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Title:
DOMESTIC REFRIGERATION APPLIANCE HAVING A DIGITAL CAMERA AND METHOD FOR OPERATING A DOMESTIC REFRIGERATION APPLIANCE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/234066
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a domestic refrigeration appliance (1) and to a method for operating a domestic refrigeration appliance (1). The domestic refrigeration appliance (1) comprises a thermally insulated body (2) with an inner container (3) that delimits a coolable inner space (4) provided for storing food products, a refrigeration device for cooling the coolable inner space (4), a door leaf (5) which, in the closed state, closes the coolable inner space (4) and, in the open state, gives access thereto, an inner lighting (10) designed to illuminate the coolable inner space (4) permanently with a first light intensity (L1) at least when the door leaf (5) is open and a digital camera (12) designed to provide a set of image data associated with an image of the coolable inner space (4). In order to produce the set of image data, the domestic refrigeration appliance (1) is designed to operate the inner lighting (10) with the first light intensity (L1), during a first period of time (T1) associated with an exposure time for producing the set of image data, to operate the inner lighting (10) with a second light intensity (L2) greater than the first light intensity (L1), and/or to operate a flash of the digital camera (12, 13) or of the domestic household appliance (1), and during a second period of time (T1) that immediately precedes the first period of time (T1), to operate the inner lighting (10) with a third light intensity (L3) lower than the first light intensity (L1), and/or during a third period of time (T3) that immediately follows the first period of time (T1), to operate the inner lighting (10) with a fourth light intensity (L4) lower than the first light intensity (L1).

Inventors:
URBAN, Dieter (Hirschstr. 20, Pfaffenhofen, 89284, DE)
WETZL, Gerhard (Hohweiherstr. 15, Sontheim, 89567, DE)
Application Number:
EP2018/065169
Publication Date:
December 27, 2018
Filing Date:
June 08, 2018
Export Citation:
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Assignee:
BSH HAUSGERÄTE GMBH (Carl-Wery-Str. 34, München, 81739, DE)
International Classes:
F25D27/00; F25D29/00; G03B21/20
Foreign References:
DE102013216764B32014-09-04
US20020171753A12002-11-21
JPH0943670A1997-02-14
US20150181097A12015-06-25
JP2012230178A2012-11-22
DE69024090T21996-05-09
US5881326A1999-03-09
US20170041520A12017-02-09
DE102013211099A12014-12-18
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

Verfahren zum Betreiben eines Haushaltskältegerätes (1 ), das einen wärmeisolierten Korpus (2) mit einem Innenbehälter (3), der einen zum Lagern von Lebensmitteln vorgesehenen kühlbaren Innenraum (4) begrenzt, eine Kältevorrichtung zum Kühlen des kühlbaren Innenraums (4), ein Türblatt (5), welches im geschlossenen Zustand den kühlbaren Innenraum (4) verschließt und im geöffneten Zustand zugänglich macht, eine Innenraumbeleuchtung (10), welche eingerichtet ist, zumindest bei geöffnetem Türblatt (5) den kühlbaren Innenraum (4) dauerhaft mit einer ersten Lichtintensität (L-ι) zu beleuchten, und eine Digitalkamera (12, 13) umfasst, die eingerichtet ist, einen Bilddatensatz, der einem Bild vom kühlbaren Innenraum (4) oder von der dem kühlbaren Innenraum (4) zugewandten Seite (5a) des Türblatts (5) zugeordnet ist, zu erstellen, aufweisend folgende Verfahrensschritte:

- Betreiben der Innenraumbeleuchtung (10) mit der ersten Lichtintensität (L-i),

- während einer ersten Zeitdauer (T-i), die einer Belichtungszeitdauer zum Erstellen des Bilddatensatzes zugeordnet ist, Betreiben der Innenraumbeleuchtung (10) mit einer zweiten Lichtintensität (L2), die größer als die erste Lichtintensität (L-ι) ist, und/oder Betreiben eines Blitzlichts der Digitalkamera (12, 13) oder des Haushaltskältegerätes (1 ), und

- unmittelbar vor der ersten Zeitdauer (T-i) und während einer zweiten Zeitdauer (T2), Betreiben der Innenraumbeleuchtung (10) mit einer dritten Lichtintensität (L3), die kleiner als die erste Lichtintensität (L-ι) ist, und/oder unmittelbar nach der ersten Zeitdauer (T-i) und während einer dritten Zeitdauer (T3), Betreiben der Innenraumbeleuchtung (10) mit einer vierten Lichtintensität (L4), die kleiner als die erste Lichtintensität (L-ι) ist.

Verfahren nach Anspruch 1 , bei dem die mittlere Lichtintensität während der Gesamtdauer aus der ersten, zweiten und dritten Zeitdauer (T-i , T2, T3) ungleich der ersten Lichtintensität (Li) ist. Verfahren nach Anspruch 1 , bei dem die mittlere Lichtintensität während der Gesamtdauer aus der ersten, zweiten und dritten Zeitdauer (T-i , T2, T3) gleich der ersten Lichtintensität (L-ι) ist.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, aufweisend ein Ansteuern der Digitalkamera (12, 13) derart, dass diese bei sich schließendem Türblatt (5) und/oder bei einem vorgegebenen Öffnungswinkel des Türblatts (5) den Bilddatensatz erstellt.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die Gesamtdauer aus der ersten, zweiten und dritten Zeitdauer (T-i , T2, T3) kleiner als 100 ms ist, und/oder dass die dritte und /oder vierte Lichtintensität (L3, L4) gleich Null ist, und/oder dass die Innenraumbeleuchtung (10) wenigstens ein Leuchtmittel umfasst, dessen Lichtintensität variabel steuerbar ist.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem die Innenraumbeleuchtung (10) wenigstens ein Leuchtmittel mit fester Lichtintensität und einem steuerbaren, dem Leuchtmittel vorgeschalteten Lichtfilterelement (23) umfasst.

Haushaltskältegerät, aufweisend einen wärmeisolierten Korpus (2) mit einem Innenbehälter (3), der einen zum Lagern von Lebensmitteln vorgesehenen kühlbaren Innenraum (4) begrenzt, eine Kältevorrichtung zum Kühlen des kühlbaren Innenraums (4), ein Türblatt (5), welches im geschlossenen Zustand den kühlbaren Innenraum (4) verschließt und im geöffneten Zustand zugänglich macht, eine Innenraumbeleuchtung (10), welche eingerichtet ist, zumindest bei geöffnetem Türblatt (5) den kühlbaren Innenraum (4) dauerhaft mit einer ersten Lichtintensität (L-i) zu beleuchten, und eine Digitalkamera (12, 13), die eingerichtet ist, einen Bilddatensatz, der einem Bild vom kühlbaren Innenraum (4) oder von der dem kühlbaren Innenraum (4) zugewandten Seite (5a) des Türblatts (5) zugeordnet ist, zu erstellen, und das Haushaltskältegerät (1 ), insbesondere eine elektronische Steuervorrichtung (9) des Haushaltskältegerätes (1 ) für das Erstellen des Bilddatensatzes eingerichtet ist,

- die Innenraumbeleuchtung (10) mit der ersten Lichtintensität (L-ι) zu betreiben,

- während einer ersten Zeitdauer (T-i), die einer Belichtungszeitdauer zum Erstellen des Bilddatensatzes zugeordnet ist, die Innenraumbeleuchtung (10) mit einer zweiten Lichtintensität (L2), die größer als die erste Lichtintensität ist (L-ι), und/oder ein Blitzlicht der Digitalkamera (12, 13) oder des Haushaltskältegerätes (1 ) zu betreiben, und

- unmittelbar vor der ersten Zeitdauer (T-i) während einer zweiten Zeitdauer (T2) die Innenraumbeleuchtung (10) mit einer dritten Lichtintensität (L3), die kleiner als die erste Lichtintensität ist(L1 , zu betreiben und/oder unmittelbar nach der ersten Zeitdauer (T-i) während einer dritten Zeitdauer (T3) die Innenraumbeleuchtung (10) mit einer vierten Lichtintensität (L4), die kleiner als die erste Lichtintensität (L-ι) ist, zu betreiben.

8. Haushaltskältegerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Lichtintensität während der Gesamtdauer aus der der ersten, zweiten und dritten Zeitdauer (T-i , T2, T3) ungleich der ersten Lichtintensität (L-ι) ist.

9. Haushaltskältegerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Lichtintensität während der Gesamtdauer aus der ersten, zweiten und dritten Zeitdauer (T-i , T2, T3) gleich der ersten Lichtintensität (L-ι) ist.

10. Haushaltskältegerät nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Haushaltskältegerät (1 ), insbesondere die elektronische Steuervorrichtung (9) des Haushaltskältegerätes (1 ) eingerichtet ist, die Digitalkamera (12, 13) derart anzusteuern, dass die Digitalkamera (12, 13) bei sich schließendem Türblatt (5) und/oder bei einem vorgegebenen Öffnungswinkel des Türblatts (5) den Bilddatensatz erstellt.

1 1 . Haushaltskältegerät nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtdauer aus der ersten, zweiten und dritten Zeitdauer (Ti , T2, T3) kleiner als 100 ms ist, und/oder dass die dritte und /oder vierte Lichtintensität (L3, L4) gleich Null ist, und/oder dass die Innenraumbeleuchtung (10) wenigstens ein Leuchtmittel umfasst, dessen Lichtintensität variabel steuerbar ist.

12. Haushaltskältegerät nach einem der Ansprüche 7 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Innenraumbeleuchtung (10) wenigstens ein Leuchtmittel mit fester Lichtintensität und einem steuerbaren, dem Leuchtmittel vorgeschalteten

Lichtfilterelement (23) umfasst.

Description:
Haushaltskältegerät mit einer Digitalkamera und Verfahren zum

Betreiben eines Haushaltskältegerätes

Die Erfindung betrifft ein Haushaltskältegerät mit einer Digitalkamera und ein Verfahren zum Betreiben eines Haushaltskältegerätes.

Haushaltskältegeräte umfassen einen wärmeisolierten Korpus mit einem Innenbehälter, der einen zum Lagern von Lebensmitteln vorgesehenen kühlbaren Innenraum begrenzt, eine Kältevorrichtung zum Kühlen des kühlbaren Innenraums, und ein Türblatt, welches vorgesehen ist, im geschlossenen Zustand den kühlbaren Innenraum zu verschließen und im geöffneten Zustand zugänglich zu machen.

Die DE 10 2013 21 1 099 A1 offenbart ein Haushaltskältegerät, das ein Kältefach und ein Kameramodul umfasst. Das Kameramodul umfasst ein Lichtsensorfeld zum Erfassen von Bilddaten eines im Kältefach lagernden Kühlguts und einen Mikrocontroller zum Verarbeiten der Bilddaten. Das Haushaltskältegerät umfasst eine Beleuchtungseinrichtung. Die Beleuchtungseinrichtung ist beispielsweise eine Infrarotbeleuchtung oder eine Beleuchtung mit sichtbarem Licht, oder ist z.B. in Form einer weißen Elektrode im Türblatt oder als Blitzlichtgerät ausgeführt. Die Bilddaten werden erst bei geschlossenem Türblatt erfasst.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein verbessertes Haushaltskältegerät mit einer Digitalkamera bzw. ein verbessertes Verfahren zum Betreiben eines Haushaltskältegeräts mit einer Digitalkamera anzugeben. Die Aufgabe der Erfindung wird auch gelöst durch ein Verfahren zum Betreiben eines Haushaltskältegerätes, das einen wärmeisolierten Korpus mit einem Innenbehälter, der einen zum Lagern von Lebensmitteln vorgesehenen kühlbaren Innenraum begrenzt, eine Kältevorrichtung zum Kühlen des kühlbaren Innenraums, ein Türblatt, welches im geschlossenen Zustand den kühlbaren Innenraum verschließt und im geöffneten Zustand zugänglich macht, eine Innenraumbeleuchtung, welche eingerichtet ist, zumindest bei geöffnetem Türblatt den kühlbaren Innenraum dauerhaft mit einer ersten Lichtintensität zu beleuchten, und eine Digitalkamera umfasst, die eingerichtet ist, einen Bilddatensatz, der einem Bild vom kühlbaren Innenraum oder von der dem kühlbaren Innenraum zugewandten Seite des Türblatts zugeordnet ist, zu erstellen, aufweisend folgende Verfahrensschritte:

- Betreiben der Innenraumbeleuchtung mit der ersten Lichtintensität,

- während einer ersten Zeitdauer, die einer Belichtungszeitdauer zum Erstellen des Bilddatensatzes zugeordnet ist, Betreiben der Innenraumbeleuchtung mit einer zweiten Lichtintensität, die größer als die erste Lichtintensität ist, und/oder Betreiben eines Blitzlichts der Digitalkamera oder des Haushaltskältegerätes, und

- unmittelbar vor der ersten Zeitdauer und während einer zweiten Zeitdauer, Betreiben der Innenraumbeleuchtung mit einer dritten Lichtintensität, die kleiner als die erste

Lichtintensität ist, und/oder unmittelbar nach der ersten Zeitdauer und während einer dritten Zeitdauer, Betreiben der Innenraumbeleuchtung mit einer vierten Lichtintensität, die kleiner als die erste Lichtintensität ist. Die Aufgabe der Erfindung wird auch gelöst durch ein Haushaltskältegerät, aufweisend einen wärmeisolierten Korpus mit einem Innenbehälter, der einen zum Lagern von Lebensmitteln vorgesehenen kühlbaren Innenraum begrenzt, eine Kältevorrichtung zum Kühlen des kühlbaren Innenraums, ein Türblatt, welches im geschlossenen Zustand den kühlbaren Innenraum verschließt und im geöffneten Zustand zugänglich macht, eine Innenraumbeleuchtung, welche eingerichtet ist, zumindest bei geöffnetem Türblatt den kühlbaren Innenraum dauerhaft mit einer ersten Lichtintensität zu beleuchten, und eine Digitalkamera, die eingerichtet ist, einen Bilddatensatz, der einem Bild vom kühlbaren Innenraum oder von der dem kühlbaren Innenraum zugewandten Seite des Türblatts zugeordnet ist, zu erstellen, wobei das Haushaltskältegerät für das Erstellen des Bilddatensatzes eingerichtet ist,

- die Innenraumbeleuchtung mit der ersten Lichtintensität zu betreiben,

- während einer ersten Zeitdauer, die einer Belichtungszeitdauer zum Erstellen des Bilddatensatzes zugeordnet ist, die Innenraumbeleuchtung mit einer zweiten Lichtintensität, die größer als die erste Lichtintensität ist, und/oder ein Blitzlicht der Digitalkamera oder des Haushaltskältegerätes zu betreiben, und

- unmittelbar vor der ersten Zeitdauer während einer zweiten Zeitdauer die Innenraumbeleuchtung mit einer dritten Lichtintensität, die kleiner als die erste Lichtintensität ist, zu betreiben und/oder unmittelbar nach der ersten Zeitdauer während einer dritten Zeitdauer die Innenraumbeleuchtung mit einer vierten Lichtintensität, die kleiner als die erste Lichtintensität ist, zu betreiben.

Das erfindungsgemäße Haushaltskältegerät umfasst den wärmeisolierten Korpus mit dem Innenbehälter, der den kühlbaren Innenraum begrenzt. Dieser wird mittels der Kältevorrichtung gekühlt. Diese ist vorzugsweise als ein dem Fachmann im Prinzip bekannter Kältemittelkreislauf ausgebildet und ist vorzugsweise derart ausgeführt, dass sie den kühlbaren Innenraum zumindest in etwa auf eine vorgegebene Temperatur kühlt. Der kühlbare Innenraum ist zum Lagern von Lebensmitteln vorgesehen. Das Haushaltskältegerät umfasst vorzugsweise eine elektronische Steuervorrichtung, die eingerichtet ist, die Innenraumbeleuchtung und die Digitalkamera und gegebenenfalls das Blitzlicht entsprechend anzusteuern. Diese elektronische Steuervorrichtung kann auch eingerichtet sein, weitere Komponenten des Haushaltskältegerät, z.B. die Kältevorrichtung, anzusteuern.

Das erfindungsgemäße Haushaltskältegerät kann z.B. ein Haushaltskühlgerät sein. In diesem Fall wird der kühlbare Innenraum auf Temperaturen größer als 0°C gekühlt. Das erfindungsgemäße Haushaltskältegerät kann aber auch eine Gefrier-Kühlkombination sein. Das erfindungsgemäße Haushaltskältegerät kann genau einen kühlbaren Innenraum, aber auch mehrere kühlbare Innenräume aufweisen, welche auch mit jeweils einem Türblatt verschlossen und geöffnet werden können.

Das erfindungsgemäße Haushaltskältegerät umfasst außerdem die Innenraumbeleuchtung, welche vorgesehen ist, den kühlbaren Innenraum zumindest bei geöffnetem Türblatt dauerhaft mit der ersten Lichtintensität zu beleuchten. Um den Öffnungszustand des Türblatts zu erkennen, kann das Haushaltskältegerät einen Türöffnungsschalter aufweisen.

Das Haushaltskältegerät umfasst das Türblatt, welches im geschlossenen Zustand den kühlbaren Innenraum verschließt. An der dem kühlbaren Innenraum zugewandten Seite des Türblatts kann wenigstens ein Türabsteller angeordnet sein, welcher zum Lagern von Lebensmitteln vorgesehen ist. Insbesondere ist die Innenraumbeleuchtung und/oder das Haushaltskältegerät bzw. dessen Innenbehälter derart ausgebildet, dass auch im geöffneten Zustand des Türblatts die dem kühlbaren Innenraum zugewandte Seite des Türblatts beleuchtet wird. Dies wird z.B. dadurch erreicht, indem der Innenbehälter das von der Innenraumbeleuchtung abgestrahlte Licht in Richtung des Türblatts zumindest teilweise reflektiert.

Das erfindungsgemäße Haushaltskältegerät kann auch als ein Weinkühlschrank ausgebildet sein, der vorgesehen ist, mit trinkbarer Flüssigkeit, insbesondere Wein, gefüllte Flaschen zu lagern. In diesem Fall umfasst das Türblatt vorzugsweise keine Türabsteller und ist vorzugsweise zumindest teilweise durchsichtig, indem es z.B. zumindest teilweise aus Glas gefertigt ist. In diesem Fall kann die Innenraumbeleuchtung auch bei geschlossenem Türblatt den kühlbaren Innenraum dauerhaft mit der ersten Lichtintensität beleuchten.

Das erfindungsgemäße Haushaltskältegerät umfasst die Digitalkamera, welche vorgesehen ist, ein Bild vom kühlbaren Innenraum bzw. den diesem Bild zugeordneten Bilddatensatz zu erstellen. Die Digitalkamera kann auch vorgesehen sein, ein Bild von der dem kühlbaren Innenraum zugewandten Seite des Türblatts bzw. den diesem Bild zugeordneten Bilddatensatz zu erstellen. Es ist aber auch möglich, dass das Haushaltskältegerät mehrere Digitalkameras aufweist. In diesem Fall kann es z.B. vorgesehen sein, dass eine der Digitalkameras eingerichtet ist, ein Bild vom kühlbaren Innenraum bzw. den diesem Bild zugeordneten Bilddatensatz zu erstellen, und eine andere Digitalkamera eingerichtet ist, ein Bild von der dem kühlbaren Innenraum zugewandten Seite des Türblatts bzw. den diesem Bild zugeordneten Bilddatensatz zu erstellen.

Ist das Haushaltskältegerät bzw. die Digitalkamera z.B. an das Internet angeschlossen, dann kann dieser Bilddatensatz über das Internet an einen Server hochgeladen oder an ein Endgerät übermittelt werden, sodass eine Person das Bild betrachten kann, um z.B. eine Information über den Lagerbestand des Haushaltskältegerätes zu erhalten.

Die Digitalkamera ist z.B. im oder am Türblatt befestigt, um das Bild vom kühlbaren Innenraum zu erstellen. Die Digitalkamera kann aber auch derart z.B. am Korpus oder am kühlbaren Innenraum angeordnet sein, dass sie ein Bild von der dem kühlbaren Innenraum zugewandten Seite des Türblatts zu erstellen vermag, das dann z.B. die im Türabsteller gelagerten Lebensmitteln abbildet.

Vorzugsweise ist das Haushaltskältegerät bzw. dessen elektronische Steuervorrichtung eingerichtet, die Digitalkamera derart anzusteuern, dass der Bilddatensatz bei geöffnetem Türblatt erstellt wird, vorzugsweise bei einem bestimmten Öffnungswinkel des Türblatts. Somit kann das erfindungsgemäße Verfahren derart sein, dass es ein Ansteuern der Digitalkamera derart aufweist, dass diese bei geöffnetem Türblatt, vorzugsweise bei einem vorgegebenen Öffnungswinkel des Türblatts den Bilddatensatz erstellt. Dadurch kann erreicht werden, dass sich die Digitalkamera beim Erstellen des Bilddatensatzes weiter entfernt vom kühlbaren Innenraum befindet als bei einem geschlossenen Türblatt. Insbesondere ist die Innenraumbeleuchtung und/oder das Haushaltskältegerät bzw. dessen Innenbehälter derart ausgebildet, dass die dem kühlbaren Innenraum zugewandte Seite des Türblatts zumindest bis zu diesem Öffnungswinkel beleuchtet wird. Um den Öffnungswinkel des Türblatts zu bestimmen, kann das Haushaltskältegerät eine geeignete Erkennungsvorrichtung zum Bestimmen des Öffnungswinkels des Türblatts umfassen, die insbesondere mit der elektronischen Steuervorrichtung verbunden ist.

Der Öffnungswinkel des Türblatts ist vorzugsweise im Bereich von 30° bis 50, insbesondere 45°

Damit das Bild den aktuellen Beladungszustand des kühlbaren Innenraum wiedergibt, ist das erfindungsgemäße Haushaltskältegerät vorzugsweise derart eingerichtet, dass die Digitalkamera bei sich schließendem Türblatt den Bilddatensatz erstellt. Das erfindungsgemäße Verfahren kann derart sein, dass es ein Ansteuern der Digitalkamera derart aufweist, dass diese bei sich schließendem Türblatt den Bilddatensatz erstellt.

Somit ergibt sich gemäß dieser Variante insbesondere ein Verfahren zum Betreiben eines Haushaltskältegerätes, das einen wärmeisolierten Korpus mit einem Innenbehälter, der einen zum Lagern von Lebensmitteln vorgesehenen kühlbaren Innenraum begrenzt, eine Kältevorrichtung zum Kühlen des kühlbaren Innenraums, ein Türblatt, welches im geschlossenen Zustand den kühlbaren Innenraum verschließt und im geöffneten Zustand zugänglich macht, eine Innenraumbeleuchtung, welche eingerichtet ist, zumindest bei geöffnetem Türblatt den kühlbaren Innenraum dauerhaft mit einer ersten Lichtintensität zu beleuchten, und eine Digitalkamera umfasst, die eingerichtet ist, einen Bilddatensatz, der einem Bild vom kühlbaren Innenraum oder von der dem kühlbaren Innenraum zugewandten Seite des Türblatts zugeordnet ist, zu erstellen, aufweisend folgende Verfahrensschritte:

- Betreiben der Innenraumbeleuchtung bei geöffnetem Türblatt mit der ersten Lichtintensität,

- Erkennen eines Schließens des Türblatts und eines vorbestimmten Öffnungswinkels des Türblatts mittels des Haushaltskältegerätes,

- aufgrund des erkannten Öffnungswinkels, Betreiben der Innenraumbeleuchtung mit der zweiten Lichtintensität und/oder Betreiben des Blitzlichts während der ersten Zeitdauer,

- Betreiben der Innenraumbeleuchtung mit der dritten Lichtintensität unmittelbar vor der ersten Zeitdauer und während der zweiten Zeitdauer, und/oder Betreiben der Innenraumbeleuchtung mit einer vierten Lichtintensität unmittelbar nach der ersten Zeitdauer und während der dritten Zeitdauer, und

- wieder Betreiben der Innenraumbeleuchtung mit der ersten Lichtintensität.

Um ein Schließen des Türblatts automatisch zu erkennen, kann das Haushaltskältegerät eine entsprechende Vorrichtung aufweisen. Diese kann z.B. mit der Erkennungsvorrichtung zum Bestimmen des Öffnungswinkels des Türblatts kombiniert sein.

Somit ergibt sich gemäße dieser Variante des erfindungsgemäßen Haushaltskältegerätes ein Haushaltskältegerät, aufweisend einen wärmeisolierten Korpus mit einem Innenbehälter, der einen zum Lagern von Lebensmitteln vorgesehenen kühlbaren Innenraum begrenzt, eine Kältevorrichtung zum Kühlen des kühlbaren Innenraums, ein Türblatt, welches im geschlossenen Zustand den kühlbaren Innenraum verschließt und im geöffneten Zustand zugänglich macht, eine Innenraumbeleuchtung, welche eingerichtet ist, zumindest bei geöffnetem Türblatt den kühlbaren Innenraum dauerhaft mit einer ersten Lichtintensität zu beleuchten, eine Digitalkamera, die eingerichtet ist, einen Bilddatensatz, der einem Bild vom kühlbaren Innenraum oder von der dem kühlbaren Innenraum zugewandten Seite des Türblatts zugeordnet ist, zu erstellen, und eine Erkennungsvorrichtung, die eingerichtet ist, ein Schließen des geöffneten Türblatts und einen vorbestimmten Öffnungswinkel zu erkennen, wobei das Haushaltskältegerät, insbesondere dessen elektronische Steuervorrichtung für das Erstellen des Bilddatensatzes eingerichtet ist,

- die Innenraumbeleuchtung bei geöffnetem Türblatt mit der ersten Lichtintensität zu betreiben,

- aufgrund des erkannten Öffnungswinkels die Innenraumbeleuchtung mit der zweiten Lichtintensität und/oder das Blitzlicht während der ersten Zeitdauer zu betreiben,

- unmittelbar vor der ersten Zeitdauer während der zweiten Zeitdauer die Innenraumbeleuchtung mit einer dritten Lichtintensität zu betreiben und/oder unmittelbar nach der ersten Zeitdauer während der dritten Zeitdauer die Innenraumbeleuchtung mit einer vierten Lichtintensität zu betreiben, und

- anschließend die Innenraumbeleuchtung wieder mit der ersten Lichtintensität zu betreiben.

Beispielsweise das Signalrauschverhältnis bei der Bilderfassung, d.h. beim Erstellen des Bilddatensatzes durch digitale Sensoren (z.B. CMOS, CCD) der Digitalkamera hängt von der während der Belichtungszeit (Belichtungszeitdauer) einfallenden Lichtmenge auf den Sensor ab. Da eine Verlängerung der Belichtungszeit nachteilig für die Bildschärfe bei bewegten Sensoren, wie z.B. bei einer Befestigung der Digitalkamera im oder am Türblatt oder bei bewegtem Bild, z.B. bei einer Bewegung des Türblatts bei Erfassung durch den Sensor bzw. der Digitalkamera im kühlbaren Innenraum, ist, sollte während der ersten Zeitdauer die Lichtintensität erhöht werden. Dies erfolgt z.B. durch den Einsatz des Blitzlichtes. Da jedoch das Haushaltskältegerät bereits eine Innenraumbeleuchtung umfasst, wird vorzugsweise während der ersten Zeitdauer die Lichtintensität der Innenraumbeleuchtung erhöht, d.h. die Innenraumbeleuchtung wird während der ersten Zeitdauer mit der zweiten Lichtintensität betrieben, die größer als die erste Lichtintensität ist, mit der der kühlbare Innenraum gegebenenfalls dauerhaft beleuchtet wird, wenn die Digitalkamera kein Bild aufnehmen soll.

Erfindungsgemäß wird daher vorzugsweise die Lichtintensität der Innenraumbeleuchtung während der Belichtung der Digitalkamera vorzugsweise kurzzeitig erhöht, vorzugsweise auch nur während des Belichtungszeitraums, also während der Zeitdauer, in der der Sensor der Digitalkamera aktiv geschaltet ist. Dadurch kann eine ausreichende Belichtung während einer relativ kurzen Belichtungszeitdauer erreicht werden. Eine Erhöhung der Lichtintensität während der Belichtung kann jedoch eine Blendung der Bedienperson des Haushaltskältegerätes bewirken.

Um ein Blenden der Bedienperson zumindest zu verringern oder gar zu verhindern, wird in direktem zeitlichen Zusammenhang, aber außerhalb der Belichtungszeit, die Innenraumbeleuchtung mit der dritten bzw. vierten Lichtintensität betrieben, die jeweils kleiner sind als die erste Lichtintensität.

Die dritte und vierte Lichtintensität ist z.B. gleich Null, indem z.B. die Innenraumbeleuchtung während der zweiten bzw. dritten Zeitdauer ausgeschaltet wird. Vorzugsweise ist die dritte und/oder vierte Lichtintensität größer als Null.

Die Größe der dritten bzw. vierten Lichtintensität ist z.B. derart gewählt, dass die mittlere Lichtintensität während der Gesamtdauer aus der ersten, zweiten und dritten Zeitdauer gleich der ersten Lichtintensität ist. Das bedeutet, dass die mittlere Lichtintensität der Innenraumbeleuchtung während der Gesamtdauer aus der ersten, zweiten und dritten Zeitdauer gleich der ersten Lichtintensität der Innenraumbeleuchtung ist.

Somit wird z.B. in direktem zeitlichen Zusammenhang, aber außerhalb der Belichtungszeit, die Innenraumbeleuchtung z.B. ausgeschaltet, so dass jedoch die gemittelte Lichtintensität gleich bleibt.

Die Dauer der Intensitätsänderung soll vorzugsweise maximal innerhalb der Integrationszeit des menschlichen Auges liegen. Diese ist typischerweise 1/50 - 1/10 s. Vorzugsweise ist die Gesamtdauer aus der ersten, zweiten und dritten Zeitdauer deshalb kleiner als 100 ms.

Beispielsweise kann die Lichtintensität der Innenraumbeleuchtung während einer Belichtungszeit von z.B. 5 ms verdreifacht werden, d.h. die zweite Lichtintensität L 2 ist dreimal so groß wie die erste Lichtintensität L-i . Als Ausgleich wird dafür die Lichtintensität beispielsweise für 5ms vor der Belichtungszeit und beispielsweise 5ms nach der Belichtungszeit (alternativ z.B. 10ms vorher oder nachher) z.B. auf Null gestellt.

Gemittelt ergibt sich jedoch eine mittlere Lichtintensität L ave i wie bei durchgehender Standardbeleuchtung, d.h. eine mittlere Lichtintensität L ave i, die gleich der ersten Lichtintensität L-ι ist. Die Gesamtdauer T ges aus der ersten Zeitdauer T-i, der zweiten Zeitdauer T 2 und der dritten Zeitdauer T 3 ist in diesem Beispiel 15 ms.

Die mittlere Lichtintensität L ave i, die die Innenraumbeleuchtung für das Erstellen des Bildes abgibt, ist:

L ave i = (L 3 * T 2 + L 2 * Ti + L 4 * T 3 ) /T ges = (0 * 5ms + 3 * Li * 5ms + 0 * 5ms)/15ms = Li wobei L 3 , L 4 die dritte und die vierte Lichtintensität ist.

Durch die Trägheit (kurzzeitige Integration) des menschlichen Auges im Bereich von ms wird diese Lichtschwankung nur relativ eingeschränkt wahrgenommen und ist deutlich weniger störend als ein reiner Lichtblitz ohne Ausgleichsmechanismus. Alternativ kann die Lichtintensität vor und/oder nach der ersten Zeitdauer nicht komplett auf Null, sondern auf einen reduzierten Wert eingestellt werden. In obiger Gleichung ist dann entsprechend die reduzierte Lichtintensität (dritte und vierte Lichtintensitäten) anstatt Null einzusetzen. Vorzugsweise sind die dritte und die vierte Lichtintensität gleich groß. Es ist auch möglich, dass die mittlere Lichtintensität L ave während der Gesamtdauer aus der ersten, zweiten und dritten Zeitdauer ungleich der ersten Lichtintensität ist. Dadurch können z.B. drei Korrekturfaktor en zur Berücksichtigung von nichtlinearer rezeptiver Sensitivität des Auges oder auch der Innenraumbeleuchtung berücksichtigt werden, in der Form dass die erste Zeitdauer sowie die Reduktionszeit mit jeweils einem Faktor belegt werden, welcher vorzugsweise zwischen 0 und 2 liegt. Durch Optimierung dieser drei Faktoren kann eine Minimierung der visuellen Wahrnehmung der Änderung der Lichtintensität während der Belichtung erreicht werden. L ave = (La * T 2 + L 2 * + L 4 * T 3 )/T ges = (k 3 * L-i * T 2 + k 2 * L-i * T-i + k 4 * L-i * T 3 )/T ges wobei k 3 , k 4 die Faktoren sind, um die die dritte und vierte Lichtintensitäten im Vergleich zur ersten Lichtintensität verringert werden und k 2 der Faktor ist, mit der die zweite Lichtintensität im Vergleich zur ersten Lichtintensität erhöht wird. Die mittlere Lichtintensität L ave kann z.B. je nach insbesondere empirisch festgestelltem Anwendungsfall kleiner oder größer sein als die erste Lichtintensität.

Die zweite, dritte und vierte Lichtintensitäten müssen nicht notwendigerweise zeitlich konstant ausgeführt sein. Es ist auch möglich, dass wenigstens eine dieser Lichtintensitäten zeitlich veränderlich gestaltet ist, z.B. in Form eines linearen oder quadratischen Anstiegs oder Abfalls. Die Summe für mittlere Lichtintensität L ave ist dann durch das zeitlich integrierte Mittel zu ersetzen.

Vorzugsweise steigt die dritten Lichtintensität zeitlich an und/oder fällt die vierte Lichtintensität zeitlich, wobei die zweite Lichtintensität vorzugsweise zeitlich konstant verläuft.

Um die Änderung der Lichtintensität der Innenraumbeleuchtung zu erreichen, umfasst diese beispielsweise wenigstens ein Leuchtmittel, dessen Lichtintensität variabel steuerbar ist. Dies kann z.B. durch verschiedenen Methoden erfolgen, wie z.B. Steuerung einer Stromquelle bzw. Spannungsquelle für das Leuchtmittel, Steuerung eines PWM (Puls Weiten Modulation) Verhältnisses mit einer schnelleren PWM Zykluszeit als die Pulslänge, falls das Leuchtmittel entsprechend angesteuert wird. Als Lichtquelle bzw. Leuchtmittel kann jede Art von regelbarer bzw. steuerbarer Quelle zur Lichterzeugung verwendet werden, welche auf die Intensitätsänderung schnell genug reagiert. Es bieten sich vor allem z.B. Leuchtdioden, Halbleiterlaser, aber auch Gasentladungslampen mit elektronischer Steuerung an. Zusätzlich oder alternativ kann die Innenraumbeleuchtung wenigstens ein Leuchtmittel mit fester Leuchtintensität und einem steuerbaren, dem Leuchtmittel vorgeschalteten Lichtfilterelement umfassen. Somit ist es denkbar, eine gesteuerte Abdunkelung einer konstanten Lichtquelle durch ein steuerbares Lichtfilterelement, wie z.B. transluzente LCD Elemente, vorzusehen. Die Intensitätserhöung kann hier durch ein maximale Transparentschalten des Filterelements erfolgen, die Dauerintensität (erstes Lichtintensität) wird durch eine Stufe, die Intensitätserniedrigung durch eine weitere Stufe von Filterung erzielt.

Auch eine Kombination aus gesteuerter Abdunkelung und Lichtintensitätserhöhung der Lichtquelle ist möglich.

Aufgrund des erfindungsgemäßen Haushaltskältegerätes bzw. des erfindungsgemäßen Verfahren können sich je nach Ausführungsform z.B. folgende Vorteile ergeben:

Relativ kontrastreiche und weniger verrauschte Bilder mit dadurch verbesserte visuelle Wahrnehmung des Bildes und/oder zuverlässigere maschinelle Objekterkennung. Keine oder zumindest geringere visuelle Beeinträchtigung (Blendung) der Bedienperson im Vergleich zur Verwendung eines Standardlichtblitzes für die Belichtung.

Die Lebensdauer der Lichtquelle kann aufgrund gegebenenfalls gleichbleibender mittlere Leistung wenig beeinträchtigt werden.

Darüber hinaus kann das/die Netzteil/e auf nur kurzzeitige höhere Strompulse bei gleichbleibendem mittelfristigem Energiebedarf erfolgen, was eine Kostenersparnis bei der Auslegung erlaubt. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist exemplarisch in den beigefügten schematischen Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:

Fig. 1 in einer perspektivischen Darstellung ein Haushaltskältegerät mit einem Türblatt, einer Innenraumbeleuchtung und einer Digitalkamera,

Fig. 2 die Innenraumbeleuchtung, und Fig. 3 einen zeitlichen Verlauf der Lichtintensität einer Innenraumbeleuchtung des Haushaltskältegerätes.

Die Fig. 1 zeigt in einer perspektivischen Darstellung ein Haushaltskältegerät 1 , das einen wärmeisolierten Korpus 2 mit einem Innenbehälter 3 umfasst, der einen kühlbaren Innenraum 4 begrenzt. Der kühlbare Innenraum 4 ist zum Lagern von nicht dargestellten Lebensmitteln vorgesehen.

Das Haushaltskältegerät 1 umfasst ferner ein Türblatt 5, welches insbesondere bezüglich einer vertikal verlaufenden Achse schwenkbar am Korpus 2 gelagert ist. Bei geöffnetem Türblatt 5 ist der kühlbare Innenraum 4 zugänglich und bei geschlossenem Türblatt 5 ist der kühlbare Innenraum 4 verschlossen.

An der in Richtung kühlbaren Innenraum 4 gerichteten Seite des Türblatts 5 sind im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels mehrere Türabsteller 6 zum Lagern von Lebensmitteln angeordnet. Im kühlbaren Innenraum 4 sind insbesondere mehrere Fachböden 7 zum Lagern von Lebensmitteln angeordnet und im unteren Bereich des kühlbaren Innenraums 4 ist insbesondere eine Schublade 8 angeordnet, in der ebenfalls Lebensmittel gelagert werden können. Oberhalb der Schublade 8 ist eine der Fachböden 7 angeordnet, welcher die nach oben gerichtete Öffnung der Schublade 8 abdeckt.

Das Haushaltskältegerät 1 umfasst eine nicht näher dargestellte, dem Fachmann im Prinzip bekannte Kältevorrichtung vorzugsweise in Form eines Kältemittelkreislaufs zum Kühlen des kühlbaren Innenraums 4. Der Kältemittelkreislauf umfasst z.B. einen Verdichter, einen dem Verdichter nachgeschalteten Verflüssiger, eine dem Verflüssiger nachgeschaltete Drosselvorrichtung, die insbesondere als ein Drossel- oder Kapillarrohr ausgeführt ist, und einen Verdampfer, der zwischen der Drosselvorrichtung und dem Verdichter angeordnet ist.

Das Haushaltskältegerät 1 umfasst im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels eine elektronische Steuervorrichtung 9, welche eingerichtet ist, die Kältevorrichtung, insbesondere den Verdichter des Kältemittelkreislaufs in für den Fachmann in allgemein bekannter Weise derart anzusteuern, dass der kühlbare Innenraum 4 zumindest in etwa eine vorgegebene oder vorgebbare Soll-Temperatur aufweist. Die elektronische Steuervorrichtung 9 ist vorzugsweise derart eingerichtet, dass sie die Temperatur des kühlbaren Innenraums 4 regelt. Um gegebenenfalls die Ist-Temperatur des kühlbaren Innenraums 4 zu erhalten, kann das Haushaltskältegerät 1 wenigstens einen nicht näher dargestellten und mit der elektronischen Steuervorrichtung 9 verbundenen Temperatursensor aufweisen.

Das Haushaltskältegerät 1 kann als ein so genanntes No-Frost Haushaltskältegerät ausgeführt sein. Das Haushaltskältegerät 1 ist insbesondere ein Haushaltskühlgerät.

Das Haushaltskältegerät 1 umfasst eine Innenraumbeleuchtung 10, die eingerichtet ist, bei geöffnetem Türblatt den kühlbaren Innenraum 4 mit einer ersten Lichtintensität L-ι zu beleuchten. Die Innenraumbeleuchtung 10 ist insbesondere derart ausgeführt, dass sie den kühlbaren Innenraum 4 bei geöffnetem Türblatt 5 möglichst gleichmäßig mit der ersten Lichtintensität L-ι beleuchtet. Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist das Haushaltskältegerät 1 derart eingerichtet, dass die Innenraumbeleuchtung 10 nur bei geöffnetem Türblatt 5 den kühlbaren Innenraum 4 dauerhaft beleuchtet.

Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist die Innenraumbeleuchtung 10 und/oder das Haushaltskältegerät 1 bzw. dessen Innenbehälter 3 derart ausgebildet, dass auch im geöffneten Zustand des Türblatts 5 die dem kühlbaren Innenraum 4 zugewandte Seite 5a des Türblatts 5 beleuchtet wird. Dies wird z.B. dadurch erreicht, indem der Innenbehälter 3 das von der Innenraumbeleuchtung 10 abgestrahlte Licht in Richtung des Türblatts 5 zumindest teilweise reflektiert.

Um den Öffnungszustand des Türblatts 5 zu erkennen, umfasst das Haushaltskältegerät 1 im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels eine entsprechende Erkennungsvorrichtung 1 1 .

Die Erkennungsvorrichtung 1 1 ist im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels auch derart ausgeführt, dass sie einen bestimmten Öffnungswinkel des Türblatts 5 von z.B. 45° erkennt und auch erkennt, wenn das Türblatt 5 geschlossen wird. Die Erkennungsvorrichtung 1 1 ist z.B. mit der Steuervorrichtung 9 verbunden und die elektronische Steuervorrichtung 9 kann eingerichtet sein, die Innenraumbeleuchtung 10 aufgrund der von der Erkennungsvorrichtung 1 1 stammenden Signale anzusteuern. Insbesondere ist die Innenraumbeleuchtung 10 und/oder das Haushaltskältegerät 1 bzw. dessen Innenbehälter 3 derart ausgebildet, dass die dem kühlbaren Innenraum 4 zugewandte Seite des Türblatts zumindest bis zu diesem Öffnungswinkel beleuchtet wird.

Die Innenraumbeleuchtung 10 ist in der Fig. 2 schematisch gezeigt und ist z.B. in oder an der Decke des kühlbaren Innenraums 4 angeordnet, wie dies in der Fig. 1 dargestellt ist. Die Innenraumbeleuchtung 10 kann auch in oder an einer anderen Wand des kühlbaren Innenraums, z.B. in oder an den Seitenwänden oder in oder am Türblatt angeordnet sein. Die Innenraumbeleuchtung 10 kann auch über mehrere Wände und gegebenenfalls dem Türblatt 5 verteilt ausgeführt sein.

Die Innenraumbeleuchtung 10 ist im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels derart ausgeführt, dass ihre Lichtintensität variable ist. Insbesondere ist die Innenraumbeleuchtung 10 derart ausgeführt, dass sie mit der ersten Lichtintensität L-ι und einer zweiten Lichtintensität L 2 , die größer ist als die erstes Lichtintensität, betrieben werden kann.

Um die Änderung der Lichtintensität der Innenraumbeleuchtung 10 zu erreichen, umfasst diese z.B. wenigstens ein Leuchtmittel 21 , dessen Lichtintensität variabel steuerbar ist. Die Innenraumbeleuchtung 10 umfasst im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels ein das Leuchtmittel 21 mit einer elektrischen Leistung versorgendes Netzteil 22.

Als Leuchtmittel 21 kann z.B. eine Leuchtdiode, ein Halbleiterlaser, aber auch Gasentladungslampen mit elektronischer Steuerung verwendet werden.

Zusätzlich oder alternativ kann dem Leuchtmittel 21 vorgeschalteten Lichtfilterelement 23 umfassen. Somit ist es möglich, durch eine gesteuerte Abdunkelung mittels des Lichtfilterelements 23, wie z.B. transluzenter LCD Elemente, die Lichtintensität der Innenraumbeleuchtung 10 zu variieren.

Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels umfasst das Haushaltskältegerät 1 eine Digitalkamera 12, welche eingerichtet ist, Bilder bzw. den Bildern zugeordnete Bilddaten vom kühlbaren Innenraum 4 zu erzeugen. Die Bilder bzw. Bilddaten können z.B. über eine nicht dargestellte Schnittstelle des Haushaltskältegerätes 1 , mit der dieses mit dem Internet verbunden ist, an einen am Internet angeschlossenen Server hochgeladen werden. Die Digitalkamera 12 ist z.B. im oder am Türblatt 5 befestigt.

Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels umfasst das Haushaltskältegerät 1 eine weitere Digitalkamera 13, welche eingerichtet ist, Bilder bzw. den Bildern zugeordnete Bilddaten von der dem kühlbaren Innenraum 5 zugewandten Seite 5a bzw. den Türabstellern 6 zu erzeugen. Auch diese Bilder bzw. Bilddaten können z.B. über die nicht dargestellte Schnittstelle des Haushaltskältegerätes 1 , mit der dieses mit dem Internet verbunden ist, an den am Internet angeschlossenen Server hochgeladen werden. Die Digitalkamera 13 ist z.B. im oder am Innenbehälter 3 befestigt.

Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist das Haushaltskältegerät 1 , insbesondere dessen elektronische Steuervorrichtung 9 eingerichtet, die Innenraumbeleuchtung 10 und die Digitalkameras 12, 13 derart anzusteuern, dass diese bei sich schließendem Türblatt 5 bei einem Öffnungswinkel von z.B. 45° ihre Bilder erzeugen.

Das Haushaltskältegerät 1 bzw. dessen elektronische Steuervorrichtung 9 ist im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiel derart ausgebildet, dass es bzw. sie für das Erstellen des Bilddatensatzes die Innenraumbeleuchtung 10 mit der ersten Lichtintensität betreibt. Während einer ersten Zeitdauer T-i , die einer Belichtungszeitdauer zum Erstellen des Bilddatensatzes zugeordnet ist, wird die Innenraumbeleuchtung 10 mit der zweiten Lichtintensität betrieben, die größer als die erste Lichtintensität ist. Zusätzlich oder alternativ kann während der ersten Zeitdauer ein nicht näher dargestelltes Blitzlicht der Digitalkamera 12 bzw. der weiteren Digitalkamera 13 oder des Haushaltskältegerätes 10 betrieben werden.

Unmittelbar vor der ersten Zeitdauer und während einer zweiten Zeitdauer T 2 wird die Innenraumbeleuchtung 10 mit einer dritten Lichtintensität L 3 betrieben, die kleiner als die erste Lichtintensität ist. Vor der zweiten Zeitdauer wird die Innenraumbeleuchtung mit der ersten Lichtintensität betrieben. Zusätzlich oder alternativ wird unmittelbar nach der ersten Zeitdauer und während einer dritten Zeitdauer T 3 die Innenraumbeleuchtung 10 mit einer vierten Lichtintensität L 4 betrieben, die kleiner als die erste Lichtintensität ist. Danach wird die Innenraumbeleuchtung 10 wieder mit der ersten Lichtintensität betrieben. Die dritte und/oder vierte Lichtintensität kann gleich Null sein oder auch größer als Null.

Die Gesamtdauer T ges aus der ersten, zweiten und dritten Zeitdauer ist im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels kleiner als 100 ms. Die Größe der dritten bzw. vierten Lichtintensität kann derart gewählt sein, dass die mittlere Lichtintensität L ave während der Gesamtdauer aus der ersten, zweiten und dritten Zeitdauer gleich der ersten Lichtintensität ist.

Es ist auch möglich, dass die mittlere Lichtintensität während der Gesamtdauer aus der ersten, zweiten und dritten Zeitdauer ungleich der ersten Lichtintensität ist. Die mittlere Lichtintensität kann z.B. durch folgende Gleichung ermittelt werden:

Lave = (La * T 2 + L 2 * T-i + L 4 * T 3 )/T ges = (k 3 * L-ι * T 2 + k 2 * L-ι * T-i + k 4 * L-ι * T 3 )/T ges wobei k 3 , k 4 Faktoren sind, um die die dritte und vierte Lichtintensitäten im Vergleich zur ersten Lichtintensität verringert werden und k 2 der Faktor ist, mit der die zweite Lichtintensität im Vergleich zur ersten Lichtintensität erhöht wird.

Die zweite, dritte und vierte Lichtintensitäten müssen nicht notwendigerweise zeitlich konstant verlaufen. Es ist auch möglich, dass wenigstens eine dieser Lichtintensitäten zeitlich veränderlich gestaltet ist, z.B. in Form eines linearen oder quadratischen Anstiegs oder Abfalls. Die Summe für mittlere Lichtintensität L ave ist dann durch das zeitlich integrierte Mittel zu ersetzen. Vorzugsweise steigt die dritten Lichtintensität zeitlich an und/oder fällt die vierte Lichtintensität zeitlich, wobei die zweite Lichtintensität vorzugsweise zeitlich konstant verläuft. Die Fig. 3 zeigt ein Beispiel solcher zeitlichen Verläufe der ersten Lichtintensität L-i, der zweiten Lichtintensität L 2 während der ersten Zeitdauer ΤΊ, der dritten Lichtintensität L 3 während der zweiten Zeitdauer T 2 , und der vierten Lichtintensität L 4 während der dritten Zeitdauer T 3 .

BEZUGSZEICHENLISTE

1 Haushaltskältegerät

2 Korpus

3 Innenbehälter

4 kühlbarer Innenraum

5 Türblatt

5a Seite

6 Türabsteller

7 Fachböden

8 Schublade

9 elektronische Steuervorrichtung

10 Innenraumbeleuchtung

1 1 Erkennungsvorrichtung

12, 13 Digitalkamera

21 Leuchtmittel

22 Netzteil

23 Lichtfilterelement

Li erste Lichtintensität

L 2 zweite Lichtintensität

L 3 dritte Lichtintensität

vierte Lichtintensität

Ti erste Zeitdauer

T 2 zweite Zeitdauer

T 3 dritte Zeitdauer