| JP2005225283 | FLOOR CONSOLE |
| JP2008239134 | BAGGAGE HOLDING DEVICE FOR VEHICLE |
| JP3196168 | DOOR TRIM FOR AUTOMOBILE |
ACKERET, Peter (Badenerstrasse 734, CH - 8048 Zürich, CH)
SKOTT, Jürgen (Dorferstrasse 61, Altensteig, 72213, DE)
ACKERET, Peter (Badenerstrasse 734, CH - 8048 Zürich, CH)
| PATENTANSPRÜCHE Vorrichtung zum Aufhängen von Gegenständen an einem Fahrzeugsitzteil, wie eine Rückenlehne (101d), Kopfstütze (101a) oder Kopfstützenstangen (101b, 101c ) eines Fahrzeugsitzes (101), umfassend eine Befestigungseinrichtung (105, 106) zum Anschliessen der Vorrichtung am Fahrzeugsitzteil (101a, 101 b, 101c, 101d), mit einer Aufnahmebuchse (102a, 102f), ein Steckelement (103a, 133a), das mit der Aufnahmebuchse (102a, 102f) gekuppelt werden kann, eine Verriegelungsmechanik (103g, 103g', 103h, 103i, 103o, 103b", 133g, 133h, 133i, 133o, 133g', 133b") zum Verriegeln des Steckelements (103a, 133a) in der Aufnahmebuchse (102a, 102f), und ein Trägerarm (110, 133) zum Aufhängen der Gegenstände, wobei die Verriegelungsmechanik (103g, 103g', 103h, 103i, 103o, 103b", 133g, 133h, 133i, 133o, 133g', 133b") und der Trägerarm (110, 133) am Steckelement (103a, 133a) angeordnet sind, und wobei das Steckelement (103a, 133a) ein Gehäuse (103b, 133b, 103d, 133d, 103e, 133e, 103e', 133e', 103c, 133c, 103f, 133f) umfasst, das die Verriegelungsmechanik (103g, 103g', 103h, 103i, 103o, 103b", 133g, 133h, 133i, 133o, 133g', 133b") und den Trägerarm (110, 133) mindestens teilweise umschliesst. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , wobei die Befestigungseinrichtung (105, 106) ein erstes Befestigungselement (105) und ein mit dem ersten Befestigungselement (105) beweglich verbundenes zweites Befestigungselement (106) umfasst, und wobei sich das erste Befestigungselement (105) und das zweite Befestigungselement (106) an den Kopfstützenstangen (101b, 101c) abstützen und parallel zu einer in etwa horizontal zwischen den Zentren der Kopfstützenstangen (101b, 101c) verlaufenden Verbindungslinie (100) relativ zueinander beweglich sind. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Aufnahmebuchse (102a, 102f) etwa mittig zwischen den Kopfstützenstangen (101b, 101c) in einem der beiden Befestigungselemente (105, 106) angeordnet und mit einer an einer Seitenwand (105c, 105d, 106c, 106d) des entsprechenden Befestigungselements (105, 106) angeordneten Öffnung (102b) zum Einführen des Steckelements (103a, 133a) versehen ist. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei die Aufnahmebuchse (102a, 102f) sowie das erste Befestigungselement (105) und das zweite Befestigungselement (106) nebeneinander angeordnet und in etwa gleich hoch sind und gemeinsam in etwa einen länglichen rechteckigen Quader bilden. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei am Steckelement (103a, 133a) ein Führungsabschnitt (103f, 133f) angeordnet ist, der von der Aufnahmebuchse (102a) aufgenommen wird, und wobei der Führungsabschnitt (103f, 133f) einen Absatz (103m, 133m) aufweist, der sich seitlich der Öffnung (102b) der Aufnahmebuchse (102a) abstützt. Vorrichtung nach Anspruch 5, wobei an zwei Seiten des Führungsabschnitts (103f, 133f) Federarme (103g, 133g) angeordnet sind, an deren vorderen Enden sich nach aussen gerichtete Rasthaken (103h, 133h) befinden, welche in entsprechende Ausnehmungen (102f) an den Seitenwänden (102e) der Aufnahmebuchse (102a) einhaken können. Vorrichtung nach Anspruch 6, wobei an den beiden Federarmen (103g, 133g) nach aussen gerichtete Betätigungsorgane (103i, 133i) angeordnet sind, welche durch Tastenöffnungen (103k, 133k) an den beiden Seitenwänden (103d, 133d) des Steckelements (103a, 133a) ragen und mit denen die Federarme (103g, 133g) zum Lösen der Rasthaken (103h, 133h) gegeneinander gedrückt werden können. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, wobei die Federarme (103g, 133g) an ihren hinteren Enden über Gelenke (103b", 133b", 103g', 133g') mit dem Steckelement (103a, 133a) verbunden sind und durch eine Verriegelungsfeder (103o, 133o) auseinandergedrückt werden. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Trägerarm (110, 133) eine Bodenwand (110a, 111a) sowie eine am vorderen Ende der Bodenwand (110a, 111a) angeordnete, in etwa vertikal verlaufende Abschlusswand (110b, 111b) aufweist, an deren oberem Ende ein in etwa parallel zur Bodenwand (110a, 11b) verlaufender, in Richtung auf das Steckelement (103a, 133a) weisender Niederhalter (110c, 111c) angeordnet ist. Vorrichtung nach Anspruch 9, wobei die Bodenwand (110a, 111a) eine schräg gegen das Steckelement geneigte Rückwand (111a') aufweist, die eine Einlaufschräge zum Einhängen der Gegenstände bildet. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei das Steckelement (103a, 133a) durch einen Zwischenboden (103b', 133b') in zwei übereinanderliegende Aufnahmeräume (103q, 103q') unterteilt wird, die sich im Wesentlichen über die gesamte Länge des Steckelements (103a, 133a) erstrecken. Vorrichtung nach Anspruch 11 , wobei der Zwischenboden (103b', 133b') als Teil des Trägerarms (110, 133) ausgebildet und/oder fest mit dem Trägerarm (110, 133) verbunden ist. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, wobei in dem unteren Aufnahmeraum (103q, 133q) mindestens eine in Längsrichtung verlaufende untere Trägerrippe (133r) des Trägerarms (110, 133) und in dem oberen Aufnahmeraum (103q\ 133q') die Verriegelungsmechanik (103g, 103g', 103h, 103i, 103o, 103b", 133g, 133h, 133i, 133o, 133g', 133b") des Steckelements (103a, 133a) aufgenommen sind. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, wobei in dem oberen Aufnahmeraum (103q\ 133q') mittig eine in Längsrichtung verlaufende obere Trägerrippe ( 331) am Trägerarm (110, 133) angeordnet ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, wobei Lagerzapfen (103b", 133b") zur Lagerung der Federarme (103g, 133g) an dem Zwischenboden (103b', 133b') angeordnet sind. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, wobei der Trägerarm (110, 133) aus Metall hergestellt ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, wobei das Gehäuse (103b, 133b, 103d, 133d, 103e, 133e, 103e', 133e', 103c, 133c, 103f, 133f) zumindest aus zwei Gehäuseschalen (103 p, 103p', 133', 133") zusammengesetzt ist. Vorrichtung nach Anspruch 17, wobei die beiden Gehäuseschalen (133', 133") seitlich auf den Trägerarm (110, 133) aufgesteckt und mittig gefügt werden. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, wobei am Trägerarm (110, 133) Zentrierrippen (133r\ 133r") angeordnet sind, die mit an den Gehäuseschalen (103p, 103p', 133', 133") angeordneten Positionierungsrippen (133d\ 133d") korrespondieren und die Gehäuseschalen (103 p, 103p', 133', 133") und den Trägerarm (110, 133) gegeneinander ausrichten und fixieren. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, wobei an Seitenwänden (133d) der beiden Gehäuseschalen (103p, 103p', 133', 133") Ausschnitte (133s', 133s") vorgesehen sind, welche kongruent zu Aussenkonturen einer Rückwand (111a'), einer Bodenwand (111a), einer Abschlusswand (111b) und eines Niederhalters (111c) des Trägerarms (133) ausgebildet sind und diese aufnehmen, wobei die Aussenkanten der Rückwand (111a'), der Bodenwand (111a), der Abschlusswand (111 b), und des Niederhalters (111c) in etwa mit den Aussenseiten der Seitenwände (133d) und einer Deckenwand (133c) der jeweiligen Gehäuseschale (103p, 103p', 133', 133") fluchten. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, wobei das Steckelement (103a, 133a), der Trägerarm (110, 133) und das Gehäuse (103b, 133b, 103d, 133d, 103e, 133e, 103e', 133e\ 103c, 133c, 103f, 133f) gemeinsam einen in etwa quaderförmigen Körper bilden, dessen Höhe in etwa der Höhe der Befestigungseinrichtung (105, 106) entspricht. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21 , wobei mindestens zwei der Bauteile Steckelement (103a, 133a), Trägerarm (110, 133), Verriegelungsmechanik (103g, 103g', 103h, 103i, 103o, 103b", 133g, 133h, 133i, 133o, 133g', 133b") und Gehäuse (103b, 133b, 103d, 133d, 103e, 133e, 103e', 133e', 103c, 133c, 103f, 133f) gemeinsam ein einteiliges Bauteil bilden. |
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufhängen von Gegenständen an einem Fahrzeugsitzteil, wie eine Rückenlehne, Kopfstütze oder eine
Kopfstützenhalterung eines Fahrzeugsitzes.
Oft besteht das Bedürfnis, mitgeführte Gegenstände in Fahrzeugen so zu sichern, dass sie während der Fahrt nicht verrutschen, umkippen oder vom Sitz herunterfallen. Besonders ärgerlich ist dies bei Einkaufstaschen, in denen oft zahlreiche verschiedene stossempfindliche Nahrungsmittel transportiert werden. Aber auch in Handtaschen werden oft viele kleinere Gegenstände mitgeführt, die beim Umkippen im Fahrzeug umherfliegen können und dabei beschädigt werden oder unter den Sitzen verloren gehen. Oft werden auch Notebook-Computer in Taschen im Fahrzeug mitgeführt, die bei brüsken
Fahrmanövern im Fahrzeug umher geschleudert werden und dabei Schaden nehmen oder Passagiere verletzen können. Auf Reisen werden oft auch Kleider auf einzenlen oder mehreren Kleiderbügeln, oft auch in Kleidersäcken verpackt, auf den Beifahrer- oder die Rücksitze gelegt, die wegen des rutschigen Materials schon bei kleinen
Beschleunigungen vom Sitz rutschen und auf den Boden fallen, so dass die Kleider schmutzig werden und zerknittern können. Deshalb werden Kleider auf Kleiderbügeln und in Kleidersäcken oft auch an den seitlich über den Türen angeordneten Haltegriffen aufgehängt, wo sie jedoch die Sicht des Fahrers in gefährlicher Weise beeinträchtigen und den Zugang zu den hinteren Sitzen behindern können. Auf kürzeren Fahrten wird oft auch ein Jackett an einem in den Fahrzeugen üblichen, ebenfalls über der Türe angeordneten und oft mit dem Haltegriff kombinierten Kleiderhalter aufgehängt, was ebenfalls zu Sichtbehinderungen des Fahrers und Behinderungen beim Ein- und Aussteigen führen kann.
BESTÄTIGUNGSKOPIE Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Aufhängen von
Gegenständen zu schaffen, die an Fahrzeugsitzen anbringbar ist und an der Gegenstände wie Einkaufs- und Handtaschen, Jacketts und Kleider lose oder auf Kleiderbügeln und in Kleidersäcken auf einfache und schnelle Weise gegen Verrutschen, Umkippen oder vom Sitz herunterfallen gesichert werden können, ohne dabei die Sicht des Fahrers und das Ein- und Aussteigen in das bzw. aus dem Fahrzeug zu behindern.
Die Vorrichtung soll ferner so gestaltet sein, dass sie bei Nichtgebrauch möglichst wenig Platz einnimmt und kein Verletzungsrisiko für die Insassen des Fahrzeugs darstellt. Zudem soll die Vorrichtung schnell und einfach an
Fahrzeugsitzen montiert und demontiert bzw. gegen anderen Vorrichtungen ausgetauscht werden können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung zum Aufhängen von Gegenständen an einem Fahrzeugsitzteil, wie eine Rückenlehne,
Kopfstütze oder Kopfstützenstangen eines Fahrzeugsitzes, mit den Merkmalen des unabhängen Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst eine Befestigungseinrichtung zum Anschließen der Vorrichtung am Fahrzeugsitzteil mit einer Aufnahmebuchse und ein Steckelement, das mit der Aufnahmebuchse gekuppelt werden kann, sowie eine Verriegelungsmechanik zum Verriegeln des Steckelements in der Aufnahmebuchse und einem Trägerarm zum Aufhängen der Gegenstände, wobei die Verriegelungsmechanik und der Trägerarm am Steckelement angeordnet sind und wobei das Steckelement ein Gehäuse umfasst, das die Verriegelungsmechanik und den Trägerarm mindestens teilweise umschließt. Vorzugsweise ist die Befestigungseinrichtung so ausgebildet, dass die
Vorrichtung von vorne und von hinten am Fahrzeugsitzteil befestigt werden kann. Dazu eignet sich insbesondere eine Befestigung im Raum zwischen der Oberseite der Rückenlehne und der Unterseite der Kopfstütze. An der gegen die Sitzbank gerichteten Vorderseite der Rückenlehne lassen sich so
beispielsweise an freien Beifahrer- oder Rücksitzen Taschen oder Kleiderbügel am Trägerarm aufhängen.
Der Trägerarm kann fest oder beweglich mit dem Steckelement verbunden sein. Bei einer beweglichen Verbindung, beansprucht der Trägerarm bei Nichtgebrauch der Vorrichtung weniger Platz, doch ist die Konstruktion wesentlich aufwendiger, um eine hohe Tragfestigkeit zu erreichen.
In einer bevorzugten Bauweise ist der Trägerarm fest mit dem Steckelement verbunden und bildet zusammen mit diesem eine robuste Baugruppe, die bei Nichtgebrauch oder einer möglichen Beengung oder Gefährdung mitfahrender Passagiere durch Lösen der Verriegelung problemlos und schnell von der Befestigungseinrichtung abgenommen und bei Bedarf ebenso einfach und schnell wieder an die Befestigungseinrichtung angeschlossen werden kann.
Die Zuordnung der Verriegelungsmechanik zum Steckelement ermöglicht eine sehr robuste Verbindung zwischen Steckelement und Befestigungseinrichtung sowie eine optimale Zugänglichkeit zum raschen Lösen der Verriegelung. Eine feste Verbindung zwischen Steckelement und Trägerarm ermöglicht eine wesentliche Vereinfachung der Konstruktion und eine Verbesserung der Stabilität gegenüber einer beweglichen Verbindung und hat den Vorteil, dass die Vorrichtung jederzeit einsatzbereit ist und einhändig bedient werden kann. In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Steckelement ein Gehäuse, welches die Verriegelungsmechanik und den Trägerarm mindestens teilweise umschließt, so dass keine Gefährdung der Passagiere besteht und die
Vorrichtung auch ästhetisch befriedigt. Der Trägerarm ist vorzugsweise aus Metall gefertigt und wird von zwei seitlich aufgesteckten Gehäuseschalen umschlossen, die mittig gefügt sind. Dies ergibt eine sehr stabile und bezüglich Sicherheit und Ästhetik optimale Bauweise. Zudem lässt sich so eine robuste und bequem handhabbare Verriegelungsmechanik am Steckelement unterbringen.
In einer bevorzugten Ausführungsform bilden das Steckelement, der Trägerarm und das Gehäuse gemeinsam einen in etwa quaderförmigen Körper, dessen Höhe in etwa der Höhe der Befestigungseinrichtung entspricht, so dass die Vorrichtung im Raum zwischen der Oberseite der Rückenlehne und der
Unterseite der Kopfstütze untergebracht werden kann.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den übrigen, in den Unteransprüchen genannten Merkmalen.
Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegend Erfindung zu verlassen.
Die Erfindung wird nachfolgend in Ausführungsbeispielen anhand der
zugehörigen Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt von der Seite einer ersten Variante einer
Befestigungseinrichtung, montiert an zwei Kopfstützenstangen.
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt der Befestigungseinrichtung gemäss Fig. 1 von oben.
Fig. 3 zeigt ein Steckelement zur Befestigungseinrichtung gemäss Fig. 1 und Fig. 2 in einem Längsschnitt von oben.
Fig. 4 zeigt eine Perspektivansicht der Befestigungseinrichtung gemäss
Fig. 1 und Fig. 2 mit dem Steckelement gemäss Fig. 3 in nicht montiertem Zustand. Fig. 5 zeigt eine Perspektivansicht einer Variante des Steckelements.
Fig. 6 zeigt einen Längsschnitt durch das Steckelement gemäss Fig. 5 von oben.
Fig. 7 zeigt eine Perspektivansicht einer zweiten Variante der
Befestigungseinrichtung mit Steckelement gem. Fig. 5.
Fig. 8 zeigt eine Perspektivansicht einer ersten Variante des Steckelements mit integriertem Trägerarm in der Gebrauchsstellung.
Fig. 9 zeigt eine Seitenansicht des Steckelements gemäss Fig. 8 mit dem
Trägerarm in der Gebrauchsstellung.
Fig. 10 zeigt eine Perspektivansicht des Steckelements gemäss Fig. 8 und
Fig. 9 mit dem Trägerarm in der Nichtgebrauchsstellung. Fig. 11 zeigt eine Seitenansicht des Steckelements gemäss Fig. 10 mit dem
Trägerarm in der Nichtgebrauchsstellung.
Fig. 12 zeigt einen Längsschnitt des Steckelements gemäss Fig. 8 und
Fig. 9 mit dem Trägerarm in der Gebrauchsstellung.
Fig. 13 zeigt einen Längsschnitt des Steckelements gemäss Fig. 10 und Fig.
11 mit dem Trägerarm in der Nichtgebrauchsstellung.
Fig. 14 zeigt eine perspektivische Innenansicht des Steckelements gemäss Fig. 3.
Fig. 15 zeigt eine Innenansicht von oben des Steckelements gemäss Fig.
13.
Fig. 16 zeigt eine Explosionsdarstellung des Steckelements gemäss Fig. 8 bis Fig. 15.
Fig. 17 zeigt eine Seitenansicht einer zweiten Variante des Steckelements mit integriertem Trägerarm, montiert mit der Befestigungseinrichtung gem. Fig. 7 an einem Fahrzeugsitz.
Fig. 18 zeigt einen Längsschnitt durch das Steckelement mit integriertem
Trägerarm sowie der Befestigungseinrichtung gemäss Fig. 17.
Fig. 19 zeigt eine Perspektivansicht des Steckelements mit integriertem
Trägerarm gemäss Fig. 17 und Fig. 18
Fig. 20 zeigt eine teilweise freigeschnittene Perspektivansicht des
Steckelements mit integriertem Trägerarm gemäss Fig. 19. Fig. 21 zeigt eine Explosionsdarstellung des Steckelements mit integriertem Trägerarm gem. Fig. 19 und Fig. 20.
Fig. 1 bis 4 zeigen eine erste Variante der Befestigungseinrichtung 105, 106. Das erste Befestigungselement 105 umfasst ein längliches Gehäuse in Form eines rechtwinkligen Parallelepipeds mit einer Bodenwand 105a, einer
Deckenwand 105b, einer vorderen Seitenwand 105c und einer hinteren
Seitenwand 105d.
Im Gehäuse des ersten Befestigungselements 105 ist etwa mittig eine
Aufnahmebuchse 102a angeordnet, die an der vorderen Seitenwand 105c eine Öffnung 102b aufweist, in die ein Führungsabschnitt 103f eines Steckelements 103a eingesteckt werden kann. Zur Stabilisierung der Aufnahmebuchse 102a ist an der Rückwand 102c mittig ein Führungssteg 102d angebracht, in den eine am Steckelement 103a vorgesehene Ausnehmung 103f eingreift, wenn das Steckelement 103a in die Aufnahmebuchse 102a eingesteckt ist.
Am Steckelement 103a sind auf beiden Seiten des Führungsabschnitts 103f an den Gelenken 103g' gelagerte und mit Federn 103o gegeneinander
vorgespannte Federarme 103g angebracht, an deren vorderen Enden
Rasthaken 103h angeordnet sind, die in entsprechende Ausnehmungen 102f an den Seitenwänden102e der Aufnahmebuchse 102a eingreifen und das Steckelement 103a in der Aufnahmebuchse 102a verriegeln.
An den beiden Federarmen 103g sind zwischen den Rasthaken103h und den Gelenken 103g'nach aussen gerichtete Betätigungsorgane 103i angeordnet, die durch Tastenöffnungen 103k in den Seitenwänden 103d aus dem Steckelement 103a herausragen. Zum Lösen der Verriegelung werden die beiden
Betätigungsorgane 103i gegeneinander gedrückt und das Führungsabschnitt 103f des Steckelement 103a aus der Aufnahmebuchse 102a herausgezogen.
Das zweite Befestigungselement 106 ist mit Linearführungen 105h, 106h im ersten Befestigungselement 105 geführt und parallel zu einer in etwa horizontal zwischen den Zentren der Kopfstützenstangen 101 b, 101c verlaufenden
Verbindungslinie 100 relativ zum ersten Befestigungselement 105 bewegbar. Mit der Spannfeder 107 wird das zweite Befestigungselement 06 in Richtung der Kopfstützenstange 101 b gedrückt.
An den äusseren Enden 105e, 106e des ersten Befestigungselements 105 und des zweiten Befestigungselements 106 sind gabelförmige Ausnehmungen 105f, 106 f angeordnet, in denen die Kopfstützenstangen 101 b, 101c aufgenommen werden. Die Schenkel 105g, 106g der gabelförmigen Ausnehmungen 105f, 106f öffnen sich V-förmig in Richtung der Kopfstützenstangen 101 b, 101c, so dass auch Kopfstützenstangen 101 b, 101c unterschiedlicher Durchmesser in etwa tangential an den Schenkeln 105g, 106g anliegen.
Fig. 5 bis 7 zeigen eine zweite Variante der Befestigungseinrichtung 105, 106 mit einer Variante des Steckelements 103a. Die Bodenwand 103b, die
Deckenwand 103c, und die Seitenwände 103d, die das Gehäuse des
Steckelements 103a bilden, sind bis über die beiden Rasthaken 103h hinaus nach vorne verlängert und mit der Stirnwand 103e' abgeschlossen, so dass das Steckelement 103a ein rundum geschlossenes Gehäuse aufweist.
An dem in der Aufnahmebuchse 102a aufgenommenen Führungsabschnitt 103f des Steckelements 103a sind die Bodenwand 103b, die Seitenwände 103d und die Deckenwand 103c etwas abgesetzt, so dass rundum ein Absatz 103m gebildet wird, der einen Anschlag zur Begrenzung der Einstecktiefe des
Steckelements 103a in die Aufnahmebuchse 102a sowie einen Gegenanschlag für die Rasthaken 103h bildet. An den Seitenwänden 103d sind Durchbrüche 103n, durch die die Rasthaken 103h aus dem Gehäuse ragen, sowie
Tastenöffnungen 103k für die Betätigungsorgane 103i vorgesehen.
In der Aufnahmebuchse 102a ist ein Führungssteg 102d angebracht, der die Bodenwand 105a, die hintere Seitenwand 105d und die Deckenwand 105b des ersten Befestigungselements 105 miteinander verbindet und die Stabilität der Aufnahmebuchse 102a erhöht und eine präzise und spielfreie Zentrierung des Führungsabschnitts 103f gewährleistet. Im Führungsabschnitt 103f des
Steckelement 103a ist eine komplementäre Ausnehmung 103f zur Aufnahme des Führungsstegs 102d vorgesehen. Fig. 8 bis 16 zeigen eine erste Variante des Steckelements 103a mit
integriertem Trägerarm 110. Das Steckelement 103a umfasst ein Gehäuse- Unterteil 103p mit einer Bodenwand 103b, einem Zwischenboden 103b' und Teilen der beiden Seitenwände 103d, sowie der hinteren Stirnwand 103e und der vorderen Stirnwand 103e' und einen Deckel 103p' mit der Deckenwand 103c und Teilen der beiden Seitenwände 103d sowie der hinteren Stirnwand 103e und der vorderen Stirnwand 103e. Das Gehäuse-Unterteil 103p ist zur besseren Zugänglichkeit bei der Montage zweiteilig, mit separater Bodenwand 103b, ausgebildet. Der Zwischenboden 103b' unterteilt das Steckelement 103a in zwei
übereinanderliegende Aufnahmeräume 103q, 103q' (Fig. 16). Im unteren Aufnahmeraum 103q sind der linear ausziehbare Trägerarm 110 mit dem Führungsabschnitt 110a' sowie die Zugfeder 110f zum Einziehen des
Trägerarms 110a in den Aufnahmeraum 103q aufgenommen, und im oberen Aufnahmeraum 103q' ist die Verriegelungsmechanik 103g, 103g', 103h, 103i, 103o, 103b" des Steckelement 103a untergebracht. Beide Aufnahmeräume 103q, 103q' erstrecken sich im Wesentlichen über die Gesamtläge des
Steckelements 103a, inklusive dem Führungsabschnitt 103f, der in die
Aufnahmebuchse 102a des ersten Befestigungselements 105 eingesteckt wird. Dadurch steht eine lange Führungs- und Auszugslänge für den Trägerarm 110 zur Verfügung, ohne dass die Länge des Steckelements 103a über die für die Verriegelungsmechanik 103g, 103g', 103h, 103i, 103o, 103b" notwendige Länge hinaus vergrössert werden muss. Der Trägerarm 110 ist zwischen einer Nichtgebrauchsstellung, in der er im
Wesentlichen im Aufnahmeraum 103q aufgenommen ist (Fig. 10, 11 , 13) und einer Gebrauchsstellung (Fig. 8, 9, 12), in der er zum Aufhängen von Gegenständen, wie bspw. Taschen, Mappen und Kleiderbügeln, über die Rückenlehne 101d des Fahrzeugsitzes 101 hinausragt, beweglich ist.
Der Trägerarm 1 10 umfasst eine Bodenwand 110a mit einem
Führungsabschnitt 1 10a' am hinteren Ende der Bodenwand 1 10a sowie eine am vorderen Ende der Bodenwand 110a angeordnete, in etwa vertikal verlaufende Abschlusswand 1 10b, an deren oberem Ende ein in etwa parallel zur Bodenwand 1 10a verlaufender, gegen das Steckelement 103a gerichteter Niederhalter 110c angeordnet ist. Die Abschusswand 1 10b und der
Niederhalter 1 10c sind in der Mitte geschlitzt, so dass die beiden Abschnitte 1 1 Od sowohl in der Gebrauchsstellung als auch in der Nichtgebrauchsstellung des Trägerarms 1 10 als Kleiderhaken benutzt werden können.
Die Bodenwand 1 10a des Trägerarms 1 10 ist mit dem Führungsabschnitt 1 10a', der auch den Endanschlag zur Begrenzung des Auszugswegs bildet, linear beweglich an der Bodenwand 103b des Steckelements 103a geführt, wobei die Bewegungsrichtung parallel zur Einsteckrichtung des Steckelements 103a in die Aufnahmebuchse 102a erfolgt. In der Mitte des Führungsabschnitts 1 10a ist ein Federausschnitt 110a" mit einer ersten Federaufhängung 1 10a'" vorgesehen, an der ein Ende der Zugfeder 110f festgemacht ist, deren anderes Ende an einer am
Zwischenboden 103b' angeordneten zweiten Federaufhängung 103b'" festgemacht ist. Die Zugfeder zieht den Trägerarm 1 10 bei Nichtgebrauch in den Aufnahmeraum 103q zurück.
Die im oberen Aufnahmeraum 103q' untergebrachte Verriegelungsmechanik 103g, 103g', 103h, 103i, 103o, 103b" des Steckelement 103a umfasst die beiden Federarme 103g an deren hinteren Enden Lageraugen 103g' angeordnet sind, mit denen die Federarme 103g auf Lagerzapfen 103b", die am Zwischenboden 103b' angeordnet sind, drehbar gelagert werden. An den vorderen Enden der Federarme 103g sind die Rasthaken 103h angeordnet, die durch Durchbrüche 103n in den Seitenwänden 103d nach aussen ragen. Etwa mittig zwischen den Rasthaken 103h und den Lageraugen 103g' sind an den Federarmen 103g Betätigungsorgane 103i angeordnet, welche durch Tastenöffnungen 103k in den Seitenwänden 103d nach aussen ragen.
Zwischen den beiden Federarmen 103g ist die Verriegelungsfeder 103o eingespannt, welche die Federarme 103g gegen die Seitenwände 103d drückt, welche die Anschläge bilden. Durch Zusammendrücken der beiden
Betätigungsorgane 103i werden die Rasthaken 103h nach innen bewegt und die Verriegelung gelöst.
Fig. 17 bis 21 zeigen eine zweite Variante des Steckelements 133a mit integriertem Trägerarm 133. Die Vorrichtung ist im Raum zwischen der
Rückenlehne 101d und der Kopfstütze 101a angeordnet und mit der
Befestigungseinrichtung 105, 106 (Fig. 7) an den Kopfstützenstangen 101b, 101 befestigt. Das Steckelement 133a ist mit dem am vorderen Ende angeordneten
Führungsabschnitt 133f in die Aufnahmebuchse 102a der
Befestigungseinrichtung 105, 106 eingesteckt und mit den beiden Rasthaken 133h, welche in die an den Seitenwänden 102e der Aufnahmebuchse 102a angeordneten Ausnehmungen 102f eingreifen, in der Aufnahmebuchse 102a verriegelt (Fig. 2).
Der Absatz 133m am hinteren Ende des Führungsabschnitts 133f bildet einen Anschlag zur Begrenzung der Einstecktiefe des Steckelements 133a und stützt das Steckelement 133a an der vorderen Seitenwand 105c des ersten
Befestigungselements 105 ab.
Der Trägerarm 133 umfasst den Zwischenboden 133b', der das Steckelement 133a in einen unteren Aufnahmeraum 133q, in dem eine in Längsrichtung verlaufende untere Trägerrippe 133e untergebracht ist und einen oberen Aufnahmeraum 133q', in dem die Verriegelungsmechanik 133g, 133h, 133i, 133o, 133g', 133b" sowie eine in Längsrichtung verlaufende obere Trägerrippe 1331 untergebracht sind, unterteilt. Die auf der Oberseite des Zwischenbodens 133b' angeordneten Lagerzapfen 133b" bilden die Drehlager für die
Lageraugen 133g' der Federarme 133g.
Der Aufbau der Verriegelungsmechanik 133g, 133h, 133i, 133o, 133g', 133b" entspricht der Bauweise gemäss Fig. 14 bis 16.
Am hinteren Ende des Zwischenbodens 133b' ist die etwas tiefer liegende Bodenwand 111a des Trägerarms 133 angeordnet, mit einer gegen das
Steckelement geneigten Rückwand 111a', die eine Einlaufschräge zum
Einhängen von Gegenständen bildet und einer in etwa senkrecht zur
Bodenwand 111a ausgerichteten Abschlusswand 111b, an deren oberem Ende ein gegen die Rückwand 111a' gerichteter Niederhalter 111c angeordnet ist, der in etwa mit der oberen Abschlusskante 111a" der Rückwand 111a' fluchtet.
Die untere Trägerrippe 133r erstreckt sich mittig über die gesamte Länge des Trägerarms 133 und ist mit der Unterseite des Zwischenbodens 133b', der Rückwand 111a', der Bodenwand 111a und der Abschlusswand 111b verbunden. Die obere Trägerrippe 1331 ist mittig auf der Oberseite des
Zwischenbodens 133b' angeordnet und erstreckt sich vom vorderen Ende des Zwischenbodens 133b' bis zur Verriegelungsfeder 133o.
Am hinteren Ende des Zwischenbodens 133b' ist eine Stirnwand 133Γ angeordnet, die mit der unteren Trägerrippe 133r und der oberen Trägerrippe 1331 verbunden ist. An der unteren Trägerrippe 133r ist am vorderen Ende eine erste Zentrierrippe 133r' und hinter der Rückwand 111a'eine zweite Zentrierrippe 133r"
angeordnet, die mit dem Zwischenboden 133b'verbunden ist. Die beiden Gehäuseschalen 133', 133" werden seitlich auf den Trägerarm 133 aufgesteckt und mittig gefügt. Die Zentrierrippen 133r', 133r" greifen dabei in die an den Gehäuseschalen 133', 133" angeordneten Positionierungsrippen 133d', 133d", wodurch sich der Trägerarm 133 und die beiden Gehäuseschalen 133', 133" gegeneinander ausrichten und fixieren.
An den Seitenwänden 133d der beiden Gehäuseschalen 133', 133" sind Ausschnitte 133s', 133s" angeordnet, welche kongruent zu den
Aussenkonturen der Rückwand 111a', der Bodenwand 111a, der
Abschlusswand 111b, und dem Niederhalter 111c des Trägerarms 133 verlaufen und diese aufnehmen, wobei die Aussenkanten der Rückwand 111a', der Bodenwand 111a, der Abschlusswand 11 b, und des Niederhalters 1 1c mit den Aussenseiten der Seitenwände 133d und der Deckenwand 133c der Gehäuseschalen 133', 133" fluchten.
Das Steckelement 133a, der Trägerarm 133 und die Gehäuseschalen 133', 133" bilden gemeinsam einen quaderförmigen Körper dessen Höhe in etwa der Höhe der Befesigungseinrichtung 105, 106 entspricht (Fig. 17 und 18).
