HEINDL, Birgit (Heideweg 3, Wien, A-1140, AT)
Patentanspruch
Digitaluhr mit Zusatzfunktionen, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Merkmale:
ein dreizeiliges Anzeigefeld (1, 2, 3) mit Angabe der aktuellen Uhrzeit in der obers- ten Zeile (2), Angabe des Beginns des Stillens in der mittleren Zeile (3) sowie, links bzw. rechts davon, Anzeige der zuletzt zum Stillen benützten Brust (L bzw. R) und Anzeige des Intervalls seit dem letzten Stillen (6) und Anzeige der Erinnerungsfunktion (Alarmzeit) in der untersten Zeile (4);
am Uhrengehäuse angeordnete Betätigungsorgane (5, 7, 9, 10) zur Zeiteinstellung, zum Festhalten des Stillzeitbeginns, zum Anzeigen der Links-Rechts-
Erinnerungsfunktion, zur Einstellung der Alarmzeit und zum Moduswechsel und zur Beleuchtung des Anzeigefeldes. |
Digitaluhr mit Zusatzfunktionen
Die Erfindung betrifft eine Digitaluhr mit Zusatzfunktionen. Sie soll stillenden Müttern dabei helfen,
eine genaue Kontrolle über die Stillzeiten zu haben (Zeitpunkt des letzten Stillens), Dauer des Stillens
sich zu erinnern, an welcher Brust der Stillvorgang beendet wurde: L oder R (Links oder Rechts),
gegebenenfalls mittels Alarm-Funktion an die nächste Mahlzeit erinnert zu werden.
Mutter und Kind brauchen einige Zeit bis sich der Stillvorgang eingespielt hat. Es ist an- fänglich sehr schwierig, sich den Zeitpunkt des letzten Stillens zu merken bzw. an welcher
Brust der Stillvorgang beendet wurde. Erst wenn Mütter einen genauen überblick über die
Stillintervalle haben wissen sie, ob ihr Baby weint, weil es Hunger hat oder suchen nach anderen Gründen für das Weinen. Auch ist es wichtig zu wissen, wie lange an einer Brust gestillt wurde (Kinderärzte empfehlen 15-20 Minuten), bevor man auf die andere Seite wechselt. Dies alles ist schwierig mit Hilfe von Papier und Bleistift zu notieren, während das Baby an der Mutterbrust angelegt ist bzw. in der Nacht bei Dunkelheit.
Die erfmdungs gemäße Digitaluhr mit Zusatzfunktionen ("Stilluhr") ist dazu geeignet, sowohl den Zeitpunkt des letzten Stillens festzuhalten (auch nachts durch Licht-Funktion) als auch der Mutter Auskunft darüber zu geben, wann auf die andere Brust gewechselt wird, und um festzuhalten an welcher Brust der Stillvorgang beendet wurde.
Die Erfindung löst die vorstehend angesprochenen Probleme mit den im Schutzbegehren angeführten Merkmalen.
Unter Bezugnahme auf die angeschlossene Zeichnung wird die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Digitaluhr nachstehend erläutert.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, handelt es sich bei der Erfindung im wesentlichen um eine gebräuchliche digitale Armbanduhr 1, die eine dreizeilige Anzeige 2, 3, 4 aufweist. In der obersten Zeile ist die aktuelle Uhrzeit abzulesen. Die Zusatzfunktionen lassen sich wie folgt einstellen:
Stillzeit einstellen: Bei Beginn des Stillvorgangs wird auf Knopfdruck (Stillzeit/Set) 5 im Normalmodus unterhalb der aktuellen Uhrzeit in der mittleren Zeile 3 der Zeitpunkt des Stillbeginns angezeigt. Gleichzeitig beginnt in der untersten Zeile 4 im linken Feld 6 das Intervall seit Beginn des Stillens mitzulaufen (Differenz zwischen aktueller Uhrzeit und Still-Beginn). Ist die aktuelle Uhrzeit z.B. 10.50 und wurde um 10.30 zu stillen begonnen, dann werden in der obersten Zeile 2: 10.50, in der mittleren Zeile 3 10.30 und in der untersten Zeile 4 20 (Minuten, die seit Beginn des letzten Stillens vergangen sind) abgelesen. Das gibt - wenn gewünscht - auch Auskunft darüber, wann auf die andere Brust gewechselt werden soll.
Sobald man per Knopfdruck (Stillzeit/Set) 5 den Zeitpunkt des Stillbeginns festgehalten hat, beginnen in der mittleren Zeile 3 rechts und links neben der Stillzeit die Symbole L und R zu blinken, um die Mutter zu erinnern, dass sie am Ende des Stillvorgangs per Knopfdruck (L/R/Adjust) 7 festhält, an welcher Brust das Baby zuletzt getrunken hat.
Alarm einstellen: Anzeige in der untersten Zeile 4 im rechten Feld 8, Einstellung und Funktion wie bei jeder gebräuchlichen Digitaluhr. So kann die Mutter, wenn sie z.B. ohne das Kind einkaufen geht, daran erinnert werden, dass nun bald wieder Stillzeit ist.
Zusätzlich zu den Betätigungsorganen 5 (Stillzeit/Set) und 7 (L/R/Adjust) weist die erfindungsgemäße digitale Armbanduhr noch zwei weitere, am Uhrengehäuse angeordnete Betätigungsorgane auf, nämlich zur Modusauswahl 9 und zur Beleuchtung 10.
Die erfindungsgemäße Stilluhr stellt ein einfach zu bedienendes, verläßliches Hilfsmittel für stillende Mütter dar, die Dauer des Stillvorganges zu überprüfen, an den nächsten Stillzeitpunkt zu erinnern und gleichzeitig anzugeben, von welcher Brust zuletzt gestillt wurde.
