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Title:
DOMESTIC DISHWASHER AND METHOD FOR OPERATING ONE SUCH
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/133907
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention proposes a method for operating a domestic dishwasher (1) within the context of a dishwashing program, wherein the dishwashing program comprises a sub-program step, in particular cleaning step, during which washable items (3) arranged in an accommodating chamber (2) of the domestic dishwasher (1) are subjected to the action of heated dishwashing liquor, and wherein the dishwashing program comprises at least one drying step, which comes at a later point in time than the sub-program step, in particular cleaning step, and during which air flows into the accommodating chamber (2), absorbs moisture there from the items (3), in order to dry the latter, and finally leaves the domestic dishwasher (1). According to the invention, the domestic dishwasher (1) comprises a heat exchanger (4), with a heat-accumulator medium (5), and also a heat-pump arrangement (6). Heat is extracted from the heat-accumulator medium (5), with the aid of the heat-pump arrangement (6), before and/or during the drying step, wherein air is directed through the heat exchanger (4) during the drying step and before it is discharged to the surroundings of the domestic dishwasher (1), and wherein heat is extracted from the water vapour entrained by the air in the region of the heat exchanger (4) and said heat is transmitted, in turn, to the heat-accumulating medium (5), and therefore the water vapour, in the region of the heat exchanger (4), is at least partially condensed. A domestic dishwasher for implementing the method is described in addition.

Inventors:
RIEDINGER, Jochen (Kyburgstr. 1, Dillingen, 89407, DE)
HEINLE, Martin (Hauptstrasse 2, Glött, 89353, DE)
PAINTNER, Kai (Asternstr. 10, Welden, 86465, DE)
Application Number:
EP2017/051216
Publication Date:
August 10, 2017
Filing Date:
January 20, 2017
Export Citation:
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Assignee:
BSH HAUSGERÄTE GMBH (Carl-Wery-Str. 34, München, 81739, DE)
International Classes:
A47L15/42; A47L15/48
Domestic Patent References:
WO2015090409A12015-06-25
Foreign References:
US20140041695A12014-02-13
EP2471434A12012-07-04
JPH04187133A1992-07-03
DE102013019185A12015-05-21
JP2007111085A2007-05-10
DE102010034715A12012-02-23
US8973286B12015-03-10
Other References:
None
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

Verfahren zum Betreiben einer Haushaltsgeschirrspülmaschine (1 ) im Rahmen eines Spülprogramms, wobei das Spülprogramm einen Teilprogrammschritt, insbesondere Reinigungsschritt, umfasst, während dem in einem Aufnahmeraum (2) der Haushaltsgeschirrspülmaschine (1 ) angeordnetes Spülgut (3) mit erwärmter Spülflotte beaufschlagt wird, und wobei das Spülprogramm wenigstens einen dem Teilprogrammschritt, insbesondere Reinigungsschritt, zeitlich nachgeordneten Trocknungsschritt umfasst, während dem Luft in den Aufnahmeraum (2) strömt, dort Feuchtigkeit von dem Spülgut (3) aufnimmt, um dieses zu trocknen, und schließlich die Haushaltsgeschirrspülmaschine (1 ) verlässt, wobei die Haushaltsgeschirrspülmaschine (1 ) einen Wärmetauscher (4) mit einem Wärmespeichermedium (5) sowie eine Wärmepumpenanordnung (6) umfasst, wobei dem Wärmespeichermedium (5) mit Hilfe der Wärmepumpenanordnung (6) vor und/oder während des Trocknungsschritts Wärme entzogen wird, wobei Luft während des Trocknungsschritts und vor ihrer Abgabe an die Umgebung der Haushaltsgeschirrspülmaschine (1 ) durch den Wärmetauscher (4) geleitet wird, und wobei dem von der Luft mitgeführten Wasserdampf im Bereich des Wärmetauschers (4) Wärme entzogen wird, die im Gegenzug auf das Wärmespeichermedium (5) übertragen wird, so dass der Wasserdampf im Bereich des Wärmetauschers (4) zumindest teilweise kondensiert.

Verfahren gemäß dem vorangegangenen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Wassergehalt der Luft mit Hilfe des Wärmetauschers (4) auf maximal 50 g Wasser/m3 Luft, vorzugsweise auf maximal 15 g Wasser/m3 Luft, reduziert wird.

Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur des Wärmespeichermediums (5) mit Hilfe eines Verdampfers (7) der Wärmepumpenanordnung (6) während des Reinigungsschritts verringert wird.

Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in die Haushaltsgeschirrspülmaschine (1 ) während des Trocknungsschritts einströmende Luft vor dem Kontakt mit dem Spülgut (3) erwärmt wird.

Verfahren gemäß dem vorangegangenen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einströmende Luft erwärmt wird, indem der Luft Wärme zugeführt wird, die beim Betrieb der Wärmepumpenanordnung (6) im Bereich eines Kondensators (18) der Wärmepumpenanordnung (6) frei wird.

Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft mit Hilfe eines Lüfters (9) durch den Wärmetauscher (4) geleitet wird, dass die Wärmepumpenanordnung (6) einen Verdichter (17) umfasst, und dass die Drehzahl des Lüfters (9) und/oder die Leistung des Verdichters (17) unter Berücksichtigung der Luftfeuchtigkeit und/oder der Taupunkttemperatur der den Wärmetauscher (4) verlassenden Luft angepasst wird.

Haushaltsgeschirrspülmaschine zum Reinigen von Spülgut (3) mit einem Aufnahmeraum (2) zur Aufnahme des zu reinigenden Spülguts (3), wobei die Haushaltsgeschirrspülmaschine (1 ) einen Wärmetauscher (4) mit einem Wärmespeichermedium (5) aufweist, wobei die Haushaltsgeschirrspülmaschine (1 ) eine Wärmepumpenanordnung (6) aufweist, mit deren Hilfe Wärme vom Wärmespeichermedium (5) auf eine während des Betriebs der Haushaltsgeschirrspülmaschine (1 ) in der Haushaltsgeschirrspülmaschine (1 ) vorhandene, insbesondere zirkulierende, Spülflotte übertragbar ist, wobei die Wärmepumpenanordnung (6) einen Verdampfer (7) umfasst, der derart angeordnet ist, dass Wärme vom Wärmespeichermedium (5) auf den Verdampfer (7) übertragbar ist, wobei die Haushaltsgeschirrspülmaschine (1 ) einen den Aufnahmeraum (2) und den Wärmetauscher (4) verbindenden Luftkanal (8) und einen Lüfter (9) aufweist, mit dessen Hilfe Luft vom Aufnahmeraum (2) über den Luftkanal (8) in den Wärmetauscher (4) bewegbar ist, und wobei die Haushaltsgeschirrspülmaschine (1 ) einen dem Wärmetauscher (4) nachgeordneten Luftaus- lass (1 1 ) aufweist, der derart mit der Umgebung der Haushaltsgeschirrspülmaschine (1 ) in Verbindung steht, dass die in den Wärmetauscher (4) einströmende Luft nach Passieren des Wärmetauschers (4) über den Luftauslass (1 1 ) aus der Haushaltsgeschirrspülmaschine (1 ) austreten kann. Haushaltsgeschirrspülmaschine gemäß dem vorangegangenen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfer (7) der Wärmepumpenanordnung (6) zumindest abschnittsweise von dem Wärmespeichermedium (5) umgeben ist.

Haushaltsgeschirrspülmaschine gemäß Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher (4) einen Strömungskanal (10) für die den Wärmetauscher (4) passierende Luft aufweist, wobei sich in den Strömungskanal (10) zumindest ein Wärmetauscherelement (14) erstreckt, an dem die den Wärmetauscher (4) beim Betrieb des Lüfters (9) passierende Luft vorbeiströmt.

10. Haushaltsgeschirrspülmaschine gemäß einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmetauscherelement (14) des Wärmetauschers (4) einen oder mehrere Wärmetauscherabschnitte (15) aufweist, die sich in das Wärmespeichermedium (5) erstrecken.

1 1 . Haushaltsgeschirrspülmaschine gemäß einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Lüfter (9) dem Wärmetauscher (4) in Strömungsrichtung der den Wärmetauscher (4) beim Betrieb des Lüfters (9) verlassenden Luft nachgeordnet ist.

12. Haushaltsgeschirrspülmaschine gemäß einem der Ansprüche 7 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmepumpenanordnung (6) einen Kondensator (18) umfasst, dass die Haushaltsgeschirrspülmaschine (1 ) einen Lufteinlass (12) für den Eintritt von Luft in die Haushaltsgeschirrspülmaschine (1 ) aufweist, und dass die Haushaltsgeschirrspülmaschine (1 ) Mittel aufweist, mit deren Hilfe Wärme vom

Kondensator (18) auf die über den Lufteinlass (12) in die Haushaltsgeschirrspülmaschine (1 ) einströmende Luft übertragbar ist.

13. Haushaltsgeschirrspülmaschine gemäß einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Haushaltsgeschirrspülmaschine (1 ) eine Steuer- und/oder

Regeleinheit aufweist, die ausgebildet ist, die Haushaltsgeschirrspülmaschine (1 ) nach einem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6 zu betreiben.

14. Haushaltsgeschirrspülmaschine gemäß einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet,

dass als Wärmetauscher (4) ein Speichertank für das Wärmespeichermedium (5), insbesondere Wasser, vorgesehen ist.

15. Haushaltsgeschirrspülmaschine gemäß einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher (4) in Doppelfunktion als Speichertank für das Wärmespeichermedium und als Entnahmebehälter zur Zufuhr von Behandlungsflüssigkeit in den Aufnahmeraum (2) ausgebildet ist.

16. Haushaltsgeschirrspülmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher (4) durch einen Behälter gebildet ist, in den einlaufseitig Wasser, insbesondere Frischwasser, als Wärmespeichermedium und Behandlungsflüssigkeit, über eine Zuführleitung (19), insbesondere aus einem Wasserversorgung- netz, einfüllbar ist, und aus dem auslaufseitig über eine Abführleitung (20) Wasser als Behandlungsflüssigkeit in den Aufnahmeraum (2) zuführbar ist.

17. Haushaltsgeschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 14 bis 16,

dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher (4) an einer Wandung, insbe- sondere Seitenwandung, des Spülbehälters (21 ) der Haushaltsgeschirrspülmaschine angebracht ist, und dass zwischen dem Wärmetauscher (4) und der Wandung des Spülbehälters (21 ) insbesondere eine thermische Isolationsschicht vorgesehen ist.

Description:
Haushaltsgeschirrspülmaschine sowie Verfahren zum

Betreiben einer solchen

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Haushaltsgeschirrspülmaschine im Rahmen eines Spülprogramms. Außerdem wird eine Haushaltsgeschirrspülmaschine zum Reinigen von Spülgut beschrieben.

Haushaltsgeschirrspülmaschinen sind im Stand der Technik bekannt und dienen prinzipiell dem Säubern bzw. Waschen und anschließenden Trocknen von verunreinigtem Spülgut, beispielsweise Geschirr oder Besteck. Zum Trocknen des Spülguts weisen derartige Haushaltsgeschirrspülmaschinen ein Trocknungssystem für das gereinigte Spülgut auf, bei dem Luft das Wasser, das an dem gereinigten Spülgut haftet, aufnimmt, so dass das Spülgut getrocknet wird. Die nunmehr feuchte Luft verlässt bei manchen Typen von Trocknungssystemen die Haushaltsgeschirrspülmaschine und gelangt in deren Umge- bung, beispielsweise in eine Küche. In aller Regel strömt diese mit Wasserdampf versetzte Luft schließlich über Ober- bzw. Arbeitsflächen der Küche, wobei der von der Luft mitgeführte Wasserdampf an diesen kondensiert und sich als Feuchtigkeit niederschlägt. Diese Feuchtigkeit bildet einen Nährboden für Bakterien, Schimmelpilze, o.ä., so dass es an diesen Stellen zu einer mikrobiellen Belastung kommt, welche insbesondere in Küchen äußerst unerwünscht ist, da mit der Belastung gesundheitliche Risiken einhergehen. Außerdem kann es durch die Feuchtigkeit zu Schäden an den entsprechenden Flächen kommen. Insbesondere wenn Holzbauteile wie z.B. Arbeitsplatten aus gepressten Holzfasern betroffen sind, können diese von der Feuchtigkeit beschädigt werden. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diesen Nachteilen zu begegnen.

Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren zum Betreiben einer Haushaltsgeschirrspülmaschine sowie durch eine Haushaltsgeschirrspülmaschine gemäß den unabhängigen Ansprüchen. Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Betreiben der Haushaltsgeschirrspülmaschine sowie der Haushaltsgeschirrspülmaschine selbst sind in den Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung erläutert. Vorgeschlagen wird zunächst ein Verfahren zum Betreiben einer Haushaltsgeschirrspülmaschine im Rahmen eines Spülprogramms, wobei das Spülprogramm unter anderem einen Teilprogrammschritt, insbesondere Reinigungsschritt, umfasst, während dem im Aufnahmeraum des Spülbehälters der Haushaltsgeschirrspülmaschine angeordnetes Spülgut mit erwärmter bzw. erhitzter Spülflotte bzw. Spülflüssigkeit beaufschlagt wird. Die Spülflotte ist im Reinigungsschritt vorzugsweise eine Mischung aus erwärmtem Wasser und einem Spül- bzw. Reinigungsmittel, oder im Klarspülschritt eine Mischung aus erwärmten Wasser und einem Klarspülmittel. Die Spülflotte kann ggf. auch unerwärmtes, d.h. kaltes Frischwasser sein, wie z.B. im Vorspülschritt, der dem Reinigungsschritt des Spülprogramms vorausgeht, oder in einem Zwischenspülschritt, der zwischen dem Reini- gungsschritt und dem nachfolgenden Klarspülschritt des Spülprogramms ggf. eingefügt sein kann. Während des jeweiligen Teilprogrammschritts, insbesondere Reinigungsschritts, während dem durch ein oder mehrere Sprüheinrichtungen Spülflüssigkeit bzw. Spülflotte i, Aufnahmeraum versprüht wird, nimmt die Spülflotte Schmutzpartikel vom zu spülenden bzw. zu waschenden Spülgut auf, so dass die Schmutzpartikel von dem Spülgut entfernt werden. Während des Spülprogramms und zeitlich nach den ein oder mehreren flüssigkeitsführenden Teilprogrammschritten, insbesondere nach dem Reinigungsschritt, folgt spülprogrammabschließend ein Trocknungsschritt, während dem Frischluft bzw. Außenluft in den Aufnahmeraum strömt. Selbstverständlich können zwischen dem Reinigungsschritt und dem Trocknungsschritt des Spülprogramms ggf. ein oder mehrere weitere Schritte, z. B. ein Klarspülschritt und/oder Zwischenspülschritt, eingefügt sein. Während des Trocknungsschritts nimmt die Luft im Aufnahmeraum Feuchtigkeit von dem zuvor mit erwärmter Spülflotte beaufschlagten Spülgut auf, um dieses zu trocknen. Die Feuchtigkeit an dem Spülgut weist dabei noch eine derart erhöhte Temperatur auf, dass diese leicht verdunsten und durch die vorbeiströmende Luft aufgenommen werden kann.

Erfindungsgemäß umfasst die Haushaltsgeschirrspülmaschine nun einen Wärmetauscher mit einem Wärmespeichermedium sowie eine Wärmepumpenanordnung. Dabei wird dem Wärmespeichermedium mit Hilfe der Wärmepumpenanordnung vor dem Trocknungs- schritt Wärme (d. h. Wärmeenergie), insbesondere in einem Teilprogrammschritt mit zu erwärmender Spülflotte wie z.B. dem Reinigungsschritt, entzogen. Die Wärme kann dem Wärmespeichermedium zusätzlich oder alternativ auch während des spülprogrammab- schließenden Trocknungsschritts entzogen werden.

Das Wärmespeichermedium des Wärmetauschers weist vorzugsweise eine hohe spezifische Wärmespeicherkapazität und/oder eine hohe Schmelzenthalpie (vorzugsweise wenigstens 300 kJ/kg) auf. Das Wärmespeichermedium kann beispielsweise eine Flüssigkeit, insbesondere Wasser oder eine Wasser umfassende Flüssigkeit, sein.

Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung umfasst der Wärmetauscher einen Speichertank für das Wärmespeichermedium, insbesondere Wasser.

Der Speichertank kann nach einer ersten zweckmäßigen Variante als abgeschlossenes Behältnis ausgebildet sein. Das Wärmespeichermedium kann also zweckmäßigerweise in einem abgetrennten Speicherbehältnis des Wärmetauschers vorhanden sein, so dass es in einem abgeschlossenen System angeordnet ist und beispielsweise keinen direkten Kontakt zur Luft, d.h. Prozessluft aus dem Aufnahmeraum aufweist. Dadurch bleibt das Wärmespeichermedium in vorteilhafter Weise stets sauber. In einem solchen abgeschlos- senen Speicherbehältnis kann als Wärmespeichermedium insbesondere auch ein solches Mittel, bevorzugt Fluid wie z.B. Salzwasser oder ein Gas oder Gasgemisch, verwendet werden, das als Spülflotte, d.h. Behandlungsflüssigkeit im Aufnahmeraum des Spülbehälters zum Waschen des dort eingebrachten, zu säubernden Spülguts ungeeignet ist. Alternativ dazu kann nach einer zweiten zweckmäßigen Variante der Wärmetauscher in Doppelfunktion als Wärmespeichertank zur Entnahme von Wärmeenergie aus dem in ihm gespeicherten Wärmespeichermedium, insbesondere Wasser, durch die Wärmepumpenanordnung und zugleich als Entnahmebehälter bzw. Befüllungstank zur Zufuhr von Behandlungsflüssigkeit in den Aufnahmeraum des Spülbehälters der Haushaltsgeschirr- Spülmaschine ausgebildet sein. Das Wärmespeichermedium, insbesondere Speicherwasser, aus diesem Wärmetauscher wird also als Behandlungsflüssigkeit im Aufnahmeraum im jeweiligen flüssigkeitsführenden Teilprogrammschritt eines Spülprogramms zumindest teilweise verwendet. Durch seine Doppelfunktion als Wärmetauscher und Befüllungstank wird in vorteilhafter Weise Bauraum in der Geschirrspülmaschine eingespart, d.h. es ist nicht erforderlich, eigens Platz für einen separaten Tank mit Wärmespeichermedium und eigens Platz für einen separaten Tank mit Behandlungsflüssigkeit bzw. Prozessflüssigkeit, insbesondere Frischwasser, innerhalb der Geschirrspülmaschine bereitzustellen. Zweckmäßig kann es insbesondere sein, wenn der Wärmetauscher durch einen Behälter gebildet ist, in den einlaufseitig Wasser, insbesondere Frischwasser, als Wärmespeichermedium und Behandlungsflüssigkeit, über eine Zuführleitung, insbesondere aus einem Wasserversorgungnetz, einfüllbar ist, und aus dem auslaufseitig über eine Abführleitung Wasser als Behandlungsflüssigkeit bzw. Prozessflüssigkeit in den Aufnahmeraum des Spülbehälters der Geschirrspülmaschine zuführbar ist. Der Wärmetauscher wird hier also vorzugsweise als offener Tank mit einem Wasserzulauf und einem Wasserablauf betrieben. Wenn pro Spülprogramm das Wärmespeichermedium im Tank bzw. Behältnis des Wärmetauschers mindestens einmal teilweise oder ganz gewechselt wird, d.h. dem Behältnis das dort gespeicherte Wärmespeichermedium teilweise oder ganz entnommen und wieder mit frischem Wärmespeichermedium, insbesondere Frischwasser, befüllt wird, so ist die Gefahr einer unerwünschten Verkeimung des Behältnisses des Wärmetauschers weitgehend vermieden. Auch kann dieser Wechsel des Wärmespeichermediums günstig für das Auftauen von etwaigem Eis sein, das sich aus dem Wärmespeichermedium während der jeweiligen aktiven Betriebsphase der Wärmepumpenanordnung, bei der dem Wärmespeichermedium Wärme entzogen wird, im Speichertank gebildet hat. Denn die Temperatur und damit der Wärmeenergiegehalt des dem Speichertank neu zugeführten Wärmespeichermediums wie z.B. Frischwasser ist üblicherweise höher als die Temperatur und der Wärmeenergiegehalt des im Speicherbehälter zu Eis erstarrten Wärmespeichermediums.

Zudem lässt sich bei einem Trocknungssystem der Haushaltsgeschirrspülmaschine, bei dem während des Trocknungsschritts des jeweiligen Spülprogramms Prozessluft aus dem Aufnahmeraum, insbesondere über einen an einen Luftauslass des Aufnahmeraums angeschlossenen Luftkanal bevorzugt mittels eines Gebläses, heraustransportiert und an die Umgebung der Geschirrspülmaschine abgegeben wird, nach einer vorteilhaften Weiterbildung ein Abschnitt dieses Luftkanals an einer Außenwandung des mit dem Wärmespeichermedium gefüllten Behältnisses bzw. Speicherbehälters, bevorzugt thermisch kontaktierend, vorbeiführen oder durch das Behältnis hindurchführen. Insbesondere kann es günstig sein, wenn eine Teilfläche oder die Gesamtfläche einer Wandung des Speicher- behälters einen Wandungsabschnitt des Luftkanals bildet bzw. ersetzt, so dass die aus dem Aufnahmeraum austretende Prozessluft an einer Wandung des mit dem Wärmespeichermedium gefüllten Speichertanks bzw. Speicherbehältnisses unmittelbar, d.h. direkt kontaktierend vorbeistreichen kann.

Verallgemeinert ausgedrückt kann dadurch, dass der Luftkanal zumindest entlang einem Teilabschnitt seines Verlaufs mit dem Speichertank thermisch gekoppelt ist, zwischen dem Wärmespeichermedium des Speichertanks und der aus dem Aufnahmeraum herausgeführten Prozessluft auf einfache Weise ein effektiver Wärmetransfer bewirkt wer- den. Dabei bleiben die Prozessluft und das Wärmespeichermedium stofflich voneinander getrennt.

Zweckmäßig kann es ggf. sein, wenn der Wärmetauscher außenseitig an einer Wandung, insbesondere Seitenwandung, des Spülbehälters der Haushaltsgeschirrspülmaschine angebracht ist, und zwischen dem Wärmetauscher und der Wandung des Spülbehälters insbesondere eine thermische Isolationsschicht oder thermische Barriere vorgesehen ist. Dadurch kann ein Wärmetransferkurzschluss zwischen dem Speicherbehälter des Wärmetauschers und dem Aufnahmeraum des Spülbehälters weitgehend vermieden werden. Zugleich dient der Speicherbehälter trotzdem als eine Wärmeenergiesenke für Verlust- wärme, die trotz thermischer Isolationsschicht aus dem Spülbehälter entweicht.

Die Wärmepumpenanordnung weist in ihrem Leitungskreislauf ferner ein Kältemittel auf. Das Kältemittel im Leitungskreislauf der Wärmepumpenanordnung und das Wärmespeichermedium im Wärmetauscher sind dabei voneinander getrennt bzw. weisen keinen di- rekten Kontakt zueinander auf. Zwischen dem Kältemittel und dem Wärmespeichermedium kann sich jedoch ein Wärmefluss ausbilden, d. h. Wärme kann zwischen dem Kältemittel und dem Wärmespeichermedium ausgetauscht werden.

Außerdem umfasst die Wärmepumpenanordnung einen Verdichter bzw. Kompressor für das Kältemittel. Mit Hilfe des Verdichters wird das in den Verdichter beim Betrieb der

Wärmepumpenanordnung eintretende gasförmige Kältemittel komprimiert, wobei es sich erwärmt. Ferner umfasst die Wärmepumpenanordnung einen Kondensator, in dem das erwärmte gasförmige Kältemittel wieder kondensiert und hierbei Wärme abgibt, die beispielsweise mit Hilfe eines thermischen Übertragungsmittels wie z.B. eines Wärmetau- scherelements für die Erwärmung der Spülflotte genutzt werden kann. Anschließend wird das verflüssigte Kältemittel mit Hilfe einer Drossel entspannt und gelangt schließlich in einen Verdampfer der Wärmepumpenanordnung, in der es unter Wärmeaufnahme wieder in den gasförmigen Zustand übergeht, um dann erneut dem Verdichter zugeführt zu wer- den.

Im Rahmen der Erfindung ist nun vorgesehen, dass die zur Verdampfung des Kältemittels nötige Wärme aus dem oben genannten Wärmespeichermedium des Wärmetauschers stammt, diesem also entzogen wird. Das nach Passieren der genannten Drossel abge- kühlte Kältemittel kühlt somit im Ergebnis das Wärmespeichermedium ab.

Das Kältemittel und das Wärmespeichermedium bleiben dabei vorteilhafterweise voneinander getrennt. Dies kann beispielsweise mittels einer Rohrleitung geschehen, die von dem Kältemittel durchströmt wird, wobei das Kältemittel in der Rohrleitung durch das Wärmespeichermedium geführt wird (die Rohrleitung durchzieht also beispielsweise ein das Wärmespeichermedium aufweisendes Speichervolumen). Durch die Rohrleitung ist ein Wärmeübertrag insbesondere von dem Wärmespeichermedium des Wärmetauschers auf das Kältemittel der Wärmepumpenanordnung gegeben. Während des Trocknungsschritts und vor dem Verlassen der Haushaltsgeschirrspülmaschine wird Prozessluft durch den Wärmetauscher geleitet. Die Prozessluft ist dabei diejenige, die aus dem Aufnahmeraum des Spülbehälters der Haushaltsgeschirrspülmaschine stammt und dort die Feuchtigkeit des Spülguts aufgenommen hat. Über den Wärmetauscher wird dem von der Prozessluft mitgeführten Wasserdampf im Bereich des Wär- metauschers Wärme entzogen. Diese Wärme wird wiederum auf das (zuvor während des jeweiligen Teilprogrammschritts mit aufzuheizender Spülflotte) mit Hilfe der Wärmepumpenanordnung abgekühlte Wärmespeichermedium übertragen. Dabei kondensiert der Wasserdampf in der Prozessluft im Bereich des Wärmetauschers zumindest teilweise. Dadurch wird der Prozessluft, die die Haushaltsgeschirrspülmaschine verlässt, die Feuch- tigkeit entzogen. Im Ergebnis wird weitgehend verhindert, dass die von der Prozessluft mitgeführte Feuchtigkeit an Oberflächen oder anderen Gegenständen der die Haushaltsgeschirrspülmaschine umgebenden Räumlichkeiten (z. B. einer Küche) kondensiert, diese nass bzw. feucht macht, und/oder einen Nährboden für Mikroorganismen bildet. Zusammenfassend betrachtet besteht der Kern der vorliegenden Erfindung also darin, einem Wärmespeichermedium eines Wärmetauschers einer Haushaltsgeschirrspülmaschine mit Hilfe einer Wärmepumpe Wärme zu entziehen und das abgekühlte Wärmespeichermedium in wärmeleitenden Kontakt mit der aus dem Aufnahmeraum der Haus- haltsgeschirrspülmaschine stammenden feuchten Prozessluft zu bringen, um Wasser aus der Prozessluft auszukondensieren und die Prozessluft damit zu trocknen, bevor diese die Haushaltsgeschirrspülmaschine, insbesondere in die Umgebung an deren Aufstellort, verläset. Der kondensierte Wasserdampf kann beispielsweise über einen Abwasserauslass, über den auch die Spülflotte abgeführt wird, aus der Haushaltsgeschirrspülmaschine entfernt werden. Auch ein Einleiten in den Aufnahmeraum wäre denkbar.

Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn der Wassergehalt der aus der Haushaltsgeschirrspülmaschine ausströmenden Prozessluft mit Hilfe des Wärmetauschers auf maximal 50g Wasser/m 3 Luft reduziert wird. Vorzugsweise wird der Wassergehalt auf maximal 15 g Wasser/m 3 Luft reduziert. Der verbleibende Wassergehalt der aus der Haushaltsgeschirrspülmaschine austretenden Prozessluft stellt schließlich sicher, dass es an Oberflächen der die Haushaltsgeschirrspülmaschine umgebenden Räumlich- keiten zu keiner weiteren Wasserdampfkondensation kommt. Eine Durchfeuchtung und damit Materialschädigung einer Arbeitsplatte oberhalb der Geschirrspülmaschine oder sonstiger Gegenstände, insbesondere Möbelteile, in der Umgebung der Geschirrspülmaschine ist somit weitgehend vermieden. Bakterien, Schimmelpilzen, o.ä. wird hierdurch wirksam der Nährboden entzogen.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann dem Wärmespeichermedium mit Hilfe eines Verdampfers der Wärmepumpenanordnung während eines Teilprogrammschritts mit aufzuheizender Spülflottenflüssigkeit bzw. Spülflotte, wie z.B. des Reinigungsschritts, Wärme entzogen werden, wobei die Wärme auf die Spülflotte übertragen werden kann. In dem Verdampfer wird das Kältemittel verdampft, wobei es Wärme aufnimmt. Alternativ muss das Kältemittel nicht verdampft werden. Bei einem gasförmigen Kältemittel kann eine Expansion des Kältemittels ausreichen, wobei es ebenfalls Wärme aufnimmt. In jedem Fall fließt Wärme von dem Wärmespeichermedium zu dem Kältemittel. Dadurch wird dem Wärmespeichermedium Wärme entzogen, welche dann in dem Kältemittel gespei- chert ist. Die Wärme kann dazu genutzt werden, die Spülflotte zu erwärmen, so dass die Wärme wieder sinnvoll genutzt wird. Insbesondere muss damit die Spülflotte nicht mehr oder zumindest nur in einem geringen Maße von einer separaten elektrischen Heizung aufgeheizt werden. Dadurch sinkt der Energieverbrauch der Haushaltsgeschirrspülma- schine.

Nach einer vorteilhaften Weiterbildung kann während des Trocknungsschritts in den Aufnahmeraum des Spülbehälters der Haushaltsgeschirrspülmaschine einströmende Außenluft vor dem Kontakt mit dem Spülgut erwärmt werden. Eine erwärmte Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen als eine kühlere Luft. Dadurch kann das Spülgut mit der erwärmten Luft schneller getrocknet werden. Die Erwärmung kann beispielsweise mit Hilfe eines elektrischen Heizelements erfolgen, das z. B. im Bereich eines Lufteinlasses der Haushaltsgeschirrspülmaschine oder in einem den Lufteinlass und den Aufnahmeraum der Haushaltsgeschirrspülmaschine verbindenden Kanal angeordnet ist.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung wird die in den Aufnahmeraum von außen einströmende Luft (Außenluft bzw. Frischluft) erwärmt, indem dieser Luft Wärme mittels eines Wärmeübertragers zugeführt wird, die beim Betrieb der Wärmepumpenanordnung im Bereich des Kondensators der Wärmepumpenanordnung frei wird. In dem Kondensator kann beispielsweise das Kältemittel kondensieren, insbesondere wird es vom gasförmigen in den flüssigen Aggregatszustand überführt, wobei es sich abkühlt. Die hierbei abgegebene Wärme wird auf die einströmende Luft übertragen. Damit kann ein Wärmekreislauf in der Wärmepumpenanordnung geschlossen und die Energieeffizienz der Haushaltsgeschirrspülmaschine verbessert werden. Zusätzlich oder alternativ kann die ein- strömende Luft auch mit einem (von einer Wärmepumpe verschiedenen), vorzugsweise elektrischen, Heizelement aufgeheizt werden. Schließlich ist es ebenso denkbar, dass die einströmende Luft nicht aufgeheizt wird. In diesem Fall ist es von Vorteil, wenn das Spülgut in einem dem Trocknungsschritt vorangehenden Klarspülschritt erwärmt wird, um sicherzustellen, dass die an dem Spülgut anhaftende Feuchtigkeit während des Trock- nungsschritts verdampft bzw. verdunstet und hierbei von der Luft (Prozessluft) im Aufnahmeraum aufgenommen werden kann. Vorzugsweise erfolgt die Erwärmung des Spülguts mit Hilfe von zuvor erwärmter Spülflotte (die in diesem Fall ein Klarspülmittel umfassen kann). Vorzugsweise wird die Luft (Prozessluft) während des Trocknungsschritts mit Hilfe eines Lüfters von dem Aufnahmeraum in und/oder durch den Wärmtauscher und letztendlich aus der Haushaltsgeschirrspülmaschine bewegt. Ferner umfasst die Wärmepumpenanordnung vorzugsweise den oben bereits genannten Verdichter, wobei die Drehzahl des Lüfters und/oder die Leistung des Verdichters in Abhängigkeit der Luftfeuchtigkeit der den Wärmetauscher verlassenden Luft angepasst werden kann. Die Haushaltsgeschirrspülmaschine umfasst also vorzugsweise einen Sensor im Bereich des Wärmetauschers, im Bereich zwischen dem Wärmetauscher und einem Luftauslass, insbesondere des Spülbehälters, der Haushaltsgeschirrspülmaschine (über den Luft aus der Haushaltsgeschirr- Spülmaschine austreten kann), oder im Bereich des genannten Luftauslasses.

Der Sensor ist vorzugsweise ausgebildet, die Luftfeuchtigkeit oder die Taupunkttemperatur der Luft zu detektieren. Vorzugsweise werden die Drehzahl des Lüfters und/oder die Leistung des Verdichters in Abhängigkeit der jeweils detektierten Größe variiert (wobei nur eine oder beide Größen berücksichtigt werden können). Ebenso kann es von Vorteil sein, wenn ein entsprechender Sensor auch außerhalb der Haushaltsgeschirrspülmaschine angeordnet ist und auch dessen Meßsignal als Basis für die Änderung der Drehzahl des Lüfters und/oder der Leistung des Verdichters herangezogen wird. Beispielsweise wäre es denkbar, die Drehzahl des Lüfters und/oder die Leistung des Verdichters derart zu regulieren, dass die Taupunkttemperatur oder die Luftfeuchtigkeit der die Haushaltsgeschirrspülmaschine verlassenden Luft, d.h. Prozessluft stets geringer ist als die Taupunkttemperatur oder die Luftfeuchtigkeit der die Haushaltsgeschirrspülmaschine unmittelbar umgebenden Luft. Hierdurch wird ein Kondensieren von noch in der die Haushaltsgeschirrspülmaschine verlassenden Prozessluft enthaltenem Wasserdampf an die Haus- haltsgeschirrspülmaschine umgebenden Oberflächen weitgehend vermieden bzw. wirksam verhindert.

Vorgeschlagen wird ferner eine Haushaltsgeschirrspülmaschine zum Reinigen von Spülgut mit einem Aufnahmeraum zur Aufnahme des zu reinigenden Spülguts. Insbeson- dere weist die Haushaltsgeschirrspülmaschine einen Wärmetauscher mit einem Wärmespeichermedium auf. Bei dem Wärmespeichermedium handelt es sich vorzugsweise um Wasser oder eine Wasser enthaltende Substanz, beispielsweise eine Salzlösung.

Des Weiteren umfasst die Haushaltsgeschirrspülmaschine eine Wärmepumpenanord- nung, mit deren Hilfe Wärme von dem Wärmespeichermedium auf eine während des Betriebs der Haushaltsgeschirrspülmaschine in der Haushaltsgeschirrspülmaschine zirkulierende Spülflotte übertragbar ist. Mittels der Wärmepumpenanordnung kann besonders energiesparend Wärme vom Wärmespeichermedium auf die Spülflotte übertragen wer- den. Insbesondere umfasst die Wärmepumpenanordnung die oben beschriebenen Komponenten Verdichter, Kondensator und Drossel.

Darüber hinaus umfasst die Wärmepumpenanordnung einen Verdampfer, der derart im Bereich des Wärmetauschers angeordnet ist, dass Wärme von dessen Wärmespeicher- medium auf den Verdampfer übertragbar ist. Der Verdampfer wird von einem Kältemittel durchströmt, das die von dem Wärmeträgermedium bzw. Wärmespeichermedium abgegebene Wärme aufnimmt und hierbei verdampft. Im Ergebnis kann mit Hilfe des Verdampfers also das Wärmeträgermedium des Wärmetauschers abgekühlt werden. Erfindungsgemäß weist die Haushaltsgeschirrspülmaschine ferner einen den Aufnahmeraum und den Wärmetauscher verbindenden Luftkanal und einen Lüfter auf. Mit Hilfe des Lüfters ist Luft (Prozessluft) vom Aufnahmeraum über den Luftkanal in bzw. durch den Wärmetauscher bewegbar. Außerdem weist die Haushaltsgeschirrspülmaschine einen dem Wärmetauscher nachgeordneten Luftauslass auf. Durch den Luftauslass verlässt die mittels des Wärmetauschers entfeuchtete Luft den Wärmetauscher und gelangt in die Umgebung, beispielsweise in eine Küche.

Durch diese Ausgestaltung der Haushaltsgeschirrspülmaschine kann nun die während eines Trocknungsschritts durch den Aufnahmeraum geleitete Luft (deren Wassergehalt beim Passieren des warmen Spülguts erhöht wird) im Bereich des Wärmetauschers abgekühlt werden. Hierdurch kondensiert der von der Luft mitgeführte Wasserdampf zumindest teilweise, so dass der absolute Wassergehalt der Luft verringert wird. Verlässt die derart getrocknete Luft (Abluft) schließlich die Haushaltsgeschirrspülmaschine, so wird ein Kondensieren von Feuchtigkeit an Oberflächen der die Haushaltsgeschirrspülmaschine umgebenden Räumlichkeiten weitgehend vermieden. Feuchtigkeitsbedingte Beschädigungen dieser Oberflächen oder die Bildung eines Nährbodens für Mikroorganismen werden damit zuverlässig verhindert. Der Wärmetauscher umfasst vorzugsweise ein geschlossenes Aufnahmebehältnis, in dem sich das Wärmeträgermedium bzw. Wärmespeichermedium befindet. Vorzugsweise durchzieht der genannte Luftkanal den Wärmetauscher hierbei derart, dass er zumindest teilweise von einer oder mehreren Wandungen des genannten Aufnahmebehältnisses begrenzt ist, die wiederum mit dem Wärmeträgermedium in direktem Kontakt steht bzw. stehen.

Nach einer vorteilhaften Weiterbildung ist der Verdampfer zumindest abschnittsweise von dem Wärmespeichermedium umgeben, d. h. der Verdampfer ist zumindest teilweise in- nerhalb des genannten Aufnahmebehältnisses angeordnet. Dadurch kann mittels eines Wärmeflusses die Wärme von dem Wärmespeichermedium auf das den Verdampfer durchströmende Kältemittel übertragen werden. Dabei ist es vorteilhaft, wenn eine Kontaktfläche zwischen dem Verdampfer und dem Wärmespeichermedium wenigstens 50 cm 2 , bevorzugt wenigstens 100 cm 2 , besonders bevorzugt wenigstens 200 cm 2 , beträgt, so dass möglichst viel Wärme pro Zeit übertragen werden kann.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung weist der Wärmetauscher einen Strömungskanal für die den Wärmetauscher passierende Luft auf, wobei der Strömungskanal vorzugsweise durch die oben genannten Wandungen des das Wärmeträgermedium beherbergenden Aufnahmebehältnisses des Wärmetauschers gebildet ist.

Vorzugsweise erstreckt sich in den Strömungskanal zumindest ein Wärmetauscherelement, an dem die den Wärmetauscher passierende Luft vorbeiströmt, wenn diese mit Hilfe des Lüfters durch den Strömungskanal bewegt wird. Die mit der Luft (feuchte Prozess- luft) in Kontakt kommende Oberfläche des Wärmetauscherelements kann dabei eine Form aufweisen, die von einer ebenen Fläche abweicht (um die Oberfläche gegenüber einer ebenen Oberfläche zu vergrößern), so dass die passierende Luft bzw. der von der Luft mitgeführte Wasserdampf in relativ kurzer Zeit eine große Menge an Wärme an das Wärmeträgermedium abgeben kann. Beispielsweise umfasst das Wärmetauscherelement mehrere Lamellen, die sich in den Strömungskanal und vorzugsweise auch in das Wärmeträgermedium erstrecken.

Nach einer vorteilhaften Weiterbildung weist das Wärmetauscherelement (von dem prinzipiell auch mehrere vorhanden sein können) einen oder mehrere Wärmetauscherab- schnitte auf, die sich in das Wärmespeichermedium erstrecken (die Wärmetauscherabschnitte können beispielsweise durch die oben genannten Lamellen gebildet sein). Mit dem bzw. den Wärmetauscherabschnitte(n) ist eine Wärmebrücke zwischen dem mit der durch den Wärmetauscher strömenden Luft in Kontakt kommenden Abschnitten des Wärmetauscherelements und dem Wärmespeichermedium ausgebildet. Die Wärme des passierenden Wasserdampfs fließt damit über das Wärmetauscherelement zu dem bzw. den Wärmetauscherabschnitte(n) und von dort in das Wärmespeichermedium.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist der Lüfter dem Wärmetauscher in Strömungs- richtung der den Wärmetauscher beim Betrieb des Lüfters passierenden Luft nachgeordnet. Dadurch wurde der aus dem Aufnahmeraum kommenden Prozessluft, wenn sie den Lüfter erreicht, bereits ein Großteil der Feuchtigkeit durch den Wärmetauscher entzogen, so dass weitgehend verhindert wird, dass sich die Feuchtigkeit an dem Lüfter niederschlägt und diesen auf Dauer beschädigt.

Nach einer vorteilhaften Weiterbildung umfasst die Wärmepumpenanordnung einen Kondensator, mit dessen Hilfe das durch den Verdichter verdichtete Kältemittel vom gasförmigen in seinen flüssigen Aggregatszustand überführt wird, wobei Wärme entsteht, die vom Kondensator abgeführt werden kann. Außerdem ist es vorteilhaft, wenn die Haus- haltsgeschirrspülmaschine einen Lufteinlass für den Eintritt von Luft in die Haushaltsgeschirrspülmaschine, insbesondere in den Aufnahmeraum deren Spülbehälters, aufweist. Schließlich kann die Haushaltsgeschirrspülmaschine Mittel aufweisen, mit deren Hilfe die bei der Kondensation des Kältemittels freiwerdende Wärme vom Kondensator auf die über den Lufteinlass in die Haushaltsgeschirrspülmaschine, insbesondere in den Aufnah- meraum deren Spülbehälters, einströmende Luft übertragbar ist.

In dem Kondensator wird das Kältemittel der Wärmepumpenanordnung vom gasförmigen Zustand in den flüssigen Zustand überführt, wobei eine Kondensationsenthalpie frei wird. Dies führt dazu, dass das Kältemittel Wärme abgibt, so dass damit die Luft, die durch den Lufteinlass eintritt, erwärmt werden kann. Bei dem Mittel, um diese Wärme zu übertragen, kann es sich beispielsweise um einen weiteren Wärmetauscher oder ein weiteres Wärmetauscherelement handeln. Der zusätzliche Wärmetauscher oder das zusätzliche Wärmetauscherelement kann beispielsweise ein System aus Rohren und/oder Lamellen aufweisen. In dem weiteren Wärmetauscher oder Wärmetauscherelement kann der Kondensator angeordnet sein, oder mit dem weiteren Wärmetauscher oder Wärmetauscherelement kann der Kondensator in sonstiger Weise thermisch gekoppelt sein, der das System aus Rohren und/oder Lamellen erwärmt. Zwischen den Rohren hindurch und/oder insbesondere durch die Lamellen kann die eintretende Luft strömen und dadurch die Wärme auf- nehmen. Wenn die Luft, die in die Haushaltsgeschirrspülmaschine von außen eintritt, erwärmt wird, kann sie mehr Feuchtigkeit aufnehmen, so dass die Trocknungswirkung der Luft auf das feuchte Spülgut verbessert wird.

Außerdem ist es vorteilhaft, wenn die Haushaltsgeschirrspülmaschine eine Steuer- und/oder Regeleinheit aufweist, die ausgebildet ist, die Haushaltsgeschirrspülmaschine nach einem Verfahren der vorangegangenen Beschreibung zu betreiben. Die Steuer- und/oder Regeleinheit ist mit der Wärmepumpenanordnung und/oder dem Lüfter verbunden. Außerdem betreibt die Steuer- und/oder Regeleinheit alle weiteren für den Betrieb notwendigen Komponenten der Haushaltsgeschirrspülmaschine.

Zweckmäßig kann es ggf. sein, wenn der Auslassort, an dem die mittels des Wärmetauschers entfeuchtete Prozessluft die Haushaltsgeschirrspülmaschine verlässt, vom Einlassort, an dem Außenluft in die Haushaltsgeschirrspülmaschine einströmt, soweit entfernt ist, dass eine ausreichende Entkopplung zwischen Zuluft- und Abluftstrom sichergestellt ist. Dies verbessert nochmals den Wirkungsgrad der Trocknung beim Trocknungsschritt des jeweiligen Spülprogramms.

Die Erfindung und ihre vorteilhaften Aus- und Weiterbildungen sowie deren Vorteile werden nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen, jeweils in einer schematischen Prinzipskizze:

Figur 1 eine Haushaltsgeschirrspülmaschine mit einem Aufnahmeraum, einem

Wärmetauscher und einer Wärmepumpenanordnung, und Figur 2 den Wärmetauscher und die Wärmepumpenanordnung der Figur 1

Elemente mit gleicher Funktion und Wirkungsweise sind in den Figuren 1 , 2 jeweils mit denselben Bezugszeichen versehen. Figur 1 zeigt eine Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 mit einem Aufnahmeraum 2 in ihrem Spülbehälter 21 , mit einem Wärmetauscher 4 und mit einer Wärmepumpenanordnung 6. In dem Aufnahmeraum 2 ist zu säuberndes Spülgut 3 angeordnet, das während eines flüssigkeitsführenden Teilprogrammschritts oder mehrerer flüssigkeitsführender Teilpro- grammschritte eines Geschirrspülprogramms mit einer Spülflotte bzw. Spülflüssigkeit (nicht gezeigt) beaufschlagt, insbesondere mittels ein oder mehrerer, im Spülbehälter angeordneter Sprüheinrichtungen besprüht wird.

Vorzugsweise weist das jeweilig durchzuführende Geschirrspülprogramm zeitlich nachei- nander die flüssigkeitsführenden Teilprogrammschritte Vorspülschritt, Reinigungsschritt, Zwischenspülschritt, Klarspülschritt und einen geschirrspülprogrammabschließenden Trocknungsschritt auf. Dabei können/kann ggf. der Vorspülschritt und/oder der Zwischenspülschritt entfallen. Ggf. ist auch ein Geschirrspülprogramm möglich, bei dem der jeweilige flüssigkeitsführende Teilprogrammschritt wie z.B. Zwischenspülschritt mehrfach durch- geführt wird. Flüssigkeitsführende Teilprogrammschritte, bei denen jeweils die Spülflotte auf eine gewünschte Mindesttemperatur aufgeheizt wird, sind vorzugsweise der Reinigungsschritt und der Klarspülschritt. Beim Klarspülschritt des jeweiligen Geschirrspülprogramms wird Wasser zweckmäßigerweise mit einem Klarspülmittel versetzt, um die Oberflächenspannung des Wassers herabzusetzen und dadurch dessen Abtropfverhalten vom Spülgut zu verbessern. Insbesondere wird beim Reinigungsschritt des jeweiligen Geschirrspülprogramms die Spülflotte bzw. Spülflüssigkeit auf eine bestimmte Mindesttemperatur aufgeheizt. Die Spülflotte bzw. Spülflüssigkeit ist beim Reinigungsschritt vorteilhafterweise auf über 60° C erwärmt, so dass deren Reinigungswirkung erhöht ist. Sie ist beim Reinigungsschritt durch eine vorgegebene Menge an Wasser gebildet, der ein oder mehrere Reinigerstoffe zugesetzt sind.

Mit der beim jeweiligen Teilprogrammschritt mit aufzuheizender Spülflotte - wie hier im Ausführungsbeispiel vorzugsweise beim Reinigungsschritt - erhöhten Temperatur der Spülflotte geht auch eine erhöhte Luftfeuchtigkeit der Luft im Aufnahmeraum 2 einher. Die Luft im Aufnahmeraum 2 weist dabei im Wesentlichen die gleiche Temperatur wie die erwärmte Spülflotte bzw. Spülflüssigkeit auf. Insbesondere wird beim letzten flüssigkeitsführenden Teilprogrammschritt des Geschirrspülprogramms - hier im Ausführungsbeispiel beim Klarspülschritt des Geschirrspülprogramms, bei dem als Spülflotte mit Klarspüler versetztes Wasser in dem zuvor beim Reinigungsschritt aufgeheizten Aufnahmeraum 2 auf das dann bereits warme bzw. erhitzte Spülgut mittels einer oder mehrerer Sprüheinrichtungen versprüht wird - der Feuchtigkeitsgehalt der Luft im Aufnahmeraum hoch gehalten, insbesondere so hoch, dass eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 100% vorliegt. Dies gilt erst Recht, wenn beim Klarspülschritt auch die Klarspülflotte mittels der Wärme- pumpenanordnung und/oder mittels einer davon separaten Heizeinrichtung wie z.B. mittels eines Flüssigkeits- Durchlauferhitzers aufgeheizt und im Aufnahmeraum mit dem Spülgut verteilt, insbesondere mittels ein oder mehrerer Sprüheinrichtungen versprüht wird. Um nun das Spülgut 3 zeitlich nach dem letzten flüssigkeitsführenden Teilprogrammschritt des Geschirrspülprogramms, hier dem Klarspülschritt zu trocknen, wird während des Trocknungsschritts des jeweilig durchgeführten Geschirrspülprogramms der Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 Frischluft bzw. Zuluft von außen in den Aufnahmeraum 2 geleitet. Die einströmende Frischluft bzw. Außenluft ist in den Figuren 1 , 2 jeweils mit einem Pfeil 22 symbolisiert. Dabei nimmt die Frischluft die Feuchtigkeit, die an dem Spülgut 3 anhaftet, auf und besitzt hierdurch einen hohen Wassergehalt bzw. eine hohe Luftfeuchtigkeit. Der Wassergehalt ist dabei insbesondere höher als der Wassergehalt der Umgebungsluft der Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 , die beispielsweise in einer Küche platziert ist. Würde diese warme Luft mit der erhöhten Luftfeuchtigkeit nun unbehandelt aus der Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 als Abluft austreten, würde das in der Abluft enthaltene Wasser an solchen Oberflächen der Umgebung der Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 kondensieren, deren Materialtemperatur niedriger als die Taupunktemperatur der aus der Haushaltsgeschirrspülmaschine ausströmenden Abluft ist. Die Oberflächen können durch die daran niedergeschlagene Feuchtigkeit beschädigt werden, insbesondere, wenn die Oberflächen Holzbestandteile aufweisen. Zusätzlich können sich in der Feuchtigkeit Schimmelpilze und Bakterien vermehren, welche insbesondere in Küchen äußerst unerwünscht sind. Die Frischluft, die die Feuchtigkeit von dem Spülgut 3 aufnimmt, kann beispielsweise durch einen Lufteinlass 12 und über einen sich daran anschließenden Lufteinlasskanal 13 in den Aufnahmeraum 2 gelangen. In dem in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist nun in der Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 ein Wärmetauscher 4 angeordnet, der der aus dem Aufnahmeraum 2 austretenden Prozessluft Wasser entzieht. Der Wärmetauscher 4 umfasst dazu vorzugsweise zumindest ein Wärmetauscherelement 14, das, wie im Folgenden noch näher erläutert, eine Temperatur aufweist, die sicherstellt, dass der in der Luft enthaltene Wasserdampf an dem Wärmetauscherelement 14 zumindest teilweise kondensiert.

In jedem Fall sollte die Temperatur des Wärmetauscherelements 14 (von dem auch mehrere vorhanden sein können) geringer sein als die Temperatur, insbesondere Taupunkt- temperatur der aus dem Aufnahmeraum 2 zum Wärmetauscher 4 geleiteten Luft- Wasserdampf-Mischung, um das gewünschte Kondensieren des Wasserdampfs zu ermöglichen. Insbesondere ist die Temperatur des Wärmetauscherelements 14 geringer als die Temperatur der die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 direkt umgebenden Oberflächen, z. B. die an die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 angrenzenden Oberflächen eines die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 umgebenden Küchenschranks. Damit wird insbesondere erreicht, dass die Menge an Wasser in der aus der Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 austretenden Luft derart reduziert wird, dass kein oder kaum Wasser an den genannten Oberflächen kondensiert. Das in dem Wärmetauscher 4 kondensierte Wasser kann dabei zur Spülflotte zurückgeführt werden und/oder für einen flüssigkeitsführenden Teilprogrammschritt eines nachfolgenden Geschirrspülprogramms zwischengespeichert werden, so dass der Wasserverbrauch der Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 verringert wird. Das Wärmetauscherelement 14 kann beispielsweise Lamellen aufweisen oder durch Lamellen gebildet sein, so dass die mit der Prozessluft bzw. dem von der Prozessluft mitgeführten Wasserdampf in Kontakt kommende Oberfläche des Wärmetauscherelements 14 vergrößert ist. Dadurch kann pro Zeitintervall besonders viel Wasserdampf an dem Wärmetauscherelement 14 kondensieren.

Um die Temperatur des Wärmetauscherelements 14 gering zu halten, insbesondere geringer als die Temperatur der aus dem Aufnahmeraum 2 austretenden und in den Wärmetauscher 4 eintretenden feucht- warmen Prozessluft, weist die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 ein Wärmespeichermedium 5 auf. Das Wärmespeichermedium 5 kann bei- spielsweise ein Kühlmittel, insbesondere Wasser, sein oder umfassen, das eine hohe spezifische Wärmekapazität und/oder eine hohe Schmelzenthalpie aufweist.

Das Wärmetauscherelement 14 kann einen oder mehrere Wärmetauscherabschnitte 15 aufweisen, die in das Wärmespeichermedium 5 hinein ragen, so dass Wärme besonders gut von dem Wärmetauscherelement 14 auf das Wärmespeichermedium 5 übertragen werden kann. Dadurch kann das Wärmetauscherelement 14 auf einer annähernd konstant niedrigen Temperatur gehalten werden (wobei die Temperatur zumindest niedriger als die Temperatur der aus dem Aufnahmeraum 2 austretenden feucht-warmen Prozess- luft sein sollte). Die aus der Haushaltsgeschirrspülmaschine ausströmende, nach Durchströmen des Wärmetauschers 4 getrocknete Prozessluft ist in den Figuren 1 , 2 jeweils durch einen Pfeil 23 symbolisiert.

Des Weiteren weist die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 einen Luftkanal 8 auf, durch den die aus dem Aufnahmeraum 2 austretende Prozessluft zu dem Wärmetauscherelement 14 befördert wird. An den Luftkanal 8 schließt sich ein Strömungskanal 10 an, der die Prozessluft zur Entfeuchtung durch den Wärmetauscher 4 und an dem Wärmetauscherelement 14 vorbei führt. In dem Luftkanal 8 und/oder in dem Strömungskanal 10 ist ein Lüfter 9 angeordnet, der die Prozessluft von dem Aufnahmeraum 2 zu dem Wärmetauscher 4 und durch diesen hindurchbefördert. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Lüfter 9 in Strömungsrichtung der ausströmenden Prozessluft nach dem Wärmetauscher 4 angeordnet. Dies führt dazu, dass den Lüfter 9 bereits getrocknete Luft erreicht, so dass an dem Lüfter 9 kaum bzw. keine Feuchtigkeit mehr kondensiert. Dadurch wird auch der Lüfter 9 vor Beschädigungen geschützt.

Außerdem weist die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 eine Wärmepumpenanordnung 6 auf, die Wärme von dem Wärmespeichermedium 5 abtransportiert, um dieses abzukühlen und damit eine Kondensation des durch den Wärmetauscher 4 transportierten, von der Luft mitgeführten, Wasserdampfs zu ermöglichen. Dazu weist die Wärmepumpenanordnung 6 einen Verdampfer 7 auf, der dazu ausgebildet ist, Wärme von dem Wärmespeichermedium 5 aufzunehmen, um es abzukühlen. In der Figur 2 ist ein Ausschnitt der Figur 1 dargestellt, der den Wärmetauscher 4 und die Wärmepumpenanordnung 6 zeigt. Durch den Strömungskanal 10 wird die aus dem Aufnahmeraum 2 ausströmende feucht- warme Prozessluft zu dem Wärmetauscher 4 geleitet. In dem Wärmetauscher 4 ist zumindest ein Wärmetauscherelement 14 angeordnet, das durch das Wärmeträgermedium 5 gekühlt ist. An dem Wärmetauscherelement 14 kondensiert der in der feucht- warmen Prozessluft enthaltene Wasserdampf, so dass die Prozessluft getrocknet bzw. Wasser entzogen wird. Durch das Kondensieren des Wasserdampfs der Prozessluft überträgt diese Wärme auf das Wärmetauscherelement 14. Die so getrocknete Prozessluft verlässt die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 schließlich durch den Luftauslass 1 1 als Abluft (siehe Figur 1 ).

Das Wärmetauscherelement 14 umfasst vorzugsweise Wärmetauscherabschnitte 15, die sich in das Wärmespeichermedium 5 erstrecken. Durch die Wärmetauscherabschnitte 15 wird Wärme, die von dem vorbeiströmenden Luft-Wasserdampf-Gemisch an das Wärme- tauscherelement 14 abgegeben wird, von dem Wärmetauscherelement 14 auf das Wärmespeichermedium 5 übertragen. Das Wärmespeichermedium 5 kann beispielsweise Wasser oder eine Wasser-Salz-Lösung sein bzw. Wasser oder eine Wasser-Salz-Lösung umfassen. Das Wärmespeichermedium 5 kann dabei während des Verfahrens flüssig sein, oder es kann zuerst fest sein und durch die Wärmeaufnahme von dem Wärmetauscherelement 14 geschmolzen werden. Dadurch kann das Wärmespeichermedium 5 mehr Wärme aufnehmen, als wenn es trotz Wärmeaufnahme seinen Aggregatszustand beibehält. In dem Wärmespeichermedium 5 erstreckt sich vorzugsweise zumindest teilweise der Verdampfer 7, der Teil der Wärmepumpenanordnung 6 ist. In dem Verdampfer 7 ist ein Kältemittel angeordnet, das durch die Wärme des Wärmespeichermediums 5 in den gasförmigen Zustand übergehen kann und dabei die Wärme aufnimmt. Das Kältemittel kann anschließend zu einem Verdichter 17 geleitet werden, der den Druck des gasförmigen Kältemittels erhöht, wobei die Temperatur des Kältemittels steigt. In einem Kondensator 18 der Wärmepumpenanordnung 6 kondensiert das erwärmte Kältemittel und gibt die Wärme an eine Umgebung des Kondensators 18 ab. Wie in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel gezeigt, ist der Kondensator 18 beispielsweise in dem Luft- einlasskanal 13 angeordnet. Durch diesen kann Frischluft aus der Umgebung in den Aufnahmeraum 2 des Spülbehälters 21 der Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 als Zuluft einströmen. Dabei wird es an dem Kondensator 18 der Wärmepumpenanordnung 6 vorbeigeleitet, so dass die Frischluft erwärmt wird. Dadurch steigt die Wasseraufnahmekapazität der in den Aufnahmeraum gelangenden Frischluft, so dass dort die Trocknungswirkung der Frischluft auf das zu trocknende Spülgut 3 erhöht wird.

Zusätzlich oder alternativ kann in dem Lufteinlasskanal 13 auch ein Heizelement (nicht gezeigt) angeordnet sein, das die einströmende Frischluft vorerwärmt. Das Heizelement kann beispielsweise eine elektrische Heizwendel umfassen.

Zusätzlich oder alternativ kann die von dem Kondensator 18 der Wärmepumpenanordnung 6 abgegebene Wärme auch auf die Spülflotte übertragen werden. Dabei wird die zu erwärmende Spülflotte durch einen zusätzlichen, hier nicht gezeigten, Kanal an dem Kon- densator 18 vorbei bzw. hindurch geführt. Dadurch kann der Energieverbrauch der Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 verringert werden.

Das Kältemittel wird nach dem Kondensator 18 zu einer Drossel 16 geleitet. Die Drossel 16 verringert den Druck des Kältemittels, wobei es sich abkühlt. Danach gelangt es wie- der zum Verdampfer 7, so dass es erneut Wärme von dem Wärmespeichermedium 5 aufnehmen kann, dabei selbst in den gasförmigen Zustand übergeht und der Kreislauf der Wärmepumpenanordnung 6 damit geschlossen ist.

In Abwandlung zum vorstehenden Ausführungsbeispiel der Figuren 1 , 2 kann der Wärme- tauscher 4 in Doppelfunktion als Wärmespeichertank zur Entnahme von Wärmeenergie aus dem in ihm gespeicherten Wärmespeichermedium 5, insbesondere Wasser, durch die Wärmepumpenanordnung 6 und zugleich als Entnahmebehälter bzw. Befüllungstank zur Zufuhr von Behandlungsflüssigkeit in den Aufnahmeraum 2 des Spülbehälters der Haushaltsgeschirrspülmaschine ausgebildet sein. Das Wärmespeichermedium 5, insbesondere Speicherwasser, aus diesem Wärmetauscher 4 wird also als Behandlungsflüssigkeit im Aufnahmeraum im jeweiligen flüssigkeitsführenden Teilprogrammschritt eines Spülprogramms zumindest teilweise verwendet. Durch seine Doppelfunktion als Wärmetauscher und Befüllungstank wird in vorteilhafter Weise Bauraum in der Geschirrspülmaschine eingespart, d.h. es ist nicht erforderlich, eigens Platz für einen separaten Tank mit Wärme- speichermedium und eigens Platz für einen separaten Tank mit Behandlungsflüssigkeit bzw. Prozessflüssigkeit, insbesondere Frischwasser, innerhalb der Geschirrspülmaschine bereitzustellen. Bei dieser Ausführungsvariante ist es zweckmäßig, wenn der Wärmetauscher durch einen Behälter gebildet ist, in den einlaufseitig Wasser, insbesondere Frischwasser, als Wärmespeichermedium und Behandlungsflüssigkeit, über eine Zuführleitung, insbesondere aus einem Wasserversorgungnetz, einfüllbar ist, und aus dem auslaufseitig über eine Abführleitung Wasser als Behandlungsflüssigkeit bzw. Prozessflüssigkeit in den Aufnahmeraum des Spülbehälters der Geschirrspülmaschine zuführbar ist. In der Figur 1 ist eine solche Zuführleitung strichpunktiert eingezeichnet und mit 19 bezeichnet. In der Figur 1 ist auch eine solche Abführleitung strichpunktiert eingezeichnet und mit 20 bezeichnet. Der Wärmetauscher wird hier also vorzugsweise als offener Tank mit einem Wasserzulauf und einem Wasserablauf betrieben. Wenn pro Spülprogramm das Wärmespeichermedium im Tank bzw. Behältnis des Wärmetauschers mindestens einmal teilweise oder ganz gewechselt wird, d.h. dem Behältnis das dort gespeicherte Wärmespeichermedium teilweise oder ganz entnommen und wieder mit frischem Wärmespeichermedium, insbesondere Frischwasser, befüllt wird, so ist die Gefahr einer unerwünschten Verkeimung des Behältnisses des Wärmetauschers weitgehend vermieden. Auch kann dieser Wechsel des Wärmespeichermediums günstig für das Auftauen von etwaigem Eis sein, das sich aus dem Wärmespeichermedium während der jeweiligen aktiven Betriebsphase der Wärmepumpenanordnung, bei der dem Wärmespeichermedium Wärme entzogen wird, im Speichertank gebildet hat. Denn die Temperatur und damit der Wärmeenergiegehalt des dem Speichertank neu zugeführten Wärmespeichermediums wie z.B. Frischwasser ist übli- cherweise höher als die Temperatur und der Wärmeenergiegehalt des im Speicherbehälter zu Eis erstarrten Wärmespeichermediums.

Zudem lässt sich bei einem Trocknungssystem der Haushaltsgeschirrspülmaschine, bei dem während des Trocknungsschritts des jeweiligen Spülprogramms Prozessluft aus dem Aufnahmeraum, insbesondere über einen an einen Luftauslass des Aufnahmeraums angeschlossenen Luftkanal bevorzugt mittels eines Gebläses, heraustransportiert und an die Umgebung der Geschirrspülmaschine als Abluft abgegeben wird, nach einer vorteilhaften Weiterbildung ein Abschnitt dieses Luftkanals an einer Außenwandung des mit dem Wärmespeichermedium gefüllten Behältnisses bzw. Speicherbehälters, bevorzugt ther- misch kontaktierend, vorbeiführen, oder durch das Behältnis hindurchführen. Insbesondere kann es günstig sein, wenn eine Teilfläche oder die Gesamtfläche einer Wandung des Speicherbehälters einen Wandungsabschnitt des Luftkanals bildet bzw. ersetzt, so dass die aus dem Aufnahmeraum austretende Prozessluft an einer Wandung des mit dem Wärmespeichermedium gefüllten Speichertanks bzw. Speicherbehältnisses unmittelbar, d.h. direkt kontaktierend vorbeistreichen kann.

Verallgemeinert ausgedrückt kann dadurch, dass der Luftkanal zumindest entlang einem Teilabschnitt seines Verlaufs mit dem Speichertank thermisch gekoppelt ist, zwischen dem Wärmespeichermedium des Speichertanks und der aus dem Aufnahmeraum herausgeführten Prozessluft auf einfache Weise ein effektiver Wärmetransfer bewirkt werden. Dabei bleiben die Prozessluft und das Wärmespeichermedium stofflich voneinander getrennt. Zweckmäßig kann es ggf. sein, wenn der Wärmetauscher außenseitig an einer Wandung, insbesondere Seitenwandung, des Spülbehälters der Haushaltsgeschirrspülmaschine angebracht ist, und zwischen dem Wärmetauscher und der Wandung des Spülbehälters insbesondere eine thermische Isolationsschicht oder thermische Barriere vorgesehen ist. Dadurch kann ein Wärmetransferkurzschluss zwischen dem Speicherbehälter des Wär- metauschers und dem Aufnahmeraum des Spülbehälters weitgehend vermieden werden. Zugleich dient der Speicherbehälter trotzdem als eine Wärmeenergiesenke für Verlustwärme, die trotz thermischer Isolationsschicht aus dem Spülbehälter entweicht. Der zeichnerischen Übersichtlichkeit halber ist eine solche thermische Isolationsschicht in den Figuren 1 , 2 nicht eingezeichnet.

Verallgemeinert betrachtet wird die Abluft, die während der Trocknungsphase des Spülgangs des jeweilig durchzuführenden Geschirrspülprogramms aus dem Aufnahmeraum des Spülbehälters nach außen in die Umgebung am Aufstellort der Geschirrspülmaschine strömt, vor dem Verlassen der Geschirrspülmaschine, d.h. vor der Abgabe an die Umge- bung, derart mit dem Speicherbehälter und/oder mit dem an diesen thermisch gekoppelten Verdampfer der Wärmepumpenanordnung in thermischen Kontakt gebracht und abgekühlt, dass ihre Temperatur niedriger ist als die Temperatur der Objekte wie z.B. der benachbarten Küchenmöbel oder der Arbeitsplatte in der Umgebung der Geschirrspülmaschine. Insbesondere wird die Taupunkttemperatur der Abluft soweit abgesenkt, dass die- se kleiner als die Temperatur der benachbarten Objekte oder Materialien in der Umgebung der Geschirrspülmaschine und/oder kleiner als die Temperatur der Umgebungsluft ist. Die Feuchtigkeit, die in der aus dem Aufnahmeraum ausströmenden Abluft enthalten ist, wird - bevor die Abluft die Geschirrspülmaschine in die Umgebung verlässt - an einer kühlen Fläche des durch den vorangegangenen Wärmepumpenbetrieb kaltgemachten, mit dem Wärmespeichermedium gefüllten Speicherbehälters und/oder Verdampfers vorzugsweise soweit auskondensiert, dass keine oder kaum Restfeuchtigkeit, die noch in der derart getrockneten Abluft enthalten ist, an Objekten in der Nachbarschaft der Geschirrspülmaschine auskondensieren kann.

Die vorliegende Erfindung geht insbesondere von folgendem aus: bei offenen Trocknungssystemen wird feuchte Luft an die Umgebung abgegeben. An der Austrittsstelle kann Kondensat auftreten und an den umliegenden Bauteilen Schäden verursachen. Durch diese Erfindung soll die Kondensatbildung vermieden werden.

Bei bekannten Lösungen wird z. B. die feuchte Luft mit frischer Luft verschnitten, bevor die Luft an die Umgebung abgegeben wird. Andere Lösungen wärmen die Arbeitsplatte mit einem warmen Luftstrom vor, um Kondensatbildung zu vermeiden. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung kann insbesondere ein Wärmeüberträger vorzugsweise in einem mit kaltem Fluid befüllten Behältnis integriert sein. Das Behältnis kann zweckmäßigerweise über eine Zuluftöffnung und eine Abluftöffnung verfügen. Der Wärmeüberträger kann vorzugsweise dazwischen positioniert sein. Der Wärmeüberträger kann insbesondere so gestaltet sein, dass Rippen o.ä. es ermöglichen, dem kalten Fluid die Wärme zu entziehen. Dem Fluid kann vorzugsweise durch einen Verdampfer einer Wärmepumpe die Wärme während dem Trocknungsprozess oder in den vorher erfolgten Heizphasen entzogen werden.

Ein mögliches Ausführungsbeispiel ist insbesondere wie folgt gekennzeichnet: Während der Trocknungsphase wird ein Lüfter in Betrieb genommen, um die feuchte Prozessluft aus dem Geschirrspüler abzusaugen. Der Lüfter ist bevorzugt nach dem Wärmeüberträger positioniert. Die Prozessluft wird durch den Wärmeüberträger zweckmäßigerweise so abgekühlt, dass Feuchtigkeit auskondensiert und die Luft auf eine höhere relative Feuchte und einen niedrigeren Taupunkt gebracht wird. Wird die Luft an die Umgebung abgege- ben, besitzt sie 100% relative Feuchte, jedoch auf einem niedrigeren Temperaturlevel. Durch den zusätzlichen Mischungseffekt mit der Umgebungsluft wird die weitere Kondensation an umliegenden Bauteilen vermieden. Die benötigte Kälte kann durch die Inbetriebnahme einer Wärmepumpe zur Verfügung gestellt werden.

Durch den entstehenden Unterdruck im Geschirrspüler strömt zweckmäßigerweise an einer Zuluftöffnung Frischluft nach. Diese Frischluft kann wiederum vorzugsweise durch einen Wärmeüberträger, welcher die Wärme insbesondere vom Kondensator der Wärmepumpe weitergibt, vorgewärmt werden, um den Taupunkt zu verringern und um das Spülgut effizient zu trocknen.

Ein weiteres mögliches Ausführungsbeispiel ist analog zum zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel ausgebildet mit dem Unterschied, dass die Wärmepumpe während des Trocknungsvorganges nicht aktiv ist. Das Fluid im Behältnis wurde in den vorausgehen- den Waschphasen soweit abgekühlt, um den Taupunkt der Abluft niedriger zu halten als den Taupunkt der Umgebung.

Ein weiteres mögliches Ausführungsbeispiel ist analog zum zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel ausgebildet mit dem Unterschied, dass anstelle des mit dem Kondensator der Wärmepumpenanordnung gekoppelten Wärmeüberträgers für die Vorerwärmung der einströmenden Frischluft ein Heizelement verwendet wird.

Die Erfindung führt insbesondere zu folgenden Vorteilen: - Keine Kondensationsproblematik an Möbeln oder der Umgebung,

Verwendung der energiesparenden Wärmepumpe im Trocknungsvorgang möglich, durch das Ansaugen frischer Luft wird ein energetischer Vorteil im Vergleich zu geschlossenen Systemen erzielt. Im Übrigen ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Vielmehr sind sämtliche Kombinationen der beschriebenen Einzelmerkmale, wie sie in den Ansprüchen, der Beschreibung sowie den Figuren gezeigt oder beschrieben sind und soweit eine entsprechende Kombination technisch möglich bzw. sinnvoll erscheint, Gegenstand der Erfindung. Bezugszeichenliste

1. Haushaltsgeschirrspülmaschine

2. Aufnahmeraum

3. Spülgut

4. Wärmetauscher

5. Wärmespeichermedium

6. Wärmepumpenanordnung

7. Verdampfer

8. Luftkanal

9. Lüfter

10. Strömungskanal

1 1 . Luftauslass

12. Lufteinlass

13. Lufteinlasskanal

14. Wärmetauscherelement

15. Wärmetauscherabschnitte

16. Drossel

17. Verdichter

18. Kondensator

19. Zuführleitung

20. Abführleitung

21 . Spülbehälter

22. einströmende Außenluft

23. ausströmende Prozessluft