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Title:
DEVICE FOR UPRIGHT MOVEMENT ON WATER SURFACES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2003/074354
Kind Code:
A1
Abstract:
Disclosed is a device making it possible to move on water surfaces in an upright position. Said device comprises two buoyancy bodies (1, 2), on the surface of each of which a foot-receiving device (3, 4) is arranged. Each buoyancy body has a special shape and is provided with a downward extending skeg (10). The inventive device also comprises two poles (11) that are provided with buoyancy bodies (14) at the lower ends thereof. Said device makes it possible to move on a water surface in an essentially normal upright position.

Inventors:
Dohmen, Wilber (Priesters Hof 62 Mülheim/Ruhr, 45472, DE)
Application Number:
PCT/DE2003/000684
Publication Date:
September 12, 2003
Filing Date:
February 28, 2003
Export Citation:
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Assignee:
Dohmen, Wilber (Priesters Hof 62 Mülheim/Ruhr, 45472, DE)
International Classes:
B63B35/83; (IPC1-7): B63B35/83; B63B35/81
Foreign References:
US4117562A
US5558553A
FR1321312A
FR1029093A
GB751614A
Attorney, Agent or Firm:
Hauck, Hans (Mörikestr. 18 Düsseldorf, 40474, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Vorrichtung, die ein aufrechtes Bewegen auf Wasser oberflächen ermöglicht, mit a. Zwei Auftriebskörpern (1, 2), die jeweils einen etwa kastenförmigen Abschnitt (5) und einen von einem Teil der Unterseite des kastenförmigen Ab schnittes (5) nach unten erstreckenden kielförmigen Abschnitt (6) aufweisen ; b. einer Fußaufnahmeeinrichtung (3,4) auf der Ober seite eines jeden Auftriebskörpers (1, 2) ; c. einem sich von der Unterseite eines jeden Auf triebskörpers (1, 2) nach unten erstreckenden Schwert (10) ; und d. zwei Stöcken (11) mit Stockauftriebskörpern (14) an ihren unteren Enden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kielförmige Abschnitt (6) außermittig in bezug auf den kastenförmigen Abschnitt (5) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, daß die Fußaufnahmeeinrichtung (3,4) ohne seitlichen Versatz über dem kielförmigen Abschnitt (6) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Auftriebskörper (1, 2) eine längliche Form besitzt.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Auftriebskörper (1, 2) mindestens eine Luftkammer (8) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Luftkammer (8) innerhalb des kielförmigen Abschnittes (6) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkammer (8) im mittleren Bereich des kiel förmigen Abschnittes (6) in Längsrichtung desselben vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußaufnahmeeinrichtung (3,4) schuhförmig ausgebildet ist und aus elastomerem Material besteht.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende eines Stockes (11) ein sich senkrecht zur Stockachse er streckender erster Plattenabschnitt (12) und ein sich vom Rand des ersten Plattenabschnittes (12) aus vom Stock weg erstreckender zweiter Plattenabschnitt (13), der mit dem Stockauftriebskörper (14) versehen ist, angeordnet sind.
Description:
VORRICHTUNG ZUM AUFRECHTEN BEWEGEN AUF WASSEROBERFLÄCHEN Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die ein aufrechtes Bewegen auf Wasseroberflächen ermöglicht.

Es ist seit langer Zeit Wunsch der Menschheit, sich auf- recht auf Wasseroberflächen bewegen zu können, d. h. über das Wasser zu"gehen". Um eine solche, weitgehend einer normalen Gehbewegung entsprechende Bewegung zu realisieren, hat'man eine Vielzahl von Vorschlägen unterbreitet. Diese Vorschläge betreffen in der Regel die Anordnung von Auf- triebskörpern unterschiedlichster Ausführungsformen, die unter den Füßen einer sich auf der Wasseroberfläche bewe- genden Person befestigt werden. Eine weitgehende normale "Gehbewegung"konnte jedoch mit solchen Auftriebskörpern wegen der zu großen Instabilität (Kippgefahr) nicht reali- siert werden.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs wiedergegebenen Art zu schaffen, die bei einem einfachen Aufbau hinreichend stabilisiert ist, um eine weitgehend normale aufrechte Bewegung auf einer Wasseroberfläche zu ermöglichen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung gelöst, die die folgenden Bestandteile umfaßt :

a. Zwei Auftriebskörper, die jeweils einen etwa kasten- förmigen Abschnitt und einen sich von einem Teil der Unterseite des kastenförmigen Abschnittes nach unten erstreckenden kielförmigen Abschnitt aufweisen ; b. eine Fußaufnahmeeinrichtung auf der Oberseite eines jeden Auftriebskörpers ; c. ein sich von der Unterseite eines jeden Auftriebskör- pers nach unten erstreckendes Schwert ; und d. zwei Stöcke mit Stockauftriebskörpern an ihren unteren Enden.

Die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung zeichnet sich vor allem durch eine spezielle Form und Gestaltung der Auf- triebskörper aus, die sich unter den Füßen der sich auf der Wasseroberfläche bewegenden Person befinden. Diese Auf- triebskörper weisen einerseits einen etwa kastenförmigen Abschnitt und andererseits einen etwa kielförmigen Ab- schnitt auf, wobei sich der kielförmige Abschnitt von einem Teil der Unterseite des kastenförmigen Abschnittes nach un- ten erstreckt und auf diese Weise dem Auftriebskörper eine relativ stabile Lage auf der Wasseroberfläche verleiht, d. h. ein Kippen desselben weitgehend verhindert. Ferner weist jeder Auftriebskörper ein sich von der Unterseite desselben nach unten erstreckendes Schwert auf, das zur weiteren Stabilisierung (Kippsicherung) dient. Der kielför- mige Abschnitt und das Schwert erstrecken sich parallel zur Bewegungsrichtung, d. h. zur Fußachse, und verhindern seit- liche Kippbewegungen. Die Auftriebskörper sind vorzugsweise so ausgebildet, daß sie bei Belastung durch die die Auf- triebskörper benutzende Person teilweise in das Wasser ein- getaucht sind, wodurch eine weitere Stabilisierung erreicht

wird.

Der kastenförmige Abschnitt des Auftriebskörpers schafft eine Fläche, auf der sich ein Fuß einer Person abstützen kann. Er hat eine gewisse Breite, um ein entsprechendes Widerstandsmoment gegen seitliche Kippbewegungen vorzu- sehen. Da sich der kielförmige Abschnitt nur von einem Teil der Unterseite des kastenförmigen Abschnittes nach unten erstreckt, entsteht ein Gebilde, das besonders gut gegen seitliches Kippen gesichert ist.

Auf der Oberseite eines jeden Auftriebskörpers ist eine Fußaufnahmeeinrichtung angeordnet, mittels der der Fuß eines Benutzers fixiert werden kann. Hierzu kann die Fuß- aufnahmeeinrichtung geeignete Fixiervorrichtungen, wie Schnallen, Bänder u. dgl., besitzen.

Der kielförmige Abschnitt des Auftriebskörpers sowie das Schwert verhindern somit eine Kippbewegung um die in Be- wegungsrichtung bzw. parallel zur Fußachse verlaufende Achse. Darüber hinaus wird durch diese Merkmale eine Dreh- bewegung des Auftriebskörpers um eine Vertikalachse ver- hindert. Der kielförmige Abschnitt sowie das Schwert bilden hierbei Hindernisse für eine entsprechende Drehbewegung.

Eine Kippbewegung des Auftriebskörpers um eine Querachse, die sich senkrecht zu den beiden vorstehend erwähnten Ach- sen erstreckt, wird vorzugsweise dadurch verhindert, daß der Auftriebskörper eine längliche Form besitzt.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der kielförmige Abschnitt außermittig in bezug auf den kasten- förmigen Abschnitt angeordnet, und zwar vorzugsweise auf der Innenseite des Auftriebskörpers in dessen Funktions- stellung. Die Fußaufnahmeeinrichtung befindet sich hierbei vorzugsweise ohne seitlichem Versatz über dem kielförmigen

Abschnitt. Es ergibt sich daher in diesem Falle eine außer- mittige Belastung des Auftriebskörpers, die jedoch durch den unter dem Fuß befindlichen kielförmigen Abschnitt des Auftriebskörpers wieder ausgeglichen wird, da dieser auf- grund der von ihm zur Verfügung gestellten Auftriebskom- ponente einer Gewichtskraft entgegenwirkt und somit den Auftriebskörper bei entsprechender Belastung wieder in eine Horizontallage bringt. Diese versetzte Anordnung des kiel- förmigen Abschnittes mit entsprechender seitlich versetzter Gewichtsbelastung hat zu besonders guten Ergebnissen in der Praxis geführt und ermöglicht eine gute Vorwärtsbewegung in Form einer Schiebebewegung.

Was die Ausgestaltung des Auftriebskörpers anbetrifft, da- mit dieser seine Auftriebsfunktion erfüllen kann, so hat der Auftriebskörper vorzugsweise mindestens eine Luft- kammer. Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die mindestens eine Luftkammer innerhalb des kielförmigen Abschnittes angeordnet, und zwar dort vorzugsweise im mitt- leren Bereich des kielförmigen Abschnittes in Längsrichtung desselben gesehen. Bei dieser Ausführungsform ist die Luft- kammer daher senkrecht unter der Fußaufnahmeeinrichtung an- geordnet, so daß die in diesem Bereich entstehende größte Auftriebskraft der an dieser Stelle auftretenden Gewichts- kraft entgegenwirken kann.

Im übrigen besteht der Auftriebskörper vorzugsweise aus einer robusten Außenhülle, die insbesondere aus glasfaser- verstärktem Polyesterharz gebildet ist, und einer Schaum- füllung innerhalb der Außenhülle, beispielsweise aus einem geeigenten Polyurethanschaum. Andere, dem Fachmann geläu- fige Materialien sind möglich, ohne den Rahmen der Erfin- dung zu verlassen.

Die Fußaufnahmeeinrichtung ist vorzugsweise schuhförmig

ausgebildet und besteht aus elastomerem Material, bei- spielsweise Neopren. Sie kann analog zu entsprechenden Einrichtungen bei Wasserski ausgebildet sein.

Um eine Vorwärtsbewegung zu ermöglichen, weist die erfin- dungsgemäß ausgebildete Vorrichtung ferner zwei Stöcke mit Stockauftriebskörpern an ihren unteren Enden auf. Diese Stöcke werden wie Skistöcke gehandhabt, allerdings bei der Vorwärtsbewegung in einer relativ starken Schräglage, um eine entsprechende Vorschubbewegung zu erzielen. Damit eine relativ große Wasserverdrängung erreicht wird, ist vorzugs- weise am unteren Ende eines Stockes ein sich senkrecht zur Stockachse erstreckender Plattenabschnitt ausgebildet, mit dem die gewünschte Wasserverdrängung durchgeführt werden kann. In Weiterbildung der Erfindung erstreckt sich vom Rand dieses ersten Plattenabschnittes aus insbesondere pa- rallel zur Stockachse vom Stock weg ein zweiter Plattenab- schnitt, der mit dem Stockauftriebskörper versehen ist. Der Auftriebskörper ist hierbei auf dem zweiten Plattenab- schnitt angeordnet. Diese Kombination von zwei winklig, insbesondere rechtwinklig, zueinander angeordneten Platten- abschnitten sichert einerseits den gewünschten Wasserver- drängungseffekt zur Vorwärtsbewegung und andererseits die gewünschte Auftriebskraft, damit die Stöcke bei deren Hand- habung nicht zu tief in das Wasser eintauchen.

Eine weitere Verbesserung dieser Stockkonstruktion wird noch dadurch erreicht, daß zwischen Stock und dem freien Rand des ersten Plattenabschnittes, der dem in den zweiten Plattenabschnitt übergehenden Rand gegenüberliegt, ein weiterer Plattenabschnitt angeordnet ist, der eine Ab- schirmfunktion besitzt und verhindern soll, daß das Wasser den ersten Plattenabschnitt und den Auftriebskörper beim Eintauchen des Stockes sofort überströmt.

Die Erfindung ermöglicht somit eine Bewegung auf der Was- seroberfläche, die einer Schiebebewegung nach Art des Ski- langlauf entspricht.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungs- beispieles in Verbindung mit der Zeichnung im einzelnen erläutert. Es zeigen : Figur 1 eine Draufsicht auf die beiden Auftriebs- körper einer Vorrichtung zum aufrechten Be- wegen auf Wasseroberflächen ; Figur 2 einen Schnitt entlang Linie A-A in Figur 1 in vergrößertem Maßstab ; und Figur 3 eine Seitenansicht eines Stockes der Vorrich- tung der Figur 1.

Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung zum aufrechten Bewegen auf Wasseroberflächen besitzt zwei Auftriebskörper 1, 2, die an den Füßen einer Person angeordnet werden, wel- che auf einer Wasseroberfläche eine Gehbewegung durchführen will. Die Auftriebskörper 1, 2 sind länglich ausgebildet und besitzen abgerundete Vorderseiten und Rückseiten. Wie Figur 2 zeigt, weist jeder Auftriebskörper 1, 2 einen obe- ren kastenförmigen Abschnitt 5 und einen sich hieran an- schließenden unteren kielförmigen Abschnitt 6 auf. Beide Abschnitte sind einstückig miteinander ausgebildet. Der kielförmige Abschnitt 6 ist gegenüber der Mitte des ka- stenförmigen Abschnittes 5 seitlich nach innen versetzt angeordnet. Er erstreckt sich von einem Teil der Unterseite des kastenförmigen Abschnittes 5 nach unten.

Ferner erstreckt sich von der Unterseite des kastenförmigen Abschnittes 5 etwa mittig ein Schwert 10 nach unten. Das

Schwert 10 erstreckt sich über den mittleren Teil der Ge- samtlänge der Auftriebskörper 1, 2, während sich der kiel- förmige Abschnitt 6 über die Gesamtlänge derselben er- streckt.

Etwa in der Längsmitte des kielförmigen Abschnittes 6 ist eine Luftkammer 8 angeordnet, die eine begrenzte Ausdehnung aufweist.

Die Auftriebskörper 1, 2 bestehen aus einer massiven Außen- hülle 7, beispielsweise aus glasfaserverstärktem Polyester- harz, und einem Innenraum 9, der mit einem geeigneten Schaummaterial, beispielsweise Polyurethanschaum, gefüllt ist. Diese Materialien stellen zusammen mit der Luftkammer 8 den gewünschten Auftrieb sicher.

Auf der Oberseite eines jeden Auftriebskörpers 1, 2 befin- det sich eine Fußaufnahmeeinrichtung 3,4, die nach innen versetzt zur Mittellinie der Auftriebskörper in Figur 1 an- geordnet ist. Die Fußaufnahmeeinrichtung 3,4 befindet sich genau oberhalb des kielförmigen Abschnittes 6 des Auf- triebskörpers. Sie ist schuhförmig ausgebildet, wobei die in Figur 1 linke Fußaufnahmeeinrichtung 3 den linken Fuß und. die in Figur 1 rechts dargestellte Fußaufnahmeeinrich- tung 4 den rechten Fuß einer Person aufnimmt, die eine Geh- bewegung auf einer Wasseroberfläche ausführen will.

Die Fußaufnahmeeinrichtung besteht aus einem geeigneten elastomeren Material, beispielsweise Neopren.

Figur 3 zeigt einen zur Vorrichtung gehörenden Stock 11 in der Seitenansicht. Bei der Fortbewegung wird der Stock 11 etwa in der in Figur 3 gezeigten Schrägstellung eingesetzt, um Wasser zu verdrängen und dadurch eine Vorwärtsbewegung durchführen zu können. Der Stock 11 hat an seinem unteren

Ende einen ersten plattenförmigen Abschnitt 12, der sich senkrecht zur Stockachse erstreckt. Vom in der Betriebs- stellung oberen Rand dieses ersten plattenförmigen Ab- schnittes 12 erstreckt sich rechtwinklig dazu ein zweiter plattenförmiger Abschnitt 13, auf dessen Oberseite ein Stockauftriebskörper 14 angeordnet ist, der beispielsweise ebenfalls aus einer Hülle aus glasfaserverstärktem Poly- estermaterial mit einem inneren Schaumkörper oder auch einem Leerraum ausgebildet ist. Ferner ist ein dritter plattenförmiger Abschnitt 15 vorgesehen, der sich vom freien Rand des ersten plattenförmigen Abschnittes 12 bis zum Stock erstreckt. Dieser dritte plattenförmige Abschnitt hat eine gewisse Abschirmwirkung und erleichtert das Her- ausziehen des Stockes und Umsetzen desselben.

Der obere kastenförmige Abschnitt 5 des Auftriebskörpers kann ebenfalls überwiegend (zu etwa 70-90 %) als Luftkammer ausgebildet sein, um die Auftriebskräfte zu erhöhen.