BECKMANN, Gert (56 Seilbahnweg, Haan-Gruiten, Haan-Gruiten, 42781, DE)
| Patentansprüche 1. Zuteileinrichtung zur Vereinzelung und Orientierung von Partikeln in einem über die Zuteileinrichtung zu einem Partikelmessgerät geführten Partikelstrom, wobei die Zuteileinrichtung eine Fördereinrichtung mit einem an deren Ende angeordneten Abwurf umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass dem Abwurf (25) der Fördereinrichtung (11) wenigstens zwei relativ zueinander bewegliche Leitelemente (13, 14) mit einem sich dazwischen ausbildenden Zuführspalt (15) für die von dem Abwurf (25) fallenden vereinzelten Partikel (12) zugeordnet sind, die nach Art eines an ihrem Ende den Zuführspalt (15) ausbildenden Trichters angeordnet sind. 2. Zuteileinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Leitelemente (13, 14) unter der Wirkung eines Antriebes beweglich angeordnet ist. 3. Zuteileinrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Leitelemente ( 13 , 14) durch den Partikelstrom in Bewegung versetzbar ist. 4. Zuteileinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eines der beiden Leitelemente ( 13 , 14) horizontal in der Förderrichtung (Pfeil 16) der Fördereinrichtung ( 1 1 ) mit einstellbarer Frequenz und Amplitude bewegbar ist. 5. Zuteileinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eines der beiden Leitelemente ( 13 , 14) horizontal quer zur Förderrichtung (Pfeil 16) der Fördereinrichtung ( 1 1 ) mit einstellbarer Frequenz und Amplitude bewegbar ist. 6. Zuteileinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eines der beiden Leitelemente ( 13 , 14) vertikal senkrecht zur Förderebene der Fördereinrichtung ( 1 1 ) mit einstellbarer Frequenz und Amplitude bewegbar ist. 7. Zuteileinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die einander zur Ausbildung des Trichters gegenüberliegend angeordneten Leitelemente ( 13 , 14) gleichzeitig in unterschiedlichen Bewegungsrichtungen beweglich sind. 8. Zuteileinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die einander zur Ausbildung des Trichters gegenüberliegend angeordneten Leitelemente ( 13 , 14) gleichzeitig in der gleichen Bewegungsrichtung beweglich sind. 9. Zuteileinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer gleichzeitigen Bewegung der Leitelemente ( 13 , 14) in der gleichen Bewegungsrichtung die Bewegung der Leitelemente ( 13 , 14) gegenläufig zueinander eingerichtet ist. 10. Zuteileinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der Leitelemente ( 13 , 14) jeweils mit der gleichen Frequenz erfolgt. 1 1 . Zuteileinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der Leitelemente (13, 14) jeweils mit unterschiedlicher Frequenz erfolgt. 12. Zuteileinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der Leitelemente ( 13 , 14) mit gleichen Amplituden erfolgt. 13. Zuteileinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der Leitelemente (13 , 14) mit unterschiedlichen Amplituden erfolgt. 14. Zuteileinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13 , dadurch gekennzeichnet, dass die Leitelemente ( 13, 14) quer zur Abwurfrichtung der Fördereinrichtung (1 1 ) ausgerichtet sind, wobei das in Förderrichtung (Pfeil 16) der Fördereinrichtung ( 1 1 ) von deren Abwurf (25) beabstandete Leitelement ( 13) als Prallelement wirkt. 15. Zuteileinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass an den Abwurf (25) der Fördereinrichtung (1 1 ) ein zusätzliches Absturzelement (20) angeschlossen ist, welches sich in den von den Leitelementen ( 13 , 14) gebildeten Zuführspalt ( 15) erstreckt. 16. Zuteileinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Absturzelement (20) unter der Wirkung eines Antriebes beweglich ist. 17. Zuteileinreichung nach einem der Ansprüche 1 bis 13 , dadurch gekennzeichnet, dass sich die einander gegenüberliegenden Leitelemente ( 13 , 14) in der Förderrichtung (Pfeil 16) der Fördereinrichtung ( 1 1 ) erstrecken. 18. Zuteileinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Abwurf (25) der Fördereinrichtung ( 1 1 ) zwischen den trichterförmig angeordneten Leitelementen ( 13 , 14) positioniert ist. 19. Zuteileinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 1 8, dadurch gekennzeichnet dass die Leitelemente ( 13 , 14) und/oder das Absturzelement (20) plattenartig ausgebildet sind. 20. Zuteileinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitelemente ( 13 , 14) und/oder das Absturzelement (20) aus einem elastischen Material bestehen. 21. Zuteileinrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitelemente ( 13 , 14) und/oder das Absturzelement (20) aus einzelnen, gegeneinander beweglich angeordneten Segmenten bestehen. 22. Zuteileinrichtung nach Anspruch 21 , dadurch gekennzeichnet, dass die Segmente von Leitelementen ( 13 , 14) und/oder Absturzelement (20) gegeneinander verschiebbar angeordnet sind. 23. Zuteileinrichtung nach Anspruch 21 , dadurch gekennzeichnet, dass die Segmente von Leitelementen (13 , 14) und/oder Absturzelement (20) verschwenkbar angeordnet sind. 24. Zuteileinrichtung nach Anspruch 21 , dadurch gekennzeichnet, dass die Segmente von Leitelementen ( 13 , 14) und/oder Absturzelement (20) jeweils drehbeweglich angeordnet sind. 25. Zuteileinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebe zur Ausführung der Bewegung von Leitelementen ( 13 , 14) und/oder Absturzelement (20) rotatorische Antriebe mit oder ohne nachgeschaltetem Getriebe sind. 26. Zuteileinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebe zur Ausführung der Bewegung von Leitelementen ( 13 , 14) und/oder Absturzelement (20) Linearantriebe mit oder ohne nachgeschaltetem Getriebe sind. 27. Zuteileinrichtung nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebe als elektrische, hydraulische oder pneumatische Antriebe ausgebildet sind. |
B e s c h r e i b u n g
Die Erfindung betrifft eine Zuteileinrichtung zur Vereinzelung und
Orientierung von Partikeln in einem über die Zuteileinrichtung zu einem Partikelmessgerät geführten Partikelstrom, wobei die Zuteileinrichtung eine Fördereinrichtung mit einem an deren Ende angeordneten Abwurf umfasst.
Eine Zuteileinrichtung mit den vorgenannten Merkmalen ist in der DE 41 19 240 C2 beschrieben. Soweit darin ein dynamisches Partikelmessgerät beschrieben ist, werden die in ihren Abmessungen zu bestimmenden Partikel über beispielsweise eine Vibrationsrinne als Zuteileinrichtung vereinzelt und zugeführt und gelangen von dem an deren Ende befindlichen Abwurf im freien Fall zwischen eine Lichtwelle und eine Bilderfassungseinrichtung, wobei auf der Basis der entsprechend erfassten und ausgewerteten Daten die Bestimmung der Größenverteilungen der über die Zuteileinrichtung
vereinzelten Partikel erfolgt.
Die Partikel müssen an den Bilderfassungsgeräten im freien Fall in einem geeigneten Abstand vorbeigeführt werden. Weiterhin ist im Falle von länglichen Partikeln die größte Partikelabmessung (die„Länge" der Partikel) relevant, so dass eine Ausrichtung der Partikel vor dem Passieren der
Bilderfassungseinrichtung angezeigt ist. Beiden Forderungen ist mit der aus der DE 41 19 240 C2 bekannten Vibrationsrinne als Zuteileinrichtung ohne einen besonders gestalteten Abwurf nicht nachzukommen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Zuteileinrichtung der eingangs genannten Art so auszugestalten, dass eine gerichtete Zufuhr der vereinzelten Partikel in die zwischen Bilderfassungsgerät und Lichtquelle befindliche Strecke gegeben ist.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich einschließlich vorteilhafter
Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung aus dem Inhalt der Patentansprüche, welche dieser Beschreibung nachgestellt sind.
Die Erfindung sieht hierzu eine Zuteileinrichtung vor, bei welcher dem
Abwurf der Fördereinrichtung wenigstens zwei relativ zueinander bewegliche Leitelemente mit einem sich dazwischen ausbildenden Zuführspalt für die von dem Abwurf fallenden vereinzelten Partikel zugeordnet sind, die nach Art eines an ihrem Ende den Zuführspalt ausbildenden Trichters angeordnet sind. Mit der Erfindung ist somit der Vorteil verbunden, dass durch die Anordnung der Leitelemente mit dem durch diese definierten Zuführspalt die Partikel beim Passieren des Zuführspaltes zwangsweise orientiert werden, so dass die größten Partikelabmessungen sicher ermittelt werden können. Die
erfindungsgemäße Zuteileinrichtung kann dabei eine Fördereinrichtung aufweisen, die entweder ein linear umlaufendes Förderband, eine
Vibrationsrinne beziehungsweise eine sonstwie in Bewegung versetzte Fördereinrichtung oder aber auch eine einfache stationäre Rutsche oder andere Förderebene aufweist, über die die Partikel den an dem Abwurf angeordneten Leitelementen zugeführt werden. Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Relativbewegung der Leitelemente zueinander wird ein
Verstopfen des Zuführspaltes, beispielsweise durch sich quer stellende Partikel oder durch Brückenbildung von Partikeln, vermieden. Dabei ist die Bewegung beziehungsweise die Beweglichkeit der Leitelemente so aufeinander eingestellt, dass der sich durch die Bewegung der Leitelemente jeweils bildende Zuführspalt durch die Relativbewegung der Leitelemente zueinander letztlich weitestgehend konstant bleibt und nicht wesentlich beeinflusst ist.
Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, dass
wenigstens eines der Leitelemente unter der Wirkung eines Antriebes beweglich angeordnet ist. Es kann aber auch ausreichend sein, wenn nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung wenigstens eines der Leitelemente durch den Partikelstrom selbst in Bewegung versetzbar ist.
Hierbei kann zunächst vorgesehen sein, dass eines der beiden Leitelemente jeweils mit einstellbarer Frequenz und Amplitude bewegbar ist, wobei diese Bewegung j eweils in unterschiedlichen Richtungen ausgerichtet sein kann. Diese Bewegungsrichtungen, vorzugsweise in Form einer Hin- und
Herbewegung, können horizontal in der Förderrichtung der Fördereinrichtung oder horizontal quer dazu ausgewählt sein, ferner auch vertikal senkrecht zur Förderebene der Fördereinrichtung. Die Bewegung des entsprechenden
Leitelementes kann dabei wahlweise ausschließlich in einer der vorgenannten Bewegungsrichtungen oder aber auch mit einer sich aus den vorgenannten Bewegungsrichtungen überlagernden Bewegungsrichtung geschehen.
Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung kann vorgesehen sein, dass jeweils beide Leitelemente beweglich sind, wobei die Leitelemente
gleichzeitig, jedoch in unterschiedlichen Bewegungsrichtungen beweglich sein können. Es kann auch vorgesehen sein, dass die Leitelemente
gleichzeitig, aber in jeweils der gleichen Bewegungsrichtung beweglich sind, wobei bei der Bewegung der Leitelemente in der gleichen Bewegungsrichtung die Bewegung der Leitelemente gegenläufig zueinander eingerichtet sein kann. Bei einer Bewegung der beiden Leitelemente kann vorgesehen sein, dass die Bewegung der Leitelemente mit jeweils gleicher oder aber auch
unterschiedlicher Frequenz erfolgt, wie auch mit gleicher Amplitude oder mit unterschiedlichen Amplituden.
In einer ersten Anordnung der Leitelemente kann vorgesehen sein, dass die Leitelemente quer zur Abwurfrichtung der Fördereinrichtung ausgerichtet sind, wobei das in Förderrichtung der Fördereinrichtung von deren Abwurf beabstandete Leitelement als Prallelement wirkt. Bei einer derartigen
Orientierung der Leitelemente zur Fördereinrichtung kann sich eines der Leitelemente beziehungsweise können sich beide Leitelemente j eweils in den Bewegungsrichtungen bewegen, wie vorstehend angegeben.
Bei einer derartigen Orientierung der Leitelemente kann die Wirkung der Zuteileinrichtung dadurch verbessert sein, dass an den Abwurf der
Fördereinrichtung ein zusätzliches Absturzelement angeschlossen ist, welches sich in den von den Leitelementen gebildeten Zuführspalt erstreckt, wobei vorgesehen sein kann, dass das Absturzelement aus einer im wesentlichen ebenen Platte besteht, die in einer vertikalen Ausrichtung an den Abwurf der Fördereinrichtung angeschlossen ist.
Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Absturzelement unter der Wirkung eines Antriebes beweglich ist. Es versteht sich, dass insoweit das Absturzelement entsprechend die gleichen Bewegungsrichtungen aufweisen kann, wie zu den Leitelementen beschrieben, nämlich horizontal in der Förderrichtung der Fördereinrichtung, quer dazu wie auch vertikal senkrecht zur Förderebene der Fördereinrichtung. Bei einem dermaßen beweglich angeordneten Absturzelement kommt es nicht darauf an, ob das dem als Prallelement dienenden vorderen Leitelement
gegenüberliegende und damit in Abwurfrichtung hinter beziehungsweise unter dem Abwurf liegende hintere Leitelement unbeweglich oder aber selbst doch beweglich angeordnet ist. In einer alternativen Anordnung der Leitelemente kann vorgesehen sein, dass sich die einander gegenüberliegenden Leitelemente in der Förderrichtung der Fördereinrichtung demnach in deren Längsrichtung erstrecken. Hierbei werden die Partikel in Längsrichtung zwischen die Leitelemente aufgegeben, wobei in diesem Fall der Abwurf zwischen den trichterförmig angeordneten Leitelementen positioniert ist. Auch bei einer derartigen Positionierung der Leitelemente kann sich eines der Leitelemente beziehungsweise können sich beide Leitelemente j eweils in den angegebenen Bewegungsrichtungen bewegen.
Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, dass die Leitelemente und/oder das Absturzelement plattenartig ausgebildet sind.
Die Funktion der Leitelemente kann dadurch verbessert sein, dass nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung die Leitelemente und/oder das
Absturzelement aus einem elastischen Material bestehen, soweit die
Leitelemente dann dem Aufprall der Partikel nachgeben können. Auch kann durch die Elastizität der Leitelemente beziehungsweise des Absturzelements deren durch die eingeleitete Bewegung bewirkte Wirkung verstärkt werden.
Hinsichtlich der Ausbildung von Leitelementen und/oder Absturzelement kann vorgesehen sein, dass die jeweiligen Elemente aus einzelnen und gegeneinander beweglich angeordneten Segmenten bestehen, so dass die Leitelemente und/oder das Absturzelement partiell beziehungsweise in sich beweglich sind.
Hierbei kann gemäß unterschiedlichen Ausführungsbeispielen der Erfindung vorgesehen sein, dass die Segmente von Leitelementen und/oder Absturzelement gegeneinander beispielsweise parallel zueinander verschiebbar angeordnet sind oder aber auch verschwenkbar gegeneinander angeordnet sind. Auch kann vorgesehen sein, dass die Segmente einzeln an Drehgelenken aufgehängt sind und damit jeweils drehbeweglich angeordnet sind. Hinsichtlich der Antriebe zur Ausführung der Bewegung der Leitelemente beziehungsweise des Absturzelements kann vorgesehen sein, dass die
Antriebe als rotatorische Antriebe mit oder ohne nachgeschaltetem Getriebe oder aber als Linearantriebe mit oder ohne nachgeschaltetem Getriebe ausgestaltet sind. Als Antriebe kommen dabei wahlweise elektrische, hydraulische oder pneumatische Antriebe in Frage.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung wiedergegeben, welche nachstehend beschrieben sind. Es zeigen:
Fig. 1 eine Zuteileinrichtung mit zwei Leitelementen in einer
schematischen Darstellung,
Fig. 2 den Gegenstand der Figur 1 mit der zusätzlichen Anordnung eines
Absturzelementes.
Die in Figur 1 schematisch dargestellte Zuteileinrichtung 10 besteht aus einer Fördereinrichtung 1 1 , auf der Partikel 12 liegen, die mittels einer Bewegung der Fördereinrichtung 1 1 zu einem an deren Ende angeordneten Abwurf 25 transportiert werden und am Abwurf 25 von der Fördereinrichtung 1 1 herabfallen. Die Fördereinrichtung 1 1 wird dabei derart in Bewegung versetzt, dass sich eine durch den Pfeil 16 gekennzeichnete Förderrichtung für die Partikel 12 zum Abwurf 25 hin ergibt, wobei die Fördereinrichtung 1 1 mittels eines zugeordneten, nicht weiter dargestellten Antriebes in eine Bewegung mit sich überlagernden Bewegungsrichtungen versetzt wird, die eine Hin- und Herbewegung der Fördereinrichtung 1 1 in der Förderrichtung 16 sowie eine vertikale Bewegung der Fördereinrichtung 1 1 in einer Ebene senkrecht zur Förderebene umfassen. Diese Bewegung der Fördereinrichtung 1 1 ist mit dem Pfeil 17 angedeutet. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind dem Abwurf 25 der Fördereinrichtung 1 1 zwei quer zur Förderrichtung (Pfeil 16) angeordnete Leitelemente 13 und 14 zugeordnet, bestehend aus einem in Förderrichtung gemäß Pfeil 16 von dem Abwurf 25 beabstandeten und insoweit als
Prallelement wirkenden vorderen Leitelement 13 und einem dem vorderen Leitelement 13 gegenüberliegenden, den Abwurf 25 der Fördereinrichtung 1 1 zugewandten hinteren Leitelement 14. Die Leitelemente 13 und 14 sind dabei so angeordnet, dass sie einen sich zum Abwurf 25 hin öffnenden Trichter bilden und an ihrem unteren Ende einen definierten Zuführspalt 15 ausbilden, über den die Partikel 12 die Zuteileinrichtung 10 verlassen, um anschließend im freien Fall die nachgeschaltete Bilderfassungseinrichtung zu passieren. Vorzugsweise sind die beiden Leitelemente 13 , 14 als plattenartige Elemente ausgebildet und bestehen aus einem elastischen Material. Wie nicht weiter dargestellt, können die plattenartigen Elemente segmentiert ausgebildet sein, wobei die einzelnen Segmente gegeneinander verschiebbar, verschwenkbar oder einzeln an Drehgelenken aufgehängt sein können.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 ist vorgesehen, dass das vordere Leitelement 13 wie auch das hintere Leitelement 14 mittels eines zugeordneten Antriebes in eine Bewegung versetzt werden, wobei bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Bewegung der beiden Leitelemente 13 und 14 sich in der Förderrichtung gemäß Pfeil 16 der Fördereinrichtung 1 1 vollzieht, insoweit die Leitelemente 13 , 14 also eine entsprechende Hin- und Herbewegung auf den Abwurf 25 zu beziehungsweise von dem Abwurf 25 weg ausführen, wie durch die Bewegungspfeile 18 und 19 angedeutet ist. Soweit beide Leitelemente 13 und 14 eine gleichgerichtete Bewegung ausführen, ist vorzugsweise dafür Sorge getragen, dass die Bewegung der Leitelemente 13 und 14 gegenläufig zueinander ist, dass heißt wenn sich das hintere
Leitelement 14 bei seiner Hin- und Herbewegung auf den Abwurf 25 zu bewegt, bewegt sich gleichzeitig das vordere Leitelement 13 von dem Abwurf 25 weg. Zur Verwirklichung der Erfindung ist es aber beispielsweise auch ausreichend, wenn sich nur eines der beiden Leitelemente, insbesondere das vordere Leitelement 13 bewegt und das andere Leitelement feststehend angeordnet ist. Auch können für die Bewegung der Leitelemente 13 und 14 andere Bewegungsrichtungen als dargestellt vorgesehen sein, beispielsweise eine Bewegung der Leitelemente horizontal quer zur Förderrichtung gemäß Pfeil 16 der Fördereinrichtung 1 1 oder aber vertikal senkrecht zur
Förderebene der Fördereinrichtung 1 1. Es können auch ähnlich der Bewegung der Fördereinrichtung 1 1 gemäß Pfeil 17 für die Leitelemente 13 und 14 einander sich überlagernde Bewegungsrichtungen eingestellt sein. Die
Bewegung der Leitelemente kann dabei mit gleicher Frequenz und/oder Amplitude wie auch mit j eweils unterschiedlicher Frequenz und/oder
Amplitude geschehen.
Das in Figur 2 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem zu Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch, dass an den Abwurf 25 der Fördereinrichtung 1 1 ein zusätzliches Absturzelement 20 anschließt, welches in Form einer vertikal ausgerichteten Platte ausgebildet ist, die in den von den Leitelementen 13 und 14 gebildeten Zuführspalt 15 hineinreicht. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass das vordere Leitelement 13 eine Hin- und Herbewegung entsprechend der Förderrichtung gemäß Pfeil 16 der Fördereinrichtung 1 1 ausführt wie durch Pfeil 1 8 in Figur 1 gekennzeichnet; das hintere Leitelement 14 steht still, soweit es von dem Absturzelement 20 abgedeckt ist. Das Absturzelement 20 seinerseits ist wiederum beweglich ausgebildet, und zwar bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel mit sich überlagernden Bewegungsrichtungen in der gleichen Form, wie dies für die Fördereinrichtung 1 1 beschrieben und mit Pfeil 17 gekennzeichnet ist. Insofern kann bei einer derartigen Ausbildung auch vorgesehen sein, dass das Absturzelement 20 zur Ausführung seiner Bewegung mit dem Antrieb für die Fördereinrichtung 1 1 gekoppelt ist, so dass die Bewegungen von Fördereinrichtung 1 1 und Absturzelement 20 gleichgerichtet sind. Selbstverständlich kann dem Absturzelement 20 aber auch ein eigener Antrieb zugeordnet sein, mittels dessen dem Absturzelement 20 eine eigenständige Bewegung vermittelbar ist, ähnlich wie dies für das vordere Leitelement 13 beziehungsweise das hintere Leitelement 14
beschrieben ist.
Die in der vorstehenden Beschreibung, den Patentansprüchen, der
Zusammenfassung und der Zeichnung offenbarten Merkmale des
Gegenstandes dieser Unterlagen können einzeln als auch in beliebigen
Kombinationen untereinander für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
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