| Patentansprüche 1. Esstisch mit integrierbarem Kochgerät (2), welcher Esstisch (1 ) ein Untergestell (3) mit mehreren Füssen (4 bis 7) sowie Quer- und Längsstreben (8, 9; 10, 11 ) und eine auf dem Untergestell (3) aufliegende Tischplatte (12) aufweist, wobei die Tischplatte (12) eine Ausnehmung (13) zum Aufnehmen des Kochgeräts (2) hat, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei Füsse (4, 5; 6, 7) an ihrem oberen, der Tischplatte (12) zugewandten Ende (14, 15; 16, 17) über eine der Querstreben (8, 9) miteinander verbunden sind, einander gegenüberliegende und voneinander beabstandete Querstreben (8, 9) über wenigstens eine Längsstrebe (10, 11 ) miteinander verbunden sind und die wenigstens eine Längsstrebe (10, 11 ) zum Halten des Kochgeräts (2) in der Ausnehmung (13) der Tischplatte (12) ausgebildet ist. 2. Esstisch nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zum gegenseitigen Verbinden der Querstreben (8, 9) lediglich eine Längsstrebe vorgesehen ist, welche die Ausnehmung (13) unterhalb der Tischplatte (12) kreuzt. 3. Esstisch nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zum gegenseitigen Verbinden der Querstreben (8, 9) wenigstens zwei Längsstreben (10, 11 ) vorgesehen sind und, vorzugsweise, an den Längsstreben (10, 11 ) eine die Ausnehmung (13) zumindest teilweise untergreifende Halterung (19) für das Kochgerät (2) befestigt ist. 4. Esstisch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (19) für das Kochgerät (2) zwei U-förmige, mit den wenigstens zwei Längsstreben (10, 11 ) verbundene Träger (20, 21 ) aufweist. 5. Esstisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (13) in der Tischplatte (12) drei Abschnitte (22, 23, 24), nämlich einen zentralen, grossen Abschnitt (22) und zwei gegenüberliegende, sich jeweils seitlich an den zentralen, grossen Abschnitt (22) unmittelbar anschliessende, kleine Abschnitte (23, 24) aufweist. 6. Esstisch nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die kleinen Abschnitte (23, 24) an den Schmalseiten (25, 26) des zentralen, grossen Abschnitts (22) ausgebildet sind. 7. Esstisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Untergestell (3) eine Stahlkonstruktion und die Tischplatte (12) vorzugsweise aus Granit hergestellt ist. 8. Esstisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Untergestell (3) ein vorzugsweise senkrechter, metallischer Kabelkanal (29) für die elektrische Zuleitung (30) des Kochgeräts (2) vorgesehen ist. 9. Esstisch nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Energieversorgung der elektrischen Zuleitung (30) über ein zentrales Schalttableau (32) oder einen am Esstisch (1) vorgesehenen, vorzugsweise absperrbaren Schalter (33) steuerbar ist. 10. Esstisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischplatte (12) vorzugsweise mittels Zapfen (34) oder Winkeln gegen seitliches Verrutschen am Untergestell (3) gesichert ist. |
Die Erfindung bezieht sich auf einen Esstisch mit integrierbarem Kochgerät nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Aus der IE 010909 ist ein Esstisch bekannt, bei welchem ein wesentlicher Teil des Kochgeräts auf den Tisch gestellt wird. Bei diesem Esstisch ist das Kochgerät kaum in den Tisch integriert. Unpraktisch ist, dass das Niveau der Kochplatten ü- ber demjenigen der Tischplatte angeordnet ist.
Esstische, bei denen das Kochgerät weitergehend in den Tisch integriert ist, sind beispielsweise aus den DE 297 01 618 U1 oder DE 102 15 303 A1 bekannt.
Die FR 2 712 476 A1 zeigt einen Esstisch mit integrierbarem Kochgerät, dessen Gesamtkonstruktion allerdings wenig stabil erscheint und offenbar für einen Dauerbetrieb nicht geeignet ist.
Ein Esstisch mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 ist aus der US 3 277 881 bekannt. Dieser Esstisch hat ein Untergestell mit vier Füssen, welche in ihrem unteren, bodennahen Bereich über Quer- und Längsstreben miteinander verbunden sind. Dieser Esstisch hat ein kompaktes wannenartiges Teil, welches sich unterhalb der Tischplatte über die gesamte Breite und Länge des Untergestells erstreckt. Dadurch wirkt dieser Esstisch klobig und schwer.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Esstisch mit integrierbarem Kochgerät der eingangs erwähnten Art zu schaffen, welcher einfach, stabil und ästhetisch ansprechend ausgebildet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch einen Esstisch mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Erfindungsgemäss sind jeweils zwei Füsse an ihrem oberen, der Tischplatte zugewandten Ende über eine der Querstreben miteinander verbunden, einander gegenüberliegende und voneinander beabstandete Querstreben über wenigstens eine Längsstrebe miteinander verbunden und ist die wenigstens eine Längsstrebe zum Halten des Kochgeräts in der Ausnehmung der Tischplatte ausgebildet. Dadurch entsteht ein auf wesentliche Elemente beschränkter und gleichzeitig äusserst stabiler Esstisch. Die Bewegungsfreiheit der an diesem Esstisch sitzenden Personen ist äusserst wenig eingeschränkt. Im Sinne einer Doppelwirkung dient die wenigstens eine Längsstrebe nicht nur zum Verbinden der Querstreben sondern auch zum Halten des Kochgeräts in der Ausnehmung der Tischplatte. Dadurch ist ein einfach aufgebauter und trotzdem stabil ausgebildeter und ästhetisch ansprechend gestalteter Esstisch mit integrierbarem Kochgerät geschaffen, an dem beispielsweise ein Gast sein Essen, insbesondere Crepes, selbst kochen kann.
Vorteilhafterweise ist zum gegenseitigen Verbinden der Querstreben lediglich eine Längsstrebe vorgesehen, welche die Ausnehmung unterhalb der Tischplatte kreuzt. Dies ist eine einfach ausgestaltete, erste Ausführungsform der Erfindung, bei der die Längsstrebe so angeordnet sein kann, dass das Kochgerät unmittelbar oder mittelbar über weitere Zwischenelemente auf der Längsstrebe aufliegt. Ein solcher Esstisch ist insbesondere für kleinere Tischgrössen geeignet.
Gemäss einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind zum gegenseitigen Verbinden der Querstreben wenigstens zwei Längsstreben vorgesehen, wobei an den Längsstreben eine die Ausnehmung zumindest teilweise untergreifende Halterung für das Kochgerät befestigt ist. Ein solcher Esstisch ist für grössere Gesellschaften und damit eine grössere Anzahl von Personen geeignet. Bei dieser Ausführungsform können die Längsstreben also auch ausserhalb der in der Tischplatte befindlichen Ausnehmung angeordnet sein. Es ist aber auch denkbar, dass bei einer weiteren, anderen Ausführungsform die Längsstreben unterhalb der Ausnehmung verlaufen und so, ähnlich wie im Fall der vorgenannten, ersten Ausführungsform, unmittelbar das Kochgerät aufnehmen können. Gemäss der vorgenannten, bevorzugten Ausführungsform ist dazu allerdings die Halterung vorgesehen, welche einerseits die Längsstreben miteinander verbindet und so für zusätzliche Stabilität sorgt, andererseits zum Aufnehmen und Abstützen des Kochgeräts dient.
Vorteilhafterweise weist die Halterung für das Kochgerät zwei U-förmige, mit den wenigstens zwei Längsstreben verbundene Träger auf. Eine derartige Halterung ist einfach aufgebaut und kostengünstig herstellbar. Wenige Elemente bilden die Halterung, durch welche der minimalistisch ausgebildete Charakter des erfin- dungsgemässen Esstisches mit integrierbarem Kochgerät weiter unterstrichen wird.
Gemäss einer anderen Weiterbildung der Erfindung weist die Ausnehmung in der Tischplatte drei Abschnitte, nämlich einen zentralen, grossen Abschnitt und zwei einander gegenüberliegende, sich jeweils seitlich an den zentralen, grossen Abschnitt unmittelbar anschliessende, kleine Abschnitte auf. Der grosse Abschnitt dient üblicherweise zum Aufnehmen des Kochgeräts als solchem, die zwei kleinen, sich unmittelbar daran anschliessenden Abschnitte können im Sinne einer Doppelwirkung zum Aufnehmen beispielsweise von Vorratstöpfen und als beidseitige Zugriffsmöglichkeit zum üblicherweise im Esstisch versenkten Kochgerät dienen, so dass letzteres leichter aus der Tischplatte herausgehoben bzw. in diese eingesetzt werden kann.
Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung sind die kleinen Abschnitte an den Schmalseiten des zentralen, grossen Abschnitts ausgebildet. Somit lässt sich über die kleinen Abschnitte das kleine Kochgerät besonders einfach und sicher ergrei- fen, so dass es ohne grossen Aufwand in den Esstisch integriert oder aus diesem herausgehoben werden kann.
Gemäss einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist das Untergestell eine Stahlkonstruktion und die Tischplatte vorzugsweise aus Granit hergestellt. Ein derartiges Untergestell ist äusserst haltbar und kann insbesondere in Verbindung mit der aus Granit gefertigten Tischplatte auch die Erwartung von ästhetisch besonders anspruchsvollen Personen erfüllen.
Gemäss einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist am Untergestell ein vorzugsweise senkrechter, metallischer Kabelkanal für die elektrische Zuleitung des Kochgeräts vorgesehen, wobei die Energieversorgung der elektrischen Zuleitung vorzugsweise über ein zentrales Schalttableau oder einen am Esstisch vorgesehenen, vorzugsweise absperrbaren Schalter steuerbar ist. Dadurch ist einerseits sichergestellt, dass die am Tisch sitzende Person, beispielsweise ein Gast in einem Restaurant, mit dem Fuss nicht am Kabel hängen bleiben und insofern das Kabel bzw. das Kochgerät auch nicht beschädigen kann. Andererseits ist gewährleistet, dass die am Tisch sitzenden Personen, beispielsweise in einem Restaurant, die Energieversorgung nicht selbst ein- und ausschalten können. Dies ist vorzugsweise eine Angelegenheit des Gastgebers bzw. des Restaurantinhabers. Andererseits könnte der Schalter auch derart an der Tischplatte, beispielsweise abgedeckt, angeordnet sein, dass er üblicherweise nicht von aussen zugänglich ausgestaltet ist.
Gemäss einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist die Tischplatte vorzugsweise mittels Zapfen oder Winkeln gegen seitliches Verrutschen am Untergestell gesichert. Insofern ist ein seitliches Einfassen der Tischplatte bei dem erfindungs- gemässen Esstisch nicht erforderlich. Auch von daher kann der erfindungsgemäs- se Esstisch höchsten ästhetischen Ansprüchen genügen. Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert, wobei alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung bilden. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Vorderansicht eines Esstisches mit integrierbarem
Kochgerät;
Fig. 2 eine vereinfachte, perspektivische Ansicht eines Untergestells des Esstisches gemäss Fig. 1 ;
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Tischplatte des Esstisches; und
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Kochplatte eines Kochgeräts für den Esstisch.
Eine Vorderansicht eines Esstisches 1 mit integrierbarem Kochgerät 2 und eine vereinfachte, perspektivische Ansicht auf ein Untergestell 3 des Esstisches 1 sind schematisch in den Fig. 1 bzw. 2 gezeigt.
Der Esstisch 1 hat das Untergestell 3 mit mehreren Füssen 4 bis 7 sowie Quer- und Längsstreben 8, 9; 10, 11 und eine auf dem Untergestell 3 aufliegende Tischplatte 12. Letztere hat eine genauer in der Draufsicht auf die Tischplatte in Fig. 3 gezeigte Ausnehmung 13 zum Aufnehmen des Kochgeräts 2. Gemäss der Erfindung sind jeweils zwei Füsse 4, 5; 6, 7 an ihrem oberen, der Tischplatte 12 zugewandten Ende 14 bis 17 über eine der Querstreben 8; 9 miteinander verbunden. Gemäss den Fig. 1 und 2 sind daher die Füsse 4 und 5 an ihren oberen Enden 14, 15 mit der Querstrebe 8 und die Füsse 6, 7 mit ihren oberen Enden 16, 17 mit der Querstrebe 9 verbunden. Dies kann gemäss Fig. 1 so geschehen, dass die Querstreben, wie in Fig. 1 angedeutet, auf den Füssen aufliegen. Ferner sind einander gegenüberliegende und voneinander beabstandete Querstreben 8, 9 über wenigstens eine Längsstrebe 10, 11 miteinander verbunden, wodurch das stabile, die Tischplatte 12 sicher aufnehmende Untergestell 3 im Wesentlichen hergestellt ist. Die wenigstens eine Längsstrebe 10, 11 ist erfin- dungsgemäss zum Halten des Kochgeräts 2 in der Ausnehmung 13 der Tischplatte 12 ausgebildet. Das Halten des Kochgeräts durch die wenigstens eine Längsstrebe 10, 11 kann unmittelbar, d.h. direkt, oder mittelbar, d.h. indirekt, erfolgen.
Gemäss einer ersten, einfachen und in den Figuren nicht dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist zum gegenseitigen Verbinden der Querstreben 8, 9 lediglich eine Längsstrebe vorgesehen. Diese kreuzt die Ausnehmung 13 unterhalb der Tischplatte 12. Insofern kann diese letztgenannte Längsstrebe, wie zuvor bereits erwähnt, das Kochgerät unmittelbar oder über eine nicht näher gezeigte Halteeinrichtung und daher mittelbar aufnehmen.
Gemäss einer bevorzugten, zweiten Ausführungsform der Erfindung sind zum gegenseitigen Verbinden der Querstreben 8, 9 wenigstens zwei Längsstreben 10, 11 vorgesehen. Gemäss der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform hat das Untergestell 3 genau die zwei Längsstreben 10 und 11.
Gemäss einer anderen, nicht gezeigten Ausführungsform können die zwei Längsstreben ähnlich wie die lediglich eine Längsstrebe gemäss der vorgenannten ersten Ausführungsform der Erfindung die Ausnehmung 13 unterhalb der Tischplatte 12 kreuzen, so dass auch bei der zweiten, bevorzugten Ausführungsform der Erfindung das Kochgerät unmittelbar auf den Längsstreben aufliegen kann.
Bei der in Fig. 2 gezeigten, bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist an den Längsstreben 10, 11 eine die Ausnehmung 13 zumindest teilweise untergreifende Halterung 19 für das Kochgerät 2 befestigt. Wie in den Fig. 1 und 2 angedeutet, weist die Halterung 19 für das Kochgerät 2 zwei U-förmige, mit den wenigstens zwei Längsstreben 10, 11 verbundene Träger 20, 21 auf. Diese sind derart an den Längsstreben angebracht, dass sie das lediglich in Fig. 1 gestrichelt angedeutete Kochgerät 2 sicher aufnehmen und halten können.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform sind die Füsse 4 bis 7 ebenso wie die Querbalken 8, 9 und die Längsstreben 10, 11 und die Träger 20, 21 jeweils zueinander parallel.
Wie näher in Fig. 3 gezeigt, hat die Ausnehmung 13 in der Tischplatte 12 drei Abschnitte 22 bis 24. Die Abschnitte sind in einen zentralen, grossen Abschnitt 22 und zwei einander gegenüberliegende, sich jeweils seitlich an den zentralen, grossen Abschnitt 22 unmittelbar anschliessende, kleine Abschnitte 23 und 24 aufgeteilt. Wie in Fig. 3 gezeigt, sind die kleinen Abschnitte 23, 24 an den Schmalseiten 25, 26 des zentralen, grossen Abschnitts 22 ausgebildet. Es ist aber auch möglich, die kleinen Abschnitte an den Längsseiten 27, 28 der Ausnehmung 13 vorzusehen.
Gemäss einer ebenfalls besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Untergestell 3 eine Stahlkonstruktion. Die Tischplatte 12 ist vorzugsweise aus Granit gefertigt. Es ist klar, dass für das Untergestell ebenso wie für die Tischplatte auch andere dauerhafte Materialien eingesetzt werden können.
Am Untergestell 3 ist ferner ein Kabelkanal 29 für die elektrische Zuleitung 30 des Kochgeräts 2 vorgesehen. In Fig. 1 ist der Kabelkanal 29 lediglich strichpunktiert gezeigt. Die elektrische Zuleitung 30 ist lediglich in der Nähe des Verbindungspunktes zwischen Kabelkanal 29 und Kochgerät 2 angedeutet. Die elektrische Zuleitung 30 für das Kochgerät 2 kommt gemäss einer Ausführungsform der Erfindung aus einem lediglich in Fig. 1 angedeuteten Boden 31 , auf dem der Esstisch 1 aufsteht. Die elektrische Zuleitung läuft dann durch den Kabelkanal 29 zum Kochgerät. Wie in Fig. 1 gezeigt, verläuft der Kabelkanal 29 etwa senkrecht. Vorzugsweise ist der Kabelkanal aus einem Metall gefertigt. Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Energieversorgung der elektrischen Zuleitung 30 über ein in Fig. 1 lediglich schematisch angedeutetes zentrales Schalttableau 32 oder einen am Esstisch 1 vorgesehenen Schalter 33 steuerbar. Vorzugsweise ist der Schalter 33 absperrbar ausgebildet. Die elektrische Zuleitung 30 kann, wie in Fig. 1 angedeutet, auch durch die Füsse oder eine der Querstreben des Untergestells 3 verlaufen. Der Schalter 33 kann, wie ebenfalls in Fig. 1 gezeigt, in die Tischplatte 12 integriert angeordnet sein.
Die Tischplatte 12 ist gegen seitliches Verrutschen am Untergestell 3 gesichert. Dazu können, wie in Fig. 2 gezeigt, auf den Querstreben 8, 9 nach oben hin abstehende Zapfen 34 vorgesehen sein. Die Tischplatte kann aber auch beispielsweise mittels nicht gezeigten Winkeln gegen ein Verrutschen am Untergestell gehalten sein. Es ist klar, dass bei der Ausführungsform mittels Zapfen an der Unterseite der Tischplatte 12 entsprechende Bohrungen zum Aufnehmen der Zapfen vorgesehen sind.
Der Schalter 33 kann derart ausgebildet sein, dass er nur mit einem Schlüssel bedienbar ist. Beispielsweise ist der Schalter 33 ein Drehschalter. Wie in Fig. 1 gezeigt, kann die elektrische Zuleitung 30 sowohl mit dem zentralen Schalttableau
32 als auch mit dem Schalter 33 verbunden sein. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass beispielsweise bei mehreren erfindungsgemässen Esstischen in einem Restaurant die Energieversorgung der elektrischen Zuleitung für alle Esstische zentral am Schalttableau 32 unterbrochen und ebenso wieder hergestellt werden kann. Zusätzlich kann individuell an jedem Esstisch mit Hilfe des Schalters
33 die Energieversorgung unterbrochen werden.
Die nicht näher gezeigte elektrische Verkabelung ist so gestaltet, dass die elektrische Zuleitung zum Auswechseln des Kochgeräts unterhalb der Tischplatte ohne weiteres aus- und einsteckbar ist. Die Aussparung 13 kann mittels nicht näher gezeigter Deckel abdeckbar sein, wobei auch mehrere Deckel, nämlich ein Deckel für jeden Abschnitt der Ausnehmung, zur Anwendung kommen können. ln Fig. 4 ist eine Kochplatte 35 des Kochgeräts 2 schematisch in einer Draufsicht gezeigt. Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hat die Kochplatte 35 einzelne runde Vertiefungen 36, wobei in Fig. 4 sechs Vertiefungen dargestellt sind. Es ist klar, dass die Anzahl der Vertiefungen in weiten Bereichen variieren kann. Jede Vertiefung 36 beträgt gegenüber der Oberseite 37 der Kochplatte 35 etwa 2 bis 3 mm. Die Vertiefungen 36 können, wie in Fig. 4 gezeigt, rund ausgebildet sein. Sie eignen sich auf der einen Seite zum Hineinstellen kleiner Pfännchen; auf der anderen Seite ist es auch möglich, direkt in den Vertiefungen beispielsweise Crepes zu kochen.
Die zuvor beschriebene Ausführungsform des Untergestells mit Zapfen 34 hat den Vorteil, dass beispielsweise eine schwere Granit-Tischplatte 12 bei der Demontage einfach vom Untergestell 3 abgehoben werden kann.
Damit ist ein Esstisch mit integrierbarem Kochgerät geschaffen, welcher einfach und stabil aufgebaut und ästhetisch ansprechend ausgebildet ist. Der Esstisch eignet sich besonders für den professionellen Gebrauch in Restaurants und kann optisch sehr ansprechend wirken.
