RÖSSLER, Wolfgang (Aurachweg 3, Erlangen, 91056, DE)
| Patentansprüche 1. Einrichtung zum Testen einer Vorrichtung, die einen Code generiert und/oder ein Modell erstellt, mit einem Komparator, der zum Testen die den Code und/oder das Modell darstellenden Daten mit zuvor festgelegten Referenzdaten vergleicht und bei einer Abweichung einen Fehler anzeigt, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abspeichern aller relevanten Daten des Vergleichs ein Datenprovider vorhanden ist, der die relevanten Daten für einen späteren Test zur Verfügung stellt. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenprovider eine Struktur zum Ordnen der relevanten Daten des Vergleichs nach der Datenart hat. 3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenprovider ein Herkunftsverzeichnis für Daten hat . 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Datenprovider getrennte Verzeichnisse vorhanden sind für benötigte Daten und für zur Ausgabe bestimmte Daten. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Datenprovider getrennte Speicher vorhanden sind für alle den Code und/oder das Modell darstellende Daten einerseits und alle Referenzdaten andererseits. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zum Vergleich mit Referenzdaten nur einzelnen Daten aus den getrennten Speichern ein Komparator zugeordnet ist. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Datenprovider eine Anzeigeeinheit aufweist zum Anzeigen welche den Code und/oder das Modell darstellende Daten nicht verglichen worden sind. 8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass für unterschiedliche Arten von Daten unterschiedliche Komparatoren vorhanden sind. |
Einrichtung zum Testen einer Vorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Testen einer Vorrichtung, die einen Code generiert und/oder ein Modell erstellt, mit einem Komparator, der zum Testen die den Code und/oder das Modell darstellenden Daten mit zuvor festgelegten Referenzdaten vergleicht und bei einer Abweichung einen Fehler anzeigt.
Bisher war es üblich, eine solche Vorrichtung dadurch zu testen, dass stets alle vorhandenen Daten mit den festgelegten Referenzdaten verglichen wurden. Die den Code und/oder das Modell darstellenden Daten bildeten dabei einen Datenstapel. Falls nicht bei jedem Test alle Daten des Datenstapels verglichen werden sollten, war es bisher notwendig, die für den Vergleich bestimmten Daten manuell aus dem Stapel zu entnehmen .
Bei dem bekannten Verfahren ist die Pflege des Datenstapels sehr aufwändig, insbesondere dann, wenn auch neue Referenzdaten abgelegt werden sollen. Es sind dann spezielle Verknüpfungen mit den neuen Referenzdaten notwendig, um einen Ver- gleich zu ermöglichen. In dem umfangreichen Datenstapel kann es auch zu Fehlern kommen, wenn einzelne Daten entfernt werden oder hinzukommen. Es fehlt dann oft die Zuordnung zu Referenzdaten, so dass ein Vergleich unmöglich ist. Es war daher bisher üblich, Dateien oder Datenstapel aufwändig zu si- ehern, um Fehler zu vermeiden oder zumindest Fehler nachvollziehen zu können. Durch eine solche Sicherung ist es aber ausgeschlossen oder nur bedingt möglich, dass ein Testverfahren mit einem anderen Testverfahren kombiniert wird, was oft sinnvoll ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum Testen einer Vorrichtung, die einen Code generiert und/oder ein Modell erstellt, anzugeben, die weitgehend auto- matisiert ist und ohne manuellen Aufwand zuverlässig arbeitet. Darüber hinaus soll es nicht erforderlich sein, Daten oder Datenstapel zu sichern und es soll ein zuverlässiges Testergebnis gewährleistet sein, obwohl während eines Tests zusätzliche Daten von Test- und Analyseergebnissen erfasst werden. Auch soll eine Kombination unterschiedlicher Testverfahren möglich sein, sowie eine Kombination von Testverfahren und Analyseverfahren, die zur Fehlererkennung und zur Qualitätssicherung dienen.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, dass zum Abspeichern aller relevanten Daten des Vergleichs ein Datenprovider vorhanden ist, der die relevanten Daten für einen späteren Test zur Verfügung stellt.
Damit wird der Vorteil erzielt, dass sofort zu erkennen ist, welche Vergleiche bereits durchgeführt worden sind, so dass kein Vergleich mehrfach ausgeführt werden muss. Der erforderliche Aufwand für einen Test ist dadurch im Vergleich zu be- kannten Einrichtungen vorteilhaft deutlich reduziert. Darüber hinaus werden Daten oder Datenstapel nicht gesichert, so dass während eines Tests zusätzliche Test- und Analyseergebnisse erfasst werden können. Es können außerdem unterschiedliche Testverfahren und sogar Testverfahren und Analyseverfahren miteinander kombiniert werden zur Fehlererkennung und zur Qualitätssicherung.
Beispielsweise hat der Datenprovider eine Struktur zum Ordnen der relevanten Daten des Vergleichs nach der Datenart. Damit wird der Vorteil erzielt, dass konkrete Daten schneller gefunden werden können und dann mit dazugehörenden Referenzdaten vergleichbar sind. Mit der verbesserten Zuordnung wird der Vorteil erzielt, dass der Test der Vorrichtung schneller und auch zuverlässiger abläuft.
Beispielsweise hat der Datenprovider ein Herkunftsverzeichnis für Daten. Damit wird der Vorteil erzielt, dass bestimmte Daten schnell gefunden werden können, da ihre Herkunft, die aus dem Herkunftsverzeichnis zu entnehmen ist, die Suche nach zunächst verlorenen Daten deutlich verbessert.
Beispielsweise sind im Datenprovider getrennte Verzeichnisse vorhanden für benötigte Daten und für zur Ausgabe bestimmte Daten. Damit wird der Vorteil erzielt, dass bei der Suche nach Daten, die bereits für die Ausgabe bestimmten Daten nicht mehr durchgesehen werden müssen.
Beispielsweise sind im Datenprovider getrennte Speicher vorhanden für alle den Code und/oder das Modell darstellende Daten einerseits und alle Referenzdaten andererseits. Dadurch ist eine Zuordnung besser möglich, als wenn beide Datenarten im gleichen Speicher abgespeichert wären.
Beispielsweise ist zum Vergleich mit Referenzdaten nur einzelnen Daten aus den getrennten Speichern ein Komparator zugeordnet. Damit wird der Vorteil erzielt, dass gezielt bestimmte Daten überprüft werden und dass eine aufwändige Über- prüfung des ganzen Datenbestandes nicht mehr erforderlich ist. Mit kleinerem Zeitaufwand wird eine gleichbleibende oder sogar eine verbesserte Qualität für den Test der Vorrichtung erzielt. Da eine deutlich geringere Datenmenge bearbeitet wird, ist das Fehlerrisiko deutlich verkleinert.
Beispielsweise weist der Datenprovider eine Anzeigeeinheit auf zum Anzeigen welche den Code und/oder das Modell darstellende Daten nicht verglichen worden sind. Bedingt durch eine solche Anzeige wird der Vorteil erzielt, dass schnell und zu- verlässig überprüft werden kann, welche Vergleiche fehlen.
Auf diese Weise erzielt man sehr schnell einen möglichst umfassenden Vergleich und damit einen sehr zuverlässigen Test der Vorrichtung.
Beispielsweise sind für unterschiedliche Arten von Daten unterschiedliche Komparatoren vorhanden. Dadurch ist vorteilhaft ein verbesserter Vergleich mit den Referenzdaten gegeben . Mit der Einrichtung nach der Erfindung wird insbesondere der Vorteil erzielt, dass ohne manuellen Aufwand und ohne meist aufwändiges Sichern der Daten oder Datenstapel eine Vorrichtung, die einen Code generiert und/oder ein Modell erstellt, mit größerer Zuverlässigkeit als es bisher möglich war getestet werden kann.
