| JP2011190601 | STORAGE DEVICE EQUIPPED WITH LID BODY OF SHUTTER SYSTEM |
| WO/1994/024397 | HINGE ARRANGEMENT FOR A HOIST DOOR LEAF |
| WO/2002/086269 | COMPACT, HIGHLY PREASSEMBLED, SECTIONED DOORS AND GATES |
SCHAAF, Gerd (Birkhahnweg 53, Kirchheim/Teck, 73230, DE)
| Patentansprüche 1. Tor mit einem Antriebssystem, mittels dessen ein seitlich in Führungsschienen geführtes Torblatt zwischen einer Öffnungsstellung und einer Schließstellung bewegbar ist, und mit einer Gewichtsausgleichseinrichtung umfassend eine Seileinheit und eine Federeinheit an einer oder jeder Torblattseite sowie einer der Seileinheit zugeordneten Seilspannungs- Ausgleichseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die oder jede Seil- spannungs-Ausgleichseinrichtung (12) sicher gegen Seilbruch ist, und dass die oder jede Seileinheit (8) aus einem Seil (10) besteht, welches an der Seilspannungs- Ausgleichseinrichtung (12), die ortsfest gelagert oder am Torblatt (2) fixiert ist, umgelenkt ist, so dass zwei in Abstand zueinander verlaufende Seilstränge erhalten werden, wobei die freien Enden des Seils (10) zusammengeführt und am Torblatt (2) befestigt sind oder ortsfest gelagert sind. 2. Tor nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Seilspannungs- Ausgleichseinrichtung ( 12) ein stiftförmiges Segment aufweist, an welchem das Seil (10) umgelenkt ist und mittels dessen das Seil (10) lagefixiert ist. 3. Tor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das stiftförmige Segment eine Schraube ( 18) ist. 4. Tor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das stiftförmige Segment in verschiedene Ausnehmungen einer ortsfest gelagerten Halterung ( 16) einführbar und dort fixierbar ist. Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Seilspannungs- Ausgleichseinrichtung (12) eine Sicherungseinrichtung zugeordnet ist, mittels derer bei Bruch eines Seilstrangs der andere Seilstrang des Seils (10) festgehalten ist. Tor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungseinrichtung eine ortsfest gelagerte Blende (16b) mit zwei Bohrungen (17, 20) aufweist, wobei durch jeweils eine Bohrung (17) ein Seilstrang geführt ist, und dass als weitere Bestandteile der Sicherungseinrichtung an jedem Seilstrang im Bereich zwischen dem stiftförmigen Segment und der Blende (16b) eine fest mit diesem verbundene Verdickung vorgesehen ist, deren Durchmesser größer ist als der Durchmesser der dem Seilstrang zugeordneten Bohrung (17). Tor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen (17, 20) in der Blende (16b) identisch ausgebildet sind, wobei deren Durchmesser an den Außendurchmesser des Seils (10) so angepasst sind, dass die Seilstränge mit geringem Spiel in den Bohrungen (17, 20) geführt sind. Tor nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdickungen an den Seilsträngen von Crimpungen (21) gebildet sind. Tor nach einem der Ansprüche 6 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdickungen von Gussteilen oder Klemmteilen gebildet sind. 10. Tor nach einem der Ansprüche 6 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Blende (16b) einstückig mit der Halterung (16) der Seilspannungs- Ausgleichseinrichtung (12) ausgebildet ist. 1 1. Tor nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende (16b) und ein separates, an der Halterung (16) befestigbares Teil bildet, wobei die Blende (16) Langlöcher aufweist, in welche die Seilstränge mit den Verdickungen einführbar sind, und dass nach Befestigung der Blende (16b) an der Halterung (16) die Langlöcher teilweise abgedreht sind, so dass die freiliegenden Teile der Langlöcher die Bohrungen (20) bilden. 12. Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die oder jede Federeinheit (9) aus einer Zugfederanordnung besteht. 13. Tor nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Federeinheit (9) an einem Ende ortsfest gelagert ist, und dass am anderen Ende der Federeinheit (9) eine Umlenkrolle (1 1c) befestigt ist, über welche die Seilstränge des Seils (10) geführt sind. 14. Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass dieses ein Sektionaltor, Hubtor, Deckengiiedertor, Rolltor, Kipptor oder Schwingtor ist. |
Die Erfindung betrifft ein Tor mit einem Antriebssystem gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 .
Ein derartiges Tor ist aus der EP 0 890 010 B l bekannt. Das dort beschriebene Tor weist ein seitlich in Führungsschienen geführtes, über Kopf bewegbares Torblatt auf, welches mittels eines Antriebssystems zwischen einer Schließ- und Öffnungsstellung bewegbar ist. Zur Kompensation des Gewichts des Torblatts ist eine Gewichtsausgleichseinrichtung vorgesehen, die dafür sorgt, dass das Torblatt jeder Position stehen bleibt, so dass beispielsweise bei Ausfall des Antriebssystems ein unkontrolliertes Herunterfahren des Torblatts vermieden wird.
Die Gewichtsausgleichseinrichtung umfasst an jeder Seite des Torblatts eine im Bereich der jeweiligen Führungsschiene verlaufende Seileinheit mit einer Federeinheit im horizontalen Abschnitt der Führungsschiene. Jede Seileinheit umfasst dabei zwei parallel laufende Seile, die auf die Federeinheit geführt sind. Die ersten freien Enden sind am Torblatt befestigt, die zweiten freien Enden sind ortsfest gelagert. Dabei erfolgt die ortsfeste Lagerung unter anderem mit Bauteilen, die eine Seilspannungs-Ausgleichseinrichtung in Form einer Wippe bilden. Durch die Seilspannungs-Ausgleichseinrichtung wird die Spannung der Seile gleich verteilt. Prinzipiell wird mit derartigen Seileinheiten ein Schutz gegen Seilbruch dadurch erhalten, dass jede Seileinheit aus zwei separaten Seilen besteht, die somit ein redundantes System bilden. Bricht nämlich eines der Seile der Seilein- heiten, so kann das noch intakte Seil die Funktion der Seileinheit und damit der Gewichtsausgleichseinrichtung noch aufrecht erhalten.
Nachteilig hierbei ist jedoch, dass die separaten Seile der Seileinheit einen unterwünscht hohen konstruktiven Aufwand mit sich bringen. Insbesondere ist nachteilig, dass für jedes Seil an dessen freien Enden separate Befestigungsmittel vorgesehen werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Tor der eingangs genannten Art bereitzustellen, bei welchem mit möglichst geringem konstruktivem Aufwand eine möglichst hohe Funktionssicherheit gewährleistet ist. Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen. Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Das erfindungsgemäße Tor umfasst ein Antriebssystem, mittels dessen ein seitlich in Führungsschienen geführtes Torblatt zwischen einer Öffnungsstellung und einer Schließstellung bewegbar ist. Weiterhin umfasst das Tor eine Gewichtsausgleichseinrichtung, eine Seileinheit und eine Federeinheit an einer oder jeder Torblattseite sowie einer der Seileinheit zugeordnete Seilspannungs- Ausgleichseinrichtung. Die oder jede Seilspannungs-Ausgleichseinrichtung ist sicher gegen Seilbruch und die oder jede Seileinheit besteht aus einem Seil, welches an der ortsfest gelagerten Seilspannungs-Ausgleichseinrichtung umgelenkt ist, so dass zwei in Abstand zueinander verlaufende Seilstränge erhalten werden. Die freien Enden des Seils sind zusammengeführt und am Torblatt befestigt. Alternativ kann die Seilspannungs-Ausgleichseinrichtung am Torblatt befestigt sein. Dann sind die freien Enden des Seils ortsfest gelagert. Die Gewichtsausgleichseinrichtung des erfindungsgemäßen Tors kann mit einem geringen konstruktiven Aufwand realisiert werden. Gleichzeitig weist die- se eine hohe Funktionssicherheit auf, da diese auch noch bei einem Seilbruch in einer Seileinheit der Gewichtsausgleichseinrichtung funktionsfähig bleibt.
Der konstruktive Aufwand für die Gewichtsausgleichseinrichtung wird dadurch gering gehalten, in dem jede Seileinheit nur aus einem einzigen Seil besteht. Die Anzahl der Seilenden pro Seileinheit, welche am Torblatt beziehungsweise an ortsfesten Halterungen befestigt werden müssen, wird dadurch gegenüber Seileinheiten mit mehreren Seilen erheblich reduziert.
Erfindungsgemäß ist für jede Seileinheit eine Seilspannungs- Ausgleichseinrichtung vorgesehen, die für einen Ausgleich der Seil Spannungen in den beiden Seilsträngen der jeweiligen Seileinheit sorgt. Dabei wird über die Seilspannungs-Ausgleichseinrichtung selbst eine Sicherung gegen Seilbruch gewährleistet. Damit wird, obwohl die Seileinheit nur aus einem umlaufenden Seil besteht, erreicht, dass auch bei Bruch eines Seilstrangs des Seils der verbleibende Seilstrang noch funktionsfähig bleibt und somit die Funktion der Gewichtsausgleichseinrichtung aufrecht erhält.
In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist hierzu der Seilspannungs-Ausgleichseinrichtung eine Sicherungseinrichtung zugeordnet, mittels derer bei Bruch eines Seilstrangs der andere Seilstrang des Seils festgehalten ist. In einer vorteilhaften Ausführungsform weist die Seilspannungs- Ausgleichseinrichtung ein stiftförmiges Segment auf, an welchem das Seil umgelenkt ist und mittels dessen das Seil lagefixiert ist, wobei besonders vorteilhaft das stiftförmige Segment eine Schraube ist.
Das stiftförmige Segment ist in verschiedene Ausnehmungen einer ortsfest ge- lagerten Halterung einführbar und dort fixierbar. Die so ausgebildete Seilspannungs-Ausgleichseinrichtung weist einen äußerst einfachen Aufbau auf und ist zudem einfach und schnell bedienbar.
Die dieser Seilspannungs-Ausgleichseinrichtung zugeordnete Sicherungseinrichtung weist besonders vorteilhaft als Sicherungseinrichtung eine ortsfest gelagerte Blende mit zwei Bohrungen auf. Durch jeweils eine Bohrung ist ein Seilstrang geführt. Als weiterer Bestandteil der Sicherungseinrichtung ist an jedem Seilstrang im Bereich zwischen dem stiftförmigen Segment und der Blende eine fest mit diesem verbundene Verdickung vorgesehen, deren Durchmesser größer ist als der Durchmesser der dem Seilstrang zugeordneten Bohrung.
Liegt in einem der Seilstränge ein Seilbruch vor, so kann sich das Seil nur so weit bewegen, bis eine der Verdickungen an der Blende anliegt, wobei durch die Dimensionierung der Verdickung sicher verhindert wird, dass diese durch die Bohrung der Blende hindurchtreten kann. Damit ist gewährleistet, dass der noch intakte Seilstrang an der Sicherungseinrichtung der Seilspannungs- Ausgleichseinrichtung gehalten wird, die Spannung des noch intakten Seilstrangs wird daher aufrecht erhalten.
Die so ausgebildete Sicherungseinrichtung weist einen äußerst einfachen Aufbau auf, wobei mit dieser eine hohe Funktionssicherheit gewährleistet ist. Da- bei ist besonders vorteilhaft die Blende einstückig mit der Halterung der Seil- spannungs-Ausgleichseinrichtung ausgebildet, wodurch die Sicherungseinrichtung mit der Seilspannungs-Ausgleichseinrichtung eine Baueinheit bildet.
Die erfindungsgemäße Gewichtsausgleichseinrichtung kann bei Toren unterschiedlicher Bauarten eingesetzt werden. Das Tor kann dabei insbesondere ein Sektionaltor, Hubtor, Deckengliedertor, Rolltor, Kipptor oder Schwingtor sein.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen: Figur 1 : Ausfuhrungsform eines Tors mit einer Gewichtsausgleichseinrichtung.
Figur 2: Tei Idarstellung des Tors mit den Komponenten der Gewichtsausgleichseinrichtung. Figur 3: Draufsicht auf eine Seilspannungs-Ausgleichseinrichtung mit zugeordneter Sicherungseinrichtung für die Gewichtsausgleichseinrichtung gemäß den Figuren 1 und 2.
Figur 4: Querschnittsdarstellung der Seilspannungs-
Ausgleichseinrichtung gemäß Figur 3. Figur 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Tors 1 , insbesondere eines De- ckengliedertors, mit einem Torblatt 2, das aus einer Mehrfachanordnung von gelenkig miteinander verbundenen Paneelen 3 besteht.
Das Torblatt 2 des Tors 1 wird seitlich in Führungsschienen geführt, die in einem Gebäude, im vorliegenden Fall einer Garage, montiert sind. Wie in Figur 1 gezeigt, kann mit dem Torblatt 2 des Tores 1 die Öffnung der Garage verschlossen werden. In der geschlossenen Stellung des Tors 1 befindet sich das Torblatt 2 im Bereich der in vertikaler Richtung verlaufenden Segmente der Führungsschienen 4. In der geöffneten Stellung des Tores 1 befindet sich das Torblatt 2 im Bereich der in horizontaler Richtung verlaufenden Segmente der Führungsschiene 4 unterhalb der Garagendecke. Am Torblatt 2 sind an beiden seitlichen Rändern Führungsrollen 5 vorgesehen, die in den Führungsschienen 4 geführt werden.
Zum Öffnen und Schließen des Tores 1 ist ein nicht dargestelltes Antriebssystem vorgesehen. Das Antriebssystem umfasst in bekannter Weise einen moto- risch getriebenen Laufwagen, der in einer der Führungsschienen 4 oder in einer separaten Schiene geführt ist. Der Laufwagen ist über eine ebenfalls nicht dargestellte Schubstange gelenkig mit dem oberen Rand des Torblatts 2 verbunden. Durch Verfahren des Laufwagens im Bereich des horizontalen Segments der Führungsschiene 4 kann das Tor geöffnet oder geschlossen werden. Das Tor 1 weist eine Gewichtsausgleichseinrichtung auf, dessen Komponenten in Figur 2 detailliert dargestellt sind. Das Torblatt 2 befindet sich dort in seiner Schließstellung. Figur 2 zeigt eine Seitenansicht einer Führungsschiene 4. Wie aus Figur 2 weiter ersichtlich, verläuft der horizontale Abschnitt der Führungsschiene 4 in Abstand zur Decke 6 der Garage. Wie aus Figur 1 ersichtlich, sind an den Unterseiten der horizontalen Abschnitte der Führungsschiene 4 Gehäuseprofile 7 in Form von Vierkantprofilen angebracht, in welchen Komponenten der Gewichtsausgleichseinrichtung integriert sind. In Figur 2 sind diese Komponenten ohne das Gehäuseprofil 7 dargestellt.
Die Gewichtsausgleichseinrichtung, deren Komponenten für die linke und rechte Torblattseite identisch ausgebildet sind, umfasst an jeder Seite des Torblatts 2 eine Seileinheit 8 und eine zugeordnete Federeinheit 9. Jede Seileinheit 8 weist nur ein Seil 10 auf, das über Umlenkrollen I I a, I Ib, 1 1 c geführt ist. Weiterhin ist jeder Seileinheit 8 eine ortfest gelagerte Seilspannungs- Ausgleichseinrichtung 12 zugeordnet, die in Figur 2 nur schematisch darge- stellt ist und deren Komponenten in den Figuren 3 und 4 detailliert dargestellt sind.
Das Seil 10 der Seileinheit 8 wird in der Seilspannungs-Ausgleichseinrichtung 12 umgelenkt, so dass von dort ausgehend zwei parallel in Abstand zueinander verlaufende Seilstränge erhalten werden, die über die Umlenkrollen I I a, I I b, 1 l c geführt sind.
Eine erste Umlenkrolle 1 l a befindet sich im Bereich der Decke 6 der Garage. Dabei ist die Umlenkrolle 1 1 a in dem gekrümmten Bereich der Führungsschie- nen 4, die den Übergang zwischen dem vertikal verlaufenden und horizontalen Segment der Führungsschiene 4 bildet, angeordnet.
Die zweite Umlenkrolle I I b befindet sich am Ende des horizontalen Segments der Führungsschiene 4. An der dritten Umlenkrolle 1 1c ist die Federeinheit 9 mit einem längsseitigen Ende befestigt. Das andere längsseitige Ende der Federeinheit 9 ist an einem Halteelement 13 ortfest gelagert. Die Federeinheit 9 besteht aus einer Zugfederanordnung. Die einzelnen Zugfedern können parallel zueinander verlaufen oder aneinander liegend angeordnet sein. Die freien Enden der Seilstränge sind über eine Crimpung 14 miteinander fest verbunden. Dort ist eine Öse 15 vorgesehen, die von den freien Enden der Seilstränge selbst oder von einem separaten Bauteil gebildet sein kann. Mit dieser Öse 15 sind die freien Enden der Seilstränge fest mit dem unteren Ende des Torblatts 2 verbunden. Die Funktionsweise der Gewichtsausgleichseinrichtung ist derart, dass durch die Federeinheit 9 Federkräfte ausgeübt werden, die der Gewichtskraft des Torblatts 2 so entgegenwirken, dass das Torblatt 2 in jeder Höhenstellung sicher fest gehalten, das heißt gegen ein Abstürzen gesichert ist.
Die Seilspannungs-Ausgleichseinrichtung 12 sorgt dafür, dass die Seilspan- nungen auf die beiden Seilstränge gleich verteilt sind.
Wie aus den Figuren 3 und 4 ersichtlich, weist die Seilspannungs- Ausgleichseinrichtung 12 eine ortsfest gelagerte Halterung 16 auf, die im Wesentlichen aus einem L-förmigen metallischen Teil besteht. Die Halterung 16 weist eine in einer Ebene verlaufende Bodenplatte 16a auf, mit der die Halte- rung 16 auf einem ortsfesten Untergrund befestigt ist. In Längsrichtung der Bodenplatte 16a sind mehrere entlang einer Geraden in Abstand zueinander angeordnete Bohrungen 17 angeordnet. In eine dieser Bohrungen 17 ist eine ein stiftförmiges Segment bildende Schraube 18 einführbar und fixierbar.
Vor Einführen in eine der Bohrungen 17 werden zwei Unterlegscheiben 19 auf die Schraube 18 aufgesteckt. Zwischen diesen Unterlegscheiben 19 wird das Seil 10 der Seileinheit 8 geführt, so dass es an der Schraube 18 umgelenkt wird. Je nach gewünschter Seilspannung wird die Schraube 18 mit den Unterlegscheiben 19 und dem Seil 10 in eine Bohrungen 17 eingeführt. Dabei liegt das Seil 10 zwischen den Unterlegscheiben 19.
Das Seil 10 wird dabei an der Schraube 18 umgelenkt und zwar derart, dass ein Spannungsausgleich an den beiden vom Umlenkpunkt ausgehenden Seilsträngen vorliegt. Dann wird durch Festziehen der Schraube 18 das Seil in dieser eingestellten Sollposition festgeklemmt.
Die so ausgebildete Seilspannungs-Ausgleichseinrichtung 12 ist reversibel betätigbar, da die Schraube 18 jederzeit gelockert werden kann um dann die Seilspannungen in den beiden Seilsträngen neu einzustellen.
Der so ausgebildeten Seilspannungs- Ausgleichseinrichtung 12 ist eine Sicherungseinrichtung zugeordnet. Als erster Bestandteil der Sicherungseinrichtung ist eine Blende 16b vorgesehen, die von dem senkrecht zur Bodenplatte 16a orientierten Segment der Halterung 16 gebildet ist. In dieser Blende 16b sind zwei in Abstand zueinander angeordnete, identische Bohrungen 20 mit einem kreisförmigen Querschnitt vorgesehen.
Als weitere Bestandteile der Sicherungseinrichtung ist an den Seilsträngen des Seils 10 jeweils eine Verdickung in Form einer Crimpung 21 vorgesehen. Alternativ kann die Verdickung in Form eines Gussteils aus Metall oder in Form eines Klemmteils ausgebildet sein. Wie aus den Figuren 3 und 4 ersichtlich, befinden sich die Crimpungen 21 in den Segmenten der Seilstränge, die zwischen der Schraube 18 und der Blende 16b liegen. Die Durchmesser der iden- tisch ausgebildeten Crimpungen 21 sind größer als die Durchmesser der Bohrungen 20 der Blende 16b. Dabei sind die Durchmesser der Bohrungen 20 so dimensioniert, dass das Seil 10 mit geringem Spiel durch diese geführt ist.
Mit der so ausgebildeten Sicherungseinrichtung wird eine effiziente Sicherung gegen einen Seilbruch in einem der Seilstränge erhalten.
Liegt ein solcher Seilbruch in einem der Seilstränge vor, so lässt dort die Seilspannung plötzlich nach. Dadurch kann aber das Seil 10 aus dem Bereich der Seilspannungs- Ausgleichseinrichtung 12 nicht entweichen, da im noch intakten Seilstrang die Crimpung 21 an der Bohrung 20 anliegt und nicht durch diese hindurchtreten kann. Mit der Lagerung des nunmehr freien Ende des noch intakten Seilstrangs durch die an der Bohrung 20 anliegende Crimpung 21 wird der Seilstrang sicher auf Spannung gehalten, so dass die Gewichtsausgleichseinrichtung noch funktionsfähig ist.
Im vorliegenden Fall ist die Blende 16b einstückig mit der Bodenplatte 16a ausgebildet.
In einer alternativen Ausgestaltung können die Blende 16b und die Bodenplatte 16a von zwei separaten miteinander befestigbaren Teilen gebildet sein. Dann kann die Blende 16b anstelle der Bohrungen 20 Langlöcher aufweisen, in welche die Seilstränge mit den Crimpungen 21 leicht eingeführt werden können. Wird dann die Blende 16b an der Bodenplatte 16a befestigt, werden die Langlöcher der Blende 16b durch die Bodenplatte 16a so abgedeckt, dass die dann noch freiliegenden Teile der Langlöcher die Bohrungen 20 bilden, an welchen die Crimpungen 21 sicher gehalten werden. Bezugszeichenliste
(1) Tor
(2) Torblatt
(3) Paneel
(4) Führungsschiene
(5) Führungsrolle
(6) Decke
(7) Gehäuseprofil
(8) Seileinheit
(9) Federeinheit
(10) Seil
(I I a) Umlenkrolle
(I Ib) Umlenkrolle
(1 1c) Umlenkrolle
(12) Seilspannungs- Ausgleichseinrichtung
(13) Halteelement
(14) Crimpung
(15) Öse
(16) Halterung
(16a) Bodenplatte
(16b) Blende
(17) Bohrung
(18) Schraube
(19) Unterlegscheibe
(20) Bohrung
(21) Crimpung
