| PATENTANSPRÜCHE Warentheken-Anordnung, insbesondere Kühltheken-Anordnung, mit linearen Thekenmodulen (2), welche eine Thekenwanne (4), eine Warenauslageplatte (5) und eine Frontscheibe (6) an einer Kundenseite K aufweisen, wobei die Thekenwanne (4) mit einer thermisch isolierten Wandung (7) versehen ist und unterhalb der Warenauslageplatte (5) einen Aufnahmeraum (8) für einen Verdampfer (18) und für Ventilatoren (19) aufweist, und die Warenauslageplatte (5) aus einer nahezu waagerechten Auslageposition und die Frontscheibe (6) aus einer an der Thekenwanne (4) angrenzenden Abdeckstellung verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die linearen Thekenmodule (2) im Querschnitt kreisrund ausgebildet sind, wobei die Thekenwanne (4) etwa halbkreisförmig und die Frontscheibe (6) als Kreisbogen eines Viertelkreises ausgebildet sind, und dass die Warenauslageplatte (5) und die Frontscheibe (6) um einen Drehpunkt (15) des linearen, im Querschnitt kreisrunden Thekenmoduls (2) rotativ verstellbar sind, wobei der Drehpunkt (15) von der Längsachse der Warenauslageplatte (5) gebildet ist. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das lineare Thekenmodul (2), welches zwei Stirnseiten (21, 22) aufweist, wenigstens im Bereich dieser Stirnseiten (21, 22) mit einem kreisförmigen T- Profil (10) versehen ist und dass das kreisförmige T-Profil (10) derart angeordnet ist, dass die Warenauslageplatte (5) und die Frontscheibe (6) bei ihrer rotativen Verstellung an dem kreisförmigen T-Profil geführt und gehalten sind. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die kreisförmigen T-Profile (10), welche einen Längssteg (11) und einen Quersteg (12) aufweisen, derart angeordnet sind, dass der Quersteg (12) nach außen gerichtet ist und im Bereich der Thekenwanne (4) innenseitig an deren Wandung (7) anliegend befestigt ist, und dass der Längssteg (11) nach innen zum Mittelpunkt des kreisförmigen T-Profils (10) gerichtet ist. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Warenauslageplatte (5), welche in Draufsicht rechteckig ausgebildet ist und Längskanten (35) sowie Kurzkanten (36) aufweist, wenigstens im Bereich der Kurzkanten (36) mit einer Halbkreis-Lagerplatte (13) versehen ist, welche bei der rotativen Verstellung der Warenauslageplatte (5) als Drehlager am Längssteg (11) des zugehörigen kreisförmigen T-Profils (10) gleitet. Anordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die kreisbogenförmig ausgebildete und rotativ verstellbare Frontscheibe (6) mit Rädchen (26) zum Abrollen auf dem Quersteg (12) der kreisförmigen T-Profile (10) versehen ist, wobei die Rädchen (26) mit Hilfe von Befestigungsbügeln (27), welche den Quersteg (12) der kreisförmigen T- Profile (10) wenigstens bereichsweise umgreifen, an der Frontscheibe (6) befestigt sind. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Warenauslageplatte (5) fugenlos und/oder stufenlos und im Uhrzeigersinn und entgegen dem Uhrzeigersinn (Doppelpfeil A) verstellbar ist und aus einer waagerechten Auslageposition in eine zur Kundenseite K geneigte Warenaustausch- oder Warenentnahmeposition und weiter bis in eine senk- rechte Reinigungsposition rotativ verstellbar ist, in welcher die Unterseite der Warenauslageplatte (5) sowie der Aufnahmeraum (8), Verdampfer (18) und die Ventilatoren (19) von der Kundenseite K oder von der Bedienseite B zugänglich sind. (Figuren 1 bis 4) 7. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontscheibe (6) von einer Abdeckstellung bis in eine offene Endstellung um den Drehpunkt (15) verschwenkbar ist (Doppelpfeil B), wobei die Frontscheibe (6) in der Abdeckstellung mit einer unteren Scheibenkante (28) auf der Wandung (7) der Thekenwanne (4) und in der offenen Endstellung mit einer oberen Scheibenkante (29) nahe oder auf einer Arbeitsplatte (9) an der Bedienseite B angeordnet ist. (Figuren 1 und 4) 8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontscheibe (6) wenigstens in der Abdeckstellung fixierbar oder verschließbar ist. 9. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Warenauslageplatte (5) in der waagerechten und geneigten Auslageposition sowie in der senkrechten Reinigungsposition mit Hilfe einer Feststelleinrichtung gesichert ist. 10. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Warenauslageplatte (5) an ihrer Unterseite mit Versteifungsprofilen (25) versehen ist und dass die Versteifungsprofile (25) im Bereich der Längskanten (35) angeordnet und fest mit der Warenauslageplatte (5) verbunden sind. 11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Warenauslageplatte (5) in ihrer Unterseite mit Querprofilen (30) versehen ist, welche mit der Warenauslageplatte (5) und den Versteifungsprofilen (25) fest verbunden sind. 12. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfer (18) an der Unterseite der Warenauslageplatte (5) hängend angeordnet und über ein Drehlager (20), vorzugsweise an wenigstens einem Querprofil (30) befestigt ist, wobei der Verdampfer ( 8) in allen Positionen der Warenauslageplatte (5) in Folge seines Eigengewichtes senkrecht abhängt. (Figuren 1 bis 4) 13. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich net, dass die Ventilatoren (19), welche einen über Waren auf der Warenauslageplatte (5) geführten und dabei erwärmten Luftstrom (37) über einen Umluftkanal (23) zur Abkühlung mit Hilfe des Verdampfers (18) ansaugen, an einem Trennblech (31) zur Trennung des erwärmten Luftstroms (37) von einem abgekühlten und den Waren auf der Warenauslageplatte (5) wieder zugeführten Luftstrom (38) befestigt sind. 14. Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehlager (20) für den Verdampfer (18) senkrecht unterhalb der Längsachse (15) beziehungsweise des Drehpunktes der Warenauslageplatte (5) angeordnet ist. 15. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 14, dadurch gekennzeich net, dass die Halbkreis-Lagerplatten (13) an den Stirnseiten (35) und an der Unterseite der Warenauslageplatte (5) jeweils an einem Querprofil (30) befestigt sind. (Fig.5) 16. Anordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Querprofile (30) als T- oder C-Profile ausgebildet sind. 17. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 16, dadurch geken nzeichnet, dass die Halbkreis-Lagerplatten (13) im Bogenbereich mit runden Elementen (39) zur Ausbildung einer Nut (14) versehen sind, mit welcher die Halbkreis- Lagerplatten (13) auf dem Längssteg (11) des kreisförmigen T-Profils (10) bei der Verstellung der Warenauslageplatte (5) gleiten. (Figuren 1 bis 6) 18. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontscheibe (6) mit einer Zahl- und Ausgabeplatte (34) versehen ist, welche sich im Bereich der oberen Längskante (28) der Frontscheibe (6) und beispielsweise durchgängig zwischen den Stirnseiten (21, 22) des linearen Thekenmoduls (2) erstreckt. 19. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für eine Wnkelformation (40) zwischen zwei linearen Thekenmodulen (2) ein Eckmodul (3) aus zwei Glaskegeln (33) angeordnet ist und dass die Warenauslageplatte (5) der Glaskegel (33) vom jeweils angrenzenden linearen Thekenmodul (2) zugänglich ist. 20. Anordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Glaskegel (33) des Eckmoduls (3) für eine beliebige Winkelformation, beispielsweise von 90° oder 60°, ausgebildet und die Glaskegel (33) spiegelbildlich zueinander angeordnet sind. 21. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als seitlicher Abschluss eines Thekenmoduls (2) oder mehrerer nebeneinander angeordneten linearen Thekenmodule (2) oder einer Winkelformation (40) eine kreisrunde Abschlussplatte (42) angeordnet ist. 22. Anordnung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die kreisrunde Abschlussplatte (42) als Isolierglasscheibe ausgebildet ist. |
Die Erfindung betrifft eine Warentheken-Anordnung, insbesondere eine Kühltheken- Anordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Die Erfindung ist bevorzugt für relativ große Waren- beziehungsweise Kühltheken vorgesehen, die in Konditoreien oder Metzgereien, aber auch in Kaufhallen und Kaufmärkten eingesetzt werden können.
Warentheken- beziehungsweise Kühltheken-Anordnungen weisen in der Regel mehrere lineare oder gerade Thekenmodule auf, welche nebeneinander oder auch in einer abgewinkelten Anordnung der Warenpräsentation und dem Warenverkauf dienen. Bei einer abgewinkelten Anordnung werden lineare Thekenmodule mit Eckmodulen kombiniert.
Bei den Waren handelt es sich um leicht verderbliche Lebensmittel, wie Back- und Konditoreiwaren, Wurst, Meeresfrüchte, Salate etc., welche gekühlt werden müssen.
Aus DE 299 10 539 U1 ist eine Warentheke mit einem Thekenkorpus und einem Kühleinsatz, welcher durch eine Isolierung gegenüber dem Thekenkorpus thermisch isoliert ist und in welchem eine Warenauflage beziehungsweise Warenauslageplatte angeordnet ist, bekannt. Die Warenauslageplatte ist um ein seitliches Drehgelenk neigungsverstellbar. Eine Umluftluftströmung wird um die neigungsverstellbare Warenauslageplatte und über die darauf angeordneten Waren geführt. Eine Kühleinrichtung, beispielsweise ein Verdampfer, sowie Ventilatoren und Abschottbleche sind an der Unterseite der Warenauslageplatte befestigt. An einer Kundenseite der Warentheke schirmt ein Glasaufsatz den Warenraum ab, während von einer Bedienseite der Zugriff zu den Waren und zur Neigungsverstellung der Warenauslageplatte gewährleistet ist.
Als ein Nachteil muss der Aufwand zur Reinigung der Thekenwanne und insbesondere der Unterseite der Warenauslageplatte und des Verdampfers angesehen werden. Für die erforderliche sorgfältige Reinigung ist ein relativ zeitaufwändiger Ausbau der Warenauslageplatte erforderlich, damit der Verdampfer zugänglich ist.
Aus DE 82 01 379 U1 ist eine Kühltheke bekannt, bei welcher der Verdampfer an der Warenauslageplatte gelenkig über Zwischenglieder an der Unterseite der Warenauslageplatte befestigt ist. Die Warenauslageplatte kann hochgeklappt werden, ohne dass sich der Verdampfer mitbewegt, wodurch eine Reinigung erleichtert werden soll. Eine Frontscheibe an der Kundenseite der Warentheke muss zur Reinigung des Verdampfers und der Unterseite des hochgeklappten Warenauslagebodens hochgeschwenkt und in dieser Stellung gesichert werden.
In DE 196 39 108 C1 ist eine Ladentheke, insbesondere Kühltheke, beschrieben, deren Warenplattform beziehungsweise Warenauslageplatte mit Hilfe wenigstens eines Stellantriebs höhenverstellbar ist. Eine kontinuierliche Höhenverstellbarkeit soll die während eines Verkaufstages abnehmende Waren-Stapelhöhe kompensieren, und das Herausnehmen entfernt angeordneter Waren durch eine Bedienperson soll erleichtert werden. Außerdem soll ein Absenken der Warenauslageplatte in die isolierte Thekenwanne, insbesondere über Nacht oder während verkaufsschwacher Tageszeiten, eine bessere Kühlung ermöglichen. Ein Ausräumen der Waren und ein Aufbewahren in einem separaten Kühlraum über Nacht sowie das Einräumen soll entfallen können. Eine Glasabschirmung an der Kundenseite ist an den oberen Enden von Trägern, welche auf der Bedienseite auskragen, schwenkbar befestigt.
Die Höhenverstellbarkeit der Warenauslageplatte, welche bevorzugt in eine vordere und eine hintere Auslageplatte geteilt ist, erfordert Auflagen, welche drehfest mit einer sich in Längsrichtung der Warentheke erstreckenden Schwenkwelle über Schwenkarme verbunden sind. Die Höhenverstellbarkeit ist somit konstruktiv relativ aufwändig, und auch die regelmäßig durchzuführende Reinigung der Warenauslageplatte, auch an der Unterseite, ist arbeits- und zeitaufwändig. Der Erfindung liegt die A u f g a b e zugrunde, eine Warentheken-Anordnung, insbesondere eine Kühltheken-Anordnung, mit linearen Thekenmodulen zu schaffen, deren konstruktive Gestaltung eine ansprechende Warenpräsentation und einen bedienerfreundlichen Verkauf der Waren sowie eine erforderliche Kühlleistung und eine mit einem besonders geringen Zeit- und Arbeitsaufwand verbundene Reinigung gewährleistet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Zweckmäßige und vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen und im Zusammenhang mit den Zeichnungsfiguren beschrieben.
Ein Grundgedanke der Erfindung kann darin gesehen werden, ein lineares Thekenmodul mit einer Warenauslageplatte im Bereich einer Thekenwanne zu versehen, welche in beide Drehrichtungen, das heißt, im Uhrzeigersinn und entgegen dem Uhrzeigersinn, verstellt beziehungsweise verschwenkt werden kann. Indem die Warenauslageplatte rotativ um einen Drehpunkt, welcher von der Längsachse der Warenauslageplatte gebildet ist, verstellt werden kann, sind mehrere Auslagepositionen zur Warenpräsentation möglich. Insbesondere ist eine senkrechte Position möglich, welche eine außerordentlich vorteilhafte Zugänglichkeit zur Unterseite der Warenauslageplatte und zu dem hier befestigten Verdampfer, speziell zur Reinigung, ermöglicht.
Erfindungsgemäß weist ein lineares Thekenmodul einen kreisrunden Querschnitt auf. Die Thekenwanne mit ihrer thermisch isolierten Wandung ist nahezu halbkreisförmig ausgebildet und nimmt den unteren Halbkreis des kreisförmigen Thekenmoduls ein. An einer Kundenseite schließt an die halbkreisförmige Thekenwanne eine kreisbogenförmige Frontscheibe an, welche etwa einen Viertelkreis einnimmt und erfindungsgemäß ebenfalls rotativ verstellt werden kann. Bei dieser rotativen Verstellung beschreibt die Frontscheibe einen oberen Halbkreis des kreisrund ausgebildeten, linearen Thekenmoduls. Die rotative Verstellung der Frontscheibe erfolgt ebenfalls um den von der Längsachse der Warenauslageplatte gebildeten Drehpunkt.
Die Frontscheibe, die von einer Abdeckstellung auf einer Kundenseite in eine Öffnungsstellung mit Positionierung auf einer Bedienseite rotativ verstellt werden kann, bewirkt eine besonders vorteilhafte Zugänglichkeit zu einem Warenraum oberhalb der Warenauslageplatte und in der senkrechten Reinigungsposition der Warenauslageplatte zur Unterseite der Warenauslageplatte, und zu dem Verdampfer und Innenwandung der Thekenwanne.
Zweckmäßigerweise ist jedes lineare, im Querschnitt kreisrund ausgebildete Thekenmodul wenigstens im Bereich der Stirnseiten, bei längeren Thekenmodulen zusätzlich noch in Abständen zwischen den Stirnseiten, jeweils mit einem kreisförmigen T-Profil versehen. Die Warenauslageplatte und die Frontscheibe können bei ihren rotativen Verstellungen an den kreisförmigen T-Profilen geführt und gehalten werden. Dabei ist es von besonderem Vorteil, dass sowohl die Warenauslageplatte als auch die Frontscheibe für ihre Drehverstellungen nur die kreisförmigen T-Profile benötigen. Weitere konstruktive Elemente, welche sich negativ auf den ästhetischen Gesamteindruck der Warentheke auswirken könnten, sind nicht erforderlich.
Die zu einem Kreis geformten T-Profile weisen zweckmäßigerweise mit ihrem Längssteg zum Kreismittelpunkt und liegen mit ihrem Quersteg, welcher nach außen gerichtet ist, im Bereich der Thekenwanne an einer Innenwandung der Thekenwanne an. Eine Befestigung kann mittels Schrauben erfolgen.
Um eine Führung der in Draufsicht rechteckig ausgebildeten Warenauslageplatte zumindest an den beidendseitigen kreisförmigen T-Profilen und die rotative Verstellung zu gewährleisten, ist die Warenauslageplatte wenigstens im Bereich ihrer Kurzkanten vorteilhaft jeweils mit einer Halbkreis-Lagerplatte versehen. Diese Halbkreis-Lagerplatten gleiten bei der rotativen Verstellung der Warenauslageplatte als Drehlager am Längssteg der kreisförmigen T-Profile und weisen vorteilhafterweise zu diesem Zweck im Bogenbereich Rundelemente auf, welche eine Nut bilden, in welche der Längssteg des jeweiligen kreisförmigen T-Profils eingreift. Eine sehr lange Warenauslageplatte kann beabstandet zueinander mit Halbkreis-Lagerplatten an ihrer Unterseite versehen sein, welche mit entsprechend angeordneten kreisförmigen T-Profilen zusammenwirken.
Die kreisbogenförmig ausgebildete und rotativ verstellbare Frontscheibe ist wenigstens im Bereich einer unteren und oberen Scheibenkante mit einem Rädchen zum Abrollen auf dem Quersteg der beidseitigen kreisförmigen T-Profile versehen. Die Rädchen können mit Hilfe von Befestigungsbügeln, welche U-förmig ausgebildet sind, an der Innenseite der Frontscheibe befestigt werden, so dass ein U-Schenkel einen Endbereich des Querstegs, auf welchem das Rädchen abrollt, umgreifen kann, wodurch eine sichere Fixierung und rotative Verstellbarkeit gewährleistet ist.
Es ist vorteilhaft, dass die mit Hilfe von stirnseitigen kreisförmigen T-Profilen rotativ verstellbare Frontscheibe eine Länge von etwa 2 m aufweisen kann. Für Thekenmodule mit größeren Längen, beispielsweise 5 m oder 8 m, sind die Frontscheiben und/ oder Warenauslageplatten unterteilt und jeweils kreisförmige T-Profile angeordnet. Auf einem Quersteg eines T-Profils können somit die Rädchen zweier benachbarter Frontscheiben abrollen. Es können auch zwei kreisförmige T-Profile nebeneinander angeordnet sein, insbesondere, wenn die Warenauslageplatten bei sehr langen Thekenmodulen unterteilt sind.
Als Kühl- und Strömungseinrichtungen zur Kühlung und Umwälzung der im Warenraum oberhalb der Warenauslageplatte befindlichen Luft dienen wenigstens ein Verdampfer und Ventilatoren, welche unterhalb der Warenauslageplatte in einem Aufnahmeraum der Thekenwanne angeordnet sind. Zweckmäßigerweise ist der Verdampfer hängend angeordnet und über ein Drehlager an der Unterseite der Warenauslageplatte, vorzugsweise an einem Querprofil, befestigt, so dass der Verdampfer in allen Positionen der Warenauslageplatte aufgrund seines Eigengewichtes senkrecht angeordnet ist. Bei einer Verstellung der Warenauslageplatte aus einer waagerechten Auslageposition in eine geneigte Warenaustausch- oder Warenentnahmepo- sition oder in eine im Wesentlichen senkrechte Reinigungsposition wird der im Drehlager aufgehängte Verdampfer zunächst etwas angehoben und dann je nach Drehrichtung nach links oder rechts bewegt. In der senkrechten Reinigungsposition liegt der Verdampfer an der Unterseite der Warenauslageplatte an.
Im Aufnahmeraum unterhalb der Warenauslageplatte sind außerdem Ventilatoren beziehungsweise Gebläse angeordnet. Ein Trennblech, auf welchem die Ventilatoren befestigt werden können, gewährleistet die wärmetechnische Trennung des aus dem Warenraum über einen Umluftkanal angesaugten, erwärmten Luftstroms von einem vom Verdampfer abgekühlten und den Waren auf der Warenauslageplatte wieder zugeführten Luftstrom.
Ein lineares Thekenmodul kann eine Länge von 2m und mehr aufweisen. Um eine stabile Warenauslageplatte zu schaffen, ist es zweckmäßig, diese zumindest an beiden Längskanten mit Versteifungsprofilen zu versehen. Die Versteifungsprofile kön- nen vorteilhaft verwindungssteife Rohrprofile sein, welche unterhalb der Warenauslageplatte mit dieser und Querprofilen fest verbunden sind. Das Trennblech mit den Ventilatoren kann für die erforderliche Abdichtung zweckmäßig an einem Versteifungsprofil, beispielsweise dem kundenseitigen Versteifungsprofil, angeordnet sein.
Die Querprofile können zweckmäßigerweise als T- oder L-Profile ausgebildet und in einem jeweils erforderlichen Abstand zueinander an der Unterseite der Warenauslageplatte und an den beidendseitigen Versteifungsprofilen befestigt sein.
Es ist von Vorteil, dass die Halbkreis-Lagerplatten an der Warenauslageplatte jeweils über ein Querprofil fixiert werden können. Diese Halbkreis-Lagerplatten und auch die daran befestigten runden Elemente können beispielsweise aus Plexiglas gefertigt sein.
Ein seitlicher Abschluss eines oder mehrerer linearer Thekenmodule oder auch einer Winkelformation kann vorteilhaft und ästhetisch ansprechend mit einer kreisrunden Abschlussplatte, beispielsweise einer Isolierglasscheibe, erfolgen.
Winkelformationen, bei denen lineare Thekenmodule und Eckmodule kombiniert werden, sind besonders preisgünstig mit Glaskegeln zu realisieren. Dabei ist es vorteilhaft, dass Winkelformationen mit unterschiedlichen Winkeln entsprechend dem Thekenverlauf gebildet werden können und die Warenauslageplatte der Eckmodule vom jeweils angrenzenden linearen Thekenmodul aus zugänglich ist.
Es ist von Vorteil, dass zwei Glaskegel für ein Eckmodul einer Winkelformation, beispielsweise von 90° oder auch 60°, ausgebildet und spiegelbildlich zueinander angeordnet werden können.
Hierbei können die Glaskegel zum Abschluss von linearen Thekenmodulen und/oder Eckmodulen auch als separate Erfindung angesehen werden. Diesbezüglich ist es nicht notwendig, die Glaskegel mit einem Querschnitt, welcher kreisrund ist, auszubilden, da sie abhängig von der Ausbildung der Thekenmodule auch mit anderen Thekenmoduien verwendet werden können. So können sie den Querschnitt des abzuschließenden beziehungsweise zu ergänzenden Thekenmoduls oder Eckmoduls aufweisen, wodurch die Vorteile der Glaskegel auch für Thekenmodule mit anderen Querschnitten zu tragen kommen. Für Warenthekenanordnungen beziehungsweise Kühlthekenanordnungen mit mehreren Thekenmodulen oder mit Winkelformationen ist es zweckmäßig, auf der Kundenseite eine Taschenablage durchgängig anzuordnen. Diese Taschenablage kann an der Thekenwanne oder aber an einer Unterkonstruktion des linearen Thekenmoduls befestigt werden. An der Bedienseite ist eine Arbeitsplatte für den Verkäufer und auf der Frontscheibe ist eine Zahl- und Ausgabeplatte vorteilhaft vorgesehen. An dieser Zahl- und Ausgabeplatte, welche ebenso wie die Arbeitsplatte bei Warentheken- Anordnungen mit mehreren Thekenmodulen und Winkelformationen durchgängig angeordnet werden kann, kann eine Beleuchtung für die auf der Warenauslageplatte angeordneten Waren außerhalb des Warenraums installiert sein.
Die Vorteile der Erfindung bestehen in einer variablen Anordnung der kreisrund ausgebildeten Thekenmodule hinsichtlich Länge und Kombination mit Eckmodulen zu unterschiedlichen Winkelformationen. Die im Querschnitt kreisrunden Thekenmodule können auf einer relativ reduzierten Unterkonstruktion angeordnet werden, und durch den Einsatz von entsprechenden transparenten Materialien, insbesondere Plexi- beziehungsweise Acrylglas, wird eine formschöne und stabile Warentheken-Anordnung geschaffen, welche eine optische und funktionelle Warenpräsentation erlaubt, die Formschönheit mit großer Zweckmäßigkeit vereint.
Die rotative Verstellmöglichkeit der Warenauslageplatte gewährleistet eine besonders gute Warenpräsentation und Warenentnahme. Die gleichfalls rotativ verstellbare Frontscheibe ermöglicht einen kundenseitigen Einblick mit einem Winkelbereich von etwa 50° bis 90°, insbesondere 55°. Gleichzeitig ist ein bedienseitiger Eingriff von mindestens 55° gewährleistet. Besonders vorteilhaft ist die Drehverstellung der Warenauslageplatte in beide Richtungen in eine senkrechte Reinigungsposition mit Zugriff von der Kundenseite oder von der Bedienseite je nach Drehrichtung. Der hängend angeordnete Verdampfer ermöglicht ebenfalls eine kostengünstige Reinigung. Weitere Vorteile sind Feststell- beziehungsweise Arretiermöglichkeiten sowohl für die Warenauslageplatte in den unterschiedlichen Positionen und der Frontscheibe, welche vorteilhaft in der Abdeckstellung gesichert beziehungsweise verriegelt und in einer offenen Endstellung mittels einer Arretiereinrichtung gesichert werden kann. Die Erfindung wird nachstehend anhand einer Zeichnung weiter erläutert; in dieser zeigen in einer stark schematisierten Darstellung:
Fig. 1 einen Querschnitt eines linearen Thekenmoduls der erfindungsgemäßen Warentheken-Anordnung mit einer Warenauslageplatte in einer waagerechten Auslageposition;
Fig. 2 einen Querschnitt des linearen Thekenmoduls nach Fig. 1 mit der
Warenauslageplatte in einer geneigten Warenaustausch- oder Warenentnahmeposition;
Fig. 3 einen Querschnitt des linearen Thekenmoduls nach Figuren 1 und
2 mit einer in eine senkrechte Reinigungsposition verstellten Warenauslageplatte;
Fig. 4 einen Querschnitt des linearen Thekenmoduls mit einer Warenauslageplatte in einer alternativen senkrechten Reinigungsposition;
Fig. 5 eine Ansicht gemäß Linie V-V in Fig. 1 ;
Fig. 6 eine Vergrößerung gemäß Pfeil VI in Fig. 5;
Fig. 7 eine Ansicht analog zu Fig. 5, jedoch mit einer kreisrunden Abschlussplatte;
Fig. 8 eine Draufsicht auf einen Glaskegel für eine 90°-Winkelformation;
Fig. 9 eine Draufsicht auf einen 30°-Glaskegel für eine 60°-Winkelfor- mation und
Fig. 10 eine Warentheken-Anordnung mit zwei Eckmodulen zwischen linearen Thekenmodulen.
Die Figuren 1 bis 4 zeigen einen Querschnitt eines linearen Thekenmoduls 2 mit einer Länge von 2200 mm, welches im Querschnitt kreisrund ausgebildet ist und eine Thekenwanne 4, eine Warenauslageplatte 5 beziehungsweise Warenpräsentations- platte und eine Frontscheibe 6 an einer Kundenseite K sowie eine Arbeitsplatte 9 auf einer Bedienseite B aufweist.
Die Thekenwanne 4 ist etwa halbkreisförmig und an der Kundenseite K niedriger als an der Bedienseite B ausgebildet, um den Kunden eine ungehinderte Sicht auf die Waren zu ermöglichen. An der Kundenseite K reicht die Thekenwanne 4 mit ihrer thermisch isolierten Wandung 7 etwas über die horizontale Ebene und den Halbkreis hinaus.
Ein kreisförmiges T-Profil 10 liegt im Bereich der halbkreisförmigen Thekenwanne 4 an deren Innenwandung an und ermöglicht eine rotative Verstellung sowohl der Warenauslageplatte 5 als auch der Frontscheibe 6 um einen Drehpunkt 15, welcher auf der Längsachse der Warenauslageplatte 5 gebildet ist.
Die Warenauslageplatte 5, welche sich über die gesamte Länge eines linearen Thekenmoduls 2 erstreckt und Längskanten 35 sowie Kurzkanten 36 im Bereich der Stirnseiten 21 , 22 eines linearen Thekenmoduls 2 (siehe auch Fig. 10) aufweist, ist fugenlos und stufenlos verstellbar an den kreisförmigen T-Profilen 10 geführt.
Die Warenauslageplatte 5 ist in Fig. 1 in einer waagerechten Auslageposition und die kreisbogenförmige Frontscheibe 6 in einer Abdeckstellung gezeigt, in welcher eine untere Scheibenkante 28 an die Wandung 7 der Thekenwanne 4 anschließt und eine obere Scheibenkante 29 geringfügig über eine durch den Drehpunkt 15 gelegte Senkrechte übersteht. In dieser Position ist ein kundenseitiger Einblick auf die Warenauslage bis nahezu 90°, insbesondere mit einem Öffnungswinkel von mindestens 55° möglich, während gleichzeitig ein bedienseitiger Eingriff auf der Bedienseite B von etwa 55° gewährleistet ist.
Im Bereich der oberen Scheibenkante 29 und insbesondere über die gesamte Länge des linearen Thekenmoduls 2 sich erstreckend, ist eine Zahl- und Ausgabeplatte 34, vorteilhafterweise in Transparentmaterial, angeordnet, so dass sowohl der Kunde auf der Kundenseite K als auch der Verkäufer auf der Bedienseite B bequem diese Zahl- und Ausgabeplatte 34 erreichen kann.
An der Unterseite dieser Zahl- und Ausgabeplatte 34, jedoch abgedeckt von der Frontscheibe 6 und somit außerhalb eines Warenraumes 16 ist oberhalb der Waren- auslageplatte 5 eine Beleuchtung 17 vorgesehen, welche aus Einzelleuchten oder als Leuchtenband ausgebildet sein kann.
Die Warenauslageplatte 5 ist an beiden Längskanten 35 an ihrer Unterseite mit Versteifungsprofilen 25 versehen, welche insbesondere als verwindungssteife Rohrprofile ausgebildet und fest mit der Warenauslageplatte 5 verbunden sind. Zumindest die Längskante 35 an der Kundenseite K weist eine Hochkantung auf (nicht dargestellt), damit die Waren beziehungsweise Warenschalen, insbesondere in einer geneigten Position der Warenauslageplatte 5 (Fig. 2), nicht herunterrutschen können.
Zwischen den Versteifungsprofilen 25 und ebenfalls unterhalb der Warenauslageplatte 5 sind parallel zueinander Querprofile 30 mit den Versteifungsprofilen 25 und der Warenauslageplatte 5 verbunden (siehe auch Fig. 5).
Unterhalb der Warenauslageplatte 5 ist ein Aufnahmeraum 8 gebildet, in welchem ein Verdampfer 18 als Kühleinrichtung und Ventilatoren 19 für einen Umluftstrom zur Kühlung der auf der Warenauslageplatte 5 angeordneten Waren (nicht dargestellt) angeordnet sind.
Der Verdampfer 18 ist an der Unterseite der Warenauslageplatte 5 hängend angeordnet und über ein Drehlager 20 an einem Querprofil 30 der Warenauslageplatte 5 befestigt. Ein Trennblech 31 zur lufttechnischen Trennung der Luftströme und die daran befestigten Ventilatoren 19 sind ebenfalls an der Warenauslageplatte 5 befestigt und werden mit der Warenauslageplatte 5 bei deren rotativen Verstellung mitbewegt (siehe Figuren 1 bis 4). Infolge des Eigengewichtes des Verdampfers 18 ist in jeder Position der Warenauslageplatte 5 eine senkrechte Ausrichtung des Verdampfers 18 gewährleistet.
Das Drehlager 20 bei der in Fig. 1 gezeigten Position ist beabstandet zum Drehpunkt 15 der Warenauslageplatte 5 lotrecht unter dem Drehpunkt 15 ausgebildet. Ein Umluftkanal 23 ist jeweils zwischen der Wandung 7 und den Längskanten 35 der Warenauslageplatte 5 ausgebildet. In diesem Ausführungsbeispiel gelangt über den Umluftkanal 23 an der Bedienseite B ein gekühlter Luftstrom 38 in den Warenraum 16, und wird dort über die Waren geführt und als etwas erwärmter Luftstrom 37 über einen Umluftkanal 23 an der Kundenseite K angesaugt und dem Verdampfer 18 zugeführt. Die fugenlos rotative Verstellung der Warenauslageplatte 5 mit Verdampfer 18, Ventilatoren 19 und Trennblech 31 erfolgt mit Hilfe einer Halbkreis-Lagerplatte 13, welche im Bereich der Kurzkanten 36 an der Warenauslageplatte 5 angeordnet und beispielsweise an einem Querprofil 30 befestigt ist. Die Halbkreis-Lagerplatte 13 gleitet als Drehlager 20 am Längssteg 11 des kreisförmigen T-Profils 10. Die Figuren 1 bis 4 verdeutlichen die halbkreisförmige Ausbildung der halbkreisförmigen Lagerplatte 13 und die randseitige Anordnung von runden Elementen 39 am Halbkreisbogen.
Fig. 5 und insbesondere die vergrößerte Darstellung der Fig. 6 zeigen das Zusammenwirken der Halbkreis-Lagerplatte 3 mit dem Längssteg 1 des kreisförmigen T- Profils 10. Die Halbkreis-Lagerplatte 13 mit den runden Elementen 39 am Halbkreisbogen bildet eine Nut 14 zur Führung des Längsstegs 11 des kreisförmigen T-Profils 10.
Fig. 2 entspricht, abgesehen von der Neigungsverstellung der Warenauslageplatte der Fig. 1. In dieser Figur sowie in den weiteren Figuren sind gleiche Merkmale mit identischen Bezugszeichen versehen.
In Fig. 2 ist die Warenauslageplatte 5 von der waagerechten Auslageposition der Fig. 1 in eine geneigte Warenaustausch- beziehungsweise Warenentnahmeposition verschwenkt worden. Der Doppelpfeil A zeigt an, dass das Verschwenken beziehungsweise die rotative Verstellung der Warenauslageplatte 5 sowohl im Uhrzeigersinn als auch entgegengerichtet erfolgen kann.
Die geneigte Position der Warenauslageplatte 5 in Fig. 2 mit einem Neigungswinkel von etwa 30° ermöglicht einen besonders bequemen Zugriff einer Bedienperson von der Bedienseite B zu den Schalen etc., welche auf der Warenauslageplatte 5 angeordnet sind. Da die Oberseite der Warenauslageplatte 5 in dieser Position an die Arbeitsplatte 9 stufenlos anschließt, ist ein Entfernen beziehungsweise ein Austausch von Warenschalen, -tellern usw. ohne ein Anheben der Schale, sondern durch einfaches Verschieben möglich. In dieser Position verbleibt die Frontscheibe 6 in der geschlossenen Abdeckstellung.
In Fig. 3 befindet sich die Warenauslageplatte 5 nach einer fortgeführten rotativen Verstellung im Uhrzeigersinn in einer senkrechten Reinigungsposition. Die Front- Scheibe 6 ist weiterhin in Abdecksteliung, so dass eine relativ große Öffnung von der Bedienseite B für die Reinigung der Unterseite der Warenauslageplatte 5 und des Verdampfers 18 sowie der Thekenwanne 4 zur Verfügung steht.
Fig. 4 zeigt die Warenauslageplatte 5 in einer alternativen senkrechten Reinigungsposition, in welche die Warenauslageplatte 5 durch eine Drehung um den Drehpunkt 15 entgegen dem Uhrzeigersinn aus der waagerechten Auslageposition gemäß Fig. 1 gebracht werden kann. In dieser Position können weitere Bereiche des Verdampfers 18 gereinigt werden. Außerdem sind die Ventilatoren 19 besonders gut zugänglich.
Die Zugänglichkeit erfolgt jedoch nach einer rotativen Verstellung der Frontscheibe 6 aus der Abdeckstellung an der Kundenseite K in eine offene Endstellung im Bereich der Bedienseite B, in welcher die Frontscheibe 6 mit ihrer oberen Längskante 29 nahe der Arbeitsplatte 9 angeordnet ist beziehungsweise auf dieser aufliegt und gegebenenfalls in dieser Stellung gesichert werden kann.
In der offenen Endstellung der Fig. 4 ist das lineare Thekenmodul 2 quasi„geöffnet", nachdem eine Verriegelung oder auch ein Schnappschloss 24, welches hier an der Thekenwanne 4 angeordnet ist und Gegenelemente im Bereich der unteren Scheibenkante 28 der Frontscheibe 6 aufweist, betätigt wurde. Die Verriegelungseinrichtung 24 kann auch verschließbar ausgestaltet sein.
Die Figuren 1 bis 4 zeigen, dass die hängende Anordnung des Verdampfers 18 über ein Drehlager 20 an der Unterseite der Warenauslageplatte 5 die rotative Verstellung der Warenauslageplatte 5 in keiner Weise behindert, sondern stabilisiert und zudem die Zugänglichkeit des Aufnahmeraumes 8 der Thekenwanne 4 und des Verdampfers 18 zwecks Reinigung oder auch Reparatur oder Austausch unterstützt. Bei der rotativen Verstellung der Warenauslageplatte 5 wird der Verdampfer 18 zunächst etwas angehoben und senkrecht hängend etwas zur Seite bewegt (Fig. 2). In der senkrechten Reinigungsposition der Figuren 3 und 4 ist der Verdampfer 8 noch etwas mehr angehoben und weiter seitlich, jedoch senkrecht angeordnet. Dies wird erreicht, indem das Drehlager 20 für den Verdampfer 18 beabstandet und senkrecht unterhalb des Drehpunktes 15 bei einer waagerecht angeordneten Warenauslageplatte 5 ausgebildet ist. Der Abstand entspricht wenigstens der halben Breite des Verdampfers 18. Die vergrößerte Darstellung der Fig. 6 zeigt in Verbindung mit den Figuren 1 bis 4 die Elemente für die rotative Verstellung der kreisbogenförmigen Frontscheibe 6 an den stirnseitig angeordneten kreisrunden T-Profilen 10.
In Fig. 4 gibt der Doppelpfeil B an, dass die Frontscheibe 6 aus der Abdeckstellung der Figuren 1 bis 3 in die offene Endstellung der Fig. 4 und zurück erfolgen kann. Zu diesem Zweck weist die Frontscheibe 6 Rädchen 26 an der unteren Scheibenkante 28 und an der oberen Scheibenkante 29 auf, welche auf dem Quersteg 12 der kreisförmigen T-Profile 10 abrollen. Jedes Rädchen 26 ist drehbar gelagert an einem Befestigungsbügel 27 befestigt, welcher U-förmig ausgebildet ist und mit einem innenseitigen U-Schenkel 43 einen Bereich des Quersteges 12 umgreift und mit dem außenseitigen U-Schenkel 44 an der Frontscheibe 6 anliegt und mit Hilfe eines Befestigungselementes 45 befestigt ist.
Fig. 6 verdeutlicht mit der vergrößerten Darstellung die Funktion des kreisförmigen T-Profils bei der rotativen Verstellung der Warenauslageplatte 5 und auch der rotati- ven Verstellung der Frontscheibe 6.
Fig. 7 zeigt einen seitlichen Endbereich eines linearen Thekenmoduls 2 in einer Draufsicht auf die Warenauslageplatte 5 mit ihren Längskanten 35 und einer Kurzkante 36. Im Bereich der Kurzkante 36 ist die Halbkreis-Lagerplatte 13 an einem Querprofil 30 unterhalb der Warenauslageplatte 5 angeordnet, an deren Rundbereich die runden Elemente 39 befestigt sind. Zur Abdeckung der gesamten Stirnseite und damit als seitlicher Abschluss des linearen Thekenmoduls 2 ist eine kreisrunde Abschlussplatte 42 vorgesehen, welche zweckmäßigerweise als eine Isolierglasscheibe und/oder Thermoscheibe ausgebildet sein kann.
Die Unterkonstruktion 41 , welche aus Edelstahl gefertigt sein kann, vermittelt zusammen mit dem neuen kreisrunden Design des linearen Thekenmoduls 2 einen besonders vorteilhaften Gesamteindruck.
Fig. 8 und Fig. 9 zeigen in einer Draufsicht Glaskegel 33 für eine Winkelformation 40, welche beispielhaft in Fig. 10 gezeigt ist. Gegenüber den bekannten relativ großen und kostenintensiven Winkelformationen sind die Glaskegel 33, welche aus Einfachglas oder Isolierglas bestehen können, mit einem erheblichen Preisvorteil verbunden. Die Glaskegel 33 werden an die entsprechende Stirnseite 21 , 22 eines linearen Thekenmoduls 2 angesetzt und die Warenauslageplatten 5 sind von der Bedienseite B oder auch Kundenseite K je nach Anordnung der Frontscheibe 6 von dem linearen Thekenmodul 2 aus zugänglich.
Fig. 8 zeigt ein Eckmodul 3 für eine Winkelformation von 90°, während in Fig. 9 ein Eckmodul 3 für eine Winkelformation von 60° dargestellt ist.
Aus Fig. 10 geht beispielhaft eine Winkelformation 40 hervor, bei welcher zwischen drei linearen Thekenmodulen 2 zwei Eckmodule 3 angeordnet sind, welche aus zwei Glaskegeln 33 bestehen. Die Glaskegel 33 der zwei Eckmodule 3 der Fig. 10 bilden eine 90°-Winkelformation.
Fig. 10 verdeutlicht, dass sowohl die Arbeitsplatte 9 an der Bedienseite B als auch die Taschenablage 32 an der Kundenseite K und auch die Zahl- und Ausgabeplatte 34 in der oberen Mitte der Kühltheken-Anordnung durchgängig auf den linearen Thekenmodulen 2 und den Eckmodulen 3 ausgebildet sind. Die Halterung der Taschenablage 32 erfolgt im Bereich der Unterkonstruktion 41 (siehe Figuren 1 bis 4).
