HERING, Reinhard (St.-Stephanus-Str. 8, Holzheim, 89438, DE)
KRÄNZLE, Bernd (Am Flecken 14, Dischingen, 89561, DE)
HEIDEL, Andreas (Am Hohlweg 21, Holzheim, 89438, DE)
HERING, Reinhard (St.-Stephanus-Str. 8, Holzheim, 89438, DE)
KRÄNZLE, Bernd (Am Flecken 14, Dischingen, 89561, DE)
| Patentansprüche Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine (1 ), mit einer Steuereinrichtung (2) zum Durchführen eines Spülgangs für das Reinigen von Spülgut, mit einem Siebsystem (25) zum Filtern einer Spülflüssigkeit (S), welches eine Umwälzkammer (48) und eine mit der Umwälzkammer (48) über eine von der Spülflüssigkeit (S) durchströmbare Siebanordnung (40, 45) kommunizierende Sammelkammer (47) aufweist, mit einem an der Umwälzkammer (48) angeordneten Anschluss (43) für eine Umwälzpumpe (22) zum Umwälzen der Spülflüssigkeit (S) und mit einem an der Sammelkammer (47) angeordneten Anschluss (42) für eine Laugenpumpe (29) zum Abpumpen der Spülflüssigkeit (S), dadurch gekennzeichnet, dass der Spülgang wenigstens eine durch die Steuereinrichtung (2) durchgeführte Erkennungssequenz (ES) zur Erkennung einer Verstopfung der Siebanordnung (40, 45) umfasst, wobei ein erster Messschritt (MS1 ) zur Ermittlung eines Transmissionsgrads in der mit der Spülflüssigkeit (S) gefüllten Umwälzkammer (48) mittels eines optischen Trübungssensors (26) vorgesehen ist, wobei nach dem ersten Messschritt (MS1 ) ein erster Abpumpschritt (AP1 ) zum Abpumpen der Spülflüssigkeit (S) über den Anschluss (42) der Sammelkammer (47) vorgesehen ist, wobei nach dem ersten Abpumpschritt (AP1 ) ein zweiter Messschritt (MS2) zur Ermittlung des Transmissionsgrads in der Umwälzkammer (48) mittels des optischen Trübungssensors (26) vorgesehen ist, und wobei ein erster Auswerteschritt (AW1 ) zur Auswertung einer Veränderung des Transmissionsgrads vom ersten Messschritt (MS1 ) zum zweiten Messschritt (MS2) vorgesehen ist. Geschirrspülmaschine nach vorstehendem Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, falls eine Abnahme des Transmissionsgrads vom ersten Messschritt (MS1 ) zum zweiten Messschritt (MS2) um wenigstens einen ersten Mindestwert vorliegt, ein Abbruch (AB)1 der Erkennungssequenz (ES) erfolgt. Geschirrspülmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abpumpschritt (AP1 ) einen Lasterkennungsschritt (LLP) zur Erfassung einer Leistungsaufnahme der Laugenpumpe (28) umfasst, wobei, falls die Leistungsaufnahme größer als ein für die Laugenpumpe (28) vorgesehener Schwellwert ist, ein Abbruch der Erkennungssequenz (ES) erfolgt. Geschirrspülmaschine nach vorstehendem Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, falls beim Lasterkennungsschritt (LLP) zur Erfassung der Leistungsaufnahme der Laugenpumpe (28) ein Abbruch der Erkennungssequenz (ES) erfolgt, eine Fehlerbehandlungssequenz (FBS) zur Behandlung einer Fehlfunktion einer stromabwärts der Laugenpumpe (28) angeordneten Abflusseinrichtung (29) vorgesehen ist. Geschirrspülmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem ersten Abpumpschritt (AP1 ) und dem zweiten Messschritt (MS2) ein Lasterkennungsschritt (LUP) zur Erfassung einer Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe (22) vorgesehen ist, wobei, falls die Leistungsaufnahme kleiner als ein für die Umwälzpumpe (22) vorgesehener Schwellwert ist, ein Abbruch der Erkennungssequenz (ES) erfolgt. Geschirrspülmaschine nach vorstehendem Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem ersten Abpumpschritt (AP1 ) und dem Lasterkennungsschritt (LUP) zur Erfassung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe (22) ein erster Warteschritt (WS1 ) vorgesehen ist. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass, falls beim Lasterkennungsschritt (LUP) zur Erfassung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe (22) ein Abbruch der Erkennungssequenz (ES) erfolgt, nach dem Lasterkennungsschritt (LUP) zur Erfassung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe (22) ein Anpassungsschritt (AN) zur Neubestimmung des für die Umwälzpumpe (22) vorgesehenen Schwellwerts vorgesehen ist, bei dem die Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe (22) gemessen und ein neuer Schwellwert aus der gemessenen Leistungsaufnahme bestimmt ist. 8. Geschirrspülmaschine nach vorstehendem Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Lasterkennungsschritt (LUP) zur Erfassung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe (22) und dem Anpassungsschritt (AN) ein zweiter Abpumpschritt (AP2) zum Abpumpen der Spülflüssigkeit (S) über den Anschluss (42) der Sammelkammer (47) vorgesehen ist. 9. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch qekenn- zeichnet, dass zwischen dem Lasterkennungsschritt (LUP) zur Erfassung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe (22) und dem zweiten Messschritt (MS2) ein dritter Abpumpschritt (AB3) zum Abpumpen der Spülflüssigkeit (S) über den Anschluss (42) der Sammelkammer (47) vorgesehen ist. 10. Geschirrspülmaschine nach vorstehendem Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Lasterkennungsschritt (LUP) zur Erfassung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe (22) und dem dritten Abpumpschritt (AB3) ein zweiter Warteschritt (WS2) vorgesehen ist. 1 1. Geschirrspülmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass, falls die im ersten Auswertesch ritt (AW1 ) ermittelte Abnahme des Transmissionsgrads geringer als der erste Mindestwert ist, nach dem zweiten Messschritt (MS2) ein Spülflüssigkeitsergänzungsschritt (SE) vorgesehen ist, bei dem dem Siebsystem (25) eine zusätzliche Menge an Spülflüssigkeit (S) zugeführt ist, wobei nach dem Spülflüssigkeitsergänzungsschritt (SE) ein dritter Messschritt (MS3) zur Ermittlung des Transmissionsgrads in der Umwälzkammer (48) mittels des optischen Trübungssensors (26) vorgesehen ist, wobei ein zweiter Auswerteschritt (AW2) zur Auswertung einer Veränderung des Transmissionsgrads vom zweiten Messschritt (MS2) zum dritten Messschritt (MS3) vorgesehen ist, wobei, falls eine Zunahme des Transmissionsgrads um wenigstens einen zweiten Mindestwert vorliegt, ein Abbruch der Erkennungssequenz (ES) erfolgt. Geschirrspülmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass, falls beim ersten Auswertesch ritt (AW1 ) ein Abbruch der Erkennungssequenz (ES) erfolgt, nach dem ersten Auswerteschritt (AW1 ) ein Anpassungsschritt (AN) zur Neubestimmung des für die Umwälzpumpe (22) vorgesehenen Schwellwerts vorgesehen ist, bei dem die Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe (22) gemessen und ein neuer Schwellwert aus der gemessenen Leistungsaufnahme bestimmt ist. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1 1 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass, falls die im zweiten Auswertesch ritt (AW2) ermittelte Zunahme des Transmissionsgrads geringer als der zweite Mindestwert ist, nach dem zweiten Auswerteschritt (AW2) ein vierter Abpumpschritt (AP4) zum Abpumpen der Spülflüssigkeit (S) über den Anschluss (42) der Sammelkammer (47) vorgesehen ist, wobei nach dem vierten Abpumpschritt (AP4) ein vierter Messschritt (MS4) zur Ermittlung des Transmissionsgrads in der Umwälzkammer (48) mittels des optischen Trübungssensors (26) vorgesehen ist, und wobei ein dritter Auswertesch ritt (AW3) zur Auswertung einer Veränderung des Transmissionsgrads vom dritten Messschritt (MS3) zum vierten Messschritt (MS4) vorgesehen ist, wobei, falls eine Abnahme des Transmissionsgrads um wenigstens einen dritten Mindestwert vorliegt, ein Abbruch der Erkennungssequenz (ES) erfolgt. Geschirrspülmaschine nach vorstehendem Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im dritten Auswerteschritt (AW3) eine Abnahme des Transmissionsgrads um weniger als den dritten Mindestwert als Verstopfung der Siebanordnung (40, 45) interpretiert ist, wobei durch die Steuereinrichtung (2) eine automatische Sequenz (RW) zur Beseitigung der Verstopfung und/oder zur Ausgabe einer Warnmeldung ausgelöst ist. Verfahren zum Betreiben einer Geschirrspülmaschine (1 ), insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit einer Steuereinrichtung (2) zum Durchführen eines Spülgangs für das Reinigen von Spülgut, mit einem Siebsystem (25) zum Filtern einer Spülflüssigkeit, welches eine Umwälzkammer (48) und eine mit der Umwälzkammer (48) über eine von der Spülflüssigkeit (S) durchströmbare Siebanordnung (40, 45) kommunizierende Sammelkammer (47) aufweist, mit einem an der Umwälzkammer (48) angeordneten Anschluss (43) für eine Umwälzpumpe (22) zum Umwälzen der Spülflüssigkeit (S) und mit einem an der Sammelkammer (47) angeordneten Anschluss (42) für eine Laugenpumpe (28) zum Abpumpen der Spülflüssigkeit (S), dadurch gekennzeichnet, dass während des Spülgangs durch die Steuereinrichtung (2) wenigstens eine Erkennungssequenz (ES) zur Erkennung einer Verstopfung der Siebanordnung (40, 45) durchgeführt wird, wobei ein erster Messschritt (MS1 ) zur Er- mittlung eines Transmissionsgrads in der mit der Spülflüssigkeit (S) gefüllten Umwälzkammer (48) mittels eines optischen Trübungssensors (26) vorgesehen ist, wobei nach dem ersten Messschritt (MS1 ) ein erster Abpumpschritt (AP1 ) zum Abpumpen der Spülflüssigkeit über den Anschluss (42) der Sammelkam- mer (47) vorgesehen ist, wobei nach dem ersten Abpumpschritt (AP1 ) ein zweiter Messschritt (MS2) zur Ermittlung des Transmissionsgrads in der Umwälzkammer (48) mittels des optischen Trübungssensors (26) vorgesehen ist, und wobei ein erster Auswerteschritt (AW1 ) zur Auswertung einer Veränderung des Transmissionsgrads vom ersten Messschritt (MS1 ) zum zweiten Mess- schritt (MS2) vorgesehen ist. |
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine, insbesondere eine Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit einer Steuereinrichtung zum Durchführen eines Spülgangs für das Reinigen von Spülgut, mit einem Siebsystem zum Filtern einer Spülflüssigkeit, welches eine Umwälzkammer und eine mit der Umwälzkammer über eine von der Spülflüssigkeit durchströmbare Siebanordnung kommunizierende Sammelkammer aufweist, mit einem an der Umwälzkammer angeordneten An- schluss für eine Umwälzpumpe zum Umwälzen der Spülflüssigkeit und mit einem an der Sammelkammer angeordneten Anschluss für eine Laugenpumpe zum Abpumpen der Spülflüssigkeit.
Aus der Praxis ist eine Geschirrspülmaschine bekannt, welche ein Siebsystem zum Filtern einer Spülflüssigkeit mit einer von der Spülflüssigkeit durchströmbaren Siebanordnung aufweist.
Sofern die Siebanordnung verstopft ist, beispielsweise durch aus der Spülflüssigkeit herausgefilterte Schmutzpartikel, so kann dies zu Störungen beim Betrieb der Ge- schirrspülmaschine führen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Geschirrspülmaschine, insbesondere eine Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit einer erhöhten Betriebssicherheit bereitzustellen.
Die Aufgabe wird bei einer Geschirrspülmaschine der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass der Spülgang wenigstens eine durch die Steuereinrichtung durchgeführte Erkennungssequenz zur Erkennung einer Verstopfung der Siebanordnung umfasst, wobei ein erster Messschritt zur Ermittlung eines Transmissions- grads in der mit der Spülflüssigkeit gefüllten Umwälzkammer mittels eines optischen Trübungssensors vorgesehen ist, wobei nach dem ersten Messschritt ein erster Abpumpschritt zum Abpumpen der Spülflüssigkeit aus der Sammelkammer vorgesehen ist, wobei nach dem ersten Abpumpschritt ein zweiter Messschritt zur Ermittlung des Transmissionsgrads in der Umwälzkammer mittels des optischen Trü- bungssensors vorgesehen ist, und wobei ein erster Auswerteschritt zur Auswertung einer Veränderung des Transmissionsgrads vom ersten Messschritt zum zweiten Messschritt vorgesehen ist. Die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine weist eine Steuereinrichtung zum automatischen Durchführen von Betriebsabläufen der Geschirrspülmaschine auf. Die Steuereinrichtung kann hierzu als sogenannte Ablaufsteuerung, insbesondere als elektronische Ablaufsteuerung, ausgebildet sein. In der Steuereinrichtung ist wenigstens ein Spülprogramm zum Durchführen bzw. Steuern eines Spülprozesses, auch Spülgang genannt, zum Spülen von Spülgut, insbesondere zum Spülen von Geschirr, hinterlegt. Vorteilhafterweise sind dabei mehrere Spülprogramme vorgesehen, von denen jeweils eines durch den Bediener ausgewählt und gestartet werden kann. Hierdurch ist es möglich, den Ablauf eines Spülgangs, insbesondere an die Beladungsmenge, an die Beladungsart, an den Verschmutzungsgrad des Spülgutes und/oder an die gewünschte Dauer des Spülgangs anzupassen.
Die hinterlegten Spülprogramme können vorzugsweise so ausgebildet sein, dass der jeweils durch sie gesteuerte Spülgang insbesondere wenigstens einen Vorspül- gang zum Vorreinigen von Spülgut, wenigstens einen Reinigungsgang zum gründlichen Reinigen von Spülgut, wenigstens einen Zwischenspülgang zum Entfernen von verschmutzter Spülflüssigkeit vom Spülgut, wenigstens einen Klarspülgang zur Vermeidung von Flecken am Spülgut und/oder zur Vorbereitung eines Trocknungs- schritts, und/oder wenigstens einen Trocknungsgang zum Trocknen des Spülguts umfasst. Vorspülgang, Reinigungsgang, Zwischenspülgang und Klarspülgang werden als wasserführende Teilspülgänge bezeichnet, da während ihrer Durchführung das in die Spülkammer eingebrachte Spülgut mit einer Spülflüssigkeit behandelt wird. Während des Trocknungsgangs ist eine Verwendung von Spülflüssigkeit in aller Regel nicht vorgesehen.
Die Behandlung des Spülguts mit Spülflüssigkeit erfolgt dabei in einer im Wesentlichen abgeschlossenen Spülkammer, insbesondere eines Spülbehälters, der Geschirrspülmaschine. Dabei kann der Spülkammer ein Zulaufventil zugeordnet sein, welches ermöglicht, Spülflüssigkeit in die Spülkammer einzufüllen. Dabei ist das Zulaufventil durch die Steuereinrichtung offen- und schließbar, um so den Zulauf von Spülflüssigkeit zu beeinflussen.
Unter einer Spülflüssigkeit wird hier insbesondere eine Flüssigkeit verstanden, wel- che dazu vorgesehen ist, auf das Spülgut aufgebracht zu werden, um dieses zu reinigen und/oder in anderer Weise zu behandeln. So kann die Spülflüssigkeit beispielsweise auch zum Erwärmen des Spülguts vorgesehen sein, was beispielsweise während eines Klarspülschritts üblich ist. Die über das Zulaufventil in die Spülkammer einlaufende Spülflüssigkeit ist in aller Regel Zulaufwasser. Dabei kann die Spülflüssigkeit in der Spülkammer je nach Betriebsphase der Geschirrspülmaschine mit Reinigungsmitteln, mit Reinigungshilfsmitteln, wie beispielsweise Klarspülmittel und/oder mit Schmutz, der vom Spülgut gelöst wurde, angereichert werden. Es sind aber auch Fälle denkbar, bei denen bereits angereichertes Wasser als Spülflüssigkeit über das Zulaufventil in die Spülkammer eingefüllt wird.
Um die Spülflüssigkeit insbesondere während eines Spülgangs von Schmutzpartikeln zu reinigen, ist ein Siebsystem mit einer Umwälzkammer und einer Sammel- kammer vorgesehen, welches insbesondere an einem Boden der Spülkammer, auch Spülwanne genannt, angeordnet sein kann, so dass die in der Spülkammer befindliche Spülflüssigkeit selbsttätig durch ihre Gewichtskraft zum Siebsystem strömt. Die Umwälzkammer und die Sammelkammer sind durch eine Siebanordnung voneinander getrennt, welche durch die zu filternde Spülflüssigkeit durch- strömbar ist. Auf diese Weise ist im ungestörten Betrieb der Geschirrspülmaschine ein Austausch von Spülflüssigkeit möglich, so dass sich in beiden Kammern selbsttätig ein im Wesentlichen identischer Füllstand an Spülflüssigkeit einstellt. Wird beispielsweise über den Anschluss der Umwälzkammer Spülflüssigkeit aus der Umwälzkammer entnommen, so dass der Füllstand an Spülflüssigkeit in der Umwälz- kammer sinkt, so strömt durch die Gewichtskraft Spülflüssigkeit von der Sammelkammer durch die Siebanordnung in die Umwälzkammer, so dass sich die Füllstände in der Umwälzkammer und der Sammelkammer ausgleichen. Umgekehrt, wenn beispielsweise Spülflüssigkeit über einen Anschluss der Sammelkammer aus der Sammelkammer entnommen wird, so strömt Spülflüssigkeit aus der Umwälzkammer durch die Siebanordnung in die Sammelkammer. Eine derartige Anordnung der Umwälzkammer und der Sammelkammer, bei der ein Ausgleich der Füllstände aufgrund der Gewichtskraft erfolgt, wird auch als kommunizierende Anordnung bezeichnet. Die die Umwälzkammer und die Sammelkammer trennende Siebanordnung kann aus einem oder aus mehreren Sieben bestehen. Üblich ist beispielsweise eine Siebanordnung, welche ein aufrecht angeordnetes zylinderförmiges Feinsieb und an dessen Außenseite ein konzentrisch angeordnetes zylinderförmiges Mikrosieb aufweist. Dabei ist das Mikrosieb zum Entfernen von Mikroschmutzpartikeln aus der Spülflotte vorgesehen. Die Verwendung eines Feinsiebs ermöglicht eine Vorreinigung der Spülflotte. Feinerer Mikroschmutz, der durch das Feinsieb hindurchgetreten ist, kann dann zumindest teilweise mit dem Mikrosieb zurückgehalten werden. Durch die zweistufige Ausführung der Siebanordnung kann die Verstopfungsneigung der Siebanordnung prinzipiell reduziert, jedoch nicht immer ausgeschlossen werden.
Typischerweise ist der Anschluss der Umwälzkammer mit einer elektrisch angetriebene Umwälzpumpe zum Umwälzen der eingefüllten Spülflüssigkeit verbunden, welche es ermöglicht, die in der Umwälzkammer befindliche Spülflüssigkeit zu ent- nehmen und über ein der Spülkammer zugeordnetes Sprühsystem auf das Spülgut aufzubringen. Ebenso kann der Anschluss der Sammelkammer mit einer üblicherweise elektrisch angetriebenen Laugenpumpe zum Abpumpen der eingefüllten Spülflüssigkeit nach außen, auch Abwasserpumpe genannt, verbunden sein. Denkbar ist jedoch auch, dass der Anschluss der Umwälzkammer und der Anschluss der Sammelkammer über eine Ventilanordnung, eine Wasserweiche oder dergleichen wechselweise mit einer derartigen Pumpe verbunden sind, welche je nach Schaltung der Ventilanordnung usw. entweder die Funktion der Umwälzpumpe oder die Funktion der Laugenpumpe übernimmt. Die Umwälzpumpe kann ebenso wie die Laugenpumpe bevorzugt einen bürstenlosen Elektromotor umfassen. Der bürstenlose Elektromotor kann insbesondere als Permanentmagnetmotor ausgebildet sein. Ein derartiger bürstenloser Permanentmagnetmotor kann beispielsweise als bürstenloser Gleichstrommotor, auch BLDC- Motor genannt, oder als bürstenloser Wechselstrommotor, auch BLAC-Motor ge- nannt, ausgebildet sein. Der Rotor des Motors umfasst dabei wenigstens einen Permanentmagneten, wohingegen der Stator mehrere Elektromagnete aufweist. Die Elektromagnete werden dabei über eine Ansteuerelektronik, insbesondere über einen Frequenzumrichter, kommutiert. Im Vergleich zu anderen möglichen Motorkonzepten kann hierdurch sowohl die Drehrichtung als auch die Drehzahl des Motors in einfacher Weise gesteuert werden. Durch Betreiben des Motors in genau einer
Drehrichtung ist es möglich, die wasserführenden Teile der Umwälzpumpe bzw. der Laugenpumpe strömungstechnisch zu optimieren. Hierdurch ergibt sich eine hohe Förderleistung bei geringem Energieeinsatz. Weiterhin kann der büstenlose Permanentmagnetmotor als Nassläufer ausgebildet sein, so dass aufwändige Dichtungs- maßnahmen entfallen.
Die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine ist nun so ausgebildet, dass durch die Steuereinrichtung während eines Spülgangs wenigstens eine Erkennungssequenz zur Erkennung einer Verstopfung der Siebanordnung durchgeführt wird. Dabei wird, beispielsweise am Ende eines wasserführenden Teilspülgangs, bei mit Spülflüssigkeit gefüllter Umwälzkammer ein erster Messschritt durchgeführt, bei dem mittels eines optischen Trübungssensors ein Transmissionsgrad in der Umwälzkammer ermittelt wird. Der Trübungssensor umfasst üblicherweise eine Lichtquelle, beispielsweise eine
Leuchtdiode, und einen Lichtempfänger, beispielsweise einen Fototransistor, welche so angeordnet sind, dass das von der Leuchtdiode ausgesandte Licht durch das jeweils in der Umwälzkammer befindliche Medium, also in der Regel Spülflüssigkeit oder Luft, hindurch auf den Lichtempfänger trifft. Dabei ist der Trübungssensor zur Bestimmung des Transmissionsgrades des Mediums ausgebildet, also zur Bestimmung des Verhältnisses der Intensität des empfangenen Lichtes zu der Intensität des ausgesandten Lichtes, wobei die Intensität die Leistung des Lichtes je Fläche ist. Unter dem Begriff„Ermittlung des Transmissionsgrad" soll im Sinne dieser Anmeldung aber auch die Ermittlung solcher Größen verstanden werden, welche die- selbe technische Information in anderer Formulierung enthalten. Dies schließt insbesondere die Ermittlung der sogenannten Opazität, also die Ermittlung des Kehrwerts des oben definierten Transmissionsgrades, oder die Ermittlung der sogenannten Extinktion ein, welche eine logarithmische Formulierung der Opazität ist. Weiterhin ist im Rahmen der Erkennungssequenz nach dem ersten Messschritt ein erster Abpumpschritt zum Abpumpen der Spülflüssigkeit über den Anschluss der Sammelkammer vorgesehen. Sofern eine Verstopfung der Siebanordnung nicht gegeben ist, wird hierdurch auch die in der Umwälzkammer befindliche Spülflüssig- keit abgepumpt, so dass die Umwälzkammer nach dem Abpumpschritt im Wesentlichen mit Luft gefüllt ist. Liegt jedoch eine Verstopfung vor, so verbleibt zumindest ein Teil dieser Spülflüssigkeit in der Umwälzkammer.
Nach dem ersten Abpumpschritt ist ein zweiter Messschritt zur neuerlichen Ermitt- lung des Transmissionsgrads in der Umwälzkammer mittels des optischen Trübungssensors vorgesehen. Durch einen nun folgenden ersten Auswertesch ritt zur Auswertung einer Veränderung des Transmissionsgrads vom ersten Messschritt zum zweiten Messschritt kann nun eine Aussage darüber getroffen werden, ob durch den ersten Abpumpschritt die Spülflüssigkeit in hinreichender weise aus der Umwälzkammer abgepumpt wurde, da sich der Transmissionsgrad bei einem Übergang des durchmessenen Mediums von Spülflüssigkeit zu Luft in signifikanter Weise ändert. Dies wiederum lässt eine Aussage dahingehend zu, ob die Filteranordnung verstopft ist oder nicht. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass nach einem Abpumpvorgang während des Spülgangs, beispielsweise am Ende eines wasserführenden Teilspülgangs, unerkannt eine in der Regel verschmutzte Restmenge an Spülflüssigkeit in der Siebanordnung verbleibt, welche das Spülergebnis des Spülgangs bzw. eines nachfolgenden Spülgangs verschlechtern würde. So erlaubt die Erkennung einer Verstopfung die Einleitung entsprechender Gegenmaßnahmen. Auf diese Weise kann die Betriebssicherheit der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine erhöht werden.
Dabei ist die Erkennungsgenauigkeit höher als bei solchen Erkennungssequenzen, bei denen der Verschmutzungsgrad der Spülflüssigkeit, also deren Trübung anhand des Transmissionsgrades festgestellt und bei Erreichen eines definierten Verschmutzungsgrades auf eine Verstopfung geschlossen wird, da ja auch eine starke Trübung, insbesondere durch viele aber feine Schmutzpartikel, nicht notwendigerweise zu einer Verstopfung führt. Dies kann bei solchen Erkennungssequenzen zu vielen Fehlerkennungen führen. Auch ist die Erkennungsgenauigkeit höher als bei solchen Erkennungssequenzen, bei denen ohne Messung des Transmissionsgrades nach dem Abpumpschritt die Umwälzpumpe eingeschaltet und deren Leistungsaufnahme mit einem Schwellwert verglichen wird, wobei ein Überschreiten des Schwellwertes als Verstopfung interpretiert wird. Zwar deutet eine hohe Leistungsaufnahme auf einen unerwünscht hohen Füllstand an Spülflüssigkeit in der Umwälzkammer hin, gleichwohl kann ein festgelegter Schwellwert auch dann überschritten werden, wenn kein zu hoher Füllstand bzw. keine Verstopfung vorliegt. Gründe hierfür können beispielsweise in der Serienstreuung der Umwälzpumpe und/oder in einer Alterung der Umwälzpumpe liegen, was zu vielen Fehlerkennungen führen kann.
Zudem sind die Anforderungen an die konstruktive Ausgestaltung der Geschirrspülmaschine gering. In vielen Fällen sind die erforderlichen konstruktiven Merkma- le bereits vorhanden, so dass die Erfindung durch eine entsprechende Anpassung der Steuereinrichtung realisiert werden kann.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung erfolgt, falls eine Abnahme des Transmissionsgrads um wenigstens einen ersten Mindestwert vorliegt, ein Abbruch der Erkennungssequenz. Unter einem Abbruch der Erkennungssequenz wird dabei eine Beendigung derselben verstanden, bei der eine Verstopfung der Siebanordnung als ausgeschlossen angesehen wird. Der Transmissionsgrad ist in klarer Spülflüssigkeit etwa 30% höher als in Luft. Weiterhin liegt der Transmissionsgrad in verschmutzter Spülflüssigkeit je nach Verschmutzungsgrad üblicherweise in einem Bereich zwischen etwa 30% bis 10% über dem in Luft. Liegt nun eine Abnahme um einen geeignet festgelegten Mindestwert vor, so kann mit hoher Sicherheit ausgeschlossen werden, dass die Abnahme des Transmissionsgrades auf eine zusätzliche und plötzliche Verschmutzung der Spülflüssigkeit zurückzuführen ist. Folglich ist es in diesem Fall äußerst wahrscheinlich, dass während des ersten Abpumpschritts ein Übergang von Spülflüssigkeit zu Luft aufgetreten ist, was letztendlich bedeutet, dass die Filteranordnung mit großer Sicherheit nicht verstopft ist. Fehlerkennungen von Verstopfungen können so sicher verhindert werden. Beispielsweise kann als erster Mindestwert eine Abnahme um wenigstens 10% vorgesehen sein. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung umfasst der erste Abpumpschritt einen Lasterkennungsschritt zur Erfassung einer Leistungsaufnahme der Laugenpumpe, wobei, falls die Leistungsaufnahme größer als ein für die Laugenpumpe vorgesehener Schwellwert ist, ein Abbruch der Erkennungssequenz erfolgt. Wird ein geeignet festgelegter Schwellwert überschritten, so deutet dies darauf hin, dass sich nach dem Ende des Abpumpschrittes noch Spülflüssigkeit in der Sammelkammer befindet. In diesem Fall kann die vor dem ersten Abpumpschritt in der Umwälzkammer befindliche Spülflüssigkeit selbst bei durchgängiger Siebanordnung nicht ablaufen, so dass bei einer Fortführung der Erkennungssequenz eine Fehler- kennung einer Verstopfung auftreten würde. Dies kann durch den Abbruch der Erkennungssequenz verhindert werden.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist, falls beim Lasterkennungsschritt zur Erfassung der Leistungsaufnahme der Laugenpumpe ein Abbruch der Erkennungssequenz erfolgt, eine Fehlerbehandlungssequenz zur Behandlung einer Fehlfunktion einer stromabwärts der Laugenpumpe angeordneten Abflusseinrichtung vorgesehen. Sofern sich nach dem ersten Abpumpschritt noch Spülflüssigkeit in der Sammelkammer befindet, ist dies in aller Regel auf eine Fehlfunktion einer stromabwärts der Laugenpumpe angeordneten Abflusseinrichtung zurückzuführen. Indem nun eine entsprechende Fehlerbehandlungssequenz ausgelöst wird, kann verhindert werden, dass die Fehlfunktion unerkannt bleibt. Insbesondere kann die Fehlerbehandlungssequenz eine Ausgabe einer Warnmeldung an einen Bediener umfassen. Nach einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist zwischen dem ersten Abpumpschritt und dem zweiten Messschritt ein Lasterkennungsschritt zur Erfassung einer Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe vorgesehen, wobei, falls die Leistungsaufnahme kleiner als ein für die Umwälzpumpe vorgesehener Schwellwert ist, ein Abbruch der Erkennungssequenz erfolgt. Eine unter einem geeignet festgeleg- ten Schwellwert liegende Leistungsaufnahme deutet mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf hin, dass die Umwälzkammer nach dem ersten Abpumpschritt hinreichend entleert ist, um darauf zu schließen, dass die Filteranordnung durchgängig ist. Der Abbruch der Erkennungssequenz in diesem Fall vereinfacht den Ablauf des Spülgangs ohne Auswirkungen auf die Erkennungssicherheit von Verstopfungen. Wird der festgelegte Schwellwert überschritten, obwohl kein zu hoher Füllstand bzw. kei- ne Verstopfung vorliegt, so wird dies im nachfolgenden ersten Auswertesch ritt erkannt, so dass eine Fehlerkennung einer Verstopfung ausgeschlossen ist.
Nach einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist zwischen dem ersten Abpumpschritt und dem Lasterkennungsschritt zur Erfassung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe ein erster Warteschritt vorgesehen. Auf diese Weise kann eine Fehlerfassung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe aufgrund von Einschwingvorgängen verhindert werden, was die Erkennungssicherheit weiter verbessert.
Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist, falls beim Lasterkennungsschritt zur Erfassung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe ein Abbruch der Erkennungssequenz erfolgt, nach dem Lasterkennungsschritt zur Erfassung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe ein Anpassungsschritt zur Neubestimmung des für die Umwälzpumpe vorgesehenen Schwellwerts vorgesehen, bei dem die Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe gemessen und ein neuer Schwellwert aus der gemessenen Leistungsaufnahme bestimmt ist. In diesem Fall erfolgt die Messung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe bei entleerter Umwälzkammer. Auf diese Weise kann eine Veränderung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe im Trockenlauf, also wenn sie keine Spülflüssigkeit fördert, welche durch Alterungserscheinungen bedingt ist, bei einer späteren Durchführung der Erkennungssequenz berücksichtigt werden. Die Neubestimmung des Schwellwertes kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass die gemessene Leistungsaufnahme und ein Sicherheitswert addiert werden. Ebenfalls möglich ist es, die gemessene Leistungsaufnahme mit einem Sicherheitsfaktor zu multiplizieren.
Nach einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist zwischen dem Lasterkennungsschritt zur Erfassung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe und dem Anpassungsschritt ein zweiter Abpumpschritt zum Abpumpen der Spülflüssigkeit über den Anschluss der Sammelkammer vorgesehen. Auf diese Weise wird eine Verfälschung der Messung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe im Trockenlauf durch Restwasser vermieden, was die Genauigkeit des neuen Schwellwertes verbessert. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist zwischen dem Lasterkennungsschritt zur Erfassung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe und dem zweiten Messschritt ein dritter Abpumpschritt zum Abpumpen der Spülflüssigkeit über den Anschluss der Sammelkammer vorgesehen. Hierdurch wird eine Verfäl- schung der Messung des Transmissionsgrads im zweiten Messschritt durch sich während des Lasterkennungsschritts sammelndes Restwasser vermieden, was die Genauigkeit der Erfassung des Transmissionsgrads und damit die Erkennungssicherheit verbessert. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist zwischen dem Lasterkennungsschritt zur Erfassung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe und dem dritten Abpumpschritt ein zweiter Warteschritt vorgesehen. Hierdurch kann insbesondere eine Verfälschung der Erfassung des Transmissionsgrads im zweiten Messschritt durch Schaumbildung im Lasterkennungsschritt vermieden werden, was die Erkennungssicherheit weiter verbessert.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist, falls die im ersten Auswerteschritt ermittelte Abnahme des Transmissionsgrads geringer als der erste Mindestwert ist, nach dem zweiten Messschritt ein Spülflüssigkeitsergänzungsschritt vorgesehen, bei dem dem Siebsystem eine zusätzliche Menge an Spülflüssigkeit zugeführt ist, wobei nach dem Spülflüssigkeitsergänzungsschritt ein dritter Messschritt zur Ermittlung des Transmissionsgrads in der Umwälzkammer mittels des optischen Trübungssensors vorgesehen ist, wobei ein zweiter Auswerteschritt zur Auswertung einer Veränderung des Transmissionsgrads vom zweiten Messschritt zum dritten Messschritt vorgesehen ist, wobei, falls eine Zunahme des Transmissionsgrads um wenigstens einen zweiten Mindestwert vorliegt, ein Abbruch der Erkennungssequenz erfolgt.
Sofern die im ersten Auswertesch ritt ermittelte Abnahme des Transmissionsgrads geringer als der erste Mindestwert ist, kann dies darauf zurückzuführen sein, dass entweder die Spülflüssigkeit während des ersten und dritten Abpumpschritts nicht aus der Umwälzkammer abgelaufen ist, was als Verstopfung der Siebanordnung zu interpretieren wäre, oder dass die Spülflüssigkeit während des ersten Messschritts derart stark verschmutzt war, dass aufgrund ihres geringen Transmissionsgrads der erste Mindestwert, also die Mindestabnahme von dem ersten gemessenen Trans- missionsgrad zu dem zweiten gemessenen Transmissionsgrad, trotz eines Übergangs von Spülflüssigkeit zu Luft, was als Fehlen einer Verstopfung zu interpretieren wäre, nicht erreicht wird. Um diese beiden Fälle unterscheiden zu können, wird dem Siebsystem eine zusätzliche Menge an möglichst klarer Spülflüssigkeit zuge- führt. Beispielsweise kann hierzu über das Zulaufventil Zulaufwasser zugeführt werden. Nun wird ein dritter Messschritt zur Ermittlung des Transmissionsgrads durchgeführt und dessen gemessener Transmissionsgrad mit dem Transmissionsgrad des zweiten Messschritts verglichen. Ergibt sich nun eine Mindestzunahme von beispielsweise 10%, so kann nun darauf geschlossen werden, dass sich im zweiten Messschritt keine Spülflüssigkeit in der Umwälzkammer befunden hat, was ein eindeutiger Hinweis darauf ist, dass die Siebanordnung nicht verstopft ist. In diesem Fall kann die Erkennungssequenz abgebrochen werden.
Nach einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist, falls beim ersten Aus- werteschritt ein Abbruch der Erkennungssequenz erfolgt, nach dem ersten Auswerteschritt ein Anpassungsschritt zur Neubestimmung des für die Umwälzpumpe vorgesehenen Schwellwerts vorgesehen, bei dem die Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe gemessen und ein neuer Schwellwert aus der gemessenen Leistungsaufnahme bestimmt ist. Auch in diesem Fall erfolgt die Messung der Leistungsauf- nähme der Umwälzpumpe bei entleerter Umwälzkammer. Auf diese Weise kann eine Veränderung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe im Trockenlauf, also wenn sie keine Spülflüssigkeit fördert, welche durch Alterungserscheinungen bedingt ist, bei einer späteren Durchführung der Erkennungssequenz berücksichtigt werden. Die Neubestimmung des Schwellwertes kann ebenfalls dadurch erfolgen, dass die gemessene Leistungsaufnahme und ein Sicherheitswert addiert werden. Ebenfalls möglich ist es, die gemessene Leistungsaufnahme mit einem Sicherheitsfaktor zu multiplizieren.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist, falls die im zweiten Aus- werteschritt ermittelte Zunahme des Transmissionsgrads geringer als der zweite Mindestwert ist, nach dem zweiten Auswertesch ritt ein vierter Abpumpschritt zum Abpumpen der Spülflüssigkeit über den Anschluss der Sammelkammer vorgesehen, wobei nach dem dritten Abpumpschritt ein vierter Messschritt zur Ermittlung des Transmissionsgrads in der Umwälzkammer mittels des optischen Trübungssensors vorgesehen ist, und wobei ein dritter Auswerteschritt zur Auswertung einer Verände- rung des Transmissionsgrads vom dritten Messschritt zum vierten Messschritt vorgesehen ist, wobei, falls eine Abnahme des Transmissionsgrads um wenigstens einen dritten Mindestwert vorliegt, ein Abbruch der Erkennungssequenz erfolgt. Wenn die im zweiten Auswerteschritt ermittelte Zunahme des Transmissionsgrads geringer als der zweite Mindestwert ist, kann dies darauf zurückzuführen sein, dass entweder die Spülflüssigkeit während des ersten und dritten Abpumpschritts nicht aus der Umwälzkammer abgelaufen ist, was als Verstopfung der Siebanordnung zu interpretieren wäre, oder dass die während des Spülflüssigkeitsergänzungsschritts zugeführte Spülflüssigkeit derart stark verschmutzt war, dass aufgrund ihres gerin- gen Transmissionsgrads der zweite Mindestwert, also die Mindestzunahme von dem zweiten gemessenen Transmissionsgrad zu dem dritten gemessenen Transmissionsgrad, trotz eines Übergangs von Luft zu Spülflüssigkeit, was als Fehlen einer Verstopfung zu interpretieren wäre, nicht erreicht wird. Um diese beiden Fälle unterscheiden zu können, wird ein vierter Abpumpschritt und ein vierter Messschritt zur Ermittlung des Transmissionsgrads durchgeführt. Daraufhin wird die Abnahme vom dritten Transmissionsgrad zum vierten Transmissionsgrad ermittelt. Dieses Ergebnis kann vom Ergebnis des ersten Auswertesch ritts abweichen, da sich zu Beginn des dritten Messschritts aufgrund des Spülflüssigkeitsergänzungsschritts in der Regel klarere Spülflüssigkeit als im ersten Messschritt in der Umwälzkammer befindet. Ergibt sich nun eine Mindestabnahme von beispielsweise 7%, so kann nun darauf geschlossen werden, dass sich im vierten Messschritt keine Spülflüssigkeit in der Umwälzkammer befunden hat, was ein eindeutiger Hinweis darauf ist, dass die Siebanordnung nicht verstopft ist. In diesem Fall kann die Erkennungssequenz abgebrochen werden.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist im dritten Auswertesch ritt eine Abnahme des Transmissionsgrads um weniger als den dritten Mindestwert als Verstopfung der Siebanordnung interpretiert, wobei durch die Steuereinrichtung eine automatische Reinigungssequenz und/oder eine Warnmeldung ausgelöst ist. Bei einer derartigen Erkennung einer Verstopfung der Siebanordnung ist eine Fehlerkennung nahezu ausgeschlossen. Hierbei ist es von Vorteil, wenn eine automatische Sequenz zur Beseitigung der Verstopfung vorgesehen ist. Ebenso kann eine automatische Sequenz zur Ausgabe einer Warnmeldung ausgegeben werden, so dass ein Bediener die Verstopfung manuell beseitigen kann. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betreiben einer Geschirrspülmaschine, insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit einer Steuereinrichtung zum Durchführen eines Spülgangs für das Reinigen von Spülgut, mit einem Siebsystem zum Filtern einer Spülflüssigkeit, welches eine Umwälzkammer und eine mit der Umwälzkammer über eine von der Spülflüssigkeit durchströmbare Siebanordnung kommunizierende Sammelkammer aufweist, mit einem an der Umwälzkammer angeordneten Anschluss für eine Umwälzpumpe zum Umwälzen der Spülflüssigkeit und mit einem an der Sammelkammer angeordneten Anschluss für eine Laugenpumpe zum Abpumpen der Spülflüssigkeit.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist vorgesehen, dass während des Spülgangs durch die Steuereinrichtung wenigstens eine Erkennungssequenz zur Erkennung einer Verstopfung der Siebanordnung durchgeführt wird, wobei ein erster Messschritt zur Ermittlung eines Transmissionsgrads in der mit der Spülflüssigkeit gefüllten Umwälzkammer mittels eines optischen Trübungssensors vorgesehen ist, wobei nach dem ersten Messschritt ein erster Abpumpschritt zum Abpumpen der Spülflüssigkeit über den Anschluss der Sammelkammer vorgesehen ist, wobei nach dem ersten Abpumpschritt ein zweiter Messschritt zur Ermittlung des Transmissionsgrads in der Umwälzkammer mittels des optischen Trübungssensors vorgese- hen ist, und wobei ein erster Auswertesch ritt zur Auswertung einer Veränderung des Transmissionsgrads vom ersten Messschritt zum zweiten Messschritt vorgesehen ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht eine einfache, schnelle und sichere Erkennung einer Verstopfung der Siebanordnung und zeichnet sich durch geringe Anforderungen an die konstruktive Ausgestaltung der Geschirrspülmaschine aus.
Sonstige vorteilhafte Aus- und/oder Weiterbildungen der Erfindung sind in den Ansprüchen wiedergegeben.
Die in den abhängigen Ansprüchen wiedergegebenen und/oder vorstehend erläuterten vorteilhaften Weiterbildungen der Erfindung können einzeln oder in beliebiger Kombination miteinander vorgesehen sein. Die Erfindung und ihre Weiterbildungen sowie deren Vorteile sind nachfolgend hand von Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Haushaltsgeschirrspülmaschine in einer schematischen Seitenansicht,
Figur 2 eine weitere Darstellung der Geschirrspülmaschine der Figur 1 ,
Figur 3 eine vergrößerte Darstellung des Siebsystems der Haushaltsgeschirrspülmaschine der Figuren 1 und 2 sowie
Figur 4 einen Ablaufplan einer Erkennungssequenz zur Erkennung einer
Verstopfung im Bereich des Siebsystems der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine der Figuren 1 bis 3.
In den folgenden Figuren sind einander entsprechende Teile mit denselben Bezugszeichen versehen. Dabei sind nur diejenigen Bestandteile einer Geschirrspülmaschine mit Bezugszeichen versehen und erläutert, welche für das Verständnis der Erfindung erforderlich sind. Es versteht sich von selbst, dass die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine weitere Teile und Baugruppen umfassen kann.
Figur 1 zeigt ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 in einer schematischen Seitenansicht. Die Geschirrspülmaschine 1 weist eine Steuereinrichtung 2 auf, in welcher wenigstens ein Spül- programm zum Steuern eines Spülgangs zum Spülen von Spülgut, insbesondere Geschirr, hinterlegt ist. Zweckmäßigerweise sind dabei mehrere Spülprogramme gespeichert, so dass durch Auswahl eines geeigneten Spülprogramms der Ablauf eines durch die Steuereinrichtung 2 gesteuerten Spülgangs beispielsweise an die Beladungsmenge, an die Beladungsart, an den Verschmutzungsgrad des Spülguts und/oder an die gewünschte Dauer des Spülgangs angepasst werden kann.
Der Steuereinrichtung 2 ist eine Bedieneinrichtung 3 zugeordnet, welche es einem Bediener der Geschirrspülmaschine 1 erlaubt, eines der Spülprogramme aufzurufen und dadurch zu starten. Weiterhin ist der Steuereinrichtung 2 eine Ausgabeeinrich- tung 4 zugeordnet, welche die Ausgabe von Meldungen an den Bediener ermög- licht. Die Ausgabeeinrichtung 4 kann zur Ausgabe von optischen Meldungen Anzeigelampen, Leuchtdioden, eine alpha-numerische Anzeige und/oder eine graphische Anzeige umfassen. Ferner kann die Ausgabeeinrichtung 4 zur Ausgabe von akustischen Meldungen einen Summer, einen Lautsprecher und/oder dergleichen aufwei- sen.
Die Geschirrspülmaschine 1 umfasst weiterhin einen Spülbehälter 5, der durch eine Tür 6 verschließbar ist, so dass eine geschlossene Spülkammer 7 zum Spülen von Spülgut entsteht. Der Spülbehälter 5 kann dabei ggf. im Inneren eines Gehäuses 8 der Geschirrspülmaschine 1 angeordnet sein. Bei Einbau-Geschirrspülmaschinen ist das Gehäuse 8 nicht erforderlich und kann teilweise oben ganz weggelassen sein. In Figur 1 ist die Tür 6 in ihrer Geschlossenstellung gezeigt. Die Tür 6 ist durch Schwenken um eine senkrecht zur Zeichenebene angeordnete Achse in eine Offenstellung bringbar, in der sie im Wesentlichen waagrecht ausgerichtet ist und das Einbringen bzw. das Entnehmen von Spülgut ermöglicht. Im in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Bedieneinrichtung 3 in bedienungsfreundlicher Weise an einem oberen Abschnitt der Tür 6 angeordnet. Die Ausgabeeinrichtung 4 ist ebenfalls am oberen Abschnitt der Tür 6 angeordnet, so dass optische Meldungen gut sichtbar und akustische Meldungen gut hörbar sind. Prinzipiell ist es jedoch möglich, die Bedieneinrichtung 3 und/oder die Ausgabeeinrichtung 4 an anderer Stelle anzuordnen.
Die Steuereinrichtung 2 ist beispielhaft in einer Bodenbaugruppe unterhalb des Spülbehälters 5 untergebracht. Allerdings ist es auch möglich, die Steuereinrichtung 2 an einer anderen Stelle der Geschirrspülmaschine 1 anzuordnen. Die Steuereinrichtung 2 könnte aber auch dezentral ausgebildet sein, worunter verstanden wird, dass sie räumlich auseinanderliegende Komponenten umfasst, welche über Kommunikationsmittel derart verbunden sind, dass sie zusammenwirken können. Nach einer alternativen Ausführungsvariante kann die Steuereinrichtung 2 oder wenigstens eine ihrer dezentralen Komponenten in der Tür 6 positioniert sein, so dass die erforderlichen Signalverbindungen zwischen der Bedieneinrichtung 3, der Ausgabeeinrichtung 4 und der Steuereinrichtung 2 kurz gehalten werden können. Die Geschirrspülmaschine 1 weist zum Positionieren von Geschirr einen oberen Geschirrkorb 9 und einen unteren Geschirrkorb 10 auf. Der obere Geschirrkorb 9 ist dabei an Ausfahrschienen 1 1 angeordnet, welche jeweils an sich gegenüberliegenden, sich in Tiefenrichtung des Spülbehälters erstreckenden Seitenwänden des Spülbehälters 5 befestigt sind. Der Geschirrkorb 9 ist bei geöffneter Tür 6 mittels der Ausfahrschienen 1 1 aus dem Spülbehälter 5 ausfahrbar, was das Be- bzw. Entladen des oberen Geschirrkorbs 9 erleichtert. Der untere Geschirrkorb 10 ist in analoger Weise an Ausfahrschienen 12 angeordnet. Das oder die in der Steuereinrichtung 2 hinterlegten Spülprogramme können jeweils mehrere Teilspülgänge vorsehen, beispielsweise in dieser Reihenfolge wenigstens einen Vorspülgang, wenigstens einen Reinigungsgang, wenigstens einen Zwi- schenspülgang, wenigstens einen Klarspülgang und/oder wenigstens einen Trocknungsgang. Dabei werden Vorspülgang, Reinigungsgang, Zwischenspülgang und Klarspülgang als wasserführende Teilspülgänge bezeichnet, da während ihrer
Durchführung das in der Spülkammer 7 positionierte Spülgut mit einer Spülflüssigkeit S behandelt wird. Während des Trocknungsgangs ist eine Behandlung des Spülguts mit Spülflüssigkeit S in aller Regel nicht vorgesehen. Als Spülflüssigkeit S zur Behandlung des Spülguts wird im Ausführungsbeispiel Frischwasser bzw. Zulaufwasser ZW verwendet, welches von einer externen Wasserversorgungseinrichtung WH, insbesondere einem Trinkwasserversorgungsnetz, aufgenommen und in die Spülkammer 7 eingefüllt werden kann. Typischerweise wird dabei zu Begin eines jeden wasserführenden Teilspülgangs eine aus frischem Zulaufwasser ZW gebildete Spülflüssigkeit S eingefüllt, welche dann zum Ende des jeweiligen Teilspülgangs an eine externe Abwasserentsorgungseinrichtung AR als Abwasser AW abgegeben wird. Es ist aber auch möglich, eine Spülflüssigkeit S eines Teilspülgangs in einem nicht gezeigten Vorratsbehälter zu speichern und in einem späteren Teilspülgang erneut in die Spülkammer 7 einzufüllen.
Die Geschirrspülmaschine 1 der Figur 1 umfasst dabei eine Wasserzulaufeinrichtung 13, welche zum Verbinden mit der externen Wasserversorgungseinrichtung WH vorgesehen ist. Wie in Figur 1 kann es sich bei der externen Wasserversorgungseinrichtung WH um einen Wasserhahn einer gebäudeseitigen Wasserinstalla- tion handeln, der unter Druck stehendes Zulaufwasser ZW bereitstellt. Die Wasser- Zulaufeinrichtung 13 umfasst ein Anschlussstück 14, welches zum Anschließen an den Wasserhahn WH vorgesehen ist. Der Anschluss kann beispielsweise über eine Gewindeanordnung, eine Bajonettanordnung oder dergleichen erfolgen. Stromabwärts des Anschlussstückes 14 ist ein Anschlussschlauch 15 vorgesehen, der vor- zugsweise flexibel ausgebildet ist. Das stromabwärtige Ende des Anschlussschlauches 15 ist mit einem gehäusefesten Anschlussstück 16 verbunden.
Stromabwärts des gehäusefesten Anschlussstücks 16 ist eine Versorgungsleitung 17 vorgesehen, welche an eine Eingangsseite eines mittels der Steuereinrichtung 2 schaltbaren Zulaufventils 18 angeschlossen ist. Eine Ausgangsseite des Zulaufventils 18 wiederum ist mit einem Flüssigkeitseinlass 19 der Spülkammer 7 verbunden. Auf diese Weise ist es möglich, mittels der Wasserzulaufeinrichtung 13 Zulaufwasser ZW als Spülflüssigkeit S in das Innere der Spülkammer 7 der Geschirrspülmaschine 1 zu leiten. Das Zulaufventil 18 kann dabei als schaltbares Magnetventil aus- gebildet sein, welches lediglich eine Offenstellung und eine Geschlossenstellung aufweist. In der Versorgungsleitung 17 kann eine nicht gezeigte Wasser- Aufbereitungsanlage, beispielsweise eine Enthärtungsanlage, vorgesehen sein.
Anstelle oder zusätzlich zum geräteseitigen Zulaufventil 18 kann auch zwischen dem Anschlussstück 14 und dem Wasserhahn WH ein externes Zulaufventil, insbesondere ein sogenanntes Aqua-Stopventil vorgesehen sein, das vorzugsweise mittels der Steuereinrichtung schaltbar, insbesondere absperr- sowie offenbar ist
Die über den Flüssigkeitseinlass 19 in die Spülkammer 7 gelangte Spülflüssigkeit S gelangt aufgrund ihrer Gewichtskraft in eine an einem Boden 20 des Spülbehälters 5 ausgebildete Sammeleinrichtung 21 , welche vorzugsweise als Sammeltopf 21 ausgebildet sein kann. Eine Eingangsseite einer Umwälzpumpe 22 ist dabei flüssigkeitsleitend mit dem Sammeltopf 21 verbunden. Weiterhin ist eine Ausgangsseite der Umwälzpumpe 22 mit einer Sprüheinrichtung 23, 24 verbunden, welche es er- möglicht, das in die Spülkammer 7 eingebrachte Spülgut mit Spülflüssigkeit S zu beaufschlagen.
Die Umwälzpumpe 22 weist im Ausführungsbeispiel einen bürstenlosen Wechselstrommotor, auch BLAC-Motor genannt, auf. Es wären grundsätzlich jedoch auch andere Motorkonzepte denkbar. Im Ausführungsbeispiel der Figur 1 umfasst die Sprüheinrichtung 23, 24 einen oberen rotierbaren Sprüharm 23 und einen unteren rotierbaren Sprüharm 24. Es könnten jedoch auch alternativ oder zusätzlich feststehende Sprühelemente vorgesehen sein.
Die bei eingeschalteter Umwälzpumpe 22 aus der Sprüheinrichtung 23, 24 austretende Spülflüssigkeit S gelangt aufgrund ihrer Gewichtskraft innerhalb der Spülkammer 7 zurück in den Sammeltopf 21 . Um die Spülflüssigkeit S insbesondere während eines Spülgangs von Schmutzpartikeln reinigen zu können, ist im Bereich des Sammeltopfs 21 ein Siebsystem 25 vorgesehen, dem ein optischer Trübungssensor 26 zugeordnet ist. Der Trübungssensor 26 kann insbesondere zur Bestimmung des Verschmutzungsgrads der Spülflüssigkeit S herangezogen werden, wobei eine Anpassung eines Spülgangs an den ermittelten Verschmutzungsgrad möglich ist. Ebenso kann der Trübungssensor 26 zur Überwachung der Funktionsfähigkeit des Siebsystems herangezogen werden, was nachfolgend näher erläutert ist.
Weiterhin weist die Geschirrspülmaschine 1 in herkömmlicher Weise eine Dosiereinrichtung 27 auf, welche es ermöglicht, die in die Spülkammer 7 eingeführte Spül- flüssigkeit S mit Reinigungsmitteln und/oder Reinigungshilfsmitteln zu versetzten, um die Reinigungswirkung und/oder die Trocknungswirkung eines Spülgangs zu verbessern.
Ferner weist die in der Figur 1 gezeigte Geschirrspülmaschine 1 eine Laugenpumpe 28 auf, welche dazu dient, nicht mehr benötigte Spülflüssigkeit S aus der Spülkammer 7 abzupumpen. Die Laugenpumpe 28 weist im Ausführungsbeispiel ebenso wie die Umwälzpumpe 22 einen bürstenlosen Wechselstrommotor, auch BLAC-Motor genannt, auf. Es wären jedoch auch hier andere Motorkonzepte denkbar. Die Eingangsseite der Laugenpumpe 28 ist dabei mit dem Sammeltopf 21 und die Ausgangsseite der Laugenpumpe 28 mit einer Abflusseinrichtung 29 verbunden. Die Abflusseinrichtung 29 dient hierbei dazu, die abgepumpte Spülflüssigkeit S als Abwasser AW nach außen abzuführen. Die Abflusseinrichtung 29 umfasst eine Verbindungsleitung 30, deren stromabwärti- ges Ende mit einem gehäusefesten Anschluss 31 der Geschirrspülmaschine 1 verbunden ist. An einen Ausgang des gehäusefesten Anschlusses 31 ist ein Abwasserschlauch 32 befestigt, der flexibel ausgebildet ist. Am stromabwärtigen Ende des Abwasserschlauches 32 ist ein Anschlussstück 33 angeordnet, welches dazu vorgesehen ist, die Abflusseinrichtung 29 mit einer Abwasserentsorgungseinrichtung AR zu verbinden. Die Abwasserentsorgungseinrichtung AR kann ein Abwasserrohr einer gebäudeseitigen Wasserinstallation sein. Die Verbindung zwischen dem Anschlussstück 33 und dem Abwasserrohr kann als Schraubverbindung, als Bajonett- Verbindung, als Steckverbindung oder dergleichen ausgebildet sein.
Figur 2 zeigt eine Blockdarstellung der Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 der Figur 1 , wobei insbesondere das Steuer- und Kommunikationskonzept dargestellt ist. Im Ausführungsbeispiel ist eine Signalleitung 34 vorgesehen, welche die Bedieneinrich- tung 3 mit der Steuereinrichtung 2 derart verbindet, dass Bedienbefehle einer Bedienperson von der Bedieneinrichtung 3 zur Steuereinrichtung 2 übertragbar sind. Weiterhin ist eine Signalleitung 35 vorgesehen, welche die Steuereinrichtung 2 mit der Ausgabeeinrichtung 4 verbindet, so dass durch die Steuereinrichtung 2 bereitgestellte Informationen zur Ausgabeeinrichtung 4 übertragen und dort an den Be- diener ausgegeben werden können.
Ferner ist eine Steuerleitung 36 vorgesehen, welche die Steuereinrichtung 2 mit dem schaltbaren Zulaufventil 18 derart verbindet, dass das Zulaufventil 18 durch die Steuereinrichtung 2 geschlossen beziehungsweise geöffnet werden kann. Auf diese Weise kann das Einfüllen von Spülflüssigkeit S in die Spülkammer 7 durch die Steuereinrichtung 2 gesteuert werden.
Eine Versorgungsleitung 37 verbindet die Steuereinrichtung 2 mit der Umwälzpumpe 22. Hierdurch ist auch die Umwälzpumpe 22 durch die Steuereinrichtung 2 schaltbar. Die Steuereinrichtung 2 ist dabei zum Ein- bzw. Ausschalten der Umwälzpumpe 22 und insbesondere zur Steuerung und/oder Regelung der Drehzahl der Umwälzpumpe 22 ausgebildet. Ferner ist eine Versorgungsleitung 38 vorgesehen, welche die Steuereinrichtung 2 mit der Laugenpumpe 28 verbindet, so dass auch die Laugenpumpe 28 durch die Steuereinrichtung 2 schaltbar, insbesondere aus- und einschaltbar, ist. Auch die Drehzahl der Laugenpumpe 28 kann durch die Steuereinrichtung 2 steuerbar und/oder regelbar sein.
Eine Signalleitung 39 verbindet weiterhin den Trübungssensor 26 mit der Steuerein- richtung 2, so dass dessen Messwerte zur Steuereinrichtung 2 übertragbar sind und von der Steuereinrichtung 2 insbesondere bei der Durchführung eines Spülgangs zu dessen Beeinflussung heranziehbar sind.
Figur 3 zeigt eine Detailansicht der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine der Figur 1. Dabei sind der in den Boden 20 des Spülbehälters eingelassene Sammeltopf 21 und das Siebsystem 25 in einer geschnittenen Ansicht dargestellt.
Das Siebsystem 25 weist ein erstes Feinsieb 40 auf, welches zylinderförmig ausgebildet ist, wobei dessen Achse aufrecht angeordnet ist. Die Unterseite des zylinder- förmigen Feinsiebs 40 liegt an der Oberseite des Bodens 41 des Sammeltopfes 21 auf. Das zylinderförmige Feinsieb 40 erstreckt sich dabei bis zur Oberseite des Siebsystems 25.
Im Boden 41 des Sammeltopfes 21 ist ein Anschluss 42 vorgesehen, der als An- schlussstutzen 42 ausgebildet und über einen Schlauch oder dergleichen mit der der Laugenpumpe 28 verbunden ist. Der Anschlussstutzen 42 ist dabei in einem Bereich des Bodens 41 angeordnet, der vom Feinsiebzylinder 40 umfasst ist. Außerhalb dieses Bereichs ist im Boden 41 ein weiterer Anschluss 43 vorgesehen, der als Anschlussstutzen 43 ausgebildet und über einen nicht gezeigten Schlauch oder ein ähnliches Mittel mit der Umwälzpumpe 22 verbunden ist.
Das Feinsieb 40 weist Durchtrittsöffnungen 44 auf, durch welche Spülflüssigkeit S hindurchtreten kann. Die Durchtrittsöffnungen sind dabei so bemessen, dass gröbere Schmutzteilchen der Spülflüssigkeit S zurückgehalten werden. Während eines Umwälzbetriebes, bei dem die Umwälzpumpe 22 der Geschirrspülmaschine 1 eingeschaltet ist, entsteht ein Umwälzstrom US aus Spülflüssigkeit S, von dem ein erster Teilstrom US1 aus dem Inneren des zylinderförmigen Feinsiebes 40 radial nach Außen austritt. Auf diese Weise wird zumindest ein Teil des in der Spülflüssigkeit S enthaltenen Feinschmutzes im Inneren des zylinderförmigen Feinsiebs 40 zurück- gehalten. Ein Teil dieses Schmutzes fällt auf den Boden 41 des Sammeltopfes 21 , ein anderer Teil dieses Schmutzes haftet an der Innenseite des zylinderförmigen Feinsiebs 40 an. Um die Spülflüssigkeit S gründlicher reinigen zu können, ist ein Mikrosieb 45 vorgesehen, welches ebenfalls zylinderförmig ausgebildet ist und konzentrisch um das Feinsieb 40 angeordnet ist. Im ersten Teilstrom US1 enthaltener Schmutz, der das Feinsieb 40 passieren kann, wird dabei an der Innenseite des Mikrosiebzylinders 45 abgeschieden, da dessen Durchtrittöffnungen 46 kleiner ausgebildet sind.
Eine gleichwohl mögliche Entfernung des Schmutzes aus dem Siebsystem 25 er- folgt in einer Abpumpphase, bei der durch Einschalten der Laugenpumpe 28 ein Abpumpstrom AS erzeugt wird, um die Spülflüssigkeit S nach Außen abzupumpen. Ein erster Teilstrom AS1 des Abpumpstromes AS ist dabei durch das zylinderförmige Mikrosiebs 45 und durch das zylinderförmige Feinsieb 40 geführt, wobei die Durchgangsrichtung der Durchgangsrichtung des ersten Teilstromes US1 des Um- wälzstromes US entgegengesetzt ist. Hierdurch werden an der Innenseite des zylinderförmigen Mikrosiebs 45 und an der Innenseite des Feinsiebzylinders 40 anhaftende Schmutzteile gelöst und ebenso wie diejenigen Schmutzteile, die auf dem Boden 41 des Sammeltopfes 21 liegen, mittels des Abpumpstromes AS nach außen abgeführt.
Der durch den Feinsiebzylinder 40 eingeschlossene Raum wird auch als Sammelkammer 47 bezeichnet. Das außerhalb des Mikrosiebzylinders 45 gelegene Volumen im Sammeltopf 21 wird weiterhin als Umwälzkammer 48 bezeichnet. Die Umwälzkammer 48 und die Sammelkammer 47 sind durch eine durch den Feinsiebzy- linder 40 und den Mikrosiebzylinder 45 gebildete Siebanordnung 40, 45 voneinander getrennt, welche durch die zu filternde Spülflüssigkeit S durchströmbar ist. Auf diese Weise ist im ungestörten Betrieb der Geschirrspülmaschine 1 ein Austausch von Spülflüssigkeit S möglich, so dass sich in beiden Kammern 47, 48 selbsttätig ein im Wesentlichen identischer Füllstand an Spülflüssigkeit S einstellt. Wird beispielswei- se über den Anschluss 43 der Umwälzkammer 48 Spülflüssigkeit aus der Umwälzkammer 48 entnommen, so dass der Füllstand an Spülflüssigkeit S in der Umwälzkammer 48 sinkt, so strömt durch die Gewichtskraft Spülflüssigkeit S von der Sammelkammer 47 durch die Siebanordnung 40, 45 in die Umwälzkammer 48, so dass sich die Füllstände in der Umwälzkammer 48 und der Sammelkammer 47 ausglei- chen. Umgekehrt, wenn beispielsweise Spülflüssigkeit S über den Anschluss 42 der Sammelkammer 47 aus der Sammelkammer 47 entnommen wird, so strömt Spülflüssigkeit S aus der Umwälzkammer 48 durch die Siebanordnung 40, 45 in die Sammelkammer 47. Eine derartige Anordnung der Umwälzkammer 48 und der Sammelkammer 47, bei der ein Ausgleich der Füllstände aufgrund der Gewichts- kraft erfolgt, wird auch als kommunizierende Anordnung bezeichnet.
Die Umwälzkammer 48 ist über ein weiteres Feinsieb 49, welches im Wesentlichen flächig ausgebildet ist, mit der oberhalb des Siebsystems 25 angeordneten Spülkammer 7 unmittelbar verbunden. Das flächige Feinsieb 49 ermöglicht es dem be- reits angesprochenen ersten Teilstrom AS1 des Abpumpstromes AS in den Sammeltopf 21 einzudringen. Das flächige Feinsieb 49 weist dabei derartige Durchtrittöffnungen 50 auf, dass Schmutz am Eindringen in die Umwälzkammer 48 gehindert ist. Das flächige Feinsieb 49 ermöglicht weiterhin, dass ein zweiter Teilstrom US2 des Umwälzstromes US unmittelbar aus der Spülkammer in die Umwälzkammer 48 geführt ist. Auch hierbei wird ein Eindringen von Schmutz in die Umwälzkammer 48 verhindert. Dadurch, dass nur ein erster Teilstrom US1 des Umwälzstromes US durch den Feinsiebzylinder 40 und den Mikrosiebzylinder 45 hindurch geführt wird, kann ein hoher Umwälzstrom US erzeugt werden, was die Reinigungswirkung der Geschirrspülmaschine 1 günstig beeinflusst.
Um ein Eindringen von Gegenständen in die Sammelkammer 47 zu verhindern, welche aufgrund ihrer Größe nicht abpumpbar sind, ist ein Grobsieb 51 vorgesehen, welches einen oberen Abschnitt 52 und einen unteren Abschnitt 53 aufweist. Das Grobsieb 51 ist dabei als aufrecht angeordneter Zylinder ausgebildet. Dessen oberer Abschnitt 52 reicht dabei in die Spülkammer 7 der Geschirrspülmaschine 1 hinein, so dass größere Gegenstände, welche von der Seite her durch Spülflüssigkeit S angespült werden, an dessen Außenseite zurückgehalten werden. Gegenstände, die direkt von oben in das Innere des Grobsiebzylinders 51 fallen, werden durch sich in einer Aufsicht überlappenden Rippen 54 aufgefangen. Sie befinden sich dann zwar im Sammelraum 47, werden aber durch die Struktur des Grobsiebzylinders 51 daran gehindert, sich mit dem ersten Teilstrom US1 des Umwälzstromes US in Richtung des Feinsiebs 40 bzw. mit einem zweiten Teilstrom AS2 des Ab- pumpstromes AS in Richtung zur Laugenpumpe 28 zu bewegen. Wenn nun die aus dem Feinsiebzylinder 40 und dem Mikrosiebzylinder 45 gebildete Siebanordnung 40, 45 verstopft ist, so wird der erste Teilstrom US1 des Umwälzstromes US ebenso wie der erste Teilstrom AS1 des Abpumpstromes AS unterbro- chen oder zumindest stark behindert. Eine Unterberechung des ersten Teilstroms US1 des Umwälzstromes US führt dabei dazu, dass die Spülflüssigkeit S nicht mehr hinreichend von Mikroschmutz gereinigt wird, wodurch sich ein unbefriedigendes Spülergebnis einstellen kann. Weiterhin führt eine Unterbrechung des ersten Teilstrom AS1 des Abpumpstromes AS dazu, dass die Spülflüssigkeit S während einer vorgesehenen Abpumpphase nicht mehr vollständig nach außen abgeführt werden kann. Vielmehr ergibt sich in diesem Fall in dem Siebsystem 25 eine mittels des Bezugszeichens S' bezeichnete Verteilung der Spülflüssigkeit S', bei der nach dem Abpumpen eine nicht unerhebliche Menge an Spülflüssigkeit S' in der Umwälzkammer verbleibt. Diese verbleibende Menge an Spülflüssigkeit S' ist in aller Regel ver- schmutzt und senkt das Reinigungsergebnis des eben durchgeführten Spülgangs und/oder nachfolgender Spülgänge weiter ab.
Um nun eine Verstopfung der Siebanordnung 40, 45 detektieren zu können, ist eine Erkennungssequenz vorgesehen, bei welcher der Trübungssensor 26 verwendet wird. Der Trübungssensor 26 umfasst üblicherweise eine Lichtquelle, beispielsweise eine Leuchtdiode, und einen Lichtempfänger, beispielsweise einen Fototransistor, welche so angeordnet sind, dass das von der Leuchtdiode ausgesandte Licht durch das jeweils in der Umwälzkammer 48 befindliche Medium, also in der Regel Spülflüssigkeit S oder Luft, hindurch auf den Lichtempfänger trifft. Dabei ist der Trü- bungssensor 26 zur Bestimmung des Transmissionsgrades des Mediums ausgebildet, also zur Bestimmung des Verhältnisses der Intensität des empfangenen Lichtes zu der Intensität des ausgesandten Lichtes, wobei die Intensität die Leistung des Lichtes je Fläche ist. Dabei ist eine Auswertung mehrerer Werte des mittels des Trübungssensors 26 ermittelten Trübungsgrades vorgesehen, wodurch festgestellt werden kann, ob sich nach einem Abpumpen der Spülflüssigkeit S noch Spülflüssigkeit S' in der Umwälzkammer 48 befindet, was charakteristisch für eine verstopfte Siebanordnung 40, 45 ist. Figur 4 zeigt einen Ablaufplan einer Erkennungssequenz zur Erkennung einer Verstopfung im Bereich des Siebsystems der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine der Figuren 1 bis 3.
Die erfindungsgemäße Erkennungssequenz ES zur Erkennung einer Verstopfung der Siebanordnung 40 ,45 kann beispielsweise am Ende eines wasserführenden Teilspülgangs durchgeführt werden. Dabei wird nach dem Start ST der Erkennungssequenz ES bei mit Spülflüssigkeit S gefüllter Umwälzkammer 48 ein erster Mess- schritt MS1 durchgeführt, bei dem mittels des optischen Trübungssensors 26 ein Transmissionsgrad in der Umwälzkammer 48 ermittelt wird.
Weiterhin ist im Rahmen der Erkennungssequenz ES nach dem ersten Messschritt MS1 ein erster Abpumpschritt AP1 zum Abpumpen der Spülflüssigkeit S über den Anschluss 42 der Sammelkammer 47 vorgesehen. Sofern eine Verstopfung der Siebanordnung 40, 45 nicht gegeben ist, wird hierdurch auch die in der Umwälzkammer 48 befindliche Spülflüssigkeit S abgepumpt, so dass die Umwälzkammer 48 nach dem ersten Abpumpschritt AP1 im Wesentlichen mit Luft gefüllt ist. Liegt jedoch eine Verstopfung vor, so verbleibt zumindest ein Teil dieser Spülflüssigkeit S in der Umwälzkammer 48.
Vorteilhafterweise umfasst der erste Abpumpschritt AP1 einen Lasterkennungsschritt LLP zur Erfassung einer Leistungsaufnahme der Laugenpumpe 28, wobei, falls die Leistungsaufnahme größer als ein für die Laugenpumpe 28 vorgesehener Schwellwert ist, ein Abbruch AB1 der Erkennungssequenz erfolgt. Unter einem Abbruch AB1 der Erkennungssequenz ES wird dabei eine Beendigung derselben verstanden, bei der eine Verstopfung der Siebanordnung 40, 45 als ausgeschlossen angesehen wird. Wird nun ein geeignet festgelegter Schwellwert überschritten, so deutet dies darauf hin, dass sich nach dem Ende des Abpumpschrittes AP1 noch Spülflüssigkeit S in der Sammelkammer 47 befindet. In diesem Fall kann die vor dem ersten Abpumpschritt AP1 in der Umwälzkammer 48 befindliche Spülflüssigkeit S selbst bei durchgängiger Siebanordnung 40, 45 nicht ablaufen, so dass bei einer Fortführung der Erkennungssequenz ES eine Fehlerkennung einer Verstopfung auftreten würde. Dies kann durch den Abbruch AB1 der Erkennungssequenz ES verhindert werden. Dabei kann nach dem Abbruch AB1 der Erkennungssequenz ES eine Fehlerbehandlungssequenz FBS zur Behandlung einer Fehlfunktion der stromabwärts der Laugenpumpe 28 angeordneten Abflusseinrichtung 29 vorgesehen sein. Sofern sich nach dem ersten Abpumpschritt AP1 noch Spülflüssigkeit S in der Sammelkammer 47 befindet, ist dies in aller Regel auf eine Fehlfunktion der der Laugenpumpe zugeordneten Abflusseinrichtung 29 zurückzuführen. Indem nun eine entsprechende Fehlerbehandlungssequenz FBS ausgelöst wird, kann verhindert werden, dass die Fehlfunktion unerkannt bleibt. Insbesondere kann die Fehlerbehandlungssequenz eine Ausgabe einer Warnmeldung über die Ausgabeeinrichtung 4 an einen Bediener umfassen.
Zweckmäßigerweise ist nach dem ersten Abpumpschritt AP1 ein Lasterkennungsschritt LUP zur Erfassung einer Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe 22 vorgese- hen, wobei, falls die Leistungsaufnahme kleiner als ein für die Umwälzpumpe 22 vorgesehener Schwellwert ist, ein Abbruch AB2 der Erkennungssequenz ES erfolgt. Eine unter einem geeignet festgelegten Schwellwert liegende Leistungsaufnahme deutet mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf hin, dass die Umwälzkammer 48 nach dem ersten Abpumpschritt AP1 hinreichend entleert ist, um darauf zu schließen, dass die Filteranordnung durchgängig ist. Der Abbruch AB2 der Erkennungssequenz vereinfacht den Ablauf des Spülgangs ohne Auswirkungen auf die Erkennungssicherheit von Verstopfungen. Wird der festgelegte Schwellwert überschritten, obwohl kein zu hoher Füllstand bzw. keine Verstopfung vorliegt, so wird dies im nachfolgenden ersten Auswerteschritt AW1 erkannt, so dass eine Fehlerkennung einer Verstopfung ausgeschlossen ist.
Dabei kann zwischen dem ersten Abpumpschritt AP1 und dem Lasterkennungsschritt LUP zur Erfassung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe 22 ein erster Warteschritt WS1 vorgesehen sein. Auf diese Weise kann eine Fehlerfassung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe 22 aufgrund von Einschwingvorgängen verhindert werden, was die Erkennungssicherheit weiter verbessert.
Falls beim Lasterkennungsschritt zur Erfassung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe 22 ein Abbruch AB2 der Erkennungssequenz ES erfolgt, kann nach dem Lasterkennungsschritt LUP zur Erfassung der Leistungsaufnahme der Um- wälzpumpe 22 ein Anpassungsschritt AN zur Neubestimmung des für die Umwälzpumpe 22 vorgesehenen Schwellwerts vorgesehen sein, bei dem die Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe 22 gemessen und ein neuer Schwellwert aus der gemessenen Leistungsaufnahme bestimmt wird. In diesem Fall erfolgt die Messung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe 22 bei entleerter Umwälzkammer. Auf diese Weise kann eine Veränderung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe im Trockenlauf, also wenn sie keine Spülflüssigkeit fördert, welche durch Alterungserscheinungen bedingt ist, bei einer späteren Durchführung der Erkennungssequenz ES berücksichtigt werden.
Vorteilhafterweise ist zwischen dem Lasterkennungsschritt LUP zur Erfassung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe 22 und dem Anpassungsschritt AN ein zweiter Abpumpschritt AP2 zum Abpumpen der Spülflüssigkeit S über den Anschluss 42 der Sammelkammer 47 vorgesehen. Auf diese Weise wird eine Verfälschung der Messung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe 22 im Trockenlauf durch
Restwasser vermieden, was die Genauigkeit des neuen Schwellwertes verbessert.
Sofern im Lasterkennungsschritt LLP zur Erfassung einer Leistungsaufnahme der Laugenpumpe 28 und im Lasterkennungsschritt LUP zur Erfassung der Leistungs- aufnähme der Umwälzpumpe 22 die Bedingungen zur Durchführung des Abbruchs AB1 bzw. AB2 nicht erfüllt sind, wird nach dem ersten Abpumpschritt AP1 ein zweiter Messschritt MS2 zur neuerlichen Ermittlung des Transmissionsgrads in der Umwälzkammer 48 mittels des optischen Trübungssensors 26 durchgeführt. Durch einen nun folgenden ersten Auswerteschritt AW1 zur Auswertung einer Veränderung des Transmissionsgrads vom ersten Messschritt MS1 zum zweiten Messschritt MS2 kann nun eine Aussage darüber getroffen werden, ob durch den ersten Abpumpschritt AP1 die Spülflüssigkeit S in hinreichender Weise aus der Umwälzkammer 48 abgepumpt wurde, da sich der Transmissionsgrad bei einem Übergang des durch- messenen Mediums von Spülflüssigkeit S zu Luft in signifikanter Weise ändert. Dies wiederum lässt eine Aussage dahingehend zu, ob die Filteranordnung verstopft ist oder nicht.
Dabei kann die Auswertung derart erfolgen, dass, falls eine Abnahme des Transmissionsgrads um wenigstens einen ersten Mindestwert vorliegt, ein Abbruch AB3 der Erkennungssequenz ES vorgesehen ist. Der Transmissionsgrad ist in klarer Spülflüssigkeit etwa 30% höher als in Luft. Weiterhin liegt der Transmissionsgrad in verschmutzter Spülflüssigkeit S je nach Verschmutzungsgrad üblicherweise in einem Bereich zwischen etwa 30% bis 10% über dem in Luft. Liegt nun eine Abnahme um einen geeignet festgelegten Mindestwert vor, so kann mit hoher Sicherheit ausgeschlossen werden, dass die Abnahme des Transmissionsgrades auf eine zusätzliche und plötzliche Verschmutzung der Spülflüssigkeit S zurückzuführen ist. Folglich ist es in diesem Fall äußerst wahrscheinlich, dass während des ersten Abpumpschritts AP1 ein Übergang von Spülflüssigkeit S zu Luft aufgetreten ist, was letztendlich bedeutet, dass die Filteranordnung 40, 45 mit großer Sicherheit nicht verstopft ist. Fehlerkennungen von Verstopfungen können so sicher verhindert werden. Beispielsweise kann als erster Mindestwert eine Abnahme um wenigstens 10% vorgesehen sein.
Vorteilhafterweise ist, falls beim ersten Auswertesch ritt AW1 ein Abbruch AB3 der Erkennungssequenz ES erfolgt, nach dem ersten Auswerteschritt AW1 ein Anpassungsschritt AN zur Neubestimmung des für die Umwälzpumpe 22 vorgesehenen Schwellwerts vorgesehen, bei dem die Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe 22 gemessen und ein neuer Schwellwert aus der gemessenen Leistungsaufnahme bestimmt ist. In diesem Fall erfolgt die Messung der Leistungsaufnahme der Um- wälzpumpe bei entleerter Umwälzkammer. Auf diese Weise kann eine Veränderung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe 22 im Trockenlauf, also wenn sie keine Spülflüssigkeit S fördert, welche durch Alterungserscheinungen bedingt ist, bei einer späteren Durchführung der Erkennungssequenz ES berücksichtigt werden. Die Neubestimmung des Schwellwertes kann dadurch erfolgen, dass die gemessene Leistungsaufnahme und ein Sicherheitswert addiert werden. Ebenfalls möglich ist es, die gemessene Leistungsaufnahme mit einem Sicherheitsfaktor zu multiplizieren.
Zweckmäßigerweise ist zwischen dem Lasterkennungsschritt LUP zur Erfassung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe 22 und dem zweiten Messschritt MS2 ein dritter Abpumpschritt AP3 zum Abpumpen der Spülflüssigkeit S über den An- schluss 42 der Sammelkammer 47 vorgesehen. Hierdurch wird eine Verfälschung der Messung des Transmissionsgrads im zweiten Messschritt MS2 durch sich während des Lasterkennungsschritts LUP sammelndes Restwasser vermieden, was die Genauigkeit der Erfassung des Transmissionsgrads und damit die Erkennungssicherheit verbessert.
Ebenso zweckmäßig kann zwischen dem Lasterkennungsschritt LUP zur Erfassung der Leistungsaufnahme der Umwälzpumpe 22 und dem dritten Abpumpschritt AP3 ein zweiter Warteschritt WS2 vorgesehen sein. Hierdurch kann insbesondere eine Verfälschung der Erfassung des Transmissionsgrads im zweiten Messschritt MS2 durch Schaumbildung im Lasterkennungsschritt LUP vermieden werden, was die Erkennungssicherheit weiter verbessert.
Vorteilhafterweise ist, falls die im ersten Auswertesch ritt AW1 ermittelte Abnahme des Transmissionsgrads geringer als der erste Mindestwert ist, nach dem zweiten Messschritt MS2 ein Spülflüssigkeitsergänzungsschritt SE vorgesehen, bei dem dem Siebsystem 25 eine zusätzliche Menge an Spülflüssigkeit S zugeführt ist, wo- bei nach dem Spülflüssigkeitsergänzungsschritt SE ein dritter Messschritt MS3 zur Ermittlung des Transmissionsgrads in der Umwälzkammer 48 mittels des optischen Trübungssensors 26 vorgesehen ist, wobei ein zweiter Auswertesch ritt AW2 zur Auswertung einer Veränderung des Transmissionsgrads vom zweiten Messschritt MS2 zum dritten Messschritt MS3 vorgesehen ist, wobei, falls eine Zunahme des Transmissionsgrads um wenigstens einen zweiten Mindestwert vorliegt, ein Abbruch AB4 der Erkennungssequenz ES erfolgt.
Sofern die im ersten Auswertesch ritt AW1 ermittelte Abnahme des Transmissionsgrads geringer als der erste Mindestwert ist, kann dies darauf zurückzuführen sein, dass entweder die Spülflüssigkeit S während des ersten und dritten Abpumpschritts nicht aus der Umwälzkammer 48 abgelaufen ist, was als Verstopfung der Siebanordnung 40, 45 zu interpretieren wäre, oder dass die Spülflüssigkeit S während des ersten Messschritts MS1 derart stark verschmutzt war, dass aufgrund ihres geringen Transmissionsgrads der erste Mindestwert, also die Mindestabnahme von dem ers- ten gemessenen Transmissionsgrad zu dem zweiten gemessenen Transmissionsgrad, trotz eines Übergangs von Spülflüssigkeit S zu Luft, was als Fehlen einer Verstopfung zu interpretieren wäre, nicht erreicht wird.
Um diese beiden Fälle unterscheiden zu können, wird dem Siebsystem 25 eine zu- sätzliche Menge an möglichst klarer Spülflüssigkeit S zugeführt. Beispielsweise kann hierzu über das Zulaufventil 18 Zulaufwasser ZW zugeführt werden. Nun wird ein dritter Messschritt MS3 zur Ermittlung des Transmissionsgrads durchgeführt und dessen gemessener Transmissionsgrad mit dem Transmissionsgrad des zweiten Messschritts MS2 verglichen. Ergibt sich nun eine Mindestzunahme von beispiels- weise 10%, so kann nun darauf geschlossen werden, dass sich im zweiten Messschritt MS2 keine Spülflüssigkeit in der Umwälzkammer befunden hat, was ein eindeutiger Hinweis darauf ist, dass die Siebanordnung 40, 45 nicht verstopft ist. In diesem Fall kann ein Abbruch AB4 der Erkennungssequenz vorgesehen sein. Weiterhin kann, falls die im zweiten Auswertesch ritt AW2 ermittelte Zunahme des Transmissionsgrads geringer als der zweite Mindestwert ist, nach dem zweiten Auswerteschritt AW2 ein vierter Abpumpschritt AP4 zum Abpumpen der Spülflüssigkeit S über den Anschluss 42 der Sammelkammer 47 vorgesehen sein, wobei nach dem vierten Abpumpschritt AP4 ein vierter Messschritt MS4 zur Ermittlung des Transmissionsgrads in der Umwälzkammer 48 mittels des optischen Trübungssensors 26 vorgesehen ist, und wobei ein dritter Auswertesch ritt AW3 zur Auswertung einer Veränderung des Transmissionsgrads vom dritten Messschritt MS3 zum vierten Messschritt MS4 vorgesehen ist, wobei, falls eine Abnahme des Transmissionsgrads um wenigstens einen dritten Mindestwert vorliegt, ein Abbruch AB5 der Er- kennungssequenz ES erfolgt.
Wenn die im zweiten Auswerteschritt AW2 ermittelte Zunahme des Transmissionsgrads geringer als der zweite Mindestwert ist, kann dies darauf zurückzuführen sein, dass entweder die Spülflüssigkeit S während des ersten und dritten Abpumpschritts nicht aus der Umwälzkammer 48 abgelaufen ist, was als Verstopfung der Siebanordnung 40, 45 zu interpretieren wäre, oder dass die während des Spülflüssigkeits- ergänzungsschritts SE zugeführte Spülflüssigkeit derart stark verschmutzt war, dass aufgrund ihres geringen Transmissionsgrads der zweite Mindestwert, also die Mindestzunahme von dem zweiten gemessenen Transmissionsgrad zu dem dritten ge- messenen Transmissionsgrad, trotz eines Übergangs von Luft zu Spülflüssigkeit S, was als Fehlen einer Verstopfung zu interpretieren wäre, nicht erreicht wird. Um diese beiden Fälle unterscheiden zu können, wird ein vierter Abpumpschritt AP4 und ein vierter Messschritt MS4 zur Ermittlung des Transmissionsgrads durchgeführt. Daraufhin wird die Abnahme vom dritten Transmissionsgrad zum vierten Transmissionsgrad ermittelt. Dieses Ergebnis kann vom Ergebnis des ersten Aus- wertesch ritts AW1 abweichen, da sich zu Beginn des dritten Messschritts MS1 aufgrund des Spülflüssigkeitsergänzungsschritts SE in der Regel klarere Spülflüssigkeit S als im ersten Messschritt MS1 in der Umwälzkammer 48 befindet, so dass die Abnahme des Transmissionsgrads beim Übergang von Spülflüssigkeit zu Luft ausge- prägter ist. Ergibt sich nun eine Mindestabnahme von beispielsweise 7%, so kann darauf geschlossen werden, dass sich im vierten Messschritt MS4 keine Spülflüssigkeit S in der Umwälzkammer 48 befunden hat, was ein eindeutiger Hinweis darauf ist, dass die Siebanordnung 40, 45 nicht verstopft ist. In diesem Fall kann ein Abbruch AB5 der Erkennungssequenz durchgeführt werden.
Vorteilhafterweise ist im dritten Auswerteschritt AW3 eine Abnahme des Transmissionsgrads um weniger als den dritten Mindestwert als Verstopfung der Siebanordnung 40, 45 interpretiert, so dass das Ende EN der Erkennungssequenz erreicht ist. Bei einer derartigen Erkennung einer Verstopfung der Siebanordnung 40, 45 ist eine Fehlerkennung nahezu ausgeschlossen. Hierbei ist es von Vorteil, wenn eine automatische Sequenz RW zur Beseitigung der Verstopfung und/oder zur Ausgabe einer Warnmeldung vorgesehen ist.
In einem Ausführungsbeispiel der Erfindung kalibriert sich der Aquasensor 26 vor dem Entleeren der Spülwanne 20 im Medium Wasser S mit einem ersten Messschritt MS1 auf einen ersten Gradienten. Nach einem erfolgreichen Abpumpvorgang AP1 (Leer erkannt durch die Laugenpumpe 28), wird durch eine Trübungsmessung in einem zweiten Messschritt MS2 ein Gradient G2 ermittelt. Aufgrund der unterschiedlichen Absorbanz der Medien Wasser S und Luft (ca. 30%) kann nun über einen Vergleich der beiden Gradienten festgestellt werden, ob sich noch Wasser S im äußeren Bereich des Pumpentopfes befindet. Dieses Wasser konnte aufgrund eines verschmutzten Mikrosiebs nicht abgepumpt werden. Daraufhin könnten folgenden Maßnahmen durchgeführt werden:
- Abbruch des Spülprogramms und Anzeige„Sieb reinigen" (bzw. Wasserhahn LED)
- Spezielle Routine zur Reinigung des Siebes Bezugszeichenliste
1 Geschirrspülmaschine
2 Steuereinrichtung
3 Bedieneinrichtung
4 Ausgabeeinrichtung
5 Spülbehälter
6 Tür
7 Spülkammer
8 Gehäuse
9 oberer Geschirrkorb
10 unterer Geschirrkorb
1 1 Ausfahrschiene
12 Ausfahrschiene
13 Wasserzulaufeinrichtung
14 Anschlussstück
15 Anschlussschlauch
16 gehäusefestes Anschlussstück
17 Versorgungsmittel, Versorgungsleitung
18 Zulaufventil
19 Flüssigkeitseinlass
20 Boden des Spülbehälters
21 Sammeleinrichtung, Sammeltopf
22 Umwälzpumpe
23 oberer Sprüharm
24 unterer Sprüharm
25 Siebsystem
26 Trübungssensor
27 Dosiereinrichtung
28 Laugenpumpe
29 Abflusseinrichtung
30 Verbindungsleitung
31 gehäusefester Anschluss 32 Abwasserschlauch
33 Anschlussstück
34 Signalleitung
35 Signalleitung
36 Steuerleitung
37 Versorgungsleitung
38 Versorgungsleitung
39 Signalleitung
40 zylinderförmiges Feinsieb
41 Boden des Sammeltopfs
42 Anschluss für Laugenpumpe
43 Anschluss für Umwälzpumpe
44 Durchtrittsöffnungen des zylinderförmigen Feinsiebs
45 zylinderförmiges Mikrosieb
46 Durchtrittsöffnungen des zylinderförmigen Mikrosiebs
47 Sammelkammer
48 Umwälzkammer
49 flächiges Feinsieb
50 Durchtrittsöffnungen des flächigen Feinsiebs
51 Grobsieb
52 oberer Abschnitt
53 unterer Abschnitt
54 Rippen WH Wasserversorgungseinrichtung, Wasserhahn
ZW Zulaufwasser
S Spülflüssigkeit
AR Abwasserentsorgungseinrichtung, Abwasserrohr
AW Abwasser
ES Erkennungssequenz
ST Start
MS1 erster Messschritt
AP1 erster Abpumpschritt
LLP Lasterkennungsschritt an der Laugenpumpe AB1 Abbruch
FBS Fehlerbehandlungssequenz
WS1 erster Warteschritt
LUP Lasterkennungsschritt an der Umwälzpumpe AB2 Abbruch
AP2 zweiter Abpumpschritt
AN Anpassungsschritt
WS2 zweiter Warteschritt
AP3 dritter Abpumpschritt
MS2 zweiter Messschritt
AW1 erster Auswertesch ritt
AB3 Abbruch
SE Spülflüssigkeitsergänzungsschritt
MS3 dritter Messschritt
AW2 zweiter Auswertesch ritt
AB4 Abbruch
AP4 vierter Abpumpschritt
MS4 vierter Messschritt
AW3 dritter Auswertesch ritt
AB5 Abbruch
EN Ende der Erkennungssequenz
RW Reinigungssequenz und/oder Warnmeldung
Next Patent: DOMESTIC APPLIANCE AND METHOD FOR OPERATING A DOMESTIC APPLIANCE
