| JP2002167027 | ARTICLE CARRYING EQUIPMENT |
| WO/2001/009016 | TRANSPORT SYSTEM WITH INTEGRATED TRANSPORT CARRIER AND DIRECTORS |
| WO/2004/056681 | CONVEYING SYSTEM |
Freudelsperger, Karl (Günter-Knapp-Str. 5-7, Hart bei Graz, A-8075, AT)
| 1. | Fördereinrichtung (1) mit Richtungswechsel zum Fördern von Stückgut (2) längs einer ersten Förderstrecke und ei ner anders gerichteten zweiten Förderstrecke, sowie einer Umsetzanordnung (3) zum Umsetzen von gefördertem Stückgut von der ersten auf die zweite Förderstrecke, wobei erste und zweite Förderstrecke Doppelgurtförderer (4, 5) mit jeweils zwei seitlichen endlosen angetriebenen Umlaufgur ten (6, 7; 8, 9) sind, wobei sich der zweite Doppelgurtförderer (5) am Längsende des ersten Doppelgurtförderers (4) unmittelbar seitlich in einem Winkel anschließt und im Winkelbereich (10) das Längsende der Umlaufgurte (6, 7) des ersten Doppelgurtförderers (4) in die Verlängerung der Förderbahn des zweiten Doppelgurtförderers (5) zumindest bis zur Förderbahnmitte (M) des zweiten Doppelgurtförderers reicht, und im Winkelbereich (10) zwischen den beiden Umlaufgurten (6, 7) des ersten Doppelgurtförderers (4) schräg stehende nicht angetriebene Führungsrollen (11) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Umlaufgurte (6, 7; 8, 9) der beiden Doppelgurtförderer (4, 5) die einzigen Antriebsmittel der Fördereinrichtung (1) sind und die schräg stehenden nicht angetriebenen (ersten) Führungsrollen (11) als ausschließliche Umlenkmittel im Winkelbereich (10) vorgesehen sind, welche gefördertes Stückgut (2) vom ersten Doppelgurtförderer (4) auf einer Kurvenbahn zum zweiten Doppelgurtförderer (5) umlenken. |
| 2. | Fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch außerhalb des Winkelbereichs (10) im Bereich des Längsendes des zweiten Doppelgurtförderers (5) , welches an den ersten Doppelgurtförderer (4) angrenzt, zwischen den beiden Umlaufgurten (8, 9) weitere (zweite) Führungsrollen (11) nach Art der ersten Führungsrollen als Um lenkrnittel vorgesehen sind. |
| 3. | Fördereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Führungsrollen (11) hinsichtlich Überstand und/oder Lage der diversen Drehachsen einstellbar sind. |
| 4. | Fördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Führungsrollen (11) schmale Einzelrollen aus Gummi sind. |
| 5. | Fördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Führungsrollen (11) in einer Bodenplatte (12) als Baueinheit aufgenommen und befestigt sind, wobei die Bodenplatte im Winkelbereich (10) zumindest teilweise zwischen den beiden Umlaufgurten (6, 7) des ersten Dop pelgurtförderers (4) angeordnet ist. |
| 6. | Fördereinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Führungsrollen (11) in einer eigenen Bo denplatte (13) als Baueinheit aufgenommen und befestigt sind, wobei die Bodenplatte (13) angrenzend an den Winkelbereich (10) im Bereich des Längsendes des zweiten Doppelgurtförderers (5) in Verlängerung und/oder zwischen den beiden Umlaufgurten (8, 9) des zweiten Doppelgurtför derers (5) angeordnet ist. |
| 7. | Fördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, mit einer Erstreckung des Längsendes der Umlaufgurte (6, 7) des ersten Doppelgurtförderers (4) bis zur Mitte (M) oder knapp über die Mitte der Verlängerung der Förderbahn des zweiten Doppelgurtförderers (5) , dadurch gekennzeichnet, daß in der Verlängerung des dem zweiten Doppeigurtförde rers (5) benachbarten Umlaufgurts (7) des ersten Doppel gurtförderers (4) zumindest eine erste Führungsrolle (11) vorgesehen ist, welche zur Förderbahn des zweiten Doppel gurtförderers (5) ausgerichtet oder nahezu ausgerichtet ist. |
| 8. | Fördereinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatten (12, 13) Aussparungen besitzen, durch die die Führungsrollen (11) geringfügig nach oben in einem Überstand vorstehen und die Führungsrollen in einen rollenden Führungseingriff mit der Bodenseite des Stückguts (2) bringbar sind. |
| 9. | Fördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Seitenbegrenzung (14) für das Stückgut (2) in Förderrichtung vorgesehen ist, vorzugsweise im Winkelbe reich (10) des ersten Doppelgurtförderers (4) zumindest radial außen ein Kreisbogenstück (14a). |
| 10. | Fördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß erster und zweiter Doppelgurtförderer rechtwinklig zueinander verlaufen. |
| 11. | Fördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine Überwachungseinrichtung vorgesehen ist, welche eine Kurvenfahrt des Stückguts (2), insbesondere den gefahrenen Bogen des Stückguts und/oder einen Stückgut Stillstand überwacht. |
Die Erfindung betrifft eine Fördereinrichtung mit Richtungs- Wechsel zum Fördern von Stückgut längs einer ersten Förderstrecke und einer anders gerichteten zweiten Förderstrecke, sowie einer Umsetzanordnung zum Umsetzen von gefördertem Stückgut von der ersten auf die zweite Förderstrecke, wobei erste und zweite Förderstrecke Doppelgurtförderer mit jeweils zwei seit- liehen endlosen angetriebenen Umlaufgurten sind, wobei sich der zweite Doppelgurtförderer am Längsende des ersten Doppelgurtförderers unmittelbar seitlich in einem Winkel anschließt und im Winkelbereich das Längsende der Umlaufgurte des ersten Doppelgurtförderers in die Verlängerung der Förderbahn des zweiten Doppelgurt fόrderers zumindest bis zur Förderbahnmitte des zweiten Doppelgurtförderers reicht, und im Winkelbereich zwischen den beiden Umlaufgurten des ersten Doppelgurtförderers schräg stehende nicht angetriebene Führungsrollen vorgesehen sind.
Bei bekannten Umsetzanordnungen erfolgt das Umsetzen zwischen Längs- und Quer -Förderern in Form von Ketten-, Doppelgurt-, Einzelgurt- oder Rollenförderern durch Drehtische, die bei Stillstand des Drehtisches das Stückgut oder den Stückgut- Träger, wie Behälter oder Palette, aufnehmen und langsam um die Mitte des Stückguts oder längs eines Bogens in die Abgaberichtung der zweiten Förderstrecke schwenken, um dort das Stückgut abzugeben. Auch kennt man Kurvenstücke bei Rollenförderern, die selbst zylindrische Querrollen und eine Seitenführung haben. Die Rollen sind angetrieben, um eine Richtungsänderung des Stückguts in der Kurve zu unterstützen. Die Richtungsänderung wird vornehmlich durch die Seitenführung bewirkt, die verhindert, daß das Stückgut von der Kurvenbahn läuft.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Doppelgurt - Fördereinrichtung mit Richtungswechsel der eingangs genannten Art bereitzustellen, deren Umsetzanordnung sehr einfach aufgebaut ist und gleichwohl zuverlässig betrieben werden kann.
Gelöst wird die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe durch eine Fördereinrichtung der im Anspruch 1 angegebenen Art. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Ansprüchen 2 bis 11.
Wesen der erfindungsgemäßen Fördereinrichtung ist, daß die seitlichen Umlaufgurte der beiden Doppelgurtförderer die einzigen Antriebsmittel der Fördereinrichtung sind und die schräg stehenden nicht angetriebenen (ersten) Führungsrollen als ausschließliche Umlenkmittel im Winkelbereich vorgesehen sind, welche gefördertes Stückgut vom ersten Doppelgurtförderer auf einer Kurvenbahn zum zweiten Doppel - gurtförderer umlenken.
Mit Vorzug können auch außerhalb des Winkelbereichs im Bereich des Längsendes des zweiten Doppelgurtförderers, welches an den ersten Doppelgurtförderer angrenzt, zwischen den beiden Umlaufgurten weitere (zweite) Führungsrollen nach Art der ersten Führungsrollen als Umlenkmittel vorgesehen sein.
Hierbei können in besonders vorteilhafter Weiterbildung die ersten und zweiten Führungsrollen hinsichtlich Überstand und/oder Lage der diversen Drehachsen einstellbar
ausgebildet sein.
Die ersten und zweiten Führungsrollen sind insbesondere schmale Einzelrollen aus Gummi .
Die ersten und zweiten Führungsrollen sind vorzugsweise in eigenen Bodenplatten als Baueinheit aufgenommen und befestigt .
Mit Vorzug besitzen die Bodenplatte Aussparungen, durch die die Führungsrollen geringfügig nach oben in einem Überstand vorstehen und diese in einen rollenden Führungs- eingriff mit der Bodenseite des Stückguts bringbar sind.
Eine Überwachungseinrichtung kann vorgesehen sein, welche eine Kurvenfahrt des Stückguts, insbesondere den gefahrenen Bogen des Stückguts und/oder einen Stückgut -Stillstand überwacht. Tritt ein Ausnahmezustand ein, kann die Förderanlage automatisch angehalten und/oder der Ausnahmezustand gegebenenfalls automatisch behoben werden.
Durch die Erfindung können selbst schwere Stückgüter lediglich durch die Führungsrollen von einem Doppelgurtförderer auf einen anderen Doppelgurtförderer längs einer Kurvenbahn gefördert bzw. umgeleitet werden, ohne daß es eines besonderen Antriebs der Rollen bedarf und ohne daß Seitenführungen für die Stückgüter längs der Kurvenbahn notwendig sind. Gleichwohl können Seitenbegrenzungswände vorgesehen sein, welche allerdings bei normaler Kurven- fahrt nicht in einer Berührung mit dem umzulenkenden
Stückgut stehen, sondern nur im Notfall das Stückgut auf der Kurvenbahn halten.
Die Stückgüter werden im Betrieb eingangs in der Umsetzanordnung von dem ersten Doppelgurtförderer geschoben und dabei von den schräg stehenden bodenseitig gut greifenden nicht angetriebenen Führungsrollen im Winkelbereich solange umgelenkt und geschoben, bis sie vom zweiten Doppel - gurtförderer ausgangsseitig erfaßt und aus der Umsetzanordnung herausgezogen werden. Die Kurvenbahn wird in der Praxis durch Einstellen des Überstands der Führungsrollen und durch Einstellen der Schrägstellung der Führungsrollen bestimmt, wobei die Schrägstellung gegebenenfalls einen Seitenschlupf des Stückguts berücksichtigt bzw. ausgleicht .
Dies ist eine verblüffend einfache nicht vorhersehbare Umlenkmethode. Wären die Führungsrollen in aufwändiger Weise angetrieben, wäre ein geführtes Umlenken möglicherweise für den Durchschnittsfachmann vorstellbar, weil dann, ähnlich einem Kraftfahrzeug mit Vorderrad-Antrieb, die Stück- guter in die Kurve direkt hineingezogen würden.
Besonderer Vorteil der Erfindung ist, daß auf die Seitenführungsbleche nach dem Stand der Technik verzichtet werden kann, welche zum einen einen baulichen Mehraufwand be- deuten und zum anderen mit einem Reibungsverschleiß mit der Seitenwand eines Stückgutes einhergehen.
Auch kann durch die Erfindung auf einfache Weise eine Weiche je nach Schrägstellung der Führungsrollen eingerichtet werden, da Seitenführungsbleche nach dem Stand der Technik nicht vorhanden sind und mithin nicht demontiert werden oder anderweitig überwunden werden müssen.
Bei der Erfindung wird der Vorteil der Doppelgurtförder- technik hinsichtlich der Integrationsmöglichkeit der Zusatzfunktion eines Umsetzens auf besonders einfache Weise genutzt .
Es handelt sich im besonderen lediglich um ein Blech als Bodenplatte, welches nicht angetriebene Gummirollen richtungsverstellbar integriert hat, wodurch auf sehr einfache Weise die Behälter um ein Eck gefördert werden können. Es handelt sich insbesondere um eine Umlenkung von 90° längs einer Kurvenbahn. Die Technik an sich kann auch für andere Kurvenradien eingesetzt werden. Durch den Doppelgurt auf der abziehenden Strecke wird der Behälter gesichert von dem nicht angetriebenen Rollenbereich abgezogen. Das gleiche gilt bei der zuführenden Strecke. Hier wird der Behälter mittels der Doppelgurttechnik auf die Rollen geschoben. Die Rollen mit integriertem Gummi dienen dann zur Richtungsänderung .
Weitere vorteilhaften Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung, in der bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert sind; es zeigen:
Figur 1 eine erfindungsgemäße winklige Doppelgurt -
Fördereinrichtung mit einer Umsetzanordnung im Winkelbereich in einer schematischen perspektivi- sehen Ansicht,
Figur 2 die Fördereinrichtung nach Figur 1 mit einem in den Winkelbereich hineingeförderten Stückgut, und
Figur 3 die Fördereinrichtung nach Figur 1 mit einem aus dem Winkelbereich herausgeförderten Stückgut .
Gemäß Zeichnungen umfaßt eine Fördereinrichtung 1 mit Richtungswechsel zum Fördern von Stückgut 2 längs einer ersten Förderstrecke und einer anders gerichteten zweiten Förderstrecke eine Umsetzanordnung 3 zum Umsetzen von gefördertem Stückgut von der ersten auf die zweite Förderstrecke, wobei erste und zweite Förderstrecke Doppelgurtförderer 4, 5 mit jeweils zwei seitlichen endlosen angetriebenen Umlaufgurten 6, 7; 8, 9 sind.
Die Umsetzanordnung 3 liegt im wesentlichen in einem Winkelbereich 10, welcher durch die beiden aufeinander zu gerichteten Längsenden der beiden Doppelgurtförderer 4, 5 bestimmt ist .
Im besonderen schließt sich der zweite Doppelgurtförderer 5 am Längsende des ersten Doppelgurtförderers 4 unmittelbar seitlich in einem rechten Winkel an, wobei im Winkel - bereich 10 das Längsende der Umlaufgurte 6, 7 des ersten Doppelgurtförderers 4 in die Verlängerung der Förderbahn des zweiten Doppelgurtförderers 5 zumindest bis zur Förderbahnmitte M des zweiten Doppelgurtförderers reicht.
Im Winkelbereich 10 zwischen den beiden Umlaufgurten 6, 7 des ersten Doppelgurtförderers 4 sind schräg stehende nicht angetriebene Führungsrollen 11 vorgesehen, welche gefördertes Stückgut 2 vom ersten Doppelgurtförderer 4 auf
einer Kurvenbahn im Winkelbereich 10 zum zweiten Doppel - gurtförderer 5 umlenken.
Die Führungsrollen 11 sind in einer Bodenplatte 12 als Baueinheit aufgenommen und befestigt, wobei die Bodenplatte im Winkelbereich 10 zumindest teilweise zwischen den beiden Umlaufgurten 6, 7 des ersten Doppelgurtförderers 4 angeordnet ist.
Das Längsende des erstes Doppelgurtförderers 4 liegt im
Ausführungsbeispiel der Zeichnungen am äußersten Längsrand des zweiten Doppelgurtförderers 5 in der Verlängerung des äußeren Umlaufgurts 9.
Bevorzugt reicht in einer nicht veranschaulichten Variante das Längsende des ersten Doppelgurtförderers jedoch nur bis zur Förderbahnmitte M des zweiten Doppelgurtförderers 5 oder knapp darüber, ohne daß dadurch der Förderantrieb in der Kurve nennenswert beeinträchtigt wird. Dann kann der Freiraum in der Verlängerung des dem zweiten Doppel - gurtförderer 5 benachbarten Umlaufgurts 7 des ersten Doppelgurtförderers 4 bis zum äußersten Rand des zweiten Doppelgurtförderers 5 für die Anordnung weiterer Führungsrollen 11 genutzt werden, welche ebenfalls in der vorgenann- ten Bodenplatte 12 integriert sein können.
Insbesondere kann also sich das Längsende der Umlaufgurte 6, 7 des ersten Doppelgurtförderers 4 bis zur Mitte M oder knapp über die Mitte der Verlängerung der Förderbahn des zweiten Doppelgurtförderers 5 erstrecken und auch in der
Verlängerung des dem zweiten Doppelgurtförderers 5 benachbarten Umlaufgurts 7 des ersten Doppelgurtförderers 4 zu-
mindest eine Führungsrolle 11 vorgesehen sein, welche zur Förderbahn des zweiten Doppelgurtförderers 5 ausgerichtet oder nahezu ausgerichtet ist .
Die Bodenplatte 12 besitzt Aussparungen, durch die die
Führungsrollen 11 geringfügig nach oben in einem Überstand vorstehen und dadurch die Führungsrollen 11 in einen rollenden Führungseingriff mit der Bodenseite des Stückguts 2 gebracht werden können.
Die Führungsrollen 11 sind Gummirollen und insbesondere als schmale Einzelrollen ausgebildet.
Gemäß den Zeichnungen sind auch am Längsende des zweiten Doppelgurtförderers 5, welches an den Winkelbereich 10 des ersten Doppelgurtförderers 4 angrenzt, zwischen den beiden Umlaufgurten 8, 9 weitere Führungsrollen 11 der vorgenannten Art vorgesehen, welche in einer Platte 13 nach Art der Bodenplatte 12 liegen und oberseitig vorstehen.
Die Doppelgurt -Fördereinrichtung 1 besitzt insgesamt beidseits eine zumeist lineare Seitenbegrenzungswand 14 für das Stückgut 2 in Förderrichtung. Im Winkelbereich 10 des ersten Doppelgurtförderers 4 ist die Seitenbegrenzungswand radial außen durch ein Kreisbogenstück 14a und radial innen durch ein Kreisbodenstück 14b gebildet, welche bei einem Umsetzen eines Stückgutes nicht mit den Seitenwänden des Stückgutes eingreifen und nur Rückhaltefunktion im Notfall besitzen.
Es kann eine Überwachungseinrichtung vorgesehen sein, welche eine Kurvenfahrt des Stückguts 2, insbesondere den ge-
fahrenen Bogen des Stückguts und/oder einen Stückgut- Stillstand überwacht.
In einer Variante können die Führungsrollen 11 hinsicht- lieh Überstand und/oder Lage der diversen Drehachsen einstellbar ausgebildet sein.
Durch die Erfindung können ersichtlich Stückgüter 2 bei Antrieb beider Doppelgurtförderer 4, 5 lediglich durch die schmalen, gut greifenden, mehr oder weniger nur punktuell eingreifenden Führungsrollen 11 von einem Doppelgurtförderer auf einen anderen längs einer Kurvenbahn gefördert bzw. umgeleitet werden, ohne daß es eines besonderen Antriebs der Rollen bedarf und ohne daß Seitenführungen für die Stückgüter längs der Kurvenbahn notwendig sind. Es genügt eingangs des Winkelbereichs 10 das Schieben der Stückgüter 2 auf den Umlaufgurten 6, 7 des ersten Doppel - gurtförderers 4, im Endbereich erfindungsgemäß nur auf dem Umlaufgurt 7, und ausgangs des Winkelbereichs 10 das Zie- hen der Stückgüter 2 auf den Umlaufgurten 8, 9 des zweiten Doppelgurtförderers .
Next Patent: MEMBRANE PLATE FOR A FILTER PRESS
