ŠÍNOVÁ, Irena (nám. Míru 52, Mladá Boleslav, 293 01, CZ)
DEMEL, Jan (V končinách 667, Dolní Bousov, 294 04, CZ)
ŠÍNOVÁ, Irena (nám. Míru 52, Mladá Boleslav, 293 01, CZ)
| Patentansprüche 1. Türgriff der in einer Öffnung eines Außenblechs einer Heckklappe einess Kraftfahrzeuges angeordnet ist, bestehend aus dem Griff mit Hohlraum, in der ein Mikroschalter angeordnet ist, an den ein schwenkbar gelagerter und mit einer Formdichtung überdeckter Druckgriff anliegt, dadurch gekennzeichnet, da ss der Druckgriff (6) mindestens ein Federelement (9) aufweist, das fest mit dem Druckgriff (6) verbunden ist. 2. Türgriff gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Druckgriff (6) einen Bügel (8) aufweist, an dem ein Federelement (9) angeordnet ist. 3. Türgriff gemäß Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Bügel (8) und dem Federelement (9) eine Strebe (11) angeordnet ist. 4. Türgriff gemäß Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (8) mit dem Druckgriff (6) mit mindestens einer Rippe (12) verbunden ist. 5. Türgriff gemäß Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (8) an jedem Ende eine Versteifungsrippe (13) aufweist. 6. Türgriff nach Ansprüchen 1 bis 5 d ad u rch gekennzeichnet, dass der Druckgriff (6), der Bügel (8), das Federelement (9), die Strebe (11), die Rippe (12) und die Versteifungsrippe (13) aus Kunststoff sind. |
Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft eine Anordnung eines Türgriffs einer Heckklappe Kraftfahrzeuge.
Bisheriger Stand der Technik
Zum Schließen des Kofferraumes der Kraftfahrzeuge werden derzeit die Kofferraumdeckel bzw. Heckklappen verwendet. Zu derer Betätigung bzw. zum Öffnen dient in der Regel ein Griff, der in der Öffnung am Außenblech des Heckdeckels im Bereich zwischen den Leuchten der Kennzeichenbeleuchtung befestigt ist. Der eigentliche Griff besteht aus einem Körper, in dem ein Mikroschalter angeordnet ist, an den der Druckgriff mit einer Rückfeder und einer den Körper überdeckenden elastischen Formdichtung anliegt. Das Öffnen der Heckklappe erfolgt so, dass durch eine leichte Berührung der Formdichtung mit den Fingern der Mikroschalter über den Druckgriff eingeschaltet und so der Befehl zur Steuereinheit ausgelöst wird, .welche den Heckklappenschloss entriegelt. Nach dem Zurücknehmen der Finger kehrt der Druckgriff durch die Einwirkung der Rückfeder in die Ausgangsstellung zurück. Die Rückfeder ist als eine Blattfeder ausgestaltet, die mit ihrem Mittelteil im Druckgriff befestigt ist, wobei die freien Enden an den Griffkörper anlehnen. Neben dem Druckgriff und der Stahlblattfeder umfasst der Mechanismus noch eine Kunststoffeinlage. Der Nachteil dieser Lösung liegt darin, dass bei der Stahlblattfeder keine stabile Position gegenüber dem Druckgriff sichergestellt wird, wo z.B. zur Teilverschwenkung kommen kann, was Schwierigkeiten beim Öffnen der Heckklappe verursachen kann. Weiterer Nachteil liegt darin, dass im abgeschlossenem Raum des Griffkörpers, in dem der Druckgriff angeordnet ist, die Möglichkeit der Feuchtigkeitskondensation nicht ausgeschlossen ist, wodurch zur Korrosion der Stahlblattfeder und nachfolgend zum Funktionsverlust des Türgriffes kommen kann. Darstellung der Erfindung
Die Aufgabe wird durch den in der Öffnung am Außenblech angeordneten Türgriff insbesondere einer Heckklappen Kraftfahrzeuge gelöst, bestehend aus einem Körper mit Hohlraum, in dem ein Mikroschalter angeordnet ist, an den ein schwenkbar gelagerter und mit einer Formdichtung überdeckter Druckgriff anliegt, wobei der Druckgriff mindestens ein Federelement aufweist, das fest mit dem Druckgriff verbunden ist. Der Druckgriff weist einen Bügel auf, an dem vorteilhaft zwei Federelemente angeordnet sind. Um einen konstanten Hub des Druckgriffes sicherzustellen, ist zwischen dem Bügel und den Federelementen eine Strebe angeordnet und der Bügel ist weiter mit dem Druckgriff über Rippen und auch Versteifungsrippen verbunden. Diese sind an jedem Ende des Bügels angeordnet. Der gesamte Druckgriff einschließlich des Bügels, der Federelemente, Strebe, Rippen und Versteifungsrippen ist aus Kunststoff ausgebildet.
Der erfindungsgemäße Türgriff stellt ein problemloses Öffnen der Heckklappe sicher, wobei die Ausführung seiner Teile aus Kunststoff die eventuellen, durch die Feuchtigkeitskondensation verursachten negativen Einflüsse ausschließen wird. Vorteilhaft ist auch die Reduzierung der Reibung zwischen den Federelementen und der Fläche im Hohlraum des Körpers, sowie auch ein gedämpfter, nicht metallischer Laut beim Hub des Druckgriffs.
Übersicht der Figuren der Zeichnungen
Die Erfindung wird näher anhand der Ausführungsbeispiele gemäß den beigefügten Zeichnungen erläutert, in denen die Fig. 1 den in der Öffnung des Außenbleches angeordneten Türgriff, die Fig. 2 die einzelne Teile des Türgriffs in der axonometrischen Ansicht und die Fig. 3 den Druckgriff in der axonometrischen Ansicht darstellt. Ausführunqsbeispiel der Erfindung
Der Türgriff der Heckklappe des Kraftfahrzeuges wird in der Regel in der Öffnung 2 des Außenblechs der Heckklappe (nicht abgebildet) angeordnet und befestigt, wie der Fig. 1 zu entnehmen ist. Wie ferner der Fig. 2 zu entnehmen ist, besteht der Schaltgriff 1 aus einem Körper 3 mit Hohlraum 4, in dem ein Mikroschalter 5 angeordnet ist, an den der Druckgriff 6 anliegt. Dieser ist mit der Formdichtung 7 überdeckt. Der Druckgriff 6 weist einen Bügel 8 auf, an dem die Federelemente 9 angeordnet sind, die mit einem Ende fest mit dem Bügel 8 verbunden sind und mit dem anderen Ende an die Fläche 10 angelehnt, die sich im Hohlraum 4 des Körpers 3 befindet. Zwischen den Federelementen 9 und dem Bügel 8 ist eine Strebe H ausgebildet. Der Bügel 8 ist mit dem Druckgriff 6 mit Rippen 12 verbunden. An jedem Ende des Bügels 8 ist eine Versteifungsrippe 13 ausgebildet. Als Ganze ist der Druckgriff 6 aus Kunststoff ausgestaltet.
Beim Öffnen der Heckklappe des Kraftfahrzeuges wird durch den Fingerdruck auf die Formdichtung 7 der Druckgriff 6 gegen die Kraft der Federelemente 9 verschwenkt und nachfolgend der Mikroschalter 5 eingeschaltet, der ein Signal an die nicht abgebildete Steuereinheit sendet und diese einen Befehl zum Öffnen der Heckklappe erteilt.
Da die Federelemente 9 fest mit dem Druckgriff 6 verbunden sind, wird sö eine unveränderliche Stellung und dadurch eine fehlerlose Funktion des Druckgriffes 6 sichergestellt. Dem helfen auch die Rippen 12 und Versteifungsrippen 13, . die den Bügel 8 mit dem Druckgriff 6 verbinden. Die Strebe H zwischen dem Bügel 8 und den Federelementen 9 besorgt dann die Rückkehr der Federelemente 9 in die Ausgangsstellung. Bezugszeichenliste
1 Türgriff
2 Öffnung des Außenblechs
3 Körper
4 Hohlraum
5 Mikroschalter
6 Druckgriff
7 Formdichtung
8 Bügel
9 Federelement
10 Fläche
1 1 Strebe
12 Rippe
13 Versteifungsrippe
