| JP2004347292 | FOLDING TYPE COLD INSULATION CONTAINER |
| JP08014486 | HEAT INSULATING BODY STRUCTURE |
| JP2011094637 | VACUUM HEAT INSULATING MATERIAL |
SCHOLER, Jochen (Schönstr. 61a, München, 81543, DE)
SCHMIDT, Tobias (Schnorrstr. 7, München, 80799, DE)
SCHOLER, Jochen (Schönstr. 61a, München, 81543, DE)
| PATENTANSPRÜCHE Haushaltskältegerät (1 ) mit einen zu kühlenden Innenraum (13), mit einer Rückwand und zwei Seiteninnenwänden (1 1 ), der mit einer Tür (12) verschlossen werden kann, wobei an jeder Seiteninnenwand (1 1 ) jeweils mindestens zwei Nocken (2, 2') vorgesehen sind, welche zumindest im wesentlichen horizontal zueinander angeordnet sind und wobei diese mindestens zwei Nocken (2, 2') mit mindestens einem korrespondierenden seitlichen Halteelement (5) für eine Platte (4) bzw. einen Behälter in Verbindung stehen und in eine korrespondierende Führung (6, 9) des seitlichen Halteelements (5) greifen, die horizontal und/oder vertikal ausgerichtet ist, und über welche die Platte (4) bzw. Behälter horizontal und/oder vertikal beweglich angeordnet ist. Haushaltskältegerät (1 ) gemäß Anspruch 1 , wobei an jeder Seiteninnenwand (1 1 ) jeweils mindestens ein Wandelement (3), welches eine im wesentlichen horizontale Ausrichtung aufweist, angeordnet ist, und wobei an diesem die mindestens zwei Nocken (2, 2') angeordnet sind. Haushaltskältegerät (1 ) gemäß Anspruch 1 , wobei die Nocken (2, 2') aus der jeweiligen Seiteninnenwand (1 1 ) ausgeformt sind. Haushaltskältegerät (1 ) gemäß Anspruch 2 , wobei das Wandelement (3) ein Formteil ist, das in die Seiteninnenwand (1 1 ) einsteckbar ist. Haushaltskältegerät (1 ) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei an jeder Seiteninnenwand (1 1 ) jeweils drei Nocken (2, 2'), die im Wesentlichen horizontal zueinander angeordnet sind, vorgesehen sind. Haushaltskältegerät (1 ) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Führung im seitlichen Halteelement (5) mindestens zwei im Wesentlichen vertikale Nuten (9) aufweist, welche jeweils entlang mindestens eines Nockens (2, 2') zur Höhenverstellung der Platte (4) bzw. Behälter geführt werden. 7. Haushaltskältegerät (1 ) gemäß Anspruch 6, wobei von der mindestens einen im Wesentlichen vertikalen Nut (9) mindestens eine im Wesentlichen horizontale Ausnehmung abzweigt, welche an den Nocken (2, 2') angeordnet wird, um als Anschlag (10) für die Platte (4) bzw. Behälter in einer von mehreren vertikalen Positionen zu dienen. 8. Haushaltskältegerät (1 ) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei mindestens einer der der Rückwand am nächsten angeordnete Nocken (2') eine kleinere Querschnittsfläche aufweist als der mindestens eine weitere Nocken (2). 9. Haushaltskältegerät (1 ) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die horizontale Bewegung der Platte (4) bzw. Behälter aus dem Innenraum (13) des Haushaltskältegeräts (1 ) entlang der Nocken (2, 2') über mindestens eine im Wesentlichen horizontale Nut (6) im seitlichen Halteelement (5) erfolgt. 10. Haushaltskältegerät (1 ) gemäß Anspruch 9, wobei die mindestens eine im Wesentlichen horizontale Nut (6) sich in einem hinteren Bereich, der der Rückwand des Kältegeräts (14) zugeordnet ist, verjüngt. 1 1 . Haushaltkältegerät (1 ) gemäß Anspruch 8 und 10, wobei der mindestens eine kleinere Nocken (2, 2') durch die Verjüngung der Nut geführt werden kann und die Verjüngung (7) als Anschlag für den folgenden Nocken (2) dient. 12. Haushaltskältegerät (1 ) gemäß einem der Ansprüche 9 bis 1 1 , wobei die mindestens eine im Wesentlichen horizontale Nut (6) bodenseitig Öffnungen (8) aufweist, die ein Einführen der Nocken (2, 2') in die Nut (6) durch Aufsetzen der Platte (4) bzw. Behälter auf den Nocken (2, 2') ermöglicht. 13. Haushaltskältegerät (1 ) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das seitliche Halteelement (5) sowohl mindestens eine im Wesentlichen horizontale und mindestens eine im Wesentlichen vertikale Nut (6, 9) zur Höhenverstellung und zum Auszug der Platte (4) bzw. Behälter aufweist. 14. Haushaltskältegerät (1 ) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das seitliche Halteelement (5) der Platte (4) bzw. Behälter mindestens in den Seitenbereichen gegenüber einem Ablageboden der Platte (4) bzw. Behälter erhöht ist. |
Die Erfindung betrifft ein Haushaltskältegerät mit einem zu kühlenden Innenraum mit einer Rückwand und zwei Seiteninnenwänden, der mit einer Tür verschlossen werden kann.
Kühlschränke weisen Auszugschalen oder Ablageböden zur Lagerung von Kühlgut auf. Um den individuellen Wünschen des Benutzers gerecht zu werden sind diese auf verschiedene Höhen einstellbar bzw. anordenbar. Für einen vereinfachten Zugang zum Kühlgut sind Auszugschalen oder Ablageböden aus dem Kühlinnenraum ausziehbar.
DE 9314675 U1 zeigt einen Kühlschrank dessen Ablageböden ausziehbar und höhenverstellbar sind. Dies erfolgt dadurch, dass an den Seitenwänden des Kühlraums jeweils zwei vertikale, zueinander und zu der Öffnungsseite der Kühlschranktür parallele Schienen angeordnet sind, die in Abständen mit Rastausnehmung versehen sind und in denen verrastbare und lösbare Haltestücke verschieblich geführt werden. Die Haltestücke sind auf ihren einander zugewandten Seiten mit Führungsstücken versehen, die in die Ablageböden greifen und somit eine Hohenverstellbarkeit entlang der Schienen ermöglichen. Die Ablageböden weisen Nuten auf, in die die Führungsstücke greifen und entlang dieser Nuten ein Ausziehen entsprechend ihrer Länge möglich ist.
Ein derartiges Verstellsystem ist sehr umständlich in seiner Handhabung, da einerseits der Auszug auf die möglichen Nutlängen beschränkt ist und andererseits die Hohenverstellbarkeit über die seitlichen Schienen nur mit einem gewissen Kraftaufwand und Fingerspitzengefühl möglich ist.
Daher ist es Aufgabe der Erfindung ein Verstellsystem für Ablageplatten und Auszugschalen bereitzustellen, die mit einfachen Mitteln eine Positionsverstellung ermöglicht und die Nachteile des Stands der Technik überwindet.
Zur Lösung dieser Aufgabe, schlägt die Erfindung ein Haushaltskältegerät gemäß Anspruch 1 vor. Das erfindungsgemäße Haushaltskältegerät weist einen zu kühlenden Innenraum mit einer Rückwand und zwei Seiteninnenwänden auf, der mit einer Tür verschlossen werden kann. An jeder Seiteninnenwand sind jeweils mindestens zwei Nocken vorgesehen. Diese sind im Wesentlichen horizontal zueinander angeordnet und stehen mit mindestens einem korrespondierenden seitlichen Halteelement für eine Platte bzw. einen Behälter in Verbin- dung. Diese greifen in eine korrespondierende Führung des seitlichen Halteelements, die horizontal und/oder vertikal ausgerichtet ist und über welche die Platte bzw. der Behälter horizontal und/oder vertikal beweglich angeordnet ist.
Die Nocken sind zumindest im Wesentlichen horizontal zueinander angeordnet, d. h. dass sie sich ungefähr in gleicher Höhe befinden. Somit können diese in die Führung des seitlichen Halteelements greifen und die Platte bzw. den Behälter in der gewünschten Position halten, wobei die Platte bzw. der Behälter über die Nocken horizontal und/oder vertikal bewegbar ist. Eine Platte oder ein Behälter kann beispielweise eine Ablageplatte aus Kunststoff, Glas oder einem Gitter sein, sowie ein Auszugsfach, das verschiedene Tiefen aufweisen kann. Das seitliche Haltelement kann Teil einer Platte oder eines Behälters sein. Es kann auch Teil eines Rahmens sein oder eine seitliche Schiene, die an der Platte bzw. den Behälter angeordnet ist. Die Führung des seitlichen Halteelements ist durch seine Form bestimmt und kann beispielsweise eine Nut oder eine Schiene sein. Durch diesen einfachen Aufbau weist der Kühlinnenraum Nocken, die in etwa auf gleicher Höhe angeordnet sind, an definierten Stellen bzw. in definierten Abständen auf und einzig durch das Zusammenspiel mit der korrespondierenden Führung wird eine Höhenverstellbarkeit bzw. ein Auszug der Platte bzw. des Behälters ermöglicht. Unter "Nocken" wird ein Vorsprung verstanden, der be- vorzugt nicht mit einem Führungsrad oder dgl. ausgestattet ist und z. B. eine etwa zylindrische Form aufweist. Dieser einfache Aufbau ist komfortabel und günstig in seiner Herstellung. Die Fehleranfälligkeit dieses Aufbaus ist zudem gering, da hier wenige Elemente miteinander in Verbindung stehen. Vorzugsweise ist zu jeder Seiteninnenwand jeweils mindestens ein Wandelement welches eine im Wesentlichen horizontalen Ausrichtung aufweist angeordnet. Das Wandelement weist die mindestens zwei Nocken auf, die in eine korrespondierende Führung des seitli- chen Halteelements greifen. Über diese horizontale Anordnung ist die Platte beziehungsweise der Behälter horizontal und/oder vertikal beweglich angeordnet.
Das Wandelement ist horizontal ausgerichtet, das bedeutet es läuft entlang einer zur Bodenfläche parallelen Ebene. Die Nocken sind daher hintereinander in etwa gleicher Höhe angeordnet. So ist es möglich mehrere Wandelemente auf verschiedenen Höhen anzuordnen, wobei diese jeweils eine Platte bzw. einen Behälter aufnehmen können.
Vorzugsweise ist das Wandelement ein Formteil, das in die Seiteninnenwand einsteckbar ist. Somit ist es einfach in seiner Herstellung und gut handhabbar. Zudem ist die Befesti- gung zuverlässig und robust.
Gemäß einer speziellen Ausführung sind die Nocken aus der jeweiligen Seiteninnenwand ausgeformt. Vorzugsweise werden die Nocken bereits im Herstellungsprozess des sogenannten "Innerliner" des Haushaltskältegeräts durch Tiefziehen aus den Seiteninnenwän- den ausgeformt. Dies ermöglicht eine kostengünstige und sehr einfache Herstellungsweise.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind an jeder Seiteninnenwand, jeweils drei Nocken, die im Wesentlichen horizontal zueinander angeordnet sind, vorgesehen. Das bedeutet, dass auf einer in etwa gleichen Höhe drei Nocken vorgesehen sein können. Jedoch können an einer Seiteninnenwand auch mehrere Sätze aus je 2 oder 3 Nocken vorgesehen sein, die jeweils in einer anderen Höhe angeordnet sind. Drei Nocken ermöglichen eine sehr zuverlässige Anordnung einer Platte bzw. eines Behälters, wobei der Auszug über den hintersten Nocken hinaus folgen kann, da die beiden vorderen Nocken die Kräfte auf die ausgezogene Platte bzw. den ausgezogenen Behälter zufriedenstellend aufnehmen können. Die Nocken können sowohl aus der Seiteninnenwand ausgeformt sein, als auch auf dem Wandelement zugeordnet sein.
Bevorzugt weist die Führung im seitlichen Halteelement mindestens zwei im Wesentlichen vertikale Nuten auf, welche jeweils entlang mindestens eines Nockens zur Höhenverstellung der Platte bzw. Behälter geführt werden. Die vertikale Führung erfolgt somit über Nuten, die in dem Haltelement angeordnet sind. Somit ist es für einen Benutzer möglich, die Platte bzw. den Behälter durch einfaches Anheben oder Absenken der Platte oder des Behälters im Innerraum des Haushaltsgerätes zu verstellen. Es ist nicht nötig, zusätzliche Stellelemente zu bedienen oder die Platte bzw. den Behälter aus den Nocken zu heben.
Bevorzugt zweigt von der mindestens einen im Wesentlichen vertikalen Nut mindestens eine im Wesentlichen horizontale Ausnehmung ab, welchen an den Nocken angeordnet wird, um als Anschlag für die Platte bzw. Behälter einer von mehreren vertikalen Positionen zu dienen. So ist es möglich, eine Platte oder einen Behälter in einer vertikalen Position zu halten, wobei es hier denkbar ist, dass die Nut zwei oder mehrere horizontale Ausnehmungen aufweist und somit das seitliche Halteelement mehrere Stellpositionen aufweist, um die Platte bzw. den Behälter in verschiedenen Höhen zu platzieren. Somit ist die Höhenverstellbarkeit der Platte bzw. des Behälters sehr einfach handhabbar mit einfachen Mitteln umgesetzt und sehr variabel gestaltet.
Vorzugsweise weist der der Rückwand am nächsten liegende Nocken eine kleinere Querschnittsfläche bzw. einen kleineren Durchmesser auf als der mindestens eine weitere No- cken. Dies bietet die Möglichkeit, dass die Ausnehmungen bzw. die Nuten an dem seitlichen Halteelement individuelle Bereiche für jeden Nocken aufweisen und somit verhindert wird, dass der Behälter bzw. die Platte in einer falschen Lage auf den Nocken angeordnet wird. Zudem ist es möglich, den Ausnehmungen bzw. Nuten, die an die verschiedenen Größen der Nocken angepasst sind, verschiedene Funktionen zuzuweisen.
Besonders bevorzugt erfolgt die horizontale Bewegung der Platte bzw. der Behälter aus dem Innenraum des Haushaltskältegeräts entlang der Nocken über mindestens eine im Wesentlichen horizontale Nut. Ein derartiger Auszug ist sehr einfach gestaltet, somit sehr einfach in seiner Herstellung und in seiner Handhabung. Eine horizontale Nut bedeutet, dass der Nocken in einer Ausnehmung geführt wird, die zumindest eine geschlossene Oberkante aufweist.
Bevorzugt verjüngt sich die mindestens eine im Wesentlichen horizontale Nut in einem hinteren Bereich, also dem Bereich, der der Rückwand des Kältegeräts am nächsten liegt. Die Verjüngung verhindert ein Abgleiten der Platte bzw. des Behälters von allen Nocken und dient somit als Anschlag für mindestens einen Nocken. Gemäß eines Ausführungsbeispiels kann der hinterste, kleinere Nocken durch die Verjüngung der Nut geführt werden und die Verjüngung als Anschlag für den folgenden Nocken dienen. Hierbei wird ein Auszug ermöglicht, der über den hintersten Nocken hinausgeht und somit weit aus dem Innenraum des Haushaltskältegeräts erfolgt. Dies ist besonders vorteilhaft für den Benutzer, da die Platte bzw. der Behälter frei liegt und das Kühlgut gut zugänglich ist.
Vorteilhafterweise weist die mindestens eine im Wesentlichen horizontale Nut bodenseitig Öffnungen auf, die ein Einführen in die Nut durch Aufsetzen der Platte bzw. Behälter auf dem Nocken ermöglicht. Dies ist eine spezielle Ausführung, wenn beispielsweise die Nut in einem hinteren Bereich verjüngt ist und somit ein Aufschieben von vorne nicht ermöglicht ist, also ein Aufsetzen von oben auf den Nocken nötig ist. Jedoch kann dies auch unabhängig von einer Verjüngung erfolgen, da ein Aufsetzen der Platte bzw. des Behälters von oben auf den Nocken für einen Benutzer vorteilhaft ist, da es viel einfacher ist als ein Einschieben von vorne.
Gemäß eines anderen Ausführungsbeispiels weist das seitliche Halteelement sowohl mindestens eine im Wesentlichen horizontale und mindestens eine im Wesentlichen vertikale Nut zur Höhenverstellung und zum Auszug der Platte bzw. des Behälters auf. Eine derartige Kombination beider Vorgänge schafft ein sehr variables Verstellsystem, welches einfach zu handhaben ist, da der Benutzer ausschließlich die Platte bzw. den Behälter von vorne greifen und in die entsprechende Lage heben bzw. ziehen muss. Zudem ist dieses Verstellsystem wenig störanfällig, da es sehr wenige Einzelteile aufweist.
Beispielsweise ist das seitliche Haltelement der Platte bzw. des Behälters mindestens in seinen Seitenbereichen gegenüber einem Ablageboden der Platte bzw. des Behälters erhöht. Es ist somit denkbar, dass eine Platte bzw. ein Behälter ein seitliches Haltelement aufweist, das aufgrund seiner Verstellmöglichkeiten weit über den Rand der Platte bzw. des Behälters herausragt, wobei sich das seitliche Halteelement sowohl nach oben als auch nach unten erstrecken kann. Jedoch ist es auch möglich, dass die Platte bzw. der Behälter einen Rahmen aufweist, der sich über die der Kühlschrankinnertür bzw. der
Rückwand zugewandten Seite erstreckt und somit eine Schale oder zumindest eine Umrandung bildet. Im Folgenden werden verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Figuren 1 bis 5 beschrieben:
Figur 1 zeigt eine schematische, perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels eines Haushaltskältegeräts.
Figur 2 zeigt eine schematische, perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer Ablageplatte und zwei Wandelementen.
Figur 3 zeigt eine schematische Querschnittsansicht eines Ausführungsbeispiels eines seitlichen Halteelements.
Figur 4 zeigt eine schematische, perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer Ablageplatte mit Rahmen.
Figur 5 zeigt eine schematische Querschnittsansicht des Ausführungsbeispiels eines seitlichen Haltelements.
Gleiche Teile sind in den Figuren mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Figur 1 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels eines Haushaltskältegeräts 1 , welches einen durch eine Tür 12 verschließbaren Innenraum 13 aufweist. An den Seiteninnenwänden 1 1 werden Ablageplatten 4 platziert. Dies erfolgt hier über Nocken 2, 2', die an einem Wandelement 3 befestigt sind, wobei das Wandelement 3 an der Seiteninnenwand 1 1 platziert wird. Dieses Wandelement 3 weist drei Nocken 2, 2' auf. Der der Rückwand 14 am nächsten gelegenen Nocken 2' ist in seinem Durchmesser und insbesondere in seiner vertikalen Erstreckung deutlich kleiner als die beiden weiteren Nocken 2. Auf diesen Nocken 2, 2' kann eine weitere Ablageplatte 4 angeordnet werden.
Figur 2 zeigt eine perspektivische schematische Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer Ablageplatte 4 mit seitlichen Halteelementen 5 und zwei Wandelementen 3 mit Nocken 2, 2', die in das seitliche Halteelement 5 greifen sollen. Die seitlichen Halteelemente 5 sind z. B. Kunststoffleisten, die seitlich an der Glas-Ablageplatte 4 angespritzt sind. Das Wand- element 3 weist jeweils drei Nocken 2 auf, wobei der hinterste Nocken 2' eine kleinere Querschnittsfläche aufweist, als die beiden weiteren Nocken 2. Das Wandelement 3 weist zudem zwei Einsteckelemente 15 auf, die zum Einstecken des Wandelements 3 in eine nicht dargestellte Seiteninnenwand 1 1 des Haushaltskältegeräts 1 dienen. Die Nocken 2, 2' greifen in die Nut 6 des seitlichen Haltelements 5. Im eingebauten Zustand kann die Ablageplatte von oben auf die Nocken 2, 2' aufgesetzt werden. Hierbei werden die Nocken 2, 2' über bodenseitige Öffnungen 8 in die Nut 6 eingeführt. Über die Nut 6 kann die Ablageplatte 4 aus dem Kühlinnenraum ausgezogen werden. Hierbei wird das seitliche Halteelement 5 mit der Ablageplatte 4 entlang der Nocken 2 verschoben. Im hinteren Bereich des seitlichen Halteelements 5 verjüngt sich die Nut 6. Hier weist die Nut 6 eine Ver- jüngung 7 auf. Durch diese Verjüngung 7 passt noch der kleinere Nocken 2' jedoch nicht der nächstlegende Nocken 2. So kann die Ablageplatte 4 soweit ausgezogen werden, dass die Nut 6 nicht mehr in den kleinen Nocken 2' greift und der nächstliegende Nocken 2 an der Verjüngung 7 anschlägt. Da das Wandelement 3 insgesamt drei Nocken 2, 2' aufweist, hält die Ablageplatte 4 auch auf den zwei vorderen Nocken sicher. Es ist auch denkbar, 4 oder 5 Nocken anzuordnen und hierbei mehrere kleine Nocken vorzusehen, welche durch eine Verjüngung verlaufen können, um bei besonders tiefen Kühlschränken oder schweren Platten eine stabilere Führung zu gewährleisten.
Figur 3 zeigt eine schematische Seitenansicht des Ausführungsbeispiels einer Ablageplat- te 4 mit einem seitlichen Halteelement 5 gemäß Fig. 2. Das seitliche Halteelement 5 weist eine Nut 6 mit einer Verjüngung 7 auf, wobei hier die Nocken 2, 2' mit der Nut in Verbindung stehen. Die Platte 4 wurde hier über die Öffnungen 8 auf die Nocken 2 aufgesetzt und ein Stück ausgefahren. Nun befindet sich der hinterste Nocken 2' in der Verjüngung 7. Die Platte 4 kann noch so weit ausgefahren werden, bis der nächstliegende Nocken 2 an der Verjüngung 7 angelangt ist und dort aufgrund seiner Größe anschlägt. Das seitliche Halteelement kann somit über den kleineren Nocken 2' hinaus ausgefahren werden.
Figur 4 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht eines anderen Ausführungsbeispiels einer Ablageplatte 4 mit einem seitlichen Halteelement 5 das hier als Rahmen ge- bildet ist. Die Ablageplatte 4 ist hier in zwei Positionen höhenverstellbar. Dies erfolgt über eine vertikale Nut 9 im seitlichen Halteelement 5. Die Nocken 2, 2' greifen in die vertikale Nut 9. Die Positionen in verschiedenen Höhen können durch Anschläge 10 festgestellt werden. In einer festgestellten Lage greifen die Nocken 2, 2' in eines der beiden Anschlä- ge 10 der vertikalen Nut 9. Es ist denkbar, noch weitere Anschläge 10 für weitere Höheneinstellungen zwischen diesen beiden Höheneinstellungen vorzusehen.
Figur 5 zeigt schematisch eine Seitenansicht eines seitlichen Halteelements 5 gemäß einer speziellen Ausführungsform. Anhand dieses seitlichen Halteelements 5 kann eine Verstellung sowohl in vertikaler Richtung als auch in horizontaler Richtung erfolgen. Die horizontalen Nuten 6 verjüngen sich in einem hinteren Bereich und weisen jeweils eine Verjüngung 7 auf. Die untere horizontale Nut 6 weist Öffnungen 8 auf, durch welche eine Ablageplatte bzw. Behälter an welchem dieses seitliche Halteelement 5 angeordnet ist, auf die Nocken 2, 2' aufgesetzt werden kann. Wie in den vorherigen Ausführungsbeispie- len dargestellt, kann eine horizontale Nut 6 über den kleineren Nocken 2' hinweggeschoben werden, wobei die Verjüngung 7 einen Anschlag für den nächstliegenden Nocken 2 bildet. In diesem Ausführungsbeispiel kann in einer derartigen ausgefahrenen Lage eine Höherverstellung über die vertikalen Nuten 9 erfolgen. So kann über ein derartiges seitliches Halteelement 5 eine Platte 4 bzw. ein Behälter in zwei verschiedenen Höhen ausge- fahren werden. Es ist denkbar, ein ähnliches seitliches Halteelement 5 bereitzustellen, welches mehrere Höheneinstellungen ermöglicht, in welchen jeweils die Platte 4 ausgefahren werden kann. Zudem ist die Erfindung nicht darauf beschränkt, dass die Höhenverstellung in der ausgefahrenen Position erfolgen muss.
BEZUGSZEICHENLISTE
1 Haushaltskältegerät
2 Nocken
2' Nocken klein
3 Wandelement
4 Ablageplatte
5 seitliches Halteelement
6 Nut horizontal
7 Verjüngung
8 Öffnung bodenseitig
9 Nut vertikal
10 Anschlag
1 1 Seiteninnenwand
12 Tür
13 Innenraum
14 Rückwand
15 Einsteckelemente
Next Patent: VCR CONTROL CAPABILITIES FOR INFORMATION PLAY SESSIONS
