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Title:
DEVICE WITH WIRELESS MODULE FOR PROCESSING A MEDIUM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/001049
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device (1) with a base station (2) and at least one processing unit (3) which can be removed from the base station (2) and which comprises a tool (4) for processing a medium. The processing unit (3) has a container (5) for receiving the medium, a closure unit (6) for closing the container (5), and a sensor device (13) for measuring at least one parameter of the medium. The sensor device (13) is arranged in and/or on the container (5) in a stationary manner such that a reliable measurement of a parameter can be taken while simultaneously processing the medium, and the device (1) has a wireless module (7) for establishing a wireless connection between the base station (2) and the processing unit (3) at least for transmitting data.

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Inventors:
KAUFMANN, Axel (Schulergärten 11, Neuenburg, 79395, DE)
Application Number:
EP2016/001045
Publication Date:
January 05, 2017
Filing Date:
June 20, 2016
Export Citation:
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Assignee:
IKA - WERKE GMBH & CO. KG (Janke und Kunkel Strasse 10, Staufen, 79219, DE)
International Classes:
A21C1/00; G08C17/02; H04B5/00
Domestic Patent References:
2014-09-18
Foreign References:
DE202005016300U12005-12-22
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
BÖRJES-PESTALOZZA, Henrich (Maucher Börjes Jenkins Patent- und Rechtsanwälte, Urachstraße 23, Freiburg i. Br., 79102, DE)
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Claims:
Ansprüche

Vorrichtung (1) mit einer Basisstation (2) und zumindest einer, von der Basisstation (2) abnehmbaren Bearbeitungseinheit (3) mit einem Werkzeug (4) zum Bearbeiten eines Mediums, wobei die

Bearbeitungseinheit (3) einen Behälter (5) zur Aufnahme des Mediums, eine Verschlusseinheit (6) zum Verschließen des Behälters (5) und eine Sensorvorrichtung (13) zum Messen von zumindest einem Parameters des Mediums aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Sensorvorrichtung (13) derart im und/oder am Behälter (5) ortsfest angeordnet ist, dass eine Messung eines Parameters während der gleichzeitigen Bearbeitung des Mediums durchführbar ist, und dass die Vorrichtung (1) ein Drahtlosmodul (7) zum Herstellen einer Draht losverbindung und zumindest zum Übertragen von Daten zwischen der Basisstation (2) und der Bearbeitungseinheit (3) aufweist.

Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drahtlosmodul (7) aus einer

Transpondereinheit (12) und einer Empfangseinheit (11) besteht, wobei zwischen der Transpondereinheit (12) und der Empfangseinheit (11) eine elektronische Kopplung zumindest zum Übertragen von Daten, insbesondere zum Senden von Daten von der Empfangseinheit (11) zur Transpondereinheit (12) und/oder zum Empfangen von der Transpondereinheit (12) gesendeter Daten durch die Empfangseinheit (11) , und/oder zur Energieversorgung der Transpondereinheit (12) , insbesondere mittels Funkwellen der Empfangseinheit (11) , einrichtbar ist.

Vorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungseinheit (3) eine Transpondereinheit (12) und die Basisstation (2) eine Empfangseinheit (11) aufweist und/oder dass die Basisstation (2) eine Transpondereinheit (12) und die Bearbeitungseinheit (3) eine Empfangseinheit (11) aufweist .

Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder die Transpondereinheit (12) an einer, insbesondere in Gebrauchsstellung der Bearbeitungseinheit (3) der Basisstation (2) zugewandten, Außenseite (26) der Behälterwandung (14) und/oder an einer Außenseite (26) eines Behälterbodens (25) angeordnet ist und/oder dass eine oder die Empfangseinheit (11) an einem Sockel (20) der Basisstation (2) zum Aufsetzen der

Bearbeitungseinheit (3) auf die Basisstation (2) , insbesondere in einem Durchbruch (21) an der Oberseite des Sockels (20), angeordnet ist.

Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensorvorrichtung (13) zumindest mit einem Teil des Drahtlosmoduls (7) , insbesondere mit einer oder der Transpondereinheit (12), verbunden ist, insbesondere elektrisch verbunden ist, oder zusammen als eine Transponder-Sensor-Einheit ausgebildet ist und/oder dass zumindest ein Teil der Sensorvorrichtung (13), insbesondere ein Sensorelement

(27), vorzugsweise ein Sensorstift, mit dem Medium im Inneren des Behälters (5) in Kontakt kommt und/oder im Innenraum (23) des Behälters (5) angeordnet ist, vorzugsweise derart, dass zumindest ein Teil der Sensorvorrichtung (13), insbesondere ein Sensorelement

(27), vorzugsweise ein Sensorstift, eine Aussparung (24) in einer Behälterwandung (14) des Behälters (5) durchsetzt und so an oder in einen Innenraum (23) des Behälters (5) reicht.

Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder die Transpondereinheit (12) thermisch isoliert von zumindest einem Teil der Sensorvorrichtung (13) , insbesondere thermisch isoliert von einem oder dem

Sensorelement (27) , ist und/oder dass eine oder die Transpondereinheit (12) gegenüber der

Behälterwandung (23) thermisch isoliert ist, vorzugsweise dass die Transpondereinheit (12) zur thermischen Isolierung von einer KunststoffSchicht umschlossen ist .

Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungseinheit (3) autoklavierbar ist und/oder dass zumindest ein Teil der Sensorvorrichtung (13), insbesondere ein oder das Sensorelement (27) beschichtet, ist.

Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) mehrere, insbesondere funktionell unterschiedliche, vorzugsweise unterschiedliche Werkzeuge (4) aufweisende, Bearbeitungseinheiten (3) aufweist und/oder dass die Basisstation (2) einen Antrieb (8), insbesondere zum Antreiben des Werkzeuges (4) der zumindest einen Bearbeitungseinheit (3), aufweist.

Vorrichtung (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Bearbeitungseinheit (3) anhand einer auf einer oder der Transpondereinheit (12) gespeicherten, insbesondere spezifischen, Codierung ein spezifisches Erkennungssignal zur Erkennung der jeweiligen Bearbeitungseinheit (3) durch die Basisstation (2) zugeordnet ist .

Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Basisstation (2) einen Programmspeicher mit mehreren, insbesondere jeweils mehreren und/oder unterschiedlichen

Bearbeitungseinheiten (3) zugewiesenen,

Bearbeitungsprogrammen aufweist und/oder dass die Basisstation (2) dazu eingerichtet ist, dass mittels eines oder des spezifisches Erkennungssignals ein bestimmtes, insbesondere für die Bearbeitungseinheit (3) zugelassenes Bearbeitungsprogramm, aus einem oder dem Programmspeicher, vorzugsweise automatisch, einstellbar ist, insbesondere derart, dass durch das bestimmte Bearbeitungsprogramm eine Bearbeitungszeit und/oder eine bestimmte Bearbeitungsintensität einstellbar oder vorgebbar sind.

Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder die Transpondereinheit (12) als RFID-Transponder (12) , insbesondere mit einem Datenspeicher und einer Antenne zum Senden und/oder Empfangen von Daten, eingerichtet ist und/oder dass eine oder die Empfangseinheit (11) als RFID-Empfangseinheit , insbesondere als ein RFID- Lesegerät oder als ein RFID-Lese-/Schreibgerät , eingerichtet ist.

Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensorvorrichtung (13) einen oder mehrere Sensoren ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Temperatursensor, pH-Sensor,

Feuchtigkeitssensor und/oder Drucksensor aufweist.

3. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungseinheit (3) als Blendereinheit, Mühleneinheit, Mischeinheit und/oder Kneteinheit ausgebildet ist.

Description:
VORRICHTUNG MIT DRAHTLOSMODUL ZUM BEARBEITEN EINES MEDIUMS

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit einer Basisstation und zumindest einer, von der Basisstation abnehmbaren Bearbeitungseinheit mit einem Werkzeug zum Bearbeiten eines Mediums, wobei die Bearbeitungseinheit einen Behälter zur Aufnahme des Mediums, eine Verschlusseinheit zum Verschließen des Behälters und eine Sensorvorrichtung zum Messen von zumindest einem Parameter des Mediums aufweist.

Vorrichtungen der eingangs genannten Art sind bereits in einer Vielzahl an Ausführungen bekannt. Bei derartigen vorbekannten Vorrichtungen kann es wünschenswert sein, dass insbesondere während der Inbetriebnahme des Werkzeuges der Bearbeitungseinheit, welches beispielsweise zum Zerkleinern, Mahlen oder Mischen eines Mediums dient, eine Messung eines bestimmten Parameters des Mediums durchzuführen. Dazu wird in der Regel eine Sensorvorrichtung, wie beispielsweise ein Messfühler eines Thermometers, in einen Innenraum des Behälters der Bearbeitungseinheit hineingehalten. Während des Betriebes einer solchen Vorrichtung besteht daher die Gefahr, dass eine, insbesondere in den Behälter gehaltene oder gehängte Sensorvorrichtung durch das sich bewegende oder rotierende Werkzeug und/oder auch das Werkzeug selbst durch ein Kollidieren des Werkzeuges mit der Sensorvorrichtung beschädigt wird/werden.

Ferner besteht ein wesentliches Problem darin, dass vorbekannte Vorrichtungen der eingangs erwähnten Art im Allgemeinen nicht dazu geeignet sind, um eine Messung eines bestimmten Parameters in Echtzeit durchzuführen, um so bei

BESTÄTIGUNGSKOPIE einer Veränderung des gemessenen Parameters umgehend reagieren zu können, beispielsweise derart, dass der Antrieb des Werkzeugs angehalten wird. Dies kann besonders dann von großer Bedeutung sein, wenn es sich um ein empfindliches zu bearbeitendes Medium handelt, bei welchem bestimmte Grenzwerte des zu messenden Parameters nicht überschritten oder unterschritten werden dürfen, da das Medium ansonsten möglicherweise einen Schaden davontragen kann. Üblicherweise bestehen vorbekannte Vorrichtungen der eingangs beschriebenen Art aus einer Basisstation und lediglich einer einzigen Bearbeitungseinheit, wobei die abnehmbare Bearbeitungseinheit nur ein ganz bestimmtes und in der Regel nicht wechselbares Werkzeug zum Bearbeiten eines Mediums aufweist. Die Bearbeitungseinheit ist mitunter nur deshalb abnehmbar ausgebildet, um eine einfachere Handhabung, beispielsweise eine einfachere Umfüllung, des im Behälter bearbeiteten Mediums zu ermöglichen. Eine Kombination beziehungsweise ein Betrieb der Basisstation mit mehreren wechselbaren Bearbeitungseinheiten ist zumeist nicht vorgesehen. Daher ist der Benutzer einer solchen Vorrichtung nur auf eine Bearbeitungseinheit mit einem Werkzeug festgelegt. Zudem kann es vorkommen, dass ein Benutzer eine Bearbeitungseinheit zu lange im Einsatz hat und eine maximale Betriebszeit überschreitet. Beispielsweise wenn das Werkzeug durch einen zu langen Einsatz abgenutzt, insbesondere stumpf, ist .

Es sind allerdings auch Vorrichtungen bekannt, die auswechselbare Bearbeitungseinheiten, insbesondere mit verschiedenen Werkzeugen, aufweisen und zusammen mit einer Basisstation betreibbar sind. Ein wesentlicher Nachteil bei derartigen vorbekannten Geräten kann jedoch darin bestehen, dass die Basisstation nicht erkennen kann, ob eine und/oder welcher Typ von Bearbeitungseinheit auf die Basisstation aufgesetzt wurde, um durch diese angetrieben zu werden. Da Bearbeitungsprogramme zum Bearbeiten des Mediums in der Regel manuell eingestellt werden müssen und/oder übliche Basisstationen vorbekannter Vorrichtungen keine, für die jeweilige Bearbeitungseinheit spezifische Leistungsbegrenzung aufweisen, kann dies zur Folge haben, dass ein unsachgemäßer Gebrauch der Bearbeitungseinheit, insbesondere des Werkzeugs, erfolgt, beispielsweise durch eine Verwendung einer zu hohen Drehzahl und/oder eine Ingebrauchnahme für eine zu lange Betriebszeit. Dadurch kann es vorkommen, dass die Bearbeitungseinheit, insbesondere das Werkzeug der Bearbeitungseinheit, und/oder das zu bearbeitende Medium beschädigt wird/werden. Bisherige Lösungsversuche zum Beheben dieses Problems sind mitunter technisch aufwendig und teuer.

Die dieser Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht also darin, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art bereitzustellen, welche die vorgenannten Nachteile ausräumt. Die Lösung dieser Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Insbesondere wird erfindungsgemäß zur Lösung dieser Aufgabe vorgeschlagen, dass ein Teil der Sensorvorrichtung oder die Sensorvorrichtung derart im und/oder am Behälter ortsfest angeordnet ist, dass eine, insbesondere sichere, Messung eines Parameters während der gleichzeitigen Bearbeitung des Mediums durchführbar ist, und dass die Vorrichtung ein Drahtlosmodul zum Herstellen einer Drahtlosverbindung und zumindest zum Übertragen von Daten zwischen der Basisstation und der Bearbeitungseinheit aufweist. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Drahtlosverbindung zumindest zum Übertragen eines gemessenen Parameters vorgesehen ist. Die Möglichkeit der Durchführung einer sicheren Messung während der gleichzeitigen Bearbeitung des Mediums mittels des Werkzeuges bezieht sich darauf, dass während das Werkzeug in Bewegung oder Rotation ist, es gleichzeitig möglich ist, eine Messung eines Parameters des Mediums durchzuführen, wobei jedoch gewährleistet ist, dass keine Gefahr besteht, dass es zu einer Kollision der Sensorvorrichtung und dem Werkzeug kommt, da diese räumlich voneinander ausreichend weit entfernt angeordnet sind. Dabei ist ausgeschlossen, dass sich das Werkzeug und die Sensorvorrichtung kontaktieren können. Ferner kann es vorgesehen sein, dass zumindest ein Teil der Sensorvorrichtung, insbesondere ein Sensorelement, zusammen mit einer Innenseite der Behälterwandung, insbesondere flächenbündig, abschließt, vorzugsweise so dass sie nicht in einen Innenraum des Behälters vorsteht. Dies wird dadurch ermöglicht, dass die Sensorvorrichtung derart am und/oder im Behälter der erfindungsgemäßen Vorrichtung angeordnet ist, dass sie zumindest teilweise, insbesondere mit einem Sensorelement, vorzugsweise einem als Sensorstift ausgebildeten Sensorelement, in die Wandung des Behälters integriert und/oder im Innenraum des Behälters angeordnet ist. Die mittels des Drahtlosmoduls herstellbare Drahtlosverbindung ermöglicht es, dass Daten zwischen der Basisstation und der Bearbeitungseinheit drahtlos per Funk übertragbar sind. Dabei kann gänzlich auf elektrische Leitungs- und/oder elektrische Kontaktverbindungen zwischen der Bearbeitungseinheit und der Basisstation verzichtet werden.

Des Weiteren kann es vorgesehen sein, dass die Sensorvorrichtung ein Sensorelement oder mehrere Sensorelemente aufweist. Das zumindest eine Sensorelement kann insbesondere als Sensorstift ausgebildet sein. Ferner kann im Falle von mehreren Sensorelementen vorgesehen sein, dass es sich um verschiedene Sensorelemente handelt, die zum Messen von unterschiedlichen Parametern geeignet sind, wie beispielsweise einer Temperatur, eines Druckes, eines pH- Wertes und/oder eines Feuchtigkeitsgehaltes. Als eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Drahtlosmodul der erfindungsgemäßen Vorrichtung aus einer Transpondereinheit und einer Empfangseinheit besteht, wobei zwischen der Transpondereinheit und der Empfangseinheit eine elektronische Kopplung zumindest zum Übertragen von Daten einrichtbar ist. Vorzugsweise kann die elektrische Kopplung zum Senden von Daten von der Empfangseinheit zur Transpondereinheit und/oder zum Empfangen von der Transpondereinheit gesendeter Daten durch die Empfangseinheit oder jeweils umgekehrt einrichtbar sein. Alternativ oder ergänzend zu den zuvor genannten Merkmalen der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann vorgesehen sein, dass die elektrische Kopplung zur Energieversorgung der Transpondereinheit, insbesondere mittels Funkwellen der Empfangseinheit, einrichtbar ist.

Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Datenübertragung im Radiofrequenzbereich erfolgt . Weiterhin denkbar ist eine Datenübertragung per Bluetooth, WLAN, ZigBee, NFC, Wibree oder WiMAX im Radiofrequenzbereich sowie IrDA und optischer Richtfunk (FSO) im infraroten und/oder optischen Frequenzbereich. Der Begriff „Transpondereinheit" bezieht sich auf eine Funk-Kommunikationsgeräteeinheit, welche eingehende Signale aufnimmt und insbesondere automatisch beantwortet und/oder weiterleitet. Darunter können sowohl passive, wie auch aktive Transpondereinheiten fallen. Passiv steht dabei für Systeme, die zur Kommunikation und zur Abarbeitung interner Prozesse benötigte Energie ausschließlich aus dem Feld einer Empfangseinheit, insbesondere einer Schreib- /Leseeinheit , beziehen. Passive Transponder benötigen keine eigene Stromversorgung. Aktiv steht dabei für Systeme mit eigener Energieversorgung. Sie können beispielsweise eine Batterie oder einen Akku aufweisen und/oder sind an ein externes Stromnetz angeschlossen. Neben den Reinformen passiver beziehungsweise aktiver Systeme existieren auch semiaktive Transponder. Der Begriff „Transpondereinheit " kann sich auf alle hierin beschriebenen Funk-Systeme beziehen, wobei diese Aufzählung nicht erschöpfend ist.

Es kann zudem vorgesehen sein, dass die Transpondereinheit der erfindungsgemäßen Vorrichtung einen Datenspeicher und/oder eine Antenne zum Senden und/oder Empfangen von Daten aufweist. Der Datenspeicher kann dazu dienen, um beispielsweise gemessene Parameter zu speichern und/oder um eine spezifische Codierung als Erkennungssignal, insbesondere für eine Bearbeitungseinheit, zu hinterlegen. Darüber hinaus kann, vorzugsweise automatisiert, darauf die Zeit gespeichert werden, für wie lange die Bearbeitungseinheit bereits in Betrieb war. Vorzugsweise ist die Transpondereinheit zumindest teilweise in Chipform, Münzenform, Diskform, Kugelform, Quaderform, kugelig und/oder rechteckig ausgebildet. Es kann weiter vorgesehen sein, dass die Transpondereinheit im breitesten Durchmesser maximal 10,0 cm, insbesondere maximal 5,0 cm, insbesondere maximal 2,5 cm, insbesondere weniger als 2,5 cm beträgt. Es kann außerdem vorgesehen sein, dass die Transpondereinheit im breitesten Durchmesser weniger als 10,0 mm, insbesondere weniger als 5,0 mm beträgt. Es kann zudem vorteilhaft sein, wenn die Transpondereinheit im schmälsten Durchmesser weniger als 5,0 mm, insbesondere weniger als 2,5 mm, insbesondere weniger als 1,0 mm aufweist. Es kann auch vorgesehen sein, dass die Transpondereinheit ein Transpondergehäuse aufweist, wobei das Transpondergehäuse beispielsweise aus Kunststoff und/oder Glas bestehen kann.

Als eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann vorgesehen sein, dass die Bearbeitungseinheit eine Transpondereinheit und die Basisstation eine Empfangseinheit aufweist. Ebenso ist es alternativ oder ergänzend denkbar, dass die Basisstation eine Transpondereinheit und die Bearbeitungseinheit eine Empfangseinheit aufweist. Damit ist es möglich, dass Daten, insbesondere gemessene Parameter, zwischen der

Bearbeitungseinheit und der Basisstation übermittelbar sind. Die Basisstation kann ferner dazu eingerichtet sein, die erhaltenen Daten auszuwerten und insbesondere automatisiert in Reaktion auf die ausgewerteten Daten ein bestimmtes Bearbeitungsprogramm zu starten.

Es kann vorgesehen sein, dass eine oder die bereits genannte Transpondereinheit an einer Außenseite der Behälterwandung angeordnet ist. Insbesondere kann es zweckmäßig sein, wenn die Transpondereinheit an einer in Gebrauchsstellung der Bearbeitungseinheit der Basisstation zugewandten und/oder an einer oder der Außenseite eines Behälterbodens des Behälters angeordnet ist. Alternativ oder ergänzend zu den zuvor genannten Merkmalen kann bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgesehen sein, dass eine oder die bereits genannte Empfangseinheit an einem Sockel der Basisstation zum Aufsetzen und/oder Einrasten der Bearbeitungseinheit auf die Basisstation, insbesondere in einem Durchbruch an der Oberseite des Sockels, angeordnet ist. Ferner kann vorgesehen sein, dass der Durchbruch mit einer Abdeckung, insbesondere eine Kunststoffabdeckung, nach außen hin verschlossen ist. Durch eine oder mehrere der zuvor genannte Arten der Anordnung der Transpondereinheit und/oder der Empfangseinheit kann es ermöglicht werden, dass ein Abstand zwischen der Transpondereinheit und der Empfangseinheit relativ gering, insbesondere weniger als 15,0 cm, insbesondere weniger als 10,0 cm, insbesondere weniger als 7,5 cm, insbesondere weniger als 5,0 cm, insbesondere weniger als 2,5 cm, beträgt. Insbesondere bei passiven Transpondereinheiten kann ein geringer Abstand von Vorteil sein, da die Reichweite der Transpondereinheit zum Aufbauen einer Drahtlosverbindung dabei geringer sein kann.

Es kann ferner vorteilhaft sein, wenn die Sensorvorrichtung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zumindest mit einem Teil des Drahtlosmoduls , insbesondere mit einer oder der zuvor genannten Transpondereinheit, verbunden ist. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass diese elektrisch miteinander verbunden sind. Alternativ oder ergänzend zu den zuvor genannten Merkmalen kann vorgesehen sein, dass die Sensorvorrichtung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zumindest mit einem Teil des Drahtlosmoduls , insbesondere mit einer oder der zuvor genannten Transpondereinheit zusammen als eine Transponder-Sensor-Einheit einstückig ausgebildet ist. Zudem kann alternativ oder ergänzend zu den zuvor genannten Merkmalen vorgesehen sein, dass zumindest ein Teil der Sensorvorrichtung, insbesondere ein Sensorelement, vorzugsweise ein als Sensorstift ausgebildetes Sensorelement, mit dem Medium im Innenraum des Behälters in Kontakt kommt. Vorzugsweise derart, dass zumindest ein Teil der Sensorvorrichtung, insbesondere ein Sensorelement, vorzugsweise ein als Sensorstift ausgebildetes Sensorelement, eine Aussparung in einer Behälterwandung des Behälters, insbesondere in einem Behälterboden, durchsetzt und so an oder in einen Innenraum des Behälters, insbesondere in und/oder an einen Behälterboden, reicht und/oder an diesen angrenzt. Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass zumindest ein Teil des Sensorelements, insbesondere der mit dem Medium in Kontakt stehende Teil, flächenbündig mit einer Innenwand, insbesondere mit dem Behälterboden, des Behälters abschließt .

Um die Elektronik des Drahtlosmoduls , insbesondere der Transpondereinheit, welche möglicherweise druck- und/oder hitzeempfindlich sein kann, besser zu schützen, kann bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung weiter vorgesehen sein, dass zumindest ein Teil des Drahtlosmoduls , insbesondere eine oder die Transpondereinheit , vorzugsweise thermisch, isoliert von zumindest einem Teil der Sensorvorrichtung ist, insbesondere thermisch isoliert von einem oder dem Sensorelement ist. Dies kann insbesondere dann vorteilhaft sein, wenn die Sensorvorrichtung zur Temperaturbestimmung, insbesondere zur Bestimmung von hohen Temperaturen ausgelegt ist, welche die Transpondereinheit beschädigen können.

Des Weiteren kann es alternativ oder ergänzend zu den vorgenannten Merkmalen zweckmäßig sein, wenn zumindest ein Teil des Drahtlosmoduls, insbesondere eine oder die Transpondereinheit, gegenüber der Behälterwandung, vorzugsweise thermisch, isoliert ist. Vorzugsweise kann die Transpondereinheit dadurch, vorzugsweise thermisch, isoliert sein, indem sie von einer KunststoffSchicht umschlossen ist.

Um eine ideale Reinigung und/oder Desinfektion der Bearbeitungseinheit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zu ermöglichen, kann es vorgesehen sein, dass die Bearbeitungseinheit autoklavierbar und/oder spülmaschinenfest ausgestaltet ist. Ferner kann es zweckmäßig sein, wenn zumindest ein Teil der Sensorvorrichtung, insbesondere der mit dem Medium in Kontakt stehende Teil, vorzugsweise zumindest ein Teil eines oder des Sensorelements, beschichtet, ist, um eine Beschädigung der Sensorvorrichtung, insbesondere des Sensorelements, beispielsweise durch chemische Reinigungsmittel, zu verhindern.

Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann vorgesehen sein, dass die Vorrichtung mehrere, insbesondere funktionell unterschiedliche, vorzugsweise unterschiedliche Werkzeuge aufweisende, Bearbeitungseinheiten aufweist. Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass eine oder mehrere Bearbeitungseinheiten der erfindungsgemäßen Vorrichtung als Mixer (gleichbedeutend mit dem englischen Begriff Blender) , Mühle, Mischeinheit, insbesondere Rühreinheit, oder Kneteinheit ausgebildet ist/sind. Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass eine oder mehrere Bearbeitungseinheiten der erfindungsgemäßen Vorrichtung als Mixer und/oder eine oder mehrere Bearbeitungseinheiten als Mühle ausgebildet ist/sind. Darüber hinaus kann es alternativ oder ergänzend zweckmäßig sein, wenn die Basisstation einen Antrieb, insbesondere zum Antreiben des Werkzeuges der zumindest einen Bearbeitungseinheit, aufweist.

Beispielsweise um eine Erkennung der oder einer bestimmten Bearbeitungseinheit durch die Basisstation zu ermöglichen, kann es vorgesehen sein, dass der oder jeder, zur Vorrichtung gehörenden Bearbeitungseinheit anhand einer, insbesondere spezifischen, Codierung, insbesondere auf einer oder der bereits zuvor genannten Transpondereinheit gespeicherten, ein spezifisches Erkennungssignal zur Erkennung der jeweiligen Bearbeitungseinheit durch die Basisstation zugeordnet ist. Idealerweise kann eine spezifische Codierung auf einem Datenträger der Transpondereinheit gespeichert werden. Es kann insbesondere vorteilhaft sein, wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Speichervorrichtung aufweist. Vorzugsweise weist die Basisstation der erfindungsgemäßen Vorrichtung eine Speichervorrichtung auf, insbesondere wobei die Basisstation einen Programmspeicher mit mehreren, insbesondere jeweils mehreren und/oder unterschiedlichen Bearbeitungseinheiten zugewiesenen,

Bearbeitungsprogrammen aufweist. Alternativ oder ergänzend kann es vorteilhaft sein, wenn die Basisstation dazu eingerichtet ist, dass mittels des Erkennungssignals zur Identifikation ein bestimmtes, insbesondere für die oder eine bestimmte Bearbeitungseinheit, zugelassenes

Bearbeitungsprogramm, aus einem oder dem Programmspeicher für eine oder die Bearbeitungseinheit, vorzugsweise automatisch, einstellbar ist. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass durch ein bestimmtes Bearbeitungsprogramm eine bestimmte Bearbeitungszeit und/oder eine bestimmte

Bearbeitungsintensität, insbesondere zur Bearbeitung des Mediums, einstellbar oder vorgebbar ist. Ferner kann es zweckmäßig sein, wenn mittels der Transpondereinheit eine maximale Betriebszeit der Bearbeitungseinheit erfassbar und/oder speicherbar ist. Damit kann es ermöglicht werden, dass für die oder jede Bearbeitungseinheit eine maximale Betriebszeit definierbar ist, vorzugsweise wobei ein Erreichen dieser maximalen Betriebszeit durch die Basisstation, insbesondere automatisch, erkennbar ist. Beispielsweise kann dies auf einer Anzeigeeinheit dem Benutzer der erfindungsgemäßen Vorrichtung angezeigt werden, so dass der Benutzer darauf hingewiesen wird, dass er die Bearbeitungseinheit erneuern und/oder wieder instand setzen muss . Damit kann beispielsweise verhindert werden, dass eine Bearbeitung eines Mediums mit einer Bearbeitungseinheit erfolgt, die bereits ihre maximale Betriebszeit erreicht hat, wodurch die erfindungsgemäße Vorrichtung und/oder das Medium beschädigt werden könnten.

Bei einer besonders vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann vorsehen sein, dass eine oder die Transpondereinheit als RFID-Transponder , insbesondere mit einem Datenspeicher und einer Antenne zum Senden und/oder Empfangen von Daten, eingerichtet ist. In diesem Fall ist es ebenso zweckmäßig, wenn eine oder die Empfangseinheit als RFID-Empfangseinheit , insbesondere als ein RFID-Lesegerät oder als ein RFID-Lese- /Schreibgerät , eingerichtet ist. Der Vorteil der RFID Technologie liegt insbesondere darin, dass die Komponenten in Form von RFID- Transpondereinheit und RFID-Empfängereinheit relativ klein sind und daher einfach in größere Komponenten, wie beispielsweise die Bearbeitungseinheit und/oder die Basisstation integrierbar sind. Darüber hinaus ist ihre Herstellung kostengünstig. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die RFID-Transpondereinheit und/oder die RFID- Empfangseinheit in Chipform ausgebildet ist/sind. Die Abkürzung „RFID" steht für den englischen Begriff „Radio Frequency Identification".

Es kann vorteilhaft sein, wenn die Sensorvorrichtung einen oder mehrere Sensoren ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Temperatursensor (Thermometer) , pH-Sensor,

Feuchtigkeitssensor und/oder Drucksensor aufweist. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Sensorvorrichtung als Temperatursensor mit einem Sensorelement, insbesondere einem Sensorstift, ausgebildet ist.

Nachstehend sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung anhand der Zeichnungen näher beschrieben, durch welche sich allein oder in Kombination mit den Ansprüchen und der Beschreibung weitere Ausführungsformen der Erfindung ergeben können. Es zeigt in schematischer Darstellung: Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einer als Blendereinheit ausgeformten Bearbeitungseinheit in perspektivischer Ansicht,

Fig. 2 eine Basisstation der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß Fig. 1 in perspektivischer Ansicht,

Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einer als Blendereinheit ausgeformten Bearbeitungseinheit gemäß Fig. 1 in Draufsicht, Fig. 4 einen Ausschnitt einer in Seitenansicht und zum Teil als Schnittansicht dargestellten erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß den Fig. 1 bis 3, Fig. 5 einen Ausschnitt eines unteren Teilbereichs einer in Seitenansicht und zum Teil als Schnittansicht dargestellten Bearbeitungseinheit, wobei die

Bearbeitungseinheit als Blendereinheit ausgeformt ist, Fig. 6 eine Bearbeitungseinheit der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß den Fig. 1 bis 5 in Draufsicht.

In den Figuren 1, 3 und 4 ist eine Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt, die im Ganzen nachfolgend als 1 bezeichnet ist. Figur 2 zeigt eine Basisstation 2 der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 ohne eine abgenommene Bearbeitungseinheit 3. Die abgenommene Bearbeitungseinheit 3 ist zum Teil nur in Ausschnitten in den Figuren 5 und 6 gezeigt.

Die Vorrichtung 1 weist eine Basisstation 2 auf, auf welche eine abnehmbare Bearbeitungseinheit 3 aufsetzbar und in Gebrauchsstellung mittels eines Antriebs 8 der Basisstation 2 in Betrieb versetzbar ist.

Die Bearbeitungseinheit 3 weist einen Behälter 5 und eine Verschlusseinheit 6 zum Verschließen des Behälters 5 auf, wobei, wie es hier in Figur 1 dargestellt ist, vorgesehen sein kann, dass die Verschlusseinheit 6 eine Einfüllöffnung 30 zum Einfüllen eines Mediums aufweist. Im Behälterinnenraum 23 des Behälters 5 ist ein Werkzeug 4 zum Bearbeiten eines Mediums angeordnet, wobei das Werkzeug 4 in Gebrauchsstellung, das heißt wenn die Bearbeitungseinheit 3 auf die Basisstation 2 aufgesetzt vorliegt, durch den Antrieb 8 antreibbar ist, insbesondere in Rotation versetzbar ist. Bei der in den Figuren dargestellten Vorrichtung 1 ist die Bearbeitungseinheit 3 als Blendereinheit ausgestaltet, wobei das Werkzeug 4 rotierbar und mit vier sternförmig angeordneten Rotationsmessern ausgeformt ist. Es ist jedoch ebenso denkbar, die Basisstation 2 zur Inbetriebnahme anderer Ausgestaltungen einer Bearbeitungseinheit 3 einzusetzen. Insbesondere können andere, mit der Basisstation 2 kombinierbare Bearbeitungseinheiten 3 mit anderen Werkzeugen 4 ausgestattet sein. Das Werkzeug 4 kann beispielsweise als Messer, Mörser, Rührelement, Knethaken, Schneebesen, Flachrührer, Raspel, Malelement oder dergleichen ausgebildet sein .

Die Vorrichtung 1 weist weiterhin eine Sensorvorrichtung 13 auf, durch welche zumindest ein Parameter eines Mediums im Behälter 5 in Echtzeit und während des Betriebs der Vorrichtung, das heißt während sich das Werkzeug 4 bewegt, messbar ist. Wie besonders in Figur 4 zu erkennen ist, ist die Sensorvorrichtung 13 ortsfest im Behälter integriert, dass eine sichere Messung eines Parameters während der gleichzeitigen Bearbeitung des Mediums durchführbar ist, indem das Werkzeug und die Sensorvorrichtung derart angeordnet sind, dass damit ausgeschlossen ist, dass sich das Werkzeug und die Sensorvorrichtung kontaktieren können, so dass keine Gefahr besteht, dass es zu einer Kollision der Sensorvorrichtung und dem Werkzeug kommt .

Die Sensorvorrichtung 13 kann als Temperatursensor, pH- Sensor, Feuchtigkeitssensor und/oder Drucksensor, insbesondere mit zumindest einem Sensorelement 27, ausgeformt sein. Die hier dargestellte Sensorvorrichtung 13 ist als Temperatursensor mit einem Sensorelement 27 ausgeformt, welches vorzugsweise bis in den Innenraum 23 des Behälters 5 reicht. Insbesondere weist die Sensorvorrichtung 13 ein als Sensorstift ausgeformtes Sensorelement 27 auf, das mit einem Medium im Behälterinnenraum 23 in Kontakt tritt. Dabei kann es vorteilhaft sein, wenn das Sensorelement 27 eine geringe Masse und/oder eine niedrige spezifische Wärmekapazität aufweist, derart, dass eine Temperaturänderung des Mediums nahezu in Echtzeit, das heißt unmittelbar bei Eintritt der Temperaturänderung, messbar ist. Das Sensorelement 27 kann in einer Aussparung 24 der Behälterwandung 14, insbesondere im Behälterboden 25, des Behälters 5 angeordnet sein und/oder diese durchsetzen. Insbesondere kann es zweckmäßig sein, wenn der in den Innenraum 23 des Behälters 5 reichende Teil des Sensorelements 27 flächenbündig mit der Innenseite 28 der Behälterwandung 14 abschließt. Um einen Schaden des Sensorelements 27, insbesondere des Teils, welcher in den Behälterinnenraum 23 reicht und/oder in Kontakt mit dem Medium tritt, vor äußeren Einflüssen zu schützen, wie beispielsweise vor chemischen Reinigungsmittel, Druck und/oder Hitze, kann es vorgesehen sein, dass das Sensorelement 23, insbesondere zumindest der Teil welcher in den Behälterinnenraum 23 reicht und/oder in Kontakt mit dem Medium tritt, vorzugsweise der Messstift, beschichtet und/oder versiegelt ist.

Zur Herstellung einer Drahtlosverbindung zum Empfangen und/oder Übertragen von Daten zwischen der Basisstation 2 und der Bearbeitungseinheit 3 ist ein Drahtlosmodul 7 vorgesehen. Mittels des Drahtlosmoduls 7 kann es daher möglich sein, Daten von der Basisstation 2 an die Bearbeitungsstation 3 und/oder von der Bearbeitungsstation 3 an die Basisstation 2 zu übermitteln, insbesondere automatisiert zu übermitteln.

Wie in den Figur 4 und teilweise in Figur 5 (in Bezug auf die Bearbeitungseinheit 3) zu sehen ist, weist das Drahtlosmodul 7 eine Transpondereinheit 12 und eine Empfangseinheit 11 auf. Die Transpondereinheit 12 ist hierbei in die Bearbeitungseinheit 3 integriert, wobei sie an der Außenseite 26 der Behälterwandung 14 am Behälterboden 25 angeordnet ist. Über ein Gehäuse kann die Transpondereinheit 12 nach außen hin abgedeckt und geschützt sein .

Die Empfangseinheit 11 ist an der Basisstation 2 angeordnet oder in die Basisstation 2 integriert, insbesondere wobei sie in einem Durchbruch 21 eines Sockels 20, vorzugsweise an der Oberseite eines Sockels 20, der Basisstation 2 zum Aufsetzen und/oder Einrasten der Bearbeitungseinheit 3 auf die Basisstation 2 angeordnet ist. Die Bearbeitungseinheit 3 weist ein Kupplungselement 9 auf, welches in ein passendes Gegenkupplungselement 10 des Sockels 20 einsetzbar ist. Das Gegenkupplungselement 10 ist zur Aufnahme des Kupplungselements 9 ausgebildet und beispielsweise über eine Antriebswelle mit dem Antrieb 8 verbunden. In Gebrauchsstellung der Bearbeitungseinheit 3 kann das Werkzeug 4 somit mittels einer Kraftübertragung vom Gegenkupplungselement 10 auf das Kupplungselement 9 durch Inbetriebnahme des Antriebs 8 angetrieben werden. Beispielsweise kann es vorgesehen sein, dass der Sockel 20 aus einem Metall hergestellt ist. Vorzugsweise weist der Sockel 20 eine Aussparung auf, worin das

Gegenkupplungselement 10 angeordnet ist.

Zwischen der Transpondereinheit 12 und der Empfangseinheit 11 kann eine elektronische Kopplung zumindest zur Herstellung einer Drahtlosverbindung zum Übertragen von Daten, insbesondere zum Senden und/oder Empfangen von Daten von der Empfangseinheit 11 zur Transpondereinheit 12 oder umgekehrt einrichtbar sein. Es kann darüber hinaus vorgesehen sein, dass die Energieversorgung der Transpondereinheit 12 mittels der Funkwellen der Empfangseinheit einrichtbar ist. Bei der in den Figuren dargestellten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 ist die Transpondereinheit 12 als, insbesondere chipförmiger , RFID-Transponder (RFID engl. „Radio Frequency Identification"; auch als RFID- Transponder-Chip bezeichnet) mit einem Datenspeicher und einer Antenne zum Senden und/oder Empfangen von Daten ausgestaltet. Die Empfangseinheit 11 ist als RFID- Empfangseinheit , insbesondere als ein RFID-Lesegerät oder als ein RFID-Lese-/Schreibgerät , eingerichtet. Der RFID- Transponder kann als passive Transpondereinheit 12 eingerichtet sein und muss daher keine eigene Energieversorgung aufweisen. Der RFID-Transponder kann ebenso als aktive Transpondereinheit 12 eingerichtet sein und eine eigene Energieversorgung aufweisen. Aufgrund der geringen Maße der Transpondereinheit 12, insbesondere wenn diese passiv ausgestaltet ist, und der Empfangseinheit 11 sind diese Komponenten platzsparend an oder in die Bearbeitungseinheit 12 und/oder an oder in der Empfangseinheit 11 anordenbar, insbesondere integrierbar. Ferner kann mittels der Empfangseinheit 11 und der Transpondereinheit 11 eine Drahtlosverbindung herstellbar sein, ohne dass diese beiden Komponenten in direktem Kontakt miteinander stehen müssen.

Die Transpondereinheit 12 ist mit der Sensorvorrichtung 13 verbunden oder zusammen einstückig ausgebildet, so dass durch die Sensorvorrichtung 13 gemessene Parameter des Mediums direkt an die Transpondereinheit übermittelbar sind. Es kann vorgesehen sein, dass die Transpondereinheit 12 zum Schutz ihrer Elektronik, insbesondere vor Wärmeeinflüssen, gegenüber der Sensorvorrichtung 13, insbesondere gegenüber des Sensorelements 27, vorzugsweise thermisch, isoliert ist. Dies kann beispielsweise durch Eingießen der Transpondereinheit 12 in einen Kunststoff ermöglicht werden. Alternativ oder ergänzend kann die Transpondereinheit 12 auch gegenüber der Behälterwandung 14, vorzugsweise thermisch, isoliert sein. Darüber hinaus kann es zweckmäßig sein, wenn die Komponenten der Bearbeitungseinheit 3 derart ausgewählt und/oder angeordnet sind, dass sie für eine Behandlung im Autoklav geeignet sind.

Die Transpondereinheit 12 kann derart eingerichtet sein, dass darauf, insbesondere auf dem Datenträger, eine spezifische Codierung speicherbar ist, wobei die Codierung durch die Basisstation 2 als ein Erkennungssignal zur Erkennung einer bestimmten Bearbeitungseinheit 3 auswertbar ist. Darüber hinaus kann auf dem Datenträger die jeweilige Betriebszeit der Bearbeitungseinheit 3 gespeichert und jederzeit, insbesondere automatisiert, aktualisiert und/oder protokolliert werden.

Mit der Basisstation 2 der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 können mehrere, insbesondere unterschiedliche Werkzeuge 4 aufweisende, Bearbeitungseinheiten 3 betrieben werden (nicht in den Figuren dargestellt) .

Die Basisstation 2 kann dazu einen Programmspeicher mit mehreren Bearbeitungsprogrammen aufweisen, wobei die Bearbeitungsprogramme jeweils mehreren und/oder unterschiedlichen Bearbeitungseinheiten 3 zugewiesenen sein können. Es kann ferner vorgesehen sein, dass die Basisstation 2 dazu eingerichtet ist, dass mittels eines oder des spezifisches Erkennungssignals ein bestimmtes, insbesondere für die Bearbeitungseinheit 3 zugelassenes Bearbeitungsprogramm, aus einem oder dem Programmspeicher, vorzugsweise automatisch, einstellbar ist. Dabei kann/können beispielsweise eine Bearbeitungszeit, insbesondere eine maximale Betriebszeit, für welche die Bearbeitungseinheit 3 ausgelegt ist, und/oder eine bestimmte Bearbeitungsintensität einstellbar oder vorgebbar sein.

Um die Bearbeitungseinheit 3 einfach und sicher von der Basisstation 2 abnehmen und/oder tragen zu können, kann vorgesehen sein, dass die Bearbeitungseinheit 3 ein Halteelement 17, welches vorzugsweise als Handgriff ausgebildet ist, aufweist.

Beispielsweise zur manuellen Einstellung eines Bearbeitungsprogramms und/oder zur Programmierung der Basisstation 2 kann diese zumindest ein Bedienelement 15 zum Bedienen der Basisstation 2 aufweisen. Ferner kann vorgesehen sein, dass die Vorrichtung 1, insbesondere die Basisstation 2, eine Anzeigeeinrichtung 16 aufweist. Mittels der Anzeigeeinrichtung 16 kann beispielsweise das aktuell verwendete Programm und/oder ein Warnhinweis, zum Beispiel bei Erreichen einer maximalen Betriebszeit einer Bearbeitungseinheit 3, angezeigt werden. Ferner kann auch eine Ausbildung als bedienbarer Touchscreen vorgesehen sein.

Um ein durch die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 bearbeitetes Medium einfacher aus dem Behälter 5 entfernen, insbesondere ausgießen, zu können, kann vorgesehen sein, dass der Behälter 5 eine Ausgussnase 18 aufweist, insbesondere eine Ausgussnase 18, welche an der Oberkannte des Behälters 5 und/oder an der gegenüberliegenden Seite des Halteelements 17 angeordnet ist.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 weist zudem ein Gehäuse 22 auf. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das Gehäuse 22 zumindest teilweise aus einem Kunststoff hergestellt ist.

Zur Stromversorgung der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 kann vorgesehen sein, dass diese mittels eines Netzanschlusses an ein Stromnetz anschließbar ist. Ferner kann vorgesehen sein, dass die Vorrichtung 1 einen Netzschalter 29 zum Abschalten der Stromversorgung aufweist.

Um einen stabilen Stand der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1, insbesondere bei hohen Drehzahlen und/oder bei einer befüllungsbedingten Unwucht innerhalb des Behälters 5, zu gewährleisten, kann vorgesehen sein, dass die Vorrichtung 1 mehrere, insbesondere rutschfeste, Standfüße 19 aufweist. Vorzugsweise weist die Vorrichtung 1 gummierte Standfüße 19 auf.

Bezugszeichenliste

1 Vorrichtung

2 Basisstation

3 Bearbeitungseinheit

4 Werkzeug

5 Behälter

6 Verschlusseinheit

7 Drahtlosmodul

8 Antrieb

9 Kupplungselement

10 Gegenkupplungselement

11 Empfangseinheit

12 Transpondereinheit

13 Sensoreinheit

14 Behälterwandung

15 Bedienelement

16 Anzeigeeinrichtung

17 Halteelement

18 Ausgussnase

19 Standfuß

20 Sockel

21 Durchbruch

22 Gehäuse

23 Behälterinnenraum

24 Aussparung in Behälterwandung

25 Behälterboden

26 Außenseite der Behälterwandung

27 Sensorelement

28 Innenseite der Behälterwandung

29 Netzschalter

30 Einfüllöffnung