Verdickung und der Innenseite des oberen Randes eine innerhalb dieses Berei¬ ches vertikal bewegbare Feder (5) vorgesehen. Zum Rückstellen des Pins, d.h., um ihn abzusenken, ist ein Rückstellelement vorge¬ sehen. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Rückstellelement ein im Mantel der Trägerhülse geführtes stiftförmiges Element. Das Rückstellelement um¬ faßt in seinem oberen Abschnitt einen Auslösebereich für die Führungselemente, welcher Auslösebereich in der Grundstellung des Rückstellelementes an die Senke anschließt. Im nicht aktivierten Zustand liegt das Rückstellelement somit mit dem Auslösebereich an dem jeweiligen Führungselement an. Der Auslösebereich kann dachförmig oder kegelförmig ausgeführt sein, um je nach Ausführung der Führungselemente, nämlich zylindrisch oder kugelförmig, besser mit diesen zusammen arbeiten zu können. Nach weiteren Merkmalen der Erfindung sind die Führungselemente im Bereich der Verdickung angeordnet oder die Führungselemente sind abschließend mit der Grundfläche der Verdickung vorgesehen. Ein anderes Merkmal der Erfindung ist es, daß das Rückstellelement von einer in der Trägerhülse in einer Ausnehmung positionierten Feder umfaßt ist, daß das Rück¬ stellelement einen Ring aufweist, daß die Feder zwischen Oberseite der Ausneh¬ mung und Oberseite des Ringes des Rückstellelementes angeordnet ist und daß der Ring in Grundstellung des Rückstellelementes auf der Basisplatte oder dem Raster aufliegt. Das Rückstellelement ist somit in einer Ausnehmung der Trägerhülse geführt und wird gegen den Federdruck nach oben bewegt, um die Führungselemente aus den Senken zu heben und den Pin nach unten zu stellen. Der Pin wird durch die vertikale Bewegung des Rückstellelementes gleichzeit hochgehoben und ein wenig zur Seite gedrückt. Dadurch gleitet er leicht aus der Senke und über die Führungsnut nach un- ten. Die im oberen Bereich der Trägerhülse positionierte Feder und das Gewicht des Pins unterstützen die Abwärtsbewegung des vom Federdruck in der Senke gehalte¬ nen Pins. Nach einem anderen Merkmal der Erfindung verläuft die Führungsnut in der Träger¬ hülse spiralenförmig. Je nach Ausführungsart der Vorrichtung kann die Steigung der Führungsnut variieren. Nach einem anderen Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß der Pin eine über seine Deckfläche hinausragende, elastische Auflage aufweist und daß die Auflage antihaftbeschichtet, vorzugsweise aus Teflon, ist. Das Trägerelement ist dabei in Blockbauweise mit vorzugsweise quadratischem Querschnitt ausgeführt und mit der Basisplatte oder dem Raster mittels Schrauben oder Clipverbindung verbunden. Die Verbindung erfolgt in den Eckbereichen des Trägerelementes. Das Entfernen bzw. Erneuern eines Trägerelementes kann daher völlig problemlos ausgeführt werden. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Rückstellelement durch die Ba- sisplatte oder den Raster nach unten weiter geführt, um mit einer Betätigungsvorrich¬ tung zusammen zu arbeiten. Diese Betätigungsvorrichtung zur Betätigung der Rückstellelemente befindet sich er¬ findungsgemäß zusammen mit einer Stellvorrichtung zum Stellen der Pins in ihre o- bere Position auf einem unterhalb des Preßtisches angeordneten Stellwagen. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Stellvorrichtung schanzenförmig ausgebildet ist und daß jeder in Einfahrrichtung in den Preßbereich verlaufenden Reihe von Trägerelementen eine Stellvorrichtung zugeordnet ist. Stellwagen und Preßtisch bewegen sich gegeneinander. Dabei werden mittels der Stellvorrichtung alle Pins hoch gestellt. Die Werkstücke können aufgelegt werden. Zum Absenken der durch den Scanner detektierten Pins werden die entsprechenden Rückstellelemente durch die Betätigungsvorrichtung hochgefahren und die Pins ge¬ senkt. Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist es, daß für jede Reihe von Trägerelementen ein entsprechender Auslöser der Betätigungsvorrichtung (19) vorgesehen ist. Der Auslöser kann gemäß der Erfindung zylinderförmig sein und einen in diesem Zy¬ linder vertikal bewegbaren Kolben zur Betätigung des Rückstellelementes umfassen. Um ein rascheres Auslösen zu gewährleisten, trägt der Kolben nach einem weiteren Merkmal der Erfindung eine drehbar gelagerte Rolle oder Scheibe. Dadurch kann die Auslösung bereits früher erfolgen, da sich die Rolle oder Scheibe ihren Weg an die Unterseite des Rückstellelementes leichter findet als der Kolben allein, der die Aus¬ nehmung der Grundplatte oder des Rasters, welche das Rückstellelement durch¬ dringt, exakt treffen muß, um auslösen zu können. Erfindungsgemäß kann der Kolben elektromagnetisch, pneumatisch oder mecha- nisch betätigt sein. Um die Auflagefläche zu vergrößern und die Auflage des Werkstückes zu sichern ist der Pin nach einem anderen Merkmal der Erfindung mit einer Kappe versehen, wo¬ bei der Pin und die Kappe über ein gegen Verdrehen entkoppeltes Verbindungsele¬ ment verbunden sind. Das ist wichtig, um ein Verdrehen der Kappe beim Absenken des Pins zu vermeiden. Ein Verdrehen der Kappe könnte bspw. ein Verrücken des Werkstückes bedingen. Ein anderes Merkmal der Erfindung ist es, daß die Kappe an ihrer Oberfläche ein rutschfestes, elastisches und antihaftbeschichtetes Element aufweist, daß die Kappe in ihren Seitenbereichen dachförmig, nach unten sich verbreiternd, ausgebildet ist und daß sich die Seitenbereiche der Kappe bis auf die Seitenlänge des Trägerele¬ mentes verbreitern. Die Erfindung wird nun in Folge anhand eines Ausführungsbeispieles unter Zuhilfe¬ nahme der angeschlossenen Zeichnungen näher beschrieben.

Es zeigen Fig. 1a, b das erfindungsgemäße Trägerelement, Fig. 2a, b das erfindungsgemäße Trägerelement in unterschiedlicher Ausfüh¬ rungsform, Fig. 3a, b Befestigungsvarianten des erfindungsgemäßen Trägerelementes, Fig. 4 eine Detaildarstellung der Verriegelung des Pins, Fig. 5, 6 Entriegelungsvarianten des Pins, Fig. 7a, b Trägerelemente mit aufgesetzter Kappe in Schnitt und Draufsicht, Fig. 8 die Draufsicht auf Trägerelemente ohne Kappe, Fig. 9 einen Schnitt durch in ein Raster eingesetzte Trägerelemente, Fig. 10 die Draufsicht auf in ein Raster eingesetzte Trägerelemente, Fig. 11 die Draufsicht auf einen Ausschnitt eines Preßtisches mit angeordneten Trägerelementen, und Fig. 12 eine schematische Darstellung einer Preßeinheit in Draufsicht.

Gegenständliches Ausführungsbeispiel zeigt den Einsatz der Vorrichtung in einer Beschichtungspresse. Zur Positionierung von zu beschichtenden Werkstücken sind die in den Fig. 1a, b dargestellten Trägerelemente 1 vorgesehen. Jedes Trägerelement 1 umfaßt eine Trägerhülse 2 und einen in diese eingesetzten sowie vertikal bewegbaren Pin 3. Jeder Pin 3 ist im wesentlichen zylinderförmig aus- geführt. In seinem unteren Bereich weist der Pin 3 eine Verdickung 4 auf. Diese bil¬ det eine Ebene, welche eine Feder 5 trägt. In seiner oberen, ausgefahrenen Stellung ist die Feder 5 zwischen der Verdickung 4 und dem oberen Rand 2a der Trägerhülse 2 unter Spannung und wird von diesen beiden Rändern in Position gehalten. Ebenfalls in seinem unteren Bereich und aus der Verdickung 4 herausragend weist der Pin 3 zwei einander gegenüber liegende Führungselemente 6a, b auf. Diese sind vorzugsweise zylinderförmig ausgeführt, können jedoch auch als Kugel oder in jeder beliebigen, zur Durchführung der in Folge beschriebenen Aufgabe geeigneten Form ausgeführt sein. Gegenständliche Führungselemente 6a, b greifen in zwei in der Trägerhülse 2 vor¬ gesehene Führungsnuten 7 [ Darstellungen zeigen jeweils nur eine der Nuten ] ein. Ein sicheres Heben und Senken des Pins 3 in der Führungshülse 2 ist damit gewähr¬ leistet. Um den Pin 3 in seiner oberen Stellung zu fixieren, ist jede der Führungsnu- ten 7 in ihrem oberen Bereich mit einer Senke 8 versehen. In diese rasten die Füh¬ rungselemente 6a, b ein. Dieses Einrasten wird insbesondere durch den Druck der Feder 5 gewährleistet. Diese drückt den hochgehobenen Pin 3 aus seiner höchsten Stellung ein wenig nach unten, in dem Augenblick, in dem die Hebekraft reduziert wird. Dadurch ist der Pin 3 in der Senke 8 fixiert. In Grundstellung befindet sich jeder Pin 3 in seiner oberen Position. Hochgehoben werden die auf dem Preßtisch 9 in dichter Formation, siehe Fig. 11 , angeordneten Pins 3 mittels einer Stellvorrichtung 10. Diese ist in gegenständlicher Darstellung gemäß Fig. 1b als schanzenförmiges Element ausgebildet. Jeder in Einfahrrichtung in den Preßbereich verlaufenden Reihe von Trägerelementen 1 ist eine Stellvorrich- tung 10 zugeordnet. Durch eine Relativbewegung des Preßtisches 9 gegen die Stell¬ vorrichtungen 10 werden die Pins 3 über die Führungsnut 7 zwangsweise nach oben geführt und anschließend vermittels der Federkraft der Feder 5 als auch durch das Eigengewicht in der Senke 8 in Position gehalten. Zusätzlich wirkt die Feder 5 auch einem Verkanten des Pins 3 entgegen und garantiert eine sichere Fixierung der Füh- rungselemente 6a, b in der jeweils zugeordneten Senke 8 sowohl beim Belegen als auch beim Einfahren des Preßtisches 9 in den Preßraum. Um die in der Trägerhülse 12 schraubenförmig angeordnete Führungsnut 7 auch mit entsprechend flacher Stei¬ gung - und damit einem langen Weg - ausführen zu können, ist der Pin 3 unterhalb der Verdickung 4 als kugelförmiges Element 3a weitergeführt. An dieses greift die Schanze 10 an und hebt den Pin 3 hoch. Das kugelförmige Element 3a entspricht mit seiner Höhe dabei dem Hub. Ein Hochstellen der Pins 3 kann auch mittels eines Stiftes oder pneumatisch erfol¬ gen. Diese Ausführungsformen sind nicht dargestellt. Idealerweise greift die Stellvor¬ richtung 10 an der Unterseite des Pins nicht nur „linienförmig" an, sondern möglichst großflächig. Dadurch wird einerseits eine kontinuierlichere Kraftübertragung und an¬ derseits eine geringere Abnützung gewährleistet. Im Auflagebereich jedes Pins 3 ist weiters eine elastische Auflage 11 zur Schonung der Werkstückunterseite vorgesehen. Die elastische Auflage 11 ist jedenfalls anti- haftbeschichtet, bspw. aus Teflon, ausgeführt. Jeder Pin 3 erfährt beim Hochheben eine schraubenförmige Bewegung. Der Umfang der Drehung hängt von der Bauart der Führungsnut 7 ab. Fig. 2a zeigt eine Führungsnut 7 mit einer „steilen" Steigung, Fig. 2b eine Führungs¬ nut 7 mit einer „flachen" Steigung. Jedes Trägerelement 1 umfaßt weiters ein Rückstellelement 12, um die Führungsele¬ mente 6a, b aus der Senke 8 zu heben und den Pin 3 in seine untere Stellung zu bringen. Gegenständliches Rückstellelement 12 umfaßt einen vorzugsweise dachförmig oder auch kegelförmig ausgebildeten Auslösebereich 13. Mit diesem greift das Rückstell- element 12 an das Führungselement 6a an und hebt es gegen den Druck der Feder 5 soweit aus der Senke 8, daß der Pin 3 zufolge seines Eigengewichtes über die Führungsnut 7 nach unten gleitet. Das Rückstellelement 12 ist in einer Ausnehmung der Führungshülse 2 bewegbar angeordnet. Seine Bewegung ist durch eine Feder 14 geführt; gleichzeitig begrenzt diese Feder 14 auch den Hub des Rückstellelemen- tes 12, da eine Bewegung nur innerhalb des Federraumes möglich ist. Nach unten zu ist die Position des Rückstellelement 12 innerhalb der Trägerhülse 2a durch einen Ring 14a gesichert. Dieser Ring 14a liegt, wie in Fig. 5 dargestellt, auf der vorzugs¬ weise aus Aluminium gefertigten Basisplatte 15 des Preßtisches 9 auf. Das Rück¬ stellelement 12 wird von der Feder 14 gegen die Basisplatte 15 gedrückt. Um das Rückstellelement 12 von unterhalb des Preßtisches 12 betätigen und den Pin 3 aus¬ lösen zu können, wird das Rückstellelement 12 unterhalb des Ringes 14a durch die Basisplatte 15 hinaus geführt. Fig. 4 zeigt die Entriegelung eines Führungselementes 6a. Die nicht strichlierte Dar¬ stellung bedeutet die verriegelte, die strichlierte Darstellung die entriegelte Position. Um das Führungselement 6a aus der verriegelten Position zu heben, wird das Rück¬ stellelement 12 soweit nach oben bewegt, bis das Führungselement 6a aus der Sen¬ ke 8 gehoben, gleichzeitig aber auch entsprechend zur Seite gedrückt wird, um zu¬ folge der Federkraft der Feder 5 und des Eigengewichtes entlang der Führungsnut 7 nach unten zu gleiten. Sollte sich ein Pin 3 trotzdem ein wenig „verkeilen", so wird er jedenfalls im Preßbe¬ reich durch den dort vorherrschenden Unterdruck nach unten gezogen. Sämtliche Pins 3 der Trägerelementei sind in ihrer Grundstellung in der oberen Posi¬ tion. Der Preßtisch 9 befindet sich, wie in Fig. 12 dargestellt, außerhalb des Pre߬ raumes 16. Er wird mit nicht dargestellten Werkstücken beliebiger Art und Größe be- legt. Mittels eines schematisch dargestellten Scanners 17 werden Größe und Lage der Werkstücke ermittelt. Das vom Scanner 17 festgestellte Belegbild wird in einer nicht dargestellten Einheit weiterverarbeitet, wobei die abzusenkenden Pins 13 fest¬ gelegt werden. Die entsprechenden Daten werden über eine Steuereinrichtung an einen unterhalb des Preßtisches 9 vorgesehenen Stellwagen 18 übermittelt, der we¬ nigstens eine Betätigungsvorrichtung 19 für die Rückstellelemente 12 trägt. Diese Betätigungsvorrichtung 19 umfaßt dabei für jede der in Fahrtrichtung des Preßtisches 9 vorgesehene Reihe von Trägerelementen 1 entsprechende Auslöser 19a, b für die jeweiligen Rückstellelemente 12. Die Betätigungsvorrichtung 19 ist quer zur Fahrtrichtung des Preßtisches 9 angeord¬ net. Bei Relativbewegung des Preßtisches 9 zur Betätigungsvorrichtung 19 werden Zeile für Zeile die entsprechenden Pins 3 ausgelöst. Die Auslöser 19a, b werden vorzugsweise durch entsprechend zugeordnete elektro¬ magnetische Elemente betätigt. Fig. 5 zeigt einen zylinderförmig ausgeführten Auslöser 19a, der einen vertikal be¬ wegbaren Kolben 21 umfaßt, welcher den Auslöseprozeß durchführt. Diese Ausfüh¬ rungsform bedarf einer „genauen", d.h. zeitlich und örtlich exakten Auslösung, um das Rückstellelement 12 exakt innerhalb der Ausnehmung 20 der Basisplatte 15 durch den Kolben 21 zu treffen. Zur Vereinfach ist der zylinderförmige Auslöser 19a mit einer zentralen Kappe 21 versehen. Fig. 6b zeigt eine Ausführung 19b des Auslösers, wobei auf dem Kolben 21 eine drehbar gelagerte Rolle oder Scheibe 22 aufgesetzt ist. Dank dieser Ausführung ist ein schnelleres Durchführen, falls benötigt, des Verfahrens möglich. Der Auslöser 19b kann dank der drehbar gelagerten Rolle oder Scheibe 22 schon dann betätigt werden, wenn die zu bedienende Spalte der Trägerelemente 1 und damit die ent¬ sprechenden Pins 3 noch nicht direkt im Betätigungsbereich angekommen sind. Die Rolle oder Scheibe 22 findet selbst dann ihren Weg an die Unterseite des Rückstell¬ elementes 12. Das Auslösen der Pins 3 erfolgt flüssiger. Fig. 3a, b zeigen Varianten der Befestigung des Trägerelementes 1 an der Basisplat- te 15. Die quadratisch in Blockform ausgeführten Trägerelemente 1 sind jedenfalls in den Eckbereichen, je nach Ausführungsform mit Schrauben 23 oder Clips 24 an der Grundplatte 15 befestigt. Die Trägerelemente 1 sind durch ihre Ausbildung und Befestigung als leicht aus¬ wechselbare Elemente vorgesehen. Bei Schaden an einem Element kann dieses somit einfach und preisgünstig gewechselt werden, anstelle ein kompliziertes System ausbauen oder gar die gesamte Platte, in welcher die Trägerelemente integriert sind, erneuern zu müssen. Anstelle der Basisplatte 15, welche eine gewisse Stärke aufweisen muß, um Stabili tat zu haben, kann auch ein Raster 25 aus vorzugsweise Flacheisen verwendet wer¬ den. In diesen Raster 25 werden die Trägerelemente 1 vorzugsweise „eingeclipst" oder auch verschraubt. Die Trägerelemente 1 erstrecken sich dabei teilweise durch den Raster 25 nach unten. Ein Schnitt durch eine Anordnung von Trägerelementen 1 innerhalb eines Rasters 25 ist in Fig. 9 dargestellt. Eine entsprechende Draufsicht auf eine solche Anordnung zeigt Fig. 10. Im allgemeinen haben die Pins 3 einen Durchmesser zwischen 25 - 30 mm. Um eine höhere Auflösung und damit feinere Strukturen der Werkstücke, beispielsweise Sprossenrahmen, bedienen zu können, kann der Durchmesser der Pins 3 bis 15 mm reduziert werden. Um einem „Verdrehen" des Werkstückes durch die geringe Verdrehung des Pins 3 beim Absenken entgegen zu wirken, werden diese entsprechend der in Fig. 7a, b dargestellten Ausführungsform mit einer quadratischen Kappe 26 versehen. Die Kappe kann, wie in Fig. 7a dargestellt, an ihren Seiten dachförmig abgeschrägt sein. Die Oberfläche der Kappe 26 ist mit einem rutschfesten, elastischen Element 27 ver- sehen. Der Pin 3 ist mit der Kappe 26 über ein Verbindungselement 28 verbunden, welches die Kappe 26 auch bei Bewegung des Pins 3 in stabiler Lage hält, d.h. die beiden Teile entkoppelt und eine Verdrehung der Kappe 26 vermeidet. Eine Draufsicht auf diese Anordnung ist in Fig. 7b dargestellt. Eine Draufsicht auf die Pins 3 ohne Kappe 26 zeigt Fig. 8.