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Title:
DISC CUTTING MACHINE HAVING A CANTILEVERED DRIVE HOUSING AND ACCESSORY UNIT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/076351
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an electrically operated disc cutting machine (100) for cutting discs from strand-shaped cutting goods, having a cutting unit, which comprises a circular blade (3) mounted in a rotatable manner in a drive housing (2), an electric motor surrounded by the drive housing, and a base plate (5) on which the drive housing is installed in a cantilevered manner via at least one support column (6') extending in the vertical direction. The invention is characterized in that the support column is designed such that, below the cutting unit between the drive housing and the base plate, a continuous intermediate space (7) in the horizontal direction remains open, in which at least one accessory unit for the further processing of cut cutting goods is arranged, wherein a connection of the accessory unit is accommodated in the drive housing. In this way, a conventional disc cutting machine can be improved in a cost effective manner and using simple technical means to the effect that the machine has a particularly compact design and can be easily converted to different operating modes, wherein accessory units necessary therefor can be stored in the same housing as the drive.

Inventors:
KOCH, Nikolaus (Grabenstraße 25, Geislingen, 72351, DE)
Application Number:
EP2010/007576
Publication Date:
June 30, 2011
Filing Date:
December 13, 2010
Export Citation:
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Assignee:
BIZERBA GMBH & CO. KG (Wilhelm-Kraut-Strasse 65, Balingen, 72336, DE)
KOCH, Nikolaus (Grabenstraße 25, Geislingen, 72351, DE)
International Classes:
B26D7/00; B26D7/06; B26D7/27; B26D7/32; B65B11/50; B65B25/06
Attorney, Agent or Firm:
KOHLER SCHMID MÖBUS (Kaiserstrasse 85, Reutlingen, 72764, DE)
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e :

Elektrisch betriebene Scheibenschneidemaschine (100; 200; 300; 400; 500; 600) zum Abschneiden von Scheiben aus insbesondere strangförmigem Schneidegut, vorzugsweise Lebensmittel, mit einer Schneideeinrichtung, die ein in einem Antriebsgehäuse (2) rotierend gelagertes Kreismesser (3) umfasst, mit einem vom

Antriebsgehäuse (2) umschlossenen Elektromotor (4a) zum Antrieb der Schneideeinrichtung, sowie mit einer Basisplatte (5), auf der das Antriebsgehäuse (2) über mindestens eine in vertikaler Richtung ausgedehnte Abstützsäule (6X) frei tragend montiert ist,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Abstützsäule (6V) derart ausgestaltet ist, dass unterhalb der Schneideeinrichtung zwischen dem Antriebsgehäuse (2) und der Basisplatte (5) ein in horizontaler Richtung durchgehender

Zwischenraum (7) frei bleibt, in welchem mindestens eine

Zubehöreinrichtung für die Weiterverarbeitung von abgeschnittenem Schneidegut (23) angeordnet ist,

und dass ein Anschluss der Zubehöreinrichtung im

Antriebsgehäuse (2) aufgenommen ist.

Scheibenschneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch

gekennzeichnet, dass nur eine in vertikaler Richtung ausgedehnte Abstützsäule (6λ) vorgesehen ist, die zusammen mit der

Basisplatte (5) eine L-Form beschreibt.

3. Scheibenschneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei in vertikaler Richtung ausgedehnte Abstützsäulen (6\ 6") horizontal nebeneinander angeordnet sind.

4. Scheibenschneidemaschine nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine

Abstützsäule (6\ 6") mindestens einen mechanischen Anschluss zur reversiblen Montage einer Zubehöreinrichtung aufweist.

5. Scheibenschneidemaschine nach Anspruch 5, dadurch

gekennzeichnet, dass Abdeckungen zur staubfreien Abdeckung der nicht benutzten mechanischen Anschlüsse in der Abstützsäule vorgesehen sind.

6. Scheibenschneidemaschine nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im

Antriebsgehäuse ( 11 ; 21) elektronische Steuerelemente (8.1; 8.2; 8.3; 8.4) und/oder elektrische oder mechanische Bedienelemente aufgenommen sind.

7. Scheibenschneidemaschine nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zubehöreinrichtung eine Folienrolle (9) umfasst, von welcher Folie (10) zur Aufnahme abgeschnittener Schneidegutscheiben (23) in den Zwischenraum (7) zwischen dem Antriebsgehäuse (2) und der Basisplatte (5) geführt werden kann, wobei vorzugsweise eine Drehlagerung ( 11) der Folienrolle (9) in einer der Abstützsäulen (6\ 6") vorgesehen ist.

8. Scheibenschneidemaschine nach Anspruch 7, dadurch

gekennzeichnet, dass an der Abstützsäule (6 ) oder außen am

Antriebsgehäuse (2) eine Schneideinrichtung zum Abschneiden von Folienstücken oder eine Abreißkante ( 12) Abreißen von Folienstücken angeordnet ist.

9. Scheibenschneidemaschine nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zubehöreinrichtung ein Förderband ( 13) zum Transport abgeschnittener

Schneidegutscheiben (23) durch den Zwischenraum (7) zwischen dem Antriebsgehäuse (2) und der Basisplatte (5) umfasst, wobei die Antriebseinrichtung für das Förderband ( 13) im Antriebsgehäuse (2) untergebracht ist.

10. Scheibenschneidemaschine nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zubehöreinrichtung einen, insbesondere L-förmig gebogenen, vorzugsweise

angetriebenen Ablagetisch ( 15) zur Aufnahme abgeschnittener Schneidegutscheiben (23) im Zwischenraum (7) zwischen dem

Antriebsgehäuse (2) und der Basisplatte (5) umfasst, wobei eine gegebenenfalls vorhandene Antriebseinrichtung für den

Ablagetisch (15) im Antriebsgehäuse (2) untergebracht ist.

11. Scheibenschneidemaschine nach Anspruch 10, dadurch

gekennzeichnet, dass am oder im Ablagetisch ( 15) eine

Zahnleiste ( 18) angeordnet ist, die mit einem angetriebenen

Zahnrad (19) kämmt.

12. Scheibenschneidemaschine nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Antriebseinrichtung zum Antrieb mindestens einer Zubehöreinrichtung im

Antriebsgehäuse (2) aufgenommen ist.

13. Scheibenschneidemaschine nach Anspruch 12, dadurch

gekennzeichnet, dass im Antriebsgehäuse (2) eine

Antriebseinrichtung zum Antrieb eines Abschlägers (22) für

abgeschnittene Schneidegutscheiben (23) aufgenommen ist.

14. Scheibenschneidemaschine nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Antriebseinrichtungen zum Antrieb aller Zubehöreinrichtungen im Antriebsgehäuse (2)

aufgenommen sind.

15. Scheibenschneidemaschine nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Belüftungseinrichtung vorgesehen ist, mittels der zumindest während des Betriebs der Scheibenschneidemaschine (100; 200; 300; 400; 500; 600) ein durch eine Einlassöffnung in das Antriebsgehäuse eintretender, zum

Elektromotor (4a) gelenkter, an diesem vorbei streichender und durch eine Auslassöffnung aus dem Antriebsgehäuse (2) wieder

austretender Kühlungsluftstrom erzeugt werden kann.

16. Scheibenschneidemaschine nach den Ansprüchen 3 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungseinrichtung in einer der

Abstützsäulen (6\ 6") angeordnet ist.

17. Scheibenschneidemaschine nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungseinrichtung eine

Verschlussvorrichtung umfasst, die bei ausgeschaltetem

Elektromotor (4a) die Auslassöffnung der Belüftungseinrichtung zumindest spritzwasserdicht verschließt, bei eingeschaltetem

Elektromotor (4a) hingegen für den austretenden Kühlungsluftstrom offen hält, wobei die Betätigung der Verschlussvorrichtung an die Betätigung eines Ein/Aus-Schalters gekoppelt ist.

18. Scheibenschneidemaschine nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungseinrichtung geometrisch so gestaltet ist, dass der Kühlungsluftstrom im Antriebsgehäuse (2) von unten nach oben strömt, wobei vorzugsweise die Auslassöffnung oberhalb der Einlassöffnung angeordnet ist.

Description:
SCHEIBENSCHNEIDEMASCHINE MIT FREI

TRAGENDEM ANTRIEBSGEHÄUSE UND ZUBEHÖREINRICHTUNG

B e s c h r e i b u n g :

Die Erfindung betrifft eine elektrisch betriebene

Scheibenschneidemaschine zum Abschneiden von Scheiben aus

insbesondere strangförmigem Schneidegut, vorzugsweise Lebensmittel, mit einer Schneideeinrichtung, die ein in einem Antriebsgehäuse

rotierend gelagertes Kreismesser umfasst, mit einem vom

Antriebsgehäuse umschlossenen Elektromotor zum Antrieb der

Schneideeinrichtung, sowie mit einer Basisplatte, auf der das

Antriebsgehäuse über mindestens eine in vertikaler Richtung ausgedehnte Abstützsäule frei tragend montiert ist.

Derartige Scheibenschneidemaschinen sind beispielsweise bekannt aus der DE 103 17 319 AI.

BESTÄTIGUNGSKOPIE Das Schneidegut, insbesondere in automatisch betriebenen

Scheibenschneidemaschinen für strangförmige Lebensmittel, wie etwa Würste, Schinken, Lachs, Käse etc., wird mit Hilfe einer ZuStelleinrichtung auf einer Zuführungsfläche gegen die Schneideeinrichtung bewegt, meist in Richtung senkrecht zur Schneidebene, in welcher üblicherweise ein oder mehrere rotierende Messer kreisen, um Scheiben vom geförderten

Schneidegut abzuschneiden. Der Antrieb der Schneideeinrichtung erfolgt durch einen Elektromotor, der zum Schutz gegen Spritzwasser und

Verschmutzung sowie zur mechanischen Sicherung gegen äußere Eingriffe vom Maschinengehäuse vollständig umschlossenen ist.

Eine Aufschnittschneidemaschine mit einer Vielzahl von nebeneinander angeordneten Schneideeinrichtungen, unter welchen ein Förderband zum Abtransport der abgeschnittenen Schneidegut-Scheiben vorgesehen ist, wird in der AT 385939 B beschrieben.

In der Scheibenschneidemaschine gemäß der eingangs zitierten

DE 103 17 319 AI bleibt der Raum, welcher oberhalb der Basisplatte durch die Abstützsäule eröffnet wird, völlig ungenutzt, was die Bauhöhe der Scheibenschneidemaschine unnötig vergrößert.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demgegenüber, eine

gattungsgemäße Scheibenschneidemaschine der eingangs beschriebenen Art kostengünstig und mit einfachen technischen Mitteln dahin gehend zu verbessern, dass die Maschine möglichst kompakt gestaltet ist und eine leichte Umrüstung auf unterschiedliche Betriebsmoden ermöglicht, wobei dafür benötigte Zubehöreinrichtungen sämtlich im gleichen Gehäuse unterbringbar sein sollen wie der Antrieb. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe auf ebenso überraschend einfache wie wirkungsvolle Art und Weise dadurch gelöst, dass die Abstützsäule derart ausgestaltet ist, dass unterhalb der Schneideeinrichtung zwischen dem Antriebsgehäuse und der Basisplatte ein in horizontaler Richtung durchgehender Zwischenraum frei bleibt, in welchem mindestens eine Zubehöreinrichtung für die Weiterverarbeitung von abgeschnittenem Schneidegut angeordnet ist, und dass ein Anschluss der

Zubehöreinrichtung im Antriebsgehäuse aufgenommen ist.

Auf diese Weise wird ein definierter, durchgehender Raumbereich oberhalb der Basisplatte eröffnet, welcher durch die Anordnung von

Zubehöreinrichtungen, deren Anschlüsse abdeckbar im Antriebsgehäuse vorgesehen sind, sinnvoll ausgenutzt werden kann, was die

erfindungsgemäße Scheibenschneidemaschine kompakter und vielseiter gestaltbar macht. Die Anschlüsse im Antriebsgehäuse ermöglichen einen schnellen und problemlosen Austausch verschiedener

Zubehöreinrichtungen, sodass die Scheibenschneidemaschine leicht umgerüstet werden kann und eine hohe Flexibilität hinsichtlich

verschiedener Betriebsmoden sowie eine vereinfachte Wartung und

Reinigung der verwendeten Teile bietet.

Bei einer einfachen Ausführungsform der erfindungsgemäßen

Scheibenschneidemaschine ist nur eine in vertikaler Richtung ausgedehnte Abstützsäule vorgesehen, die zusammen mit der Basisplatte eine L-Form beschreibt. Damit lässt sich die volle Breite des Maschinengehäuses für die Zubehöreinrichtung(en) nutzen, sodass ein Maximum an nutzbarem Raum zwischen der Basisplatte und dem Antriebsgehäuse zur Verfügung steht. Alternativ können bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zwei (oder auch mehr) in vertikaler Richtung ausgedehnte Abstützsäulen horizontal nebeneinander angeordnet sein, was die mechanische Stabilität der Konstruktion erhöht.

Besonders bevorzugt sind Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Scheibenschneidemaschine, bei denen mindestens eine Abstützsäule mindestens einen mechanischen Anschluss zur reversiblen Montage einer Zubehöreinrichtung aufweist, sodass nicht nur das Antriebsgehäuse, sondern auch die Abstützsäulen für Anschlüsse genutzt werden können, um die Variabilität der erfindungsgemäßen Scheibenschneidemaschine bei gleichzeitig hohem Kompaktheitsgrad weiter zu erhöhen.

Bei vorteilhaften Weiterbildungen dieser Ausführungsformen können Abdeckungen zur staubfreien Abdichtung der nicht benutzten

mechanischen Anschlüsse in der Abstützsäule vorgesehen sein.

Noch kompakter können Ausführungsformen der Erfindung gestaltet werden, bei denen im Antriebsgehäuse elektronische Steuerelemente für einen automatisierten Betrieb der Scheibenschneidemaschine und/ oder elektrische oder mechanische Bedienelemente aufgenommen sind.

Bei einer Klasse von Ausführungsformen der erfindungsgemäßen

Scheibenschneidemaschine umfasst eine Zubehöreinrichtung eine

Folienrolle, von welcher Folie zur Aufnahme abgeschnittener

Schneidegutscheiben in den Zwischenraum zwischen dem

Antriebsgehäuse und der Basisplatte geführt werden kann, wobei vorzugsweise eine Drehlagerung der Folienrolle in einer der Abstützsäulen vorgesehen ist. Auf diese Weise fällt das Schneidegut direkt auf die Verpackungsfolie und kann damit besonders hygienisch weiterverarbeitet werden.

Vorteilhafte Weiterbildungen dieser Klasse von Ausführungsformen zeichnen sich dadurch aus, dass an der Abstützsäule oder außen am

Antriebsgehäuse eine Schneideinrichtung zum Abschneiden von

Folienstücken oder eine Abreißkante Abreißen von Folienstücken

angeordnet ist, um eine - in verschiedenen Betriebszuständen auch variierende - Verpackungsgröße für eine gewünschte Anzahl von

Schneidegutscheiben herstellen zu können.

Alternativ oder zusätzlich kann bei einer weiteren Klasse von

Ausführungsformen eine Zubehöreinrichtung vorgesehen sein, die ein Förderband zum Transport abgeschnittener Schneidegutscheiben durch den Zwischenraum zwischen dem Antriebsgehäuse und der Basisplatte umfasst, wobei die Antriebseinrichtung für das Förderband im

Antriebsgehäuse untergebracht ist, um die Einrichtung besonders kompakt zu gestalten. So kann die gesamte Förderbandmechanik einschließlich Antrieb des Bandes im gleichen Motorgehäuse untergebracht werden, wie der Antrieb der Scheibenschneidemaschine selbst.

Eine weitere Klasse von Ausführungsformen der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass - alternativ oder ergänzend - eine Zubehöreinrichtung einen, insbesondere L-förmig gebogenen, vorzugsweise angetriebenen Ablagetisch zur Aufnahme abgeschnittener Schneidegutscheiben im

Zwischenraum zwischen dem Antriebsgehäuse und der Basisplatte umfasst, wobei eine gegebenenfalls vorhandene Antriebseinrichtung für den Ablagetisch im Antriebsgehäuse untergebracht ist. Bei einer bevorzugten und leicht herzustellenden Weiterbildung dieser Ausführungsformen ist am oder im Ablagetisch eine Zahnleiste

angeordnet, die mit einem - gegebenenfalls durch einen eigenen Motor angetriebenen - Zahnrad kämmt.

Einen besonders geringen Bauraum nehmen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Scheibenschneidemaschine ein, bei welchen eine Antriebseinrichtung zum Antrieb mindestens einer Zubehöreinrichtung im Antriebsgehäuse aufgenommen ist.

Insbesondere kann bei Weiterbildungen dieser Ausführungsformen im Antriebsgehäuse eine Antriebseinrichtung zum Antrieb eines Abschlägers für abgeschnittene Schneidegutscheiben aufgenommen sein.

Vorzugsweise sind bei besonders kompakten Weiterbildungen sogar sämtliche Antriebseinrichtungen zum Antrieb aller Zubehöreinrichtungen im Antriebsgehäuse aufgenommen.

Dadurch, dass der Antriebsmotor der Scheibenschneidemaschine in der Regel vom Maschinengehäuse vollständig umschlossenen ist, wird die beim Betrieb erzeugte Abwärme innerhalb des Maschinengehäuses aufgestaut. Vor allem bei professionell im Dauerbetrieb ununterbrochen durchlaufenden Maschinen, deren Elektromotor meist auch dann nicht abgeschaltet wird, wenn gerade keine Scheiben vom Schneidegut abgeschnitten werden, ergibt sich ein erhebliches Problem durch die Gefahr der Überhitzung empfindlicher Teile der Vorrichtung. Um diese Stau-Wärme zumindest teilweise nach außen abzuführen, ist bei besonders bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung eine

Belüftungseinrichtung vorgesehen, mittels der zumindest während des Betriebs der Scheibenschneidemaschine ein durch eine Einlassöffnung in das Antriebsgehäuse eintretender, zum Elektromotor gelenkter, an diesem vorbei streichender und durch eine Auslassöffnung aus dem

Antriebsgehäuse wieder austretender Kühlungsluftstrom erzeugt werden kann. Derartige Belüftungseinrichtungen sind per se beispielsweise bekannt aus der EP 0 115 788 AI.

Besonders einfache und kompakte Weiterbildungen dieser

Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Scheibenschneidemaschine zeichnen sich dadurch aus, dass die Belüftungseinrichtung in einer der Abstützsäulen angeordnet ist und einen Kühlluftkanal bildet, durch welchen die Kühlluft zu einem Ausgang unterhalb der Antriebseinrichtung geleitet wird.

Viele der bisher bekannten Belüftungseinrichtungen sind allerdings einerseits relativ aufwändig im Aufbau und erlauben andererseits keine einfache und gründliche Reinigung der Scheibenschneidemaschine durch Abspritzen mit Wasser selbst im ausgeschalteten Zustand des

Elektromotors, weil durch zu große Einlass- und die Auslassöffnungen Spritzwasser ins Innere des Maschinengehäuses eintreten und zu

Beschädigungen des Elektromotor führen könnte. Zur Vermeidung derartiger Wasserschäden sowie aus hygienischen Gründen sind bei manchen der bekannten Belüftungseinrichtungen lediglich relativ kleine Lüftungsschlitze vorgesehen, auf die zudem innerhalb des

Maschinengehäuses in der Regel erst ein Dichtungslabyrinth anschließt, bevor die Zuluft an den Elektromotor und die Abluft von dort wieder nach außen gelangt. Oftmals ist auch ein Lüfterrad vorgesehen, welches einen Druckgradienten und damit einen Luftstrom durch die Luftkanäle der Belüftungseinrichtung erzeugt. Dennoch sind am Markt kaum

Scheibenschneidemaschinen zu finden, deren Maschinengehäuse selbst außerhalb des Betriebszustands abgespritzt werden darf. Damit die erfindungsgemäße Scheibenschneidemaschine zumindest im Nicht-Betriebszustand durch Abspritzen mit Wasser leicht gereinigt werden kann, wobei aber eine ausreichende Wärmeabführung der Abwärme des Elektromotors im Betriebszustand gewährleistet bleibt, ist bei vorteilhaften Weiterbildungen der oben beschriebenen Ausführungsformen vorgesehen, dass die Belüftungseinrichtung eine Verschlussvorrichtung umfasst, welche bei ausgeschaltetem Elektromotor die Auslassöffnung der

Belüftungseinrichtung zumindest spritzwasserdicht verschließt, bei eingeschaltetem Elektromotor hingegen für den austretenden

Kühlungsluftstrom offen hält, wobei die Betätigung der

Verschlussvorrichtung an die Betätigung eines Ein/Aus-Schalter gekoppelt ist. Damit lassen sich auf elegante Weise zwei eigentlich diametral entgegengesetzte Anforderungen an industrielle

Scheibenschneidemaschinen gleichzeitig erfüllen, nämlich einerseits die Sicherstellung einer guten Kühlung von Elektromotor und

temperaturempfindlicher Elektronik und andererseits eine ausreichende Dichtheit des Maschinengehäuses gegen Spritzwasser, damit die

Scheibenschneidemaschine durch einfaches Abspritzen mit einem

Wasserstrahl leicht, aber dennoch gründlich gereinigt werden kann, was gerade bei der Verarbeitung von Lebensmitteln aus hygienischen Gründen eine wichtige Forderung ist.

Ein weiterer Vorteil der vorgeschlagenen erfindungsgemäßen Maßnahmen besteht darin, dass durch die Kopplung der Verschlussvorrichtung an den Ein/Aus-Schalter auch ohne Zutun einer Bedienungsperson stets

sichergestellt ist, dass bei eingeschaltetem Elektromotor ein ausreichender Kühlungsluftstrom in das Maschinengehäuse gelangt, während bei ausgeschaltetem Elektromotor das Maschinengehäuse automatisch nach außen hin spritzwasserdicht geschlossen wird. Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der obigen Ausführungsformen schließlich zeichnet sich dadurch aus, dass die Belüftungseinrichtung geometrisch so gestaltet ist, dass der Kühlungsluftstrom im

Maschinengehäuse von unten nach oben strömt, wobei vorzugsweise die Auslassöffnung oberhalb der Einlassöffnung angeordnet ist. Bei Einsatz der Scheibenschneidemaschine in einem Lebensmittelgeschäft kann auf diese Weise gekühlte Luft aus einer unterhalb der Schneidebene angeordneten Kühltheke angesaugt und nach oben in die Umgebung abgeblasen werden. Bei vielen Scheibenschneidemaschinen mit Belüftungseinrichtungen nach dem Stand der Technik wird übrigens im Gegensatz dazu die

verschmutzte und erwärmte Abluft ausgerechnet nach unten abgelassen, was sich auf das meistens unterhalb der Scheibenschneidemaschine in einem Ablegebereich gestapelte Schnittgut sowie auf den Betrieb einer dort unten angeordneten Kühltheke sowohl in technischer als auch in hygienischer Hinsicht eher negativ auswirkt. Diese Anordnung ist aber bei den bekannten Scheibenschneidemaschinen notwendig, weil aus

hygienischen Gründen eine glatte Oberfläche zur einfacheren Reinigung der im Betrieb besonders verschmutzenden Flächen erforderlich ist.

Lüftungsschlitze würden diese glatte Oberfläche jedoch durchbrechen.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung anhand der Figuren der Zeichnung, die erfindungswesentliche Einzelheiten zeigt, sowie aus den Ansprüchen. Die einzelnen Merkmale können je einzeln für sich oder zu mehreren in beliebigen Kombinationen bei Varianten der Erfindung verwirklicht sein.

In der schematischen Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, welche in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert werden. eine räumliche Ansicht eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Scheibenschneidemaschine mit einer Folienrolle zur Aufnahme von abgeschnittenem Schneidegut; einen schematischen Vertikalschnitt durch eine

Ausführungsform nach Fig. la von der Vorderseite aus gesehen; einen Ausschnitt eines schematischen Vertikalschnitts durch die Ausführungsform nach Fig. la von der Seite aus gesehen; einen schematischen Vertikalschnitt durch eine weitere

Ausführungsform mit schräg angeordnetem Kreismesser sowie mit einem Förderband zur Aufnahme von abgeschnittenem Schneidegut, von der Vorderseite aus gesehen; einen Ausschnitt eines schematischen Vertikalschnitts durch die Ausführungsform nach Fig. 3a von der Seite aus gesehen; einen schematischen Vertikalschnitt durch eine alternative Ausführungsform der erfindungsgemäßen

Scheibenschneidemaschine mit einem Förderband zur

Aufnahme von abgeschnittenem Schneidegut, von der

Vorderseite aus gesehen, bei welcher das Kreismesser vertikal angeordnet ist;

Fig. 4a einen schematischen Vertikalschnitt durch eine weitere

Ausführungsform der erfindungsgemäßen Scheibenschneidemaschine mit schräg angeordnetem

Kreismesser sowie mit einem angetriebenen Ablagetisch zur Aufnahme von abgeschnittenem Schneidegut, von der

Vorderseite aus gesehen;

Fig. 4b einen Ausschnitt eines schematischen Vertikalschnitts durch die Ausführungsform nach Fig. 5a von der Seite aus gesehen;

Fig. 5 einen schematischen Vertikalschnitt durch eine weitere

Ausführungsform der erfindungsgemäßen

Scheibenschneidemaschine mit einem Kettenband zum

Abheben von abgeschnittenem Schneidgut vom Kreismesser, einem Abschläger zum Trennen des Schneideguts vom

Kettenband und einem angetriebenen Ablagetisch zur

Aufnahme des Schneideguts, von der Seite aus gesehen;

Fig. 6a einen schematischen Vertikalschnitt durch eine alternative

Ausführungsform nach Fig. 5, mit einem Förderband zur Aufnahme des Schneideguts, von der Seite aus gesehen; und

Fig. 6b wie Fig. 6a, aber von der Vorderseite aus gesehen.

In den Figuren lb, 2a, 3, 4a, 5, und 6a sind im schematischen

Vertikalschnitt jeweils Ausführungsformen einer erfindungs-gemäßen elektrisch betriebenen, vorzugsweise automatischen

Scheibenschneidemaschine 100; 200; 300; 400; 500; 600

dargestellt. Diese weist jeweils ein Antriebsgehäuse 2 sowie eine

Schneideeinrichtung auf, welche ein im Antriebsgehäuse 2 rotierend gelagertes, ebenes Kreismesser 3 mit umlaufender kreisförmiger

Schneidklinge umfasst. Vom Antriebsgehäuse 2 vollständig umschlossen ist ein Elektromotor 4a zum Antrieb der Schneideeinrichtung, welcher mit einem Antriebsriemen 4b das Kreismesser 3 antreibt. Das

Antriebsgehäuse 2 ist freitragend auf mindestens einer in vertikaler Richtung ausgedehnten Abstützsäule 6" montiert. Alternativ kann die erfindungsgemäße Scheibenschneidemaschine 1 auch eine zweite

Abstützsäule 6" umfassen. Unterhalb der Schneideeinrichtung bleibt zwischen einer Basisplatte 5 und dem Antriebsgehäuse 2 ein

Zwischenraum 7 frei, in welchem mindestens eine Zubehöreinrichtung für die Weiterverarbeitung von abgeschnittenem Schneidegut 23 (siehe Fig. 5, 6a und 6b) angeordnet ist. Die Funktionen der

Scheibenschneidemaschine und der Zubehöreinrichtungen lassen sich übe elektronische Bedienelemente 8.1; 8.2; 8.3; 8.4 steuern.

Außerdem ist eine Belüftungseinrichtung vorgesehen, mittels der zumindest während des Betriebs der Scheibenschneidemaschine 1 ein durch eine Einlassöffnung in das Antriebsgehäuse 2 eintretender, zum Elektromotor 4a gelenkter, an diesem vorbei streichender und durch eine Auslassöffnung aus dem Antriebsgehäuse wieder austretender

Kühlungsluftstrom erzeugt werden kann.

Aus hygienischen Gründen wird - wenn sich dies technisch leicht realisieren lässt - die Belüftungseinrichtung geometrisch so gestaltet sein, dass der Kühlungsluftstrom im Antriebsgehäuse 2 von unten nach oben strömt, wobei vorzugsweise die Auslassöffnung oberhalb der

Einlassöffnung angeordnet ist. Allerdings sind auch andere geometrische Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Scheibenschneidemaschine möglich, falls dies aus anderen Gründen erforderlich sein sollte.

Erfindungsgemäß umfasst die Belüftungseinrichtung jeweils eine

Verschlussvorrichtung, die bei ausgeschaltetem Elektromotor 4a die Auslassöffnung der Belüftungseinrichtung zumindest spritzwasserdicht verschließt, bei eingeschaltetem Elektromotor 4a hingegen für den austretenden Kühlungsluftstrom offen hält, wobei die Betätigung der Verschlussvorrichtung an die Betätigung des Elektromotors gekoppelt ist.

Fig. la zeigt eine räumliche Darstellung eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Scheibenschneidemaschine 100, bei der die

Zubehöreinrichtung aus einer auf eine Folienrolle 9 aufgewickelten

Folie 10 besteht. Für die Folienrolle 9 ist eine Drehlagerung 11

vorgesehen. Die Folie 10 kann am vorderen Ende der

Scheibenschneidemaschine 100 an einer Abrisskante 12 abgerissen werden, zum Beispiel nachdem das abgeschnittene Schneidegut 23 (siehe Figuren 6 und 8) in die Folie 10 eingewickelt wurde.

In Fig. lb ist die Ausführungsform aus Fig. la nochmals im

schematischen Vertikalschnitt, von der Vorderseite aus gesehen, gezeigt.

Fig. lb zeigt im schematischen Vertikalschnitt einen Ausschnitt der

Ausführungsform aus Fig. la von der Seite aus gesehen.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist im schematischen Vertikalschnitt in Fig. 2a gezeigt. Hier ist im Zwischenraum 7 ein Förderband 13 zur Aufnahme des abgeschnittenen Schneideguts angeordnet. Ein Motor 14a, welcher über einen Antriebsriemen 14b das Förderband 13 antreibt ist im Antriebsgehäuse 2 untergebracht.

Fig. 2b zeigt im schematischen Vertikalschnitt einen Ausschnitt der

Ausführungsform aus Fig. 3a von der Seite aus gesehen. Eine alternative Variante der Ausführungsform aus Fig. 2a zeigt Fig. 3. Hier ist die Schneideeinrichtung mit dem Kreismesser 3 vertikal

angeordnet, statt in einem Winkel wie bei Fig . 2a.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist im schematischen Vertikalschnitt, von der Vorderseite aus gesehen, gezeigt (Fig. 4a). Hier ist im

Zwischenraum 7 ein Ablagetisch 15 zur Aufnahme des abgeschnittenen Schneideguts 23 angeordnet. Ein Motor 16a treibt über ein

Antriebsgestänge 16b ein Zahnrad 19 an, welches mit einer am

Ablagetisch 15 befestigten Zahnleiste 18 kämmt.

Fig. 4b zeigt im schematischen Vertikalschnitt einen Ausschnitt der Ausführungsform aus Fig. 5a von der Seite aus gesehen. In dieser Ansicht ist auch die Laufrolle 17 zu sehen, auf der der Ablagetisch 15 beweglich gelagert ist.

Im schematischen Vertikalschnitt von der Seite ist in Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen

Scheibenschneidemaschine 500 gezeigt. Das abgeschnittene

Schneidegut 23 wird dabei von einem Kettenband 20, an welchem

Haken, Nocken oder Stacheln angeordnet sind, von der

Schneideeinrichtung weg transportiert. Ein Motor 21a dreht über einen Antriebsriemen 21b einen Abschläger 22 um eine Drehachse 21c, welcher das Schneidegut 23 vom Kettenband 20 trennt. Das

Schneidegut 23 fällt vom Abschläger 22 auf eine Zubehöreinrichtung, welche bei dem in Fig. 5 gezeigten Ausführungsbeispiel als Ablagetisch 15 ausgeführt ist. Fig. 6a schließlich zeigt eine Alternative zu dem in Fig. 5 gezeigten

Ausführungsbeispiel, bei der im Zwischenraum 7 ein Förderband 13 statt eines Ablagetisches 15 angeordnet ist. Fig. 6b zeigt im schematischen Vertikalschnitt die Ausführungsform aus Fig. 6a von der Vorderseite aus gesehen. Hierbei ist schematisch auch das Kettenband 20 angedeutet, welches das Schneidegut 23 von der

Schneideeinrichtung weg transportiert. Das Kettenband 20 wird von einem weiteren Motor 24 angetrieben. Der Abschläger 22 ist hier von vorne zu sehen.

Bezugszeichenliste:

100 Schneidemaschine 11 Drehlagerung von 9

200 Schneidemaschine 12 Abreißkante

300 Schneidemaschine 13 Förderband

400 Schneidemaschine 14a Motor für 13

500 Schneidemaschine 14b Antriebsriemen für 13

600 Schneidemaschine 15 Ablagetisch

2 Antriebsgehäuse 16a Motor für 15

3 Kreismesser 16b Antriebsgestänge für 19

4a Elektromotor für 3 17 Laufrolle für 15

4b Antriebsriemen für 3 18 Zahnleiste, befestigt an 15

5 Basisplatte 19 Zahnrad, kämmt mit 18

6 Abstützsäule 20 Kettenband

6" Zweite Abstützsäule 21a Motor für 22

7 Zwischenraum 21b Antriebsriemen für 22

8.1 Steuerelemente 21c Drehachse für 22

8.2 Steuerelemente 22 Abschläger

8.3 Steuerelemente 23 Schneidegut

8.4 Steuerelemente 24 Motor für Kettenband

9 Folienrolle

10 Folie