BALWE, Andreas (Hofenfelsstr. 60, Muenchen, 80637, DE)
PILKINGTON, Mark (Am Schnepfenweg 151, Muenchen, 80995, DE)
BALWE, Andreas (Hofenfelsstr. 60, Muenchen, 80637, DE)
| Patentansprüche 1. Anzeigeeinrichtung (A) für ein Kraftfahrzeug mit einem an der Vorderseite offenen Anzeigeeinrichtungsgehäuse, in dem ein Display angeordnet ist und mit einer Verbundsicherheitsglasplatte (VSG), die dem Display (LCD) an der Vorderseite vorgelagert ist, und die durch das Anzeigeeinrichtungsgehäuse und/oder das Display getragen wird. 2. Anzeigeeinrichtung (A) nach Anspruch 1, bei der das Display einen Display-Rahmen aufweist, durch den die Verbundsicherheiteglasplatte getragen wird. 3. Anzeigeeinrichtung (A) nach einem der vornergehenden Ansprüche, bei der die Verbundsicherheitsglasplatte über eine Klebefolie, insbesondere ein doppelseitiges Klebeband mit dem Anzeigeeinrichtungsgehäuse und/oder dem Display verbunden ist. 4. Anzeigeeinrichtung (A) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Verbundsicherheisglasplatte eine wertere Glaspiatie, eine hintere Glasplatte und eine dazwischen liegende Folie, insbesondere PVB(Polyvinylbutyrar)- Folie, aufweist 5. Anzeigeeinrichtung (A) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die vordere Glasplatte auf der Vorderseite mit einer Antireflexschicht ausgeführt ist. 6. Anzeigeeinrichtung (A) flach einem der vorhergehenden Ansprache, bei der die vordere Glasplatte auf der Vorderseite mit einer Antiblendschicht ausgeführt ist. 7. Anzeigeeinrichtung (A) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die vordere Glasplatte auf der Rückseite mit einer Antiblendschicht ausgeführt ist. 8. Anzeigeeinrichtung (A) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die hintere Glasplatte auf der Rückseite mit einer Antireflexschicht ausgeführt ist 9. Anzeigeeinrichtung (A) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Gehäuse einen innenliegenden umlaufenden Steg aufweist, durch den die Verbundsicherheisglasplatte getragen wird. 10. Anzeigeeinrichtung (A) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der auf der Folie oder auf einer Glasplatte der Verbundsicherheitsglasplatte ein am Rand umlaufender Schwarzdruck ausgeführt ist, durch den der Steg abgedeckt wird. 11. Anzeigeeinrichtung (A) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,bei der durch das Anzeigeeinrichtungegehause ein die Verbundsicherheitsglasplatte einfassender Rahmen gebildet wird. |
Die Erfindung betrifft eine Anzeigeeinrichtung und ein Kraftfahrzeug.
Es ist insbesondere im Fahrzeugbereich eine Vielzahl verschiedener Typen von Anzeigeeinrichtungen bekannt. Im Vordergrund der Entwicklungebemühungen stehen neben der guten Ablesbarkeit von auf den Anzeigeeinrichtungen dargestellten Informationen, und der Minimierung des Herstellungs- oder Integrationsaufwandes auch eine ansprechende und ästhetische Optik der einzelnen oder der miteinander kombinierten Anzeigeeinnchtungen. Neuere Entwicklungen sehen freistehende Anzeigeeinrichtungen vor. Hierbei ist es wichtig, eine leichte und grazile optische Erscheinung der Anzeigeeinrfchtung zu ermöglichen, die zugleich die holen Sicher- heitsanforderungen an eine freistehende Anzeigeeinrichtung in einem Kraftfahrzeug in nenraum erfüllt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, den Stand der Technik zu verbessern.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs gelöst Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind den abhangigen Ansprachen zu entnehmen.
Eine erfindungsgemäße, insbesondere freistehende, Anzeigeeinrichtung für ein Kraftfahrzeug umfasst ein Anzeigeeinrichtungsgehäuse, das an der Vorderseite offen ist. In dem Anzeigeeinrichtungsgehäuse ist ein Display, wie beispielweise ein LCD-Display, angeordnet. Außerdem verfügt die Anzeigeeinrichtung über eine Ver- bundsicherheitsglasplatte, die dem Display an der Vorderseite vorgelagert Ist » und die durch das Anzeigeeinrichtyngsgehäuse und/oder das Display mittelbar oder unmittelbar getragen wird.
Damit wird eine Anzeigeeinrichtung für ein Kraftfahrzeug geschaffen, die in einem Kraftfahrzeug freistehend realisiert werden kann, die leicht und grazil gestaltet werden kann, und die dennoch sicher ist Umfangreiche, der Erfindung zu Grunde liegende und eigens für diesen Zweck durchgeführte Untersuchungen ergaben, dass zur Abdeckung der offenen Vorderseite des Anzeigeeinrichtungsgehäuses Verbundsicherheitsglas besondere vorteilhaft ist. Es zeigte sich bei diesen Untersuchungen, dass eine Abdeckung aus alter- nativen Materialien, wie beispielsweise aus Kunststoff (PMMA, PC WA, etc.) oderaus gehärtetem Sicherheitsglas entweder zu weich ist, Crashtest-Anforderungen nicht erfüllt (gehärtetes Sicherheitsglas), zu zu dicken Ratten führen würde (gehärtetes Sicherheitsglas), mit polarisierten Sonnenbrillengläsern nicht genützt werden tarin (Kunststoffe) oder zu zu hohen Kosten für die Antireflex- oder Antiblendschicht (Kunststoffe) führen würde. Nur der Einsatz einer Verbundsicherheitsglasplatte erwies sich für den genannten Einsatzzweck als serientauglich.
Es ist eine Weiterbildung der Erfindung, dass das Display einen Display-Rahmen aufweist, durch den die Verbundsicherhelsglasplatte getragen wird.
Es ist eine andere Weiterbildung, dass die Verbundsicherheitsglasplatte über eine Klebefolie, insbesondere ein doppelseitiges Klebeband, mit dem Anzeigeeinrich- tungsgehäuse und/oder dem Display verbunden ist. Dadurch wind auf einfeche Weise eine zuverlässige Befestigung der Verbundsicherheitsglasplatte gewährleistet.
Gemäß einer anderen Weiterbildung weist die Verbundsicherheitsglasplatte eine vordere Glasplatte, eine hintere Glasplatte und eine dazwischen liegende Folie, insbesondere eine PVB(Polyvinylbutyral)-Folie, auf. Dadurch können die
Crashtesterfforderungen und die Ablesbarkeitsanforderungen an eine Anzeigeein- richtung für ein Kraftfahrzeug erfüllt werden.
Um die Ablesbarkeit der Anzeigeeinrichtung zu verbessern, ist die vordere Glasplatte gemäß einer Weiterbildung auf der Vorderseite mit einer Antireflexschicht (=anti reflection Schicht AR) beschichtet oder ausgeführt. Dies reduziert mögliche Reflexi- onen umgebender Lichtquellen.
Die Formulierung "die Glasplatte ist mit einer Schicht beschichtet bzw. ausgeführt" umfasst im Rahmen der Erfindung auch eine Oberflächenbehandlung einer Glasplatte, durch welche die Oberfläche der Glasplatte, beispielsweise durch ein Be- dampfen, ein Ätzverfahren, ein Tauchbad, usw., derart modifiziert, insbesondere aufgetaut, wird, dass die Oberfläche der Glasplatte einer Reflexion oder einer Blendung ebenso entgegen wirkt, wie beispielsweise eine eigens dafür aufgebrachte
Schicht aus einem anderen Material. Auch das Aufbringen einer entsprechenden Folie auf die Glasplatte ist durch die genannte Formulierung umfasst
Um die Ablesbarkeit der Anzeigeeinrichtung weiter zu verbessern, ist die vordere
Glasplatte auf der Vorderseite mit einer Antiblendschicht (=AntigIare-Schicht, AG) beschichtet oder ausgeführt. Mögliche Reflexionen werten dadurch anteilig an der Oberflache des Glases in diffuses Licht gestreut.
Um die Erzeugung der Aniblendschicht auf der Vorderseite der vorderen Glasplatte zu erleichtern, wird die gesamte vordere Glasplatte vorzugsweise in ein Tauchbad mit einer atzenden Flüssigkeit getaucht Die damit zwangsläufig einhergehende Antiblendschicht auf der Rückseite der vorderen Glasplatte wirkt im Rahmen der
Erfindung aufgrund der unmittelbar dahinter liegenden Folie nicht störend, insbesondere nicht stark streuend.
Um die Ablesbarkeit der Anzeigeeinrichtung weiter zu verbessern, ist die hintere Glasplate auf der Rückseite mit einer Antireflexschicht beschichtet oder ausgeführt. Dies reduziert wiederum Reflexionsverluste innerhalb des Anzeigenaufbaus, die ansonsten beispielsweise aufgrund der durch den erfindungsgemäßen Aufbau entstehenden Medienübergange auftreten würfen. Vorzugsweise weist das Anzeigeeinrichtungsgehäuse einen innenliegenden (zumindest teilweise oder komplett) umlaufenden Steg auf, durch den die Verbund- sicherheitsglasplatte getragen wind. Der Steg ist gegenüber der Vorderkante des Anzeigeeinrichtungsgehäuses vorzugsweise zurückgesetzt, so dass die Verbund- sicherheitsglasplatte durch die Vordertante des Anzeigeeinrichtungsgehäuses ein- gerahmt und geschützt wird. Das Anzeigeeinrichtungsgehäuse bildet dabei einen die Verbundsicherheisglasplatte einfassenden Rahmen.
Vorzugsweise korrespondiert der durch den umlaufenden Steg und/oder die Vorderkante des Anzeigeeinrichtungsgehäuses gebildete Gehäuseausschnitt mit der Form der Verbundsicherheitsglasplatte. Beispielsweise sind beide Formen im Wesentlichen als Rechtecke mit im Wesentlichen gleichen Abmessungen ausgeführt
Gemäβ einer ästhetisch besonders »sprechenden Ausführungsform, ist auf der Folie oder auf einer Glasplatte der Verbundsicherheitsglasplatte ein am Rand umlaufender Schwarzdruck ausgeführt, durch den der dahinter liegende Steg und/oderder dahinterliegende Rahmen des Displays undloder die dahinterliegende Klebefolie im Wesentlichen abgedeckt wird, so dass sie für einen Nutzer nicht sichtbar sind. Vorteilhafterweise ist der Schwarzdruck dabei derart ausgeführt, dass durch die Verbundsicherheitsglasplatte hindurch aber die zur Informafionsanzeige nutzbare Displayflache zu 100%, zu mehr als 95% oder zu mehr als 90% sichtbar bleibt. im Folgenden wird die Erfindung anhand von Beispielen unter Bezugnahme auf die folgenden Figuren näher erläutert:
Figur 1 zeigt eine schematische Schnittdarsteilung eines Teils einer Anzeigeeinrichtung;
Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung eines Teils einer Verbundsicher- heitsglasplatte.
Figur 1 zeigt schematisch den Schnitt durch einen Teil einer Anzeigeeinrichtung A für ein Kraftfahrzeug. Es ist ein Anzeigeeinrichtyngsgehäuse AG gezeigt, in dem ein LCD-Display LCD enthalten ist Das an sich bekannte LCD-Display LCD umfasst in konstruktiver Hinsicht im Wesentlichen eine vordere LCD-Scheibe LCDV, eine hintere LCD-Scheibe LCDH, eine dazwischen liegende Flussigkristallschicht FK und einen LCD-Rahmen LCDR, durch den die genannten Komponenten zusammengeharten und getragen werden. Die vordere LCD-Scheibe LCDV ist auf der Vorderseite mit einer Artiblendschicht AG und einer Antireflexschicht AR ausgestattet. Wertere Komponenten des LCD-Displays LCD, wie eine Hinterleuchtung oder die LCD-Elektronik, sind nicht dargestellt, da sie für das Verständnis der Erfindung keine Rolle spielen. Das LCD-Display LCD und/oder das Anzeigeeinrichtungsgehäuse AG werden vorzugsweise durch einen nicht darstellten Metallrahmen getragen, der seinerseits mit dem Kraftfahrzeug, insbesondere dem Armaturenbrett, mechanisch so verbunden ist, dass die Anzeigeeinrichtung A durch das Armaturenbrett freistehend getragen wird.
Das LCD-Display LCD und das Anzeigeeinrichtungsgehäuse AG sind unmittelbar und/oder über den Metallrahmen mechanisch miteinander verbunden.
Das Anzeigeeinrichtungsgehäuse AG ist derart ausgeführt, dass an der Vorderseite eine Vorderkante VK ausgebildet wird. Die um die Vorderseite des Anzeigeeinrich- tungsgehäuse AG umlaufende Vorderkante VK bildet, ggf. zusammen mit einer sich in Richtung Vorderseitenzentrum ausdehnenden, umlaufenden Vorderseitenfläche VF, einen Rahmen für eine Verbundsicherheitsglasplatte VSG. Gegenuber der Vorderkante VK bzw. der Vorderseitenfläche VF zurückgesetzt wird durch das Anzei- geeinrichtungsgehäuse AG an der Innenseite des Anzeigeeinrichtungsgehäuse AG ein umlaufender Steg ST ausgebildet, durch den die Verbundsicherheitsglasplatte VSG getragen wird.
Die Verbundsicherheitsglasplatte VSG bildet im Wesentlichen die Vorderseite der Anzeigeeinrichtung AG und schlieβt zugleich das nach vorne offene Anzeigeeinrichtungsgehäuse AG ab. Die Verbundsicherheitsglaspiatte VSG, der LCD-Rahmen und das Anzeigeeinrichtungsgehäuse AG sind Ober eine Klebefolie KF, insbesondere eine Doppelklebeband, derart miteinander verbunden, dass das die Verbundsicherheitsglaspiatte VSG getragen wird.
Die Verbundsicherheitsglaspiatte VSG und das Anzeigeeinrichtungsgehäuse AG sind derart ausgeführt, dass der durch den umlaufenden Steg ST, die umlaufende
Vorderseitenfläche VF und/oder die Vorderkante VK des Anzeigeeinricht ngsge- häuses AG gebildete Gehäyseausschnitt mit der Form der Verbundsicherheitsglas- platte VSG korrespondiert, so dass durch das Anzeigeeinrichtungsgehäuse AG ein die Verbundsicherheitsglaspfatte VSG einfassender Rahmen gebildet wird.
Im Folgenden wird anhand Figur 2 die Verbundsicherheitsglasplatte VSG näher. beschrieben. Die Verbundsicherheitsglasplatte VSGV weist eine vordere Glasplatte VSGV und ejne hintere Glasplatte VSGH und eine dazwischen liegende
PVB(Polyvinylbutyral)-Folie F auf.
Auf der Folie F oder auf einer der Glasplatten VSGV,VSGH der Verbundsicherheits- glasplatte VSG ist ein am Rand umlaufender Schwarzdruck SD derart ausgeführt, dass durch den Schwarzdruck der Steg ST, die Klebfolie KF und/oder der Rahmen LCDR durch abgedeckt werden, so dass diese Elemente durch einen vor der Anzeigeeinrichtung A platzierten Nutzer nicht sichtbar sind. Die vordere Glasplatte VSGV ist dabei auf der Vorderseite mft einer an sich bekannten Antireflexschicht AR und einer an sich bekannten Antiblendschicht (Antiglare) AG beschichtet und auf der Rückseite ebenfalls mit einer an sich bekannten Antibiendschicht AG beschichtet. Die hintere Glasplatte VSGH ist auf der Rückseite mit einer Antireflexschicht AR beschichtet.
Next Patent: METHOD FOR FORMING CONDUCTIVE STRUCTURES IN A SOLAR CELL
