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Title:
DISPLAY ELEMENT WITH POLARIZING FILM FOR A DISPLAY UNIT IN A VEHICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/098190
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a display element (1) for a display unit of a vehicle, said display element (1) being formed from a substrate (1.1) and a polarizing film (1.2). The display element is backlit by means of a light source. The substrate is imprinted with graphic symbols (4). The polarizing film is a circular polarizing film.

Inventors:
SÜSS, Manfred (Uhlandstraße 7, Remchingen, 75196, DE)
HOFFMANN, Isabel (Waldstraße 5, Walzbachtal, 75045, DE)
KAMMERER, Gerhard (Odenwaldstraße 7, Königsbach, 75203, DE)
BEHRENDS, Heinrich (Ahornweg 2, Bad Herrenalb, 76332, DE)
MAYER, Martin (Grundstraße 10, Sinsheim, 74889, DE)
MEHL, Nicolas (51 route Burkel, Illkirch-Graffenstaden, F-67400, FR)
LANGER, Peter (Gymnasiumstraße 6, Karlsruhe, 76227, DE)
Application Number:
EP2010/070807
Publication Date:
August 18, 2011
Filing Date:
December 28, 2010
Export Citation:
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Assignee:
JOHNSON CONTROLS AUTOMOTIVE ELECTRONICS GMBH (Benzstraße 6, Remchingen, 75196, DE)
SÜSS, Manfred (Uhlandstraße 7, Remchingen, 75196, DE)
HOFFMANN, Isabel (Waldstraße 5, Walzbachtal, 75045, DE)
KAMMERER, Gerhard (Odenwaldstraße 7, Königsbach, 75203, DE)
BEHRENDS, Heinrich (Ahornweg 2, Bad Herrenalb, 76332, DE)
MAYER, Martin (Grundstraße 10, Sinsheim, 74889, DE)
MEHL, Nicolas (51 route Burkel, Illkirch-Graffenstaden, F-67400, FR)
LANGER, Peter (Gymnasiumstraße 6, Karlsruhe, 76227, DE)
International Classes:
G02B27/00; B60K37/00; B60Q3/04; G01D11/28; G02B5/30
Attorney, Agent or Firm:
LIEDTKE, Markus (Elisabethstraße 10, Erfurt, 99096, DE)
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Claims:
Ansprüche

1 . Anzeigeelement (1 ) für eine Anzeigeeinheit eines Fahrzeuges,

dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigeelement (1 ) aus einem Substrat (1 .1 ) und einer Polarisatorfolie (1 .2) gebildet ist.

2. Anzeigeelement (1 ) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass die Polarisatorfolie (1.2) auf eine Vorderseite des Substrates (1.1 ) aufgebracht ist.

3. Anzeigeelement (1 ) nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass die Polarisatorfolie (1 .2) kraft-, form- und/oder stoffschlüssig auf das Substrat (1 .1 ) aufgebracht ist.

4. Anzeigeelement (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Polarisatorfolie (1 .2) auf das Substrat (1 .1 ) geklebt ist.

5. Anzeigeelement (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Polarisatorfolie (1 .2) auf das Substrat (1.1 ) laminiert ist.

6. Anzeigeelement (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Polarisatorfolie (1.2) eine Zirkular- Polarisatorfolie ist.

7. Anzeigeelement (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Substrat (1 .1 ) bedruckt ist.

8. Anzeigeelement (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Substrat (1 .1 ) und die

Polarisatorfolie (1 .2) weitgehend identische Abmessungen aufweisen.

9. Anzeigeelement (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigeelement (1 ) mittels mindestens einer Lichtquelle hinterleuchtet ist.

10. Anzeigeelement (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinheit Bestandteil einer Multifunktionsanzeigeeinheit eines Fahrzeuges ist.

Description:
ANZEIGEELEMENT MIT POLARISATORFOLIE FÜR

EINE ANZEIGEEINHEIT IN EINEM FAHRZEUG

Beschreibung

Die Erfindung betrifft ein Anzeigeelement für eine Anzeigeeinheit eines Fahrzeuges.

Aus der DE 198 04 150 B4 ist ein Verfahren zur Aufbringung von Farbfiltern und/oder Abdeckmatrizen aus Fotoemulsionsschichten sowie ein Laminat zum Aufbringen mit Fotoemulsionsschichten bekannt. Bei dem Verfahren werden die Farbfilter und/oder Abdeckmatrizen aus mindestens einer Fotoemulsionsschicht auf ein starres Substrat, insbesondere ein

Glassubstrat für den Aufbau einer Flüssigkristallanzeige, bei dem die wenigstens eine Fotoemulsionsschicht auf eine Seite einer flexiblen Polarisatorfolie aufgebracht wird, aufgebracht. Auf die andere Seite der Polarisatorfolie ist eine Kleberschicht aufgebracht, wobei das

Schichtengebilde mit der auf die Polarisatorfolie aufgebrachten

Kleberschicht auf das Substrat laminiert wird.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein gegenüber dem Stand der Technik verbessertes Anzeigeelement für eine Anzeigeeinheit eines Fahrzeuges anzugeben.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.

Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der

Unteransprüche. Bei einem erfindungsgemäßen Anzeigeelement für eine Anzeigeeinheit eines Fahrzeuges ist das Anzeigeelement aus einem Substrat und einer Polarisatorfolie gebildet.

Das Anzeigeelement ist insbesondere Bestandteil einer Anzeigeeinheit einer Multifunktionsanzeigeeinheit des Fahrzeuges.

Dadurch, dass das Anzeigeelement aus der Polarisatorfolie und dem Substrat gebildet ist, ist die Transmission von einer hinter dem Substrat erzeugten elektromagnetischen Strahlung, d. h. von sichtbarem Licht, erhöht, wobei die von dem Anzeigeelement selbst hervorgerufene Reflexion in vorteilhafter Weise weitgehend ausgeschlossen ist. Darüber hinaus ist mittels der Polarisatorfolie vermieden oder zumindest vermindert, dass ein Betrachter des Anzeigeelementes die Konturen desselben wahrnimmt.

Dazu ist vorgesehen, dass die Polarisatorfolie kraft-, form- und/oder stoffschlüssig direkt auf das Substrat aufgebracht ist. Mittels der direkten kraft-, form- und/oder stoffschlüssigen Befestigung der Polarisatorfolie auf dem Substrat ist neben der Vermeidung der Reflexion auch ein Eintrag von Staub und/oder Feuchtigkeit in das Anzeigeelement verringert. Ferner ist durch die kraft-, form- und/oder stoffschlüssige Befestigung ein Verrutschen des Substrates und/oder der Polarisatorfolie weitgehend verhindert.

Beispielsweise ist die Polarisatorfolie mittels Nieten und/oder

Rastverbindungen an dem Substrat befestigt.

Besonders bevorzugt ist die Polarisatorfolie mittels eines Haftvermittlers auf das Substrat geklebt, wobei der Haftvermittler vorzugsweise nicht vollständig, sondern nur bereichsweise auf die Fläche des Substrates und/oder der Polarisatorfolie aufgetragen wird. Beispielsweise wird der Klebstoff nur im Randbereich der Polarisatorfolie und/oder des Substrates aufgebracht, wodurch einem Eintrag von Staub und/oder Feuchtigkeit in das Anzeigeelement entgegengewirkt ist.

Alternativ dazu ist die Polarisatorfolie in einem Laminierverfahren auf das Substrat aufbringbar. Dazu kann die Polarisatorfolie zum einen durch Heißlaminieren und zum anderen durch Kaltlaminieren auf das Substrat aufgebracht sein. Beim Heißlaminieren verschmilzt ein bei Raumtemperatur fester Klebstoff der Polarisatorfolie mit dem Substrat. Hierzu wird die Polarisatorfolie z. B. passgenau auf dem Substrat angeordnet und z. B. in einem Laminiergerät über eine heiße Rolle geführt, wodurch sich die Polarisatorfolie thermisch mit dem Substrat verbindet. Durch die

Verbindung sind das Substrat und die Polarisatorfolie als eine Einheit ausgebildet, wobei dieser Verbund nur zerstörend aufhebbar ist.

In einer weiteren alternativen Ausführungsform ist die Polarisatorfolie ohne weitere Befestigungsmittel auf dem Substrat anordbar. Hierzu ist die Polarisatorfolie einfach nur auf das Substrat gelegt.

Bei der Polarisatorfolie handelt es sich insbesondere um eine Zirkular- Polarisatorfolie, mittels der u. a. verhindert ist, dass ein von außen auf das Anzeigeelement eintretendes Licht rückreflektiert wird.

Das Substrat des Anzeigeelementes ist vorzugsweise bedruckt, wobei beispielsweise Skalenanzeigen und/oder grafische Anzeigeelemente in Form von Symbolen als Information für einen Fahrer des Fahrzeuges auf das Substrat gedruckt sein können. Alternativ oder zusätzlich kann das Substrat auch mit anderen Darstellungen, wie z. B. Text, bedruckt sein.

Bevorzugt weisen das Substrat und die Polarisatorfolie weitgehend identische Abmessungen auf, so dass die Polarisatorfolie das Substrat vollflächig überdeckt. Dadurch ist die Reflexion, die von einer Beleuchtung des Anzeigeelementes hervorgerufen werden kann, für die gesamte Fläche des Substrates verhindert oder zumindest verringert.

Alternativ dazu kann die Polarisatorfolie solche Abmessungen aufweisen, dass nur Teilbereiche des Substrates mit der Polarisatorfolie überdeckt sind.

Vorzugsweise umfasst die Anzeigeeinheit mindestens eine Lichtquelle, so dass das Anzeigeelement beleuchtbar ist. Ist das Anzeigeelement nicht beleuchtet, ist das bedruckte Substrat mittels der Polarisatorfolie nicht sichtbar, da die Polarisatorfolie verhindert, dass das von dem

Anzeigeelement reflektierte Licht für einen Betrachter sichtbar ist. Dabei erscheint das Anzeigeelement solange in einem homogenen Schwarz, bis die Beleuchtung eingeschaltet wird und die grafischen Symbole sowie die Skalenanzeigen mittels der Beleuchtung, insbesondere der

Hinterleuchtung, Sichtbar werden. Dieser Effekt wird auch als Black-Panel- Effekt bezeichnet.

Anhand der beigefügten schematischen Figuren wird die Erfindung im Folgenden näher erläutert.

Dabei zeigt die:

Figur 1 schematisch eine Ansicht eines Anzeigeelementes einer

Anzeigeeinheit für ein Fahrzeug,

Figur 2 schematisch einen Schnitt des Anzeigeelementes, und

Figur 3 schematisch eine Explosionsdarstellung des

Anzeigeelementes. Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

Die Figur 1 zeigt eine Vorderansicht eines Anzeigeelementes 1 einer Anzeigeeinheit für ein Fahrzeug, wobei die Anzeigeeinheit Bestandteil einer Multifunktionsanzeigeeinheit sein kann.

Auf dem Anzeigeelement 1 sind zwei Skalenanzeigen 2,

Richtungsanzeiger 3 und grafische Symbole 4 zur Information eines

Fahrers des Fahrzeuges dargestellt.

Das Anzeigeelement 1 ist mittels wenigstens einer nicht näher dargestellten Lichtquelle, die hinter dem Anzeigeelement 1 angeordnet ist, beleuchtbar, d. h. hinterleuchtbar. Die Skalenanzeigen 2 werden beispielsweise, sofern die Zündung oder das Fahrzeuglicht eingeschaltet ist, beleuchtet, wobei beispielsweise bei Betätigen eines Betätigungshebels zur Anzeige der Fahrtrichtung die entsprechende Richtungsanzeige 3 beleuchtet ist und der Richtungsanzeiger 3 somit aufblinkt.

Die grafischen Symbole 4 des Anzeigeelementes 1 sind bei Aktivierung und/oder Deaktivierung der entsprechenden Funktion beleuchtet.

Das Anzeigeelement 1 ist aus einem in Figur 2 und 3 näher dargestellten Substrat 1 .1 und einer flexiblen Polarisatorfolie 1 .2 gebildet, wobei das Substrat 1 .1 mit den Skalenanzeigen 2, den Richtungsanzeigern 3 und den grafischen Symbolen 4 bedruckt ist.

Dabei ist die Polarisatorfolie 1 .2, welche eine Zirkular-Polarisatorfolie ist, auf die bedruckte Seite, die Seite des Substrates 1 .1 , welche einem

Betrachter des Anzeigeelementes 1 zugewandt ist, aufgebracht, d. h. die Polarisatorfolie 1.2 ist dem Betrachter zugewandt auf dem Substrat 1 .1 angeordnet und für den Betrachter sichtbar.

Mittels der Polarisatorfolie 1 .2 ist das unbeleuchtete Anzeigeelement 1 nicht sichtbar, da durch die Polarisatorfolie 1.2 verhindert ist, dass von dem Anzeigeelement 1 reflektiertes Licht für den Betrachter sichtbar ist. Darüber hinaus ist mittels der Polarisatorfolie 1.2 ein Transmissionsgrad des von der Lichtquelle abgestrahlten Lichtes erhöht. Ist die Zündung oder das

Fahrzeuglicht nicht eingeschaltet, erscheint das Anzeigeelement 1 in einem homogenen Schwarz, wobei die Skalenanzeigen 2 und/oder die grafischen Symbole 4 erst bei Aktivierung der Lichtquelle sichtbar werden, was als so genannter Black-Panel-Effekt bezeichnet wird.

Die Polarisatorfolie 1.2 ist mittels eines Haftvermittlers auf das Substrat 1.1 geklebt, wobei der Haftvermittler vorzugsweise nur auf einem Randbereich des Substrates 1 .1 und/oder der Polarisatorfolie 1 .2 aufgetragen wird. Die Polarisatorfolie 1.2 liegt plan an dem Substrat 1.1 an. Somit ist vermieden, dass über den Randbereich Staub und/oder Feuchtigkeit in das

Anzeigeelement 1 eintragbar ist.

Bevorzugt ist die Polarisatorfolie 1 .2 auf das Substrat 1 .1 laminiert, wobei die Polarisatorfolie 1 .2 einerseits mittels Heißlaminierens und andererseits mittels Kaltlaminierens auf das Substrat 1 .1 aufbringbar ist.

Wird die Polarisatorfolie 1.2 auf das Substrat 1 .1 laminiert, ist die

Polarisatorfolie 1 .2 vollflächig an dem Substrat 1 .1 befestigt, wodurch ein Feuchtigkeits- und/oder Schmutzeintrag optimal verhindert ist.

Unabhängig davon, ob die Polarisatorfolie 1 .2 mittels eines Haftvermittlers auf das Substrat 1 .1 geklebt und/oder laminiert ist, ist dieser Verbund nur zerstörend aufhebbar. Alternativ dazu kann die Polarisatorfolie 1 .2 auch ohne Befestigung auf dem Substrat 1 .1 angeordnet sein, wobei die Polarisatorfolie 1 .2 auf das

Substrat 1 .1 gelegt wird.

In Figur 2 ist eine Schnittdarstellung der an dem Substrat 1 .1 befestigten Polarisatorfolie 1 .2 gezeigt. Dabei ist gezeigt, dass die Polarisatorfolie 1 .2 über ihre gesamte Fläche an dem Substrat 1 .1 anliegt, wobei die

Abmessungen des Substrates 1 .1 größer gewählt sind als die

Abmessungen der Polarisatorfolie 1.2.

Alternativ dazu kann die Polarisatorfolie 1 .2 auch solche Abmessungen aufweisen, dass das Substrat 1 .1 mittels der Polarisatorfolie 1 .2 nur bereichsweise überdeckt ist.

Figur 3 zeigt eine Explosionsdarstellung der Anordnung des Substrates 1 .1 und der Polarisatorfolie 1 .2.

Das beleuchtete Anzeigeelement 1 ist unter der Polarisatorfolie 1 .2 nicht sichtbar, da die Polarisatorfolie 1.2 verhindert, dass von dem

Anzeigeelement 1 reflektiertes Licht von einem Betrachter wahrnehmbar ist.

Bezugszeichenliste

1 Anzeigeelement

1 .1 Substrat

1 .2 Polarisatorfolie

2 Skalenanzeige

3 Richtungsanzeiger

4 grafisches Symbol