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Title:
DEVICE FOR TREATING COMPOSITE ELEMENTS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2000/043126
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device (10) for treating composite elements made of solid organic and/or inorganic composite materials. Said device (10) contains a flow path situated between a feed channel (34) and a tube-like outlet (38, 38a) in a housing. Said flow path is used for a transport fluid which is produced by disintegrating the composite materials and which carries particles made of solid matter. A conveyor element (78) is allocated to the cross section of the tube-like outlet. Said conveyor element (78) contains plate-like surface agents (76) which extend in the direction of the flow. A grid element or sieve element (86) which extends at least partially through said cross section is also allocated to said cross section. Plates (76) which are configured as surface agents protrude radially and parallel in relation to the longitudinal axis of a shaft from the shaft (74) that extends in the direction of flow and is pivotably mounted. Said plates are adjusted to the longitudinal section of the interior (84) of a tube-like housing (72) and can be pivoted like paddles in said interior.

Inventors:
Weber, Robert (Bahnsteig 19 Neuhausen, CH-8212, CH)
Application Number:
PCT/EP2000/000302
Publication Date:
July 27, 2000
Filing Date:
January 15, 2000
Export Citation:
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Assignee:
RESULT AG (Im Seefeld Mammern, CH-8265, CH)
Weber, Robert (Bahnsteig 19 Neuhausen, CH-8212, CH)
International Classes:
B02C13/18; B02C13/286; B02C23/16; (IPC1-7): B02C23/16; B02C13/286; B02C13/18
Attorney, Agent or Firm:
Hiebsch, Gerhard F. (Hiebsch Peege Behrmann Heinrich-Weber-Platz 1 Singen, D-78224, DE)
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Claims:
PATENTANS PRUCHE
1. Vorrichtung zum Behandeln von Verbundelementen aus fe sten organischen und/oder anorganischen Verbundwerk stoffen wie Verbunden aus Metall/Metall, Kunst stoff/Kunststoff, Metall/Kunststoff oder mineralischen Verbunden mit Metallen und/oder Kunststoffen, mit ei nem Strömungsweg zwischen einem Zufuhrkanal (34) sowie einem rohrartigen Austrag (38,38a) in einem Gehäuse (25) für ein aus dem/den Verbundelement/en durch Auf schließen hergestellte Feststoffpartikel tragendes Transportfluid, dadurch gekennzeichnet, <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> dass dem Querschnitt des rohrartigen Austrags (38,<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> 38a) ein Förderelement (78) mit in diesem Querschnitt bewegbaren, in Strömungsrichtung (y) verlaufenden plattenartigen Flächenorganen (76) sowie wenigstens ein den Querschnitt zumindest teilweise durchspannen des Gitteroder Siebelement (86) zugeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ra dial von einer in Strömungsrichtung (y) verlaufenden, drehbar gelagerten Welle (74) abragende, parallel zur Wellenlängsachse ausgerichtete Platten (76) als Flächenorgan die dem Längsschnitt des Innenraumes (84) eines rohrförmigen Gehäuses (72) angepasst und in die sem Innenraum paddelartig drehbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Durchmesser (n) des Gehäuseinnen raumes (84) länger ist als der doppelte Durchmesser (i) des Austragsrohres (38, 38a).
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (74) beidends in Stirn wänden (73) des Gehäuses (72) gelagert ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (72) exzentrisch achsparallel in das Austragsrohr (38,38a) eingefügt ist und die Querschnitte der beiden Abschnitte des Austragsrohres einander im oberen Teil des Gehäuse innenraumes (84) gegenüberliegen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (74) außerhalb des Querschnitts des Austragsrohres (38,38a) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Siebelement (86) den in Strö mungsrichtung (y) weisenden Kanten (77) der Platten (76) zugeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekenn zeichnet, dass das flächige Siebelement (86) an den Plattenkanten (77) aufgespannt und festgelegt ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwei benachbart von der Welle (74) abragende Platten (76) mit dem quer zu ihnen ver laufenden Siebelement (86) einen bewegbaren Aufnahme raum für vom Siebelement rückbehaltene Feststoffparti kel (Q, Ql) bilden.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrische Wand des Gehäu ses (72) mit zumindest einer Austragsöffnung (88) ver sehen ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Austragsöffnung (88) am Innenraumtiefsten unterhalb der Mündungen der Ab schnitte des Austragsrohres (38a) angeordnet ist.
Description:
BESCHREIBUNG Vorrichtung zum Behandeln von Verbundelementen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Behandeln von Verbundelementen aus festen organischen und/oder anorgani- schen Verbundwerkstoffen wie Verbunden aus Metall/Metall, Kunststoff/Kunststoff, Metall/Kunststoff oder mineralischen Verbunden mit Metallen und/oder Kunststoffen, mit einem Strömungsweg zwischen einem Zufuhrkanal sowie einem rohrar- tigen Austrag in einem Gehäuse für ein aus dem/den Verbun- delement/en durch Aufschließen hergestellte Feststoffparti- kel tragendes Transportfluid. Eine bevorzugte Ausgestaltung der Vorrichtung soll mit einer Schar von relativ zu einem Stator um eine sie drehende Welle an übereinander an- geordneten Tellern--in Abstand zueinander auf einem Kon- struktionskreis festgelegten--bewegten Beschleunigungs- werkzeugen als Rotor versehen sein, die jeweils in Strö- mungsrichtung eine Abrisskante zum Erzeugen eines Wirbels aus dem Transportfluid und seiner Feststofffracht bilden, wobei die Teller mehrere übereinanderliegende Beschleuni- gungsebenen innerhalb einer zylindrischen Wandung des Ge- häuses als Stator bestimmen ; das Gehäuse begrenzt mit die Beschleunigungswerkzeuge tragenden Tellern jenen in der Art eines Ringraumes gestalteten Strömungsweg.

Verbundelemente der genannten Art sind beispielsweise ver- zinnte Kupferleiterbahnen von Schaltungen, faserverstärkte Kunststoffe oder verkupferte Aluminiumdrähte in koextru- dierter oder laminierter Form. So bestehen Metall-Metall- Verbunde--etwa bei Koaxialkabeln--vornehmlich aus einem Metallträger, beispielsweise einem Aluminiumdraht, mit ei- ner galvanisch oder thermisch aufgetragenen Kupferschicht, Kunststoff-Kunststoff-Verbunde beim Anwendungsfall Ver- packungsfolie für Lebensmittel aus einem von Polyamiden (PA) gebildeten Kunststoffträger mit aufkaschiertem, lami- niertem oder koextrudiertem Polyethylen (PE). Auch Kunst-

Glasfaserepoxidplatte als Träger mit Kupferauftrag als Ba- sismaterial für gedruckte Schaltungen. Metall-Kunststoff- verbunde umfassen u. a. einen Träger aus Aluminiumblech mit einer aufgeklebten Schutzfolie aus Polypropylen (PP) für Fassadenplatten und Wetterschutzverkleidungen.

Probleme bilden diese Verbundelemente vor allem bei der Entsorgung, da bislang ein Trennen der sich im Verbund be- findlichen Stoffe nicht stattfindet. Diese Verbundelemente werden heute fast ausschließlich--in umweltunverträgli- cher Weise--verbrannt oder deponiert und so dem Wirt- schaftskreislauf entzogen.

Zu den Verbundelementen, welche geordnet entsorgt werden müssen, gehören vor allem auch Rückstände aus dem Ver- packungsbereich ; gerade dort sind koextrudierte und lami- nierte Produkte bislang unersetzlich, da die im Verbund be- findlichen Werkstoffe in Kombination hervorragende Ver- packungseigenschaften besitzen.

Bei konventioneller Aufbereitung erfolgt der Aufschluß des Verbundelementes über die Korn-bzw. Partikelgröße, die kleiner als die jeweilige Schichtdicke der Komponenten ist.

Dieser Aufschluß wird in der Regel über eine zumindest ein- stufige Feinstzerkleinerung in entsprechenden Mühlen-- etwa Hammer-, Prall-oder Gegenstrom-Mühlen--durchge- führt, gegebenenfalls mit Unterstützung von Stickstoff zur Inertisierung und Tiefkühlung.

Die DE-A-195 09 808 der Anmelderin beschreibt ein Verfah- ren, mittels dessen aus den erwähnten Verbundelementen Feststoffpartikel erzeugt und diese einem Transportfluid-- wie Luft--zugeführt werden, wobei relativ zum Strom des Gemisches aus Feststoffpartikeln und Transportfluid wenig- stens ein diesen Strom querendes Strömungshindernis als Ab- risskante zur Bildung von das Gemisch beschleunigend auf- schließenden Heckwirbeln bewegt wird. Beim Übergang in diese Heckwirbel erfolgt sowohl eine plötzliche Erhöhung

der Beschleunigung der Feststoffpartikel als auch deren-- sie aufschließende--Reibung aneinander. Das Gemisch aus Transportfluid und Feststoffpartikeln wird dem Trenn-oder Aufschließvorgang an den Abrißkanten mit einer Beschleuni- gung von 20 bis 25 m/sec2 zugeführt, nachdem die zu behan- delnden Verbundelemente grob zerkleinert oder aber vor dem Trenn-oder Aufschließvorgang verdichtet worden sind. Nach der DE-A-195 09 808 werden die Verbundstoffe zu Partikeln vorzerkleinert, die oberhalb der Korngröße von Feinzer- kleinerungen liegen, und dann der Trenn-oder Aufschließ- zone zugeführt, somit im Luftstrom beschleunigt. Die ein- zelnen im Verbund befindlichen Stoffe werden freigesetzt, die physikalisch unterschiedlichen metallischen Schichten wie auch die Kunststoffschichten lösen sich voneinander ab.

Dieser Ablösevorgang erfolgt entlang der Phasengrenzen.

Durch die FR-A-1 562 613 ist eine Zerkleinerungsmühle mit- -mehrere Drehscheiben aufweisendem--Rotor und diesen um- fangendem zylindrischem Gehäuse bekannt geworden, bei der zu mahlendes Fördergut durch eine Schraube zum unteren Ro- torende geführt und dann vom Luftstrom eines den Rotor-- oberhalb eines Siebbodens und unterhalb des Rotorlagers-- überspannenden Ventilators erfaßt wird. Das aufwärts wan- dernde Mahlgut wird von sog. plaques de broyage zerklei- nert, also von Mahl-oder Quetschplatten, die radial von drehenden Rotorplatten abragen und nahe der Gehäusewandung angeordnet sind. Die mit der Gehäusewandung zusammenwir- kenden Mahl-oder Quetschplatten sind jeweils an ihrem Ende mit einem elliptischen Rahmen ausgestattet ; diese Rahmen verlaufen auf einem Konstruktionskreis an der Gehäuseinnen- seite und sollen die Mahl-und Zerkleinerungswirkung erhö- hen helfen. Im übrigen sollen an diesem Zerkleinerungsvor- gang nach Ansicht des Autors jener FR-A-1 562 613 zusätz- lich auch Turbulenzen beteiligt sein. An dem Gehäuse dieser Zerkleinerungsmühle setzt unterhalb des Ventilators ein Bypass an, der abgesiebte Grobteile erneut dem unteren Zu- lauf zuträgt.

Auch die DE-A-42 00 827 beschreibt eine solche Zerkleine- rungsmühle, deren firstwärtige Auslaßöffnung zwei hinter- einandergeschaltete Zyklone als Abscheider nachgeordnet sind. Das im ersten Zyklon angefallene Mahlgut wird über eine Schnecke mit dem Mahlgut des zweiten Zyklons zusammen- geführt, und beide Komponenten werden durch eine Zellenrad- schleuse entfernt.

Eine Anlage nach DE-A-42 13 274 enthält als eines der Ag- gregate die Zerkleinerungsmühle der FR-A-1 562 613 und be- schreibt eine besondere Ausbildung am Stator angebrachter Mahlplatten sowie einen radialen Austragskanal nahe den Mahlplatten. Im Austragskanal ist eine in Draufsicht drei- ecksförmige Pralleiste für das Mahlgut angeordnet.

In Kenntnis dieses Standes der Technik hat sich der Erfin- der das Ziel gesetzt, eine Vorrichtung der eingangs genann- ten Art zu entwickeln, mit welcher eine günstige Trennung von Verbundelementen in Fraktionen, vor allem zur Rückge- winnung von Wertstoffen, zu erfolgen vermag ; die Verbund- werkstoffe sollen--ohne die Umwelt zu belasten--in die Wirtschaftskreisläufe zurückgebracht werden können. Zudem soll eine gute Anpassbarkeit der Vorrichtung an die Verfah- rensverhältnisse erreicht werden.

Zur Lösung dieser Aufgabe führt die Lehre der unabhängigen Ansprüche ; die Unteransprüche geben günstige Weiterbildun- gen an. Zudem fallen in den Rahmen der Erfindung alle Kom- binationen aus zumindest zwei der in der Beschreibung, der Zeichnung und/oder den Ansprüchen offenbarten Merkmale.

Erfindungsgemäß sind dem Querschnitt des rohrartigen Aus- trags zum einen ein Förderelement mit im Querschnitt beweg- baren, in Strömungsrichtung verlaufenden plattenartigen Flächenorganen sowie zum anderen ein den Querschnitt zumin- dest teilweise durchspannendes Gitter-oder Siebelement zu- geordnet. Die Flächenorgane sind vorteilhafterweise radial von einer in Strömungsrichtung verlaufenden, drehbar gela-

gerten Welle abragende, mit zwei ihrer Kanten parallel zur Wellenlängsachse ausgerichtete Platten, die dem Längs- schnitt des Innenraumes eines rohrförmigen Gehäuses ange- passt und in diesem Innenraum paddelartig drehbar sind.

Dabei hat es sich als günstig erwiesen, den Durchmesser des Gehäuseinnenraumes länger als den doppelten Durchmesser des Austragsrohres zu wählen. Das scheibenartige Gehäuse wird zwischen zwei--bevorzugt koaxial verlaufende--Ab- schnitte des Austragsrohres so in dieses eingefügt, dass die Platten der Welle die im oberen Gehäusebereich liegen- den Mündungen der Rohrabschnitte überfahren. Als günstig hat es sich dafür erwiesen, die--in den Stirnwänden des Gehäuses gelagerte--Welle außerhalb des Gehäuseinnenrau- mes vorzusehen, um die Plattengröße dem der Diametralen folgenden Längsschnitt dieses Gehäuseinnenraumes anpassen zu können.

Die durch das Transportfluid in Strömungsrichtung den Rohr- querschnitt durchwandernden Feststoffpartikel gelangen vor der gegenüberliegenden Mündung des den Austragsweg fortset- zenden Rohrabschnitts zu einem Siebelement ; das flächige Siebelement ist im Rahmen der Erfindung den in Strömungs- richtung weisenden Kanten der Platten zugeordnet, bevorzugt an diesen aufgespannt sowie festgelegt und hält ent- sprechend seiner Maschenweite die größeren Partikel im Ge- häuseinnenraum zurück.

Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung bilden zur Auf- nahme der Partikal zwei benachbart von der Welle abragende Platten mit dem einends quer zu ihnen verlaufenden Siebele- ment oder Gitternetz einen bewegbaren Aufnahmeraum für die vom Siebelement rückbehaltenen Feststoffpartikel. Diese werden durch die sich drehenden Platten um die Welle bis zu einer Austrittsöffnung transportiert, die sich in der zylindrischen Wand des Gehäuses befindet und zwar bevorzugt am Innenraumtiefsten unterhalb der Mündungen der Abschnitte des Austragsrohres.

Insgesamt erlaubt die erfindungsgemäße Vorrichtung auf ein- fache Weise eine Trennung von Feststoffpartikeln vom rest- lichen Förderstrom.

Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung ; diese zeigt in : Fig. 1 : eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Vorrichtung zum Behandeln von Verbundelementen mit Zu-und Ableitungen für diese ; Fig. 2 : die Draufsicht auf Fig. 1 ; Fig. 3 : eine gegenüber Fig. 1 vergrößert geschnittene Frontansicht einer Vorrichtung ; Fig. 4 : eine der Fig. 3 etwa entsprechende Darstellung einer anderen Ausgestaltung der Vorrichtung ; Fig. 5 : den Querschnitt durch Fig. 3 nach deren Linie V -V, in welchem zentrale Einbauten--der Über- sichtlichkeit halber--vernachlässigt sind ; Fig. 6 : eine geschnittene Seitenansicht eines Teiles einer Ableitung der Vorrichtung mit einer inte- grierten Behandlungseinrichtung ; Fig. 7 : eine Frontansicht der Behandlungseinrichtung gemäß Pfeil VII in Fig. 6.

Verbundelemente aus festen organischen und/oder anorgani- schen Verbundwerkstoffen--wie Verbunden aus Me- tall/Metall, Kunststoff/Kunststoff, Metall/Kunststoff oder mineralischen Verbunden mit Metallen und/oder Kunststoffen --werden auf eine Korngröße von etwa 5 bis 50 mm zerklei- nert sowie anschließend in einer Trenn-oder Aufschließvor- richtung 10 selektiv durch einen Beschleunigungsvorgang aufgeschlossen.

Die Aufschließvorrichtung 10 weist oberhalb eines quader- förmigen Sockelgestell 12 einen Rotor 14 mit vertikal ange- ordneter, in das Sockelgestell 12 eingreifender Rotorwelle 16 auf sowie einen Sockelanbau 18 mit einstellbaren Aufla- gen 19 für eine Antriebseinheit 20 ; das untere Ende 15 der Rotorwelle 16 trägt eine Keilrillenhülse 22, die mittels mehrerer bei 23 angedeuteter Schmalkeilriemen an eine An- triebswelle 21 der Antriebseinheit 20 angeschlossen ist.

Der Abstand a zwischen der Rotorachse A und der An- triebsachse B ist durch Verschieben der Antriebseinheit veränderlich einstellbar.

Den Rotor 14 des beispielsweisen Außendurchmessers d von 1200 mm umgibt oberhalb des Sockelgestells 12 eine zylin- drische Wand 24 eines Gehäuses 25, dessen Gehäuseinnenraum 26 nach oben hin mittels eines austauschbaren Gehäuse- deckels 27 geschlossen ist ; dieser trägt innenseitig einen zentrischen Ansatz 28 des Durchmessers b von etwa 600 mm.

Der scheibenartige Boden 28a dieses Ansatzes 28 verläuft nahe dem oberen Ende 17 des Rotors 16 und bietet für dieses in Fig. 1 eine Aufnahme 29 an.

In einer auch als Gehäuseboden dienenden Deckelplatte 30 des Sockelgestells 12 ist--nahe der die Deckelplatte 30 mit Spiel durchsetzenden Rotorwelle 16--die Mündung 32 eines Zufuhrkanals 34 für den luftgesteuerten Strom vorzer- kleinerter Verbundelemente vorgesehen. Bei einer nicht ge- zeigten Ausführung der Aufschließvorrichtung 10 ist der Zu- fuhrkanal 34 mit wenigstens zwei Mündungen 32 ausgestattet. Neben diesem Zufuhrkanal 34 verläuft ein Schwergutaustrag 36 ; schwere Schwebeteile fallen aus dem luftgeteuerten Gutstrom abwärts und werden dank des Schwergutaustrages 36 von der Deckelplatte 30 entfernt.

Im Kopfbereich des Rotors 14 ragt tangential von der Gehäu- sewand 24 ein Austragsrohr 38 mit Anschlußflansch 39 ab. Da das Austragsrohr 38 am Gehäuse 25 festliegt, kann jener Ge- häusedeckel 27 problemlos--beispielsweise zum Austausch des Rotors 14--angehoben werden. Nicht dargestellt sind Gehäusetüren und am Gehäuse 25 angebrachte Steuerkästen od. dgl. Anbauten.

Die Rotorwelle 16 ist im Bereich jener Deckelplatte 30 mit- tels eines Schrägkugellagers 40 in einem Wellenrohr 42 ge- lagert, ihr nicht erkennbares unteres Ende ruht in einem weiteren Kugellager.

In Fig. 3 ist über dem Festlager 40 ein dieses überlagern- der Bund 44 des freien oberen Teiles der Rotorwelle 16 zu erkennen. Dieser freie Rotorteil definiert mit ihn umgeben- den Beschleunigungstellern 46 den aktiven Rotorbereich.

Die Beschleunigungsteller 46 bieten jeweils eine Beschleu- nigungsebene an und tragen an ihrer Umfangskante eine Mehr- zahl von radial abstehenden Beschleunigungsflossen 48 als Werkzeuge. An einem Beschleunigungsteller 46 benachbarte Beschleunigungsflossen 48 bestimmen miteinander einen Mit- telpunktswinkel von hier etwa 10°. Die plattenartigen Be- schleunigungsflossen 48 sind in Abhängigkeit vom jeweiligen Einsatzzweck besonders ausgebildet. Der unterste der Be- schleunigungsteller 46 bildet mit einer Verteilscheibe 50 eine Baueinheit.

Unter Zwischenschaltung jeweils eines Zwischenbleches 52 wird die erwähnte untere Baueinheit 46/50 von vier--oder mehr--weiteren tellerartigen Beschleunigungsebenen 46 überspannt, die mittels Nabenbüchsen 47 um den freien Teil der Rotorwelle 16 axial aufeinanderliegen.

Auf dem Zwischenblech 52 der obersten Beschleunigungsebene 46 bildet ein Stauteller 54 aus zwei an einer zentrischen Haltebüchse festliegenden Scheiben eine Stauebene. Die Oberscheibe des Stautellers 54 ist von geringerem Durchmes- ser als die Unterscheibe. Zwischen den Scheiben stehen in Abstand von der Rotorachse A Distanzbolzen 56.

Die Haltebüchse des Stautellers 54 wird von einem mit der Rotorwelle 16 in der Rotorachse A verschraubten Ansatz- deckel 58 überspannt. Parallel zur Rotorachse A verlaufende Spannstäbe 59 durchsetzen sowohl den Ansatzdeckel 58 als auch Schubkanäle in den aufeinanderliegenden Nabenbüchsen 47 und sitzen endwärts in der Verteilscheibe 50.

Die zylindrische Wand 24 des als Stator dienenden Gehäuses 25 begrenzt die Außenseite des Strömungsweges für ein durch den Zufuhrkanal 34 nahe der Rotorwelle 16 eingeführtes Ge- misch aus Feststoffpartikeln und Trägerfluid, beispiels- weise Luft ; die andere Seite des Strömungsweges wird in den fünf in Fig. 3 angedeuteten Etagen durch die Beschleuni- gungsflossen oder-platten 46 begrenzt. Das Gemisch aus Feststoffpartikeln und Transportluft wird auf der Verteil- scheibe 50 einem zwischen Gehäusewand 24 und Rotor 14 vor- handenen schmalen Ringraum im Bereich der Beschleunigungs- flossen 48 der Baueinheit 46/50 so zugeführt, dass es gegen die Drehrichtung x des Rotors 14 strömt. Dabei entsteht-- in Drehrichtung x--hinter jeder Beschleunigungsflosse 48, die eine Abrisskante erzeugt, ein Heckwirbel. In diesem wird der Gemischstrom abrupt beschleunigt, die Feststoff- partikel werden aneinander gerieben und dabei in ihre Kom- ponenten aufgelöst. Dazu sind die Umfangsgeschwindigkeiten der Abrisskante, Prozesstemperatur und Luftmengendurchsatz vorwähl-und einstellbar.

Vor Eintritt in die nächste Etage kann sich der Gemisch- strom kurzzeitig ausdehnen, um dann in den nachgeordneten Ringraum zu gelangen. Im Bereich des Stautellers 54 werden die aufwärts geführten und dabei aufgeschlossenen Anteile der Feststoffpartikel zum Austragsrohr 38 geleitet.

In Fig. 3 ist oberhalb des Stautellers 54 in die Gehäuse- wand 24 ein Ringelement 60 eingesetzt, von dem ein außen angeflanschtes Radialrohr 62 ausgeht. In dieses ist eine in den Gehäuseinnenraum 26 etwa radial einragende, in Fig. 5 skizzierte Leiteinrichtung 64 eingesetzt. Dieser Leitein- satz 64 ragt mit einem--eine in Draufsicht gegen die Strömungsrichtung y gekrümmte Schaufelfläche 66 anbietenden --Kragkopf 68 in den Gehäuseinnenraum 26 ein. Die freie radiale Kraglänge e dieses Leit-oder Lenkeinsatzes 64 ist verstellbar ; letzterer ist dazu mit einem hier streifenar- tigen Anschlagabschnitt 69 versehen, der seitlich im Ra- dialrohr 62 in unterschiedlichen Einschublängen t ver- schraubt werden kann. Diese Kraglänge e wird so gewählt, dass die--parallel zur Rotorachse A stehende--Endkante 67 der Schaufelfläche 66--an dem in Draufsicht etwa drei- ecksförmigen Kragkopf 68--im Grenzbereich zwischen der in Fig. 5 erkennbaren äußeren Bewegungsbahn grober Partikel Q einerseits und der nach innen anschließenden Bewegungsbahn feiner Partikel Q1 anderseits verläuft ; die groben Partikel Q werden vom Leiteinsatz 64 abgeschöpft und durch das als Partikelaustrag dienende Radialrohr 62 abgeführt.

Die Aufschließvorrichtung 10a der Fig. 4 weist mehrere-- zumindest zwei--der beschriebenen Ringelemente 60 über- einander auf ; mit diesen werden die unterschiedlichen Par- tikelsorten Q, Q1 getrennt ausgetragen.

Das der Aufschließvorrichtung 10,10g aufgegebene Verbund- element wird durch Freisetzen der unterschiedlichen physi- kalischen Eigenschaften der Verbundwerkstoffe--insbeson- dere der Dichte, Reißdehnung, Rückstellkraft, Wärmeausdeh- nung und Wärmeübertragung sowie der Elastizität und der da-

mit verbundenen molekularen Strukturunterschiede--selek- tiv aufgeschlossen, und die Adhäsionen der Verbundwerk- stoffe werden untereinander aufgehoben. <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <P>Durch die Behandlung in der Aufschließvorrichtung 10, loua erfolgt ein Aufschluss des Verbundelementes in unterschied- liche Strukturen, wobei sich die einzelnen Komponenten be- züglich Dimension und Geometrie infolge ihrer unterschied- lichen physikalischen Charakteristiken auch unterschiedlich verhalten.

Die Verbundelemente können--wie gesagt--vor dem Auf- schluss verdichtet werden. Es hat sich gezeigt, dass bei diesem selektiven Aufschluss die Bestandteile aus Polyethy- len im wesentlichen unverändert bleiben, während metalli- sche Bestandteile, beispielsweise aus Aluminium--die vor- her in flächiger Form vorlagen--in zwiebelartige Struktu- ren deformiert werden. Kunststoffverbunde, beispielsweise Polystyrol/Polyethylen, schließen sich ohne deutliche De- formation in unterschiedliche Strukturen auf mit erkennba- ren Unterschieden in Bezug auf die Partikelgrößen ; diese sind erheblich größer als die erwähnten Aluminiumzwiebel- strukturen.

Durch den selektiven Aufschluss werden die einzelnen Schichten des Verbundelements abgelöst, ohne dass die Schichtdicke der Komponenten verringert werden. <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <P>Gemäß Fig. 6,7 ist in ein Austragsrohr 38a eine Trenn-oder Fangeinrichtung 70 eingebaut, mit der--bei Q angedeutete --größere Partikel dem Materialstrom entnommen werden, in dem dann nur die kleineren Partikel Q1 verbleiben. Zwischen zwei mit Flanschen 39 versehene Rohrabschnitte des <BR> <BR> <BR> <BR> Austragsrohres 38a eines Innendurchmessers i ist ein seinerseits rohrförmiges Gehäuse 72 des Innendurchmessers n eingefügt ; letzterer ist länger als der doppelte Innen- durchmesser i des Austragsrohres-.-8,.

In der Gehäuseachse E ist eine Welle 74 mit entlang der Ge- häuseachse E orientierten und von ihr radial abragenden paddelartigen Platten 76--von denen eine in Fig. 6, oben, teilweise schraffiert optisch hervorgehoben ist--in La- gern 75 drehbar als Förderelement 78 angebracht ; die Lager 75 sitzen in Gehäusestirnwänden 73. Die Welle 74 ist über einen Endlosriemen 80 an einen--auf einem Seitensockel 79 stehenden--Antrieb 82 angeschlossen und durch diesen so drehbar, dass sich die den Längsschnitt des Gehäuseinnen- raumes 84 ausfüllenden Platten 76 in letzteren gleichmäßig bewegen.

An den in Strömungsrichtung y hinteren Kanten 77 der Plat- ten 76 ist ein Gitter oder Sieb 86 aufgespannt, das jene groben Partikel Q von den Partikeln Q1 geringerer Korngrö- ßen trennt ; die rückgehaltenen groben Partikel Q werden in- nerhalb des Gehäuse 72 mitgenommen sowie einer in dessen Sockelbereich befindlichen Austragsöffnung 88 zugeführt, die in Fig. 7 seitlich von Winkelprofilen 90 begrenzt ist.