LEGNER, Christian (Einsteinstr. 29/2, Oberkochen, 73447, DE)
PFISTER, Bernd (Antoniusweg 18, Ulm, 89079, DE)
WLCZEK, Christian (Wiesentfelser Str. 70, München, 81249, DE)
BAMBACH, Franz (Am Eichelberg 46, Mühlhausen, 69242, DE)
LEGNER, Christian (Einsteinstr. 29/2, Oberkochen, 73447, DE)
PFISTER, Bernd (Antoniusweg 18, Ulm, 89079, DE)
WLCZEK, Christian (Wiesentfelser Str. 70, München, 81249, DE)
| PATENTANSPRÜCHE Haushaltsgerät mit einer Gerätetür (1), deren Türgriff (3) ein Griffstück (7) aufweist, das über zumindest einen Griffstückhalter (5) mit der Gerätetür (1) verbunden ist, welcher Griffstückhalter (5) mit dem Griffstück (7) in einer Steckverbindung ist, bei der ein Steckansatz (28) in eine Steckaufnahme (29) eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sicherung des Steckansatzes (28) gegen ein Herausrutschen aus der Steckaufnahme (29) ein Sicherungselement (37) vorgesehen ist, mittels dem der Griffstückhalter (5) und das Griffstück (7) in Formschlussverbindung bringbar ist. Haushaltsgerät nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (37) ein separates Bauteil ist, das mit dem Griffstück (7) am Bauteil-Steckverbund bestehend aus dem Griffstück (7) und dem Griffstückhalter (5) montierbar ist. Haushaltsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (37) eine Verriegelungslasche (38) aufweist, die zur Sicherung der Steckverbindung in eine Ausnehmung (39) des Griffstückes (7) formschlüssig eingreift und dieses vor einem Herausrutschen aus dem Griffstückhalter (5) sichert. Haushaltsgerät nach Anspruch 1 , 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (37) am Griffstückhalter (5) montierbar ist, insbesondere in einer nicht lösbaren Rastverbindung. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckaufnahme (29) am Griffstück (7) und der Steckansatz (28) am Griffstückhalter (5) ausgebildet ist. Haushaltsgerät nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (39) des Griffstückes (7) eine Anlenkstelle (A) ausbildet, an der das Sicherungselement (37) mit seiner Verriegelungslasche (38) in einer Ansetzbe- wegung (I) ansetzbar ist, und in einer Schwenkbewegung (II) in eine Konstruktionslage einschwenkbar ist. 7. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckaufnahme (29) von einer umfangsseitig geschlossenen Umfangswand begrenzt ist und eine Einschuböffnung (36) zum Einstecken des Steckansatzes (28) aufweist. 8. Haushaltsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (39) für die Verriegelungslasche (38) des Sicherungselements (37) mit einem Abstand (a) versetzt zur Steckverbindung (27, 28) angeordnet ist, und dass insbesondere die umfangsseitig geschlossene Umfangswand der Steckaufnahme (29) mit einem Wandsegment (31) verlängert ist, in dem die Ausnehmung (39) für das Sicherungselement (37) ausgebildet ist. 9. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffstückhalter (5) einen mit der Türfront (11) der Gerätetür (1) in Anlage befindlichen Grundkörper (9) und einen am schmalen Türseitenrand (15) montierbaren Montageschenkel (13) aufweist. 10. Haushaltsgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (9) hohl mit einem innenseitigen Montageraum (25) ausgebildet ist, in dem Befestigungselemente, insbesondere Rastelemente (47), zur Montage des Sicherungselements (37) angeordnet sind. 1 1. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (37) ein plattenförmiges Wandelement ist, das insbesondere in einer Einbaulage den Montageraum (25) des Griffstückhalters (5) abdeckt. 12. Haushaltsgerät nach Anspruch 9, 10 oder 11 , dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (9) des Griffstückhalters (5) an seiner der Türfront (11) zugewandten Seite ein Toleranzausgleichselement (19) aufweist. 13. Haushaltsgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichselement (19) als separates Bauelement ausgebildet ist, das insbesondere eine Einschubkontur (23, 24) aufweist, die in einer Führung (22) des Grundkörpers (9) insbesondere bis zum Inneneckbereich zwischen dem Grundkörper (9) und dem Montageschenkel (13) einschiebbar ist. 14. Haushaltsgerät nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (37) einen Anschlagabschnitt (49) aufweist, der das Ausgleichselement (19) in der Einbaulage sichert. 15. Türgriff für ein Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche. |
Die Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät mit einem Türgriff nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Zum Öffnen oder Schließen einer Gerätetür eines Haushaltsgerätes weist diese einen Türgriff auf, der als ein Designelement an der Türfront der Gerätetür befestigt ist und mehrteilig aus Kunststoff- und/oder Metallelementen zusammengesetzt sein kann.
Aus der DE 20 2007 013 032 111 ist ein gattungsgemäßes Haushaltsgerät bekannt, dessen Gerätetür einen solchen Türgriff aufweist. Der Türgriff besteht aus einem vertikal angeordneten hohlzylindrischen Griffrohr, das an seinen oberen und unteren Stirnseiten zwischen Griffstückhaltern eingesetzt ist, die an der Gerätetür montiert sind. Die beiden oberen und unteren Griffstückhalter weisen einander zugewandte vertikal auskragende Steckansätze auf, die in die korrespondierenden oberen und unteren stirnseitigen Öffnungen des Griffrohres eingesteckt sind. Der Querschnitt der beiden Steckansätze der Griffstückhalter ist so bemessen, dass das Griffrohr in kraftschlüssiger Klemmverbindung dauerhaft fest an den beiden Griffstückhaltern gesichert ist.
Aufgrund dieser Klemmverbindung treten an den Stirnseiten des Griffrohres mechanische Spannungen auf. Die Umfangswandung des Griffrohres muss daher ausreichend stabil bemessen sein, damit die Klemmkräfte beschädigungsfrei vom Griffrohr aufgenommen werden können, ohne dass das Griffrohr aufgrund zu hoher Presskraft aufreißt oder bricht. Eine derartige Beschädigung ergibt sich insbesondere, wenn das Griffrohr aus einem Kunststoff hergestellt ist, der aufgrund von äußeren Umwelteinflüssen im Laufe der Zeit altert und an Bauteilstabilität verliert.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Haushaltsgerät bereitzustellen, bei dem der Türgriff montagetechnisch einfach sowie dauerhaft zuverlässig mit der Gerätetür des Haushaltsgerätes verbunden ist. Die Aufgabe ist durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Bevorzugte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen offenbart.
Erfindungsgemäß wird ein Türgriff vorgesehen, der an einer Gerätetür eines
Haushaltsgerätes montierbar ist. Der Türgriff weist ein Griffstück, das vom Benutzer umgriffen werden kann, sowie zumindest einen Griffstückhalter auf, der das Griffstück mit der Gerätetür verbindet. Der Griffstückhalter ist in der Zusammenbaulage mit dem
Griffstück in eine Steckverbindung gebracht, bei der ein Steckansatz in eine
Steckaufnahme eingesetzt ist. Gemäß dem kennzeichnenden Teil der Patentanspruches 1 ist auf eine aus dem Stand der Technik bekannte Klemmverbindung zwischen dem Steckansatz und der Steckaufnahme zumindest teilweise oder vollständig verzichtet und ist anstelle dessen ein Sicherungselement vorgesehen, mit dem der Griffstückhalter und das Griffstück in eine bevorzugt kraftfreie Formschlussverbindung bringbar sind, um den Steckansatz gegen ein Herausrutschen aus der Steckaufnahme zu sichern. Die
Sicherung der Klemmverbindung erfolgt somit nicht mehr durch eine kraftschlüssige
Klemmverbindung mit damit verbundener hoher Presskraft, sondern vielmehr durch eine nahezu kraftfreie Formschlussverbindung, bei der eine Beschädigung des Griffrohres insbesondere aufgrund von Werkstoffalterung ausgeschlossen ist. Das erfindungsgemäße Haushaltsgerät wird zur Haushaltsführung eingesetzt und kann beispielhaft ein Kältegerät sein, wie etwa ein Kühlschrank, ein Gefrierschrank, eine Gefriertruhe, ein Weinlagerschrank oder eine Kühl-/Gefrierkombination.
Verallgemeinert ausgedrückt kann somit erfindungsgemäß die Sicherung des Griffstückes am Griffstückhalter nicht im Bereich der Steckverbindung mit Hilfe hoher Presskräfte erzielt werden, sondern vielmehr örtlich sowie funktionell davon getrennt über das Sicherungselement, das allgemein jegliche denkbare Formschlusskontur aufweisen kann. Beispielhaft kann das Sicherungselement am Griffstückhalter beziehungsweise am Griffstück materialeinheitlich und einstückig ausgebildet sein und in Zusammenbaulage in Eingriff mit einer korrespondierenden Gegenkontur gelangen, wodurch ein
unbeabsichtigtes Loslösen des Griffstückes vom Griffstückhalter vermieden werden kann. Bevorzugt ist die Steckverbindung zwischen Griffstückhalter und dem Griffstück so ausgeführt, dass eine weitgehend spielfreie Steckverbindung zwischen den beiden Bauelementen gewährleistet ist. Gegebenenfalls kann der Steckansatz auch so bemessen sein, dass eine geringfügige Klemmkraft auf die Steckaufnahme ausgeübt wird, um eine spielfreie Steckverbindung zu gewährleisten. Anschließend kann zur Sicherung dieser Steckverbindung das Sicherungselement verwendet werden. Hierzu kann das Sicherungselement bevorzugt ein separates Bauteil sein, das erst nach dem Zusammenstecken des Griffstückhalters mit dem Griffstück in einem folgenden
Montageschritt am Bauteilverbund, bestehend aus Griffstück und Griffstückhalter, montiert wird.
Das Sicherungselement kann hierzu eine Verriegelungslasche aufweisen, die in der Konstruktionslage, das heißt bei eingebautem Sicherungselement, formschlüssig in eine korrespondierende Ausnehmung des Griffstückes/Griffstückhalters eingreifen kann und dadurch ein Ablösen des Griffstückes vom Griffstückhalter blockiert. Bevorzugt kann das Sicherungselement am Griffstückhalter/Griffstück befestigt werden. Hierbei ist es im Sinne einer Bauteilreduzierung sowie einer einfachen Montage von Vorteil, wenn das
Sicherungselement in einer nicht lösbaren Rastverbindung am Griffstückhalter/Griffstück montierbar ist.
Wie oben bei der Würdigung des Standes der Technik erwähnt, kann als Griffstück ein in etwa hohlzylindrisch ausgebildetes Metallrohr oder Kunststoff rohr verwendet werden. In diesem Fall können die Rohrenden des Griffstückes jeweils als Steckaufnahme
Verwendung finden, während der korrespondierende Steckansatz jeweils am oberen und unteren Griffstückhalter angeordnet ist. Die in etwa hohlzylindrisch ausgestaltete
Steckaufnahme kann dabei bevorzugt von einer umfangsseitig geschlossenen
Umfangswand begrenzt sein, die stirnseitig eine Einschuböffnung zum Einstecken des Steckansatzes aufweist. Bevorzugt kann die umfangsseitig geschlossene Umfangswand der Steckaufnahme mit einem Wandsegment verlängert sein, in dem die Ausnehmung für das Sicherungselement ausgebildet ist. Das Wandsegment ist im Unterschied zur umfangsseitig geschlossenen Umfangswand des Griffrohres zumindest geringfügig verformbar, um gegebenenfalls Montage- oder Bauteiltoleranzen ausgleichen zu können.
Die beim Öffnen und Schließen der Gerätetür manuell ausgeübten Betätigungskräfte werden über das Griffrohr auf den zumindest einen Griffstückhalter und weiter in die Gerätetür eingeleitet. Eine dauerhaft spielfreie Türgriffhalterung ist dabei von großer Relevanz für eine einwandfreie Türbetätigung. Vor diesem Hintergrund ist eine besonders bauteilsteife Ausführung des Griffstückhalters bevorzugt. In einer technischen
Realisierung kann der Griffstückhalter einen auf die Türfront der Gerätetür aufgesetzten Grundkörper aufweisen, der in der Bautiefenrichtung nach hinten mit einem
Montageschenkel verlängert ist, der am schmalen Türseitenrand montiert ist. Der Montageschenkel des Griffstückhalters kann über eine feste Schraubverbindung am
Türseitenrand festgespannt sein. Um bei der Gestaltung des Griffstückhalters trotz großer Bauteilsteifigkeit Material einzusparen, kann der Grundkörper hohl mit einem
innenseitigen Montageraum ausgebildet sein. Der Grundkörper kann beispielhaft kastenförmig ausgebildet sein, und zwar mit in Konstruktionslage horizontalen Deck- und Bodenwänden sowie mit vertikalen Seitenwänden. Innerhalb des Montageraums des Grundkörpers können bevorzugt sichtgeschützt Befestigungselemente, insbesondere Rastelemente, angeordnet sein, an denen das Sicherungselement fest montierbar ist.
Hierzu kann das Sicherungselement beispielhaft elastisch nachgiebige Rastlaschen aufweisen, die beim Einsetzen in den Montageraum unter Aufbau einer elastischen Rückstellkraft verformbar sind und bei Erreichen der Konstruktionslage des
Sicherungselementes in die im Montageraum vorgesehenen Rastelemente,
beispielsweise Rastausnehmungen, einschnappen können. Das Sicherungselement kann beispielhaft ein plattenförmiges Wandelement sein, das in der Einbaulage die Zugangsöffnung zum Montageraum des Grundkörpers des
Griffstückhalters abdeckt, wodurch der Montageraum von außen sichtgeschützt verschlossen ist. Der Grundkörper des Griffstückhalters kann zudem an seiner, der Türfront zugewandten Seite ein Toleranzausgleichselement aufweisen, mit dem Montagetoleranzen oder Bauteiltoleranzen beim Zusammenbau des Türgriffes mit der Gerätetür ausgeglichen werden können. Das Ausgleichselement kann bevorzugt aus einem im Vergleich zum Material des Griffstückhalters elastisch nachgiebigen Material ausgebildet sein, wodurch auch bei einem gegebenenfalls erforderlichen Anschlagwechsel des Türgriffes Eindrücke oder sonstige Verformungen am türfrontseitigen Blech verhindert werden können.
Das Ausgleichselement kann bevorzugt ein separates Bauelement sein, das
insbesondere eine Einschubkontur aufweist, mit der das Ausgleichselement in eine Führungsnut des Grundkörpers einschiebbar ist, und zwar insbesondere bis zu einem Inneneckbereich zwischen dem Grundkörper und dem Montageschenkel.
Um hierbei eine lagesichere Anordnung des Ausgleichselementes am Griffstückhalter zu gewährleisten, kann das Sicherungselement zusätzlich einen Anschlagabschnitt aufweisen, der das Ausgleichselement in der Einbaulage zumindest teilweise überdeckt und vor einem Herausrutschen sichert.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beigefügten Figuren beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 in einer perspektivischen Vorderansicht den an einer Gerätetür montierten Türgriff;
Fig. 2 in einer vergrößerten perspektivischen Darstellung den oberen Griffstückhalter des Türgriffs mit darin eingestecktem Griffrohr;
Fig. 3 in einer Explosionsdarstellung den oberen Griffstückhalter und das Griffstück mit entferntem Sicherungselement sowie entferntem Ausgleichselement;
Fig. 4 den mit dem Griffstück zusammengebauten Griffstückhalter mit entferntem
Sicherungselement; und Fig. 5 eine Ansicht entsprechend der Fig. 4, in der der Einbau des Sicherungselements veranschaulicht ist.
In der Fig. 1 ist in einer Teilansicht von vorne ein Kältegerät mit einer um eine vertikale Schwenkachse S seitlich am Gerätekorpus des Kältegerätes angelenkten Gerätetür 1 gezeigt. Die Gerätetür 1 weist in der Geräteseitenrichtung x gegenüberliegend zur
Schwenkachse S einen Türgriff 3 auf. Der Türgriff 3 ist mehrteilig aus einem oberen und einem unteren Griffstückhalter 5 sowie einem zwischengesetzten Griffstück 7 aufgebaut, das im vorliegenden Ausführungsbeispiel ein hohlzylindrisches Griffrohr aus Kunststoffmaterial ist. Das Griffrohr 7 weist gemäß den Figuren einen in etwa halbrunden Querschnitt auf.
Wie aus der Fig. 1 weiter hervorgeht, sind die beiden oberen und unteren Griffstückhalter 5 mit einem vergleichsweise massiven kastenförmigen Grundkörper 9 ausgeführt, der auf die Türfront 1 1 der Gerätetür 1 aufgesetzt ist und in der Bautiefenrichtung y nach vorne von der Türfront 1 1 abragt. Dadurch ergibt sich zwischen dem Griffrohr 7 und der Türfront 11 ein Durchgriffsbereich zur Betätigung des Türgriffes. Der Grundkörper 9 des
Griffstückhalters 5 ist in der Bautiefenrichtung y nach hinten mit einem Montageschenkel 13 verlängert, der mit dem schmalen Türseitenrand 15 in Schraubverbindung 17 ist und die vertikale Außenkante 16 der Gerätetür 1 formschlüssig konturangepasst umgreift. Der Schraubenkopf dieser Schraubverbindung 17 ist in der Fig. 1 durch einen
Kunststoffdeckel 18 abgedeckt. In der Fig. 2 ist eine vergrößerte Perspektivdarstellung der obere Griffstückhalter 5 in einer das Verständnis der Erfindung vereinfachenden Ansicht gezeigt, in der obere Griffstückhalter 5 im Vergleich zur Fig. 1 um ca. 90° gedreht ist. Demzufolge ist in der Fig. 2 die der Tür-Schwenkachse S zugewandte Seite des Griffstückhalters 5 gezeigt, wobei zur einfacheren Orientierung die Außenkante 16 zwischen dem schmalen Türseitenrand 15 und der Türfront 1 1 durch eine gestrichelte Konturlinie angedeutet ist. Der untere, nicht gezeigte Griffstückhalter 5 ist um eine horizontale Spiegelachse spiegelsymmetrisch zum oberen Griffstückhalter 5 aufgebaut.
Wie aus der Fig. 2 hervorgeht, weist der kastenförmige Grundkörper 9 des
Griffstückhalters 3 an seiner, der Türfront 11 zugewandten Seite 4 ein elastisch nachgiebiges weiches Ausgleichselement 19 auf, das sich gemäß der Fig. 2 über die gesamte Grundkörper-Seite 4 bis den Inneneckbereich 20 zwischen dem Grundkörper 9 und dem Montageschenkel 13 erstreckt. Das Ausgleichselement 19 dient zur Aufnahme von Bauteil- oder Montagetoleranzen, wodurch stets eine fugenfreie Anlage des
Grundkörpers 9 an der Türfront 1 1 der Gerätetür 1 gewährleistet ist. Das
Ausgleichselement 19 ist gemäß den Fig. 2 und 3 als ein separates Bauteil vorgefertigt und über eine schwalbenschwanzförmige Feder-Nut-Verbindung an einer der Türfront 1 1 zugewandten Montagewand 21 (Fig. 3 und 4) des Grundkörpers 9 befestigt. Hierzu weist das Ausgleichselement 19 an seiner der Türfront 1 1 abgewandten Seite Führungsrippen 23 auf, die die trapezförmig ausgeführten Führungsnuten 22 (Fig. 3) der Montagewand 21 formschlüssig hintergreifen. Zudem ist in etwa mittig ein rechteckförmiger Durchbruch 24 in der Montagewand 21 vorgesehen, der von einem T-förmigen Führungszapfen 30 des Ausgleichselementes 19 untergreifbar ist.
Wie aus der Fig. 3 hervorgeht, ist der kastenförmige Grundkörper 9 des Griffstückhalters 5 hohl mit einem innenseitigen Montageraum 25 ausgebildet. Der Montageraum 25 weist an seiner, der Gerätetür-Schwenkachse S zugewandten Seite eine Zugangsöffnung 26 auf.
Ansonsten ist der Montageraum 25 durch Seitenwände des Grundkörpers 9 verschlossen. Die in der Fig. 3 gezeigte untere Bodenwand 27 des Grundkörpers 9 dient dabei als eine Trägerwand, an der ein Steckansatz 28 angeformt ist. Der Steckansatz 28 des
Griffstückhalters 5 ist in Zusammenbaulage in Steckverbindung mit dem oberen Endstück 29 des Griffrohres 7, das als Steckaufnahme formschlüssig den Steckansatz 28 des
Griffstückhalters 5 umgreifen kann. Der Steckansatz 27 sowie die Steckaufnahme 29 sind dabei so aufeinander abgestimmt, dass der Steckansatz 28 unter Ausübung geringer Klemmkräfte in die Steckaufnahme 29 eingesetzt ist, um eine spielfreie Halterung des Griffrohres 7 erreichen.
In der, in den Fig. 1 und 2 gezeigten Zusammenbaulage ist das obere Endstück beziehungsweise die Steckaufnahme 29 des Griffrohres 7 mit seiner horizontalen
Umfangskante 32 (Fig. 3) in Anlage mit der Bodenwand 27 des Grundkörpers 9 geschoben. Das obere Endstück 29 des Griffrohres 7 weist darüberhinaus ein
Wandsegment 31 auf, das das Griffrohr 7 in der Längsrichtung verlängert und zusammen mit der Umfangskante 32 eine Einschuböffnung 36 (Fig. 3) für den Steckansatz 28 begrenzt. In der Zusammenbaulage umgreift das Wandsegment 31 des Griffrohrs 7 eine frontseitige Stirnwand 33 (Fig. 4) des Grundkörpers 9, wobei die Oberkante 34 des Wandsegmentes 31 sichtgeschützt von einem Dachabschnitt 35 des Griffstückhalters 9 überdeckt ist.
Nachfolgend wird anhand der Fig. 3 bis 5 der Zusammenbau des Griffstückhalters 5 mit dem Griffrohr 7 erläutert. So wird zunächst gemäß der Fig. 3 das obere Endstück beziehungsweise die Steckaufnahme 29 in der gezeigten Pfeilrichtung auf den Steckansatz 28 des Griffstückhalters 5 aufgesteckt. Zudem wird gemäß der Fig. 4 das Ausgleichselement 19 in der gezeigten Pfeilrichtung auf die Montagewand 21 des Grundkörpers 9 geschoben. In einem folgenden, in der Fig. 5 veranschaulichten
Montageschritt wird die noch offene Zugangsöffnung 26 des Grundkörpers 9 mittels eines Sicherungselementes 37 geschlossen. Mit dem Einbau des Sicherungselementes 37 wird zugleich der Steckansatz 28 des Griffstückhalters 3 gegen ein unbeabsichtigtes
Herausrutschen aus dem stirnseitigen Endstück 29 des Griffstückes 7 gesichert. Hierzu weist das Sicherungselement 37 in der Fig. 5 am rechten Seitenrand eine
Verriegelungslasche 38 auf, die in der Einbaulage (Fig. 2) in einer
Formschlussverbindung mit einer dazu korrespondierenden Ausnehmung 39 des
Griffrohres 7 ist. In den Figuren ist diese Ausnehmung 39 in einer vertikalen Längskante 41 des Wandsegmentes 31 eingearbeitet.
Das Sicherungselement 37 wird gemäß der Fig. 5 zunächst mit seiner
Verriegelungslasche 38 in einer Ansetzbewegung I schräg in die Ausnehmung 39 des Wandsegmentes 31 des Griffrohres 7 eingesetzt, und zwar unter Bildung einer
Anlenkstelle A, um die das Sicherungselement 37 in einer folgenden Schwenkbewegung II in die Konstruktionslage (Fig. 2) einschwenkbar ist. Das als ein plattenförmiges Wandelement ausgeführte Sicherungselement 37 weist an seiner, dem Montageraum 25 zugewandten Seite vier abragende Rastlaschen mit nach außen stehenden Fixierzapfen 43 (Fig. 5) auf. Beim Einschwenken in die
Konstruktionslage werden die Rastlaschen zusammen mit den Fixierzapfen 43 geringfügig unter Aufbau einer Rückstellkraft verformt, wie es in der Fig. 5 mit den Doppelpfeilen angedeutet ist. Bei Erreichen der Konstruktionslage können die
Fixierzapfen 43 des Sicherungselementes 37 unter Abbau dieser Rückstellkraft in die innenseitig vorgesehenen Ausnehmungen 47 des Montageraums 25 einschnappen, und zwar unter gleichzeitiger Auflage des Außenrandes des Sicherungselementes 37 auf einer die Zugangsöffnung 26 begrenzenden Anlageschulter 45. In der so hergestellten Konstruktionslage ist die Zugangsöffnung 26 des Montageraums 25 vollständig verschlossen. Zugleich sind auch die Führungsrippen 23 sowie der T-förmige Zapfen 30 des Ausgleichselementes 19 von einem randseitigen Anschlagabschnitt 49 des
Sicherungselementes 37 überdeckt, wodurch das Ausgleichselement 19 lagesicher in der Einschubkontur der Montagewand 21 gehaltert ist. BEZUGSZEICHENLISTE
1 Gerätetür 38 Verriegelungslasche
3 Türgriff 39 Ausnehmung
5 Griffstückhalter 41 Längskante
7 Griffstück 43 Fixierzapfen
9 Grundkörper 45 Anlageschulter
11 Türfront 47 Ausnehmungen
13 Montageschenkel 49 Anschlagabschnitt
15 Türseitenrand a Abstand
16 Außenkante der Gerätetür 1 I Ansetzbewegung
17 Schraubverbindung II Schwenkbewegung
18 Abdeckelement X Geräteseitenrichtung
19 Ausgleichselement y Bautiefenrichtung
20 Inneneckbereich A Anlenkstelle
21 Montagewand
22 Führungsnuten
23 Führungsrippen
24 Durchbruch
25 Montageraum
26 Zugangsöffnung
27 Bodenwand
28 Steckansatz
29 Steckaufnahme
30 T-förmiger Führungszapfen
31 Wandsegment
32 Umfangskante des Griffstückes 7
33 Außenwand
34 Oberkante
35 Dachabschnitt
36 Einschuböffnung
37 Sicherungselement
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