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Title:
DOMESTIC APPLIANCE WITH AT LEAST ONE HEATER FOR A TUBULAR PIECE THROUGH WHICH A FLUID FLOWS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/197483
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a water-conducting domestic appliance (1) comprising at least one channel section (14) which can be heated from the outside and through which a fluid (15) can flow. For heating purposes, a plurality of electrically interconnected heat conductor elements (16) are provided. The domestic appliance is designed such that at least some of the heat conductor elements (16) are electrically connected together in parallel and are arranged such that a component of the conductor elements is arranged in the flow direction (F) of the fluid (15).

Inventors:
LUTZ, Stephan (Am Sonnenberg 1, Zusamaltheim, 86637, DE)
POLLITHY, Stefan (Geisberg 2, Amerdingen, 86735, DE)
WECKER, Markus (Mittelanger 4, Gundremmingen, 89355, DE)
Application Number:
EP2019/059121
Publication Date:
October 17, 2019
Filing Date:
April 10, 2019
Export Citation:
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Assignee:
BSH HAUSGERÄTE GMBH (Carl-Wery-Str. 34, München, 81739, DE)
International Classes:
A47L15/42; D06F39/04; F24H1/12
Foreign References:
US4326552A1982-04-27
US20150086325A12015-03-26
EP0485211A11992-05-13
FR2641801A11990-07-20
Other References:
None
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Claims:
Patentansprüche

1. Wasserführendes Haushaltsgerät (1 ) mit zumindest einem von außen beheizbaren und von Fluid (15) durchfließbaren Kanalabschnitt (14), wobei zur Beheizung eine Mehrzahl von elektrisch miteinander verbundenen Heizleiterelementen (16) vorgesehen ist,

dadurch gekennzeichnet,

dass zumindest ein Teil der Heizleiterelemente (16) elektrisch parallel miteinander verschaltet und mit einer Komponente in Fließrichtung (F) des Fluids (15) angeordnet ist.

2. Haushaltsgerät (1 ) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Haushaltsgerät (1 ) eine Geschirrspülmaschine, insbesondere eine Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit einem Spülbehälter (2) zur Aufnahme von Spülgut, wie etwa Geschirr, Gläsern, Bestecken oder ähnlichem, umfasst, wobei das Spülgut über beheizbares und mit Reinigungsmittel und/oder Klarspülmittel und/oder Trocknungsmittel versetztes, umlaufendes Fluid (15), sog. Spülflotte, beaufschlagbar ist.

3. Haushaltsgerät (1 ) nach einem der Ansprüche 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Fluid (15) über eine Heizpumpe (17) beheizbar ist.

4. Haushaltsgerät (1 ) nach einem der Ansprüche 2 oder 3,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Kanal (14) von einem umlaufend geschlossenen Rohrstück (18) umgriffen ist.

5. Haushaltsgerät (1 ) nach Anspruch 4,

dadurch gekennzeichnet,

dass außen auf dem Rohrstück (18) eine Heizung, insbesondere Dickschichtheizung (19) aufgebracht ist.

6. Haushaltsgerät (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Heizung, insbesondere Dickschichtheizung (19), mit einer Vielzahl von parallel miteinander verschalteten Heizleitern (16) gebildet ist, die Einzelheizwiderstände ausbilden.

7. Haushaltsgerät (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Heizleiter (16) eine gegenüber ihrer Breitenerstreckung erhebliche Längserstreckung aufweisen.

8. Haushaltsgerät (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Heizleiter (16) im wesentlichen in Fließrichtung (F) des Fluids (15) angeordnet sind.

9. Haushaltsgerät (1 ) nach Anspruch 8,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Erstreckung der Heizleiter (16) in einem Winkel (a) zwischen 0,1 ° und 30° gegenüber der Fließrichtung (F) des Fluids (15) steht.

10. Haushaltsgerät (1 ) nach Anspruch 9,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Erstreckung der Heizleiter (16) in einem Winkel (a) zwischen 5° und 20° gegenüber der Fließrichtung (F) des Fluids (15) steht.

1 1. Haushaltsgerät (1 ) nach einem der Ansprüche 7 bis 10,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Heizleiter (16) einen Abstand (a1 ) zwischen 0,4 und 5 Millimetern zwischeneinander aufweisen.

12. Haushaltsgerät (1 ) nach Anspruch 11 ,

dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand kleiner ist als die Quererstreckung (b1 ) eines jeweiligen Heizleiters (16) ist.

13. Haushaltsgerät (1 ) nach Anspruch 12,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Quererstreckung (b1 ) zwischen einem Millimeter und 30 Millimetern liegt.

14. Haushaltsgerät (1 ) nach Anspruch 13,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Quererstreckung (b1 ) zwischen zwei Millimetern und 15 Millimetern liegt

15. Haushaltsgerät (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 14,

dadurch gekennzeichnet,

dass über den Umfang des Kanals (14) verteilt 5 bis 100 Heizleiter (16) angeordnet sind.

16. Haushaltsgerät (1 ) nach Anspruch 15,

dadurch gekennzeichnet,

dass über den Umfang des Kanals (14) verteilt 10 bis 60 Heizleiter (16) angeordnet sind.

17. Haushaltsgerät (1 ) nach Anspruch 16,

dadurch gekennzeichnet,

dass über den Umfang des Kanals (14) verteilt 20 bis 40 Heizleiter (16) angeordnet sind.

Description:
Haushaltsgerät mit zumindest einer Heizung für ein

fluiddurchflossenes Rohrstück

Die vorliegende Erfindung betrifft ein wasserführendes Haushaltsgerät, wie etwa eine Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Für solche wasserführenden Haushaltsgeräte ist eine gleichmäßige Wärmeabfuhr von der Heizung durch strömendes Fluid für eine ordnungsgemäße Funktion ohne Bildung von zu hohen Temperaturen an der Heizung besonders bedeutsam. Da ein Teil der Benutzer z.B. eine Haushaltsgeschirrspülmaschine nicht wie vorgesehen mit Salz in der Enthärtung mit Reiniger und Klarspüler betreibt, sondern eine dieser Komponenten weglassen, zum Beispiel vergessen, ist dann die Spülerchemie nicht im Gleichgewicht. An der Heizung können sich dann Beläge bilden, die den Energietransfer in das Fluid behindern, was meist zu einer partiellen Überhitzung eines Heizleiters führt. Daraus resultiert dann zumeist ein Defekt der Heizung.

Bei einem solchen Verhalten von Benutzern ist eine Belagsbildung nicht vollständig zu vermeiden.

Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Verbesserung der Lebensdauer der Heizung zu erreichen und Defekte möglichst zu vermeiden.

Die Erfindung löst das Problem durch einen Gegenstand mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Hinsichtlich vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfin dung wird auf die Ansprüche 2 bis 17 verwiesen.

Dadurch, dass erfindungsgemäß zumindest ein Teil der Heizleiterelemente elektrisch parallel miteinander verschaltet und mit einer Komponente in Fließrichtung des Fluids angeordnet ist, ist es einerseits möglich, dass bei einer partiellen Überhitzung nur ein kleiner Teilbereich der Heizung defekt ist und der überwiegende Teil der Heizung weiterbetrieben werden kann. Andererseits ist durch die Anordnung der Heizleiter zumindest nahezu parallel zur Strömungsrichtung des Fluids ein langer Wärme- Übertragungsweg in das Fluid sichergestellt.

Wenn beispielsweise das Haushaltsgerät eine Geschirrspülmaschine, insbesondere eine Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit einem Spülbehälter zur Aufnahme von Spülgut, wie etwa Geschirr, Gläsern, Bestecken oder ähnlichem, umfasst, wobei das Spülgut über beheizbares und mit Reinigungsmittel und/oder Klarspülmittel und/oder Trocknungsmittel versetztes, umlaufendes Fluid, sog. Spülflotte, beaufschlagbar ist, kann diese Spülflotte erfindungsgemäß beheizt werden, ohne dass von den Kunden ein zu hoher Aufwand verlangt würde und ohne dass das benannte Fehlverhalten der Kunden zu schwerwiegende Folgen hätte.

Denn wenn an einem Heizleiter, der nur einen kleinen Leistungsanteil in Relation zur Gesamtleistung zu erbringen hat, eine Überhitzung vorliegt, brennt dieser Heizleiter durch, die übrigen Heizleiter funktionieren hingegen normal weiter. Bei einer hinreichend großen Zahl von Heizleitern ist dann fast über den gesamten Umfang weiterhin eine Beheizung des Fluids möglich. Um dies sicherzustellen, muss zwischen den einzelnen Heizleitern ein bestimmter Abstand vorgesehen sein, so dass ein entstehender Lichtbogen nicht die benachbarten Heizleiter beschädigt. Vorzugsweise liegt dieser Querabstand zwischen den einzelnen Heizleitern im Bereich zwischen 0,4 und 5 Millimetern. Der Abstand ist kleiner ist als die Quererstreckung eines jeweiligen Heizleiters.

Sofern das Fluid über eine Heizpumpe beheizbar ist, ist eine hohe Integration mit einer Minimierung von Bauraum und Bauteilanzahl erreicht.

Insbesondere ist der Kanal von einem umlaufend geschlossenen Rohrstück umgriffen. Außen auf diesem Rohrstück ist die Vielzahl von Heizleitern aufgebracht. Auf dieses Rohrstück kann für eine hohe Effektivität der Wärmeübertragung auf das im Rohrstück strömende Fluid außen insbesondere eine Dickschichtheizung aufgebracht sein.

Günstig ist die Heizung, insbesondere Dickschichtheizung, mit einer Vielzahl von parallel miteinander verschalteten Heizleitern gebildet, die Einzelheizwiderstände ausbilden. Für diese spielt auch ihre jeweilige Breite lotrecht zur Fließrichtung des Fluids eine Rolle, da diese die Anzahl der parallel geschalteten Einzelheizwiderstände, die auf dem Umfang des Heizrohrs verteilt werden können, bestimmt. Der optimale Bereich für die Breite dieses Einzelheizleiters liegt zwischen 1 Millimeter und 30 Millimetern, bevorzugt zwischen 2 Millimetern und 15 Millimetern, um so einerseits einen passenden elektrischen Widerstand zu zeigen und andererseits möglichst viele einzelne Heizleiter über den Umfang verteilen zu können. Dabei weisen die Heizleiter jeweils eine gegenüber ihrer Breitenerstreckung erhebliche Längserstreckung auf.

Insbesondere sind für eine große Wärmeeinleitung in das Fluid zumindest 85% des Umfangs des Heizrohrs und zwar insbesondere im Wesentlichen entlang dessen Gesamt- Längserstreckung mit Heizelementen belegt. Damit kann eine große Flächenleistung, also ein hoher Wärmeeintrag in den Kanalabschnitt, sichergestellt werden. Als Flächenleistung wird hier die Wärmeleistung pro Fläche angesehen, die in einen den Kanalabschnitt umgebenden Wandungsbereich eingeleitet wird.

Auch können einzelne Heizleiter bis zu 70 Millimetern breit sein. Zudem können die Heizleiter auch unterschiedliche Breiten aufweisen.

Vorzugsweise erstreckt sich das Rohrstück bzw. der Rohrabschnitt im Wesentlichen longitudinal, insbesondere weitgehend geradlinig. Das Fluid durchströmt dieses Rohrstück mit einer Richtungskomponente im Wesentlichen entlang der Längserstreckung dieses Rohrstücks.

Insbesondere erstreckt sich der jeweilige Heizleiter vom Eingangsbereich bis zum Ausgangsbereich des Rohrstücks.

Die Heizleiter sind aus den o. g. Gründen im Wesentlichen in Fließrichtung des Fluids angeordnet. Dies bedeutet nicht, dass sie vollständig parallel zur Fließrichtung sein müssen. Vielmehr kann die Erstreckung der Heizleiter in einem spitzen Winkel a zwischen 0,1 ° und 30° gegenüber der Fließrichtung des Fluids stehen, insbesondere in einem Winkel zwischen 5° und 20°. Durch diese leichte Schrägstellung kann in einem Siebdruckverfahren zur Aufbringung der Heizleiter ein verwendetes Rakel in Umfangsrichtung über die Heizleiter gezogen werden, ohne dass das Rakel in eine Mulde zwischen den Heizleitern gedrückt wird und dabei zu schwingen beginnt. Durch die Aufteilung in mehrere Einzelheizwiderstände wird auch die elektrische Leistung aufgeteilt. Sollte ein Einzelheitswiderstand aufgrund von Überlastung durchbrennen, wird die Gesamtleistung des Heizelements um die Heizleistung dieses Einzelheizwiderstands reduziert. Es ist daher günstig, wenn ein Einzelheizwiderstand nur einen möglichst geringen Leistungsanteil hat, so dass der Gesamtleistungsverlust so gering wie möglich ist, wenn ein Heizwiderstand durchbrennt.

In Umfangsrichtung des Kanalabschnitts laufend sind außen vorzugsweise zwei elektrische Leiterbahnen zur Bereitstellung zweier elektrischer Potentiale an beiden Enden der jeweiligen Heizleiter vorgesehen. Zwischen diesen beiden Leiterbahnen bzw. deren Potentialen erstrecken sich jeweils die Heizleiter. Vorzugsweise ist die erste elektrische Leiterbahn für das erste elektrische Potential in Strömungsrichtung des Fluids betrachtet etwa am Anfang des Rohrstücks und die zweite elektrische Leiterbahn für das zweite elektrische Potential ist in Strömungsrichtung des Fluids betrachtet etwa am Ende des Rohrstücks vorgesehen. Die Heizleiter sind somit elektrisch parallel miteinander verschaltet.

Daher ist es vorteilhaft, wenn die Anzahl der Einzelheizwiderstände möglichst groß ist. Deswegen sind sehr vorteilhaft über den Umfang des Kanals verteilt 5 bis 100 Heizleiter angeordnet, insbesondere 10 bis 60 Heizleiter, besonders günstig 20 bis 40 Heizleiter.

Sonstige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.

Die vorstehend erläuterten und/oder in den Unteransprüchen wiedergegebenen vorteilhaften Aus- und Weiterbildungen der Erfindung können dabei - außer z. B. in den Fällen eindeutiger Abhängigkeiten oder unvereinbarer Alternativen - einzeln oder aber auch in beliebiger Kombination miteinander zur Anwendung kommen.

Die Erfindung und ihre vorteilhaften Aus- und Weiterbildungen sowie deren Vorteile werden nachfolgend anhand von Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen, jeweils in einer schematischen Prinzipskizze:

Fig. 1 ein wasserführendes Haushaltsgerät, hier eine Geschirrspülmaschine mit einer vorderseitigen Tür und einem Spülbehälter im Innern, in schematischer perspektivischer Ansicht von schräg vorne,

Fig. 2 eine Detailansicht einer im Sockel der des Haushaltsgerät angeordneten Heizpumpe zur kombinierten Fluidförderung und -beheizung,

Fig. 3 die Heizpumpe nach Figur 2 in Explosionsdarstellung ihrer Teile,

Fig. 4 den beheizbaren Rohrabschnitt in schematischer Einzelteildarstellung,

Fig. 5 eine perspektivische Ansicht des beheizbaren Rohrabschnitts,

Fig. 6 eine ähnliche Ansicht wie Figur 5, wobei die Ansicht gegenüber Figur 5 in Umfangsrichtung des Rohrabschnitts verdreht ist,

Fig. 7 zwei nur schematische Ansichten der als Gedankenmodell vom Umfang des Rohrabschnitts„abgewickelten“ Heizleiter,

Das in Figur 1 schematisch dargestellte wasserführende Haushaltsgerät 1 ist hier eine Geschirrspülmaschine, nämlich eine Haushaltsgeschirrspülmaschine. Auch eine Waschmaschine oder andere Geräte, in denen ein Fluid erwärmt wird, wie z.B. eine Kaffeemaschine kommen in Betracht.

In den Figuren 1 - 7 sind einander entsprechende Teile mit denselben Bezugszeichen versehen. Dabei sind nur diejenigen Bestandteile einer Haushaltsgeschirrspülmaschine mit Bezugszeichen versehen und erläutert, welche für das Verständnis der Erfindung erforderlich sind. Es versteht sich von selbst, dass die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine weitere Teile und Baugruppen umfassen kann. Die hier gezeichnete Haushaltsgeschirrspülmaschine weist als Bestandteil eines teilweise nach außen offenen oder geschlossenen Gerätekörpers 5 einen Spülbehälter 2 zur Auf- nahme von zu bearbeitendem Spülgut wie Geschirr, Töpfen, Bestecken, Gläsern, Kochutensilien u. ä. auf. Das Spülgut kann dabei zum Beispiel in Beladeeinheiten 10, 1 1 , nämlich gemäß der Zeichnung in Geschirrkörben 1 1 und/oder einer Besteckschublade 10, halterbar und dabei von sog. Spülflotte beaufschlagbar sein. Hier sind beispielhaft zwei Geschirrkörbe 1 1 übereinander sowie im oberen Bereich des Spülbehälters 2 eine zusätzliche Besteckschublade 10 angeordnet. Diese Anordnung ist nicht zwingend. Die Beladeeinheiten 10, 11 können beispielsweise manuell oder motorisch und automatisiert höhenverstellbar oder auch ohne Höhenverstellbarkeit ausgebildet sein. In Figur 1 sind die Beladeeinheiten 10, 11 teilweise zur Vorderseite V der Geschirrspülmaschine, die in Einbaustellung dem Benutzer zugewandt ist, ausgezogen dargestellt.

Der Spülbehälter 2 kann einen zumindest im Wesentlichen rechteckigen Grundriss mit einer in Betriebsstellung einem Benutzer zugewandten Vorderseite V aufweisen. Diese Vorderseite V kann dabei einen Teil einer Küchenfront aus nebeneinander stehenden Küchenmöbeln bilden oder bei einem allein stehenden Gerät auch ohne Bezug zu weiteren Möbeln sein.

Der Spülbehälter 2 ist insbesondere an dieser Vorderseite V von einer Tür oder Klappe 3 verschließbar. Über diese Tür 3 kann somit der Spülbehälter 2 zu seinem Be- und Entladen geöffnet bzw. für den Spülbetrieb geschlossen werden. Die Fronttür 3 ist hier beispielhaft in Richtung 4 schwenkbar, was nicht zwingend ist. In Figur 1 ist sie in teilweise geöffneter und dann schräg zur Vertikalen stehenden Stellung gezeigt. In ihrer Schließstellung steht sie hingegen aufrecht und ist gemäß der Zeichnung zu ihrer Öffnung um eine untere Horizontalachse um eine Türscharnierachse 13 nach vorne und unten in Richtung des Pfeils 4 aufschwenkbar, so dass sie in vollständig geöffneter Stellung zumindest nahezu horizontal liegt.

An ihrer in Schließstellung vertikalen, dem Benutzer zugewandten Außenseite kann die Tür 3 mit einer Dekorplatte 6 versehen sein, um damit eine optische und/oder haptische Aufwertung und/oder eine Anpassung an umliegende Küchenmöbel zu erfahren. Die Geschirrspülmaschine ist hier als allein stehendes oder als sog. teilintegriertes oder auch als voll integriertes Gerät ausgebildet. Im letztgenannten Fall kann der Gerätekörper 5 auch im Wesentlichen mit den Außenwandungen des Spülbehälters 2 abschließen. Ein diesen außen umgebendes Gehäuse kann dann insbesondere im Bereich der Seitenwände, Rückwand, und/oder Deckenwand des Spülbehälters teilweise oder ganz entfallen bzw. entbehrlich sein. Im unteren Bereich der Geschirrspülmaschine kann sich ein Sockel 12 zur Aufnahme von insbesondere Funktionselementen, wie etwa auch einer Umwälzpumpe für Spülflotte, befinden. Diese Umwälzpumpe kann insbesondere auch beheizbar sein, um so die Spülflotte auf die im jeweiligen Programmschritt gewünschte Temperatur zu bringen. Dann ist eine kombinierte Heizpumpe 17 ausgebildet.

Der beweglichen Tür 3 ist im Ausführungsbeispiel gemäß der Zeichnung in ihrem oberen Bereich eine in Querrichtung Q der Geschirrspülmaschine erstreckte Bedienblende 8 zugeordnet, die eine von der Vorderseite V zugängliche Eingriffsöffnung 7 zum manuellen Öffnen und/oder Schließen der Tür 3 umfassen kann. Hier handelt es sich also vorzugweise um ein sogenanntes halbintegriertes Gerät. In Querrichtung Q hat die Geschirrspülmaschine häufig eine Erstreckung von 45, 50 oder 60 Zentimetern. In Tiefenrichtung T von der Vorderseite V nach hinten liegt die Erstreckung häufig ebenfalls bei etwa 60 Zentimetern. Die Werte sind nicht zwingend. Die Geschirrspülmaschinel kann auf einem äußeren Boden B stehen, der idealerweise zumindest nahezu horizontal ist.

Die Geschirrspülmaschine oder das sonstige Haushaltsgerät 1 weist zumindest einen von außen beheizbaren und von Fluid 15 durchfließbaren Kanalabschnitt 14 auf. Als Fluid 15 kommt dabei vorzugsweise Wasser in Betracht, das ggf. z.B. mit Reinigungsmittel, Klarspülmittel und/oder einem Trocknungsmittel versetzt sein kann. Ein derartiges Fluid wird häufig auch als Spülflotte bezeichnet. Zur Beheizung des Fluids 15 ist eine Mehrzahl von elektrisch miteinander verbundenen Heizleitern 16 vorgesehen, die auf einen Träger, zum Beispiel ein Rohrstück 18, aufgebracht sind. Dieses Rohrstück 18 kann beispielsweise einen rundsymmetrischen Querschnitt aufweisen und hier einen Teil der Heizpumpe 17 ausbilden, etwa einen Diffusorraum. Dies ist jedoch nicht zwingend, erhöht jedoch die Integration und vermindert den Raumbedarf und die Zahl der benötigten Bauteile. Das Aufbringen der Heizleiter 16 kann etwa, d.h. z.B. durch ein Druckverfahren, eine Plasmabeschichtung oder ein sonstiges Verfahren zur Bildung von Schichten geschehen. Diese Schichten bilden jede für sich einen Heizleiter 16. Diese Heizleiter sind somit in einer Mehrzahl vorhanden und zumindest teilweise elektrisch parallel miteinander verschaltet sowie jeweils mit einer Komponente in Fließrichtung F des Fluids 15 angeordnet. Hier sind über den Umfang des Rohrabschnitts 18 zwei unterschiedliche elektrische Potentiale gebildet, zwischen denen die Heizleiter 16 erstreckt sind.

Die Heizleiter 16 sind in einer Mehrzahl vorhanden und zumindest teilweise elektrisch parallel miteinander verschaltet sowie jeweils mit einer Komponente in Fließrichtung F des Fluids 15 angeordnet. Hier sind über den Umfang des Rohrabschnitts 18 zwei unterschiedliche elektrische Potentiale gebildet, zwischen denen die Heizleiter 16 erstreckt sind. In Umfangsrichtung des Kanalabschnitts laufend sind außen vorzugsweise zwei elektrische Leiterbahnen zur Bereitstellung zweier elektrischer Potentiale an beiden Enden der jeweiligen Heizleiter vorgesehen. In Strömungsrichtung des Fluids durch den Rohrabschnitt hindurch betrachtet sind die erste elektrische Leiterbahn für das erste elektrische Potential vorzugsweise etwa am Anfang des Rohrstücks und die zweite elektrische Leiterbahn für das zweite elektrische Potential in Strömungsrichtung des Fluids vorzugsweise etwa am Ende des Rohrstücks vorgesehen. Zwischen diesen beiden Leiterbahnen bzw. deren Potentialen erstrecken sich jeweils die Heizleiter. Die Heizleiter sind somit elektrisch parallel miteinander verschaltet. Dadurch ist bei Ausfall eines der Heizleiter 16 die Funktion der übrigen nicht gestört. Bei einer großen Zahl von Heizleitern ist daher auch nach Ausfall von einem, zwei oder drei Heizleitern immer noch eine hinreichende Funktionalität gewährleistet. Eine thermische Überlastung eines einzelnen Heizleiterelements 16 hat daher nicht mehr einen Gesamtausfall der Heizung zur Folge, sondern diese kann mit nur geringen Leistungseinbußen weiterlaufen, das Haushaltsgerät 1 bleibt funktionsfähig.

Die Heizleiterelemente 16 umgeben den Kanalabschnitt 14 über einen wesentlichen Teil seiner Außenfläche und tragen im Betrieb, in dem sie stromdurchflossen sind, thermische Flächenleistungen in den Kanalabschnitt 14 ein. Dazu wird der den Kanalabschnitt 14 einhüllende Rohrabschnitt 18 durch die Vielzahl der elektrisch parallel miteinander verschalteten Heizleiterelemente 16 an deren Lageorten außen am Rohrabschnitt 18 ortsabhängig mit einer thermischer Flächenlast beaufschlagt. Diese bewirkt einen Wärmeeintrag am jeweiligen Lageort des jeweiligen Heizelements pro gegebener Wärmeeintragsfläche wie z.B. pro 1 cm 2 in den Mantel des Rohrabschnitts 18 und korrespondierend hierzu in den Kanalabschnitt 14.

Außen auf dem Rohrstück 18 ist hier mit den Heizleitern 16 insbesondere eine Dickschichtheizung 19 aufgebracht, die mit einer möglichst großen Zahl von parallel miteinander verschalteten Heizleitern gebildet ist, die Einzelheizwiderstände ausbilden. Diese weisen gegenüber ihrer Breitenerstreckung b1 jeweils eine erhebliche Längserstreckung auf.

Vorzugsweise erstreckt sich das Rohrstück bzw. der Rohrabschnitt 18 im Wesentlichen longitudinal, insbesondere weitgehend geradlinig. Das Fluid durchströmt dieses Rohrstück mit einer Richtungskomponente im Wesentlichen entlang der Längserstreckung dieses Rohrstücks. Insbesondere erstreckt sich der jeweilige Heizleiter außen auf dem Rohrstück vom Eingangsbereich bis zum Ausgangsbereich des Rohrstücks. Wie bereits bei den Vorteilsangaben beschrieben, sind die Heizleiter 16 im wesentlichen in Fließrichtung F des Fluids 15 angeordnet, stehen jedoch vorteilhaft nicht exakt parallel zur Fließrichtung F, sondern in einem Winkel a zwischen 0,1 ° und 30° gegenüber der Fließrichtung F, insbesondere in einem Winkel a zwischen 5° und 20°, wie etwa Figur 4 bis Figur 7 zu entnehmen ist.

Der in der Zeichnung eingezeichnete Abstand a1 lotrecht zur Fließrichtung F beträgt zwischen den Heizleitern 16 zwischen 0,4 und 5 Millimetern.

Dabei ist der Abstand a1 kleiner als die Quererstreckung b1 eines jeweiligen Heizleiters 16, dessen Quererstreckung b1 zwischen 1 Millimeter und 30 Millimetern liegt. Auch diese Quererstreckung b1 ist hier lotrecht zur Fließrichtung F angetragen. Sie liegt zwischen zwei Millimetern und 15 Millimetern.

Über den Umfang des Kanalabschnitts 14 sind vorzugsweise verteilt 5 bis 100 Heizleiter 16 angeordnet, insbesondere 10 bis 60 Heizleiter 16, bei einer typischen Heizpumpe 17 mit einem Rohrstück 18 von unter zehn Zentimetern Durchmesser insbesondere 20 bis 40 Heizleiter 16. Diese können - müssen jedoch nicht - in einer Gleichverteilung aufgebracht sein, wie in Figur 6 dargestellt ist. Damit ergibt sich eine besonders gleichmäßige Flüssigkeitsbeheizung über den Umfang.

Durch die Möglichkeit, auch bei Durchbrennen einzelner Heizelemente 16 die Heizung 19 insgesamt weiterbetreiben zu können, ergibt sich eine Qualitätsoptimierung bezüglich der Lebensdauer. Zudem ist die Robustheit des Haushaltsgeräts 1 - auch gegen die genannten Fehlbedienungen - erhöht.

Die Heizleiterelemente 16 können insbesondere durch ein hochohmiges Pastensystem aufgebracht werden, es ergibt sich dadurch eine Kostenreduzierung. Zudem ergibt sich eine Reduzierung des Materialeinsatzgewichts für die Heizleiterpaste.

Bezugszeichenliste

1 Haushaltsgerät,

2 Spülbehälter,

3 Tür,

4 Öffnungsrichtung,

5 Gerätekörper,

6 Dekorplatte,

7 Griffmulde,

8 Bedienblende,

10 Besteckschublade,

11 Geschirrkorb,

12 Sockel,

13 Türscharnierachse,

14 Kanalabschnitt,

15 Fluid,

16 Heizleiter,

17 Heizpumpe,

18 Rohrstück,

19 Dickschichtheizung,

F Fließrichtung, a1 Abstand,

b1 Breitenerstreckung,

Q Querrichtung,

T Tiefenrichtung

B Boden