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Patent Searching and Data


Title:
DISPLAY DEVICE FOR A VEHICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/147962
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a combined display and input device (1) for a vehicle, wherein a virtual first input unit (2) is provided, which is designed as a touch-sensitive screen for operating a plurality of functions and for displaying information. According to the invention, a physical second input unit (3) is provided, wherein the functions can be selected by means of the first input unit (2) and/or the second input unit (3), and target values of the functions can be set by means of the first input unit (2) and/or the second input unit (3), wherein the functions and/or target values can be displayed on the touch-sensitive screen.

Inventors:
TUZAR, Gert-Dieter (Birkenstraße 9, Leichlingen, 42799, DE)
Application Number:
EP2011/058724
Publication Date:
December 01, 2011
Filing Date:
May 27, 2011
Export Citation:
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Assignee:
JOHNSON CONTROLS GMBH (Industriestraße 20-30, Burscheid, 51399, DE)
TUZAR, Gert-Dieter (Birkenstraße 9, Leichlingen, 42799, DE)
International Classes:
B60K35/00; B60K37/06
Attorney, Agent or Firm:
LIEDTKE, Markus (Liedtke & Partner, Elisabethstraße 10, Erfurt, 99096, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1 . Kombinierte Anzeige- und Eingabevorrichtung (1 ) für ein Fahrzeug, wobei eine virtuelle erste Eingabeeinheit (2) vorgesehen ist, die als berührungsempfindlicher Bildschirm zur Bedienung mehrerer

Funktionen und zur Anzeige von Informationen ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine physische zweite

Eingabeeinheit (3) vorgesehen ist, wobei die Funktionen mittels der ersten Eingabeeinheit (2) und/oder der zweiten Eingabeeinheit (3) anwählbar sind und Sollwerte der Funktionen mittels der ersten Eingabeeinheit (2) und/oder der zweiten Eingabeeinheit (3) einstellbar sind, wobei die Funktionen und/oder Sollwerte auf dem

berührungsempfindlichen Bildschirm anzeigbar sind und dass als Bestandteil der virtuellen ersten Eingabeeinheit (2) auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm virtuelle

Bedienelemente (2.1 bis 2.6, 2.7, 2.8) anzeigbar sind, wobei die virtuellen Bedienelemente (2.1 bis 2.6, 2.7, 2.8) Taster, Schiebesteiler und/oder Drehsteller umfassen.

2. Kombinierte Anzeige- und Eingabevorrichtung (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der berührungsempfindliche Bildschirm als resistiver, kapazitiver oder induktiver berührungsempfindlicher Bildschirm ausgebildet ist.

3. Kombinierte Anzeige- und Eingabevorrichtung (1 ) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die virtuellen

Bedienelemente (2.1 bis 2.6, 2.7, 2.8) in Abhängigkeit der gewählten Funktion an unterschiedlichen Positionen auf dem

berührungsempfindlichen Bildschirm angeordnet sind.

4. Kombinierte Anzeige- und Eingabevorrichtung (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die physische zweite Eingabeeinheit (3) zumindest einen Taster (3.2 bis 3.8), einen Drehsteller, einen

Schiebesteiler und/oder einen Kombinationssteiler (3.1 ) umfasst.

5. Kombinierte Anzeige- und Eingabevorrichtung (1 ) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kombinationssteiler (3.1 ) eine Kombination eines Drehstellers mit einem Drucktaster und/oder einem Zugtaster ist.

6. Kombinierte Anzeige- und Eingabevorrichtung (1 ) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,

dass mittels einer Drehfunktion des Kombinationsstellers (3.1 ) in einem Hauptmenü eine Funktion aus mehreren Funktionen auswählbar ist und mittels einer Druckfunktion des Kombinationsstellers (3.1 ) anwählbar ist und

dass mittels der Drehfunktion und/oder Druckfunktion des

Kombinationsstellers (3.1 ) in einem Untermenü zumindest ein Sollwert der jeweiligen Funktion einstellbar ist.

7. Kombinierte Anzeige- und Eingabevorrichtung (1 ) nach einem der

vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionen in einem Hauptmenü mittels der zweiten Eingabeeinheit (3) anwählbar sind und in zumindest einem Untermenü Unterfunktionen und/oder die zugehörigen Sollwerte mittels der ersten Eingabeeinheit (2) einstellbar sind.

8. Kombinierte Anzeige- und Eingabevorrichtung (1 ) nach einem der

vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Funktionen und/oder Sollwerte gleichzeitig anzeigbar und/oder mehrere Sollwerte einer oder mehrerer Funktionen gleichzeitig einstellbar sind.

9. Kombinierte Anzeige- und Eingabevorrichtung (1 ) nach einem der

vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionen

Klimaanlagenfunktionen,

Funktionen zur Steuerung einer Unterhaltungselektronik,

Funktionen zur Steuerung einer Kommunikationsvorrichtung, Funktionen zur Steuerung einer Navigationsvorrichtung,

Funktionen zur Steuerung eines Fahrwerks des Fahrzeugs, Funktionen zur Steuerung eines Antriebsstranges des Fahrzeugs, Funktionen zur Steuerung einer Fahrzeugbeleuchtung und/oder Funktionen zur Steuerung von Komforteinrichtungen des Fahrzeugs sind.

Description:
Anzeigevorrichtung für ein Fahrzeug

Beschreibung

Die Erfindung betrifft eine kombinierte Anzeige- und Eingabevorrichtung für ein Fahrzeug, wobei eine virtuelle erste Eingabeeinheit vorgesehen ist, die als berührungsempfindlicher Bildschirm zur Bedienung mehrerer

Funktionen und zur Anzeige von Informationen ausgebildet ist.

Es ist allgemein bekannt, dass im Innenraum von Kraftfahrzeugen eine Vielzahl von Funktionen vorhanden ist, welche von Fahrzeuginsassen steuerbar sind. Derartige Funktionen sind eine Klimaanlage,

Unterhaltungselektronik, Kommunikationsmittel, wie beispielsweise ein Mobiltelefon und Internetanwendungen, sowie ein Navigationssystem.

Zur Steuerung und Anzeige dieser Funktionen sind aus dem Stand der Technik verschiedene Eingabevorrichtungen und Anzeigevorrichtungen bekannt.

Eine derartige Anzeigevorrichtung mit einer Eingabevorrichtung für ein Fahrzeug offenbart die DE 10 2004 031 334 A1 . Die Anzeigevorrichtung ist mit einer Anzeigesteuerung zur Anzeige von Informationen auf der

Anzeigevorrichtung gekoppelt und in mehrere logische Bereiche aufgeteilt. Mittels der Anzeigesteuerung sind in einem ersten logischen Bereich der Anzeigevorrichtung Straßenverhältnisse, allgemeine und aktuelle

Verkehrsregelungen, ein Streckenverlauf und einen Fahrer des Fahrzeugs betreffende Informationen anzeigbar. In einem zweiten logischen Bereich sind dynamische Fahrwerte des Fahrzeugs und Warnanzeigen anzeigbar. Die dynamischen Fahrwerte umfassen eine Geschwindigkeit des

Fahrzeugs und eine Motordrehzahl. In einem dritten logischen Bereich der Anzeigevorrichtung sind eine Klimaanlage, ein Infotainmentsystem, ein Navigationssystem, einen Terminplaner, einen so genannten Guide und eine Kommunikationsvorrichtung betreffende Informationen anzeigbar, wobei die Kommunikationsvorrichtung ein Telefon ist. In einem vierten logischen Bereich der Anzeigevorrichtung sind die gleichen Informationen wie im dritten logischen Bereich anzeigbar. Weiterhin umfasst die

Anzeigevorrichtung die Eingabevorrichtung, die als

berührungsempfindlicher Bildschirm, auch als Touchscreen bekannt, ausgebildet ist. Somit bilden die Anzeigevorrichtung und die

Eingabevorrichtung eine kombinierte Anzeige- und Eingabevorrichtung.

Weiterhin ist aus der DE 10 2008 041 649 A1 ein bildschirmbasiertes Fahrzeugbediensystem bekannt, welches eine aus einem

berührungssensiblen Bildschirm und einem Bedienelement bestehende Bedieneinrichtung aufweist. Das Bedienelement überdeckt den Bildschirm, wobei in Abhängigkeit von mit dem Bedienelement gewählten Funktionen eine Anzeige auf Bildschirm änderbar ist.

Die DE 103 92 383 T5 offenbart eine Multifunktionseinheit für ein Fahrzeug, welche einen Anzeigeschirm umfasst. Ferner umfasst die

Multifunktionseinheit mindestens einen mechanischen Knopf, welcher teilweise mit dem Anzeigeschirm überlappt und dann, wenn er gedreht wird, eine Änderung einer softwaregesteuerten Darstellung einer Funktion des Knopfes auf dem Anzeigeschirm bewirkt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gegenüber dem Stand der Technik verbesserte kombinierte Anzeige- und Eingabevorrichtung für ein Fahrzeug anzugeben. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer kombinierten Anzeige- und Eingabevorrichtung gelöst, welche die im Anspruch 1 angegebenen

Merkmale aufweist.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der

Unteransprüche.

Die kombinierte Anzeige- und Eingabevorrichtung für ein Fahrzeug umfasst eine virtuelle erste Eingabeeinheit, die als berührungsempfindlicher

Bildschirm zur Bedienung mehrerer Funktionen und zur Anzeige von Informationen ausgebildet ist.

Erfindungsgemäß ist eine physische zweite Eingabeeinheit vorgesehen, wobei die Funktionen mittels der ersten Eingabeeinheit und/oder der zweiten Eingabeeinheit anwählbar sind und Sollwerte der Funktionen mittels der ersten Eingabeeinheit und/oder der zweiten Eingabeeinheit einstellbar sind, wobei die Funktionen und/oder Sollwerte auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm anzeigbar sind. Ferner sind

erfindungsgemäß als Bestandteil der virtuellen ersten Eingabeeinheit auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm virtuelle Bedienelemente anzeigbar, wobei die virtuellen Bedienelemente Taster, Schiebesteiler und/oder Drehsteller umfassen.

Unter einer virtuellen Eingabeeinheit wird vorliegend eine Eingabeeinheit verstanden, welche nicht-physische Bedienelemente aufweist. Die nichtphysischen Bedienelemente sind insbesondere als zweidimensionale Symbole auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm darstellbar.

Unter einer physischen Eingabeeinheit wird vorliegend eine Eingabeeinheit verstanden, welche physische Bedienelemente, z. B. Schalter, Taster, Drehschalter, Drehsteller, Schiebesteiler, Kombinationsschalter und

Kombinationssteiler, aufweist.

Die erfindungsgemäße kombinierte Anzeige- und Eingabevorrichtung für das Fahrzeug ist einfach aufgebaut und ermöglicht eine einfache und intuitive Bedienung. Dabei erfolgt die Steuerung der verschiedenen

Funktionen mit einer reduzierten Anzahl an Eingabe- und Anzeigemitteln, wobei die Anzahl wiederum nicht so gering ist, dass deren Bedienung zu kompliziert für einen Bediener, insbesondere für einen Fahrer des

Fahrzeugs, ist. Die virtuellen Bedienelemente sind vorzugsweise real in herkömmlichen Fahrzeugen vorkommenden Bedienelementen

nachempfunden, so dass eine intuitive Bedienung der kombinierten

Anzeige- und Eingabevorrichtung möglich ist.

Vorzugsweise ist der berührungsempfindliche Bildschirm als resistiver, kapazitiver oder induktiver berührungsempfindlicher Bildschirm ausgebildet. Derartige Bildschirme zeichnen sich durch eine hohe Lebensdauer aus und sind kostengünstig verfügbar. Alternativ ist der berührungsempfindliche Bildschirm als schallwellen-gesteuerte Vorrichtung oder als optisch gesteuerte Vorrichtung, beispielsweise mit einem Infrarotlicht-Gitter vor dem Bildschirm, ausgebildet. Auch ist die Ausbildung als so genannte

Dispersive-Signal-Technology-Vorrichtung möglich.

Besonders bevorzugt sind die virtuellen Bedienelemente in Abhängigkeit der gewählten Funktion an unterschiedlichen Positionen auf dem

berührungsempfindlichen Bildschirm angeordnet. Somit ist stets eine übersichtliche Darstellung auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm realisierbar.

In einer vorteilhaften Weiterbildung umfasst die physische zweite

Eingabeeinheit zumindest einen Taster, einen Drehsteller, einen Schiebesteiler und/oder einen Kombinationssteiler, welche die einfache Bedienung der kombinierten Anzeige- und Eingabevorrichtung weiter verbessern.

Dabei ist der Kombinationssteiler insbesondere eine Kombination eines Drehstellers mit einem Drucktaster und/oder einem Zugtaster. Dadurch ist es möglich, auf kleinstem Raum mit einer besonders geringen Anzahl an Bedienelementen bei gleichzeitig intuitiver Bedienung mehrere

Bedienschritte auszuführen. Aufgrund der geringen Anzahl der

Bedienelemente wird eine Übersichtlichkeit verbessert und somit die Bedienung der kombinierten Anzeige- und Eingabevorrichtung erleichtert.

Besonders bevorzugt ist mittels einer Drehfunktion des

Kombinationsstellers in einem Hauptmenü eine Funktion aus mehreren Funktionen auswählbar und mittels einer Druckfunktion des

Kombinationsstellers anwählbar und mittels der Drehfunktion und/oder Druckfunktion des Kombinationsstellers ist in einem Untermenü zumindest ein Sollwert der jeweiligen Funktion einstellbar. Die Menüstruktur zeichnet sich durch einen einfachen und für den Benutzer nachvollziehbaren Aufbau aus. Die Bedienung mittels des Kombinationsstellers ist in besonders einfacher Weise durchführbar. Hierzu ist es in vorteilhafter Weise nicht erforderlich, dass der Blick des Bedieners auf den Kombinationssteiler gerichtet ist, so dass eine Bedienung der Funktionen möglich ist und eine Ablenkung eines Fahrers des Fahrzeugs vom Verkehrsgeschehen verringert ist.

Alternativ oder zusätzlich sind die Funktionen in einem Hauptmenü mittels der zweiten Eingabeeinheit anwählbar und in zumindest einem Untermenü Unterfunktionen und/oder die zugehörigen Sollwerte mittels der ersten Eingabeeinheit einstellbar. Die Auswahl der Funktion, deren Sollwert verändert werden soll, erfolgt in besonders einfacher Weise direkt durch Betätigung eines Bedienelements der physischen zweiten Eingabeeinheit. Die Einstellung des Sollwerts ist in besonders vorteilhafter Weise mittels der ersten Eingabeeinheit, d. h. mittels des berührungsempfindlichen

Bildschirms, durchführbar. Auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm sind die Bedienelemente abhängig von der einzustellenden Funktion ausgebildet und angeordnet, so dass bei minimierter Anzahl von

Bedienelementen stets eine optimal an die Funktion bzw. den

einzustellenden Sollwert angepasste Eingabeeinheit zur Verfügung steht, mittels welcher der Sollwert exakt und einfach einstellbar ist.

Gemäß einer besonderen Ausgestaltung sind mehrere Funktionen und/oder Sollwerte gleichzeitig anzeigbar und/oder mehrere Sollwerte einer oder mehrerer Funktionen gleichzeitig einstellbar. Dabei werden dem Benutzer mehrere Informationen gleichzeitig und in übersichtlicher Art und Weise dargestellt und eine Bedienung ist für den Benutzer ohne aufwändige Wechsel zwischen einer großen Anzahl von Menüpunkten möglich.

Die Funktionen, welche mittels der kombinierten Anzeige- und

Eingabevorrichtung anwählbar und deren Sollwerte einstellbar sind, sind insbesondere Klimaanlagenfunktionen, Funktionen zur Steuerung einer Unterhaltungselektronik, Funktionen zur Steuerung einer

Kommunikationsvorrichtung, Funktionen zur Steuerung einer

Navigationsvorrichtung, Funktionen zur Steuerung eines Fahrwerks des Fahrzeugs, Funktionen zur Steuerung eines Antriebsstranges des

Fahrzeugs, Funktionen zur Steuerung einer Fahrzeugbeleuchtung und/oder Funktionen zur Steuerung von Komforteinrichtungen des Fahrzeugs. Zu den Komforteinrichtungen zählen beispielsweise eine Sitzheizung, eine Sitzbelüftung und eine Standheizung.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand von Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen:

Figur 1 schematisch ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen kombinierten Anzeige- und Eingabevorrichtung,

Figur 2A bis 2D schematisch verschiedene Zustände der Anzeige- und

Eingabevorrichtung gemäß Figur 1 ,

Figur 3 schematisch ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen kombinierten Anzeige- und Eingabevorrichtung,

Figur 4A bis 4C schematisch verschiedene Zustände der Anzeige- und

Eingabevorrichtung gemäß Figur 3, und

Figur 5A bis 5C schematisch verschiedene Zustände während einer

Bedienung eines dritten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen kombinierten Anzeige- und Eingabevorrichtung und eine Schnittdarstellung der kombinierten Anzeige- und Eingabevorrichtung.

Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

Figur 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen kombinierten Anzeige- und Eingabevorrichtung 1 , welche zur Anzeige von Informationen und zur Bedienung von Funktionen innerhalb eines nicht dargestellten Fahrzeugs angeordnet ist. Das dargestellte

Ausführungsbeispiel der kombinierten Anzeige- und Eingabevorrichtung 1 ist zur Bedienung einer Klimaanlage und zur Anzeige von Informationen, welche die Klimatisierung des Innenraums eines Fahrzeugs betreffen, ausgebildet.

Die kombinierte Anzeige- und Eingabevorrichtung 1 umfasst eine virtuelle erste Eingabeeinheit 2, die als berührungsempfindlicher Bildschirm, d. h. als so genannter Touchscreen, ausgebildet ist. Der berührungsempfindliche Bildschirm ist im dargestellten Ausführungsbeispiel als kapazitiver berührungsempfindlicher Bildschirm, als so genanntes Capacitive

Interactive Display (kurz: CID), ausgebildet. Alternativ ist der

berührungsempfindliche Bildschirm ein resistiver, induktiver, schallwellengesteuerter oder optisch gesteuerter berührungsempfindlicher Bildschirm. Auch ist die Ausbildung als so genannte Dispersive-Signal-Technology- Vorrichtung möglich.

Die kombinierte Anzeige- und Eingabevorrichtung 1 umfasst weiterhin eine physische zweite Eingabeeinheit 3, welche einen Kombinationssteiler 3.1 und vier Taster 3.2 bis 3.5 umfasst.

Mittels der Taster 3.2 bis 3.5 sind verschiedene Funktionen der

Klimaanlage des Fahrzeugs direkt anwählbar. Ein erster Taster 3.2 ist zur Aktivierung und Deaktivierung eines Umluftbetriebs einer Lüftung, ein zweiter Taster 3.3 zur Aktivierung und Deaktivierung der Klimaanlage, d. h. insbesondere eines Klimakompressors, ein dritter Taster 3.4 zur Aktivierung und Deaktivierung einer intensiven Belüftung einer Frontscheibe des Fahrzeugs (= so genannte Enteisungsfunktion) und ein vierter Taster 3.5 zur Aktivierung und Deaktivierung einer Heckscheibenheizung vorgesehen.

Der Kombinationssteiler 3.1 ist aus einer Kombination eines Drehstellers mit einem Drucktaster und einem Zugtaster gebildet. Mittels des Kombinationsstellers 3.1 sind Sollwerte bestimmter Funktionen der

Klimaanlage einstellbar.

Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist mittels einer Drehfunktion des Kombinationsstellers 3.1 in einem dargestellten Untermenü der Sollwert einer Innenraumtemperatur, hier von 20 °C, einstellbar. Die Veränderung der Solltemperatur durch den Kombinationssteiler 3.1 resultiert dabei unmittelbar in einer Veränderung des Sollwerts, der beispielsweise einem Temperaturregler vorgegeben wird. Zusätzlich ist es möglich, dass die mittels Drehung ausgewählte Innenraumtemperatur durch Drücken des Kombinationsstellers 3.1 bestätigt wird.

Alternativ ist es möglich, dass durch Ausübung der Druckfunktion des Kombinationsstellers 3.1 auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm in ein Hauptmenü bzw. ein so genanntes Auswahlmenü gewechselt wird, in welchem der Benutzer vorzugsweise wiederum durch Drehen des

Kombinationsstellers 3.1 zwischen verschiedenen Funktionen der

Klimaanlage wählen kann. Durch Drücken des Kombinationsstellers 3.1 wird die gewünschte Funktion ausgewählt. Bei diesen Funktionen handelt es sich neben der Steuerung der Innenraumtemperatur, um eine Steuerung einer Gebläsestufe der Lüftung und eine Ansteuerung verschiedener Ausströmöffnungen der Lüftung.

Um in das Hauptmenü zurückzugelangen ist es alternativ möglich, dass anstatt der Druckfunktion des Kombinationsstellers 3.1 eine Zugfunktion des Kombinationsstellers 3.1 ausgeführt wird.

Die Figuren 2A bis 2D zeigen die kombinierte Anzeige- und

Eingabevorrichtung 1 gemäß Figur 1 in verschiedenen Zuständen, d. h. während der Bedienung in verschiedenen Menü punkten. Dabei ist die virtuelle erste Eingabeeinheit 2 oberhalb der physischen zweiten Eingabeeinheit 3 angeordnet bzw. schließt sich direkt oberhalb der physischen zweiten Eingabeeinheit 3 an diese an.

Alternativ oder zusätzlich ist auch eine Anordnung zueinander möglich, bei welcher die virtuelle erste Eingabeeinheit 2 und die physische zweite Eingabeeinheit 3 nebeneinander, überlappend, nebeneinander und überlappend und/oder übereinander und überlappend angeordnet sind.

In besonders vorteilhafter Weise ist die Darstellung auf dem

berührungsempfindlichen Bildschirm derart ausgebildet, dass eine Form der physischen zweiten Eingabeeinheit 3 in der Darstellung auf dem

berührungsempfindlichen Bildschirm nachgeahmt bzw. fortgeführt wird. Mit anderen Worten: Die Darstellung auf dem berührungsempfindlichen

Bildschirm erfolgt in der Art, dass die optische Darstellung als Bestandteil der physischen zweiten Eingabeeinheit 3 erscheint. Daraus ergibt sich eine logische, einfach verständliche und intuitiv bedienbare Anordnung für den Benutzer.

In Figur 2A ist die kombinierte Anzeige- und Eingabevorrichtung 1 gemäß Figur 1 in einem Untermenü dargestellt, bei welchem durch Drehen des Kombinationsstellers 3.1 der Sollwert der Innenraumtemperatur vorgebbar ist. Der eingestellte Sollwert der Innenraumtemperatur wird auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm ausgegeben. Durch Ziehen am

Kombinationssteiler 3.1 kehrt die Anzeige- und Eingabevorrichtung 1 in das Hauptmenü bzw. Auswahlmenü zurück.

Dieses Hauptmenü ist in Figur 2B dargestellt, wobei verschiedene zur Auswahl stehende Funktionen der Klimaanlage gemeinsam auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm angezeigt werden. Bei den Funktionen handelt es sich, wie bereits beschrieben, um die Steuerung der Innenraumtemperatur, um die Steuerung der Gebläsestufe der Lüftung und die Ansteuerung verschiedener Ausströmöffnungen der Lüftung, d. h. einer so genannten Luftstromverteilung im Fahrzeug.

Durch Drehen des Kombinationsstellers 3.1 ist die gewünschte Funktion, deren Sollwert verändert werden soll, auswählbar, wobei eine aktuell gewählte Funktion durch eine Markierung, beispielsweise eine farbliche Markierung oder eine Beleuchtung, gekennzeichnet ist. Vorliegend ist die Funktion der Steuerung der Innenraumtemperatur gewählt.

Nach dem Drehen des Kombinationsstellers 3.1 im Uhrzeigersinn ist, wie in Figur 2C dargestellt, die Ansteuerung der Luftstromverteilung gewählt.

Durch Druck des Kombinationsstellers 3.1 gelangt der Benutzer in das in Figur 2D dargestellte Untermenü, in welchem dieser wiederum durch Drehbewegung des Kombinationsstellers 3.1 den Sollwert der

Luftstromverteilung vorgeben kann. Durch die Zugbewegung am

Kombinationssteiler 3.1 kehrt die kombinierte Anzeige- und

Eingabevorrichtung 1 in das Hauptmenü zurück.

In Figur 3 ist ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen kombinierten Anzeige- und Eingabevorrichtung 1 dargestellt, wobei das dargestellte Ausführungsbeispiel der kombinierten Anzeige- und

Eingabevorrichtung 1 wiederum zur Bedienung einer Klimaanlage und zur Anzeige von Informationen, welche die Klimatisierung des Innenraums eines Fahrzeugs betreffen, vorgesehen ist.

Die physische zweite Eingabeeinheit 3 umgibt dabei die virtuelle erste Eingabeeinheit 2 rahmenförmig. In besonders vorteilhafter Weise bildet die rahmenförmige physische zweite Eingabeeinheit 3 gleichzeitig einen Rahmen zur Befestigung der kombinierten Anzeige- und Eingabevorrichtung 1 innerhalb des Fahrzeugs, beispielsweise zur

Integration in einer Armaturentafel des Fahrzeugs.

Die physische zweite Eingabeeinheit 3 weist zusätzlich zu den

Tastern 3.2 bis 3.5 drei weitere Taster 3.5 bis 3.8 auf, mittels welchen die Funktionen der Steuerung der Innenraumtemperatur (= Taster 3.8), der Steuerung der Gebläsestufe der Lüftung (= Taster 3.7) und der

Ansteuerung verschiedener Ausströmöffnungen der Lüftung (= Taster 3.6) direkt anwählbar sind.

Ein Kombinationssteiler 3.1 gemäß der Figuren 1 und 2A bis 2D ist nicht vorhanden. Die mittels des Kombinationsstellers 3.1 durchgeführte

Bedienung erfolgt zum einen durch die Taster 3.6 bis 3.8, mittels welcher die jeweilige Funktion ausgewählt wird, deren Sollwert eingestellt werden soll.

Die Einstellung des Sollwerts erfolgt über den berührungsempfindlichen Bildschirm. Nach der Auswahl der Funktion wird die angewählte Funktion symbolartig auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm dargestellt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Innentemperatur des Fahrzeugs als einzustellende Funktion ausgewählt. Zur Einstellung des Sollwerts der Innentemperatur ist auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm ein erstes virtuelles Bedienelement 2.1 anzeigbar.

Das erste virtuelle Bedienelement 2.1 ist ein Drehsteller, wobei durch eine kreisende Bewegung im Randbereich des virtuellen Drehstellers mit einem Finger des Benutzers oder einem so genannten Eingabestift der Sollwert der Innenraumtemperatur eingestellt wird. Zum Verlassen des Untermenüs ist auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm ein zweites virtuelles Bedienelement 2.2 anzeigbar, welches einen Taster nachbildet.

Zusätzlich ist ein direkter Wechsel in eine andere Funktion durch

Betätigung einer der Taster 3.2 bis 3.7 möglich.

Alternativ zur rahmenförmigen Ausbildung der zweiten Eingabeeinheit 3 werden die erste Eingabeeinheit 2 und die zweite Eingabeeinheit 3 mittels einer gemeinsamen berührungsempfindlichen Schicht 2.9, welche beispielhaft in Figur 5C dargestellt ist, gebildet. Diese Schicht 2.9 ist transparent aus Glas oder Kunststoff gebildet und im gesamten Bereich, welcher eine ebenfalls in Figur 5C näher dargestellte Anzeigeeinheit 2.10 abdeckt, als resistive oder kapazitive Schicht 2.9 ausgebildet. Bei einer Berührung der Schicht 2.9 werden elektrische Signale erzeugt, mittels welcher eine Position der Berührung ermittelbar ist und mittels welcher die erste Eingabeeinheit 2 steuerbar ist.

Zur Erzeugung der zweiten Eingabeeinheit 3 ist die Schicht 2.9 seitlich über die Anzeigeeinheit 2.10 hinausgeführt. Im Bereich der dargestellten

Taster 3.2 bis 3.8 sind in der Schicht 2.9 kapazitive und/oder resistive Sensoren eingebracht oder ausgebildet, welche bei Berührung die gleichen Aktionen wie bei Betätigung der Tasten 3.2 bis 3.8 auslösen. Zur

Darstellung für den Nutzer, sind die Bereiche, in welchen sich die

kapazitiven und/oder resistiven Sensoren befinden, zusätzlich

vorzugsweise hinterleuchtet. Aufgrund dieser Ausbildung der kombinierten Anzeige- und Eingabevorrichtung 1 weist diese eine durchgängige

Oberfläche auf, welche sich durch eine hohe Anmutung und einen hohen Qualitätseindruck auszeichnet. Figur 4A zeigt die kombinierte Anzeige- und Eingabevorrichtung 1 gemäß Figur 3 im Untermenü zur Einstellung der Innenraumtemperatur anhand kreisender oder drehender Bewegungen im Randbereich des virtuellen Drehstellers.

Um die Funktion der Steuerung der Gebläsestufe der Lüftung zu aktivieren, sind eine Betätigung des zweiten virtuellen Betätigungselements 2.2 und eine anschließende Betätigung des Tasters 3.7 erforderlich. Das zweite virtuelle Betätigungselement 2.2 bildet dabei ein Beendigungsmittel bzw. einen so genannten Exit-Punkt.

Alternativ ist auch eine alleinige Betätigung des Tasters 3.7 ausreichend, um die Funktion der Steuerung der Gebläsestufe der Lüftung zu aktivieren.

Nach dieser Anwahl der Funktion der Steuerung der Gebläsestufe der Lüftung, welche in Figur 4B dargestellt ist, ist eine Einstellung der

Gebläsestufe wiederum durch kreisende oder drehende Bewegung im Randbereich des ersten virtuellen Bedienelements 2.1 , d. h. des virtuellen Drehstellers, ausführbar.

Um die Funktion der Steuerung der Gebläsestufe der Lüftung zu verlassen und die Funktion der Ansteuerung der verschiedenen Ausströmöffnungen der Lüftung zu aktivieren, sind eine Betätigung des zweiten virtuellen Betätigungselements 2.2 und eine anschließende Betätigung des

Tasters 3.6 erforderlich. Alternativ ist auch eine alleinige Betätigung des Tasters 3.6 ausreichend.

Nach dieser Anwahl der Ansteuerung verschiedener Ausströmöffnungen der Lüftung, welche in Figur 4C dargestellt ist, ist eine Einstellung der Luftverteilung durch Betätigung des ersten virtuellen Bedienelements 2.1 durchführbar. Durch Betätigung des Bedienelements 2.1 an bestimmten Positionen werden die Ausströmöffnungen aktiviert, welche sich im Bezug auf den symbolartig dargestellten Fahrzeuginsassen an der betätigten Position im Fahrzeug befinden.

In den Figuren 5A und 5B sind verschiedene Zustände während einer Bedienung eines dritten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen kombinierten Anzeige- und Eingabevorrichtung 1 dargestellt.

Die kombinierte Anzeige- und Eingabevorrichtung 1 umfasst wiederum eine virtuelle erste Eingabeeinheit 2 und eine physische zweite Eingabeeinheit 3.

Die physische zweite Eingabeeinheit 3 umfasst einen

Kombinationssteiler 3.1 und vier Taster 3.2 bis 3.5 gemäß der in Figur 1 dargestellten physischen zweiten Eingabeeinheit 3.

Die virtuelle erste Eingabeeinheit 2 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel als resistiver berührungsempfindlicher Bildschirm ausgebildet.

Mittels des dargestellten dritten Ausführungsbeispiels der kombinierten Anzeige- und Eingabevorrichtung 1 gemäß Figur 5A sind zusätzlich zu den bereits in den vorherigen Figuren beschriebenen Funktionen der

Klimaanlage des Fahrzeugs Funktionen einer Datenbank, Funktionen einer Unterhaltungselektronik, insbesondere eines Audiosystems, und

Fahrzeugfunktionen bedienbar und/oder regelbar. Die Fahrzeugfunktionen umfassen Funktionen zur Steuerung eines Fahrwerks des Fahrzeugs, Funktionen zur Steuerung eines Antriebsstranges des Fahrzeugs,

Funktionen zur Steuerung einer Fahrzeugbeleuchtung und Funktionen zur Steuerung von Komforteinrichtungen des Fahrzeugs.

Zur Anwahl der Funktionen sind auf dem berührungsempfindlichen

Bildschirm drei virtuelle Bedienelemente 2.3 bis 2.5 ausgebbar, wobei mittels des virtuellen Bedienelements 2.3 die Funktionen der Datenbank, mittels des virtuellen Bedienelements 2.4 die Funktionen der

Unterhaltungselektronik und mittels des virtuellen Bedienelements 2.5 die Fahrzeugfunktionen auswählbar sind.

Die virtuellen Bedienelemente 2.3 bis 2.5 sind als virtuelle Taster ausgebildet, wobei ein zugehöriges nicht näher dargestelltes Untermenü zu den jeweiligen Funktionen bei Berührung der virtuellen

Bedienelemente 2.3 bis 2.5 geöffnet wird. Die Bedienung der Funktionen innerhalb des jeweiligen Untermenüs erfolgt über den berührungssensiblen Bildschirm, wobei hierzu in nicht dargestellter Weise weitere virtuelle Bedienelemente als Taster, Schiebesteiler und/oder Drehsteller anzeigbar sind.

Diese virtuellen Bedienelemente und die virtuellen

Bedienelemente 2.1 bis 2.5 sind in Abhängigkeit der gewählten Funktion an unterschiedlichen Positionen auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm angeordnet.

Im oberen Bereich des berührungssensiblen Bildschirms wird zusätzlich eine Informationsleiste 2.6 angezeigt, mittels welcher aktuelle Einstellungen der Funktionen angezeigt werden. Im dargestellten Ausführungsbeispiel werden die Einstellungen der Klimaanlage und des Audiosystems des Fahrzeugs angezeigt.

Durch Betätigung des Kombinationsstellers 3.1 , insbesondere durch Drücken desselben, wechselt die kombinierte Anzeige- und

Eingabevorrichtung 1 in ein Menü zur Einstellung der Funktion der

Klimaanlage des Fahrzeugs. Figur 5B zeigt dieses Menü, wobei auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm die Funktion der Innenraumtemperatur, die Funktion der

Gebläsestufe und die Funktion der Luftverteilung gemeinsam symbolartig dargestellt sind.

Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Funktion der

Innenraumtemperatur durch Drücken des Kombinationsstellers 3.1 angewählt, wobei die Einstellung des Sollwertes der Innenraumtemperatur gemäß der Beschreibung zu den Figuren 1 und 2A bis 2D durch

Drehbewegungen des Kombinationsstellers 3.1 erfolgt. Ein Wechsel zu einer der beiden verbleibenden Funktionen der Klimaanlage erfolgt durch erneutes Drücken des Kombinationsstellers 3.1 und anschließende

Auswahl der Funktion durch die Drehbewegung.

Alternativ oder zusätzlich ist ein Wechsel in Untermenüs zur Einstellung der Sollwerte der verbleibenden Funktionen der Klimaanlage durch Berührung des berührungsempfindlichen Bildschirms im Bereich der Symbole der jeweiligen Funktion möglich, wobei die Einstellung innerhalb des

Untermenüs wiederum in der beschriebenen Art und Weise mittels des Kombinationsstellers 3.1 erfolgt.

Alternativ oder zusätzlich sind nach dem Drücken des

Kombinationsstellers 3.1 und dem Öffnen des Menüs zur Einstellung der Funktion der Klimaanlage des Fahrzeugs die einzelnen Sollwerte der Funktionen der Klimaanlage durch Betätigung auf dem

berührungsempfindlichen Bildschirm erzeugter virtueller

Bedienelemente 2.1 , 2.6, 2.7 einstellbar.

Zur Einstellung der Innenraumtemperatur ist das erste virtuelle

Bedienelement 2.1 , welches als Drehsteller ausgebildet ist, vorgesehen. Die beiden weiteren Bedienelemente 2.6, 2.7 sind als virtuelle Taster ausgebildet, wobei die Einstellung der Sollwerte durch einfache oder mehrmalige Berührung des berührungsempfindlichen Bildschirms erfolgt.

In Figur 5C ist eine Schnittdarstellung des dritten Ausführungsbeispiels der kombinierten Anzeige- und Eingabevorrichtung 1 dargestellt, wobei die kombinierte Anzeige- und Eingabevorrichtung 1 die als

berührungsempfindlicher Bildschirm ausgebildete erste Eingabeeinheit 2 umfasst. Der berührungsempfindliche Bildschirm ist als resistiver berührungsempfindlicher Bildschirm ausgebildet, welcher eine resistive und transparente Schicht 2.9 aufweist. Diese Schicht 2.9 erzeugt bei einer Berührung elektrische Signale, mittels welcher eine Position der Berührung ermittelbar ist und mittels welcher die erste Eingabeeinheit 2 steuerbar ist. Zur Darstellung und/oder Hervorhebung einzelner Bereiche der resitiven Schicht 2.9 ist diese zumindest bereichsweise hinterleuchtet.

Weiterhin weist die erste elektrische Eingabeeinheit 2 eine parallel mit ihrer flächigen Ausdehnungen zur resistiven und transparenten Schicht 2.9 angeordnete Anzeigeeinheit 2.10 zur Anzeige der Informationen auf, wobei die Anzeigeeinheit 2.10 von der transparenten Schicht 2.9 abgedeckt ist.

Die physische zweite Eingabeeinheit 3 weist ein Gehäuse 3.9 auf. Das

Gehäuse 3.9 weist in nicht näher dargestellter Weise zu den

Tastern 3.2 bis 3.5 und zu dem Kombinationssteiler 3.1 korrespondierende

Aussparungen auf, durch welche diese hindurchgeführt sind. Im Inneren des Gehäuses 3.9 ist in nicht näher dargestellter Weise eine elektrische

Verschaltung der Taster 3.2 bis 3.5 und des Kombinationsstellers 3.1 angeordnet. Bezugszeichenliste

1 kombinierte Anzeige- und Eingabevorrichtung

2 erste Eingabeeinheit

2.1 virtuelles Bedienelement

2.2 virtuelles Bedienelement

2.3 virtuelles Bedienelement

2.4 virtuelles Bedienelement

2.5 virtuelles Bedienelement

2.6 Informationsleiste

2.7 virtuelles Bedienelement

2.8 virtuelles Bedienelement

2.9 Schicht

2.10 Anzeigeeinheit

3 zweite Eingabeeinheit

3.1 Kombinationssteiler

3.2 Taster

3.3 Taster

3.4 Taster

3.5 Taster

3.6 Taster

3.7 Taster

3.8 Taster

3.9 Gehäuse