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Title:
DISTRIBUTOR PLUG-IN CONNECTOR ARRANGEMENT FOR A DEVICE CARRIER OF A STRIP-LIGHTING LUMINAIRE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/096888
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a distributor plug-in connector arrangement (10; 10') for a device carrier (100) of a strip-lighting luminaire, comprising: first connection means (11; 11') for connection of first lines of a first power supply circuit and of second lines of a second power supply circuit of a device carrier (100), a converter unit (120) for electrically coupling the first to the second power supply circuit being provided between the first power supply circuit and the second power supply circuit; second connection means (15; 15') which can engage a supply plug-in connector arrangement (50) to connect the first lines to an external power supply system; and third connection means (17; 17') which can engage a bridge plug-in connector arrangement (60) of an additional device carrier, and which are connected to first and/or second lines of the additional device carrier to connect the first and/or second lines of the device carrier (100) to the first and/or second lines of the additional device carrier. The invention further relates to a device carrier (100) for a strip-lighting luminaire, comprising: first lines for forming a first power supply circuit; second lines for forming a second power supply circuit; at least one converter unit (120) for electrically coupling the first to the second power supply circuit, said converter unit being mounted on the device carrier (100); and at least one distributor plug-in connector arrangement (10; 10') according to the invention. The invention furthermore relates to a strip-lighting luminaire comprising at least one device carrier (100) according to the invention.

Inventors:
BADER MARTIN (AT)
BECHTER WOLFGANG (AT)
GADNER WOLFGANG (AT)
Application Number:
EP2015/079845
Publication Date:
June 23, 2016
Filing Date:
December 15, 2015
Export Citation:
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Assignee:
ZUMTOBEL LIGHTING GMBH (6850, AT)
International Classes:
H01R31/02; H01R9/24; H01R24/22; H01R107/00
Domestic Patent References:
WO2015089540A12015-06-25
Foreign References:
US20030194884A12003-10-16
DE102012020219A12013-04-18
DE202012101765U12013-08-19
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
KIWIT, Benedikt (Mitscherlich, Patent- und Rechtsanwälte PartmbBSonnenstrasse 33, München, 80331, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Verteiler-Steckverbinderanordnung (ιο; ιο') für einen Geräteträger (100) einer Lichtbandleuchte, umfassend:

- erste Anschlussmittel (ιι; ιι') zum Anschluss erster Leitungen eines ersten Stromversorgungskreises und zweiter Leitungen eines zweiten Stromversorgungskreises eines Geräteträgers (ioo), wobei zwischen dem ersten Stromversorgungskreis und dem zweiten

Stromversorgungskreis eine Konverter-Einheit (120) zur elektrischen Kopplung des ersten und zweiten Stromversorgungskreises vorgesehen ist;

- zweite Anschlussmittel (15; 15'), die mit einer Versorgungs- Steckverbinderanordnung (50) in Eingriff bringbar sind, um die ersten Leitungen mit einer externen Stromversorgung zu verbinden;

- dritte Anschlussmittel (17; 17'), die mit einer Brücken- Steckverbinderanordnung (60) eines weiteren Geräteträgers in Eingriff bringbar sind, die mit ersten und/oder zweiten Leitungen des weiteren Geräteträgers verbunden sind, um die ersten und/oder zweiten

Leitungen des Geräteträgers (100) mit den ersten und/oder zweiten Leitungen des weiteren Geräteträgers zu verbinden.

2. Verteiler-Steckverbinderanordnung (10; 10') nach Anspruch 1, wobei das erste Anschlussmittel (11; 11') als Klemmleiste ausgebildet ist.

3. Verteiler-Steckverbinderanordnung (10; 10') nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei das zweite Anschlussmittel (15) mit Buchsenelementen ausgebildet ist, in die korrespondierend ausgebildete Steckerelemente (54) der Versorgungs-Steckverbinderanordnung (50) aufnehmbar sind, um die ersten Leitungen mit einer externen Stromversorgung zu verbinden.

4. Verteiler-Steckverbinderanordnung (10; 10') nach einem der

vorhergehenden Ansprüche, wobei das dritte Anschlussmittel (17; 17') mit Buchsen elementen (18; 18') ausgebildet ist, in die korrespondierend ausgebildete Steckerelemente (62) der Brücken-Steckverbinderanordnung (60) aufnehmbar sind, um die ersten und/oder zweiten Leitungen des Geräteträgers (100) mit den ersten und/oder zweiten Leitungen des weiteren Geräteträgers zu verbinden.

5. Verteiler-Steckverbinderanordnung (10; 10') nach einem der

vorhergehenden Ansprüche, wobei an den zweiten Anschlussmitteln (15; 15') und/oder an den dritten Anschlussmitteln (17) Rastelemente (16, 19) vorgesehen sind, um die Versorgungs-Steckverbinderanordnung (50) und/oder die Brücken-Steckverbinderanordnung (60) lösbar mit der Verteiler-Steckverbinderanordnung (10; 10') zu verbinden.

Verteiler-Steckverbinderanordnung (10; 10') nach einem der

vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verteiler-Steckverbinderanordnung (10; 10') Rast-und/oder Anlagemittel (13) umfasst, um die Verteiler- Steckverbinderanordnung (10; 10') lösbar mit dem Geräteträger (100) zu verbinden. 7. Verteiler-Steckverbinderanordnung (10; 10') nach einem der

vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verteiler-Steckverbinderanordnung (10; 10') zumindest zwei miteinander verrastbare Kunststoffgehäuseteile umfasst. 8. Verteiler-Steckverbinderanordnung (10; 10') nach einem der

vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verteiler-Steckverbinderanordnung (10) zumindest eine Führungshülse (14) umfasst, in die ein

Erdungskontaktelement (51) der Versorgungs-Steckverbinderanordnung (50) einführbar ist, um eine Erdungsverbindung zwischen der

Versorgungs-Steckverbinderanordnung (50) und dem Geräteträger (100) bereitzustellen.

9. Geräteträger (100) für eine Lichtbandleuchte, umfassend: - erste Leitungen zur Bildung eines ersten Stromversorgungskreises;

- zweite Leitungen zur Bildung eines zweiten Stromversorgungkreises;

- zumindest eine auf dem Geräteträger (100) angeordnete Konverter- Einheit (120) zur elektrischen Kopplung des ersten und zweiten

Stromversorgungkreises;

- zumindest eine Verteiler-Steckverbinderanordnung (10; 10') nach einem der Ansprüche 1 bis 8.

10. Geräteträger (100) nach Anspruch 9, wobei die ersten und zweiten

Leitungen am ersten Anschlussmittel (11; 11') der Verteiler- Steckverbinderanordnung (10; 10') angeschlossen sind.

11. Geräteträger (100) nach einem der Ansprüche 9 oder 10, wobei die

Verteiler-Steckverbinderanordnung (10; 10') beabstandet von einem Rand des Geräteträgers (100) angeordnet ist.

12. Geräteträger (100) nach einem der Ansprüche 9 bis 11, wobei zwischen dem Rand des Geräteträgers (100) und der Verteiler- Steckverbinderanordnung (10; 10') zumindest ein Befestigungselement (180) zur Befestigung des Geräteträgers (100) an einer Lichtbandschiene angeordnet ist.

13. Geräteträger (100) nach einem der Ansprüche 9 bis 12, wobei die ersten Leitungen und/oder die zweiten Leitungen an der Rückseite des

Geräteträgers (100) angeordnet sind, so dass die ersten Leitungen und/oder die zweiten Leitungen im montierten Zustand der

Lichtbandleuchte durch den Geräteträger (100) verdeckt werden.

14. Geräteträger (100) nach einem der Ansprüche 9 bis 13, wobei der

Geräteträger (100) im Wesentlichen aus einem Metallblech bereitgestellt ist.

15. Geräteträger (100) nach einem der Ansprüche 9 bis 14, wobei der

Geräteträger (100) im Wesentlichen einen u-förmigen Querschnitt aufweist. 16. Geräteträger (100) nach einem Anspruch 15, wobei die ersten Leitungen innerhalb des u-förmigen Querschnitts des Geräteträgers (100) angeordnet sind.

17. Geräteträger (100) nach einem der Ansprüche 15 oder 16, wobei die

zweiten Leitungen innerhalb des u-förmigen Querschnitts des

Geräteträgers (100) angeordnet sind.

18. Geräteträger (100) nach einem der Ansprüche 9 bis 17, wobei die

Konverter-Einheit (120) an einer Vorderseite des Geräteträgers (100) angeordnet ist.

19. Geräteträger (100) nach einem der Ansprüche 9 bis 18, wobei der zweite Stromversorgungskreis zumindest eine erste auf der Vorderseite des Geräteträgers (100) angeordnete Steckverbinderanordnung (110) aufweist, die derart ausgebildet ist, um mit einer zweiten auf einem

Leuchtmittelträger angeordneten Steckverbinderanordnung in Eingriff gebracht zu werden, um den zumindest einen Leuchtmittelträger mit dem zweiten Stromversorgungskreis zu verbinden. 20. Geräteträger (100) nach Anspruch 19, wobei die erste

Steckverbinderanordnung (110) an der Rückseite des Geräteträgers (100) mit den zweiten Leitungen elektrisch verbunden ist.

21. Geräteträger (100) nach einem der Ansprüche 9 bis 20, wobei die

Konverter-Einheit (120) an der Rückseite des Geräteträgers (100) mit den ersten und zweiten Leitungen elektrisch verbunden ist.

22. Lichtbandleuchte, umfassend zumindest einen Geräteträger (100) nach einem der Ansprüche 9 bis 21.

Description:
Verteiler-Steckverbinderanordnung für einen Geräteträger einer

Lichtbandleuchte Gebiete der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verteiler- Steckverbinderanordnung für einen Geräteträger einer

Lichtbandleuchte, einen Geräteträger mit einer derartigen Verteiler- Steckverbinderanordnung, sowie eine Lichtbandleuchte mit einem derartigen Geräteträger. . Hintergrund

Aus dem Stand der Technik ist eine Vielzahl von unterschiedlichen Lichtbandleuchten bekannt. Mit Lichtbandleuchten bzw.

Lichtbandsystemen können vor allem große Räume (beispielsweise Supermärkte, Fabrikhallen, Büroräume, etc.) mit an diese Räume angepassten langen Lichtlinien ausgestattet werden. Üblicherweise weisen diese Lichtbandleuchten u-förmige Lichtbandschienen auf, in denen die Verkabelung, die (Steuer-)Elektronik und die

Beleuchtungsmittel angeordnet werden können.

Zur Vereinfachung der Montage ist es ferner bekannt, die

Lichtbandleuchten soweit möglich mit modularen Einheiten aufzubauen. Beispielsweise wird in der Druckschrift DE 20 2012 101 765 Ui offenbart, in einer u-förmigen Lichtbandschiene ein erstes Modul in Form eines Geräteträgers und ein zweites Modul in Form eines Leuchtmittelträgers anzuordnen.

Der Geräteträger weist dabei insbesondere eine darauf angeordnete Konverter-Einheit zur elektrischen Kopplung der Leuchtmittel an die in die Lichtbandleuchte geführte externe Stromversorgung auf. Der

Leuchtmittelträger umfasst demgegenüber die eigentlichen Leuchtmittel, beispielsweise LEDs oder Leuchtstoffkörper. In der Praxis hat sich nunmehr gezeigt, dass die Bereitstellung der für den Betrieb der Lichtbandleuchte bzw. des Lichtbandsystems

notwendigen Verkabelung der einzelnen Module untereinander bzw. der Lichtbandleuchten miteinander vergleichsweise zeitaufwendig ist und im Übrigen fehleranfällig ist. Typischerweise muss bei der Montage eines Lichtbandsystems, das in der Regel mehrere (einzelne)

Lichtbandleuchten umfasst, zumindest eine Kontaktierung mit einer externen Stromversorgung, eine elektrische Kontaktierung der einzelnen Lichtbandleuchten untereinander und eine elektrische Kontaktierung der jeweiligen Leuchtmittelträger mit dem Geräteträger bzw. mit den

Geräteträgern vorgenommen werden.

Ausgehend von diesem Stand der Technik stellt sich die vorliegende Erfindung die Aufgabe, eine Verteiler-Steckverbinderanordnung für einen Geräteträger und einen Geräteträger mit einer derartigen

Verteiler-Steckverbinderanordnung bereitzustellen, mit denen eine Montage einer Lichtbandleuchte bzw. eines Lichtbandsystems wesentlich vereinfacht wird und mit denen die Fehleranfälligkeit der Verkabelung erheblich reduziert wird.

Diese und andere Aufgaben, die in der folgenden Beschreibung noch genannt werden oder vom Fachmann erkannt werden können, werden mit dem Gegenstand der unabhängigen Ansprüche gelöst. Ausführliche Beschreibung der Erfindung

Eine erfindungsgemäße Verteiler-Steckverbinderanordnung für einen Geräteträger einer Lichtbandleuchte umfasst zumindest:

- erste Anschlussmittel zum Anschluss erster Leitungen eines ersten Stromversorgungskreises und zweiter Leitungen eines zweiten Stromversorgungskreises eines Geräteträgers, wobei zwischen dem ersten Stromversorgungskreis und dem zweiten

Stromversorgungskreis eine Konverter-Einheit zur elektrischen Kopplung des ersten und zweiten Stromversorgungskreises vorgesehen ist;

- zweite Anschlussmittel, die mit einer Versorgungs- Steckverbinderanordnung in Eingriff bringbar sind, um die ersten Leitungen mit einer externen Stromversorgung zu verbinden;

- dritte Anschlussmittel, die mit einer Brücken- Steckverbinderanordnung eines weiteren Geräteträgers in Eingriff bringbar sind, die mit ersten und/oder zweiten Leitungen des weiteren Geräteträgers verbunden sind, um die ersten und/oder zweiten Leitungen des Geräteträgers mit den ersten und/oder zweiten Leitungen des weiteren Geräteträgers zu verbinden.

Mit anderen Worten schlägt die vorliegende Erfindung vor, im

Wesentlichen alle an einem Geräteträger notwendigen Verkabelungen an einer Verteiler-Steckverbinderanordnung (d.h. in einem einzigen

Steckverbinder-Gehäuse) zu konzentrieren, was im Vergleich zur im Stand der Technik üblichen Einzelverkabelungen bzw. der üblichen Verwendung von mehreren Steckverbinderanordnungen zu einer wesentlich verbesserten Übersichtlichkeit der Verkabelungen, und damit zu einer wesentlichen Vereinfachung der Montage einer

Lichtbandleuchte führt. Die Verteiler-Steckverbinderanordnung mit ihren zumindest drei Anschlussmitteln ist somit erfindungsgemäß durch ein einziges, diese zumindest drei Anschlussmittel aufnehmendes, Steckverbinder-Gehäuse ausgebildet, wobei das Steckverbinder-Gehäuse vorzugsweise aus miteinander verrastbaren Kunststoffteilen

bereitgestellt ist.

Vorzugsweise ist das erste Anschlussmittel als Klemmleiste ausgebildet, in die die ersten und zweiten Leitungen aufgenommen und eingeklemmt werden können. Das zweite Anschlussmittel umfasst vorteilhafterweise Buchsenelementen, in die korrespondierend ausgebildete

Steckerelemente der Versorgungs-Steckverbinderanordnung aufnehmbar sind, um die ersten Leitungen mit einer externen

Stromversorgung zu verbinden.

Schließlich ist es von Vorteil, dass die dritten Anschlussmittel ebenfalls Buchsenelementen umfassen, in die korrespondierend ausgebildete Steckerelemente der Brücken-Steckverbinderanordnung aufnehmbar sind, um die ersten und/oder zweiten Leitungen des Geräteträgers mit den ersten und/oder zweiten Leitungen des weiteren Geräteträgers zu verbinden. Durch die dritten Anschlussmittel und der Brücken- Steckverbinderanordnung kann somit eine Verkabelung zweier benachbarter Geräteträger vorgenommen werden.

Vorteilhafterweise sind an den zweiten Anschlussmitteln und/oder an den dritten Anschlussmitteln Rastelemente vorgesehen, um die Versorgungs-Steckverbinderanordnung und/oder die Brücken- Steckverbinderanordnung lösbar mit der Verteiler- Steckverbinderanordnung zu verbinden.

Ferner ist es bevorzugt, dass die Verteiler-Steckverbinderanordnung Rast-und/oder Anlagemittel umfasst, um die Verteiler- Steckverbinderanordnung lösbar mit dem Geräteträger zu verbinden.

Vorteilhafterweise umfasst die Verteiler-Steckverbinderanordnung zumindest zwei miteinander verrastbare Kunststoffgehäuseteile.

Dadurch besteht die Möglichkeit, ein erstes Kunststoffgehäuseteil der Verteiler-Steckverbinderanordnung von der Rückseite her an den Geräteträger heranzuführen und das zweite Kunststoffgehäuseteil von der Vorderseite her an den Geräteträger heranzuführen, so dass bei einem Verrasten der beiden Kunststoffgehäuseteile der Geräteträger zwischen diesen eingeklemmt wird und somit verliersicher zwischen diesen angeordnet ist.

Ferner ist es bevorzugt, dass die Verteiler-Steckverbinderanordnung zumindest eine Führungshülse umfasst, in die ein

Erdungskontaktelement der Versorgungs-Steckverbinderanordnung einführbar bzw. durchführbar ist, um eine Erdungsverbindung zwischen der Versorgungs-Steckverbinderanordnung und dem Geräteträger bereitzustellen.

Ferner betrifft die vorliegende Erfindung einen Geräteträger für eine Lichtbandleuchte, umfassend:

- erste Leitungen zur Bildung eines ersten Stromversorgungskreises (mit der externen Energieversorgung);

- zweite Leitungen zur Bildung eines zweiten Stromversorgungskreises (zur Stromversorgung der einzelnen Leuchtmodule der

Lichtbandleuchte) ;

- zumindest eine auf dem Geräteträger angeordnete Konverter-Einheit zur elektrischen Kopplung des ersten und zweiten

Stromversorgungskreises;

- zumindest eine oben beschriebene Verteiler- Steckverbinderanordnung.

Vorzugsweise sind die ersten und zweiten Leitungen am ersten

Anschlussmittel der Verteiler-Steckverbinderanordnung angeschlossen, und zwar vorzugsweise derart, dass die ersten Leitungen und/oder die zweiten Leitungen an der Rückseite des Geräteträgers angeordnet sind, so dass die ersten Leitungen und/oder die zweiten Leitungen im montierten Zustand zur Lichtbandleuchte durch den Geräteträger verdeckt werden.

Weiterhin ist es bevorzugt, dass der Geräteträger im Wesentlichen einen u-förmigen Querschnitt aufweist, wobei die ersten und/oder zweiten Leitungen vorzugsweise innerhalb des u-förmigen Querschnitts des Geräteträgers (d.h. im Bereich der durch die beiden Schenkel des u- förmigen Querschnitts gebildet wird) angeordnet sind. Dadurch besteht die Möglichkeit die Leitungen in einem durch den u-förmigen

Geräteträger geschützten Bereich anzuordnen, so dass die Leitungen weder beim Transport noch bei der Montage unbeabsichtigt verschoben oder beschädigt werden können.

Ferner ist es bevorzugt, dass die ersten und zweiten Leitungen bereits werksseitig vormontiert und am Geräteträger verliersicher befestigt wurden, so dass bei der Montage einer Lichtbandleuchte keine

Einzelverdrahtung/-verkabelung mehr vorgenommen werden muss. Vorteilhafterweise müssen lediglich Steckverbinderanordnungen (die ebenfalls bereits werksseitig mit der Verkabelung bereitgestellt werden können) mit korrespondierenden Steckverbinderanordnungen

verbunden werden, um eine vollständige Verkabelung der

Lichtbandleuchte bereitstellen zu können.

Bevorzugt wird der Geräteträger aus einem Metallblech und besonders bevorzugt als integrales Stanz-Biege-Teil bereitgestellt.

Die Konverter-Einheit ist vorteilhafterweise an einer Vorderseite des Geräteträgers angeordnet. Unter der Vorderseite des Geräteträgers ist dabei der Bereich des Geräteträgers zu verstehen, der im montierten Zustand dem Leuchtmittelträger gegenüberliegt. Unter der Rückseite des Geräteträgers ist demgegenüber die Seit des Geräteträgers zu verstehen, der zur Lichtbandschiene gerichtet ist (in der bevorzugten

Ausführungsform des Geräteträgers mit einem im Wesentlichen u- förmigen Querschnitt ist dies die Seite, an der die Schenkel des

Geräteträgers angeformt sind).

Der erste Stromversorgungskreis ist dabei mit der externen

Stromversorgung der Lichtbandleuchte (insbesondere eine übliche 23oV-Netzversorgung) verbunden, wobei die Konverter-Einheit ein für die Leuchtmodule (insbesondere LED-Leuchtmodule) nutzbares Strom- Spannungs-Verhältnis bereitstellt.

Vorzugsweise ist die Verteiler-Steckverbinderanordnung beabstandet von einem Rand des Geräteträgers angeordnet. Diesbezüglich ist es weiterhin bevorzugt, dass zwischen dem Rand des Geräteträgers und der Verteiler-Steckverbinderanordnung zumindest ein Befestigungselement zur Befestigung des Geräteträgers an einer Lichtbandschiene angeordnet ist. Eine solche Ausgestaltung wird besonders bevorzugt, da durch eine derartige Anordnung von Verteiler-Steckverbinderanordnung und Befestigungselement eine freie Zugänglichkeit zum Befestigungselement ermöglicht wird (d.h. bei einer Montage müssen keine Kabel oder Steckverbinderanordnungen entfernt werden, um das

Befestigungselement freizulegen und den Geräteträger an diesem an einer Lichtbandschiene oder einem Gebäudeteil befestigen zu können). Mit anderen Worten besteht dadurch die Möglichkeit, dass die werksseitig bereitgestellte Verkabelung bei einer Montage nicht mehr entfernt werden muss, was zu einer wesentlichen Zeiteinsparung bei einer Montage einer Lichtbandleuchte führt.

Vorteilhafterweise umfasst der zweite Stromversorgungskreis zumindest eine erste auf der Vorderseite des Geräteträgers angeordnete

Steckverbinderanordnung, die derart ausgebildet ist, um mit einer zweiten auf einem Leuchtmittelträger angeordneten

Steckverbinderanordnung in Eingriff gebracht zu werden, um den zumindest einen Leuchtmittelträger mit dem zweiten

Stromversorgungskreis zu verbinden.

Vorteilhafterweise ist am Geräteträger nur eine Konverter-Einheit vorgesehen, mit der der Leuchtmittelträger bzw. die Leuchtmittelträger in Reihe geschaltet wird/werden, d.h. ausgehend von der Konverter- Einheit wird eine elektrische Verbindung zur ersten

Steckverbinderanordnung hergestellt, die mit einem Leuchtmittelträger in Eingriff bringbar ist, wobei die elektrische Verbindung dann entweder zurück zur Konverter-Einheit geführt wird oder zu einer weiteren ersten Steckverbinderanordnung, an der ein zweiter Leuchtmittelträger anordnerbar ist. In diesem Fall wird eine elektrische Verbindung von der zweiten ersten Steckverbinderanordnung zurück zur Konverter-Einheit bereitgestellt. Soweit noch weitere erste Steckverbinderanordnungen auf den Geräteträger vorgesehen sind, wird dementsprechend von der letzten in Reihe geschalteten Steckverbinderanordnung eine Verbindung zurück zur Konverter-Einheit vorgesehen, um dadurch den

Stromversorgungskreis wieder zu schließen.

Vorteilhafterweise wird die erste Steckverbinderanordnung an der Rückseite des Geräteträgers mit den zweiten Leitungen elektrisch verbunden. Ferner ist es bevorzugt, dass die Konverter-Einheit ebenfalls an der Rückseite des Geräteträgers mit den ersten und zweiten Leitungen elektrisch verbunden ist. Dadurch besteht die Möglichkeit, auch die Leitungen zur ersten Steckverbinderanordnung von der Konverter- Einheit bzw. die elektrischen Leitungen zur ersten

Steckverbinderanordnung bzw. zu den ersten

Steckverbinderanordnungen derart anzuordnen, dass diese im

montierten Zustand der Lichtbandschiene nicht erkennbar sind, und somit den Leuchteindruck der Lichtbandleuchte nicht stören können. Zusätzlich oder alternativ können die Leitungen teilweise zumindest auch auf der Vorderseite des Geräteträgers angeordnet werden.

Ferner betrifft die vorliegende Erfindung eine Lichtbandleuchte, die zumindest einen oben beschriebenen Geräteträger mit einer oben beschriebenen Verteiler-Steckverbinderanordnung umfasst. Bevorzugte Ausfiihrungsformen:

Nachfolgend wird eine detaillierte Beschreibung der Figuren gegeben. In dieser zeigt:

Figur 1 eine schematische Ansicht einer Verbinder- Steckverbinderanordnung, die mit einer Versorgungs- Steckverbinderanordnung (ohne Verkabelung) und einer Brücken-Steckverbinderanordnung (ohne Verkabelung) verbunden ist;

Figur 2 eine weitere schematische Ansicht der in Figur 1 gezeigten

Verteiler-Steckverbinderanordnung; Figur 3 die in den Figuren l und 2 gezeigte Verteiler- Steckverbinderanordnung ohne Versorgungs- Steckverbinderanordnung und ohne Brücken- Steckverbinderanordnung;

Figur 4 die in den Figuren l und 2 gezeigte Brücken- Steckverbinderanordnung;

Figur 5 eine weitere schematische Ansicht der in Figur 4 gezeigten

Brücken-Steckverbinderanordnung;

Figur 6 eine weitere schematische Ansicht der in den Figur 4 und 5 gezeigten Brücken-Steckverbinderanordnung;

Figur 7 eine schematische Ansicht der in Figur 1 und 2 gezeigten

Versorgungs-Steckverbinderanordnung;

Figur 8 eine schematische Vorderansicht eines erfindungsgemäßen

Geräteträgers;

Figur 9 eine schematische Rückansicht des Geräteträgers aus Figur

8;

Figur 10 eine schematische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer Verteiler-Steckverbindungsanordnung.

Figur 1 zeigt eine schematische Ansicht einer Verteiler- Steckverbinderanordnung 10, die mit einer Versorgungs- Steckverbinderanordnung 50 und einer Brücken- Steckverbinderanordnung 60 verbunden ist.

Die Verteiler-Steckverbinderanordnung 10 umfasst erste Anschlussmittel 11, in die erste Leitungen eines ersten Stromversorgungskreises und zweite Leitung eines zweiten Stromversorgungskreises eines

Geräteträgers anschließbar/einklemmbar sind. Die Verteiler-Steckverbinderanordnung 10 umfasst zweiten

Anschlussmittel, die zum Anschluss der Versorgungs- Steckverbinderanordnung 50 dienen, wobei die zweiten Anschlussmittel in der in Figur 1 gezeigten Ansicht durch die Versorgungs- Steckverbinderanordnung 50 verdeckt sind.

Weiterhin umfasst die Verteiler-Steckverbinderanordnung 10 dritte Anschlussmittel, die mit der Brücken-Steckverbinderanordnung 60 verbunden werden können, um eine Kontaktierung mit einem weiteren Geräteträger zu ermöglichen. In der in Figur 1 gezeigten Ansicht sind die dritten Anschlussmittel durch die Brücken-Steckverbinderanordnung 60 verdeckt.

Wie in Figur 1 gut zu erkennen ist, wird das erste Anschlussmittel 11 durch eine Klemmleiste gebildet, in die die ersten und zweiten Leitungen eingeklemmt werden können. In der bevorzugten Ausführungsform sind am ersten Anschlussmittel Schraubklemmen 12 vorgesehen, um einen sicheren Anschluss der ersten und zweiten Leitungen an den ersten Anschlussmittel 11 bereitstellen zu können.

In der gezeigten bevorzugten Ausführungsform umfasst die Verteiler- Steckverbinderanordnung 10 Rast-und Anlagemittel 13, mit denen die Verteiler-Steckverbinderanordnung 10 an einem Geräteträger (vgl.

Figuren 8 und 9) in Anlage gebracht werden kann. Dabei ist es besonders bevorzugt, dass die Verteiler-Steckverbinderanordnung 10 durch zumindest zwei Gehäuseteile bereitgestellt wird, wobei ein Gehäuseteil von einer ersten Seite (vorzugsweise der Rückseite) an den Geräteträger herangeführt werden kann und ein zweites Teil von einer zweiten Seite (vorzugsweise von der Vorderseite) an den Geräteträger herangeführt werden kann bis die Rast-und Anlagemittel 13 verrasten und so den Geräteträger zwischen den Gehäuseteilen einklemmen.

Die Verteiler-Steckverbinderanordnung 10 umfasst weiterhin eine Führungshülse 14, in die ein Erdungskontaktelement 51 der

Versorgungs-Steckverbinderanordnung 50 einführbar ist, um eine Erdungsverbindung zwischen der Versorgungs- Steckverbinderanordnung 50 und dem Geräteträger bereitstellen zu können. Die Versorgungs-Steckverbinderanordnung 50 umfasst weiterhin (Klemm-) Aufnahmen 53, in die die Verkabelung für die Versorgungsspannung geführt werden kann.

Die Versorgungs-Steckverbinderanordnung 50 und die Brücken- Steckverbinderanordnung 60 weisen vorzugsweise weitere Rastmittel 52, 61 auf, an denen ein Leuchtmittelträger (nicht gezeigt) verrastet bzw. in Anlage bringbar ist.

Figur 2 zeigt eine weitere schematische Ansicht der in Figur 1 gezeigten Verteiler-Steckverbinderanordnung 10 mit einer Versorgungs- Steckverbinderanordnung 50 und einer Brücken- Steckverbinderanordnung 60. Gleiche Teile sind mit denselben

Bezugszeichen versehen.

Figur 3 zeigt eine schematische Ansicht der in den Figur 1 und 2 gezeigten Verteiler-Steckverbinderanordnung 10, wobei die Versorgungs- Steckverbinderanordnung 50 und die Brücken- Steckverbinderanordnung 60 entfernt wurden.

Wie in Figur 3 besonders gut zu erkennen ist, umfasst die Verteiler- Steckverbinderanordnung 10 auf ihrer Vorderseite (Oberseite) zweite Anschlussmittel 15, an der die Versorgungs-Steckverbinderanordnung 50 anordnerbar ist, um die ersten Leitungen mit einer externen

Stromversorgung zu verbinden.

Zur Aufnahme der Versorgungs-Steckverbinderanordnung 50 umfasst das zweite Anschlussmittel 15 Buchsenelemente (nicht gezeigt), in die korrespondierend ausgebildete Steckerelemente (vgl. Figur 7) der Versorgungs-Steckverbinderanordnung 50 eingeführt werden können. Weiterhin umfasst das zweite Anschlussmittel 15 Führungs-und

Rastmittel 16, um ein Einführen und Verrasten der Versorgungs- Steckverbinderanordnung 50 in dem zweiten Anschlussmittel 15 zu erlauben.

Benachbart zum zweiten Anschlussmittel 15 umfasst die Verteiler- Steckverbinderanordnung 10 dritte Anschlussmittel 17 zur Aufnahme der Brücken-Steckverbinderanordnung 60 eines weiteren Geräteträgers, um die ersten und/oder zweiten Leitungen eines Geräteträgers mit den ersten und/oder zweiten Leitungen eines weiteren Geräteträgers verbinden zu können. Auch das dritte Anschlussmittel 17 umfasst Buchsenelemente 18, in die Steckerelemente (vgl. Figur 6) der Brücken- Steckverbinderanordnung 60 eingeführt werden können. Ferner umfasst auch das dritte Anschlussmittel 17 Rastmittel 19, die mit

korrespondierenden Rastmitteln der Brücken-Steckverbinderanordnung 60 in Eingriff gebracht werden können.

Die Figur 4 bis 6 zeigen verschiedene Ansichten der Brücken- Steckverbinderanordnung 60, um die ersten und/oder zweiten Leitungen eines Geräteträgers mit den ersten und/oder zweiten Leitungen eines weiteren Geräteträgers elektrisch zu verbindet. Wie in den Figuren 4 bis 6 gut zu erkennen ist, umfasst die Brücken-Steckverbinderanordnung 60 Steckerelemente 62, die in die korrespondierend ausgebildeten

Buchsenelemente 18 (vgl. Figur 3) der Verteiler- Steckverbinderanordnung 10 eingeführt werden können. Weiterhin umfasst die Brücken-Steckverbinderanordnung 60 (Klemm-)Aufnahmen 63, in die die ersten und/oder zweiten Leitungen des weiteren

Geräteträgers eingebracht und gehalten werden können.

Figur 7 zeigt eine schematische Ansicht der Versorgungs- Steckverbinderanordnung 50. Wie in Figur 7 gut zu erkennen ist, umfasst die Versorgungs-Steckverbinderanordnung 50 Steckerelemente 54, die in korrespondierend ausgebildete Buchsen elemente des zweiten Anschlussmittels 15 (vgl. Figur 3) einführbar sind, um eine

Kontaktierung mit der Versorgungsspannung bereitstellen zu können. Die Versorgungsspannung wird dabei vorzugsweise durch eine elektrische Kontaktierung mittels der Buchsenelemente 53 der

Versorgungs-Steckverbinderanordnung 50 bereitgestellt.

Figur 8 zeigt eine schematische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Geräteträgers 100, wobei in Figur 8 die Vorderseite des Geräteträgers 100 gezeigt ist.

Der Geräteträger 100 weist einen im Wesentlichen einen u-förmigen Querschnitt auf und ist im Wesentlichen integral aus einem Blech bereitgestellt. Vorzugsweise ist der Geräteträger 100 dabei als Stanz- Biege-Teil ausgebildet.

Auf der Vorderseite (bzw. Oberseite) des Geräteträgers 100 ist eine erste Steckverbinderanordnung 110 angeordnet, die ausgebildet ist, um mit einer zweiten auf einem Leuchtmittelträger (nicht gezeigt) angeordneten Steckverbinderanordnung in Eingriff gebracht zu werden, um den Leuchtmittelträger mit dem Stromversorgungskreis zu verbinden.

Weiterhin sind auf der Vorderseite des Geräteträgers 100 eine

Konverter-Einheit 120 und eine Verteiler-Steckverbinderanordnung 10 angeordnet.

Wie in Figur 8 zu erkennen ist, werden Leitungen 140 seitlich in den u- förmigen Geräteträger 100 (genauer in dem Bereich, der durch die Schenkel des u-förmigen Geräteträgers 100 gebildet wird) geführt und erstecken sich rückseitig bis zur Verteiler-Steckverbinderanordnung 10 (vgl. Figur 9). Die Leitungen 140 umfassen dabei erste Leitungen zur Bildung eines ersten Stromversorgungskreises, die mit einer externen Stromversorgungsquelle verbunden werden können und zweite

Leitungen zur Bildung eines zweiten Stromversorgungskreises, mit dem die Leuchtmittel eines Leuchtmittelträgers (nicht gezeigt) betrieben werden können. Der Leuchtmittelträger wird dabei mit Hilfe der ersten Steckverbinderanordnung 110 mit den zweiten Leitungen elektrisch verbunden. Die Leitungen 140 sind dabei in die ersten Anschlussmittel 11 (vgl. Figur 1) der Verteiler-Steckverbinderanordnung 10 eingeklemmt. In den zweiten Anschlussmittel 15 ist die Versorgungs- Steckverbinderanordnung 50 eingeführt, um die in der Verteiler- Steckverbinderanordnung 10 angeordneten ersten Leitungen der

Leitungen 140 mit einer externen Stromversorgung zu verbinden. In der in den Figuren 8 und 9 gezeigten Ansicht ist im dritten Anschlussmittel 17 keine Brücken-Steckverbinderanordnung eines weiteren Geräteträgers aufgenommen.

Die ersten Leitungen der Leitungen 140, die über die Versorgungs- Steckverbinderanordnung 50 mit einer externen Stromversorgung verbunden sind, werden dabei rückseitig am Geräteträger 100 in die Konverter-Einheit 120 geführt. Die Konverter-Einheit 120 stellt ein von den Leuchtmitteln nutzbares Strom-Spannungs-Verhältnis bereit, das über die zweiten Leitungen der Leitungen 140 bis zur ersten

Steckverbinderanordnung 110 geführt wird. Ferner sind im Geräteträger 100 (insbesondere im Bereich vor und hinter der Konverter-Einheit 120) mehrere Löcher 220 vorgesehen, durch die die ersten Leitungen auch vorderseitig an die Konverter-Einheit 120 herangeführt oder zweite Leitungen von der Konverter-Einheit 120 weggeführt werden können.

Schließlich umfasst der Geräteträger 100 zumindest in einem

Randbereich ein Befestigungsmittel 180, vorzugsweise in Form eines Biegeteils (das vorteilhafterweise integral mit dem Geräteträger 100 ausgebildet ist), an der der Geräteträger 100 in einer Lichtbandschiene (nicht gezeigt) befestigt werden kann.

Figur 9 zeigt eine schematische Ansicht des Geräteträgers 100 aus Figur 8, wobei in Figur 9 die Rückseite des Geräteträgers 100 dargestellt ist.

Wie in Figur 9 gut zu erkennen ist, werden die Leitungen 140 auf der Rückseite des Geräteträgers 100 seitlich eingeführt und bis zur Verteiler- Steckverbinderanordnung 10 geführt und in dieser in den ersten

Anschlussmitteln 11 aufgenommen (vorzugsweise mittels entsprechender Klemm-oder Schraubverbindungen). Die Leitungen 140 (d.h. die ersten und zweiten Leitungen) sind dabei in dem durch die Schenkel des u- förmigen Geräteträgers 100 gebildeten Bereichs mittels mehrerer Befestigungsschienen 200 verliersicher befestigt.

Wie in Figur 9 ebenfalls gut zu erkennen ist, sind die Leitungen 140 mittels Klemmen 210 mit der Konverter-Einheit 120 verbunden (genauer ist die Konverter-Einheit 120 funktional zwischen den ersten und zweiten Leitungen angeordnet).

Ferner ist an den Leitungen 140, im Bereich der über den Geräteträger 100 hinausgeht, eine Brücken-Steckverbinderanordnung (nicht gezeigt) vorgesehen, um die Leitungen 140 mit einem dritten Anschlussmittel einer Verteiler-Steckverbinderanordnung eines weiteren Geräteträgers in Eingriff bringen zu können, um die Leitungen 140 mit einem weiteren Geräteträger verbinden zu können. Dadurch besteht die Möglichkeit, mehrere Geräteträger 100 miteinander zu verschalten, beispielsweise um die gezeigte Konverter-Einheit 120 für den Betrieb mehrerer

Leuchtmittelträger zu verwenden oder um die an einem Geräteträger 100 bereitgestellte externe Versorgungsspannung für mehrere Geräteträger zu verwenden.

Durch die den Geräteträger 100 besteht somit die Möglichkeit, im

Wesentlichen die gesamte Verkabelung (insbesondere die

Durchgangsverdrahtung, die Verdrahtung der Konverter-Einheit und die Verdrahtung der ersten Steckverbinderanordnung (en)) bereits werksseitig bereitstellen zu können, und zwar derart, dass die

Verkabelung im montierten Zustand der Geräteträger 100 verdeckt sind, so dass eine negative Beeinträchtigung des Lichteindrucks vermieden wird.

Darüber hinaus kann durch die werksseitige Bereitstellung der

Verkabelung verhindert werden, dass bei der Montage eine fehlerhafte Verdrahtung vorgenommen wird. Ferner besteht die Möglichkeit, die Leuchtmittel nur durch eine einzige Konverter-Einheit zu betreiben bzw. müssen nur so viele Konverter-Einheiten bereitgestellt werden, wie für den Betrieb des gesamten Lichtbandsystems notwendig sind. Mit anderen Worten besteht die Möglichkeit die Auslastung der jeweiligen Konverter-Einheiten zu optimieren und daher die Anzahl der Konverter- Einheiten im Lichtbandsystem zu reduzieren.

Schließlich können durch den modularen Aufbau einer Lichtbandleuchte mit einem oben beschriebenen Geräteträger 10 die jeweiligen Module aus einem vergleichsweise preiswerten Material (vorzugsweise als Blechteil) hergestellt werden, wohingegen das im montierten Zustand erkennbare außenliegende Leuchtengehäuse qualitativ hochwertig aus einem optisch ansprechenderen Material gefertigt werden kann (beispielsweise durch Aluminiumgussteile). Insgesamt kann daher eine Lichtbandleuchte mit einem Geräteträger 10 kostengünstiger hergestellt werden. Darüber hinaus kann der oben beschriebenen Geräteträger 10 in einer Vielzahl von unterschiedlichen Lichtbandleuchten eingesetzt werden, so dass sich auch in dieser Hinsicht ein Kostenvorteil durch die Verwendung von Gleichteilen ergibt.

Figur 10 zeigt eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verteiler-Steckverbinderanordnung ιο'.

Wesentlicher Unterschied zu der in den Figuren l bis 9 gezeigten ersten bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verteiler- Steckverbinderanordnung 10 ist, dass die zweiten Anschlussmittel 15 nicht mehr auf der Vorderseite (Oberseite) angeordnet sind, sondern zweite Anschlussmittel 15' seitlich im Bereich der ersten Anschlussmittel 11' (Schraubklemmen 12') vorgesehen sind. Gleiche Bauteile sind mit apostrophierten Bezugszeichen versehen, so dass hinsichtlich der jeweiligen Funktion und bevorzugten Ausgestaltung nach oben verwiesen werden kann.

In dieser Ausführungsform kann somit die Verteiler- Steckverbinderanordnung 10' wesentlich kompakter ausgebildet werden, was wiederum zu einer wesentlichen Einsparung an Material und notwendigen Einbauraum führt. Auch zeigt dieses Ausführungsbeispiel, dass die genaue Anordnung der Anschlussmittel an der Verteiler- Steckverbinderanordnung je nach konkreter Einbausituation angepasst werden kann, d.h. das die einzelnen Anschlussmittel auch

unterschiedlich belegt werden können.

Bei der in Figur 10 gezeigten Ausführungsform erfolgt beispielsweise ein Anschluss der Versorgungsspannung an den seitlichen zweiten

Anschlussmittel 15'. Dabei können die Leitungen für die

Versorgungsspannung beispielsweise an der oberen

Schraubklemmenreihe angeordnet werden. Die untere

Schraubklemmenreihe kann demgegenüber zum Durchschleifen oder Abgriff der ersten und zweiten Leitungen verwendet werden, die in und aus der Konverter-Einheit 120 führen, um beispielsweise einen weiteren Geräteträger (nicht gezeigt) daran anschließen zu können. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die zu verbindenden

Lichtbandleuchten nicht direkt aneinander liegend in Reihe angeordnet sind, sondern beispielsweise Lichtbandleuchten parallel zueinander angeordnet und miteinander verbunden werden sollen. Bei einer solchen Anordnung kann nur bedingt auf die dritten Anschlussmittel 17 (vgl. Figur 3) zurückgegriffen werden, da diese grundsätzlich für zu

verbindende Lichtbandleuchten ausgelegt ist, die stirnseitig benachbart zueinander angeordnet sind. Für den Abgriff könnte darüber hinaus auch eine Phasenvorauswahl mittels eines entsprechend vorkonfigurierten Steckers erfolgen, der beispielsweise in die seitlichen zweiten

Anschlussmittel 15' gesteckt werden könnte.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die vorhergehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiele beschränkt, solange sie vom

Gegenstand der folgenden Ansprüche umfasst ist. Insbesondere ist die vorliegende Erfindung nicht auf die Verwendung von Geräteträgern mit jeweils nur einer ersten Steckverbinderanordnung beschränkt. Vielmehr können je nach Anwendungsfall mehrere Leuchtmittelträger an einem Geräteträger, der eine entsprechende Zahl an ersten Steckverbindungen umfasst, angeordnet werden.